| (19) |
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(11) |
EP 0 897 511 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.11.2003 Patentblatt 2003/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.02.1998 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9800/963 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9803/7360 (27.08.1998 Gazette 1998/34) |
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| (54) |
LICHTBANDFÄHIGE LANGFELDLEUCHTE
LIGHT FIXTURE WITH A LINEAR LIGHTING FIELD, SUITABLE FOR FORMING LIGHTING TRUNKING
LAMPE A CHAMP D'ECLAIRAGE LINEAIRE SUSCEPTIBLE DE S'INSERER DANS UN MONTAGE DE BANDE
LUMINEUSE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
19.02.1997 EP 97102709
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.02.1999 Patentblatt 1999/08 |
| (73) |
Patentinhaber: Siteco Beleuchtungstechnik GmbH |
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83301 Traunreut (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LEIBIG, Joachim
D-83374 Traunwalchen (DE)
- SEGERS, Hermann-Reinhard
D-80799 München (DE)
- ZAHNBRECHER, Helmut
D-83349 Palling (DE)
- BRÜGGEMANN, Jürgen
D-83301 Traunreut (DE)
- BALK, Peter
D-83236 Übersee (DE)
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| (74) |
Vertreter: Goddar, Heinz J., Dr. |
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FORRESTER & BOEHMERT
Pettenkoferstrasse 20-22 80336 München 80336 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 4 300 415 DE-U- 9 104 339 US-A- 3 070 689
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DE-A- 19 531 351 FR-A- 2 680 560
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine lichtbandfähige Langfeldleuchte mit einem wannenförmigen,
über Pendel und/oder unmittelbar an einer Raumdecke befestigbaren Leuchtengehäuse,
an dessen Stirnwänden verbindungselemente zum wahlweisen unmittelbaren Aneinanderreichen
einzelner Langfeldleuchten zu einem Lichtband vorgesehen sind.
[0002] Beleuchtungseinrichtungen für großflächige Räume werden häufig in Form von Lichtbandsystemen
realisiert, bei denen eine Mehrzahl von Leuchten, häufig direkt aneinander gesetzt,
ein geradliniges, geschlossen erscheinendes Leuchtensystem bilden. In großflächigen
Räumen, wie Montage-, Fertigungs- oder Lagerhallen, aber auch Sportstätten werden
derartige Lichtbänder, auch in mehreren zueinander parallelen Reihen, bevorzugt in
Längsrichtung eines solchen Raumes angeordnet.
[0003] Aus EP-B1-0 486 714 sind beispielsweise Lichtbandsysteme der genannten Art bekannt.
Das tragende Konstruktionselement bei einem solchen Lichtbandsystem ist eine Tragschiene
von einer Länge, die mehrere Leuchteneinsätze aufnehmen kann. In der Tragschiene ist
üblicherweise zur elektrischen Versorgung der Lichtquellen eine Durchgangsverdrahtung
vorgesehen. Vielfach besitzen die Leuchteneinsätze einen Grundkörper mit einer im
wesentlichen flachen Tragplatte, die bei der Montage des Lichtbandes an der Tragschiene
angesetzt und daran mittels Drehverschlüssen festgelegt wird. Die Tragplatte dient
als Aufnahme für alle elektrischen, auch mechanischen Elemente einer Leuchte. Dabei
sind vorzugsweise alle diese Elemente, bis auf Lampenfassungen, auf der Oberseite
der Tragplatte vormontiert und so angeordnet, daß sie beim montierten Leuchteneinsatz
in den Querschnitt der Tragschiene eintauchen. Bei vielen bekannten Lichtbandsystemen
sind an dieser Tragplatte eines Leuchteneinsatzes einzeln dann ein Leuchtenreflektor,
ein Leuchtengehäuse samt Raster oder eine Leuchtenabdeckung lösbar zu befestigen.
Für die Befestigung werden häufig dieselben Drehverschlüsse verwendet, mit denen die
Tragplatte selbst an der Tragschiene festzulegen ist.
[0004] Dieser bekannte Aufbau von Lichtbandsystemen ermöglicht aufgrund seiner Modularität
eine außerordentliche Flexibilität in der Leuchtenanordnung und -auswahl, so daß mit
derartigen Lichtbandsystemen individuelle Beleuchtungsaufgaben in unterschiedlicher
Weise zu lösen sind. Dazu kommt, daß derartige Lichtbandsysteme wegen ihres modularen
Aufbaus auch an sich ändernde Anforderungen an die Raumbeleuchtung, z. B. bei einer
anderen Raumnutzung ohne weiteres anzupassen sind. Ein Nachteil dieses grundsätzlichen
Aufbaus bekannter Lichtbandsysteme mit einer Vielzahl von einzelnen Komponenten ist
der durch die an sich gewünschte Modularität bedingte relativ hohe Aufwand, der sich
in den Werkzeug-, Fertigungs- und Lagerkosten niederschlägt.
[0005] Wie sich aus DE-C1-43 42 657 ergibt, wurde dieser Nachteil auch bereits erkannt.
Daraus ist eine Leuchteneinheit für Lichtbandsysteme bekannt, deren Besonderheit darin
liegt, daß dort ein Leuchtmittel, insbesondere in Form einer oder mehrerer in einer
Leuchteneinheit angeordneter Leuchtstofflampen, nicht mehr an der Tragplatte des Leuchteneinsatzes
sondern über Lampenfassungen unmittelbar an der Tragschiene des Lichtbandsystemes
festgelegt ist. Somit wird bei dieser bekannten Leuchteneinheit für ein Lichtbandsystem
auf eine in die Öffnung der Tragschiene eingesetzte Tragplatte verzichtet, diese also
eingespart. Statt dessen dient die Reflektoreinheit des Leuchteneinsatzes unmittelbar
als Abdeckung der an sich in Richtung auf die beleuchtete Fläche hin offenen Tragschiene.
Um diese Vereinfachung des konstruktiven Aufbaus einer Leuchteneinheit für ein Lichtbandsystem
realisieren zu können, werden alle mechanischen und elektrischen Bauelemente einer
Leuchte einschließlich der Fassungen für das bzw. die Leuchtmittel unmittelbar in
den freien Querschnitt der Tragschiene eingesetzt und dort festgelegt. Die Reflektoranordnung,
mit der die Tragschiene auf ihrer in den Raum gerichteten Oberfläche abgedeckt wird,
muß dann so ausgebildet sein, daß die an der Tragschiene befestigten Fassungen durch
die Reflektoranordnung durchsteckbar sind bzw. daß an ihren Stirnkanten entsprechende
Freischnitte für die Aufnahme der Steckfassungen vorgesehen sind.
[0006] Bei dieser bekannten Lösung ist ein gewisser Nachteil im Hinblick auf Montage und
Wartungsfreundlichkeit in Kauf zu nehmen, um einen einfacheren und damit kostengünstigeren
Leuchtenaufbau zu erzielen. Unter diesem Gesichtspunkt der Kostengünstigkeit betrachtet,
kann aber die bekannte Lösung noch nicht voll befriedigen, weil der Wegfall nur einer
Tragplatte eine relativ geringe Kostensenkung im Vergleich zu den so in Kauf genommenen
Nachteilen einer geringeren Variationsbreite bedeutet.
[0007] Weiterhin sind auch lichtbandfähige Leuchten mit einem wannenförmigen, über Pendel
oder unmittelbar an einer Decke befestigbaren Leuchtengehäuse bekannt, das stirnseitige
Gehäusewandteile besitzt, die zur Bildung eines Lichtbandes direkt aneinandersetzbar
sind. Bei diesen Leuchten wird keine Tragschiene eingesetzt, statt dessen sind die
Gehäuse der einzelnen Leuchten entsprechend stabil und so ausgebildet, daß sie neben
den Leuchtmitteln und der sie umgebenden Reflektoranordnung auch die elektrischen
und mechanischen Bauteile aufnehmen sowie eine Durchgangsverdrahtung im Falle einer
Verwendung in einer Bandanordnung ermöglichen.
