Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht von einem Verfahren zur Eingabe von akustischen Signalen in ein
elektrisches Gerät nach der Gattung des unabhängigen Anspruchs 1 und von einem elektrischen
Gerät nach der Gattung des unabhängigen Anspruchs 5 aus.
[0002] Verfahren zur Eingabe von akustischen Signalen in ein elektrisches Gerät sind bereits
bekannt. So erfolgt beispielsweise die Spracheingabe bei einem Telefonendgerät über
ein Mikrofon im Handapparat.
[0003] Es sind weiterhin elektrische Geräte, beispielsweise Autoradios bekannt, die über
einen Signalausgang an einen Signaleingang eines Lautsprechers anschließbar sind.
Vorteile der Erfindung
[0004] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Eingabe von akustischen Signalen in ein elektrisches
Gerät mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 und das elektrische Gerät mit
den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 5 haben demgegenüber den Vorteil, daß die
Funktionalität des Lautsprechers erhöht wird, indem der Lautsprecher zusätzlich zur
akustischen Wiedergabe von elektrischen Signalen auch eine Umwandlung von ihm zugeführten
akustischen Signalen in elektrische Signale durchführt und somit gleichzeitig als
Mikrofon wirkt. Auf diese Weise ist ein seperates Mikrofon nicht erforderlich, so
daß Aufwand, Platz und Kosten eingespart werden.
[0005] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im unabhängigen Anspruch 1 angegebenen Verfahrens, beziehungsweise
des im unabhängigen Anspruch 5 angegebenen elektrischen Gerätes möglich.
[0006] Besonders vorteilhaft ist dabei die Verwendung eines adaptiven Filters, dessen Koeffizenten
in Abhängigkeit des Verknüpfungssignals über einen Regelkreis so eingestellt werden,
daß die Übertragungsfunktion zwischen dem Signaleingang und dem Signalausgang des
Lautsprechers durch das adaptive Filter angenähert wird. Auf diese Weise paßt sich
die Übertragungsfunktion des adaptiven Filters automatisch an die durch äußere Einflüsse
veränderbare Übertragungsfunktion des Lautsprechers, beispielsweise in Bezug auf Schall-
und Echoerscheinungen, an. Aufwendige Einmeßvorgänge des Lautsprechers zur Ermittlung
der aktuellen Übertragungsfunktion des Lautsprechers für die Ableitung des Bewertungssignals
aus dem Eingangssignal können somit entfallen, so daß Aufwand, Zeit und Kosten eingespart
werden.
[0007] Ein weiterer Vorteil besteht darin, die Koeffizenten des adaptiven Filters im Sinne
einer Minimierung des mittleren Fehlerquadrates des Verknüpfungssignals anzupassen.
Auf diese Weise läßt sich die Annäherung der Übertragungsfunktion des adaptiven Filters
an die Übertragungsfunktion des Lautsprechers mit hoher Genauigkeit realisieren.
[0008] Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das Verknüpfungssignal aus einer Differenz
zwischen dem Ausgangssignal des Lautsprechers und dem Bewertungssignal gebildet wird.
Auf diese Weise ist eine besonders einfache und aufwandsarme Verknüpfung der beiden
Signale mit herkömmlichen Mitteln möglich.
Zeichnung
[0009] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt die einzige Figur ein Blockschaltbild
eines erfindungsgemäßen elektrischen Gerätes mit einem angeschlossenen Lautsprecher.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0010] In der Figur kennzeichnet 1 ein beispielsweise als Autoradio mit Navigationseinrichtung
und/oder Funkeinrichtung ausgebildetes elektrisches Gerät, wobei nur die für die Erfindung
erforderlichen Baugruppen in der Figur dargestellt sind. Ein Signalausgang 30 des
elektrischen Gerätes 1 ist mit einem Signaleingang 15 eines Lautsprechers 5 verbunden.
