| (19) |
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(11) |
EP 0 898 678 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.01.2003 Patentblatt 2003/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.03.1998 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F16L 41/00 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9800/716 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9804/0658 (17.09.1998 Gazette 1998/37) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUR KRAFTSTOFFEINSPRITZUNG IN MEHRZYLINDER-KRAFTMASCHINEN UND VORRICHTUNG
ZUR DURCHFÜHRUNG DES VERFAHRENS
METHOD FOR FUEL INJECTION IN MULTICYLINDER ENGINES AND DEVICE FOR THE IMPLEMENTATION
OF SAID METHOD
PROCEDE ET DISPOSITIF D'INJECTION DE CARBURANT DANS DES MOTEURS MULTICYLINDRES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE DK ES FI FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
12.03.1997 DE 19710128 12.04.1997 DE 19715355
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.03.1999 Patentblatt 1999/09 |
| (73) |
Patentinhaber: Forschungs- und Transferzentrum E.V. an der Westsächsischen Hochschule Zwickau |
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08001 Zwickau (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- STAN, Cornel
D-08280 Aue (DE)
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| (74) |
Vertreter: Auerbach, Bettina
Patentanwältin |
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Südstrasse 29 08066 Zwickau 08066 Zwickau (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-92/14925 DE-C- 19 639 149
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DE-B- 1 046 949
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Kraftstoffeinspritzung in Mehrzylinder-Kraftmaschinen
durch Erzeugen eines Kraftstoffvordruckes zur Förderung des Kraftstoffes in einer
Schwungleitung zwecks Nutzung des Druckstoßprinzips mittels Absperrventil in der Schwungleitung,
wobei jede einem Absperrventil zugeordnete Einspritzdüse mit dem Druckstoß versorgt
wird und der nicht die Einspritzdüse passierende Kraftstoff durch das geöffnete Absperrventil
über eine Rücklaufleitung vor die Kraftstoffpumpe zurückgefördert wird, sowie eine
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Derartige technische Lösungen werden vor allem bei der Kraftstoffeinspritzung in Verbrennungskraftmaschinen
benötigt. Bevorzugte Anwendungsgebiete sind Mehrzylinder-Gasmotoren mit Diesel-Piloteinspritzung,
Mehrzylinder-Dieselmotoren, Mehrzylinder-Ottomotoren und Mehrzylinder-Motoren für
den Einsatz von Alternativ-Kraftstorfen.
[0002] Mehrzylinder-Kraftmaschinen sind überwiegend mit Kraftstoffpumpen ausgestattet, die
von Nockenwellen angetrieben werden. Die den Arbeitszylindern zugeführte Kraftstoffdosis
weist dabei bezüglich der Tröpfchengröße und der Länge des Kraftstoffstrahls eine
markante Drehzahlabhängigkeit auf.
Bei sogenannten Common-Rail-Systemen herrscht im Rail bzw. im Gesamtsystem bis zu
den Einspritzdüsen stehts der erforderliche Maximaldruck, der jedoch nur zeitweise
beim Kraftstoffeinspritzen infolge der Öffnung einer oder mehrerer elektromagnetisch
gesteuerter Einspritzdüsen benötigt wird.
[0003] In diesem Falle bleiben die Tröpfchengröße sowie die Eigenschaften des Kraftstoffstrahles
unabhängig von der Motordrehzahl gleich. Allerdings wird der von der oder den Pumpen
realisierte Kraftstoffvordruck mit den entsprechend nachteiligen energetischen Auswirkungen
nur zu einem geringen Teil genutzt.
So beträgt beispielsweise bei einem Vierzylinder-Viertaktmotor mit einer Drehzahl
von 3000
1/Min. die Einspritzperiode 40 ms. Die Einspritzdauer beträgt je Einspritzperiode dagegen
lediglich maximal 2 ms, was einer energetischen Nutzungsrate von höchstens 5 % entspricht.
[0004] Bekannt sind technische Lösungsvorschläge, die das Nutzen des Druckstoßprinzips für
die Bereitstellung des beim Vorgang des Kraftstoffeinspritzens bei Einzylinder-Arbeitsmaschinen
in den Arbeitszylinder benötigten Drucks vorsehen. Hierbei kann der durch die Kraftstoffpumpe
bereitgestellte Vordruck auf einen Bruchteil des benötigten Kraftstoffdrucks an der
jeweiligen Einspritzdüse beschränkt bleiben. Eine solche Lösung ist aus der WO-A-92/14925
bekannt.