[0008] In US-A-3 599 911 ist ein Beispiel für eine derartige lichtbandfähige Leuchte beschrieben.
Bei dieser sind Stirnwandteile des Leuchtengehäuses als Blechstanzteile mit abgewinkelten
Rändern ausgebildet, über die sie am Leuchtengehäuse mittels Schrauben oder Nieten
befestigt sind. Um die Stirnwandteile gegenseitig verankern zu können, weisen diese
wechselseitig angeordnete Haken und Ösen auf. Zum Zusammenfügen von Stirnwandteilen
müssen sie zunächst, zueinander in Querrichtung versetzt, aneinander gesetzt werden,
damit die Haken in die entsprechenden Ösen eingeführt werden können. Zur Verriegelung
der Haken ist dann eine Querbewegung der zusammengefügten Stirnwandteile erforderlich.
Der Montagevorgang, für ein Lichtband ist daher relativ aufwendig und erfordert ein
zusätzliches Justieren, um ein exaktes Fluchten der zusammengefügten Leuchten zu erreichen.
[0009] Aus EP-B-0 264 857 ist ferner eine lichtbandfähige Langfeldleuchte bekannt, bei der
an den Stirnwände des Leuchtengehäuses Abschlußplatten als Adapterelemente vorgesehen
sind, deren Außenseiten nach Art stapelbarer Elemente jeweils ineinander fügbare Steckrahmen
aufweisen. Somit können Langfeldleuchten durch einfaches Zusammenstecken der Außenseiten
dieser Abschlußplatten fluchtend aneinandergesetzt werden. Für den stirnseitigen Abschluß
einer einzelnen Leuchte oder das Ende eines Lichtbandes ist dann allerdings eine weitere
Endkappe erforderlich.
[0010] Aus US-A-3 070 689 ist ein Lichtbandsystem aus Leuchten bekannt, bei dem die Leuchtengehäuse
stirnseitig verbunden werden können. Dazu sind in den Gehäusewänden Steck- und Rastverbindungen
vorgesehen, mit denen im montierten Zustand separate Verbindungselemente zusammenwirken,
um die Leuchten im Gehäuse stirnseitig zu verbinden. Für den stirnseitigen Abschluß
der Leuchtengehäuse werden die gleichen Verbindungselemente genutzt.
[0011] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine lichtbandfähige Leuchte
der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 genannten Art eine weitere Ausführungsform
zu schaffen, die in der Beschränkung auf rein funktionale Merkmale besonders kostengünstig
herzustellen ist, dabei jedoch zeitgemäße Lichttechnik in einer ansprechenden Leuchtengestaltung
bietet und zugleich mit einfachen Mitteln für den Monteur bequem und werkzeuglos,
gegebenenfalls auch in einer Bandanordnung einzusetzen ist.
[0012] Bei einer lichtbandfähigen Leuchte der vorstehend genannten Art wird diese Aufgabe
erfindungsgemäß durch die in Patantanspruch 1 oder 10 beschriebenen Merkmale gelöst.
[0013] Im Vergleich zu eingangs genannten, relativ aufwendigen bekannten Lösungen für Lichtbandsysteme
mit in Tragschienen einsetzbaren Leuchteneinheiten hat diese erfindungsgemäße Lösung
den großen Vorteil eines besonders einfachen konstruktiven Aufbaus. Sie ist sowohl
als Einzelleuchte als auch in einem Lichtband einsetzbar, ohne für die Lichtbandmontage
zusätzliche Bauteile zu benötigen. Sie bietet den Vorteil der Schienensysteme einer
deckenseitigen Anordnung der elektrischen und mechanischen Bauteile einer Leuchte
mit einer einfachen Durchgangsverdrahtung in einer Lichtbandanordnung. Dabei ist sie
in ihrem Aufbaukonzept im Vergleich zu konventionellen lichtbandfähigen Leuchten besonders
einfach. Eine Tragschiene wie bei bekannten Decken-/Schienensystemen wird auch bei
einer Bandanordnung nicht benötigt. Bei konventionellen lichtbandfähigen Leuchten,
die ohne eine eigene Tragschiene realisiert werden, wird üblicherweise ein stabiles
Leuchtengehäuse einesetzt, um die Stabilität der Leuchte beziehungsweise der Lichtbandanordnung
sicherzustellen sowie die elektrischen und mechanischen Bauteile unterzubringen. Auch
dies ist bei dem erfindungsgemäßen Leuchtenaufbau nicht vorgesehen. Diese konstruktiven
Funktionen werden durch die Ausgestaltung der Reflektoranordnung mit übernommen. Dies
wird dadurch möglich, daß das bahnenförmige Material, aus dem die Reflektoranordnung
hergestellt wird, z.B. durch Oberflächenverformung versteift ist. Für diese Oberflächenbearbeitung
ist insbesondere ein aus der internationalen Patentanmeldung WO 94/22612 bekanntes
Verfahren vorteilhaft einzusetzen. Die Reflektoranordnung ist damit fertigungstechnisch
auch mit an sich bekannten Werkzeugen kostengünstig realisierbar. Sie ist somit nicht
nur ein lichttechnisches Formelement sondern zugleich ein Konstruktionsteil, das an
die Stelle eines eigenen Leuchtengehäuses tritt.
[0014] Dabei ist es von besonderem Vorteil, die Reflektoranordnung und die Tragschiene nicht
etwa nur zu einer Einheit zu vereinigen, sondern diese Leuchtenteile unmittelbar in
einem Stück aus einem dünnwandigen Flachmaterial durch entsprechende Verformung herzustellen.
Fertigungstechnisch ist eine solche Lösung mit in der Beleuchtungstechnik üblichen
Rollformanlagen ohne weiteres und damit auch kostengünstig realisierbar. Die Möglichkeit,
diese Leuchte nicht nur als Einzelleuchte sondern auch in einer Lichtbandanordnung
einsetzen zu können, ist durch entsprechende Stirnwandteile gegeben, die auf Umschlag
ineinander steckbar sind. Damit ist eine werkzeuglose Bandmontage ermöglicht, ohne
dafür in diesem Falle zusätzliche Verbindungselemente zu benötigen.
[0015] Nun soll die erfindungsgemäße Langfeldleuchte z.B. auch bei der Sanierung von bestehenden
Beleuchtungssystemen einzusetzen sein, um dieser Lösung weitere Anwendungsmöglichkeiten
zu eröffnen. Gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel für eine lichtbandfähige Langfeldleuchte
mit einem wannenförmigen, über Pendel und/oder unmittelbar an einer Raumdecke befestigbaren
Leuchtengehäuse, an dessen Stirnwänden Verbindungselemente zum wahlweisen unmittelbaren
Aneinanderreihen einzelner Langfeldleuchten zu einem Lichtband vorgesehen sind, besitzt
diese
- eine einteilige, unmittelbar das Leuchtengehäuse bildende, bezüglich einer die Leuchtenlängsachse
enthaltenen vertikalen Leuchtenmittelebene spiegelbildlich symmetrisch ausgebildete
Reflektoranordnung, die aus einem dünnwandigen, bahnenförmigen, reflektierenden Material
gefertigt ist, dessen Oberfläche zumindestens in Teilbereichen durch Oberflächenverformung
versteifend feinstrukturiert ist und die von ihrer Lichtaustrittsöffnung abgewandt
ein Paar von nach außen vorstehenden, zueinander beabstandeten Schenkeln zur Aufnahme
von elektrischen und/oder mechanischen Leuchtenbauteilen aufweist,
- weiterhin jeweils einteilige Stirnwandteile, die auf einer der Reflektoranordnung
zugekehrten Innenseite eine deren Profil entsprechende Stecknut aufweisen und
- ferner Befestigungsbügel, die ein Paar von Fingern aufweisen, die zangenförmig von
der Seite der Schenkel der Reflektoranordnung her deren Seitenflächen umfassen und
als eine Aufnahme für Leuchtenhalter für Seil- oder Pendelabhängung bilden bzw. unmittelbar
zur Deckenbefestigung der Leuchte dienen.