Das elektrische Gerät 1 umfaßt einen Regelkreis 25, der eine als adaptives Filter
ausgebildete Lautsprechersimulationseinheit 20, ein als Subrahierer ausgebildetes
Verknüpfungsglied 40 und eine Schaltung 45 aufweist. Ein erster Eingang 50 des adaptiven
Filters 20 ist an den Signalausgang 30 des elektrischen Gerätes 1 angeschlossen. Ein
Signalausgang 35 des adaptiven Filters 20 ist mit einem invertierenden Eingang (-)
des Subtrahierers 40 verbunden. Ein Ausgang 60 des Subtrahieres 40 ist an einen Eingang
65 der Schaltung 45 angeschlossen. Ein Ausgang 70 der Schaltung 45 ist mit einem zweiten
Eingang 55 des adaptiven Filters 20 verbunden. Ein Signalausgang 10 des Lautsprechers
5 ist an einen nichtinvertierenden Eingang (+) des Subtrahierers 40 angeschlossen.
Das elektrische Gerät 1 umfaßt weiterhin eine Signalverarbeitungseinheit 75. Der Ausgang
60 des Subtrahierers 40 ist mit einem Eingang 80 der Signalverarbeitungseinheit 75
verbunden. Ein Ausgang 85 der Signalverarbeitungseinheit 75 ist an weitere, in der
Figur nicht dargestellte Baugruppen des elektrischen Gerätes 1 angeschlossen.
[0011] Über den Lautsprecher 5 kann einerseits ein am Signalausgang 30 des elektrischen
Gerätes 1 anliegendes Eingangssignal nach elektro-/akustischer Wandlung wiedergegeben
werden. Andererseits kann aber auch ein dem Lautsprecher 5 zugeführtes akustisches
Signal vom Lautsprecher 5 in ein elektrisches Signal umgewandelt und dem Signalausgang
10 des Lautsprechers 5 zugeführt werden. Der Lautsprecher 5 kann somit auch gleichzeitig
die Funktion eines Mikrofons erfüllen. Dies ist in der Figur durch einen Doppelpfeil
dargestellt. Dabei wird der Effekt ausgenutzt, daß ein Lautsprecher, der üblicherweise
durch elektrischen Strom angeregt, Schallwellen erzeugt, auch gleichzeitig Schallwellen
aufnehmen und in entsprechende elektrische Signale umwandeln kann. Bei dieser Verwendung
des Lautsprechers 5 ist zur Auskopplung eines aus dem akustischen Eingangssignal gewonnenen
elektrischen Ausgangssignals der Signalausgang 10 des Lautsprechers 5 erforderlich.
Zwischen dem Signaleingang 15 und dem Signalausgang 10 des Lautsprechers 5 besteht
dann jedoch überwiegend eine induktive Kopplung, so daß auch das elektrische Eingangssignal
vom Signaleingang 15 auf den Signalausgang 10 des Lautsprechers 5 gekoppelt wird.
Außerdem wirkt die akustische Wiedergabe des elektrischen Eingangssignals des Lautsprechers
5 gleichzeitig als akustisches Eingabesignal, das nach entsprechender akustischer/elektrischer
Wandlung ebenfalls dem Signalausgang 10 des Lautsprechers 5 zugeführt wird. Dasselbe
gilt für durch die akustische Wiedergabe des elektrischen Eingangssignals des Lautsprechers
5 erzeugte Schall- und Echoerscheinungen in Abhängigkeit des beschallten Raumes. Zusätzlich
werden Hintergrundgeräusche über den Lautsprecher 5 als elektrische Störsignale auf
den Signalausgang 10 des Lautsprechers 5 gebracht. Die vom elektrischen Eingangssignal
des Lautsprechers 5 bewirkten Einflüsse auf den Signalausgang 10 des Lautsprechers
5 lassen sich mittels der Übertragungsfunktion zwischen dem Signaleingang 15 und dem
Signalausgang 10 des Lautsprechers 5 mathematisch beschreiben. Die Koeffizenten des
adaptiven Filters 20 sind nun so gewählt, daß die Übertragungsfunktion des adaptiven
Filters 20 zwischen dem ersten Eingang 50 und dem Ausgang 35 des adaptiven Filters
20 möglichst genau an die Übertragungsfunktion des Lautsprechers 5 angenähert ist.
