[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Band für Türen, Fenster und dergleichen der dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden Art.
[0002] Ein derartiges Band ist aus dem DE-GM 94 13 892 bekannt. Bei der bekannten Ausführungsform
weist die Abdeckung auf der Seite des Scharnierteils Vorsprünge auf, die sich hinter
an dem Scharnierteil ausgebildete Hinterschneidungen setzen. In der Nähe des freien
Randes des die Seitenfläche des Befestigungsteils überdeckenden Schenkels der Abdeckung
ist eine parallel zur Scharnierachse verlaufende Rippe vorgesehen, die in eine entsprechende
Nut der Seitenfläche eingreift. Die Abdeckung ist als Strangpreßteil ausgebildet und
läßt sich nur parallel zur Scharnierachse in Position bringen. Diese Position wird
durch einen elastisch verformbaren Festlegestift verriegelt, der beim Einschieben
unter die dem Scharnierteil zugewandte Stirnfläche der Abdeckung eindrückbar ist und
in eine Ausnehmung des Scharnierteils vorspringt, sobald die Abdeckung die richtige
Position errreicht hat.
[0003] Diese Fixierung ist aufwendig, denn der Festlegestift besteht aus zwei teleskopartig
ineinander geführten und durch eine Schraubendruckfeder belasteten Teilen. Der Herstellungsaufwand
hierfür ist nicht unbedeutend, und es müssen außerdem die Bohrungen zur Aufnahme des
Fixierstiftes hergestellt werden.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Aufwand im Zusammenhang mit der Anbringung
der Abdeckung zu verringern.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 wiedergegebene Erfindung gelöst.
[0006] Es ist also kein separates Teil mehr vorhanden, wie es bei der bekannten Ausführungsform
in Gestalt des Festlegestiftes vorhanden war. Es soll vielmehr das Verriegelungsmittel
einstückig an die Abdeckung angeformt sein und gleichzeitig das einzige Verriegelungsmittel
darstellen. Die Abdeckung soll also ohne Zusatzteile an Ort und Stelle gebracht und
dort festgelegt werden können.
[0007] Bei der bevorzugten Ausführungsform ist das Verriegelungsmittel durch eine Zunge
gemäß Anspruch 2 gegeben. Als Zunge soll ein frei vorkragendes längliches Element
verstanden werden, welches mit seinem freien Ende unter elastischer Verformung ein
wenig seitlich bewegbar ist. Es kann eine einzelne Zunge etwa in halber Höhe der Abdeckung
vorgesehen sein, doch ist nicht ausgeschlossen, zum Beispiel auch zwei Zungen nebeneinander
vorzusehen.
[0008] Ein wichtiges Merkmal ist Gegenstand des Anspruchs 3.
[0009] Die Zunge erstreckt sich also praktisch genau so weit gegen die Scharnierachse hin
wie der eine Schenkel der Abdeckung. Dies ist für die Stabilität der Festlegung wichtig,
weil sich ein großer Hebelarm ergibt. Außerdem gewährleistet die Länge der Zunge eine
ausreichende seitliche Bewegbarkeit der Zungenspitze ohne Überschreitung der Fließgrenze
[0010] Eine konkrete Ausführungsform kann gemäß Anspruch 4 eine in der Anlagefläche des
Befestigungsteils angeordnete horizontale Nut umfassen.
[0011] Wenn hier und im folgenden von "horizontal" "oben", "vorn" oder dergleichen die Rede
ist, so ist damit stets die normale Einbaulage des Bandes mit vertikaler Scharnierachse
gemeint.
[0012] Bei der bevorzugten Ausführungsform besteht die Abdeckung gemäß Anspruch 5 aus einem
Strangpreßteil aus einem geeigneten Aluminiumwerkstoff, bei dem auch die Zunge als
Profilsteg mitangepreßt ist.
[0013] Normalerweise würde dieser Profilsteg sich über die Länge des die Abdeckung ergebenden
Profilabschnitts erstrecken. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist aber gemäß Anspruch
6 der die Zunge ergebende Profilsteg zu beiden Seiten der Zunge entfernt, so daß die
Zunge parallel zur Scharnierachse nur eine Breite eines Teils der Höhe der Abdeckung
aufweist. In Betracht kommt zum Beispiel eine Breite in Höhe von 10 bis 30 % der Höhe
der Abdeckung.
