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EP 0 899 346 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.01.2004 Patentblatt 2004/04 |
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Anmeldetag: 26.08.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: C21D 9/00 |
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Werkstückträger zum Wärmebehandeln von Werkstücken
Workpiece carrier for heat treatment of workpieces
Support de pièces pour le traitement thermique de pièces à usiner
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
27.08.1997 DE 19737212
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.03.1999 Patentblatt 1999/09 |
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Patentinhaber: Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der
angewandten Forschung e.V. |
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80686 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Nägele, Ulf
74343 Sachsenheim (DE)
- Demmel, Jörg
70563 Stuttgart (DE)
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Vertreter: Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker |
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Patentanwälte
Postfach 10 37 62 70032 Stuttgart 70032 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 452 718 DD-A- 225 136 DE-A- 2 349 690 DE-B- 1 281 467 JP-A- 3 205 338
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EP-A- 0 661 248 DE-A- 2 026 599 DE-A- 19 651 408 DE-U- 29 512 569 US-A- 4 687 185
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Werkstückträger aus hitzebeständigem faserverbundkeramischem
Material zum Wärmebehandeln von darauf angeordneten Werkstücken, mit im Gebrauch nach
oben gewandten Werstückauflagebereichen, die in einer Auflageebene voneinander beabstandet
sind, so dass der Werkstückträger insgesamt für flüssige oder gasförmige Behandlungsmedien
offen ist. Der Werkstückträger ist also für die Behandlungsmedien durchdringbar, um
eine allseitige Beaufschlagung der Werkstücke mit den Behandlungsmedien zu ermöglichen.
[0002] Werkstückträger zum Einsatz bei der Wärmebehandlung von Werkstücken, beispielsweise
Glühen, Härten, Löten, CVD-Beschichten sind bekannt.
[0003] Mit der nicht vorveröffentlichten DE Patentanmeldung Nr. 196 51 408.8 wurde bereits
vorgeschlagen, einen Werkstückträger aus faserverbundkeramischem Material zu fertigen,
der aus streifenförmigen Bauteilen mit randoffenen schlitzförmigen Ausnehmungen gebildet
ist, wobei die streifenförmigen Bauteile über die schlitzförmigen Ausnehmungen ineinandergreifend
zusammengesteckt sind.
[0004] Ein derartiger Werkstückträger ist zwar für viele Verwendungen ausreichend und vorteilhaft;
die Fertigung der streifenförmigen Bauteile und die Ausbildung der randoffenen Schlitze
ist jedoch aufwendig und erweist sich als kostenintensiv. Die schlitzförmigen Verbindungsstellen
schwächen zudem das Material und erfordern eine entsprechend massive Bauweise, womit
ein erhöhter Materialverbrauch einhergeht. Beim Handhaben der Werkstückträger können
sich die gesteckten Verbindungen mitunter lösen.
[0005] DE-A-1 281 467 zeigt einen einteilig gegossenen aus Stahl gebildeten Werkstückträger
mit langgestreckten wellenförmigen Erhebungen und Vertiefungen in einer Trägermulde.
In der Trägermulde sind auch Dehnungsfugen ausgebildet.
[0006] EP-A-0 452 718 zeigt einen aus faserverbundkeramischem Material gebildeten Werkstückträger
mit einer ebenen Trägermulde, der aus einer tiefgezogenen oder gepressten Flachmaterialbahn
gebildet sein kann.
[0007] DE-U-295 12 569 zeigt einen gattungsgemäßen Werkstückträger, bei dem die Werkstücke
auf Längskanten oder -ränder von stegförmigen Wandungen auflegbar oder in Öffnungen
in diesen Wandungen einsteckbar sind.
[0008] DD-A-225136 zeigt einen wabenförmiger Körper zur Aufnahme wärmezubehandelnden Gutes,
welcher Körper aus einer thermisch beständigen Legierung besteht. Der Erfindung liegt
die Aufgabe zugrunde, einen Werkstückträger der eingangs beschriebenen Art dahingehend
zu verbessern, dass er bei gleichem oder geringerem Materialeinsatz stabiler und preiswerter
hergestellt werden kann. Es soll des Weiteren sicher verhindert werden, dass sich
gefügte Einzelteile unbeabsichtigt lösen.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Werkstückträger mit den Merkmalen
der unabhängigen Ansprüche 1 und 4 gelöst.