[0016] Im Gegensatz zur vorstehend beschriebenen Ausführungsform werden bei dieser Lösungsform
bei unverändertem Aufbaukonzept und Erscheinungsbild individuelle Befestigungsbügel
eingesetzt, die im wesentlichen an beliebigen Stellen in Längserstreckung der Leuchte
montierbar sind. Vorteilhaft ist dies insbesondere auch bei Sanierungen von alten
Beleuchtungseinrichtungen, weil vorhandene Deckenbefestigungen der Leuchte(n) weiter
verwendet werden können. Im übrigen wird durch diese Ergänzung für eine erfindungsgemäße
lichtbandfähige Langfeldleuchte eine Alternative angegeben, die den Gedanken einer
vielseitig einsetzbaren Produktfamilie erfüllt, wie Weiterbildungen beider Ausführungsformen
zeigen, die in Unteransprüchen beschrieben sind.
[0017] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung näher
erläutert. Dabei zeigt:
Figur 1 den prinzipiellen konstruktiven Aufbau einer erfindungsgemäß ausgebildeten
Leuchte mit einer Reflektoranordnung, die unmittelbar das Leuchtengehäuse bildet,
in einer dreidimensionalen Darstellung,
Figur 2 bis 4 je eine Ansicht eines Stirnwandteiles dieser Leuchte, das zugleich eine
Aufnahme für eine Pendelbefestigung der Leuchte bildet,
Figur 5 schematisch wie diese Stirnwandteile konturengenau aneinander setzbar sind,
Figur 6 und 7 im Querschnitt bzw. in einem Ausschnitt einer Seitenansicht in Abwandlung
dieses Stirnwandteiles einen Befestigungsbügel für das Leuchtengehäuse, mit dem dieses
unmittelbar an einer Raumdecke befestigbar und davon abgependelt montierbar ist,
Figur 8 eine weitere Ausführungsform eines derartigen Befestigungsbügels zum Montieren
der Leuchte an einer Tragschiene einer konventionellen Lichtbandanordnung,
Figur 9 als Variante zu den Stirnwandteilen nach einer der Figuren 1 bis 5 ein weiteres
Verbindungselement für zu einem Lichtband zusammengesetzte Leuchten,
Figur 10 eine Ausführungsform der Leuchte, bei der deren Lichtaustrittsöffnung durch
ein Raster abgedeckt ist,
Figur 11 eine Ausführungsform der Leuchte mit einem eine Lichtquelle in Richtung auf
die Lichtaustrittsöffnung der Leuchte abdeckenden Rinnenspiegel und
Figur 12 eine weitere Ausführungsform der Leuchte, bei der anstelle eines solchen
Rinnenspiegels eine Abdeckung der Lichtaustrittsöffnung mittels einer Prismenscheibe
vorgesehen ist.
[0018] In dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel einer lichtbandfähigen Leuchte
ist eine Reflektoranordnung 1 spiegelbildlich symmetrisch zu einer die Leuchtenlängsachse
enthaltenden vertikalen Mittelebene ausgebildet. Beispielhaft ist gezeigt, daß Seitenflächen
11 bzw. 12 der Reflektoranordnung 1 aus ebenen Teilflächen zusammengesetzt sind, ebenso
könnten diese Seitenflächen 11 bzw. 12 aber auch als Kegelschnittflächen ausgebildet
bzw. aus solchen Flächen zusammengesetzt sein. Dies besagt, daß es im vorliegenden
Fall dem Fachmann überlassen bleibt, welche Profilgestaltung er für diese Seitenflächen
11 bzw. 12 aus Gründen der Lichttechnik wählt.
[0019] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Reflektoranordnung 1 besteht darin, diese wenigstens
in Teilflächen, gegebenenfalls aber auch vollständig mit einer kleinflächigen Oberflächenstruktur
zu versehen. Dafür stehen heute Verfahren zur Oberflächenbearbeitung von bahnenförmigem
Material zur Verfügung, die kostengünstig eine wesentliche Versteifung des Materials
ermöglichen. Lichttechnisch bedeutet dies, daß die Flächen, beispielsweise die Seitenflächen
11 bzw. 12 der Reflektoranordnung 1 von einer in ihrem Inneren angeordneten Lampe
abgegebenes Licht vorzugsweise streuend reflektieren. Mit dieser Reflektorgestaltung
ist somit auch eine gewisse Vergleichmäßigung des von der Leuchte abgestrahlten Lichtstromes
in seiner räumlichen Verteilung zu erreichen. Mechanisch hat die Strukturierung der
Oberfläche der Reflektoranordnung 1 den weiteren Vorteil, daß damit deren Steifigkeit
im Vergleich zu einer nicht strukturierten, glatten Oberfläche wesentlich zu erhöhen
ist. Damit trägt eine derartige Strukturierung auch in einem beachtlichen Umfang zu
der Querstabilität der Leuchte bei, so daß in diesem Fall die Materialstärke der Reflektoranordnung
1 ohne Stabilitätsverlust entsprechend dünner gewählt werden kann.
[0020] Die Reflektoranordnung 1 weist im Bereich einer Deckfläche 13, die der Lichtaustrittsöffnung
2 gegenüber liegt, ein Paar von vorstehenden Schenkeln 14 auf, die in einem vorgegebenen
Abstand untereinander zur vertikalen Mittelebene der Leuchte spiegelbildlich symmetrisch
angeordnet sind. Diese Schenkel 14 sind jeweils durch zweifaches Abkanten des bahnenförmigen,
dünnwandigen Materials der Reflektoranordnung 1 gebildet, wobei dieses Material vorzugsweise
aus einem der üblichen Reflektormaterialien für Leuchten ausgewählt ist. Die beiden
Schenkel 14 bilden somit zusammen mit der Deckfläche 13 der Reflektoranordnung 1 einen
dreiseitig geschlossenen, im wesentlichen U-förmig ausgebildeten Kanal, dessen Längsachse
in der Leuchtenmittelebene liegt und der von der Lichtaustrittsöffnung 2 abgewandt
nach oben offen ist. Der Innenraum dieses Kanals ist dafür vorgesehen, elektrische
und mechanische Bauteile der Leuchte aufzunehmen, beispielsweise ein elektronisches
Vorschaltgerät als Betriebsgerät für die Lampe(n) der Leuchte für durch die Deckfläche
13 hindurchgesteckte Lampenfassungen sowie eine Leuchtenverdrahtung. Aus Gründen der
Übersichtlichkeit sind diese Einzelheiten in Figur 1 nicht dargestellt, da dem Fachmann
konstruktive Lösungen dafür, z. B. auch aus den einleitend diskutierten Decken-/Schienensystemen
bekannt sind.
[0021] In der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform sind Abschlußkappen an den Stirnflächen
der Reflektoranordnung 1 als Stirnwandteile 3 konstruktiv so ausgebildet, daß die
Leuchte lichtbandfähig wird. Im Querschnittsprofil betrachtet, besitzen die Stirnwandteile
3 einen Mittelbereich 31, der den von den Schenkeln 14 der Reflektoranordnung 1 gebildeten
Kanal abschließt und sich nach unten in Richtung der Lichtaustrittsöffnung 2 der Leuchte
etwa dreieckförmig verjüngt und dabei eine in Figur 1 nicht einsehbare Lampenfassung
überdeckt. Der Querschnittskontur der Reflektoranordnung 1 folgend, sind an diesen
Mittelbereich 31 seitlich nach außen weisende Finger 32 angesetzt.
