[0001] Die Erfindung betrifft ein Traggestell, vorzugsweise für Wäschetrockner oder Schirme
insbesonders Gartenschirme, mit einem Tragrohr, um das herum an einem, am Tragrohr
axial fixierbaren, ersten Sternteil angelenkte Tragarme und mit diesen gelenkig verbundene
und an einem, am Tragrohr axial fixierbaren, zweiten Sternteil angelenkte Stützarme
sternförmig angeordnet sind, wobei die Trag- und Stützarme durch axiales Verschieben
eines der beiden Sternteile zwischen einer eingeklappten Stellung und einer ausgeklappten
Stellung verschwenkbar sind.
[0002] Solche Traggestelle dienen bei Wäschetrocknern und Schirmen zum Auf- und Abspannen
der an den Tragarmen angebrachten Wäscheleinen bzw. Schirmbespannungen durch Aus-
und Einklappen der Arme des Traggestelles, bei denen die jeweils von einem Tragarm
und einem Stützarm gebildeten Kniegelenke beim Ausklappen der Arme abgebogen und beim
Einklappen der Arme fast vollständig gestreckt werden.
[0003] Bei zusammengeklapptem Traggestell wird zum Ausklappen der Arme ein Sternteil entlang
dem Tragrohr zu dem am Tragrohr axial fixierten anderen Sternteil hin verschoben,
bis die Wäscheleine bzw. Schirmbespannung durch die vom Tragrohr wegschwenkenden Tragarme
ausgebreitet und gespannt worden ist, und dann am Tragrohr axial fixiert. Bei aufgeklapptem
Traggestell wird zum Einklappen der Arme ein Sternteil aus seiner axialen Fixierung
am Tragrohr gelöst und vom anderen, am Tragrohr axial fixierten Sternteil weg verschoben,
bis die Tragarme, die zusammen mit der Wäscheleine bzw. Schirmbespannung zum Tragrohr
geschwenkt werden, ihre eingeklappte Stellung erreicht haben, und dann am Tragrohr
axial fixiert oder durch das zusammengeklappte Traggestell in seiner Endstellung festgehalten.
[0004] Bei Gartenschirmen mit z. B. in einem Bodenständer vertikal verankertem Tragrohr
ist der erste Sternteil mit seinen angelenkten Tragarmen am oberen Ende des Tragrohres
befestigt und der zweite Sternteil wird mit seinen angelenkten Stützarmen unterhalb
dem ersten Sternteil am Tragrohr zum Aus- und Einklappen der Arme auf und ab geschoben
und durch am Tragrohr angebrachte Rastvorrichtungen axial fixiert.
[0005] Bei schirmförmigen Wäschetrocknern bzw. Wäschespinnen mit z. B. in einer in den Boden
eingelassenen Bodenhülse vertikal verankertem Tragrohr ist der zweite Sternteil mit
seinen angelenkten Stützarmen am Tragrohr oberhalb dem ersten Sternteil angeordnet,
der mit seinen angelenkten Tragarmen zum Aus- und Einklappen der Arme entlang dem
Tragrohr auf und ab geschoben wird und eine Rastvorrichtung trägt, mit der er bei
ausgeklappten Tragarmen an der Rastschiene des Tragrohres axial fixiert wird. Der
zweite Sternteil ist, je nach Bauart des Wäschetrockners am oberen Ende des Tragrohres
befestigt, wobei die Wäscheleine dann nur in einer vorgegebenen Arbeitshöhe aufgespannt
werden kann, oder entlang dem Tragrohr axial verschiebbar und mit einer eigenen Rastvorrichtung
versehen, mit der er am Tragrohr in unterschiedlichen, der jeweils gewünschten Arbeitshöhe
entsprechenden Höhenpositionen axial fixiert werden kann.
[0006] Wäschetrockner und Schirme werden die meiste Zeit zusammengeklappt stehend oder liegend
aufbewahrt und erst bei Bedarf aufgeklappt, um auf der aufgespannten Wäscheleine nasse
Wäsche zum Trocknen aufzuhängen bzw. um den Bereich rund um das Tragrohr durch die
aufgespannte Schirmbespannung vor Regen oder Sonne zu schützen. Beim Ausklappen der
Arme des zusammengeklappten Traggestelles durch Hochschieben des jeweils unteren Sternteiles
muß zuerst jeweils der durch die gestreckten Kniegelenke des zusammengeklappten Traggestelles
verursachte Widerstand überwunden werden, bevor der untere Sternteil bei leicht geöffneten
Tragarmen und leicht abgebogenen Kniegelenke mit deutlich geringerem Kraftaufwand
zum weiteren Ausklappen der Arme weiter hochgeschoben werden kann. Beim Hochschieben
des unteren Sternteiles muß auch das Gewicht der Trag- und Stützarme angehoben werden.
[0007] Bei den schirmförmigen Wäschetrocknern ist das Traggestell mit seinen vier Tragarmen,
zwischen denen die Wäscheleine beim Aufklappen des Traggestelles aufgespannt wird
und die das Gewicht der auf der Wäscheleine aufgehängten nassen, schweren Wäsche tragen
müssen, stabil und relativ schwer ausgeführt, weshalb der bei zusammengeklapptem Traggestell
zum Hochschieben des unteren Sternteiles erforderliche Kraftaufwand relativ groß ist.
