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(11) |
EP 0 898 013 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.04.2004 Patentblatt 2004/17 |
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Anmeldetag: 09.07.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: D21G 9/00 |
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Vorrichtung und Verfahren zur Steuerung oder Regelung eines Bahneigenschaftsprofils
Apparatus and process for controlling or regulating a web property profile
Appareil pour controler et règler le profile d'une propriété d'une bande
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FI SE |
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Priorität: |
20.08.1997 DE 19736048
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.02.1999 Patentblatt 1999/08 |
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Patentinhaber: Voith Paper Patent GmbH |
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89522 Heidenheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Ruf, Wolfgang
89542 Herbrechtingen-Bolheim (DE)
- Loser, Hans
89129 Langenau (DE)
- Lehleiter, Klaus
88512 Mengen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung oder Regelung eines Bahneigenschaftsprofils
einer Papier- oder Kartonbahn im Herstellungsprozeß einer Papier- oder Kartonmaschine
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren
zur Steuerung oder Regelung eines Bahneigenschaftsprofils einer Papier- oder Kartonbahn
im Herstellungsprozeß einer Papier- oder Kartonmaschine gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 23.
[0002] Bei der Herstellung einer Papier- oder Kartonbahn gibt es im Herstellungsprozeß zahlreiche
Störfaktoren, die die Bahneigenschaften der Papier- oder Kartonbahn, sowohl bezüglich
ihrer Gleichmäßigkeit über die Maschinenbreite hinweg, als auch bezüglich ihrer Konstanz
während des Herstellungsprozesses, negativ beeinflussen können. Zu diesen Störfaktoren
gehören beispielsweise Temperaturschwankungen, Druckschwankungen und Fertigungstoleranzen
oder auch Fehler in der Ausführung oder Einstellung der Papiermaschine beim Herstellungsprozeß.
Die wesentlichen Bahneigenschaften, die die Qualität des erzeugten Papieres beeinflussen,
sind das Flächengewicht, die Faserorientierung und die Formation. Allerdings spielen
auch Eigenschaften, wie der Aschegehalt, die Opazität, die Feuchtigkeit, die Bahndicke
und die Rauhigkeit der Bahn eine wesentliche Rolle bei den Qualitätskriterien einer
Papierbahn. In der Regel wird versucht, die obengenannten Bahneigenschaften über die
gesamte Breite der Bahn und über die gesamte Länge der Bahn möglichst gleichmäßig
und konstant zu halten.
[0003] Zur Beeinflussung eines Bahneigenschaftsprofils einer Papier- oder Kartonbahn ist
folgender Stand der Technik bekannt:
[0004] Aus der Patentschrift DE 35 35 849 ist es bekannt, die Weite des Auslaufspaltes eines
Stoffauflaufes an bestimmten Stellen der Bahnbreite so zu verändern, daß sich der
Durchsatz der Stoffsuspension entsprechend örtlich verändert. Wenn sich der Durchsatz
der Stoffsuspension mit über die Maschinenbreite gleicher Konzentration örtlich verändert,
bewirkt dieses eine Einflußnahme auf die Menge der Feststoffe an dieser Stelle der
Bahn. Somit kann durch diese Maßnahme eine Einstellung des Flächengewichts-Querprofils
erreicht werden.
[0005] In einer anderen Patentanmeldung DE 40 19 593 A1 der Anmelderin, die den Oberbegriff
des Anspruches 1 bildet, wird eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Regelung des
Flächenmasseprofils der Bahn offenbart. Hierbei soll bei einem Abweichen des Flächenmasseprofils
der Papierbahn an einer bestimmten Stelle der Bahnbreite die Konzentration des Stoffsuspensionsstromes
an dieser Stelle geändert werden. Um dies zu erreichen wird vorgeschlagen, den Stoffauflauf
zumindest teilweise über die Maschinenbreite zu sektionieren und mit Hilfe von geregelten
Sektionsströmen mit individuell einstellbarer Konzentration zu beschicken. Die individuelle
Einstellung der Konzentration des jeweiligen Sektionsstromes erfolgt durch eine Regelung
der Zuströmverhältnisse zweier Einzelströme mit konstanter, jedoch unterschiedlicher
Konzentration. Aufgrund des unterschiedlichen Gehaltes der Sektionsströme an Faserstoff,
Asche und sonstiger Zuschlagstoffe ergibt sich eine Änderung des Flächengewichtes
an der entsprechenden Stelle der Bahnbreite.
[0006] Im Regelverfahren wird das Flächengewichts-Querprofil der Papierbahn am Ende der
Papiermaschine gemessen und mit einem Regelkreis die Zuströmverhältnisse der beiden
Einzelströme unterschiedlicher Konzentration, die den jeweiligen Sektionsstrom bilden
so geregelt, daß ein möglichst gleichmäßiges Flächengewichts-Querprofil entsteht.
[0007] Eine ähnliche Steuer-/Regeleinrichtung, sowie ein Verfahren zur Regelung des Flächengewichts-Querprofils
und des Faserorientierungs-Querprofils ist aus der Patentanmeldung DE 42 39 845 der
Anmelderin bekannt. Diese Anmeldung sieht vor, den Stoffauflauf ebenfalls zumindest
teilweise sektional auszubilden und die Papierstoffsuspension in den einzelnen Sektionen
durch eine Zuspeisung von Verdünnungswasser oder anderen Fluiden in seiner Konsistenz
und/oder Faserorientierung zu beeinflussen, um so das entsprechende Querprofil zu
regeln. Ein ähnlicher sektionaler Stoffauflauf ist aus der Patentschrift DE 43 16
054 bekannt.
[0008] Weiterhin wird auf die Patentschrift DE 196 34 997 hingewiesen, die eine Regeleinrichtung
mit einer Mehrzahl von Meßsensoren und ein Verfahren zur Regelung von verschiedenen
Bahneigenschaftsprofilen beschreibt. Ebenfalls wird auf die Patentschrift DE 196 34
996 hingewiesen, die einen sektional stoffdichtegeregelten Stoffauflauf mit einer
Papierstoffkonsistenzregelung offenbart.
[0009] In den Patentanmeldungen DE 42 11 291 und DE 42 11 290 ist eine sektionale Stoffdichteregelung
eines Stoffauflaufes mit einem einzigen Ventil je Sektion bei gleichbleibenden Volumenstrom
dargestellt. In den Patentanmeldungen DE 40 19 593 und DE 41 12 347 ist eine Stoffdichteregelung
und Volumenstromregelung für einen sektionierten Stoffauflauf mit zwei Ventilen je
gezeigt.
[0010] Ein wesentliches Problem der obengenannten Regel- und Steuervorrichtungen und Verfahren
des obengenannten Standes der Technik besteht darin, daß sich unter ungünstigen Verhältnissen
einzelne Stellglieder, wie zum Beispiel Ventile zur Regelung der Stoffkonzentration
oder Stoffkonsistenz, oder auch Verstelleinrichtungen an der Stoffauflaufblende, in
einer Endposition befinden können. Wird in einer derartigen Situation eine weitergehender,
über die Endposition des Stellgliedes hinausgehender Steuerbefehl an das entsprechende
Stellglied gegeben, so kann dieser nicht ausgeführt werden. Dadurch erfolgt keine
gewünschte Änderung der Bahneigenschaft an der entsprechenden Stelle des Profils,
obwohl das Prozeßleitsystem die Notwendigkeit einer entsprechenden Änderung erkannt
hat und es entsteht eine Selbstblockierung des Regelsystems.
[0011] Eine solche Endposition eines Stellgliedes kann beispielsweise darin bestehen, daß
ein Ventil einer Verdünnungswasser-Zuleitung eines Mischers entweder in maximaler
Auf- oder maximaler Zu-Position steht und somit keine weitere Änderung der Stoffkonzentration
der entsprechenden Sektion möglich ist. Es kann allerdings auch sein, daß an einer
Blende des Stoffauflaufes zum Beispiel die maximale Öffnung der Blende eingestellt
ist und eine weitere Öffnung angefordert wird und hierzu keine Möglichkeit besteht.