[0022] In den Figuren 2 bis 4 ist je eine Ansicht der Außen- bzw. Innenseite sowie eine
Draufsicht des Stirnwandteiles 3- zur Verdeutlichung von Einzelheiten in einem etwas
größeren Maßstab - dargestellt. Randnah der Außenkontur folgend, ist auf der in Figur
3 dargestellten Innenseite des Stirnwandteiles 3 eine schmale Stecknut 33 zur Aufnahme
des Stirnprofiles der Reflektoranordnung 1 vorgesehen. Wegen der etwa maßstabgetreuen
Darstellung des Stirnwandteiles 3 ist diese Nut 33 in Figur 3 lediglich als eine etwas
dicker gezeichnete Linie erkennbar. Beim Zusammenbau der Leuchte wird die Stirnkante
der Reflektoranordnung 1 in diese Stecknut 33 eingeschoben und dort verrastet. Als
Rastmittel stehen dem Fachmann eine Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung, beispielsweise
in Form von stirnparallelen Schlitzen in der Reflektoranordnung 1, denen entsprechende
Rastnasen im Stirnwandteil 3 entsprechen, so daß es dazu keiner näheren Erläuterung
bedarf und auf eine Detaildarstellung in der Zeichnung verzichtet ist. Weiterhin weist
die Innenseite des Stirnwandteiles 3 in ihrem oberen Randbereich eine kreisabschnittförmige
Ausnehmung 34 auf, deren Bedeutung als Aufnahme für einen Leuchtenhalter noch zu erläutern
sein wird.
[0023] In Figur 2 und insbesondere Figur 4 ist ferner zu erkennen, daß auf der Außenseite
des Mittelbereiches 31 des Stirnwandteiles 3, der Leuchtenmittelebene parallel laufend,
ein Nut-/Federprofil, bestehend aus einer Mehrzahl von wechselseitig aufeinanderfolgenden
Nuten 35 bzw. Federn 36, vorgesehen ist. Dieses Profil besitzt ein definiertes Teilungsmaß,
d. h. die Nuten 35 bzw. Federn 36 weisen etwa die gleiche Breite, darüber hinaus auch
die gleiche Tiefe auf. Im Gesamteindruck der Darstellungen in Figur 1 und 2 erscheint
dieses Nut-/Federprofil 35, 36 völlig gleichmäßig, so daß die Außenseite des Stirnwandteiles
3 in sich geschlossen wirkt. Bei genauerer Betrachtung, insbesondere anhand von Figur
4, wird aber ein asymmetrischer Versatz zur Leuchtenmittelebene deutlich, da das Nut-/Federprofil
am linken Rand des Mittelbereiches 31 mit einer Feder 36, während es am rechten Rand
mit einer Randnut 35 abschließt.
[0024] Aus Figur 5 ist der Grund für diese asymmetrische Anordnung des Nut-/Federprofiles
35, 36 des Mittelbereiches zu erkennen. In dieser Darstellung sind zwei der identisch
ausgebildeten Stirnwandteile 3 einander gegenübergestellt, hieraus wird deutlich,
daß die Nut-/Federprofile 35, 36 zweier aneinander zu setzender Stirnwandteile 3,
ineinander gesteckt, ein konturengleiches Zusammenfügen der Stirnwandteile 3 ermöglichen,
ohne daß es dafür etwa eines Ausrichtens bedarf.
[0025] Die in Figur 3 dargestellte Ausnehmung 34 in Form eines kreisabschnittförmig angeschnittenen
Sackloches ist in diesem Ausführungsbeispiel dafür bestimmt, einen das leuchtenseitige
Endstück einer Leuchtenabhängung bildenden Leuchtenhalter 4 aufzunehmen. Dieser ist
in dieser Ausführungsform als eine kreisrunde Scheibe ausgebildet, die von der Innenseite
her in das Stirnwandteil 3 einsetzbar ist. In den Figuren 1 und 2 ist die Leuchtenabhängung
als drahtförmiges Pendel 5 beispielhaft dargestellt. Die scheibenförmige Ausgestaltung
des Leuchtenhalters 4 erlaubt es, dessen relative Lage zum Stirnwandteil 3 etwa in
einem Winkelbereich α - siehe Figur 2 - zu verstellen. In Betriebslage kann daher
für die Leuchte innerhalb dieses Bereiches eine aus der Vertikalstellung geschwenkte
Position gewählt werden, sofern dies für die gewünschte Raumbeleuchtung im Einzelfall
erwünscht ist. In Figur 2 ist weiter schematisch angedeutet, daß die Relativposition
des Leuchtenhalters 4 zum Stirnwandteil 3 mittels einer Madenschraube 6 kraftschlüssig
fixiert ist. Auch dies ist nur beispielhaft zu verstehen, denn es wäre auch ohne weiteres
denkbar, die Verbindung von Leuchtenhalter 4 und Stirnwandteil 3 formschlüssig, beispielsweise
durch eine Verzahnung auszugestalten.
Figur 1 und 2 zeigen schließlich, daß in der aus dem Stirnwandteil 3 herausragenden
Randfläche des Leuchtenhalters 4 Kerben 41 vorgesehen sind. Diese dienen bei einer
Lichtbandanordnung der Leuchte als Aufnahmen für eine Durchgangsverdrahtung von Leuchte
zu Leuchte, die damit zugleich fixierbar ist.
[0026] In Figur 6 und 7 ist im Profil bzw. in einem Ausschnitt einer Seitenansicht eine
weitere Ausführungsform der Leuchte dargestellt. In Abwandlung zu der vorstehend beschriebenen
Ausführungsform sind dabei individuelle Befestigungsbügel 7 als Leuchtenhalterung
für eine Seil- oder Pendelabhängung der Leuchte vorgesehen. Jeder Befestigungsbügel
besitzt eine Deckfläche 71 sowie zwei von dieser Deckfläche 71 seitlich abstehende
Finger 72, in die nahe ihren äußeren Enden ein innenliegender Schlitz 73 eingelassen
ist. Das Profil der Finger 72 ist dem Profil der Reflektoranordnung 1 angepaßt, so
daß der Befestigungsbügel 7 über die Außenseite der Reflektoranordnung 1 stülpbar
ist. In diesem Ausführungsbeispiel sind die Außenenden der Seitenflächen 11,12 der
Reflektoranordnung 1 nach außen umgebördelt und bilden damit seitliche Rastkanten
15. Ferner sind die Befestigungsbügel 7 als Blechteil ausgebildet, bei dem die Deckfläche
71 aus zwei nach je einer Seite von dem Profil der Figur 72 rechtwinklig abgekanteten
Flächenelementen besteht.
[0027] Bei der Montage des Befestigungsbügels 7 schnappen die Rastkanten 15 der Reflektoranordnung
1 in den jeweils zugeordneten Schlitz 73 des Befestigungsbügels 7 ein. Sie werden
in dieser Position durch einen Rastvorsprung 74 gehalten, der an den Außenenden der
Finger 72 auf ihrer Innenseite angeordnet ist und eine Bodenfläche des Schlitzes 73
geringfügig überragt. Die Deckfläche 71 des Befestigungsbügels 7 dient nun in an sich
bekannter Weise zur Aufnahme einer Seil- oder Pendelabhängung der Leuchte. In der
in Figur 6 bzw. 7 gewählten Darstellung ist dafür beispielhaft ein Seilaufhänger 75
vorgesehen, in dem ein leuchtenseitiges Ende eines nicht mehr dargestellten Seiles
zum Deckenausgleich verschiebbar festzulegen ist. Für den Fachmann ist wohl verständlich,
daß die Deckfläche 71 des Befestigungsbügels 7 an sich auch ohne weiteres unmittelbar
an einer Raumdecke mittels einer Verschraubung festzulegen ist, so daß es dafür keines
weiteren Beispieles bedarf.