[0010] Dadurch, dass der Werkstückträger einstückig monolithisch ausgebildet ist, besteht
nicht die Gefahr, dass sich gesteckte Verbindungsstellen lösen. Außerdem können bei
geeigneter nachfolgend noch zu beschreibender Herstellungsweise die Produktionskosten
gesenkt werden.
[0011] Wenn vorstehend von einem einstückig monolithischen Werkstückträger gesprochen wird,
so ist hierunter eine fugenlose Bauweise zu verstehen, d. h. der Körper bildet im
fertigen Zustand eine feste handhabbare Einheit. Bereits beim Herstellungsprozess
des faserverbundkeramischen Materials wird eine endformnahe Formgebung des Werkstückträgers
erreicht.
[0012] Ein Beispiel eines faserverbundkeramischen Materials ist CFC (Carbon Fibre Reinforced
Carbon), wobei die Fasern aus Kohlenstoff und ein sogenannter Matrixprecursor aus
Pech oder Harz besteht. Der Matrixprecursor wird während des Herstellungsverfahrens
in Kohlenstoff bzw. Graphit umgewandelt. Zur Oxidationsbeständigkeit und als Verschleißschutz
können die hergestellten monolithischen Elemente auch beschichtet werden.
[0013] Zur Herstellung eines einstückig monolithisch ausgebildeten Werkstückträgers kann
in vorteilhafter Weise eine Nasswickeltechnik angewandt werden, wobei ein mit Bindemittel
getränktes Faserbündel oder auch eine streifenförmige Faserbahn auf einen sich drehenden
Kern aufgewickelt wird. Hierbei entsteht ein Hohlstrang, von dem dann Längsabschnitte
zur Bildung des monolithischen Werkstückträgers abgetrennt werden können. Wenn bei
Verwendung einer streifenförmigen Faserbahn die Streifenbreite bereits der Höhe des
herzustellenden Werkstückträgers entspricht, so wird dieser bereits nach dem Aushärten
der gewickelten Form erhalten, ohne dass ein zusätzlicher Trennvorgang erforderlich
ist.
[0014] Zur Ausbildung der Werkstückauflagebereiche können vorzugsweise gefräste randoffene
Ausnehmungen vorgesehen sein. Dies eröffnet die Möglichkeit, die Werkstückträger in
vorteilhafter Weise übereinanderzustapeln.
[0015] Die Prägung beim Gegenstand nach Anspruch 1 wird vorzugsweise in einer geheizten
Pressform durchgeführt, wobei mehrere Flachmaterialbahnen laminatartig übereinander
angeordnet sind, so dass der Vorgang des Aushärtens in der erhitzten Pressform durchgeführt
werden kann.
[0016] In bevorzugter Weise werden durch die Prägung Erhebungen und Vertiefungen mit verrundeter
Gestalt gebildet, die in einem regelmäßigen Muster angeordnet sind, was die Möglichkeit
eröffnet, die Werkstückträger unter Verwendung von Distanzstücken in definierter Lage
übereinander anzuordnen.
[0017] Als einstückig monolithisch ausgebildeter Werkstückträger wird auch ein solcher verstanden,
der aus einer Mehrzahl von in Nasswickeltechnik hergestellten Hohlstrangelementen
mit polygonaler Querschnittsform gebildet ist, die im nassen Zustand miteinander verpresst
und anschließend zur Bildung des monolithischen Körpers ausgehärtet sind (Figur 3).