Der untere Sternteil befindet sich bei zusammengeklapptem Traggestell in seiner bodennahen
Endstellung, weshalb sich die Bedienungsperson zum Ergreifen des untere Sternteiles
bücken muß, um ihn entgegen dem Widerstand des zusammengeklappten Traggestelles entlang
dem Tragrohr hochschieben und bei gespannter Wäscheleine am Tragrohr axial fixieren
zu können.
[0008] Um das Ausklappen der Arme des Traggestelles zu erleichtern, sind verschiedene schirmförmige
Wäschetrockner mit einem an beiden Sternteilen angreifenden Seilzug ausgerüstet, dessen
Zugseil dem Tragrohr benachbart von einem Sternteil zum anderen verläuft und am unteren
Sternteil vom Tragrohr weg nach außen umgelenkt wird. Zum Ausklappen der Arme des
Traggestelles wird das Zugseil von dem, in seiner bodennahen Endstellung befindlichen
unteren Sternteil schräg nach oben und vom Tragrohr weg radial nach außen und gezogen.
Durch den Seilzug braucht sich die Bedienungsperson zwar nicht mehr zu bücken, aber
der durch die gestreckten Kniegelenke des zusammengeklappten Traggestelles verursachte
Widerstand wird durch den Seilzug nicht verringert.
[0009] Aus der EP 113 789 B1 ist ein schirmförmiger Wäschetrockner mit am oberen Ende des
Tragrohres axial fixiertem zweiten Sternteil und einem Seilzug mit zwischen unterem
und oberem Sternteil zweimal hin und her geführtem Zugseil bekannt, bei dem die Anlenkungen
der Stützarme am oberen Sternteil gegenüber dem Außenumfang des Tragrohres radial
nach innen versetzt sind und die Stützarme jeweils am oberen Ende zum Tragrohr hin
abgekröpft und am unteren Ende vom Tragrohr weg abgekröpft sind. Mit dieser, in der
Herstellung des oberen Sternteiles und der Stützarme aufwendigen und teuren Ausbildung
wird erreicht, daß bei zusammengeklapptem Traggestell das von Trag- und Stützarm gebildete
Kniegelenk außerhalb der von der Tragarmanlenkung am unteren Sternteil und der Stützarmanlenkung
am oberen Sternteil gebildeten Verbindungslinie bleibt.
[0010] Aus der US-PS 2 289 450 ist ein weiterer schirmförmiger Wäschetrockner bekannt, bei
dem bei zusammengeklapptem Traggestell das von Trag- und Stützarm gebildete Kniegelenk
außerhalb der von der Tragarmanlenkung am unteren Sternteil und der Stützarmanlenkung
am oberen Sternteil gebildeten Verbindungslinie bleibt. Die Sternteile sind an den
von einander abgewandten Enden zweier langgestreckter Hülsen angeordnet, die mit ihren
einander zugewandten Enden zum Ausklappen der Arme aneinandergeschoben und bei ausgeklappten
Armen miteinander verriegelt werden. Die Stützarme sind mit über ihre Anlenkungen
am oberen Sternteil vorspringenden Nasen versehenen, die bei ausgeklappten Stützarmen
über den Außenumfang des Tragrohres radial nach innen vorstehen. Die miteinander verriegelten
Hülsen stützen sich mit den Nasen der ausgeklappten Stützarme am oberen Ende des Tragrohres
ab, das in Boden vertikal verankert ist und auf das die Hülsen lose aufgeschoben sind.
[0011] Aus der EP 220 565 A2 ist ein schirmförmiger Wäschetrockner mit am oberen Ende des
Tragrohres axial fixiertem zweiten Sternteil bekannt, bei dem ein am oberen Sternteil
befestigtes Zugseil über eine untere, zur Anlenkung eines Tragarmes am unteren Sternteil
koaxiale Seilumlenkung nach oben umgelenkt wird, entlang dem Tragarm bis zu dessen
Gelenkverbindung mit dem Stützarm verläuft und über eine obere, zu dieser Gelenkverbindung
koaxiale Seilumlenkung vom Tragrohr weg nach außen umgelenkt wird. Der direkt auf
diesen Tragarm einwirkende Seilzug führt beim Aufspannen des Traggestelles zu einem
Verkannten des unteren Sternteiles, der in seiner unteren Endstellung lose pendelnd
an den vier am oberen Sternteil angelenkten und jeweils aus einem Stützarm und einem
Tragarm bestehenden Armpaaren hängt. Von den vier Armpaaren, die jeweils ein fast
vollständig gestrecktes Kniegelenk bilden und am unteren Sternteil an vier einander
paarweise gegenüberliegenden Stellen angreifen, wird durch den Seilzug bei einem Armpaar
die Gelenkverbindung zwischen Trag- und Stützarm vom Tragrohr weg radial nach außen
gezogen und die Anlenkung des Tragarmes am unteren Sternteil axial nach oben gezogen
und gleichzeitig radial zum Tragrohr hin nach innen gedrückt. Das diametral gegenüberliegende
Armpaar bleibt gestreckt und der untere Sternteil, der das Tragrohr mit etwas Spiel
umgibt, kippt und verkantet am Tragrohr. Dadurch wird der unteren Sternteil am Tragrohr
festgeklemmt, wobei die Klemmwirkung um so größer ist, je fester man am Zugseil zieht.