[0028] In Figur 8 ist eine weitere Ausführungsform des vorstehend beschriebenen Befestigungsbügels
7 dargestellt. Bei dieser ausgestaltung des Befestigungsbügels 7' ist der von der
Deckfläche 71 und den angrenzenden Fußenden der Finger 72 von drei Seiten umschlossene
Raum in seinem lichten Querschnitt derart ausgebildet, daß er im Profil eine Tragschiene
77 eines der an sich bekannten Decken- und Schienensysteme für Lichtbandanordnungen
umfaßt. Mit dieser in Figur 8 dargestellten Ausführungsform des Befestigungsbügels
7', die in ihrer übrigen Funktion der des anhand von Figur 6 beschriebenen Befestigungsbügels
7 gleicht, ist es möglich, die hier beschriebene Leuchte auch bei Sanierungen von
Decken- und Schienensystemen einzusetzen, bei denen wie üblich eine Tragschiene 8
als das tragende Element eingesetzt wird. Ferner ist in Figur 7 als Detail schematisch
ein elektronisches Vorschaltgerät 76 als Betriebsmittel für die beschriebene Leuchte
gezeigt, das auf die Deckfläche 13 der Reflektoranordnung 1 aufgesetzt zwischen deren
beiden Schenkeln 14 angeordnet ist.
[0029] In Figur 9 ist eine weitere Ausführungsform der Leuchte dargestellt, bei der in Abwandlung
zu der insbesondere anhand von Figur 4 bzw. 5 beschriebenen Ausführungsform nun nicht
die Stirnwandteile 3 selbst zum Verbinden zweier oder mehrerer Einzelleuchten zu einem
Lichtband eingesetzt werden. Vielmehr wird für die Realisierung dieser Funktion ein
individuelles Verbindungselement 8 eingesetzt. Dieses besteht im wesentlichen aus
zwei Klammern 81 bzw. 82, die untereinander durch eine Schraubverbindung 83, 84, 85
fixiert sind. Jede der beiden Klammern 81 bzw. 82 des Verbindungselementes 8 weist
von einer der Aufnahme der Schraubverbindung 83 bis 85 dienenden Platte seitlich U-förmig
abgekröpfte Schenkel auf. Im Falle der einen Klammer 81 ist die lichte Weite zwischen
ihren Schenkeln derart gewählt, daß sie damit jeweils in das Profil der doppelt abgekröpften
Schenkel 14 der Reflektoranordnung 1 einschiebbar ist. In dazu spiegelbildlich symmetrischer
Anordnung ist die zweite Klammer 82 mit den Enden ihrer Schenkel auf der Deckfläche
13 der Reflektoranordnung 1 aufsitzend zwischen die beiden Schenkel 14 der Reflektoranordnung
1 eingelegt. Somit umgreift die eine Klammer 81 des Verbindungselementes 8 die Deckfläche
13 der Reflektoranordnung 1 von unten, während dessen andere Klammer 82, an den Innenseiten
der Schenkel 14 der Reflektoranordnung 1 geführt, auf deren Deckfläche 13 aufsitzt.
Die Schraubverbindung zwischen den beiden Klammern 81 und 82 bildet nun eine Verbindungsschraube
83, eine darauf aufgesetzte Zahnscheibe 84 sowie eine Sicherungsscheibe 85. Die über
eine nicht dargestellte Bohrung in der einen Klammer 81 des Verbindungselementes 8
zusammen mit der Zahnscheibe 84 eingesetzte Verbindungsschraube 83 wird dort mittels
der Sicherungsscheibe 85 unverlierbar gehalten. Wird die Verbindungsschraube 83 in
eine ebenfalls nicht dargestellte Gewindebohrung der Platte der anderen Klammer 82
eingeschraubt, verspannen sich die beiden Klammern 81 und 82 des Verbindungselementes
8 von zwei Seiten her an der Reflektoranordnung 1, insbesondere deren Deckfläche 13.
[0030] Wird das Verbindungselement 8 jeweils den Stirnbereich zweier stirnseitig unmittelbar
aneinandergesetzten Leuchten überlappend angeordnet und in der beschriebenen Weise
in jedem Stirnbereich verschraubt, so sind die beiden Leuchten untereinander kraftschlüssig
fixiert. Insbesondere sind die beiden aneinandergesetzten Leuchten in ihrer Längsachse
auch damit ohne Justage fluchtend ausgerichtet, weil die eine Klammer 81 des Verbindungselementes
8 im lichten Querschnitt der Schenkel 14 der Reflektoranordnung 1 geführt ist und
die andere Klammer 82 mit ihren leicht nach außen gespreizten Schenkeln an den Biegekanten
zwischen der Deckfläche der Reflektoranordnung 1 und deren Schenkeln 14 angreift.
[0031] Die vorstehend anhand von Figur 8 beschriebene Ausführungsform für die Verbindung
zweier aneinandergesetzter Leuchten zu einem Lichtband ist anstelle der anhand der
Figuren 1 bis 5 beschriebenen ersten Ausführungsform vorteilhaft anzusetzen, wenn
auf diese Weise längere Lichtbänder gebildet werden sollen und in einem Anwendungsfall
in einer rauheren Betriebsumgebung eine konstruktiv besonders sichere Leuchtenverbindung
erforderlich erscheint.
[0032] Hinsichtlich der Lichttechnik ist zu ergänzen, daß sich die vorstehend beschriebenen
Ausführungsformen der Leuchte selbstverständlich durch weitere Zubehörteile komplettieren
lassen, um an einen Anwendungsfall angepaßte Lichtverteilungen zu realisieren. So
kann, falls gewünscht, die Reflektoranordnung 1 teillichtdurchlässig ausgebildet sein,
so daß ein Teil des von einer innerhalb der Reflektoranordnung 1 eingesetzten Lampe
gegen diese abgestrahlten Lichtes durch diese hindurchtritt und damit als Nebenlicht,
zum Beispiel zur Dekkenaufhellung dient.
[0033] Wie in Figur 10 schematisch dargestellt, kann in der Lichtaus-trittsöffnung 2 der
Leuchte ein Raster zu ihrer Querentblendung vorgesehen sein kann. Wie bei der anhand
von Figur 6 beschriebenen Ausführungsform können in diesem Fall die seitlich nach
außen umgebördelten Außenkanten der Seitenflächen 11, 12 der Reflektoranordnung 1
dazu benutzt werden, ein solches Raster in die Lichtaustrittsöffnung 2 der Leuchte
einzuschnappen und an der Reflektoranordnung 1 verrrastend festzulegen.
[0034] In Figur 11. ist zur weiteren Ergänzung schematisch eine weitere Ausführungsform
der Leuchte im Querschnitt dargestellt. In diesem Falle ist auch eine Lampe, vorzugsweise
eine stabförmige Leuchtstofflampe 9, in die Reflektoranordnung 1 eingesetzt. In Richtung
der Lichtaustrittsöffnung 2 der Leuchte ist unterhalb der Lampe 9 ein diese teilweise
koaxial umgebender, sich in Richtung der Längsachse der Leuchte erstreckender, somit
parallel zur Lampe 9 ausgerichteter Rinnenspiegel 92 vorgesehen. Dieser im Ausführungsbeispiel
an der Lampe 9 festgelegte Rinnenspiegel 92 reflektiert von der Lampe 9 direkt in
Richtung der Lichtaustrittsöffnung 2 der Leuchte abgestrahltes Licht gegen die Reflektoranordnung
1 und wirkt somit als Diffusor sowie als Abschattungselement für die Lampe 9.