Diese Situationen führen dazu, daß das Bahneigenschafts-Querprofil durch die Regeleinrichtung
nicht verbessert werden kann und somit mit wesentlichen Qualitätseinbußen im Herstellungsprozeß
zu rechnen ist.
[0012] Es ist Aufgabe der Erfindung, die bekannte Regeleinrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1 dahingehend zu verbessern, daß die obengeschilderte Selbstblockierung
der Regelung vermieden wird. Weiterhin soll ein entsprechendes Verfahren zur Steuerung
oder Regelung eines Bahneigenschaftsprofils vorgeschlagen werden.
[0013] Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des ersten Vorrichtungsanspruches
und des ersten Verfahrensanspruches gelöst.
[0014] Gemäß dem kennzeichnenden Merkmalen des ersten Vorrichtungsanspruchs wird vorgeschlagen,
daß mindestens ein einstellbares Mittel zur bahnbreiten Beeinflussung des Bahneigenschaftsquerprofils
der Bahneigenschaft vorgesehen ist und daß ein Mittel zur Einbeziehung der Information
über die Stellung eines oder mehrerer der Vielzahl der Stellglieder zur sektionalen
Beeinflussung des Bahneigenschaftsquerprofils der Bahneigenschaft zur Regelung oder
Steuerung eines oder mehrerer der Mittel zur bahnbreiten Beeinflussung des Bahneigenschaftsquerprofils
der Bahneigenschaft vorgesehen ist.
[0015] Gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des ersten Verfahrensanspruchs wird vorgeschlagen,
dass die Stellung eines oder mehrerer der Vielzahl der Stellglieder zur sektionalen
Beeinflussung des Bahneigenschaftsquerprofils der Bahneigenschaft in einer Rechnereinheit
mit der Berechnung eines Korrekturwerts mindestens eines einstellbaren Mittels zur
bahnbreiten Beeinflussung des Bahneigenschaftsquerprofils der Bahneigenschaft verarbeitet
und einbezogen wird und dass das Bahneigenschaftsquerprofil der Bahneigenschaft durch
Verstellung eines oder mehrerer der Mittel zur bahnbreiten Beeinflussung des Bahneigenschaftsquerprofils
der Bahneigenschaft aufgrund des berechneten Korrekturwerts korrigiert wird.
[0016] Der Grundgedanke der Erfindung besteht also darin, in einem Regelprozeß oder in einer
Regelvorrichtung die bisher bekannte Situation der Verstellung einzelner, nur auf
eine bestimmte Sektion wirkender Stellglieder durch die Verstellung eines auf die
gesamte Bahnbreite wirkenden Stellgliedes für eine bestimmte Bahneigenschaft zu überlagern,
so daß sich die sektional wirkenden Stellglieder möglichst nicht in einer Endposition
befinden und damit eine weitere Verstellbarkeit der Bahneigenschaft durch diese sektionalen
Stellglieder erhalten bleibt.
[0017] Ein mögliches Kriterium für die Verstellung des Stellgliedes mit maschinenbreiter
Wirkung der Bahneigenschaft könnte zum Beispiel die Abweichung des Mittelwertes der
sektionalen Stellglieder von ihrer Mittelstellung sein.
[0018] Ein anderes vorteilhaftes Kriterium zur Durchführung einer maschinenbreiten Einflußnahme
könnte der Abstand des jeweils maximal beziehungsweise minimal stehenden Stellgliedes
von ihrer möglichen Endposition darstellen. Das Ziel einer Korrektur durch das maschinenbreit
wirkende Stellglied liegt dann darin, den Abstand des maximal stehenden Stellgliedes
vom möglichen Maximum und des minimal stehenden Stellgliedes vom möglichen Minimum
soweit wie möglich anzugleichen.
[0019] An Stelle der Position der Stellglieder als Regelgröße, kann beispielsweise auch
eine bestimmte, gemessene Suspensionseigenschaft am Ausgang eines Mischers oder ein
sonstiges Ergebnis, das durch die Position eines sektional wirkenden Stellgliedes
beeinflußt wird, genutzt werden. Ebenfalls kann als Regelgröße eine Bahneigenschaft
dienen, die mit der Position des Stellgliedes direkt oder indirekt korreliert. Eine
weitere Möglichkeit zur Erreichung der Information über die Position der sektional
wirkenden Stellglieder kann aus einer einfachen Berechnung der Historie der Stellbefehle
an die einzelnen Stellglieder erfolgen.
[0020] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen zum ersten Vorrichtungsanspruch,
in den Unteransprüchen zum ersten Verfahrensanspruch und in der nachfolgenden Figurenbeschreibung
angegeben.
[0021] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
- Figur 1+2:
- Grafische Darstellungen zweier erfindungsgemäßen Regelsituationen;
- Figur 3:
- Schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Regelvorrichtung mit Flächengewichtsregelung
mit Verdünnungszufuhr in der Hochkonzentrationsleitung;
- Figur 4:
- Schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Regelvorrichtung mit Flächengewichtsregelung
mit Verdünnungszufuhr in der Niederkonzentrationsleitung;
- Figur 5:
- Schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Regelvorrichtung mit Flächengewichtsregelung
mit einer Querverbindung zwischen der Hoch- und Niederkonzentrationsleitung.
[0022] In der Figur 1 ist eine grafische Darstellung einer erfindungsgemäßen Regelsituation
gezeigt. Die Teilfigur 1a zeigt die Darstellung eines Bahneigenschafts-Querprofils.
Auf der Abszisse ist die Position bezüglich der Maschinenbreite aufgetragen. Die Ordinate
zeigt die Werte der Bahneigenschaft. Beispielsweise kann es sich hierbei um das Flächengewicht,
den Aschegehalt, die Bahndicke oder andere, weiter oben angegebene Bahneigenschaften
handeln.
[0023] Der Verlauf der aktuellen Bahneigenschaft ist in der Kurve 1 dargestellt, während
die gestrichelte Linie 2 den idealen Sollwert dieser Bahneigenschaft darstellt. Der
dargestellte Verlauf der Bahneigenschaft durch die Kurve 1 zeigt die Abweichungen
der Bahneigenschaft vom idealen Bahneigenschafts-Querprofil an, wie sie im normalen
Betrieb einer Papiermaschine vorkommen. Das heißt, die Korrekturen an den vorhandenen
Stellgliedern zur Optimierung des Bahneigenschafts-Querprofils sind bereits soweit
wie möglich vorgenommen.
[0024] In der darunterliegenden Figur 1b ist die aktuelle Stellgliedsituation von fünf ausgewählten
Stellgliedern über die Bahnbreite dargestellt. Auf der Abszisse ist wiederum die Position
bezüglich der Maschinenbreite aufgetragen und die Ordinate zeigt ein Maß für die anliegende
Einstellung des jeweiligen Stellgliedes an. Die Linien 3 und 4 zeigen die maximal
beziehungsweise minimal mögliche Endposition der jeweiligen Stellglieder an. Mit den
Pfeilen 5.1 bis 5.5 ist die jeweilige Einstellsituation der einzelnen Stellglieder
angegeben, wobei ausschließlich die Länge der Pfeile, also der Abstand der Pfeilspitze
von der Basislinie 6, die Einstellposition des Stellgliedes darstellt. In der gezeigten
Momentansituation der Stellglieder ist zu erkennen, daß sich alle Stellglieder in
der oberen Hälfte ihres Einstellbereiches zwischen den Linien 3 und 4 befinden, wobei
das Stellglieder 5.3 sogar seine Maximalstellung erreicht hat.