[0014] Wenn die Zunge gemäß Anspruch 7 praktisch ohne Spiel parallel zur Scharnierachse
in der Nut angeordnet ist, kann die Zunge gleichzeitig zur Festlegung der Abdeckung
parallel zur Scharnierachse dienen.
[0015] Damit die Abdeckung unter einer gewissen Vorspannung auf dem Bandteil sitzt, empfiehlt
sich gemäß Anspruch 8 die Anbringung einer Schräge an dem Vorsprung, die sich unter
Spannung in Längsrichtung der Zunge hinter der Kante des Befestigungsteils verkeilt.
[0016] Die Grundidee der Erfindung ist bereits verwirklicht, wenn die Abdeckung nur mit
Hilfe der Zunge auf das Bandteil aufgeclipst ist. Die Abdeckung sitzt dann bereits
so fest, daß sie ohne Zuhilfenahme von Werkzeug nicht mehr von dem Bandteil entfernbar
ist.
[0017] Lediglich als zusätzliche Sicherung kann gemäß Anspruch 9 dennoch eine Sicherungsschraube
vorgesehen sein, die von der Rückseite des Bandteils her schräg von der Scharnierachse
hinweg nach vorne durch das Bandteil in die Abdeckung eingreift.
[0018] Der Eingriff kann zwar in eine Gewinde-Sackbohrung in der Rückseite der Abdeckung
erfolgen, doch sind als bevorzugte Ausführugsform gemäß Anspruch 10 Gewindestege vorgesehen,
zwischen die die Sicherungsschraube eingreift.
[0019] Die Gewindestege können als Profilteile beim Strangpressen der Abdeckung gemäß Anspruch
11 mit angepreßt sein.
[0020] Dies erspart die Anbringung einer Gewindebohrung. Das "Gewinde" kann an die Gewindestege
beim Strangpressen angepreßt sein. Es ist aber möglich, als Sicherungsschraube eine
selbstschneidende Schraube zu wählen, die sich ihr Gewinde in die Gewindestege beim
erstmaligen Eindrehen selbst schneidet.
[0021] Das Festhalten einer Abdeckung mittels einer von hinten in das Bandteil eingeschraubten
Schraube ist durch das DE-GM 295 03 554 bekannt. Allerdings stellt die Schraube hier
das einzige Verriegelungsmittel dar, während bei der Erfindung die eigentliche Verriegelung
mittels der Zunge erfolgt und die Schraube nur eine Sicherheitsfunktion hat.
[0022] Um die Verriegelung durch Hintergreifen der Kante des Befestigungsteils durch den
Vorsprung der Zunge wieder aufheben zu können, empfiehlt sich die Anbringung eines
Kanals nach Anspruch 12, was aber durch das DE-GM 93 15 327 für sich genommen bekannt
ist.
[0023] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht eines an einem Rahmen angebrachten Bandes von oben, teilweise
im Horizontalschnitt;
Fig. 2 zeigt separat einen Horizontalschnitt durch das Rahmenbandteil;
Fig. 3 zeigt einen entsprechenden Horizontalschnitt durch eine abgewandelte Ausführungsform
des Rahmenbandteils;
Fig. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht des Rahmenbandteils von hinten, bei welcher
die Teile auseinandergezogen dargestellt sind.
[0024] In Fig. 1 sind ein feststehender Rahmen 1 und ein Flügelrahmen 2 erkennbar, die zum
Beispiel aus Aluminiumprofilen bestehen können und nur schematisch angedeutet sind.