[0018] Zwischen den miteinander verpressten Hohlstrangelementen oder auch zur Zusammenfassung
einer Gruppe von Hohlstrangelementen können getränkte imprägnierte Fasermatten verwendet
werden, die im nassen Zustand zwischen den Hohlstrangelementen angeordnet sind, um
deren Anbindung aneinander zu verbessern, oder zur Bildung eines Bündels um die Hohlelemente
herumgewickelt sind. In jedem Fall wird nach dem Aushärten ein einstückiger fugenfreier
monolithischer Werkstückträger erhalten.
[0019] Nach einem ganz besonders vorteilhaften Erfindungsgedanken, der sich auf sämtliche
Ausführungsformen der Erfindung beziehen kann, weist der Werkstückträger Stapelschnittstellen
auf, mit denen Distanzstücke derart zusammenwirken können, dass mehrere Werkstückträger
übereinander stapelbar sind. In bevorzugter Weise sind diese Stapelschnittstellen
durch in Stapelrichtung vorgesehene Ausnehmungen gebildet, in welche Distanzstücke
eingreifen können.
[0020] Diese Ausnehmungen können beispielsweise geprägte oder gestanzte Durchgangsöffnungen
in einem einstückig monolithischen Werkstückträger sein. Wenn der Werkstückträger
ein flächenhaft geprägte Erhebungen und Vertiefungen aufweisendes Gebilde ist, so
erweist es sich als vorteilhaft, die Öffnungen in den Erhebungen und/oder Vertiefungen
vorzusehen.
[0021] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten
Patentansprüchen und der zeichnerischen Darstellung und nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung. In der Zeichnung zeigt:
- Figur 1
- eine monolitische Ausführungsform eines erfindungsgemäßen in Flächenpresstechnik hergestellten
Werkstückträgers;
- Figur 2
- die Verdeutlichung eines Stapelprinzips für den Werkstückträger nach Figur 1;
- Figur 3 a-c
- die Herstellungsschritte einer weiteren Ausführungsform eines monolithischen Werkstückträgers;
[0022] Figur 1 zeigt einen monolithischen Werkstückträger 2 (Grundrost), hergestellt in
Prepreg-Technik. Die mit Matrixprecursor getränkten Gewebe werden auf eine Pressform
mit Erhöhungen 24 und Vertiefungen 25 gelegt und anschließend verpresst. Nach der
Aushärtung und Umwandlung in faserverbundkeramisches Material werden in die verwendeten
Erhöhungen 24 durch einen Flachschleifprozess Öffnungen 26 eingebracht, und es entsteht
eine plane Oberfläche zur Aufnahme von Werkstücken.
[0023] Figur 2 zeigt beispielhaft ein Verbindungs- bzw. Distanzstück 27 als Stapelhilfe
für den erfindungsgemäßen Werkstückträger 2 in Figur 1. Ein Rohr 28 aus faserverbundkeramischem
Material wirkt als Distanzstück 27 zwischen oberem und unterem Werkstückträger. Die
sechs jeweils am Umfang der Rohrenden angebrachten Zapfen 29 greifen dabei in die
Öffnungen 26 und verhindern ein Verrutschen des Distanzstücks 27.
[0024] Figuren 3a-c zeigen eine Wickeltechnik zur Herstellung einer monolithischen wabenförmigen
Struktur bei einem Werkstückträger 3. Die einzelnen Waben werden auf einen entsprechenden
Kern 30 aufgewickelt, so dass Hohlprofile 31 entstehen. Anschließend werden die noch
nassen, gewickelten Hohlprofile 31 zusammengelegt, verpresst und ausgehärtet. Es entsteht
ein monolithischer Grundkörper 32, der nach Entnahme der Kerne auf die endgültige
Form 3 zugeschnitten werden kann. Dabei wird die obere oder untere Schmalseite der
Wabensegmente 35 als Auflagefläche für die Werkstücke genutzt.
[0025] Da die einzelnen Waben nur über die Matrix verbunden sind, kann die Biegefestigkeit
des gesamten Rostes durch Einlegen oder Wickeln von imprägnierten Fasermatten 34 zwischen
die einzelnen Hohlprofile 31 oder um das ganze Gebilde herum verbessert werden. Werden
die Hohlprofile 31 anschließend verpresst, ausgehärtet und karbonisiert, so gibt es
auch Faserorientierungen zwischen den einzelnen Waben im Verbund.