[0035] In Figur 12 ist zur Abrundung eine andere Möglichkeit einer Entblendung der Leuchte
schematisch dargestellt. In diesem Falle ist die Lichtaustrittsöffnung 2 der Leuchte
durch eine Prismenscheibe 93 abgedeckt. Ähnlich wie mit dem Rinnenspiegel 91 von Figur
9 wird damit durch Lenkung des von der Lampe 9 direkt in Richtung auf die Lichtaustrittsöffnung
2 der Leuchte abgestrahlten Lichtes eine Lichtverteilung bewirkt, die in der Lichtaustrittsöffnung
2 der Leuchte lokal auftretende hohe Leuchtdichteunterschiede herabsetzt. Auch in
diesem Fall können Längskanten der Prismenscheibe 93, in einer Halterung 94 gefaßt
sein, die analog zur Ausgestaltung der Außenenden der Finger 72 des Befestigungsbügels
7 gemäß Figur 6, so ausgeformt ist, daß mit einer Nut/Feder-Verbindung zwischen der
Prismenscheibe 93 und der Reflektoranordnung 1 eine Rastverbindung zwischen diesen
beiden Leuchtenelementen ermöglicht wird.
[0036] Die vorstehend anhand der Zeichnung beschriebenen Ausführungsformen belegen, daß
aufbauend auf einem gemeinsamen Systemkonzept mit wenigen, insbesondere preiswerten
Leuchten-. bauelementen eine Leuchtenfamilie realisierbar ist, die sich bei einheitlichem
Erscheinungsbild sowohl für die Neugestaltung und/oder auch für die Sanierung von
Beleuchtungsanlagen einsetzen läßt. Neben den beschriebenen Ausführungsformen stehen
dem Fachmann weitere Möglichkeiten zur Verfügung, die Leuchtengestaltung in Weiterbildung
des Systemkonzepts an Rahmenbedingungen des Anwendungsfalles anzupassen. So kann er
z.B. zum Erzielen gewünschter Lichtverteilungscharakteristiken der Leuchte das Profil
der Reflektoranordnung anpassen und/oder die Position der als Lichtquelle benutzten
Lampen in bezug auf die Reflektoranordnung ändern.
1. Lichtbandfähige Langfeldleuchte mit einem wannenförmigen, über Pendel und/oder unmittelbar
an einer Raumdecke befestigbaren Leuchtengehäuse, an dessen Stirnwänden Verbindungselemente
zum wahlweisen unmittelbaren Aneinanderreihen einzelner Langfeldleuchten zu einem
Lichtband vorgesehen sind, gekennzeichnet durch
eine einteilige, unmittelbar das Leuchtengehäuse bildende, bezüglich einer die Leuchtenlängsachse
enthaltenden vertikalen Leuchtenmittelebene spiegelbildlich symmetrisch ausgebildete
Reflektoranordnung (1) , die aus einem dünnwandigen, bahnenförmigen, reflektierenden
Material gefertigt ist, dessen Oberfläche zumindestens in Teilbereichen durch Oberflächen-Verformung versteifend feinstrukturiert ist und die von ihrer Lichtaustrittsöffnung
(2) abgewandt ein Paar von nach außen vorstehenden, zueinander beabstandeten Schenkeln
(14) zur Aufnahme von elektrischen und/oder mechanischen Leuchtenbauteilen (76) aufweist
und durch Verbindungselemente, die jeweils als ein universelles, einteiliges Stirnwandteil
(3) ausgebildet sind, das auf einer der Reflektoranordnung zugekehrten Innenseite
eine deren Profil entsprechende Stecknut (33) aufweist und auf einer Außenseite ein
Nut/Federprofil bestehend aus einer Mehrzahl von zueinander sowie zur Leuchtenmittelebene
parallelen, wechselseitig aufeinanderfolgenden Nuten (35) und Federn (36) gleicher
Breite besitzt, wobei dieses Nut/Federprofil, asymmetrisch zur Leuchtenmittelebene
liegend derart angeordnet ist, daß die identisch ausgebildeten Stirnwandteile, paarweise
und konturengleich fluchtend, stirnseitig ineinander fügbar sind.
2. Langfeldleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach außen vorstehenden Schenkel (14) der Reflektoranordnung (1) als doppelt
abgekröpfte Vorsprünge ausgebildet sind, die gemeinsam ein nach außen offenes, im
Querschnitt U-förmiges Profil bilden.
3. Langfeldleuchte nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwandteile (3) als Spritzformteile ausgebildet sind.
4. Langfeldleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Rastmittel zum Sichern der Steckverbindung zwischen der Reflektoranordnung (1) und
den Stirnwandteilen (3) vorgesehen sind.
5. Langfeldleuchte nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwandteile (3) einen plattenförmigen zentralen Mittelbereich (31) aufweisen,
der das U-förmige Profil der vorstehenden Schenkel (14) der Reflektoranordnung (1)
umfaßt, der auf seiner von der Reflektoranordnung (1) abgekehrten Außenseite das Nut/Federprofil
(35, 36) trägt und an dem - im Querschnitt gesehen - gabelförmig nach außen abstehend
ein Paar von Fingern (32) zur Aufnahme der Stirnkanten der Reflektoranordnung angesetzt
ist.
6. Langfeldleuchte nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwandteile (3) auf ihrer der Reflektoranordnung (1)) zugekehrten Innenseite
im Bereich des U-förmigen Profiles der Schenkel (14) eine Ausnehmung (34) aufweisen
und daß jeweils in diese Ausnehmung einsetzbare, ein leuchtenseitiges Endstück einer
Leuchtenabhängung bildenden Leuchtenhalter (4) vorgesehen sind.
7. Langfeldleuchte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtenhalter (4) als plattenförmige, im Querschnitt kreisförmig gestaltete
Scheiben ausgebildet sind.
8. Langfeldleuchte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die der Aufnahme eines Leuchtenhalters (4) dienende Ausnehmung (34) in dem Stirnwandteil
(3) dessen Oberkante zugekehrt derart angeordnet ist, daß der darin eingesetzte Leuchtenhalter
über die Oberkante des Stirnwandteiles teilweise übersteht.
9. Langfeldleuchte nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in dem aus der Oberseite des Stirnwandteiles (3) hervorstehenden Randbereich des
Leuchtenhalters (4) Kerben (41) vorgesehen sind, die bei einer Lichtbandanordnung
zur Aufnahme und Fixierung einer Durchgangsverdrahtung von Leuchte zu Leuchte dienen.
10. Lichtbandfähige Langfeldleuchte mit einem wannenförmigen, über Pendel und/oder unmittelbar
an einer Raumdecke befestigbaren Leuchtengehäuse, an dessen Stirnwänden Verbindungselemente
zum wahlweisen unmittelbaren Aneinanderreihen einzelner Langfeldleuchten zu einem
Lichtband vorgesehen sind,
gekennzeichnet durch
eine einteilige, unmittelbar das Leuchtengehäuse bildende, bezüglich einer die Leuchtenlängsachse
enthaltenen vertikalen Leuchtenmittelebene spiegelbildlich symmetrisch ausgebildete
Reflektoranordnung (1), die aus einem dünnwandigen, bahnenförmigen, reflektierenden
Material gefertigt ist, dessen Oberfläche zumindestens in Teilbereichen durch Oberflächenverformung versteifend feinstrukturiert ist und die von ihrer Lichtaustrittsöffnung
(2) abgewandt ein Paar von nach außen vorstehenden, zueinander beabstandeten Schenkeln
(14) zur Aufnahme von elektrischen und/oder mechanischen Leuchtenbauteilen aufweist,
weiterhin durch jeweils einteilige Stirnwandteile (3), die auf einer der Reflektoranordnung zugekehrten
Innenseite eine deren Profil entsprechende Stecknut (33) aufweisen und durch Befestigungsbügel (7, 7'), die ein Paar von Fingern (72) aufweisen, die zangenförmig
von der Seite der Schenkel (14) der Reflektoranordnung her deren Seitenflächen (11,12)
umfassen und eine Aufnahme für Leuchtenhalter (75) für Seil- oder Pendelabhängung
bilden bzw. unmittelbar zur Deckenbefestigung der Leuchte dienen.