Für die Nutzung dieses Prinzips bei Mehrzylinder-Arbeitsmaschinen vervielfachen sich
dabei die Anforderungen an Kraftstoffpumpen-Antriebe, an die Kraftstoffpumpen sowie
an die Kraftstoff-Vordruck- und Kraftstoff-Rücklaufförderleitungen.
[0005] Die Nachteile der bekannten Lösungen für die Kraftstoffeinspritzung in Mehrzylinder-Kraftmaschinen
bestehen im wesentlichen im Falle des Einsatzes von üblichen nocken- oder nockenwellenbetriebener
Kraftstoffpumpen in der Drehzahlabhängigkeit von Tröpfchengröße und Eigenschaften
des eingespritzten Kraftstoffstrahls.
Im Falle der Anwendung von Common-Rail-Systemen wird die Drehzahlabhängigkeit der
Qualität des Kraftstoffeinspritzens zwar vermieden, jedoch um den Preis eines inakzeptablen
energetischen Wirkungsgrades, da der über die gesamte Einspritzperiode bereitgestellte
Vordruck nur während des unmittelbaren Einspritzvorgangs tatsächlich benötigt wird.
[0006] Im Falle der Nutzung des für Einzylinder-Kraftmaschinen bekannten Druckstoßprinzips
an Mehrzylinder-Kraftmaschinen würden sich die maschinentechnischen und steuerungstechnischen
Anforderungen wegen der erforderlichen Vielzahl der einzusetzenden Kraftstoffpumpen
einschließlich Pumpenantriebe sowie der benötigten Kraftstoffzu- und -rückleitungen
zu den Hochdruckeinheiten vervielfachen, was zu kostenseitigen Nachteilen sowie zu
einer Beeinträchtigung des Masse-/Leistungsverhältnisses führt.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, die Nachteile des bekannten Standes
der Technik zu überwinden. Angestrebt wird eine technische Lösung, die mit hohem energetischen
Wirkungsgrad und einem geringen maschinentechnischen Aufwand Voraussetzungen für eine
Verbesserung des Masse-/Leistungs- und des Preis-/ Leistungsverhältnisses bei der
Herstellung von Mehrzylinder-Kraftmaschinen bietet.
[0008] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen durch die schutzbegründenden Merkmale
der Ansprüche 1 und 10 gelöst.
Das Verfahren zur Kraftstoffeinspritzung in Mehrzylinder-Kraftmaschinen ist dabei
dadurch gekennzeichnet, daß im wesentlichen eine einzige Kraftstoffpumpe den Kraftstoff
mit einem Vordruck in eine für mehrere Motorzylinder gemeinsame Vordruck-Railchamber
fördert, wobei der Vordruck lediglich einem Bruchteil des benötigten Einspritzdrucks
entspricht. Der Kraftstoff wird bei Überschreiten des eingestellten Vordruckes aus
der Vordruck-Railchamber über Druckbegrenzungsventile in die für mehrere Motorzylinder
gemeinsame Rücklauf-Railchamber überführt.
[0009] Zwischen Vordruck-Railchamber und Rücklauf-Railchamber werden sogenannte Schwungleitungen
mit Absperrventilen vorgesehen, wobei je Absperrventil eine Schwungleitung zwischen
Vordruck-Railchamber und Rücklauf-Railchamber genutzt wird. Je Absperrventil wird
in der jeweiligen Schwungleitung mindestens eine Einspritzdüse betätigt. Der beim
Schließen eines Absperrventils entstehende Druckstoß wird für das Dosieren des Kraftstoffs
über die jeweilige Einspritzdüse verwendet. Der bei geöffnetern Absperrventil rückströmende
Kraftstoff wird in die für mehrere Motorzylinder gemeinsame Rücklauf-Railchamber gefördert.
Die Druckverhältnisse in der Vordruck-Railchamber und in der Rücklauf-Railchamber
werden mit einfachen Mitteln konstant gehalten, so daß in den Schwungleitungen über
den gesamten Drehzahlbereich optimale Strömungsbedingungen gewährleistet werden können.
Auf dieser Grundlage wird bei Betätigung der Absperrventile in den jeweiligen Schwungleitungen
der benötigte Druckstoß für das Kraftstoffeinspritzen über die mit der jeweiligen
Schwungleitung verbundenen Einspritzdüsen erzeugt.
[0010] In einer besonderen Ausführungsform ist das Verfahren dadurch gekennzeichnet, daß
die Energie des in der Rücklauf-Railchamber gespeicherten Kraftstoffs für das Kraftstoffördersystem
genutzt wird. Dies führt zu einer zusätzlichen günstigen Beeinflussung des Energieaufwandes
für das Bereitstellen des benötigten Kraftstoffvordrucks in der Vordruck-Railchamber.