[0026] Durch Aufwickeln von Fasersträngen können nur langgezogene Hohlkörper 31 gefertigt
werden, da die Fasern schräg und über Kreuz aufgewickelt werden müssen. Um einen schmalen
Rost zu erzeugen, muss das aus gestapelten, langgezogenen Hohlkörpern hergestellte
Gebilde in Segmente 35 getrennt werden. Um das Trennen zu ersparen, kann diese Wickeltechnik
modifiziert werden, indem bereits ein auf Rostbreite gewebtes Band imprägniert und
dann auf einen Kern gewickelt wird. Dieses Band weist eine Breite, welche der Höhe
des herzustellenden Werkstückträgers entspricht, auf und kann gleichzeitig zur Verstärkung
der Verbindung zwischen den Hohlprofilen eingesetzt werden.
1. Werkstückträger (2) aus hitzebeständigem faserverbundkeramischem Material zum Wärmebehandeln
von darauf angeordneten Werkstücken, mit im Gebrauch nach oben gewandten Werkstückauflagebereichen,
die in einer Auflageebene voneinander beabstandet sind, so dass der Werkstückträger
insgesamt für flüssige oder gasförmige Behandlungsmedien offen ist, dadurch gekennzeichnet, dass er durch eine geprägte Flachmaterialbahn eines mit Bindemittel getränkten Faserstoffs
einstückig monolithisch gebildet ist und dass durch die Prägung kuppenförmige Erhebungen
(24) und Vertiefungen (25) in der Flachmaterialbahn gebildet sind, und dass in den
kuppenförmigen Erhebungen (24) und/oder in den Vertiefungen (25) Öffnungen (26) ausgebildet
sind.
2. Werkstückträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebungen (24) und Vertiefungen verrundete Gestalt aufweisen.
3. Werkstückträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebungen (24) und Vertiefungen (25) nach einem regelmäßigen Muster angeordnet
sind und die Öffnungen (26) Stapelschnittstellen für den Eingriff von Distanzstücken
bilden.
4. Werkstückträger (3) aus hitzebeständigem faserverbundkeramischem Material zum Wärmebehandeln
von darauf angeordneten Werkstücken, mit im Gebrauch nach oben gewandten Werkstückauflagebereichen,
die in einer Auflageebene voneinander beabstandet sind, so dass der Werkstückträger
insgesamt für flüssige oder gasförmige Behandlungsmedien offen ist, dadurch gekennzeichnet, dass er einstückig monolitisch ausgebildet ist, wobei er aus mehreren einstückig monolithisch
ausgebildeten, in Naßwickeltechnik auf einen sich drehenden Kern (30) aufgewickelten
Hohlstrangelementen (31) mit polygonaler Querschnittsform gebildet ist, indem mehrere
solcher Hohlstrangelemente (31) im naßen Zustand verpresst und anschließend zur Bildung
des einstückigen monolithischen Körpers (32) ausgehärtet sind.
5. Werkstückträger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstückträger als ein Längsabschnitt (35) der miteinander verpressten Hohlstrangelemente
(31) ausgebildet ist.
6. Werkstückträger nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den aneinander liegenden Hohlstrangelementen (31) oder zwischen Gruppen
aus mehreren aneinanderliegenden Hohlstrangelementen imprägnierte Fasermatten (34)
angeordnet sind.
1. Work-piece carrier (2) made from heat-resistant fibre compound ceramic material for
the heat treatment of work-pieces arranged thereon, with, in usage, work-piece support
zones facing upwards which are spaced from each other in a supporting plane in such
a way that the work-piece carrier, on the whole, is open for liquid or gaseous treatment
media, characterised in that it is formed in one piece and monolithically by a shaped flat material course of
a fibre material soaked with a binding agent and that, by means of the shaping process,
crest-shaped elevations (24) and recesses (25) are formed in the flat material course,
and that openings (26) are formed in the crest-shaped elevations (24) and/or in the
recesses (25).
