[0001] Die Erfindung betrifft eine wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel mit
einer vorderen Seitenwand, einer rückwärtigen Seitenwand, einer die vordere Seitenwand
und die rückwärtige Seitenwand verbindenden rechten Seitenwand sowie einer linken
Seitenwand, einem von vier Bodenverschlußlappen gebildeten Bodenverschluß, einem von
vier Verschlußlappen gebildeten Deckelverschluß, wobei zwei Verschlußlappen des Deckelverschlusses
miteinander verklebt sind, wobei der Bodenverschluß als Originalitätsverschluß ausgebildet
ist.
[0002] Die deutsche Patentanmeldung DE 43 22 555 zeigt eine wiederverschließbare, quaderförmige
Faltschachtel. Diese Faltschachtel besteht aus einer rückwärtigen, von einem äußeren
Seitenwandteil und einem inneren Seitenwandteil gebildeten Seitenwand, einer vorderen
Seitenwand, zwei die vordere und die rückwärtige Seitenwand verbindende Seitenwände,
einem Bodenverschluß und einem oberen Verschluß, wobei das äußere Seitenwandteil in
seinem oberen Bereich eine Aufhängelasche mit einer entsprechend ausgeformten Aufhängevorrichtung,
wie beispielsweise Rund- oder Schlitzlochung, aufweist.
Der Bodenverschluß ist dabei als Originalitätsverschluß ausgeformt, und zwar dergestalt,
daß zum Öffnen aus der rückwärtigen Seitenwand eine Aufreißlasche ausgebrochen werden
kann, die zum Verschließen in die Faltschachtel eingeführt wird. Um dies zu erreichen,
ist es zwingend notwendig, daß die rückwärtige Seitenwand in doppelter Lage ausgeführt
ist, also sozusagen der Faltzuschnitt zumindest fünf Seitenwände aufweist. Aus der
Bildung der fünften Seitenwand resultiert ein hoher Materialverbrauch, um die Faltschachtel
zu fertigen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine wiederverschließbare, quaderförmige
Faltschachtel zu schaffen, die unter Verwendung von möglichst geringem Material kostengünstig
herstellbar ist, die einen Originalitätsverschluß aufweist, die mit Hilfe von Maschinen
einfach und schnell aufgerichtet, befüllt und verschlossen werden kann und deren Faltzuschnitt
samt gegebenenfalls integriertem Aufhänger aus einem einzigen Stück besteht.
[0004] Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die Lehre des Hauptanspruchs
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind dabei in den Unteransprüchen erläutert.
[0005] Die erfindungsgemäße Faltschachtel besteht demnach aus einer vorderen Seitenwand,
einer rückwärtigen Seitenwand, einer die vordere und die ruckwärtige Seitenwand verbindenden
rechten Seitenwand sowie einer linken Seitenwand. Die Schachtel weist einen von vier
Bodenverschlußlappen gebildeten Bodenverschluß und einen von vier Verschlußlappen
gebildeten Deckelverschluß auf, wobei zwei Verschlußlappen des Deckelverschlusses
miteinander verklebt sind. Weiterhin ist an der vorderen Seitenwand oder an der rückwärtigen
Seitenwand vermittels einer Schwächungs- oder Sollbruchlinie eine Aufreißlasche angelenkt.
Auf dem Bodenverschlußlappen, der unmittelbar an der vorderen Seitenwand oder der
rückwärtigen Seitenwand angelenkt ist, ist zumindest ein Klebepunkt vorhanden, der
bei der fertig konfektionierten Faltschachtel den Bodenverschlußlappen und die Aufreißlasche
miteinander verlebt.
[0006] In einer bevorzugten Ausführungsform der Faltschachtel ist in dem Bodenverschlußlappen,
der unmittelbar an der vorderen Seitenwand oder der rückwärtigen Seitenwand angelenkt
ist, zumindest eine Anstanzung vorhanden, die einen in sich geschlossenen Umriß aufweist
und auf der der Klebepunkt aufgetragen ist.