[0011] Die Schwungleitung kann in Verbindung mit Vorrichtungen zur Schwingungstilgung betrieben
werden. Dies verhindert unerwünschte Beeinträchtigungen des Kraftstoffördersystems.
[0012] Es ist auch möglich, für die Herstellung des Vordrucks in der Vordruck-Railchamber
mehrere Kraftstoffpumpen zu nutzen. Dabei kann die Anzahl der zu betreibenden Kraftstoffpumpen
entsprechend der jeweiligen Motorlastanforderungen gewählt werden.
[0013] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können Schwungleitung, Absperrventil,
Schwingungstilger und Einspritzdüse in einer Hochdruckeinheit je Arbeitszylinder zusammengefaßt
sein. Diese Hochdruckeinheit kann bedarfsweise mit einem Mantel gegenüber der Kraftmaschine
thermisch isoliert betrieben und oder durch ein im Mantel integriertes Kühlmedium
gekühlt werden.
[0014] Weiterhin ist es möglich, die Absperrventile in den Schwungleitungen des Einspritzsystems
für Mehrzylinder-Kraftmaschinen elektro-magnetisch zu betreiben.
[0015] Die technische Lösung ist aufgabengemäß auch durch eine Vorrichtung gekennzeichnet,
die aus Kraftstoffpumpen, Schwungleitungen mit Absperrventilen und Rücklaufleitungen
zum Kraftstoffvorratssystem besteht. In dieser Vorrichtung ist zwischen zumindest
einer Kraftstoffpumpe und zumindest einer Schwungleitung eine für eine Zylindergruppe
oder für alle Zylinder der Mehrzylinder-Kraftmaschine gemeinsame Vordruck-Railchamber
angeordnet.
Zwischen der zumindest einen Schwungleitung und dem Kraftstoffvorratssystem ist eine
für eine Zylindergruppe oder für alle Zylinder der Mehrzylinder-Kraftmaschine gemeinsame
Rücklauf-Railchamber angeordnet. Außerdem sind ein oder mehrere Druckbegrenzungsventile
zwischen Vordruck- und Rücklauf-Railchamber angeordnet.
[0016] In einer besonderen Ausführungsform der Vorrichtung sind Schwungleitung, Absperrventil,
Einspritzdüse und bedarfsweise Schwingungstilger in einem gemeinsamen Hochdruckmodul
angeordnet.
[0017] In jedem Hochdruckmodul können zwischen Vordruck-Railchamber und Rücklauf-Railchamber
eine oder mehrere Einspritzdüsen angeordnet sein.
[0018] Das Absperrventil und die Einspritzdüsen einer Hochdruckeinheit können konstruktiv
in einem gemeinsamen Bauteil oder in mehreren durch Leitungen verbundenen Bauteilen
angeordnet sein.
[0019] Weiterhin ist eine Ausführungsform der Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß an
der Vordruck-Railchamber eine oder mehrere Kraftstoffpumpen angeordnet sind.
[0020] Ebenso ist es möglich, an jedem Arbeitszylinder ein oder mehrere Hochdruckmodule
anzuordnen.
[0021] In einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung ist vorgesehen, die für eine Zylindergruppe
oder für alle Zylinder der Mehrzylinder-Kraftmaschine gemeinsame Vordruck-Railchamber
und die für eine Zylindergruppe oder für alle Zylinder der Mehrzylinder-Kraftmaschine
gemeinsame Rücklauf-Railchamber als zwei Kammern in einer gemeinsamen Baueinheit auszuführen.
Dabei werden bedarfsweise bei der Ausführung von Vordruck- und Rücklauf-Railchamber
als zwei Kammern einer gemeinsamen Railchamber in der Trennwand zwischen den Kammern
eine oder mehrere das hysterese- und schwingungsfreie Konstanthalten des Vordrucks
sichernde Druckbegrenzungsventile angeordnet.
[0022] Vorteilhaft ist die Anordnung des Hochdruckmoduls in einer thermisch isolierenden
Hülse. Diese Hülse kann bei Erfordernis auch mit einem Kühlmedium betrieben werden
und weist dazu einen Kühlmediumzulauf und einen Kühlmediumablauf auf.
[0023] Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß mit ihr ein drehzahlunabhängiger Hochdruck
verfügbar ist, der jedoch nicht ständig sondern nur in Verbindung mit einem unmittelbaren
Kraftstoffeinspritzvorgang erzeugt wird.