Der feststehende Rahmen 1 und der Flügelrahmen 2 sind durch zwei oder drei übereinander
angeordnete Bänder 100 miteinander verbunden. Das dargestellte Band 100 umfaßt ein
Rahmenbandteil 10 und ein Flügelbandteil 20, die durch einen Bandzapfen 30 mit einer
in der Betriebsstellung vertikalen Scharnierachse 7 schwenkbar miteinander verbunden
sind. Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, ist der Bandzapfen 30 in dem Rahmenbandteil 10
in einer nicht mitdrehenden Bandzapfenbüchse 40 gelagert und setzt sich in das Flügelbandteil
20 fort und ist darin drehfest gehalten.
[0025] Das Rahmenbandteil 10 umfaßt ein an der vorderen vertikalen ebenen Befestigungsfläche
3 des feststehenden Rahmens 1 anliegendes Befestigungsteil 4, das entsprechend eine
ebene hintere Anlagefläche 5 besitzt, die an der Befestigungsfläche 3 im Montagezustand
anliegt. Mit dem Befestigungsteil 4 einstückig verbunden ist ein Scharnierteil 6,
der gegenüber dem Befestigungsteil 4 horizontal gegen den Flügel hin versetzt ist
und eine zylindrische Ausnehmung 9 für die Aufnahme der Bandzapfenbüchse 40 aufweist.
Diese ist exzentrisch, d.h. die zylindrische Außenumfangsfläche und die zylindrische
Innenumfangsfläche der Bandzapfenbüchse 40 haben um das Maß das Exzentrizität seitlich
gegeneinander versetzte Achsen. Je nach Drehstellung der Bandzapfenbüchse 40 kann
dadurch eine Justierung der Lage der Bandteile 10,20 gegeneinander erfolgen. Das Scharnierteil
6 ist gegenüber dem Befestigungsteil 4 auch nach vorn, d.h. von der Befestigungsfläche
3 hinweg versetzt und steht in der Mitte mit seiner Rückseite von der Befestigungsfläche
3 um eine Strecke ab, so daß ein Abstandsraum 8 gebildet ist.
[0026] Das Befestigungsteil 4 hat in dem Ausführungsbeispiel eine etwa quaderförmige Gestalt,
d.h. senkrecht zur Scharnierachse 7 einen etwa rechteckigen Querschnitt mit einer
ebenen, zu der Anlagefläche 5 parallelen Vorderseite 11, gegen die eine als Ganzes
mit 12 bezeichnete Abdeckung mit ihrer ebenen Rückseite anliegt.
[0027] Die Teile 4,6 einerseits und 12 andererseits sind aus einem Aluminiumwerkstoff stranggepreßt,
wobei die Strangpreßrichtung gemäß Fig. 1 senkrecht zur Zeichenebene, d.h. parallel
zur Scharnierachse 7, verläuft, so daß die Teile in Höhenrichtung von der Fertigung
her einen gleichbleibenden Querschnitt aufweisen. Sie bilden an den Enden senkrecht
zur Scharnierachse 7 abgeschnittene Profilabschnitte.
[0028] Die Abdeckung 12 ist in dem Ausführungsbeispiel als Winkelstück mit den Schenkeln
12' und 12'' ausgebildet. Der der Vorderseite 11 des Befestigungsteil 4 zugeordnete
Schenkel 12' ist an seiner Außenseite fast eben und erstreckt sich gegen das Scharnierteil
6 hin in einem Winkel von etwa 30° gegen die Befestigungsfläche 3 nach vorn und geht
an seinem dem Scharnierteil 6 zugewandten Rand in dessen Ausßengestalt über.
[0029] Der Schenkel 12'' der Abdeckung 12 liegt an der Seitenfläche 14 des Befestigungsteils
4 an und erstreckt sich etwa senkrecht zu der Befestigungsfläche 3 bis an diese heran.