Durch die Differenzbildung beim Subtrahierer 40 werden dann vom elektrischen Ausgangssignal
des Lautsprechers 5 die Einflüsse des elektrischen Eingangssignals des Lautsprechers
5 eliminiert, so daß der Signalverarbeitungseinheit 75 ein Signal zugeführt wird,
das aus der vom elektrischen Eingangssignal des Lautsprechers 5 unabhängigen akustischen
Eingabe in den Lautsprecher 5 abgeleitet ist. In der Signalverarbeitungseinheit 75
lassen sich dann noch vorhandene und ebenfalls vom elektrischen Eingangssignal des
Lautsprechers 5 unabhängige Störsignale entfernen. Bei der vom elektrischen Eingangssignal
des Lautsprechers 5 unabhängigen akustischen Eingabe in den Lautsprecher 5 kann es
sich um Sprachbefehle zum Aufruf von Funktionen oder zur Einstellung von Funktionswerten
am elektrischen Gerät 1 handeln. In der Signalverarbeitungseinheit 75 findet dann
eine entsprechende Sprachverarbeitung statt, die die eingegebenen Sprachbefehle erkennt
und zur Ausführung der gewünschten Funktionen, beziehungsweise der gewünschten Funktionswerte,
weiterleitet. Auf diese Weise ergibt sich die Möglichkeit einer Sprachsteuerung des
elektrischen Gerätes 1. Bei einer Funkeinrichtung bzw. einem Funktelefon oder generell
einer Fernsprecheinrichtung kann über den Lautsprecher 5 die Spracheingabe zur Übertragung
über ein Telefonnetz erfolgen.
[0012] In der Schaltung 45 wird das mittlere Fehlerquadrat des Ausgangssignals des Subtrahierers
40 ermittelt. Die Koeffizenten des adaptiven Filters 20 werden daraufhin im Sinne
einer Minimierung dieses mittleren Fehlerquadrates angepaßt. Auf diese Weise wird
das Signal am Ausgang 35 des adaptiven Filters 20 aus dem elektrischen Eingangssignal
des Lautsprechers 5 am Signalausgang 30 des elektrischen Gerätes 1 in Abhängigkeit
der Übertragungsfunktion zwischen dem Signaleingang 15 und dem Signalausgang 10 des
Lautsprechers 5 so abgeleitet, daß der Einfluß des Eingangssignals auf das Signal
am Ausgang 60 des Substrahierers 40 reduziert oder sogar minimiert wird. Da das elektrische
Ausgangssignal des Lautsprechers 5 durch das Signal am Ausgang 35 des adaptiven Filters
20 bewertet wird, kann das Signal am Ausgang 35 des adaptiven Filters 20 auch als
Bewertungssignal bezeichnet werden. Durch den Regelkreis 25 wird also auch bei unterschiedlichen,
sich ändernden akustischen Bedingungen, beziehungsweise räumlichen Gegebenheiten,
die Übertragungsfunktion des adaptiven Filters 20 immer an die jeweils aktuelle Übertragungsfunktion
des Lautsprechers 5 angenähert. Um dieses Ziel zu erreichen, kann in Schaltung 45
auch ein anderes Rechenverfahren als das der mittleren Fehlerquadrate verwendet werden.