[0024] Die Erfindung erlaubt es, die konstruktive Ausführung und Steuerung des erfindungsgemäßen
Kraftstoffeinspritzsystems mit den vorteilhaften Eigenschaften eines modernen Common-Rails
zu verbinden. Dabei werden ein gemeinsamer Vordruck-Railchamber für alle oder für
einzelne Gruppen von Arbeitszylindern einer Mehrzylinder-Kraftmaschine sowie gesteuerte
Ventile in direktem funktionalem Zusammenhang mit Einspritzdüsen betrieben. Ein entscheidender
Vorteil der gefundenen Lösung besteht darin, daß in der Vordruck-Railchamber nur ein
Teil von etwa einem Zehntel des benötigten Maximaldruckes ständig bereitzustellen
ist und daß der Maximaldruck lediglich als kurzzeitige Druckwelle unmittelbar vor
dem Kraftstoffdosieren über die Einspritzdüse mittels Steuerung des jeweiligen Absperrventils
vor einer einzelnen oder einer Gruppe von Einspritzdüsen entsteht. Dazu wird das System
aus einem Vordruckmodul, der Druckversorgungsanlage, und aus Hochdruckmodulen zusammengesetzt.
Der benötigte Hochdruck beträgt im allgemeinem das 8-bis 10-fache des Vordruckes.
Praktisch wird die erfindungsgemäße technische Lösung dadurch umgesetzt, daß durch
den von einer Kraftstoffpumpe erzeugten Vordruck ein Druckspeicher geladen wird, der
störende Druckschwankungen bei der aus diesem Druckspeicher erfolgenden Kraftstoffentnahme
verhindert. Der Speicher ist als gemeinsames Bauteil in Form einer Vordruck-Railchamber
für mehrere daran angeschlossene Hochdruckmodule ausgeführt. Durch definiertes Öffnen
der gesteuerten Absperrventile in jeweils einem Hochdruckmodul wird eine Beschleunigung
des in der zugehörigen Schwungleitung befindlichen Kraftstoffs bewirkt, der in die
Rücklauf-Railchamber zurückgeführt wird. Von der oder den Kraftstoffpumpen wird der
Kraftstoff in erster Linie der jeweiligen Rücklauf-Railchamber unter Nutzung des verfügbaren
Restdrucks entnommen, wobei dem Kraftstofftank lediglich die dem System über die Einspritzdüsen
entzogene Kraftstoffmenge entnommen wird.
Durch schlagartiges Schließen der Absperrventile im jeweiligen Hochdruckmodul erfolgt
eine Umwandlung des überwiegenden Teils der kinetischen Energie des im Fluß befindlichen
Kraftstoffs in Druckenergie.
[0025] Die bewirkte Druckerhöhung erreicht ein Vielfaches des statischen Vordrucks im Vordruck-Railchamber
und pflanzt sich in Form einer Druckwelle in Richtung der einzelnen oder mehrerer
an die Schwungleitung des jeweiligen Hochdruckmoduls angeschlossenen Einspritzdüsen
fort, wo diese zur Kraftstoffeinspritzung genutzt werden kann.
Bei Einsatz von Schwingungstilgern wird durch diese die erzeugte Druckwelle etwa auf
das Niveau des erzeugten Vordrucks abgebaut, um unerwünschte und die Funktion des
Einspritzsystems beeinträchtigende Reflexionen zu vermeiden.
[0026] Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt die
- Fig. 1:
- die schematische Darstellung eines Krafstoffeinspritzsystems für eine Vierzylinder-Kraftmaschine.
Ausführungsbeispiel:
[0027] Für ein Kraftstoffeinspritzsystem für eine Mehrzylinder-Kraftmaschine wird gemäß
Fig. 1 der bereitzustellende Vordruck in Abhängigkeit vom Bedarfskennfeld der betreffenden
Arbeitsmaschine über eine Kraftstoffpumpe 3 realisiert, wobei im Kraftstoffbehälter
1 zum Schutz vor Verunreinigungen ein Vorfilter 2 installiert ist. Dieser Vordruck
gelangt über eine Zuleitung in eine für alle Zylinder der Arbeitsmaschine gemeinsame
Vordruck-Railchamber 4, die mit einem integrierten zusätzlichen Kraftstoff-Feinfilter
ausgestattet ist.