[0030] Die Befestigung der Bandteile 10,20 erfolgt mittels Befestigungsschrauben 15, die
einen Kopf aufweisen und in dem Ausführungsbeispiel als Innenmehrkantschrauben ausgebildet
sind. Sie sind von vorne durch das Befestigungsteil 4 hindurch in Gewindestücke 16
im Innern der den feststehenden Rahmen 1 bzw. den Flügelrahmen 2 bildenden Profile
eingeschraubt. Die Gewindestücke 16 setzen sich von innen gegen die Rückseite der
die Befestigungsflächen 3 bildenden vorderen Profilwandungen 21 bzw. 22 des feststehenden
Rahmens 1 bzw. des Flügelrahmens 2. Damit die Gewindestücke 16 nicht in die Profile
hineinfallen, sind die durch Federspangen 17, die sich an der gegenüberliegenden Profilwandung
abstützen, in einer bestimmten Höhenlage festklemmbar. Zur Fixierung des Rahmenbandeils
10 bzw. des Flügelbandteils 20 an den zugehörigen Rahmen parallel zu den Befestigungsflächen
3 dienen sogenannte Zentrierbüchsen 36, die die Befestigungsschrauben 15 umgeben und
bei dem feststehenden Rahmen 1 sowohl in diesen als auch in das Befestigungsteil 4
eingreifen. Auf diese Weise ist das Rahmenbandteil 10 parallel zur Befestigungsfläche
3 formschlüssig festgelegt.
[0031] Die Abdeckung 12 dient dazu, den Bereich der Befestigungsschrauben 15 nach vorn abzudecken.
Dies hat außer rein ästhetischen Gründen insbesondere die Funktion, den Zugang zu
den Befestigungsschrauben 15 zu versperren, damit diese nicht von außen aufgeschraubt
und der Flügel dadurch aus dem Rahmen herausgeholt werden kann. Um diese Funktion
zu erzielen, muß die Abdeckung 12 fest mit dem Rahmenbandteil 10 verbunden sein.
[0032] Um diese feste Verbindung herbeizuführen, ist an der Abdeckung 12 ein Verriegelungsmittel
in Gestalt einer Zunge 24 vorgesehen, die sich in der Nähe des hinteren Randes des
Schenkels 12'', jedoch in einem gewissen Abstand von diesem Rand, von der Innenseite
des Schenkels 12'' im wesentlichen parallel zu der Befestigungsfläche 3 in eine Nut
25 in der Anlagefläche 5 des Befestigungsteils 4 hinein erstreckt. Die oberen und
unteren Begrenzungsflächen 24',24'' der Zunge 24 sind einander parallel und haben
einen Abstand voneinander, der der Breite der Nut 25 entspricht. Wenn also die Abdeckung
12 gemäß Fig. 1 von links parallel zur Befestigungsfläche 3 gegen das Scharnierteil
6 angeschoben wird, ist sie durch die Zunge 24, die in der Nut 25 praktisch spielfrei
sitzt, in der parallel zur Scharnierachse 7 verlaufenden Richtung fixiert.
[0033] Die Festlegung der Abdeckung 12 in der dazu senkrechten Richtung, also gegen das
Scharnierteil 6 hin, erfolgt mittels eines am Ende der Zunge 24 sich über deren Vorderseite
erhebenden Vorsprungs 26, der einen etwa dreieckigen
[0034] Querschnitt hat und durch eine äußere Schrägfläche 27 und eine innere Schrägfläche
28 begrenzt ist, wie aus den Figuren zu ersehen ist. Die Zunge 24 ist relativ lang
und erstreckt sich fast unter dem ganzen Befestigungsteil 4. Der Scheitel des Vorsprungs
26 ist etwa in Höhe der rechten Begrenzung 18 des Schenkels 12' der Abdeckung 12 gelegen,
die an der zugewandten Seitenfläche 19 des Scharnierteils 6 anliegt. Auf diese Weise
greift die Zunge 24 mit einem günstigen Hebelarm an dem Befestigungsteil 4 an. Durch
eine ovale Ausfräsung 29 am inneren Ende der Nut 25 ist dort eine Vertiefung 31 gebildet,
in die die Vorderseite der Nut 25 an einer Kante 32 übergeht. Mit der Kante 32 wirkt