[0013] Für die Annäherung der Übertragungsfunktion des adaptiven Filters 20 über eine entsprechende
Einstellung seiner Koeffizenten an die Übertragungsfunktion des Lautsprechers 5 ist
der Regelkreis 25 nicht unbedingt erforderlich, so daß die Schaltung 45 auch entfernt
werden kann. In diesem Fall muß die Übertragungsfunktion des Lautsprechers 5 jedoch
für die entsprechenden räumlichen beziehungsweise akustischen Gegebenheiten gemessen
werden. Aus den Meßergebnissen sind dann die entsprechenden Koeffizenten für das adaptive
Filter 20 zu ermitteln.
[0014] Die Lautsprechersimulationseinheit 20 muß auch nicht unbedingt als adaptives Filter
realisiert sein. Die Lautsprechersimulationseinheit 20 sollte jedoch eine Übertragungsfunktion
aufweisen, die der Übertragungsfunktion des Lautsprechers 5 möglichst angenähert ist.
Dies kann auch mit Hilfe analoger Schaltungen möglich sein, so daß eine digitale Realisierung
mittels adaptivem Filter nicht unbedingt erforderlich ist.
[0015] Für die Eingabe akustischer Signale beziehungsweise von Sprachsignalen können auch
mehrere Lautsprecher vorgesehen sein.
[0016] Aufgrund der Verwendung des Bewertungssignales zur Reduzierung des Einflusses des
elektrischen Eingangssignals des Lautsprechers 5 auf das Ausgangssignal des Subtrahierers
40 können die akustische Wiedergabe und die akustische Eingabe von Signalen am Lautsprecher
5 gleichzeitig erfolgen. Die Lautsprechersimulationseinheit 20, die Differenzbildung
durch das Substrahierglied 40 und die Bildung des zum in den Lautsprecher 5 eingegebenen
akustischen Signals proportionalen elektrischen Signals am Signalausgang 10 des Lautsprechers
5 läßt sich bei hinreichend linearer Kennlinie des Systems durch einfache analoge
elektronische Schaltungen realisieren.
[0017] Das von dem am Lautsprecher 5 eingebenen akustischen Signal abgeleitete und der Signalverarbeitungseinheit
75 zugeführte Signal kann bei einer digitalen Realisierung durch einen Mikrocomputer
oder einen digitalen Signalprozessor berechnet werden. Neben einer digitalen Realisierung
der Lautsprechersimulationseinheit 20, beispielsweise als adaptives Filter, ist dann
auch das Subtrahierglied 40 und die Signalverarbeitungseinheit 75 digital realisiert.
Dasselbe gilt für die Schaltung 45, falls vorhanden, zur Berechnung der mittleren
Fehlerquadrate. Die Lautsprechersimulationseinheit 20, das Subtrahierglied 40, die
Schaltung 45 und die Signalverarbeitungseinheit 75 sind dann Teil des gegebenenfalls
weitere Komponenten aufweisenden digitalen Signalprozessors.
[0018] Das Signal am Ausgang 60 des Verknüpfungsgliedes 40 ist ein Verknüpfungssignal, beziehungsweise
bei Ausbildung des Verknüpfungsgliedes 40 als Subtrahierglied ein Differenzsignal.
[0019] Das Verknüpfungsglied 40 muß nicht unbedingt als Subtrahierglied realisiert sein.
Es können auch andere Verknüpfungsoperationen durch das Verkßüpfungsglied 40 realisiert
sein, die den Einfluß des elektrischen Eingangssignals des Lautsprechers 5 auf das
Ausgangssignal am Ausgang 60 des Verknüpfungsgliedes 40 reduzieren. Dabei kann beispielsweise
auch ein Dividierer oder eine sonstige gegebenenfalls auch aufwendigere Vergleichsschaltung
zum Vergleich des elektrischen Ausgangssignals des Lautsprechers 5 mit dem Ausgangssignal
der Lautsprechersimulationeinheit 20 verwendet werden, die den Einfluß des elektrischen
Eingangssignals des Lautsprechers 5 reduzieren.