[0028] Die Vordruck-Railchamber 4 speist die Hochdruckmodule für die einzelnen Arbeitszylinder,
die aus Schwungleitung 11, Absperrventil 10, Schwingungstilger 9, Aufnahme der Schwungleitung
12 und Einspritzdüse 13 bestehen. Der Vordruck-Railchamber 4 fungiert nicht nur als
Kraftstoffverteilsystem sondern durch seine Dimensionierung zugleich als Druckschwankungen
vermindernder Druckspeicher. Bei geöffneten Absperrventilen 10 in den Hochdruckmodulen
wird der unter Vordruck stehende Kraftstoff in der Schwungleitung 11 beschleunigt
und über eine für alle Arbeitszylinder gemeinsame Rücklauf-Railchamber 6 zur Kraftstoffpumpe
3 zurückgeführt. Die kinetische Energie des sich im Fluß befindlichen Kraftstoffs
wird durch schlagartiges Schließen des elektromagnetisch betätigten Absperrventils
10 überwiegend in Druckenergie umgewandelt, die sich in Form einer Druckwelle zur
Einspritzdüse 13 sowie zum Schwingungstilger 9 bis an das Ende der Schwungleitung
11 fortsetzt. Durch den Schwingungstilger 9 wird der Druck der Druckwelle zur Vermeidung
von unerwünschten Reflexionen zumindest auf das Niveau des Vordrucks gedämpft. Die
in der Druckwelle zu verzeichnende Druckhöhe beträgt durchschnittlich bzw. abhängig
von der Einspritzmenge etwa das 10-fache des eingestellten Vordrucks und wird zur
Kraftstoffdosierung in den jeweiligen Arbeitszylinder über die mit der Schwungleitung
11 verbundene Einspritzdüse 13 genutzt. Zwischen der Vordruck-Railchamber 4 und der
Rücklauf-Railchamber 6 ist eine Kurzschlußleitung angeordnet, die zum schwingungsannen
Konstanthalten des Vordrucks mit einem Druckbegrenzungsventils 5 ausgestattet ist.
Der in der Rücklauf-Railchamber 6 verfügbare Kraftstoffüberdruck wird unmittelbar
an der Kraftstoffpumpe 3 dem Vordrucksystem zugeführt. Um das Hochdruckmodul ist zur
Geräuschdämmung und zum Wärmeschutz eine Isolierhülse 7 angeordnet, die über einen
Kühlmediumzulauf 8a und einen Kühlmediumablauf 8b mit Kühlflüssigkeit durchströmt
wird.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1 -
- Kraftstoffbehälter
- 2 -
- Vorfilter
- 3 -
- Kraftstoffpumpe
- 4 -
- Vordruck-Railchamber
- 5 -
- Druckbegrenzungsventil
- 6 -
- Rücklauf-Railchamber
- 7 -
- Isolierhülse
- 8a -
- Kühlmedium-Zulauf
- 8b -
- Kühlmedium-Ablauf
- 9 -
- Schwingungstilger
- 10 -
- Absperrventil
- 11 -
- Schwungleitung
- 12 -
- Aufnahme der Schwungleitung
- 13 -
- Einspritzdüse
1. Verfahren zur Kraftstoffeinspritzung in Mehrzylinder-Kraftmaschinen durch Erzeugen
eines Kraftstoffvordruckes zur Förderung des Kraftstoffes in einer Schwungleitung
zwecks Nutzung des Druckstoßprinzips mittels Absperrventil in der Schwungleitung,
wobei jede einem Absperrventil zugeordnete Einspritzdüse mit dem Druckstoß versorgt
wird und der nicht die Einspritzdüse passierende Kraftstoff durch das geöffnete Absperrventil
über eine Rücklaufleitung vor die Kraftstoffpumpe zurückgefördert wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kraftstoffpumpe (3) den Kraftstoff mit einem Vordruck in eine für mehrere Motorzylinder
gemeinsame Vordruck-Railchamber (4) fördert, der lediglich einem Bruchteil des benötigten
Einspritzdrucks entspricht,
daß der Kraftstoff bei Überschreiten des eingestellten Vordruckes aus der Vordruck-Railchamber
(4) über Druckbegrenzungsventile (5) in die für mehrere Motorzylinder gemeinsame Rücklauf-Railchamber
(6) überführt wird,
daß je Absperrventil (10) eine Schwungleitung (11) zwischen Vordruck-Railchamber (4)
und Rücklauf-Railchamber (6) genutzt wird,
daß je Absperrventil (10) in der jeweiligen Schwungleitung (11) mindestens eine Einspritzdüse
(13) betätigt wird,
daß der beim Schließen eines Absperrventils (10) entstehende Druckstoß für das Dosieren
des Kraftstoffs über die jeweilige Einspritzdüse (13) verwendet wird und
daß der bei geöffnetem Absperrventil (10) rückströmende Kraftstoff in die für mehrere
Motorzylinder gemeinsame Rücklauf-Railchamber (6) gefördert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Energie des in der Rücklauf-Railchamber (6) gespeicherten Kranstoffs für das
Kraftstoffördersystem genutzt wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungleitung (11) in Verbindung mit Vorrichtungen zur Schwingungstilgung (9)
betrieben wird.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Herstellung des Vordrucks in der Vordruck-Railchamber (4) mehrere Kraftstoffpumpen
(3) genutzt werden.