[0007] An der rückwärtigen Seitenwand kann im Bereich des Deckelverschlusses eine Erweiterung
angeformt sein, die eine Ausstanzung, wie Schlitz- oder Rundlochung, aufweist. Mit
Hilfe dieser Ausstanzung kann die Faltschachtel an den üblichen Abverkaufshaken in
Regalen aufgehängt und somit sehr praktische dem Kunden dargeboten werden.
[0008] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Faltschachtel ist an der Erweiterung
über eine Falzlinie eine Aufhängelasche angelenkt, an die über eine Falzlinie ein
Verschlußlappen angelenkt ist, wobei in der Aufhängelasche eine Ausstanzung, wie Schlitz-
oder Rundlochung, vorhanden ist.
[0009] Vorteilhafterweise weist die Ausstanzung in der rückwärtigen Seitenwand größere Abmessungen
auf als die Ausstanzung in der Aufhängelasche, und zwar um zu gewährleisten, daß trotz
der bei dem Faltvorgang der Faltschachtel nicht zu vermeidenden Ungenauigkeit die
Vorgaben für die Abmessungen der Öffnung, die aus den gegebenenfalls nicht vollständig
übereinander liegenden Ausstanzungen gebildet wird, erfüllt werden.
[0010] Darüber hinaus können die Erweiterung und die Aufhängelasche miteinander verklebt
sein, um die Stabilität des aus den beiden Teilen gebildeten Aufhängers der Faltschachtel
zu erhöhen.
[0011] Um dem Kunden die Möglichkeit zu geben, nach Erwerb der Schachtel den Aufhänger problemlos
und ohne Zerstörung der Schachtel zu entfernen, kann die Falzlinie zwischen der Aufhängelasche
und dem an der Aufhängelasche angelenkten Verschlußlappen als Schwächungs- oder Sollbruchlinie
ausgeformt, und die Erweiterung von der restlichen rückwärtigen Seitenwand mittels
einer Schwächungs- oder Sollbruchlinie abgetrennt sein.
Somit kann der Aufhänger gezielt ohne die Gefahr des Einreißens der Faltschachtel
abgetrennt werden.
[0012] Desweiteren betrifft die Erfindung den Stanzzuschnitt zur Herstellung einer in den
Ansprüchen gekennzeichneten Faltschachtel.
[0013] Die erfindungsgemäße Faltschachtel erfüllt die innerhalb der Aufgabe gestellten Anforderungen
durch die besondere Ausgestaltung des erfindungswesentlichen Bodenverschlusses. Der
Bodenverschluß besteht zunächst aus vier üblichen Bodenverschlußlappen, von denen
zwei nach Innen eingeklappt werden, um das Eintreten von Staub und Schmutz in die
Faltschachtel zu verhindern. Am dritten Bodenverschlußlappen ist dann ein vierter
angelenkt, der als Einsteckzunge fungiert.
Auf dem dritten Bodenverschlußlappen wird die Aufreißlasche vermittels eines oder
mehrerer Klebepunkte verlebt. Dadurch ist ein Öffnen der Schachtel ohne Zerstörung
des nunmehr gebildeten Originalitätsverschlusses nicht möglich. Ein unbefugter Zugriff
ist unmöglich. Auf der anderen Seite ist es nach dem Öffnen der Faltschachtel problemlos
möglich, diese wieder zu verschließen.
Bis auf den Originalitätsverschluß sind bei der Faltschachtel ansonsten die Wände,
mit Ausnahme von vorgesehenen Verklebungsstellen, jeweils einlagig ausgeführt. Auf
diese Weise wird insgesamt sehr wenig Material für die Gestaltung der Faltschachtel
verbraucht.
[0014] In einer vorteilhaften Ausführungsform weist die Faltschachtel einen Aufhänger auf,
kann also in den üblichen Regalen mit Abverkaufshaken dargeboten werden.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird bei der Konfektionierung des flächliegenden
Stanzzuschnitts der Faltschachtel ein Aufhänger an der Faltschachtel gebildet, der
sich aus zwei Aufhängelaschen - mithin aus zwei Lagen Material - zusammensetzt. Dies
bietet den Vorteil, daß der Aufhänger durch eine große Stabilität gekennzeichnet ist,
so daß er auch größere Zugbeanspruchungen übersteht, ohne daß ein Ausreißen zu befürchten
ist. Insbesondere wenn die beiden Aufhängelaschen miteinander verklebt sind, entsteht
ein fester Verbund, der auch optisch ansprechend gestaltet werden kann.