[0020] Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ergibt sich vor allem auch für Kommunikationssysteme
wie Mobiltelefone mit Freisprecheinrichtung, wobei der bisher für den Mikrofoneinbau
erforderliche Platz eingespart und beispielsweise durch eine vergrößerte Bedienoberfläche
ersetzt werden kann. Die Freisprechfunktion wird dann durch den Lautsprecher des entsprechenden
Mobilfunktelefons realisiert, so daß ein eigenes Mikrofon nicht mehr erforderlich
ist.
[0021] Ebenso vorteilhaft läßt sich das Verfahren in Systemen mit Sprachsteuerung einsetzen,
wobei die vorhandenen Lautsprecher genutzt werden. Auf diese Weise können Navigationsgeräte
oder auch Personalcomputer ohne ein Mikrofon gesteuert werden.
1. Verfahren zur Eingabe von akustischen Signalen in ein elektrisches Gerät (1), dadurch
gekennzeichnet, daß einem dem Gerät (1) zugeordneten Lautsprecher (5) ein akustisches
Signal, insbesondere ein Sprachsignal, zugeführt wird, daß das akustische Signal vom
Lautsprecher (5) in ein elektrisches Signal umgewandelt und einem Signalausgang (10)
des Lautsprechers (5) zugeführt wird, daß ein Verknüpfungssignal durch Vergleich eines
Ausgangssignals des Lautsprechers (5) mit einem Bewertungssignal gebildet wird und
daß das Bewertungssignal aus einem Eingangssignal an einem Signaleingang (15) des
Lautsprechers (5) in Abhängigkeit einer Übertragungsfunktion zwischen dem Signaleingang
(15) und dem Signalausgang (10) des Lautsprechers (5) so abgeleitet wird, daß der
Einfluß des Eingangssignals auf das Verknüpfungssignal reduziert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsfunktion durch
ein adaptives Filter (20) angenähert wird, dem das Verknüpfungssignal über einen Regelkreis
(25) zugeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Koeffizienten des adaptiven
Filters (20) im Sinne einer Minimierung des mittleren Fehlerquadrates des Verknüpfungssignals
angepaßt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verknüpfungssignal
aus einer Differenz zwischen dem Ausgangssignal des Lautsprechers (5) und dem Bewertungssignal
gebildet wird.
5. Elektrisches Gerät (1), insbesondere Autoradio mit Navigationseinrichtung und/oder
Funkeinrichtung, mit einem Signalausgang (30), an den ein Signaleingang (15) eines
Lautsprechers (5), anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalausgang
(30) mit einer Lautsprechersimulationseinheit (20) verbunden ist, daß die Lautsprechersimulationseinheit
(20) eine Übertragungsfunktion aufweist, die der Übertragungsfunktion zwischen dem
Signaleingang (15) und einem Signalausgang (10) des Lautsprechers (5) angenähert ist,
daß ein Signalausgang (35) der Lautsprechersimulationseinheit (20) mit einem Verknüpfungsglied
(40) verbunden ist, dem außerdem ein Ausgangssignal am Signalausgang (10) des Lautsprechers
(5) zuführbar ist, und daß dem Lautsprecher (5) ein akustisches Signal, insbesondere
ein Sprachsignal, zuführbar ist, das der Lautsprecher (5) in ein elektrisches Signal
umwandelt und seinem Signalausgang (10) zuführt.
6. Elektrisches Gerät (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lautsprechersimulationseinheit
(20) als adaptives Filter ausgebildet ist, dem ein Ausgangssignal des Verknüpfungsgliedes
(40) in einem Regelkreis (25) zugeführt ist.
7. Elektrisches Gerät (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal
des Verknüpfungsgliedes (40) dem adaptiven Filter (20) über eine Schaltung (45) zugeführt
ist, die das mittlere Fehlerquadrat des Ausgangssignals ermittelt.
8. Elektrisches Gerät (1) nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
Verknüpfungsglied (40) als Subtrahierglied ausgebildet ist.