[0025] Zusätzlich zu den Stellungen der sektionalen Stellglieder 5.1 bis 5.5 ist das, für
die maschinenbreite Verstellung der Bahneigenschaft verantwortliche Stellglied 7 mit
seiner derzeitigen Position dargestellt, das wiederum die Basislinie 6 für die sektionalen
Stellglieder 5.1 bis 5.5 angibt.
[0026] Erfindungsgemäß wird nun durch ein auslösendes Ereignis eine Verstellung der Stellgliedposition
7, des über die gesamte Bahnbreite wirkenden Stellgliedes, ausgelöst und eine Parallelverschiebung
aller sektionalen Stellgliedpositionen 5.1 bis 5.5 bewirkt.
[0027] Diese Situation ist in der Figur 1c dargestellt. Hier wird die Regelgröße des Stellgliedes
7 reduziert, so daß die Basis für die sektionalen Stellglieder 5.1 bis 5.5 angehoben
wird, wodurch nach einer entsprechenden Einschwingphase die einzelnen Stellgrößen
5.1 bis 5.5 reduziert werden und sich wieder in einem mittleren Stellbereich befinden.
In diesem Regelbereich ist nun wieder eine optimale Regelbarkeit der sektionalen Stellglieder
erreicht.
[0028] Das auslösende Ereignis für die Verstellung des maschinenbreit wirkenden Stellgliedes
kann beispielsweise das Erreichen einer Endposition eines sektional wirkenden Stellgliedes
darstellen. Ebenso kann allerdings auch eine ständige Regelung des maschinenbreit
wirkenden Stellgliedes derart erfolgen, daß der Regelmechanismus versucht für die
sektional wirkenden Stellglieder einen möglichst großen Abstand der maximal beziehungsweise
minimal stehenden Stellglieder von der Maximal- beziehungsweise Minimalstellung zu
bewirken. Dies ist insofern von Vorteil, daß in der Regel der lineare Regelbereich
eines Stellgliedes im mittleren Stellbereich zu finden ist und dadurch eine Vereinfachung
des Regelverhaltens des gesamten Systems erreicht werden kann.
[0029] In der Figur 2 ist eine ähnliche Situation wie in Figur 1 dargestellt. Figur 2a ist
identisch mit Figur 1a. In der Figur 2b ist zusätzlich der Mittelwert 8 der Summe
aller Stellgliedpositionen 5.1 bis 5.5 der sektionalen Stellglieder angegeben. Es
ist zu erkennen, daß der durch die Linie 8 dargestellte Mittelwert in der in der Figur
2b dargestellten Situation von der mittleren Position zwischen Maximaleinstellung
3 und Minimaleinstellung 4 der Stellglieder abweicht.
[0030] Diese Abweichung oder eine bestimmte, vorgegebene Größe dieser Abweichung kann als
auslösendes Ereignis für die Verstellung des maschinenbreit wirkenden Stellgliedes
angesehen werden. Wird das maschinenbreit wirkende Stellglied in seiner Stellgröße
7 nun entsprechend geführt, so wandert der Mittelwert der einzelnen, sektional wirkenden
Stellglieder 5.1 bis 5.5 wieder in den mittleren Bereich zwischen der Maximaleinstellung
3 und der Minimaleinstellung 4 der sektional wirkenden Stellglieder ein.
[0031] Erfindungsgemäß ist es möglich, die Rückführung der sektionalen Stellglieder nach
einer Änderung des bahnbreit wirkenden Stellgliedes über die normale Regelstrecke
durchzuführen. Dies bedingt jedoch, daß durch die relativ langen Laufzeiten der Papierbahn
innerhalb einer Papiermaschine bis zur Messung der betrachteten Bahneigenschaft eine
lange Laufzeit und damit eine etwas träge Regelung entsteht.
[0032] Eine vorteilhaft günstigere Situation ergibt sich, wenn gleichzeitig mit der Verstellung
des bahnbreit wirkenden Stellgliedes für eine bestimmte Bahneigenschaft vom Regelsystem
ein Befehl zu einer gleichzeitigen und über die Maschinenbreite gleichmäßigen Gegensteuerung
aller sektional wirkenden Stellglieder gegeben wird. Diese Gegensteuerung durch alle
sektional wirkenden Stellglieder sollte dabei möglichst eine vom Betrag gleich große,
jedoch entgegengesetzte Wirkung zur Verstellung des maschinenbreit wirkenden Stellgliedes
erzeugen. Auf diese Weise wird eine nur geringe bis keine Auswanderung des gesamten
Profils vom Sollzustand erwirkt. Außerdem reduziert sich die Einschwingzeit in eine
optimale Regelsituation erheblich.
[0033] In der Figur 3 ist eine erfindungsgemäße Regelvorrichtung für eine Flächengewichtsregelung
mit Hilfe eines stoffdichtegeregelten Stoffauflaufes dargestellt.
[0034] Der stoffdichtegeregelte Stoffauflauf 10 erhält über eine Hochkonzentratleitung 15,
die über eine geregelte Pumpe 18 beschickt wird, die Stoffsuspension mit hoher Konzentration
C
H, der vor dem Eingang in den Stoffauflauf in einzelne Sektionalströme 15.1, 15.2 und
15.3 aufgeteilt wird. In dieser Darstellung sind aus Gründen der Übersichtlichkeit
lediglich drei Teilströme dargestellt. In den realen Verhältnissen ist die Anzahl
der Stoffauflaufsektionen jedoch wesentlich höher. Die einzelnen Sektionalströme 15.1
bis 15.3 werden vor dem Eintritt in den Stoffauflauf mit einzeln, volumenstromgeregelten
Verdünnungsströmen 16.1 bis 16.3 mit niedriger Konzentration C
L versorgt.
[0035] Die Volumenstromregelung der sektionalen Verdünnungsströme 16.1 bis 16.3 erfolgt
durch Drosselvorrichtungen 23.1 bis 23.3, die als sektionale Stellglieder wirken.
Die Einstellung der sektionalen Stellglieder erfolgt über die Steuerleitungen 28.1
- 28.3, die durch eine entsprechende Recheneinheit 31 bedient werden.
[0036] In der dargestellten Ausführungsform wird davon ausgegangen, daß an der Zusammenführung
der einzelnen Mischströme hoher und niedriger Konzentration ein Mischer verwendet
wird, wie er in der Patentanmeldung DE 42 11 291 oder DE 42 11 290 beschrieben ist.
In diesem Fall ist es ausreichend je Sektion ein Ventil einzusetzen um einen jeweils
gleichbleibenden, sektionalen Gesamtvolumenstrom zu erhalten. Es liegt jedoch auch
im Rahmen der Erfindung die Steuerung der sektionalen Gesamtvolumenströme durch das
Zusammenwirken jeweils zweier Drosselvorrichtungen zu bewirken. Letztere Funktionsweise
ist beispielhaft in den Patentanmeldungen DE 40 19 593 und DE 41 12 347 dargestellt.
[0037] Der Stoffauflauf 10 gibt seine Stoffsuspension als eine maschinenbreite Schicht auf
ein Sieb 11, auf dem im weiteren Verlauf der Maschine eine Faserbahn gebildet wird,
indem diese stark entwässert und getrocknet und am Ende der Maschine auf eine Rolle
13 aufgewickelt wird. Vor der Aufwicklung auf die Rolle 13 wird über einen Meßrahmen
12 das Flächengewichts-Querprofil der Papierbahn gemessen und über die Meßleitung
14 dem Prozeßleitsystem 30 mit seiner Recheneinheit zugeführt. Die Recheneinheit des
Prozeßleitsystems 30 errechnet anhand des gemessenen Querprofils die notwendige Verstellung
der sektionalen Stellglieder, in diesem Fall der Drosselvorrichtungen 23.1 bis 23.3,
und gibt diese Information über die Leitung 33 an die Recheneinheit 31 weiter, von
der aus die Einstellung der Stellglieder 23.1 bis 23.3 über die Gesamtsteuerleitung
28, die sich in die Einzelsteuerleitungen 28.1 - 28.3 aufteilt vorgenommen wird. Im
Rahmen der Erfindung ist es auch möglich die Ansteuerung der einzelnen Stellglieder
über ein Bussystem durchzuführen.