[0012] Aus der EP 649 935 A1 ist ein schirmförmiger Wäschetrockner mit am oberen Ende des
Tragrohres axial fixiertem zweiten Sternteil bekannt, bei dem im Inneren des Tragrohres
ein im zweiten Sternteil axial verschiebbarer Spreizkörper angeordnet ist, der mit
nahe den oberen Enden der Stützarme angeordneten, von den Stützarmen zum Tragrohr
hin abstehenden Stützelementen zusammen wirkt. Das obere Ende des Spreizkörpers ist
mit einem am oberen Sternteil befestigten Zugseil verbunden, das entlang dem Tragrohr
zum unteren Sternteil verläuft und dort vom Tragrohr weg nach außen umgelenkt wird.
Beim Zusammenklappen des Traggestelles dringen die Stützelemente der Stützarme durch
Durchtrittsöffnungen hindurch in das Tragrohr radial ein und verschieben den Spreizkörper
im Tragrohr axial nach oben. Zieht man bei zusammengeklapptem Traggestell am Zugseil,
so wird der Spreizkörper vom Zugseil im oberen Sternteil innerhalb des Tragrohres
axial nach unten verschoben und die Stützelemente der Stützarme werden vom Spreizkörper
bis zum Innenumfang des Tragrohres radial nach außen gedrückt. Die Stützarme werden
nahe ihrer oberen Enden nach außen gedrückt und drücken mit ihren unteren Enden die
am unteren Sternteil angelenkten Tragarme nach außen. Die für die Stützelemente der
Stützarme erforderlichen Durchtrittsöffnungen des Tragrohres führen zu einer Schwächung
des Tragrohres und erfordern bei der Herstellung des Tragrohres zusätzliche Arbeitsvorgänge.
[0013] Aufgabe der Erfindung ist es, das Aufklappen des Traggestelles zu erleichtem.
[0014] Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Traggestell vorgeschlagen, bei dem um ein Tragrohr
herum an einem, am Tragrohr axial fixierbaren, ersten Sternteil angelenkte Tragarme
und mit diesen gelenkig verbundene und an einem, am Tragrohr axial fixierbaren, zweiten
Sternteil angelenkte Stützarme sternförmig angeordnet sind. Bei diesem Traggestell
sind die Trag- und Stützarme durch axiales Verschieben eines der beiden Sternteile
zwischen einer eingeklappten Stellung und einer ausgeklappten Stellung verschwenkbar
und zum Ausklappen der Arme ist ein an beiden Sternteilen angreifender Seilzug vorgesehen,
dessen Zugseil dem Tragrohr benachbart von einem Sternteil zum anderen verläuft und
an einem Sternteil vom Tragrohr weg nach außen umgelenkt wird. Dieses Traggestell
ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß eine, dem zweiten Sternteil benachbarte,
mit den eingeklappten Tragarmen in Eingriff bringbare Spreizvorrichtung zum Verschwenken
der Tragarme in eine leicht geöffnete Stellung vorgesehen ist, welche zumindest ein
an der Außenseite des Tragrohres angeordnetes, durch Ziehen am Zugseil vom Tragrohr
weg nach außen auslenkbares und mit den eingeklappten Tragarmen in Eingriff bringbares
Spreizorgan besitzt, das beim Auslenken die eingeklappten Tragarme in die leicht geöffnete
Stellung verschwenkt.
[0015] Diese Ausbildung sieht eine, außen am Tragrohr oder außen am zweiten Sternteil angeordnete,
direkt an den Tragarmen angreifende und bei zusammengeklapptem Traggestell wirksame
Spreizhilfe vor. Der mit dieser Spreizhilfe erzielbare Öffnungswinkel und die mit
dieser Spreizhilfe erzielbare radiale Öffnungskraft kann durch die Wahl der Größe
des Spreizorganes und durch die Wahl des Verlaufes und der Größe des von diesem beim
Auslenken zurückgelegten Weges in einem großen Bereich beliebig gewählt werden.
[0016] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Spreizvorrichtung
eine dem zweiten Sternteil benachbarte, erste Hülse besitzt, die durch stabförmige
Spreizorgane mit einer vom zweiten Sternteil entfernten, zweiten Hülse verbunden ist,
die durch Ziehen am Zugseil zum Auslenken der Spreizorgane zur ersten Hülse hin verschiebbar
ist.
[0017] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß zum Einziehen
der Spreizorgane zwischen beiden Hülsen eine Druckfeder vorgesehen ist, die beim Loslassen
des Zugseiles die zweite Hülse von der erste Hülse wegschiebt.
[0018] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die beiden Hülsen
durch elastische Spreizorgane verbunden sind, die beim Loslassen des Zugseiles in
ihre Ausgangslage zurückkehren und die zweite Hülse von der erste Hülse wegschieben.
[0019] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die beiden Hülsen
durch elastische Spreizorgane verbunden sind, die nach dem Auslenken wieder selbsttätig
in ihre Ausgangslage zurückkehren und beim Auslenken vom Tragrohr weg nach außen ausbeulen
und dabei zumindest eine vom Tragrohr immer weiter abstehende Schlaufe bilden, die
die eingeklappten Tragarme in die leicht geöffnete Stellung verschwenkt.