[0015] Durch die integration des vorteilhaften Aufhängers in den Faltzuschnitt der Faltschachtel
wird die komplette Konfektionierung der Faltschachtel auch mit doppellagig ausgeführtem
Aufhänger innerhalb eines Arbeitsschritts ermöglicht. Ein nachträgliches und somit
unnötig aufwendiges Ankleben eines Aufhängers an die ansonsten fertige Schachtel entfällt.
[0016] Darüber hinaus ist die Faltschachtel maschinengängig, d.h., es ist möglich, diese
vollautomatisch aus dem Stanzzuschnitt zu kleben, mit Hilfe eines üblichen Kartonierers
aufzurichten, in einer entsprechend ausgeführten Befüllstation mit dem gewünschten
Produkt zu befüllen, und den oberen Verschluß nach dem nachfolgend dargelegten Verfahren
ebenfalls zu verkleben. Auf diese Weise erhält man eine für die im Inneren der Faltschachtel
befindlichen Produkte staubgeschützte und wiederverschließbare Verpackung.
[0017] Anhand der nachfolgend beschriebenen Figuren wird eine besonders vorteilhafte Ausführung
der Faltschachtel samt Stanzzuschnitt näher erläutert, ohne damit die Erfindung unnötig
einschränken zu wollen. Es zeigen
- Figur 1
- den flachliegenden, ungeklebten Stanzzuschnitt der besonders vorteilhaft ausgeführten
Faltschachtel und
- Figur 2
- in einer Ansicht von vorne die vollständig konfektionierte und geschlossene Faltschachtel.
[0018] In der Figur 1 ist von der Faltschachtel 1 der Stanzzuschnitt 10 dargestellt. Der
Stanzzuschnitt 10 kann aus Karton, Pappe oder einem anderen geeigneten Material bestehen.
Der Korpus der aufgerichteten Faltschachtel 1 wird von der vorderen Seitenwand 11,
der rückwärtigen Seitenwand 12, der die vordere Seitenwand 11 und die rückwärtige
Seitenwand 12 verbindenden rechten Seitenwand 13 sowie der linken Seitenwand 14 gebildet.
Zum unlösbaren Verschließen des Korpus wird die Lasche 15 mit der linken Seitenwand
14 veklebt.
Alle Seitenwände 11, 12, 13, 14 sind rechteckig geformt, allerdings sind die vordere
Seitenwand 11 und die rückwärtige Seitenwand 12, die bevorzugt die gleichen Abmessungen
aufweisen, etwas breiter als die anderen beiden Seitenwände 13, 14, die ebenfalls
bevorzugt identische Abmessungen besitzen. Die Lasche 15 ist von der Form her leicht
trapezförmig in Richtung seines freien Endes zulaufend und zum einen so breit, daß
ein sicheres Verkleben mit der linken Seitenwand 14 möglich ist, und zum anderen maximal
so breit wie die beiden Seitenwände 13, 14.
Die einzelnen Seitenwände 11, 12, 13, 14 sowie die Lasche 15 sind über entsprechende
Falzlinien 151, 131, 132, 141 miteinander verbunden.
[0019] Der Bodenverschluß 20 setzt sich aus den vier Bodenverschlußlappen 21, 22, 23, 24
zusammen, von denen drei mittels Falzlinien 112, 134, 143 mit den entsprechenden Seitenwänden
11, 13, 14 verknüpft sind. An den Bodenverschlußlappen 21 ist des weiteren über die
Falzlinie 211 ein weiterer Bodenverschlußlappen 22 angelenkt, der als Einsteckzunge
fungiert. Der Bodenverschlußlappen 21, der an der vorderen Seitenwand 11 angelenkt
ist, weist vorzugsweise eine rechteckige Form auf. Die Länge bzw. Höhe des Bodenverschlußlappens
21 entspricht der Breite der beiden schmaleren Seitenwände 13, 14. An den beiden schmalen
Seitenwänden 13, 14 sind zwei weitere Bodenverschlußlappen 23, 24 über die Falzlinien
134, 143 angelenkt, die sich zu ihrem freien Ende hin verjüngen und die eine im wesentlichen
trapezförmige Gestaltung aufweisen. Zum Verschließen des Bodenverschlusses 20 werden
die beiden Bodenverschlußlappen 23, 24 in einem Winkel von 90° nach innen geklappt,
anschließend der als Einsteckzunge fungierende Bodenverschlußlappen 22 in den Korpus
der Faltschachtel 1 eingesteckt, womit ein erhöhter Schutz des Bodenverschlusses 20
gegen das Eindringen von Staub oder sonstigen Schmutzpartikeln besteht.