5. Verfahren nach dem Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der zu betreibenden Kraftstoffpumpen (3) entsprechend der Motorlastanforderungen
gewählt wird.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Schwungleitung (11), Absperrventil (10), Schwingungstilger (9) und Einspritzdüse
(13) in einer Hochdruckeinheit zusammengefaßt werden.
7. Verfahren nach dem Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochdruckeinheit mit einem Mantel gegenüber der Kraftmaschine thermisch isoliert
betrieben und/oder durch ein Kühlmedium gekühlt wird.
8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrventil (10) elektromagnetisch betrieben wird.
9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrventil (10) mechanisch betrieben wird.
10. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 9, bestehend
aus Kraftstoffpumpen, Schwungleitung mit Absperrventil und Rücklaufleitung zum Kraftstofrvorratssystem,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen einer Kraftstoffpumpe (3) und einer Schwungleitung (11) eine für eine Zylindergruppe
oder für alle Zylinder der Mehrzylinder-Kraftmaschine gemeinsame Vordruck-Railchamber
(4) angeordnet ist,
daß zwischen Schwungleitung (11) und Kraftstoffvorratssystem eine für eine Zylindergruppe
oder für alle Zylinder der Mehrzylinder-Kraftmaschine gemeinsame Rücklauf-Railchamber
(6) angeordnet ist und
daß ein oder mehrere Druckbegrenzungsventile (5) zwischen Vordruck- und Rücklauf-Railchamber
(4,6) angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach dem Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß Schwungleitung (11), Abspeirventil (10), Schwingungstilger (9) und Einspritzdüse
(13) in einem gemeinsamen Hochdruckmodul angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Hochdruckmodul zwischen Vordruck-Railchamber (4) und Rücklauf-Railchamber
(6) eine oder mehrere Einspritzdüsen angeordnet sind.
13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrventil (10) und die Einspritzdüsen (13) einer Hochdruckeinheit konstruktiv
in einem gemeinsamen Bauteil oder in mehreren durch Leitungen verbundenen Bauteilen
angeordnet sind.
14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß an der Vordruck-Railchamber (4) eine oder mehrere Kraftstoffpumpen (3) angeordnet
sind.
15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß je Arbeitszylinder ein oder mehrere Hochdruckmodule angeordnet sind.
16. Vorrichtung nach den Ansprüchen 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die für eine Zylindergruppe oder für alle Zylinder der Mehrzylinder-Kraftmaschine
gemeinsame Vordruck-Railchamber (4) und die für eine Zylindergruppe oder für alle
Zylinder der Mehrzylinder-Kraftmaschine gemeinsame Rücklauf-Railchamber (6) als zwei
Kammern in einer gemeinsamen Baueinheit angeordnet sind.
17. Vorrichtung nach dem Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausführung von Vordruck- und Rücklauf-Railchamber (4 und 6) als zwei Kammern
einer gemeinsamen Railchamber in der Trennwand zwischen den Kammern eine oder mehrere
das hysterese- und schwingungsfreie Konstanthalten des Vordrucks sichernde Druckbegrenzungsventile
(5) angeordnet sind.
18. Vorrichtung nach dem Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Hochdruckmodul in einer thermisch isolierenden Hülse (7) angeordnet ist.
19. Vorrichtung nach dem Anspruch 11 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Hochdruckmodul in einer mit Kühlmedium betriebenen Hülse mit Kühlmediumzulauf
(8a) und Kühlmediumablauf (8b) angeordnet ist.
1. A method of injecting fuel in multi-cylinder engines by generating a fuel pre-pressure
for the fuel hauling into an acceleration pipe for the use of the water hammer principle
by shutoff valves within acceleration pipes whereby any injector provided in relationship
with a shutoff valve receives a high pressure wave which is generated by the water
hammer principle, whereby the not injected fuel is fed back through the opened shutoff
valve to the input of the pre-pressure pump,
wherein the pre-pressure fuel pump (3) feeds the pre-pressure into a pre-pressure common
rail (4) which is common to several engine cylinders, whereby the pre-pressure is
only a fraction of the required injection pressure,
wherein the fuel is fed back, when the pre-pressure is exceeded, from the pre-pressure common
rail (4) via pressure-limiting valves (5) into a return common rail (6) which is common
to several engine cylinders,
wherein to any shutoff valve (10) corresponds an acceleration pipe (11) which is connected
between the pre-pressure common rail (4) and the return common rail (6),
wherein for any shutoff valve (10) in the corresponding acceleration pipe (11) is operated
at least one injector (13),
wherein by shutting off a shutoff valve (10) the fuel high pressure wave generated by water
hammer effect is captured by a corresponding injector (13) for injecting the fuel,
wherein the fuel which is fed back through a shut off valve (10) during their opening feeds
into the return common rail (6) which is common for several engine cylinders
2. The method according to claim 1, wherein the energy of the fuel stored in the return common rail (6) is used to convey the
fuel.