[0020] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die erste Hülse
der Spreizvorrichtung vom zweiten Sternteil gebildet wird.
[0021] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Spreizvorrichtung
eine durch Ziehen am Zugseil zum zweiten Sternteil hin verschiebbare Schiebehülse
umfaßt, die mit dem zweiten Sternteil zugewandten, fingerförmigen Spreizorganen versehen
ist, die im Eingriff mit dem zweiten Sternteil vom Tragrohr weg, nach außen auslenkbar
und mit ihren freien Enden mit den eingeklappten Tragarmen in Eingriff bringbar sind.
[0022] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß zum Einziehen
der fingerförmigen Spreizorgane zwischen der Schiebehülse und dem zweiten Sternteil
eine Druckfeder vorgesehen ist, die beim Loslassen des Zugseiles die Schiebehülse
vom zweiten Sternteil wegschiebt.
[0023] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß von der Schiebehülse
elastische, fingerförmige Spreizorgane abstehen, die nach dem Auslenken wieder selbsttätig
in ihre Ausgangslage zurückkehren und sich beim Auslenken vom Tragrohr weg nach außen
biegen und dabei mit ihren, vom Tragrohr immer weiter abstehenden, freien Enden die
eingeklappten Tragarme in die leicht geöffnete Stellung verschwenken.
[0024] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß für die einzelnen
Tragarme unterschiedlich lange fingerförmige Spreizorgane vorgesehen sind.
[0025] Nachstehend wird die Erfindung an Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen näher
erläutert. in den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht eines zusammengeklappten,
schirmförmigen Wäschetrockners mit Spreizvorrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht einer
Spreizvorrichtung am oberen Ende eines zusammengeklappten, schirmförmigen Wäschetrockners,
und Fig. 3 eine Seitenansicht eines zusammengeklappten, schirmförmigen Wäschetrockners
mit einer weiteren Ausführungsform der Spreizvorrichtung.
[0026] Der Wäschetrockner besitzt ein mit seinem Tragrohr 1 vertikal im Boden verankertes
Traggestell, bei dem die (nicht dargestellte) Wäscheleine an den vier Tragarmen 2
befestigt ist, die um das Tragrohr 1 herum sternförmig angeordnet sind und an ihren
unteren Enden 2a an einem ersten Sternteil 3 angelenkt sind, der im Bereich der unteren
Hälfte des Tragrohres 1 entlang diesem axial verschiebbar ist und eine (nicht dargestellte)
Rastvorrichtung trägt, mit der er am Tragrohr 1 in verschiedenen Höhenlagen axial
fixiert werden kann. Das Traggestell umfaßt weiters vier, den Tragarmen 1 jeweils
zugeordnete Stützarme 4, die um das Tragrohr 1 herum sternförmig angeordnet sind und
an ihren oberen Enden an einem zweiten Sternteil 5 angelenkt sind, der am oberen Ende
des Tragrohres 1 axial fixiert und ebenfalls eine Rastvorrichtung tragen kann, mit
der er in der oberen Hälfte des Tragrohres 1 am Tragrohr 1 in verschiedenen Höhenlagen
axial fixiert werden kann.
[0027] Die Stützarme 4 sind an ihren unteren Enden mit den Tragarmen 2 in deren mittleren
Bereich gelenkig verbunden. Jeder Tragarm 2 ist über ein Kniegelenk mit einem Stützarm
4 gelenkig verbunden und bildet zusammen mit diesem ein an beiden Stemteilen 3, 5
angelenktes Armpaar.
[0028] Die Arme 2, 4 des Traggestelles bilden vier Armpaare, die einander an der Außenseite
des Tragrohres 1 paarweise gegenüberliegen und den am Tragrohr 1 axial fixierten,
oberen, zweiten Sternteil 5 mit dem unteren, ersten Sternteil 3 verbinden, der zum
Ausklappen der Arme 2, 4 durch Abbiegen der Kniegelenke entlang dem Tragrohr 1 nach
oben verschoben wird und zum Einklappen der Arme 2, 4 durch Strecken der Kniegelenke
entlang dem Tragrohr 1 nach unten verschoben wird.
[0029] Zum Hochschieben des ersten Sternteiles 3 aus seiner bodennahen, unteren Endstellung
(Figur 1) ist ein an beiden Sternteilen 3, 5 angreifender Seilzug vorgesehen, dessen
Zugseil 6 am unteren ersten Sternteil 3 vom Tragrohr 1 weg nach außen geführt ist.
Das Zugseil 6 ist mit einer oberhalb dem oberen, zweiten Sternteil 5 am Tragrohr 1
angeordneten Spreizvorrichtung 7 verbunden.