[0038] Das Prozeßleitsystem 30 erhält zusätzlich über eine oder mehrere Meßstellen die Information
über die Konsistenz der Stoffsuspension im Stoffauflauf durch die Verbindungsleitung
24 und/oder Information über das Retentionsverhalten über die Datenleitung 25. Weiterhin
steuert das Prozeßleitsystem 30 die großen Suspensionsströme über die Pumpen 18 und
19 in den Versorgungsleitungen 15 und 16 des Stoffauflaufes. Für eine genauere Einstellung
der Stoffsuspensionzuführung kann, wie im vorliegenden Beispiel geschehen, ein Durchflußmesser
22 im Verdünnungsstrom vorgesehen werden; entsprechendes kann für alle Dosiersysteme
in diesem Regelsystem verwirklicht werden.
[0039] Erfindungsgemäß wird nun dem Prozeßleitsystem 30 zusätzlich über eine weitere Datenleitung
32 die Information über die Stellung der Drosselvorrichtungen 23.1 bis 23.3 mitgeteilt.
Diese Information kann entweder wie hier errechnet werden oder über entsprechende
Meßeinrichtungen direkt an den Stellgliedern der Drosselvorrichtungen 23.1 bis 23.3
abgenommen werden sein. Auf der Basis der errechneten Stellung der sektionalen Drosselvorrichtungen
23.1 bis 23.3 errechnet das Prozeßleitsystem eine notwendige Änderung der Konzentration
des Dickstoffes in der Leitung 15 und öffnet oder schließt ein maschinenbreit wirkendes
Stellglied. In diesem Fall ist dies das Drosselventil 20 in der zusätzlichen Zufuhr
eines Verdünnungsfluids über die Zufuhrleitung 17 zur Hochkonzentratleitung 15. Die
Zufuhrleitung 17 führt entweder Frischwasser oder Verdünnungswasser, mit dessen Hilfe
die Konzentration des Dickstoffes verändert werden kann. Durch diese Veränderung wird
eine maschinenbreite Anhebung oder Absenkung der Konzentration der Stoffsuspension
bewirkt, wodurch die Position der Stellglieder 23.1 bis 23.3 wieder in die Nähe der
gewünschten Normalposition gerückt werden kann. Erfindungsgemäß kann dies entweder
über die normale Regelstrecke, durch Messung des Ergebnisses am Meßrahmen 12, erfolgen.
Allerdings ist es auch möglich, das notwendige Regelergebnis voraus zu berechnen und
entsprechend eine gleichzeitige Verstellung der sektionalen Stellglieder 23.1 bis
23.3 zu bewirken. Zur genaueren Dosierung des zugeführten Verdünnungsfluids über die
Leitung 17 ist ein Durchflußmesser 21 vorgesehen, der über die Leitung 26 mit dem
Prozeßleitsystem 30 verbunden ist.
[0040] Eine andere Alternative der Ausgestaltung dieses erfindungsgemäßen Regelsystems kann
darin bestehen, daß die Zufuhrleitung 17 mit Frischwasser oder reinem Siebwasser versorgt
wird und an die Zufuhrleitung 16 der Niederkonzentratzufuhr 16 angeschlossen ist.
Diese Ausführungsart ist in der Figur 4 dargestellt.
[0041] Eine weitere Möglichkeit zur maschinenbreiten Regelung der Stoffdichte in den Zufuhrleitungen
der Hochund/oder Niederkonzentratleitungen 15, 16 zum Stoffauflauf kann darin bestehen,
diese beiden Zufuhrleitungen über eine weitere Förderleitung 17 miteinander zu verbinden.
Wird nun notwendig die Konzentration in der Hochkonzentratleitung 15 zu reduzieren,
so wird lediglich die Menge der Suspensionszufuhr von der Niederkonzentratleitung
16 zur Hochkonzentratleitung 15 erhöht oder im umgekehrten Falle erniedrigt. Dies
kann beispielsweise durch eine drehzahlgeregelte Pumpe 20 in Verbindung mit einem
Durchflußmesser 21 geschehen. Eine derartige Ausführung ist in der Figur 5 dargestellt.
[0042] Beschrieben werden Maßnahmen in den Figuren 3, 4 und 5, um die Konsistenz in den
Leitungen 15 (Q
H) und 16 (Q
L) zu verändern.
[0043] Es kann auch sinnvoll sein, ohne zusätzliches Siebwasser (Leitung 17) zuzuführen,
das Verhältnis von Q
L/Q
H zu verändern, indem beispielsweise über dieses Verhältnis die Pumpen 18 und 19 geregelt
wird.
[0044] Die Volumenströme Q
L und Q
H können hierbei mit Durchflußmesser gemessen und/oder aus Betriebsdaten berechnet
werden.
[0045] Mit all den aufgezeigten Ausführungsformen ist es gegenüber dem Stand der Technik
möglich, wesentlich bessere Ergebnisse bei der Regelung des Stoffauflaufes einer Papierbahn
zu erhalten und damit die insgesamt mit dieser Vorrichtung erzielbare Papierqualität
zu verbessern.
Bezugszeichenliste
[0046]
- 1
- Bahneigenschaftsquerprofil
- 2
- Sollwert
- 3
- Maximalposition der Stellglieder
- 4
- Maximalposition der Stellglieder
- 5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5
- Position der sektional wirkenden Stellglieder
- 6
- Basislinie
- 7
- Position des maschinenbreit wirkenden Stellgliedes
- 8
- Mittelwert der Stellgliedpositionen
- 10
- Stoffauflauf
- 11
- Sieb
- 12
- Meßrahmen (Mittel)
- 13
- Rolle
- 14
- Meßleitung
- 15
- Hochkonzentratleitung
- 15.1, 15.2, 15.3
- Sektionalströme
- 16.1, 16.2, 16.3
- Niederkonzentratleitung
- 17
- Zufuhrleitung
- 18, 19
- Pumpen
- 20
- Drosselventil od. Pumpe
- 21, 22
- Durchflußmesser
- 23.1, 23.2, 23.3
- Drosselvorrichtungen (Stellglieder)
- 24
- Verbindungsleitung
- 25
- Datenleitung
- 26
- Meßleitung
- 28,34,35
- Steuerleitung
- 30
- Prozeßleitsystem
- 31
- Recheneinheit
- 32,33
- Datenleitung
1. Vorrichtung zur Steuerung oder Regelung mindestens eines Bahneigenschaftsquerprofils
(1) mindestens einer Bahneigenschaft einer Papier- oder Kartonbahn im Herstellungsprozeß
einer Papier- oder Kartonmaschine mit folgenden Merkmalen:
1.1 es ist mindestens ein erstes Mittel (12) zur Messung des Bahneigenschaftsquerprofils
(1) der Bahneigenschaft und zur Erzeugung entsprechender Meßsignale vorgesehen;
1.2 es ist eine Rechnereinheit zur Verarbeitung der Meßsignale zwecks Berechnung von
Korrekturwerten zur Erreichung des gewünschten Bahneigenschaftsquerprofils (1) der
Bahneigenschaft vorgesehen;
1.3 es ist eine Vielzahl von Stellgliedern (23.1-23.3) zur sektionalen Beeinflussung
des Bahneigenschaftsquerprofils (1) der Bahneigenschaft vorgesehen, wobei die Stellung
eines oder mehrerer der Vielzahl der Stellglieder (23.1-23.3) zur sektionalen Beeinflussung
dieser Bahneigenschaft bestimmbar ist;
1.4 es ist mindestens ein zweites Mittel (30, 33, 31, 28, 28.1-28.3) zur Steuerung
oder Regelung eines oder mehrerer der Vielzahl der Stellglieder (23.1-23.3) zur sektionalen
Beeinflussung des Bahneigenschaftsquerprofils (1) der Bahneigenschaft unter Berücksichtigung
der berechneten Korrekturwerte vorgesehen;
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
1.5 daß mindestens ein einstellbares Mittel (18, 19, 20) zur bahnbreiten Beeinflussung
des Bahneigenschaftsquerprofils (1) der Bahneigenschaft vorgesehen ist;
1.6 daß ein Mittel (30, 32, 33, 35, 27) zur Einbeziehung der Information über die
Stellung eines oder mehrerer der Vielzahl der Stellglieder (23.1-23.3) zur sektionalen
Beeinflussung des Bahneigenschaftsquerprofils (1) der Bahneigenschaft zur Regelung
oder Steuerung eines oder mehrerer der Mittel (18, 19, 20) zur bahnbreiten Beeinflussung
des Bahneigenschaftsquerprofils (1) der Bahneigenschaft vorgesehen ist.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl von Stellgliedern (23.1-23.3) zur sektionalen Beeinflussung der mindestens
einen Bahneigenschaft die Stellglieder der Stoffauflaufblende sind.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl von Stellgliedern (23.1-23.3) zur sektionalen Beeinflussung der mindestens
einen Bahneigenschaft Stellglieder der Mischer eines sektional stoffdichte- und/oder
volumenstromgeregelten Stoffauflaufes (10) sind.
4. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl von Stellgliedern (23.1-23.3) zur sektionalen Beeinflussung der mindestens
einen Bahneigenschaft Stellglieder der Regelung einer sektionalen Zufuhr eines Fluides
in den Stoffsuspensionsstrom innerhalb des Stoffauflaufes (10) selbst sind.
5. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Mittel (12) zur direkten oder indirekten Messung des mindestens einen Bahneigenschafts
querprofils (1) ein quer über die Maschinenbreite verlaufender Meßrahmen (12) ist.
6. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Mittel (12) zur direkten oder indirekten Messung des mindestens einen Bahneigenschaft
querprofils (1) zwischen der Trockenpartie und der Aufwicklung der Papierbahn positioniert
ist.
7. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Mittel (12) zur direkten oder indirekten Messung des mindestens Bahneigenschafts
querprofils (1) im Auslaufbereich des Stoffauflaufes (10) positioniert ist.
8. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß des erste Mittel (12) zur direkten oder indirekten Messung des mindestens einen Bahneigenschafts
querprofils (1) im Bereich der Naßpartie positioniert ist.
9. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß des erote Mittel (12) zur direkten oder indirekten Messung des mindestens einen Bahneigenschafts
querprofils (1) im Bereich der Trockenpartie positioniert ist.
10. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß des zweite Mittel (30, 33, 31, 28, 28.1-28.3) zur Steuerung oder Regelung eines oder
mehrerer der Vielzahl der Stellglieder (23.1 - 23.3) zur sektionalen Beeinflussung
des mindestens einen Bahneigenschafts querprofils (1) ein Prozeßleitsystem (30) ist.
11. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel (30, 32, 33, 35, 27) zur Einbeziehung der Information über die Stellung
eines oder mehrerer der Vielzahl der Stellglieder (23.1-23.3) zur sektionalen Beeinflussung
der mindestens einen Bahneigenschaft zur Reglung oder Steuerung des Mittels zur maschinenbreiten
Beeinflussung der mindestens einen Bahneigenschaft ein Program oder Programmodul ist,
das von den Stellbefehlen des Mittels zur Steuerung oder Regelung an die Vielzahl
von einstellbaren Mitteln zur sektionalen Beeinflussung des mindestens einen Bahneigenschafts
querprofils auf die aktuelle Stellung einer oder mehrerer der Vielzahl der Stellglieder
(23.1 - 23.3) zur sektionalen Beeinflussung des mindestens Bahneigenschafts querprofils
(1) schließt.
12. Vorrichtung gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Zweite Mittel (30, 33, 31, 28, 28.1-28.3), welches die Information über die Stellung
einer Anzahl oder aller Mittel der Vielzahl von einstellbaren Mitteln (23.1 - 23.3)
zur sektionalen Beeinflussung der mindestens einen Bahneigenschaft zur Reglung oder
Steuerung des Mittels zur maschinenbreiten Beeinflussung der mindestens einen Bahneigenschaft
misst, ein Meßsystem für die Stellung der einstellbaren Mitteln zur sektionalen Beeinflussung
des mindestens einen Querprofils der mindestens einen Bahneigenschaft auf die aktuelle
Stellung der Vielzahl von einstellbaren Mitteln zur sektionalen Beeinflussung des
mindestens einen Querprofils der mindestens einen Bahneigenschaft ist und eine Rückführung
(32) für die Information der Stellung in das Prozeßleitsystem (30) vorgesehen ist.
13. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein einstellbares Mittel (18, 19, 20) zur maschinenbreiten Beeinflussung
mindestens einer Bahneigenschaft eine Pumpe (18, 19) und/oder ein Drosselventil (20)
in einer Hoch- und/oder Niederkonzentratleitung zum Stoffauflauf (10) ist.
14. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein einstellbarer Parameter zur maschinenbreiten Beeinflussung mindestens
einer Bahneigenschaft die Konzentration Stoffsuspension in der Hochund/oder des Niederkonzentratleitung
zum Stoffauflauf (10) ist.
15. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der beobachteten und/oder beeinflußten Bahneigenschaften das Flächengewicht
ist.
16. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der beobachteten und/oder beeinflußten Bahneigenschaften die Formation
ist.
17. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der beobachteten und/oder beeinflußten Bahneigenschaften der Aschegehalt
ist.
18. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der beobachteten und/oder beeinflußten Bahneigenschaften die Bahndicke
ist.
19. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der beobachteten und/oder beeinflußten Bahneigenschaften die Feuchte
der Bahn ist.
20. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der beobachteten und/oder beeinflußten Bahneigenschaften die Opazität
der Bahn ist.
21. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der beobachteten und/oder beeinflußten Bahneigenschaften die Rauhigkeit
der Bahn ist.
22. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der beobachteten und/oder beeinflußten Bahneigenschaften die Faserorientierung
ist.
23. Verfahren zur Steuerung oder Regelung mindestens eines Bahneigenschaftsquerprofils
(1) mindestens einer Bahneigenschaft einer Papier- oder Kartonbahn im Herstellungsprozeß
einer Papier- oder Kartonmaschine mit folgenden Merkmalen:
23.1 Messung des Bahneigenschaftsquerprofils (1) der Bahneigenschaft und Erzeugung
entsprechender Meßsignale;
23.2 Verarbeitung der Meßsignale in einer Rechnereinheit mit der Berechnung von Korrekturwerten
zur Erreichung des gewünschten Bahneigenschaftsquerprofils (1) der Bahneigenschaft;
23.3 Verstellung eines oder mehrerer einer Vielzahl von Stellgliedern (23.1-23.3)
zur sektionalen Beeinflussung des Bahneigenschaftsquerprofils (1) der Bahneigenschaft
aufgrund der berechneten Korrekturwerte;
23.4 Bestimmung der Position eines oder mehrerer der Vielzahl der Stellglieder (23.1-23.3)
zur sektionalen Beeinflussung des Bahneigenschaftsquerprofils (1) der Bahneigenschaft;
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
23.5 Verarbeitung und Einbeziehung der Stellung eines oder mehrerer der Vielzahl der
Stellglieder (23.1-23.3) zur sektionalen Beeinflussung des Bahneigenschaftsquerprofils
(1) der Bahneigenschaft in einer Rechnereinheit mit der Berechnung eines Korrekturwerts
mindestens eines einstellbaren Mittels (18, 19, 20) zur bahnbreiten Beeinflussung
des Bahneigenschaftsquerprofils (1) der Bahneigenschaft;
23.6 Korrektur des Bahneigenschaftsquerprofils (1) der Bahneigenschaft durch Verstellung eines oder mehrerer der Mittel (18, 19, 20) zur bahnbreiten Beeinflussung
des Bahneigenschaftsquerprofils (1) der Bahneigenschaft aufgrund des berechneten Korrekturwerts.