Um den Bodenverschluß 20 zu einem Originalitätsverschluß zu gestatten, ist an der
rückwärtigen Seitenwand 12 über eine Schwächungs- oder Sollbruchlinie 41 eine Aufreißlasche
40 angelenkt. Die Aufreißlasche besitzt annähernd die gleichen Abmessungen wie der
Bodenverschlußlappen 21. Während der Konfektionierung der Faltschachtel 1 werden auf
dem Bodenverschlußlappen 21 bevorzugt zwei Klebepunkte 25, 26 aufgebracht, die den
Bodenverschlußlappen 21 mit der Aufreißlasche 40 verbinden. Zur Öffnung der Faltschachtel
1 wird an der Aufreißlasche 40 gezogen, wobei die Schwächungs- oder Sollbruchlinie
41 durchtrennt wird, so daß die Aufreißlasche 40 von der Faltschachtel 1 abgetrennt
wird. Gleichzeitig reißen die Klebepunkte 25, 26 aus. Um nun eine übermäßige optische
Beeinträchtigung des Bödenverschlußlappens 21 zu verhindern, sind auf dem Bodenverschlußlappen
zwei Anstanzungen 27, 28 vorhanden, die einen in sich geschlossenen Umriß aufweisen
und auf denen die Klebepunkte 25, 26 aufgetragen werden. Beim Entfernen der Aufreißlasche
40 kann die obere Lage des Kartons des Bodenverschlußlappens 21 an den Klebepunkten
25, 26 verbleiben, diese reißt somit ebenfalls aus. Bedingt durch die Anstanzungen
27, 28, die die oberen Lagen des Kartons durchdringen, stoppen die durch das Ausreißen
gebildeten Fahnen aber spätestens am Umriß der Ausstanzungen 27, 28.
Nach dem Entfernen der Aufreißlasche 40 stellt der Bodenverschluß 20 die für derartige
Verpackungen übliche Form eines Verschlusses mit Einsteckzunge dar.
[0020] Der Deckelverschluß 30 wird aus den vier Deckelverschlußlappen 31, 33, 34, 52 gebildet,
von denen drei über die Falzlinien 111, 133, 142 entsprechend mit den Seitenwänden
11, 13, 14 verknüpft sind. Der vierte Deckelverschlußlappen 52 ist über die Falzlinie
521 mit der Aufhängelasche 51 verknüpft. Die beiden Deckelverschlußlappen 31, 52 werden
zur Konfektionierung der Faltschachtel 1 zunächst in einem Winkel von 90° nach innen
eingeklappt und sind miteinander verklebt. Der Deckelverschlußlappen 31 weist vorzugsweise
die gleiche Form und Abmessung wie die beiden Bodenverschlußlappen 21, 22 auf, der
Deckelverschlußlappen 52 hingegen ist vorzugsweise etwas kürzer als der Deckelverschlußlappen
31. Auch die beiden Bodenverschlußlappen 33, 34 besitzen vorzugsweise die gleiche
Form und Abmessung wie die beiden Bodenverschlußlappen 23, 24.
[0021] Direkt an der rückwärtigen Seitenwand 12, und zwar gegenüber der Aufreißlasche 40,
ist eine Erweiterung 121 vorhanden, in der eine Ausstanzung 122 gestanzt ist. Die
Erweiterung 121 kann über eine Schwächungs- oder Sollbruchlinie 123 mit der rückwärtigen
Seitenwand 12 verknüpft sein und eine im wesentlichen rechteckige Form aufweisen.