11. Langfeldleuchte nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die freien Endkanten (15) der Seitenflächen (11,12) der Reflektoranordnung (1) nach
außen umgebördelt eine Rastkante zu bilden und daß dieser Rastkante zugeordnet am
freien Ende der Finger (72) des Befestigungsbügels (7) jeweils ein Schlitz (73,74)
vorgesehen ist, in dem jeweils eine der umgebördelten Außenkanten der Seitenflächen
der Reflektoranordnung dort verrastend festgelegt ist.
12. Langfeldleuchte nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsbügel (7) im Querschnitt derart ausgebildet ist, daß er bei montierter
Leuchte eine Tragschiene (77) einer Lichtbandanordnung von der Raumdecke her umfaßt.
13. Langfeldleuchte nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß zu ihrem stirnseitigen Verbinden mit einer weiteren Langfeldleuchte ein Verbindungselement
(8) vorgesehen ist, das zwei im Querschnitt U-förmig ausgebildete Klammern (81,82)
besitzt, von denen die eine (81) mit ihren Schenkeln im Profil der doppelt abgekröpften
Schenkel (14) der Reflektoranordnung (1) geführt ist und die andere Klammer (82) spiegelbildlich
zur ersten Klammer, in den lichten Querschnitt zwischen den Schenkeln der Reflektoranordnung
eingesetzt ist und daß beide Klammern zueinander durch eine Schraubverbindung (83,84,85)
klemmend fixiert sind.
14. Langfeldleuchte nach, einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lenkung des von mindestens einer innerhalb der Reflektoranordnung (1) angeordneten
stabförmigen Lampe (9) abgestrahlten Lichtes zusätzlich weitere, die Lichtverteilung
des durch die Lichtaustrittsöffnung (2) der Leuchte durchtretenden Lichtes beeinflussende
Mittel (91, 92, 93) vorgesehen sind.
15. Langfeldleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Reflektoranordnung (1) teillichtdurchlässig ausgebildet ist.
1. An elongate light fitting adapted to form strip lighting, comprising a trough-shaped
housing which is adapted to be fixed to a room ceiling via suspension means and/or
directly, the end walls of such housing being provided with connecting elements for
the direct fitting together of individual elongate light fittings to form strip lighting
as desired, characterised by a one-piece reflector arrangement (1) which directly forms the light fitting housing
and which is of mirror-image symmetrical construction with respect to a vertical light
fitting central plane containing the longitudinal axis of the light fitting, said
reflector arrangement (1) being made of a thin-walled reflecting material in the form
of a web, the surface of which at least in partial zones is finely structured with
a reinforcing action by surface deformation, and having, remote from its light exit
aperture (2), a pair of outwardly projecting spaced-apart limbs (14) to receive electrical
and/or mechanical light fitting components (76), and by connecting elements each formed
from a universal one-piece end wall part (3) which on an inside facing the reflector
arrangement has a plug-in groove (33) corresponding to the profile thereof, and on
the outside a groove/tongue profile consisting of a plurality of alternately consecutive
grooves (35) and tongues (36) of identical width parallel to one another and to the
light fitting central plane, said groove/tongue profile, being arranged in asymmetrical
relationship to the light fitting central plane, is so disposed that the identically
constructed end wall parts can be fitted into one another at the ends in pairs and
in contour-identical alignment.
2. An elongate light fitting according to claim 1, characterised in that the outwardly projecting limbs (14) of the reflector arrangement (1) are constructed
as double-cranked projections which together form an outwardly open profile of U-shaped
cross-section.
3. An elongate light fitting according to claim 1 or 2, characterised in that the end wall parts (3) are constructed as injection mouldings.
4. An elongate light fitting according to any one of claims 1 to 3, characterised in that detent means are provided to secure the plug-in connection between the reflector
arrangement (1) and the end wall parts (3).
5. An elongate light fitting according to any one of claims 2 to 4, characterised in that the end wall parts (3) have a plate-shaped central zone (31) which encloses the U-shaped
profile of the projecting limbs (14) of the reflector arrangement (1) which carries
the groove/tongue profile (35, 36) on its outside remote from the reflector arrangement
(1) and to which there is attached - projecting outwardly in the form of a fork as
considered in cross-section - a pair of fingers (32) to receive end edges of the reflector
arrangement.
6. An elongate light fitting according to any one of claims 2 to 5, characterised in that the end wall parts (3) have on their inside facing the reflector arrangement (1)
in the region of the U-shaped profile of the limbs (14) a recess (34) and in that there are provided for insertion in each of these recesses light fitting holders
(4) forming an end portion, on the light fitting side, of a light fitting suspension.
7. An elongate light fitting according to claim 6, characterised in that the light fitting holders (4) are constructed as plate-shaped discs of circular cross-section.
8. An elongate light fitting according to claim 7, characterised in that the recess (34) serving to receive a light fitting holder (4) is so disposed in the
end wall part (3) facing the top edge thereof that the light fitting holder inserted
therein projects partially beyond the top edge of the end wall part.
9. An elongate light fitting according to claim 8, characterised in that notches (41) are provided in the edge zone of the light fitting holder (4) projecting
from the top of the end wall part (3) and when the light fittings are arranged to
form strip lighting serve to receive and fix wiring passing from one light fitting
to another.
10. An elongate light fitting adapted to form strip lighting, comprising a trough-shaped
housing which is adapted to be fixed to a room ceiling via suspension means and/or
directly, the end walls of such housing being provided with connecting elements for
the direct fitting together of individual elongated light fittings to form strip lighting
as desired, characterised by a one-piece reflector arrangement (1) which directly forms the light fitting housing
and which is of mirror-image symmetrical construction with respect to a vertical light
fitting central plane containing the longitudinal axis of the light fitting, said
reflector arrangement (1) being made of a thin-walled reflecting material in the form
of a web, the surface of which at least in partial zones is finely structured with
a reinforcing action by surface deformation, and having, remote from its light exit
aperture (2), a pair of outwardly projecting spaced-apart limbs (14) to receive electrical
and/or mechanical light fitting components, and also by one-piece end wall parts (3)
each having on an inside facing the reflector arrangement a plug-in groove (33) corresponding
to the profile thereof, and by fixing yokes (7, 7') comprising a pair of fingers (72)
which enclose the side surfaces (11, 12) of the reflector arrangement tongs-fashion
from the side of the limbs (14) of said reflector arrangement and form a socket for
light fitting holders (75) for cable or pendant suspension or serve for directly fixing
the light fitting to the ceiling.
11. An elongate light fitting according to claim 10, characterised in that the free end edges (15) of the side surfaces (11, 12) of the reflector arrangement
(1) are flanged over outwardly to form a detent edge and in that associated with said detent edge at the free end of the fingers (72) of the fixing
yoke (7) there is provided in each case a slot (73, 74) in each of which one of the
flanged-over outer edges of the side surfaces of the reflector arrangement is fixed
so as to catch there.
12. An elongate light fitting according to claim 11, characterised in that the fixing yoke (7) is so constructed in cross-section that when the light fitting
is assembled it encloses from the room ceiling a carrier rail (77 of a strip lighting
arrangement.
13. An elongate light fitting according to any one of claims 10 to 12, characterised in that for its end-face connection to another elongate light fitting there is provided a
connecting element (8) which has two U-shaped cross-section light fittings (81, 82)
one (81) of which is guided with its limbs in the profile of the double-cranked limb
(14) of the reflector arrangement (1) and the other light fitting (82) is inserted
in mirror-image relationship to the first light fitting into the clear cross-section
between the limbs of the reflector arrangement, and in that the two light fittings are light clight fittingingly fixed together by a screw connection
(83, 84, 85).