24. Verfahren gemäß Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest annähernd , zeitgleich zur Verstellung des mindestens einen einstellbaren
Mittels (18, 19, 20) zur bahnbreiten Beeinflussung dieser Bahneigenschaft die Stellglieder
(23.1-23.3) zur sektionalen Beeinflussung dieser Bahneigenschaft insgesamt entgegengesetzt
geführt werden.
25. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 23-24, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung der Stellglieder (23.1-23.3) zur sektionalen Beeinflussung dieser Bahneigenschaft
aus der Historie der bisherigen Stellbefehle der Rechnereinheit berechnet wird.
26. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 23-24, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung der Stellglieder (23.1-23.3) zur sektionalen Beeinflussung dieser Bahneigenschaft
direkt oder indirekt am Stellglied (23.1-21.3) gemessen wird.
27. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 23-24, dadurch gekennzeichnet, daß das Flächengewicht die betrachtete Bahneigenschaft darstellt.
28. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 23-24, dadurch gekennzeichnet, daß die Formation die betrachtete. Bahneigenschaft darstellt.
29. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 23-24, dadurch gekennzeichnet, daß der Aschegehalt die betrachtete Bahneigenschaft darstellt.
30. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 23-24, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahndicke die betrachtete Bahneigenschaft darstellt.
31. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 23-24, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuchte die betrachtete Bahneigenschaft darstellt.
32. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 23-24, dadurch gekennzeichnet, daß die Opazität die betrachtete Bahneigenschaft darstellt.
33. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 23-24, dadurch gekennzeichnet, daß die Rauhigkeit die betrachtete Bahneigenschaft darstellt.
34. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 23-24, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserorientierung die betrachtete Bahneigenschaft darstellt.
35. Verfahren gemäß Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung der Stellglieder (23.1-23.3) zur sektionalen Beeinflussung dieser Bahneigenschaft
aus der Historie der bisherigen Stellbefehle der Rechnereinheit berechnet wird.
36. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 23-35, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrektur der Bahneigenschaft durch Verstellung des anderen oder der anderen
einstellbaren Mittels (18, 19, 20) zur reiten Beeinflussung dieser Bahneigenschaft
derart vorgenommen wird, daß nach der Rückkorrektur durch die Stellglieder (23.1-23.3)
zur sektionalen Beeinflussung keines dieser Stellglieder (23.1-23.3) sich in einer
Endposition befindet.
37. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 23-35, dadurch gekennzeichnet, daß für die Berechnung der Größe der Korrektur der Bahneigenschaft durch Verstellung
des einstellbaren Mittels (18, 19, 20) zur bahnbreiten Beeinflussung der Mittelwert
der Position der Stellglieder (23.1-23.3) für die sektionale Beeinflussung herangezogen
wird.
1. Apparatus for the open-loop or closed-loop control of at least one web property transverse
profile (1) of at least one web property of a paper or board web in the production
process of a paper or board machine, comprising the following features:
1.1 at least one first means (12) is provided for measuring the web property transverse
profile (1) of the web property and for producing corresponding measured signals;
1.2 a computer unit is provided for processing the measured signals for the purpose
of calculating correction values to achieve the desired web property transverse profile
(1) of the web property;
1.3 a large number of actuating elements (23.1-23.3) is provided for influencing the
web property transverse profile (1) of the web property section by section, it being
possible to determine the position of one or more of the large number of the actuating
elements (23.1-23.3) for influencing this web property section by section;
1.4 at least one second means (30, 33, 31, 28, 28.1-28.3) is provided for the open-loop
or closed-loop control of one or more of the large number of actuating elements (23.1-23.3)
for influencing the web property transverse profile (1) of the web property section
by section, taking into account the calculated correction values;
characterized by the following features:
1.5 that at least one adjustable means (18, 19, 20) is provided for influencing the
web property transverse profile (1) of the web property over the web width;
1.6 that a means (30, 32, 33, 35, 27) is provided for including the information about
the position of one or more of the large number of actuating elements (23.1-23.3)
for influencing the web property transverse profile (1) of the web property section
by section for the closed-loop or open-loop control of one or more of the means (18,
19, 20) for influencing the web property transverse profile (1) of the web property
over the web width.
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the large number of actuating elements (23.1-23.3) for influencing the at least one
web property section by section are the actuating elements of the headbox slice.
3. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the large number of actuating elements (23.1-23.3) for influencing the at least one
web property section by section are actuating elements of the mixers of a headbox
(10) whose consistency and/or volume flow is controlled section by section.
4. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the large number of actuating elements (23.1-23.3) for influencing the at least one
web property section by section are actuating elements for the closed-loop control
of a sectional supply of a fluid into the stock suspension flow within the headbox
(10) itself.
5. Apparatus according to one of Claims 1-4, characterized in that the first means (12) for the direct or indirect measurement of the at least one web
property transverse profile (1) is a measuring frame (12) extending transversely over
the machine width.
6. Apparatus according to one of Claims 1-4, characterized in that the first means (12) for the direct or indirect measurement of the at least one web
property transverse profile (1) is positioned between the drying section and the reel-up
of the paper web.
7. Apparatus according to one of Claims 1-4, characterized in that the first means (12) for the direct or indirect measurement of the at least one web
property transverse profile (1) is positioned in the outlet area of the headbox (10).
8. Apparatus according to one of Claims 1-4, characterized in that the first means (12) for the direct or indirect measurement of the at least one web
property transverse profile (1) is positioned in the area of the wet end.
9. Apparatus according to one of Claims 1-4, characterized in that the first means (12) for the direct or indirect measurement of the at least one web
property transverse profile (1) is positioned in the area of the drying section.
10. Apparatus according to one of Claims 1-9, characterized in that the second means (30, 33, 31, 28, 28.1-28.3) for the open-loop or closed-loop control
of one or more of the large number of actuating elements (23.1-23.3) for influencing
the at least one web property transverse profile (1) section by section is a process
control system (30).
11. Apparatus according to one of Claims 1-10, characterized in that the means (30, 32, 33, 35, 27) for incorporating the information about the position
of one or more of the large number of actuating elements (23.1-23.3) for influencing
the at least one web property section by section for the closed-loop or open-loop
control of the means for influencing the at least one web property over the machine
width is a program or program module which uses the actuating commands from the means
for the open-loop or closed-loop control to the large number of adjustable means for
influencing the at least one web property transverse profile section by section to
draw conclusions about the current position of one or more of the large number of
actuating elements (23.1-23.3) for influencing the at least one web property transverse
profile (1) section by section.
12. Apparatus according to Claim 10, characterized in that the second means (30, 33, 31, 26, 28.1-28.3), which measures the information about
the position of a number of or all of the means of the large number of adjustable
means (23.1-23.3) for influencing the at least one web property section by section
for the closed-loop or open-loop control of the means for influencing the at least
one web property over the machine width, is a measuring system for the position of
the adjustable means for influencing the at least one transverse profile of the at
least one web property section by section on the current position of the large number
of adjustable means for influencing the at least one transverse profile of the at
least one web property section by section, and a feedback means (32) is provided to
feed the information about the position back into the process control system (30).
13. Apparatus according to one of Claims 1-12, characterized in that at least one adjustable means (18, 19, 20) for influencing at least one web property
over the machine width is a pump (18, 19) and/or a restrictor valve (20) in a high-consistency
and/or low-consistency line to the headbox (10).
14. Apparatus according to one of Claims 1-12, characterized in that at least one adjustable parameter for influencing at least one web property over
the machine width is the concentration of stock suspension in the high-consistency
and/or the low-consistency line to the headbox (10).
15. Apparatus according to one of Claims 1-14, characterized in that at least one of the web properties which is observed and/or influenced is the grammage.