Vorteilhafterweise zentral im Flächenschwerpunkt der Erweiterung 121 ist die Ausstanzung
122 vorgesehen, die vorzugsweise eine Kombination aus Schlitz- und Rundlochung darstellt,
so daß sich die allgemein bevorzugte Form für derartige Ausnehmungen, das sogenannte
Euroloch, ergibt, das eine sichere, aber gleichzeitig auch flexible Plazierung der
gefüllten Faltschachtel 1 in einem Verkaufsregal mit entsprechend vorgesehenen Abverkaufshaken
ermöglicht.
Über eine Falzlinie 511 ist an die Erweiterung eine Aufhängelasche 51 angelenkt, die
die gleiche Form und Abmessung wie die Erweiterung 121 aufweist und in der ebenfalls
zentral im Flächenschwerpunkt eine Ausstanzung 512 vorhanden ist, lediglich ist die
Ausstanzung 512 etwas kleiner als die Ausstanzung 122. Die Aufhängelasche 51 ist in
Relation zur Erweiterung 121 in einem Winkel von 180° gedreht, so daß beim Umknicken
der Aufhängelasche 51 über die Falzlinie 511 die Aufhängelasche 51 und die Erweiterung
121 derartig übereinander liegen, daß die beiden Ausstanzungen 121, 512 möglichst
deckungsgleich angeordnet sind. Vorteilhafterweise können die Aufhängelasche 51 und
die Erweiterung 121 miteinander verklebt sein, was die Stabilität erhöht.
Die Aufhängelasche 51 beginnt direkt an der Falzlinie 511, die über die gesamte Länge
oder abschnittsweise messerschnittartige Durchstanzungen haben kann. Die insgesamt
vier freien Ecken der Aufhängelasche 51 und der Erweiterung 121 können auch jeweils
aus optischen Erwägungen in identischer Art und Weise bevorzugt viertelkreisförmig
abgerundet sein.
[0022] Um die Möglichkeit zu eröffnen, die Faltschachtel 1 besonders platzsparend zu lagern,
kann die Falzlinie 521 als Schwächungs- oder Sollbruchlinie ausgeführt sein. Wenn
dann noch in der rückwärtigen Seitenwand 12 die Schwächungs- oder Sollbruchlinie 123
eingestanzt ist, ist ein Entfernen des aus der Aufhängelasche 51 und der Erweiterung
121 gebildeten Aufhängers möglich, ohne die sonstige Faltschachtel 1 zu beschädigen.
[0023] Als Klebematerialien können dabei alle geeigneten Kleber eingesetzt werden.
[0024] In der Figur 2 ist die vollständig konfektionierte und geschlossene Faltschachtel
1 dargestellt, wie sie dem Kunden geliefert wird, der sie dann seinerseits in mit
passenden Haken versehenen Abverkaufsregalen aufhängen und vorteilhaft zum Verkauf
anbieten kann, und zwar in einer vorderen Ansicht.
1. Wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel mit einer vorderen Seitenwand, einer
rückwärtigen Seitenwand, einer die vordere Seitenwand und die rückwärtige Seitenwand
verbindenden rechten Seitenwand sowie einer linken Seitenwand, einem von vier Bodenverschlußlappen
gebildeten Bodenverschluß, einem von vier Verschlußlappen gebildeten Deckelverschluß,
wobei zwei Verschlußlappen des Deckelverschlusses miteinander verklebt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
a) an der vorderen Seitenwand 11 oder an der rückwärtigen Seitenwand 12 vermittels
einer Schwächungs- oder Sollbruchlinie 41 eine Aufreißlasche 40 angelenkt ist,
b) auf dem Bodenverschlußlappen 21 zumindest ein Klebepunkt 25, 26 vorhanden ist,
der bei der fertig konfektionierten Faltschachtel 1 den Bodenverschlußlappen 21 und
die Aufreißlasche 40 miteinander verklebt.
2. Wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Bodenverschlußlappen 21 zumindest eine Anstanzung 27, 28 vorhanden ist,
die einen insbesondere in sich geschlossenen Umriß aufweist und auf der der Klebepunkt
25, 26 aufgetragen ist.
3. Wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an der rückwärtigen Seitenwand 12 im Bereich des Deckelverschlusses 30 eine Erweiterung
121 angeformt ist, die eine Ausstanzung 122 aufweist.
4. Wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Erweiterung 121 über eine Falzlinie 511 eine Aufhängelasche 51 angelenkt
ist, an die über eine Falzlinie 521 ein Verschlußlappen 52 angelenkt ist, wobei in
der Aufhängelasche 51 eine Ausstanzung 512 vorhanden ist.
5. Wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausstanzung 122 größere Abmessungen aufweist als die Ausstanzung 512 in der
Aufhängelasche 51.
6. Wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß bei der fertig konfektionierten Faltschachtel 1 die Erweiterung 121 und die Aufhängelasche
51 miteinander verklebt sind.
7. Wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß
a) die Erweiterung 121 durch eine Schwächungs- oder Sollbruchlinie 123 von der restlichen
rückwärtigen Seitenwand 12 abgegrenzt ist und
b) die Falzlinie 521 zwischen Aufhängelasche 51 und Verschlußlappen 52 als Schwächungs-
oder Sollbruchlinie ausgeformt ist.
8. Stanzzuschnitt zur Herstellung einer wiederverschließbaren, quaderförmigen Faltschachtel
mit einer vorderen Seitenwand, einer rückwärtigen Seitenwand, einer die vordere Seitenwand
und die rückwärtige Seitenwand verbindenden, rechten Seitenwand sowie einer linken
Seitenwand, einem von vier Bodenverschlußlappen gebildeten Bodenverschluß, einem von
vier Verschlußlappen gebildeten Deckelverschluß, wobei zwei Verschlußlappen des Deckelverschlusses
miteinander verklebt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
a) die Faltschachtel 1 aus einem Faltzuschnitt 10 aus Pappe, Karton oder einem anderen
geeigneten Werkstoff besteht,
b) die rückwärtige Seitenwand 12, die die vordere Seitenwand 11 und die rückwärtige
Seitenwand 12 verbindende, rechte Seitenwand 13, die vordere Seitenwand 11, die linke
Seitenwand 14 und die Lasche 15 jeweils über Falzlinien 151, 131, 132, 141 miteinander
verknüpft in einer Reihe geradlinig hintereinander angeordnet sind,
c) an der rückwärtigen Seitenwand 12
i) im Bereich des Bodenverschlusses 20 vermittels einer Schwächungs- oder Sollbruchlinie
41 eine Aufreißlasche 40 angelenkt ist und
ii) im Bereich des Deckelverschlusses 30 gegebenenfalls über eine Schwächungs- oder
Sollbruchlinie 123 eine Erweiterung 121 angeformt ist, die eine Ausstanzung 122 aufweist,
d) an der Erweiterung 121 über eine Falzlinie 511 eine Aufhängelasche 51 angelenkt
ist, an die über eine Falzlinie 521 ein Verschlußlappen 52 angelenkt ist, wobei in
der Aufhängelasche 51 eine Ausstanzung 512 vorhanden ist,
e) an der die vordere Seitenwand 11 und die rückwärtige Seitenwand 12 verbindenden
rechten Seitenwand 13
i) über eine Falzlinie 133 ein Verschlußlappen 33 und
ii) auf der gegenüberliegenden Seite über eine Falzlinie 134 ein Bodenverschlußlappen
23 angelenkt sind,
f) an der vorderen Seitenwand 11
i) über eine Falzlinie 111 ein Verschlußlappen 31 und
ii) auf der gegenüberliegenden Seite über eine Falzlinie 112 ein Bodenverschlußlappen
21 angelenkt sind,
• auf dem zwei Anstanzungen 27, 28 vorhanden sind, die einen in sich geschlossenen
Umriß aufweisen und auf den die Klebepunkte 25, 26 aufgetragen sind, und
• an dem über eine Falzlinie 211 ein Bodenverschlußlappen 22 angelenkt ist,
g) an der linken Seitenwand 14
i) über eine Falzlinie 142 ein Verschlußlappen 34 und
ii) auf der gegenüberliegenden Seite über eine Falzlinie 143 ein Bodenverschlußlappen
24 angelenkt sind.