2. Work-piece carrier according to Claim 1, characterised in that the elevations (24) and recesses have a rounded shape.
3. Work-piece carrier according to Claims 1 or 2, characterised in that the elevations (24) and recesses (25) are arranged according to a regular pattern,
and that the openings (26) form pile interfaces for the engagement of distance pieces.
4. Work-piece carrier (3) made from heat-resistant fibre compound ceramic material for
the heat treatment of work-pieces arranged thereon, with, in usage, work-piece support
zones facing upwards which are spaced from each other in a supporting plane in such
a way that the work-piece carrier, on the whole, is open for liquid or gaseous treatment
media, characterised in that it is executed in one piece and monolithically, where it is formed from several one-piece
monolithic hollow strand elements (31) with polygon cross-section form, coiled onto
a turning core (30) with the wet coiling method, where several such hollow strand
elements (31) are pressed in wet condition and are finally hardened out for forming
the one-piece monolithic body (32).
5. Work-piece carrier according to Claim 4, characterised in that the work-piece carrier is formed as a longitudinal section (35) of the hollow strand
elements (31) pressed together.
6. Work-piece carrier according to Claims 4 or 5, characterised in that impregnated fibre mats (34) are arranged between the hollow strand elements (31)
lying together, or between groups of several hollow strand elements lying together.
1. Support de pièces à usiner (2) constitué d'un matériau céramique composite renforcé
par des fibres résistant à la chaleur pour traiter par voie thermique des pièces à
usiner qui sont disposées dessus, des surfaces d'appui des pièces à usiner étant tournées
vers le haut pendant l'utilisation, qui sont espacées les unes des autres à un niveau
d'appui, de telle sorte que le support de pièces à usiner est ouvert pour recevoir
à la fois des matières de traitement sous forme de gaz ou de liquide,
caractérisé en ce qu'il est conçu de manière monolithe d'un seul tenant par une bande de matériau plat
estampée d'une substance fibreuse imbibée de moyens de liage, et en ce que le processus d'estampage permet de former des élévations coniques (24) et des évidements
(25), et en ce que, dans les élévations coniques (24) et/ou dans les évidements (25), sont ménagés des
orifices (26).
2. Support de pièces à usiner selon la revendication 1, caractérisé en ce que les élévations (24) et les évidements présentent une configuration arrondie.
3. Support de pièces à usiner selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les élévations (24) et les évidements (25) sont disposés selon un motif régulier
et en ce que les orifices (26) forment des points de jonction empilés pour recevoir les cales
de maintien.
4. Support de pièces à usiner (3) constitué d'un matériau céramique composite renforcé
par des fibres résistant à la chaleur pour traiter par voie thermique des pièces à
usiner qui sont disposées dessus, des surfaces d'appui des pièces à usiner étant tournées
vers le haut pendant l'utilisation, qui sont espacées les unes des autres à un niveau
d'appui, de telle sorte que le support de pièces à usiner est ouvert pour recevoir
à la fois des matières de traitement sous forme de gaz ou de liquide,
caractérisé en ce qu'il est configuré de manière monolithe d'un seul tenant, moyennant quoi il est constitué
de plusieurs produits creux (31) présentant une forme en coupe polygonale, conçus
de manière monolithe et d'un seul tenant, enroulés sur un noyau (30) en rotation selon
la technique d'enroulement par voie humide, plusieurs produits creux (31) de ce type
étant injectés sous pression avec un espacement réduit à l'état humide et enfin trempés
pour former un corps monolithe d'un seul tenant (32).
5. Support de pièces à usiner selon la revendication 4, caractérisé en ce que le support de pièces à usiner est configuré en tant que section longitudinale des
produits creux (31) injectés sous pression les uns avec les autres.
6. Support de pièces à usiner selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que, entre les produits creux (31) juxtaposés ou entre les groupes constitués de plusieurs
produits creux juxtaposés, sont disposés des matelas de fibres imprégnées.