16. Apparatus according to one of Claims 1-14, characterized in that at least one of the web properties which is observed and/or influenced is the formation.
17. Apparatus according to one of Claims 1-14, characterized in that at least one of the web properties which is observed and/or influenced is the ash
content.
18. Apparatus according to one of Claims 1-14, characterized in that at least one of the web properties which is observed and/or influenced is the web
thickness.
19. Apparatus according to one of Claims 1-14, characterized in that at least one of the web properties which is observed and/or influenced is the moisture
content of the web.
20. Apparatus according to one of Claims 1-14, characterized in that at least one of the web properties which is observed and/or influenced is the opacity
of the web.
21. Apparatus according to one of Claims 1-14, characterized in that at least one of the web properties which is observed and/or influenced is the roughness
of the web.
22. Apparatus according to one of Claims 1-14, characterized in that at least one of the web properties which is observed and/or influenced is the fibre
orientation.
23. Method for the open-loop or closed-loop control of at least one web property transverse
profile (1) of at least one web property of a paper or board web in the production
process of a paper or board machine, comprising the following features:
23.1 measuring the web property transverse profile (1) of the web property and producing
corresponding measured signals;
23.2 processing the measured signals in a computer unit with the calculation of correction
values to achieve the desired web property transverse profile (1) of the web property;
23.3 adjusting one or more of a large number of actuating elements (23.1-23.3) for
influencing the web property transverse profile (1) of the web property section by
section on the basis of the calculated correction values;
23.4 determining the position of one or more of the large number of actuating elements
(23.1-23.3) for influencing the web property transverse profile (1) of the web property
section by section;
characterized by the following features:
23.5 processing and including the position of one or more of the large number of actuating
elements (23.1-23.3) for influencing the web property transverse profile (1) of the
web property section by section in a computer unit, with the calculation of a correction
value of at least one adjustable means (18, 19, 20) for influencing the web property
transverse profile (1) of the web property over the web width;
23.6 correcting the web property transverse profile (1) of the web property by adjusting
one or more of the means (18, 19, 20) for influencing the web property transverse
profile (1) of the web property over the web width on the basis of the calculated
correction value.
24. Method according to Claim 23, characterized in that, at least approximately at the same time as the adjustment of the at least one adjustable
means (18, 19, 20) for influencing this web property over the web width, the actuating
elements (23.1-23.3) for influencing this web property section by section are as a
whole guided in the opposite direction.
25. Method according to one of Claims 23-24, characterized in that the position of the actuating elements (23.1-23.3) for influencing this web property
section by section is calculated from the history of the previous actuating commands
from the computer unit.
26. Method according to one of Claims 23-24, characterized in that the position of the actuating elements (23.1-23.3) for influencing this web property
section by section is measured directly or indirectly on the actuating element (23.1-23.3).
27. Method according to one of Claims 23-24, characterized in that the web property considered is represented by the grammage.
28. Method according to one of Claims 23-24, characterized in that the web property considered is represented by the formation.
29. Method according to one of Claims 23-24, characterized in that the web property considered is represented by the ash content.
30. Method according to one of Claims 23-24, characterized in that the web property considered is represented by the web thickness.
31. Method according to one of Claims 23-24, characterized in that the web property considered is represented by the moisture content.
32. Method according to one of Claims 23-24, characterized in that the web property considered is represented by the opacity.
33. Method according to one of Claims 23-24, characterized in that the web property considered is represented by the roughness.
34. Method according to one of Claims 23-24, characterized in that the web property considered is represented by the fibre orientation.
35. Method according to Claim 27, characterized in that the position of the actuating elements (23.1-23.3) for influencing this web property
section by section is calculated from the history of the previous actuating commands
from the computer unit.
36. Method according to one of Claims 23-35, characterized in that the correction to the web property is performed by adjusting the other singular or
plural adjustable means (18, 19, 20) for influencing this web property over the web
width, in such a way that, following the re-correction by the actuating elements (23.1-23.3)
for influencing section by section, none of these actuating elements (23.1-23.3) is
in an end position.
37. Method according to one of Claims 23-35, characterized in that, to calculate the magnitude of the correction of the web property by adjusting the
adjustable means (18, 19, 20) for influencing over the web width, the average of the
position of the actuating elements (23.1-23.3) for influencing section by section
is used.
1. Dispositif pour contrôler ou régler au moins un profil transversal de propriété d'une
bande (1 ) d'au moins une propriété de bande d'une bande de papier ou de carton au
cours du processus de fabrication d'une machine à papier ou à carton, comprenant les
caractéristiques suivantes :
1.1 il est prévu au moins un premier moyen (12) pour mesurer le profil transversal
de propriété d'une bande (1) de la propriété de bande et pour produire des signaux
de mesure correspondants ;
1.2 il est prévu une unité de calcul pour traiter les signaux de mesure en vue de
calculer des valeurs de correction pour obtenir le profil transversal de propriété
d'une bande (1) souhaité de la propriété de bande ;
1.3 il est prévu une pluralité d'organes de réglage (23.1-23.3) pour influencer par
sections le profil transversal de propriété d'une bande (1) de la propriété de bande,
la position d'un ou de plusieurs de la pluralité d'organes de réglage (23.1-23.3)
pouvant être déterminée pour influencer par sections cette propriété de bande ;
1.4 il est prévu au moins un deuxième moyen (30, 33, 31, 28, 28.1-28.3) pour contrôler
ou régler un ou plusieurs de la pluralité d'organes de réglage (23.1-23.3) pour influencer
par sections le profil transversal de propriété d'une bande (1) de la propriété de
bande en tenant compte des valeurs de correction calculées ;
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
1.5 il est prévu au moins un moyen ajustable (18, 19, 20) pour influencer sur la largeur
de la bande le profil transversal de propriété d'une bande (1 ) de la propriété de
bande ;
1.6 il est prévu un moyen (30, 32, 33, 35, 27) pour inclure l'information concernant
la position d'un ou de plusieurs de la pluralité des organes de réglage (23.1-23.3)
pour influencer par sections le profil transversal de propriété d'une bande (1) de
la propriété de la bande en vue de régler ou de contrôler un ou plusieurs des moyens
(18, 19, 20) pour influencer sur la largeur de la bande le profil transversal de propriété
d'une bande (1) de la propriété de la bande.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pluralité d'organes de réglage (23.1-23.3) pour influencer par sections l'au moins
une propriété de bande est constituée par les organes de réglage du diaphragme de
la caisse de tête.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pluralité d'organes de réglage (23.1-23.3) pour influencer par sections l'au moins
une propriété de bande est constituée par les organes de réglage des mélangeurs d'une
caisse de tête (10) régulée par sections en termes de consistance et/ou de débit volumique.
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pluralité d'organes de réglage (23.1-23.3) pour influencer par sections l'au moins
une propriété de bande est constituée par les organes de réglage de la régulation
d'une alimentation par sections d'un fluide dans le courant de suspension de matière
à l'intérieur de la caisse de tête (10) elle-même.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le premier moyen (12) pour mesurer directement ou indirectement l'au moins un profil
transversal de propriété d'une bande (1) est un cadre de mesure (12) s'étendant transversalement
sur la largeur de la machine.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le premier moyen (12) pour mesurer directement ou indirectement l'au moins un profil
transversal de propriété d'une bande (1) est positionné entre la section sèche et
l'enroulement de la bande de papier.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le premier moyen (12) pour mesurer directement ou indirectement l'au moins un profil
transversal de propriété d'une bande (1) est positionné dans la région de sortie de
la caisse de tête (10).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le premier moyen (12) pour mesurer directement ou indirectement l'au moins un profil
transversal de propriété d'une bande (1) est positionné dans la région de la section
humide.
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le premier moyen (12) pour mesurer directement ou indirectement l'au moins un profil
transversal de propriété d'une bande (1) est positionné dans la région de la section
sèche.