[0030] Die Spreizvorrichtung 7 umfaßt eine an der Außenseite des Tragrohres 1 angeordnete
Schiebehülse 8, die durch das Zugseil 6 entlang dem Tragrohr 1 verschiebbar ist und
den Tragarmen 2 zugeordnete Spreizorgane 9 trägt, die von der Schiebehülse 8 zum zweiten
Sternteil 5 hin abstehen und vom Tragrohr 1 weg nach außen auslenkbar sind. Durch
Ziehen am Zugseil 6 wird die Schiebehülse 8 zum zweiten Sternteil 5 hingezogen und
ihre Spreizorgane 9 werden im Eingriff mit dem zweiten Sternteil 5 vom Tragrohr 1
weg nach außen ausgelenkt und mit ihren freien Enden 9a mit den zum Tragrohr 1 hin
eingeklappten Tragarmen 2 in Eingriff gebracht.
[0031] Mit zunehmender Annäherung der Schiebehülse 8 an den zweiten Sternteil 5 werden die
Spreizorgane 9 vom Tragrohr 1 weg immer weiter nach außen ausgelenkt und kommen mit
ihren freien Enden 9a in Eingriff mit den eingeklappten Tragarmen 2 und drücken diese
vom Tragrohr 1 weg nach außen bis in eine leicht geöffnete Stellung, in der die Kniegelenke
der Armpaare bereits etwas abgebogen sind.
[0032] Die Spreizorgane 9 können mit der Schiebehülse 8 gelenkig verbundene Stäbe sein,
die beim Auslenken mit ihren freien Enden an der oberen Stirnseite des zweiten Sternteiles
5 entlang radial nach außen gleiten und dadurch jeweils aus einer zum Tragrohr 1 parallelen
Ausgangslage in eine zum Tragrohr 1 beinahe senkrechte Endlage nach außen geschwenkt
werden, in der sie mit ihren freien Enden über den zweiten Sternteil 5 radial nach
außen vorstehen und mit dem vom Tragrohr 1 weg gemessenen Radialabstand ihrer freien
Enden die Position der Tragarme 2 in deren leicht geöffneter Stellung bzw. den dieser
Stellung entsprechenden Öffnungswinkel zwischen den Tragarmen 2 und dem Tragrohr 1
bestimmen.
[0033] Zwischen dem zweiten Sternteil 5 und der Schiebehülse 8 kann eine als Druckfeder
ausgebildete Schraubenfeder angeordnet sein, die beim Loslassen des Zugseiles die
Schiebehülse vom zweiten Sternteil weg nach oben schiebt, wobei die Stäbe zufolge
der Schwerkraft aus ihrer ausgelenkten Lage in ihre unausgelenkte Ausgangslage zurückgeschwenkt
werden.
[0034] Die an der Schiebehülse 8 angelenkten Stäbe können durch Federn in ihrer unausgelenkten
Ausgangslage gehalten werden, welche beim Auslenken der Stäbe gespannt werden und
nach dem Loslassen des Zugseiles 6 die Stäbe zurück in ihre unausgelenkte Ausgangslage
verschwenken und gleichzeitig die Schiebehülse 8 vom zweiten Sternteil 5 weg nach
oben schieben.
[0035] Die fingerförmigen Spreizorgane 9 können selbst federnd ausgebildet sein.
[0036] Die Schiebehülse 8 kann als Kunststoffhülse ausgebildet sein, von der elastische,
fingerförmige Spreizorgane 9 abstehen, die beim Auslenken im Eingriff mit dem zweiten
Sternteil 5 vom Tragrohr 1 weg nach außen gebogen werden und mit ihren freien Enden
9a vom Tragrohr 1 weg immer weiter nach außen wandern, je näher die Schiebehülse 8
mit Hilfe des Zugseiles 6 an den zweiten Sternteil 5 herangezogen wird. Nach dem Loslassen
des Zugseiles 6 kehren die elastischen, fingerförmigen Spreizorgane 9 selbsttätig
in ihre Ausgangslage zurück und verschieben die Schiebehülse 8 vom zweiten Sternteil
5 weg nach oben.
[0037] Beim Ausführungsbeispiel der Figur 3 umfaßt die Spreizvorrichtung 10 zwei entlang
dem Tragrohr 1 mit Abstand übereinander angeordnete Hülsen 11, von denen die untere
Hülse dem zweiten Sternteil 5 benachbart angeordnet ist oder vom zweiten Sternteil
5 selbst gebildet wird, während die obere Hülse 11 mit dem Zugseil des zum Aufklappen
des Traggestelles vorgesehenen Seilzuges verbunden ist. Die beiden Hülsen 11 sind
durch ein elastisches Spreizorgan 12 oder durch mehrere elastische Spreizorgane verbunden,
die jeweils vom Tragrohr 1 weg nach außen ausgelenkt werden, wenn die obere Hülse
11 über das Zugseil an die untere Hülse bzw. den zweiten Sternteil 5 herangezogen
wird. Durch das Ziehen am Zugseil wird die obere Hülse 11 an die untere Hülse bzw.
den zweiten Sternteil 5 herangezogen und dabei das jeweilige elastische aber relativ
steife Spreizorgan 12 axial gestaucht. Das Spreizorgan 12 beult aus seiner Ausgangslage
vom Tragrohr 1 weg nach außen aus und bildet eine relativ steife Schlaufe, deren äußeres
Ende 12a sich vom Tragrohr 1 immer weiter wegbewegt, je näher die obere Hülse 11 an
die untere Hülse bzw. den zweiten Sternteil 5 herangezogen wird. Die vom jeweiligen
Spreizorgan 12 gebildete, relativ steife Schlaufe drückt mit ihrem äußeren Ende 12a
die zum Tragrohr 1 eingeklappten Tragarme 2 vom Tragrohr 1 weg in die leicht geöffnete
Stellung. Nach dem Loslassen des Zugseiles drückt das jeweilige elastische Spreizorgane
12 die obere Hülse 11 von der unteren Hülse bzw. vom zweiten Sternteil 5 weg nach
oben und kehrt selbsttätig in seine unausgelenkte Ausgangslage zurück.