3. The method according to claims 1 and 2, wherein the acceleration pipe (11) is operated in connection with wave dampers.
4. The method according to claims 1 and 3, wherein several fuel pumps (3) are used for producing the pre-pressure in the pre-pressure
common rail (4).
5. The method according to claim 4, wherein the number to fuel pumps (3) to be operated is selected in accordance with the engine
load requirements.
6. The method according to claims 1 to 5, wherein acceleration pipe (11), shutoff valve (10), wave damper (9) and injector (13) are
combined in one high-pressure unit.
7. The method according to claim 6, wherein the high-pressure unit is thermally isolated versus the engine via a thermal isolator
or is cooled by a cooling medium.
8. The method according to claims 1 to 7, wherein the shutoff valve (10) is operated electromagnetically.
9. The method according to claims 1 to 7, wherein the shutoff valve (10) is operated mechanically.
10. Device for the implementation of the said method according to claims 1 to 9, consisting
of fuel pumps, acceleration pipe with shutoff valve and return pipe to the fuel storage
system,
wherein a pre-pressure common rail (4) for a group of engine cylinders or for all engine
cylinders is provided between fuel pumps (3) and an acceleration pipes (11),
wherein a return common rail (6) for a group of engine cylinders or for all engine cylinders
is provided between acceleration pipes (11) and the fuel storage system,
wherein, one or more pressure limiting valves (5) are provided between the pre-pressure common
rail (4) and the return common rail (6).
11. Device according to claim 10, wherein acceleration pipe (11), shutoff valve (10), wave damper (9) and injector (13) are
combined in one high-pressure unit.
12. Device according to claims 10 and 11, wherein in every high-pressure unit between both pre-pressure common rail (4) and return
common rail (6) are provided one or more injectors.
13. Device according to claims 10 to 12, wherein the shutoff valve (10) and the injectors (13) of a high-pressure unit are combined
in one common part or consist on several parts which are connected by pipes.
14. Device according to the claims 10 to 13, wherein one or more fuel pumps (3) are connected to a pre-pressure common rail (4).
15. Device according to the claims 10 to 14, wherein one or more high-pressure units are provided for one engine cylinder.
16. Device according to claims 10 to 15, wherein the pre-pressure common rail (4) for a group of engine cylinders for all engine cylinders
and the return common rail (6) for a group of engine cylinders or for all engine cylinders
are arranged as two chambers in a common part.
17. Device according to claim 16, wherein for the arrangement of pre-pressure common rail (4) and return common rail (6) as
two chambers in a common part, one or more pressure limitation valves (5) for the
maintenance of constant pre-pressure, free of oscillations and hysteresis are provided
in the separation wall between both chambers.
18. Device according to claim 11, wherein the high-pressure unit is wrapped in a thermal isolator (7).
19. Device according to claims 11 and 18, wherein the high-pressure unit is wrapped in a socket with cooling circuit with coolant intake
(8a) and coolant outlet (8b).
1. Méthode d'injection de carburant dans des moteurs à combustion interne à plusieurs
cylindres, basée sur la génération d'une pression initiale pour alimenter un tuyau
d'accélération afin d'engendrer un effet de coup de bélier à l'aide d'une vanne d'impact
placée dans le tuyau d'accélération, système dans lequel chaque injecteur relié à
une vanne d'impact est alimenté avec des ondes de haute pression obtenues par l'effet
du coup de bélier et dans lequel, le combustible qui ne passe pas par l'injecteur
reflue par la vanne d'impact ouverte, en traversant un tuyau de retour jusqu'en amont
de la pompe de carburant,
caractérisée en ce que la pompe (3) alimente un tuyau de pression initiale (4) qui est commun à plusieurs
cylindres du moteur avec du combustible à une pression initiale qui est beaucoup plus
basse que la pression d'injection à réaliser,
caractérisée en ce que le combustible dont la pression dépasse la valeur de pression initiale ajusté est
refoulé du tuyau commun de pression initiale (4) par des vannes de limitation de pression
(5) dans un tuyau de retour (6) qui est commun à plusieurs cylindres de moteur;
caractérisée en ce que pour chaque vanne d'impact (10) est prévu un tuyau d'accélération (11), placé entre
le tuyau commun de pression initiale (4) et le tuyau commun de retour (6),
caractérisée en ce que pour chaque vanne d'impact (10) dans le tuyau d'accélération respectif (11), est
utilisé au moins un injecteur (13),
caractérisée par ce que l'onde de haute pression du combustible obtenue par l'effet du coup de bélier en
fermant une vanne d'impact (10) est utilisée pour le dosage du combustible à travers
l'injecteur respectif (13),
caractérisée par ce que le combustible traversant une vanne d'impact (10) ouverte, reflue dans un tuyau de
retour (6) qui est commun pour plusieurs cylindres.