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le deuxième moyen (30, 33, 31, 28, 28.1-28.3) pour contrôler ou régler un ou plusieurs
de la pluralité des organes de réglage (23.1-23.3) pour influencer par sections l'au
moins un profil transversal de propriété d'une bande est un système de commande de
processus (30).
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le moyen (30, 32, 33, 35, 27) pour inclure l'information concernant la position d'un
ou de plusieurs de la pluralité des organes de réglage (23.1-23.3) pour influencer
par sections l'au moins une propriété de bande en vue de réguler ou de contrôler le
moyen pour influencer, sur la largeur de la machine, l'au moins une propriété de bande,
est un programme ou un module de programme qui, à partir des ordres de réglage du
moyen pour contrôler ou réguler envoyés à la pluralité de moyens ajustables pour influencer
par sections l'au moins un profil transversal de propriété d'une bande, dérive la
position actuelle d'un ou de plusieurs de la pluralité des organes de réglage (23.1-23.3)
pour influencer par sections l'au moins un profil transversal de propriété d'une bande
(1).
12. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que le deuxième moyen (30, 33, 31, 28, 28.1-28.3) qui mesure l'information concernant
la position d'une pluralité de moyens ou de tous les moyens de la pluralité de moyens
ajustables (23.1-23.3) pour influencer par sections l'au moins une propriété de bande
en vue de régler ou de contrôler le moyen pour influencer sur la largeur de la machine
l'au moins une propriété de bande, est un système de mesure pour positionner les moyens
ajustables pour influencer par sections l'au moins un profil transversal de l'au moins
une propriété de bande sur la position actuelle de la pluralité de moyens ajustables
pour influencer par sections l'au moins un profil transversal de l'au moins une propriété
de bande et en ce qu'un renvoi (32) est prévu pour l'information de la position dans le système de commande
de processus (30).
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'au moins un moyen ajustable (18, 19, 20) pour influencer, sur la largeur de la machine,
au moins une propriété de bande, est une pompe (18, 19) et/ou une soupape d'étranglement
(20) dans une conduite à haute et/ou basse concentration allant vers la caisse de
tête (10).
14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'au moins un paramètre ajustable pour influencer, sur la largeur de la machine, au
moins une propriété de bande est la concentration de suspension de matière dans la
conduite à haute et/ou basse concentration allant vers la caisse de tête (10).
15. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce qu'au moins une des propriétés de la bande observées et/ou influencées est le grammage.
16. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce qu'au moins une des propriétés de la bande observées et/ou influencées est l'épair.
17. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce qu'au moins une des propriétés de la bande observées et/ou influencées est la teneur
en cendres.
18. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce qu'au moins une des propriétés de la bande observées et/ou influencées est l'épaisseur
de la bande.
19. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce qu'au moins une des propriétés de la bande observées et/ou influencées est l'humidité
de la bande.
20. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce qu'au moins une des propriétés de la bande observées et/ou influencées est l'opacité
de la bande.
21. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce qu'au moins une des propriétés de la bande observées et/ou influencées est la rugosité
de la bande.
22. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce qu'au moins une des propriétés de la bande observées et/ou influencées est l'orientation
des fibres.
23. Procédé pour contrôler ou régler au moins un profil transversal de propriété d'une
bande (1) d'au moins une propriété de bande d'une bande de papier ou de carton au
cours du processus de fabrication d'une machine à papier ou à carton, comprenant les
caractéristiques suivantes :
23.1 mesure du profil transversal de propriété d'une bande (1) de la propriété de
bande et production des signaux de mesure correspondants ;
23.2 traitement des signaux de mesure dans une unité de calcul avec le calcul de valeurs
de correction pour obtenir le profil transversal de propriété d'une bande (1) souhaité
de la propriété de bande ;
23.3 réglage d'un ou de plusieurs d'une pluralité d'organes de réglage (23.1-23.3)
pour influencer par sections le profil transversal de propriété d'une bande (1) de
la propriété de bande sur la base des valeurs de correction calculées ;
23.4 détermination de la position d'un ou de plusieurs de la pluralité des organes
de réglage (23.1-23.3) pour influencer par sections le profil transversal de propriété
d'une bande (1) de la propriété de bande ;
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
23.5 traitement et inclusion de la position d'un ou de plusieurs de la pluralité des
organes de réglage (23.1-23.3) pour influencer par sections le profil transversal
de propriété d'une bande (1) de la propriété de bande dans une unité de calcul avec
le calcul d'une valeur de correction d'au moins un moyen ajustable (18, 19, 20) pour
influencer, sur la largeur de la bande, le profil transversal de propriété d'une bande
(1 ) de la propriété de bande ;
23.6 correction du profil transversal de propriété d'une bande (1) de la propriété
de bande par réglage d'un ou de plusieurs des moyens (18, 19, 20) pour influencer,
sur la largeur de la bande, le profil transversal de propriété d'une bande (1) de
la propriété de bande sur la base de la valeur de correction calculée.
24. Procédé selon la revendication 23, caractérisé en ce qu'au moins approximativement au même moment que le réglage de l'au moins un moyen ajustable
(18, 19, 20) pour influencer, sur la largeur de la bande, cette propriété de bande,
les organes de réglage (23.1-23.3) pour influencer par sections cette propriété de
bande sont tous guidés dans le sens inverse.
25. Procédé selon l'une quelconque des revendications 23-24, caractérisé en ce que la position des organes de réglage (23.1-23.3) pour influencer par sections cette
propriété de bande est calculée à partir de l'historique des ordres de réglage précédents
de l'unité de calcul.
26. Procédé selon l'une quelconque des revendications 23-24, caractérisé en ce que la position des organes de réglage (23.1-23.3) pour influencer par sections cette
propriété de bande est mesurée directement ou indirectement sur l'organe de réglage
(23.1-23.3).
27. Procédé selon l'une quelconque des revendications 23-24, caractérisé en ce que le grammage représente la propriété de bande considérée.
28. Procédé selon l'une quelconque des revendications 23-24, caractérisé en ce que l'épair représente la propriété de bande considérée.
29. Procédé selon l'une quelconque des revendications 23-24, caractérisé en ce que la teneur en cendres représente la propriété de bande considérée.
30. Procédé selon l'une quelconque des revendications 23-24, caractérisé en ce que l'épaisseur de la bande représente la propriété de bande considérée.
31. Procédé selon l'une quelconque des revendications 23-24, caractérisé en ce que l'humidité représente la propriété de bande considérée.
32. Procédé selon l'une quelconque des revendications 23-24, caractérisé en ce que l'opacité représente la propriété de bande considérée.
33. Procédé selon l'une quelconque des revendications 23-24, caractérisé en ce que la rugosité représente la propriété de bande considérée.
34. Procédé selon l'une quelconque des revendications 23-24, caractérisé en ce que l'orientation des fibres représente la propriété de bande considérée.
35. Procédé selon la revendication 27, caractérisé en ce que la position des organes de réglage (23.1-23.3) pour influencer par sections cette
propriété de bande est calculée à partir de l'historique des ordres de réglage précédents
de l'unité de calcul.
36. Procédé selon l'une quelconque des revendications 23-35, caractérisé en ce que la correction de la propriété de bande est effectuée par réglage de l'autre ou des
autres moyens ajustables (18, 19, 20) pour influencer, sur la largeur de la bande,
cette propriété de bande, de telle sorte qu'après la rétro-correction par les organes
de réglage (23.1-23.3) pour influencer par sections, aucun de ces organes de réglage
(23.1-23.3) ne se trouve dans une position d'extrémité.
37. Procédé selon l'une quelconque des revendications 23-35, caractérisé en ce que pour le calcul de la valeur de la correction de la propriété de bande par le réglage
du moyen ajustable (18, 19, 20) pour influencer sur la largeur de la bande, on utilise
la valeur moyenne de la position des organes de réglage (23.1-23.3) pour influencer
par sections.