14. An elongate light fitting according to any one of claims 1 to 13, characterised in that for the purpose of guiding the light radiated from at least one tubular light (9)
disposed inside the reflector arrangement (1) there are additionally provided other
means (91, 92, 93) which influence the distribution of the light passing through the
light exit aperture (2) of the light fitting.
15. An elongate light fitting according to any one of claims 1 to 14, characterised in that the reflector arrangement (1) is constructed to be partially transparent.
1. Luminaire à long champ permettant de former des bandes lumineuses, comportant un boîtier
en forme de cuvette qui peut être fixé par suspension et/ou directement à un plafond
et sur les parois frontales duquel sont prévus des éléments d'assemblage pour la juxtaposition
directe au choix de luminaires à long champ pour la formation d'une bande lumineuse,
caractérisé par
un dispositif réflecteur d'une seule pièce (1) qui forme directement le boîtier du
luminaire, est symétrique par rapport à un plan médian vertical du luminaire contenant
l'axe longitudinal du luminaire et est constitué d'une matière réfléchissante mince
en forme de bande dont la surface, au moins dans certaines parties, est finement structurée
par déformation aux fins de renfort, et qui présente à l'opposé de son ouverture de
sortie de lumière (2) une paire d'ailes espacées saillant vers l'extérieur (14) destinées
à recevoir des éléments électriques et/ou mécaniques du luminaire,
et par des éléments d'assemblage qui sont constitués chacun d'une partie paroi frontale
universelle d'une seule pièce (3) qui présente sur un côté intérieur dirigé vers le
dispositif réflecteur une rainure d'emboîtement (33) correspondant au profil dudit
côté intérieur et possède sur un côté extérieur un profil à rainures et languettes
constitué d'un certain nombre de rainures (35) et de languettes (36) de même largeur
parallèles entre elles et au plan médian du luminaire et se suivant en alternant,
ce profil à rainures et languettes étant placé asymétriquement par rapport au plan
médian du luminaire de façon telle que les parties parois frontales identiques puissent
s'emboîter frontalement deux à deux en étant alignées avec même contour.
2. Luminaire à long champ selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les ailes saillant vers l'extérieur (14) du dispositif réflecteur (1) sont constituées
de saillies à deux coudes qui forment ensemble un profil à section en U ouvert vers
l' extérieur.
3. Luminaire à long champ selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé par le fait que les parties parois frontales (3) sont des pièces moulées par injection.
4. Luminaire à long champ selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que des moyens d'encliquetage sont prévus pour le blocage de l'assemblage par emboîtement
entre le dispositif réflecteur (1) et les parties parois frontales (3).
5. Luminaire à long champ selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé par le fait que les parties parois frontales (3) présentent une partie médiane centrale en forme
de plaque (31) qui enveloppe le profil en U des ailes saillantes (14) du dispositif
réflecteur (1), qui porte sur son côté extérieur opposé au dispositif réflecteur (1)
le profil à rainures et languettes (35, 36) et sur. laquelle est faite une paire de
doigts (32) saillant vers l'extérieur en forme de fourche (en coupe) et destinés à
recevoir les bords frontaux du dispositif réflecteur.
6. Luminaire à long champ selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé par le fait que les parties parois frontales (3) présentent un évidement (34) sur leur côté intérieur
dirigé vers le dispositif réflecteur (1), dans la zone du profil en U des ailes (14),
et qu'il est prévu des porte-luminaire (4) qui peuvent être engagés dans cet évidement
et forment une pièce d'extrémité côté luminaire d'une suspension de luminaire.
7. Luminaire à long champ selon la revendication 6, caractérisé par le fait que les porte-luminaire (4) sont constitués de disques de section circulaire en forme
de plaque.
8. Luminaire à long champ selon la revendication 7, caractérisé par le fait que l'évidement (34) destiné à recevoir un porte-luminaire (4) est placé dans la partie
paroi frontale (3), dirigé vers le bord supérieur de celle-ci, de façon telle que
le porte-luminaire engagé dedans dépasse en partie du bord supérieur de la partie
paroi frontale.
9. Luminaire à long champ selon la revendication 8, caractérisé par le fait que dans la partie de bord du porte-luminaire (4) qui dépasse du côté supérieur de la
partie paroi frontale (3) sont prévues des encoches (41) qui, dans le cas d'une disposition
en bande lumineuse, servent à recevoir et fixer une filerie de traversée de luminaire
à luminaire.
10. Luminaire à long champ permettant de former des bandes lumineuses, comportant un boîtier
en forme de cuvette qui peut être fixé par suspension et/ou directement à un plafond
et sur les parois frontales duquel sont prévus des éléments d'assemblage pour la juxtaposition
directe au choix de luminaires à long champ pour la formation d'une bande lumineuse,
caractérisé par
un dispositif réflecteur d'une seule pièce (1) qui forme directement le boîtier du
luminaire, est symétrique par rapport à un plan médian vertical du luminaire contenant
l'axe longitudinal du luminaire et est constitué d'une matière réfléchissante mince
en forme de bande dont la surface, au moins dans certaines parties, est finement structurée
par déformation aux fins de renfort, et qui présente à l'opposé de son ouverture de
sortie de lumière (2) une paire d'ailes espacées saillant vers l'extérieur (14) destinées
à recevoir des éléments électriques et/ou mécaniques du luminaire, en outre par des
parties parois frontales d'une seule pièce (3) qui présentent sur un côté intérieur
dirigé vers le dispositif réflecteur une rainure d'emboîtement (33) correspondant
au profil dudit côté intérieur et par des étriers de fixation (7, 7') qui présentent
une paire de doigts (72) qui enveloppent sous forme de languettes les surfaces latérales
du dispositif réflecteur depuis le côté des ailes (14) de celui-ci et formant un récepteur
pour des porte-luminaire (75) pour suspension par câble ou autre ou servent directement
à la fixation du luminaire au plafond.
11. Luminaire à long champ selon la revendication 10, caractérisé par le fait que les bords d'extrémité libres (15) des surfaces latérales (11, 12) du dispositif réflecteur
(1) sont relevés vers l' extérieur pour former un bord d'encliquetage et qu'à l'extrémité
libre de chacun des doigts (72) de l'étrier de fixation (7) est prévue, associée à
ce bord d'encliquetage, une fente (73, 74) dans laquelle est fixé par encliquetage
un des bords extérieurs relevés des surfaces latérales du dispositif réflecteur.
12. Luminaire à long champ selon la revendication 11, caractérisé par le fait que l'étrier de fixation (7) a une section de forme telle que lorsque le luminaire est
monté, cet étrier enveloppe depuis le plafond une barre support (77) d'un dispositif
bande lumineuse.
13. Luminaire à long champ selon l'une des revendications 10 à 12, caractérisé par le fait que pour sa jonction côté frontal à un autre luminaire à long champ est prévu un élément
d'assemblage (8) qui possède deux pinces à section en forme de U (81, 82) dont l'une
(81) est engagée par ses branches dans le profil des ailes à deux coudes (14) du dispositif
réflecteur (1) et l'autre (82), symétriquement de la première, est engagée dans la
section libre entre les ailes du dispositif réflecteur, et que les deux pinces sont
fixées l'une à l'autre par serrage par un moyen d'assemblage à vis (83, 84, 85).
14. Luminaire à long champ selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé par le fait que pour diriger la lumière émise par au moins une lampe en forme de bâton (9) placée
à l'intérieur du dispositif réflecteur (1) sont prévus en plus d'autres moyens (91,
92, 93) qui influent sur la répartition de la lumière qui passe par l'ouverture de
sortie de lumière (2) du luminaire.
15. Luminaire à long champ selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé par le fait que le dispositif réflecteur (1) est partiellement transparent.