2. Méthode selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'énergie du combustible accumulé dans le tuyau commun de retour (6) est utilisée
dans le sous-système d'alimentation avec combustible.
3. Méthode selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le tuyau d'accélération (11) est utilisé en combinaison avec des dispositifs d'amortissement
(9).
4. Méthode selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la pression initiale dans le tuyau commun de pression initiale (4) est produite par
plusieurs pompes de combustible (3).
5. Méthode selon la revendication 4, caractérisée en ce que le nombre de pompes de combustible (3) utilisées dépend de la charge exigée par le
moteur.
6. Méthode selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le tuyau d'accélération (11), la vanne d'impact (10), la vanne d'amortissement (9)
et l'injecteur (13) sont reliés dans un module de haute pression.
7. Méthode selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le module de haute pression est thermiquement isolé vers le moteur à combustion interne
par un manchon d'isolation ou il est refroidi par un moyen de refroidissement.
8. Méthode selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la vanne d'impact (10) est actionnée par des moyens électromagnétiques.
9. Méthode selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la vanne d'impact (10) est actionnée par des moyens mécaniques.
10. Dispositif pour la réalisation de la méthode décrite dans les revendications de 1
à 9, comportant des pompes de combustible, tuyaux d'accélération avec des vannes d'impact
et tuyaux de retour vers le système d'accumulation de combustible,
caractérisé en ce que, entre une pompe de combustible (3) quelconque et un tuyau d'accélération (11) quelconque,
est prévu un tuyau commun de pression initiale (4) pour un groupe de cylindres du
moteur ou pour tous les cylindres,
caractérisé en ce que entre un tuyau d'accélération (11) quelconque et le système d'alimentation avec combustible,
est prévu un tuyau commun de retour (6) pour un groupe de cylindres du moteur ou pour
tous les cylindres,
caractérisé en ce que entre le tuyau commun de pression initiale (4) et le tuyau commun de retour (6) sont
disposées plusieurs vannes de limitation de pression (5).
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que le tuyau d'accélération (11), la vanne d'impact (10), la vanne d'amortissement (9)
et l'injecteur (13) sont reliés dans un module de haute pression.
12. Dispositif selon les revendications 10 ou 11, caractérisé en ce que dans chaque module de haute pression disposé entre le tuyau commun de pression initiale
(4) et le tuyau commun de retour (6) sont prévus un ou plusieurs injecteurs.
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications de 10 à 12, caractérisé en ce que la vanne d'impact (10) et les injecteurs (13) d'un module de haute pression sont
reliés dans une pièce commune ou sont formés des pièces jointes par des tuyaux.
14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications de 10 à 13, caractérisé en ce qu'au tuyau commun de pression initiale (4) sont rattachées une ou plusieurs pompes de
combustibles (3).
15. Dispositif selon l'une quelconque des revendications de 10 à 14, caractérisé en ce que dans chaque cylindre du moteur sont disposés un ou plusieurs modules de haute pression.
16. Dispositif selon l'une quelconque des revendications de 10 à 15, caractérisé en ce que le tuyau commun de pression initiale (4) et le tuyau commun de retour (6) qui correspond
à un groupe de cylindres du moteur ou à tous les cylindres forment deux chambres d'une
seule pièce.
17. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé en ce que dans la configuration du tuyau commun de pression initiale (4) et du tuyau commun
de retour (6) comme deux chambres d'une seule pièce, dans la paroi de séparation entre
les deux chambres sont disposées une ou plusieurs vannes de limitation de pression
(5) qui assurent la valeur constante de pression initiale sans oscillation ou phénomène
de hystérésis.
18. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que le module de haute pression est disposé dans un manchon d'isolation thermique (7).
19. Dispositif selon les revendications 11 ou 18, caractérisé en ce que le module de haute pression est disposé dans un manchon traversé par un fluide de
refroidissement qui est prévu avec un raccord d'admission et un raccord de sortie.