die Schräge 27 an dem Vorsprung 26 der Zunge 24 hakenartig zusammen. Es kann die Abdeckung
12 gemäß den Fig. 1 bis 4 von links nach rechts an das Scharniertiel 6 angeschoben
werden, wobei die Zunge 24 mit dem Vorsprung 26 zunächst am äußeren Bereich der Vorderseite
25' der Nut 25 anliegt. Die Vorderwandung 25' steht um einige Grad schräg und nähert
sich nach rechts hin der Befestigungsfläche 3. Die Zunge 24 wird dadurch bei fortgesetztem
Einschieben in die Nut 25 weiter gegen die Befestigungsfläche verbogen und springt
zurück, wenn der Vorsprung 26 mit der Schrägfläche 27 die Kante 32 passiert hat. Durch
die Schrägstellung der Fläche 27 ergibt sich eine Keilwirkung, die die Abdeckung 12
mit einer gewissen Vorspannung in Anlage an der Seitenfläche 19 des Scharnierteils
6 hält. Wenn die Schrägfläche 27 mit der Kante 32 einen nicht zu großen Winkel, zum
Beispiel 20°, einnimmt, ist eine Entfernung der Abdeckung 12 unter Herausziehen gemäß
den Figuren nach links praktisch nicht möglich, weil die Reibung an der Kante 32 zu
groß ist. Durch die Länge der Zunge 24 kann diese um die Höhe des Vorsprungs 26 seitlich
weggebogen werden, ohne daß lokal zu hohe Verformungen auftreten, die die Fließgrenze
überschreiten. Die Zunge behält dadurch ihre elastische Spannung.
[0035] Die Anbringung der Abdeckung 12 kann also mit einem Handgriff durch "Anclipsen" geschehen.
Die Mittel zur Herbeiführung der Verriegelung sind sämtlich einstückig an der Abdeckung
12 vorhanden. Es bedarf keiner zusätzlichen Verriegelungsmittel.
[0036] Die Abdeckung 12 wird stranggepreßt. Dabei ist für die Zunge 24 ein Profilsteg vorgesehen.
Dieser Profilsteg wird zu beiden Seiten der Zunge 24 weggefräst oder weggestanzt,
um zu der aus Fig. 4 ersichtlichen geringeren Breite der Zunge 24 zu kommen.
[0037] Fig. 2 gibt das Prinzip der Verriegelung der Abdeckung 12 wieder, welches gemäß Fig.
3 in zwei Punkten ausgestaltet werden kann.
[0038] Zunächst einmal kann aus dem Abstandsraum 8 an der Rückseite des Scharnierteils 6
ein Kanal 33 in Gestalt einer Bohrung von außen bis in die Ausfräsung 29 geführt werden,
durch den hindurch mit einem Werkzeug W ein Angriff an der Schrägfläche 28 des Vorsprungs
26 erfolgen kann, um die Zunge 24 gemäß Fig. 3 nach unten zu biegen, bis der Vorsprung
26 von der Kante 32 freikommt, und die Abdeckung 12 gemäß Fig. 3 nach links problemlos
abziehen zu können, wenn ein erneuter Zugang zu den Befestigungsschrauben 15 erforderlich
ist. Bei geschlossenem Flügel ist der Kanal 33 nicht zugänglich, so daß die Abdeckung
12 nicht unbefugt abgezogen werden kann.
[0039] Eine weitere Ausgestaltung besteht in einer Sicherungsschraube 35, die durch eine
ebenfalls aus dem Abstandsraum 8 schräg nach vorn und außen geführte Bohrung 37 gegen
die Rückseite der Abdeckung 12 geführt ist und dort zwischen einander parallel im
Abstand des Durchmessers der Sicherungsschraube 35 gegenüberliegende GewindeStege
38 greift. Diese Gewindestege sind ebenfalls als Profilstege bei der Herstellung der
Abdeckung 12 mit angepreßt und anschließend auf geeignete Weise auf die aus Fig. 4
ersichtliche geringere Breite parallel zur Scharnierachse abgearbeitet. Das Gewinde
auf den einander zugewandten Seiten der Gewingestege 38 kann mitangepreßt sein oder
aber von der Sicherungsschraube 35, wenn diese selbstschneidend ist, beim erstmaligen
Eindrehen geschnitten werden.