[0038] Als Spreizorgane 12 können mit beiden Hülsen und untereinander jeweils gelenkig verbundene
Stabpaare vorgesehen sein, die beim Stauchen mit der Gelenkverbindung ihrer beiden
Stäbe vom Tragrohr 1 weg nach außen klappen und gegen die zum Tragrohr 1 eingeklappten
Tragarme 2 stoßen, die sie in deren leicht geöffnete Stellung verschwenken.
[0039] Zwischen den beiden Hülsen kann eine als Druckfeder ausgebildete Schraubenfeder angeordnet
sein, die beim Loslassen des Zugseiles die obere Hülse 11 nach oben schiebt und dabei
die Stabpaare streckt und deren Gelenkverbindung zum Tragrohr 1 hin einzieht.
[0040] Die an den Hülsen 11 angelenkten Stäbe können durch Federn in ihrer unausgelenkten
Ausgangslage gehalten werden, die beim Auslenken der Stäbe gespannt werden und nach
dem Loslassen des Zugseiles die Stäbe zurück in ihre Ausgangslage verschwenken und
die obere Hülse 11 nach oben schieben. Die stabförmigen Spreizorgane 12 können selbst
federnd ausgebildet sein.
[0041] Es können beide Hülsen 11 als Kunststoffhülsen ausgebildet sein, die durch elastische,
stabförmige Spreizorgane 12 miteinander verbunden sind, die sich beim Stauchen vom
Tragrohr 1 weg nach außen biegen und eine die Tragarme 2 vom Tragrohr 1 wegstoßende
und in die leicht geöffnete Stellung verschwenkende Schlaufe bilden.
[0042] Selbstverständlich können auch Schirme, wie z. B. Sonnenschirme oder Gartenschirme,
mit einem erfindungsgemäßen Traggestell ausgestattet werden, das durch einen Seilzug
aufklappbar ist und eine durch den Seilzug betätigbare zusätzliche Spreizvorrichtung
trägt mit der zu Beginn des Aufklappens des Traggestelles zuerst die die Schirmbespannung
an ihrer Oberseite tragenden Tragarme in eine leicht geöffnete Stellung verschwenkt
werden, bevor die Tragarme durch Hochschieben des unteren Sternteiles, an dem die
Stützarme angelenkt sind vom Tragrohr weiter weg geschwenkt und ganz ausgeklappt werden.
1. Traggestell, vorzugsweise für Wäschetrockner oder Schirme insbesonders Gartenschirme,
mit einem Tragrohr (1), um das herum an einem, am Tragrohr (1) axial fixierbaren,
ersten Sternteil (3) angelenkte Tragarme (2) und mit diesen gelenkig verbundene und
an einem, am Tragrohr (1) axial fixierbaren, zweiten Sternteil (5) angelenkte Stützarme
(4) sternförmig angeordnet sind, wobei die Trag- und Stützarme (2, 4) durch axiales
Verschieben eines der beiden Sternteile (3, 5) zwischen einer eingeklappten Stellung
und einer ausgeklappten Stellung verschwenkbar sind und zum Ausklappen ein an beiden
Sternteilen (3, 5) angreifender Seilzug vorgesehen ist, dessen Zugseil (6) dem Tragrohr
(1) benachbart von einem Sternteil zum anderen verläuft und an einem Sternteil vom
Tragrohr (1) weg nach außen umgelenkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine, dem zweiten Sternteil (5) benachbarte, mit den eingeklappten Tragarmen (2)
in Eingriff bringbare Spreizvorrichtung (7, 10) zum Verschwenken der Tragarme (2)
in eine leicht geöffnete Stellung vorgesehen ist, welche zumindest ein an der Außenseite
des Tragrohres (1) angeordnetes, durch Ziehen am Zugseil (6) vom Tragrohr (1) weg
nach außen auslenkbares und mit den eingeklappten Tragarmen (2) in Eingriff bringbares
Spreizorgan (9, 12) besitzt, das beim Auslenken die eingeklappten Tragarme (2) in
die leicht geöffnete Stellung verschwenkt.
2. Traggestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizvorrichtung (10) eine dem zweiten Sternteil (5) benachbarte, erste Hülse
besitzt, die durch stabförmige Spreizorgane mit einer vom zweiten Sternteil (5) entfernten,
zweiten Hülse (11) verbunden ist, die durch Ziehen am Zugseil (6) zum Auslenken der
Spreizorgane zur ersten Hülse hin verschiebbar ist.
3. Traggestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einziehen der Spreizorgane zwischen beiden Hülsen eine Druckfeder vorgesehen
ist, die beim Loslassen des Zugseiles die zweite Hülse von der erste Hülse wegschiebt.
4. Traggestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hülsen durch elastische Spreizorgane verbunden sind, die beim Loslassen
des Zugseiles in ihre Ausgangslage zurückkehren und die zweite Hülse von der erste
Hülse wegschieben.
5. Traggestell nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hülsen (5, 11) durch elastische Spreizorgane (12) verbunden sind, die
nach dem Auslenken wieder selbsttätig in ihre Ausgangslage zurückkehren und beim Auslenken
vom Tragrohr (1) weg nach außen ausbeulen und dabei zumindest eine vom Tragrohr (1)
immer weiter abstehende Schlaufe (12a) bilden, die die eingeklappten Tragarme (2)
in die leicht geöffnete Stellung verschwenkt.
6. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Hülse der Spreizvorrichtung (10) vom zweiten Sternteil (5) gebildet wird.
7. Traggestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizvorrichtung (7) eine durch Ziehen am Zugseil (6) zum zweiten Sternteil
(5) hin verschiebbare Schiebehülse (8) umfaßt, die mit dem zweiten Sternteil (5) zugewandten,
fingerförmigen Spreizorganen (9) versehen ist, die im Eingriff mit dem zweiten Sternteil
(5) vom Tragrohr (1)weg, nach außen auslenkbar und mit ihren freien Enden (9a) mit
den eingeklappten Tragarmen (2) in Eingriff bringbar sind.
8. Traggestell nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einziehen der fingerförmigen Spreizorgane zwischen der Schiebehülse und dem zweiten
Sternteil eine Druckfeder vorgesehen ist, die beim Loslassen des Zugseiles die Schiebehülse
vom zweiten Sternteil wegschiebt.
9. Traggestell nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß von der Schiebehülse (8) elastische, fingerförmige Spreizorgane (9) abstehen, die
nach dem Auslenken wieder selbsttätig in ihre Ausgangslage zurückkehren und sich beim
Auslenken vom Tragrohr (1) weg nach außen biegen und dabei mit ihren, vom Tragrohr
(1) immer weiter abstehenden, freien Enden (9a) die eingeklappten Tragarme (2) in
die leicht geöffnete Stellung verschwenken.
10. Traggestell nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß für die einzelnen Tragarme (2) unterschiedlich lange fingerförmige Spreizorgane (9)
vorgesehen sind.
1. Frame, preferably for a washing line or umbrellas, in particular garden umbrellas,
with a supporting tube (1), about which are arranged bearing arms (2) articulatingly
mounted on a first star part (3) axially fixable on the supporting tube (1) and supporting
arms (4) articulatingly linked thereto and articulatingly mounted on a second star
part (5) axially fixable on the supporting tube (1), the bearing and supporting arms
(2, 4) being pivotable between a folded-in position and a folded-out position by axially
sliding one of the two star parts (3, 5), and a rope pull is provided which operates
both star parts (3, 5) for the folding out process, the pulling rope (6) of which
runs adjacent to the supporting tube (1) from one star part to the other and is outwardly
deflected away from the supporting tube (1) on one star part, characterised in that, adjacent to the second star part (5), an expanding mechanism (7, 10) is provided,
which can be brought into engagement with the folded-in bearing arms (2) in order
to pivot the bearing arms (2) into a slightly opened position and which has at least
one expanding element (9, 12) disposed on the external face of the supporting tube
(1) which, by pulling on the pull rope (6), can be pivoted outwards away from the
supporting tube (1) and brought into engagement with the folded-in bearing arms (2),
and which pivots into the slightly opened position as the folded-in bearing arms (2)
are pivoted outwards.
2. Frame as claimed in claim 1, characterised in that the expanding mechanism (10) has a first collar adjacent to the second star part
(5), which is joined by means of bar-shaped expanding elements to a second collar
(11), spaced at a distance apart from the second star part (5), which is slidable
towards the first collar by pulling on the pull rope (6) in order to pivot out the
expanding elements.
3. Frame as claimed in claim 2, characterised in that, in order to retract the expanding elements, a compression spring is provided between
the two collars, which displaces the second collar away from the first collar when
the pull rope is released.
4. Frame as claimed in claim 2, characterised in that the two collars are linked by elastic expanding elements, which return to their initial
position when the pull rope is released and push the second collar away from the first
collar.
5. Frame as claimed in claim 4, characterised in that the two collars (5, 11) are linked by elastic expanding elements (12), which automatically
return to their initial position after pivoting outwards and buckle outwards as they
are pivoted away from the supporting tube (1) and, in doing so, form at least one
runner (12a) standing increasingly farther away from the supporting tube (1) which
pivots the folded-in bearing arms (2) into the slightly opened position.
6. Frame as claimed in one of claims 1 to 5, characterised in that the second star part (5) forms the first collar of the expanding mechanism (10).
7. Frame as claimed in claim 1, characterised in that the expanding mechanism (7) comprises a sliding collar (8) slidable towards the second
star part (5) by pulling on the pulling rope (6) and is provided with finger-shaped
expanding members (9) directed towards the second star part (5) which are outwardly
pivotable away from the supporting tube (1) in engagement with the second star part
(5) and can be brought into engagement by their free ends (9a) with the folded-in
bearing arms (2).