1. Band (100) für Türen, Fenster und dergleichen,
mit einem auf einer vorderen Befestigungsfläche (3) des feststehenden Rahmens (1)
befestigbaren Bandteil (10),
mit einem auf einer vorderen Befestigungsfläche des Flügels befestigbaren Bandteil
(20),
mit einem Scharnierteile (6) beider Bandteile (10,20) durchgreifenden vertikalen Bandzapfen
(30), um den die beiden Bandteile (10,20) gegeneinander verschwenkbar sind,
mit einem horizontal gegenüber dem Scharnierteil (6) versetzten blockförmigen Befestigungsteil
(4) an mindestens einem der Bandteile (10,20), welches mit einer hinteren Anlagefläche
(5) zur Anlage auf der entsprechenden Befestigungsfläche (3) bestimmt und mittels
es von vorn durchgreifender, als von vorn betätigbare Kopfschrauben ausgebildeter
Befestigungsschrauben (15) darauf befestigbar ist,
und mit einer Abdeckung (12), welche zwei in einem Winkel von etwa 90° zueinander
stehende Schenkel (12',12'') aufweist, von denen einer (12') den die Befestigungsschrauben
(15) enthaltenden Bereich des Befestigungsteils (4) überdeckt und von denen der andere
(12'') die dem Bandzapfen (30) abgelegene Seitenfläche (14) des Befestigungsteils
(4) bis zur Befestigungsfläche (3) überdeckt und auf der Innenseite in die Seitenfläche
(14) eingreifende Verriegelungsmittel trägt,
dadurch gekennzeichnet,
daß das einzige Verriegelungsmittel ein mit der Abdeckung (12) einstückiges Teil (24)
ist.
2. Band nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsmittel mindestens eine in eine von der Seitenfläche (14) her
zugängliche Ausnehmung einführbare Zunge (24) mit einem dem Schenkel (12') der Abdeckung
(12) zugewandten Vorsprung (26) am freien Ende ist, der hinter eine Kante (32) in
der Ausnehmung greift.
3. Band nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (26) - horizontal gesehen - etwa im Bereich des dem Scharnierteil
(6) zugewandten Endes (18) der Abdeckung (12) angeordnet ist.
4. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Anlagefläche (5) des Befestigungsteils (4) eine horizontale Nut (25)
angebracht ist, in die Zunge (24) eingreift.
5. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (12) aus einem Strangpreßteil besteht, bei welchem die Preßrichtung
parallel zur Scharnierachse (7) verläuft, die Höhe parallel zur Scharnierachse (7)
der Höhe des Bandes (100) entspricht und auch die Zunge (24) als Profilsteg mitangepreßt
ist.
6. Band nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der die Zunge (24) ergebende Profilsteg zu beiden Seiten der Zunge (24) entfernt
ist, so daß die Zunge (24) parallel zur Scharnierachse (7) nur eine Breite im Betrag
eines Teils der Höhe der Abdeckung (12) aufweist.
7. Band nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (24) praktisch ohne Spiel parallel zur Scharnierachse (7) in der Nut
(25) angeordnet ist.
8. Band nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (26) eine Schrägfläche (27) aufweist, die sich unter Spannung
in Längsrichtung der Zunge (24) hinter der Kante (32) des Befestigungsteils (4) verkeilt.
9. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sicherungsschraube (35) vorgesehen ist, die von der Rückseite des Bandteils
(10) her schräg von der Scharnierachse (7) hinweg nach vorne durch das Bandteil (10)
hindurch in die Abdeckung (12) eingreift.
10. Band nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Rückseite der Abdeckung (12) zwei einander im Abstand des Durchmessers
der Sicherungsschraube (35) parallel gegenüberliegende Gewindestege (38,38) vorgesehen
sind, zwischen die die Sicherungsschraube (35) eingreift.
11. Band nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindestege (38,38) als Profilstege beim Strangpressen der Abdeckung (12)
mitangepreßt sind.
12. Band nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Rückseite des Bandteils (10) her zugänglicher Kanal (33) vorgesehen
ist, durch den mit einem Werkzeug (W) an dem Vorsprung (26) der Zunge (24) ein Angriff
erfolgen kann, um den Vorsprung (26) von der Kante (32) freizuhebeln.