8. Frame as claimed in claim 7, characterised in that, in order to retract the finger-shaped expanding elements between the sliding collar
and the second star part, a spring is provided, which pushes the sliding collar away
from the second star part when the pull rope is released.
9. Frame as claimed in claim 7, characterised in that elastic, finger-shaped expanding elements (9) stand out from the sliding collar (8),
which automatically return to their initial position after pivoting out and bend as
they are pivoted outwards away from the supporting tube (1) and, in doing so, pivot
the folded-in bearing arms (2) into the slightly opened position with their free ends
(9a) standing increasingly farther away from the supporting tube (1).
10. Frame as claimed in one of claims 7 to 9, characterised in that finger-shaped expanding elements (9) of differing lengths are provided for the individual
bearing arms (2).
1. Bâti support de préférence pour des séchoirs à linge ou des écrans notamment des parasols
comprenant un tube (1) support autour duquel sont disposés en forme d'étoile des bras
(2) support articulés à une première partie (3) d'étoile qui peut être immobilisée
axialement sur le tube (1) support et des bras (4) d'appui articulés à ceux-ci et
articulés sur une deuxième partie (5) d'étoile qui peut être immobilisée axialement
sur le bras (1) support, les bras (2, 4) support et d'appui pouvant basculer par coulissement
axial de l'une des deux parties (3, 5) d'étoile entre une position rabattue et une
position déployée et pour le déploiement il est prévu une traction par câble attaquant
les deux parties (3, 5) d'étoile dont le câble (6) de traction s'étend à proximité
du tube (1) support d'une partie d'étoile à l'autre et est articulé vers l'extérieur
sur une partie d'étoile en s'éloignant du tube (1) support, caractérisé en ce qu'il est prévu un dispositif (7, 10) d'écartement qui est voisin de la deuxième partie
(5) d'étoile, qui peut être mis en prise avec les bras (2) support rabattus, qui est
destiné à faire basculer les bras (2) support dans une position légèrement ouverte
et qui a au moins un organe (9, 12) d'écartement disposé sur le côté extérieur du
tube (1) support pouvant être sorti vers l'extérieur en s'éloignant du tube (1) support
par traction sur le câble (6) de traction, pouvant être mis en prise avec les bras
(2) support rabattu et mettant lors de la déviation les bras (2) support rabattus
dans la position légèrement ouverte.
2. Bâti support suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif (10) d'écartement a une première douille qui est voisine de la deuxième
partie (5) d'étoile et qui est reliée par des organes d'écartement en forme de barreau
à une deuxième douille (11) éloignée de la deuxième partie (5) d'étoile et pouvant
coulisser vers la première douille par traction sur le câble (6) de traction pour
faire sortir les organes d'écartement.
3. Bâti support suivant la revendication 2, caractérisé en ce qu'il est prévu pour tirer les organes d'écartement entre les deux douilles un ressort
de compression qui, lorsque le câble de traction est relâché, éloigne la deuxième
douille de la première.
4. Bâti support suivant la revendication 2, caractérisé en ce que les deux douilles sont reliées par des organes élastiques d'écartement qui lorsque
le câble de traction est relâché reviennent dans leur position de départ et éloignent
la deuxième douille de la première douille.
5. Bâti support suivant la revendication 4, caractérisé en ce que les deux douilles (5, 11) sont reliées par des organes (12) élastiques d'écartement
qui après la sortie reviennent automatiquement en leur position de départ et lors
de la sortie enflent vers l'extérieur en s'éloignant du tube (1) support et forment
ainsi au moins en partie une boucle (12a) de plus en plus en saillie du tube (1) support
et faisant basculer les bras (2) support rabattus pour les mettre dans la position
légèrement ouverte.
6. Bâti support suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la première douille du dispositif (10) d'écartement est formée par la deuxième partie
(5) d'étoile.
7. Bâti support suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif (7) d'écartement comprend une douille (8) de coulissement qui par traction
sur le câble (6) de traction peut coulisser vers la deuxième partie (5) d'étoile et
qui est munie d'organes (9) d'écartement en forme de doigt tournés vers la deuxième
partie (5) d'étoile qui peuvent sortir vers l'extérieur en s'éloignant du tube (1)
support en étant en prise avec la deuxième partie (5) d'étoile et qui peuvent venir
en prise par leur extrémité (9a) libre avec les bras (2) support rabattus.
8. Bâti support suivant la revendication 7, caractérisé en ce que pour tirer les organes d'écartement en forme de doigt entre la douille de coulissement
et la deuxième partie d'étoile, il est prévu un ressort de compression qui, lorsque
le câble de traction est relâché, éloigne la douille de coulissement de la deuxième
partie d'étoile.
9. Bâti support suivant la revendication 7, caractérisé en ce que font saillie de la douille (8) de coulissement des organes (9) d'écartement élastique
en forme de doigt qui après la sortie reviennent automatiquement dans leur position
de départ et lors de la sortie se courbent vers l'extérieur en s'éloignant du tube
(1) support et font ainsi basculer dans la position légèrement ouverte par leur extrémité
(9a) libre de plus en plus en saillie du tube (1) support les bras (2) support rabattus.
10. Bâti support suivant l'une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce qu'il est prévu pour les divers bras (2) support des organes (9) d'écartement en forme
de doigt de longueur différente.