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(11) |
EP 0 899 395 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.11.2003 Patentblatt 2003/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.06.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E04D 13/147 |
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Dachkonstruktion für ein Bauwerk
Roof construction for a building
Construction de toiture pour un bâtiment
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FI FR LI SE |
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Priorität: |
28.08.1997 DE 19737608
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.03.1999 Patentblatt 1999/09 |
| (73) |
Patentinhaber: Moser, Karl |
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D-86551 Aichach (DE) |
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Erfinder: |
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- Moser, Karl
D-86551 Aichach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Liska, Horst, Dr.-Ing. et al |
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Weickmann & Weickmann
Patentanwälte
Postfach 86 08 20 81635 München 81635 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 265 102 US-A- 1 584 247 US-A- 2 996 843
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FR-A- 1 194 068 US-A- 1 762 896
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung befaßt sich mit der Abdichtung einer Dachkonstruktion eines Bauwerks.
[0002] Bei Bauwerken, die extremen Klimaverhältnissen und hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt
sind, beispielsweise Rottungshallen oder Kompostierhallen, wird zur Konstruktion des
Daches zunehmend auf imprägnierte Holzwerkstoffe zurückgegriffen, da diese gegenüber
Stahl den Vorteil haben, nicht zu rosten und bei Klima- oder Feuchtigkeitsschwankungen
im wesentlichen kein Kondenswasser zu bilden. Bei vertretbarem Aufwand und relativ
niedrigen Kosten lassen sich mittlerweile Plattenbauteile aus Schichtholz, insbesondere
Furnierschichtholz, herstellen, die eine Länge von bis zu 20 Metern oder mehr und
eine Breite von einigen Metern besitzen. Aus solchen größtformatigen Holzplatten lassen
sich ohne wesentliche zusätzliche Schutz- oder Abdeckmaßnahmen ganze Dächer geschlossenflächig
eindecken. Die unter einer Mindestdachneigung von beispielsweise 3° zur Horizontalen
angeordneten Platten wirken als Regenwasserablauf und sind ausreichend dicht gegen
das Durchdringen von Feuchtigkeit. Eine beispielsweise in einem Druckimprägnierkessel
erfolgende Durchimprägnierung der Holzplatten mit kupfer- oder borhaltigen Holzschutzmitteln
gewährleistet eine hohe Witterungsbeständigkeit der Holzdächer.
[0003] Vielfach sind Durchbrechungen in der Dachfläche erforderlich, beispielsweise um ein
Lüftungsrohr, eine Antenne, ein Fenster oder ein Wasserablaufrohr einsetzen zu können.
Bei Dachkonstruktionen mit einer Dachplatte aus Stahlbeton oder einem anderen glatten
Eindeckungsmaterial kann von der Dachaußenseite her eine Dichtscheibe auf die Dachplatte
aufgelegt werden, die die Durchbrechung ringsum umschließt. Durch eine solche von
außen aufgelegte Dichtscheibe ist eine ausreichende Abdichtung möglich. Bei einer
Dachplatte aus Holz ist dies durch eine von außen aufgelegte Dichtscheibe jedoch nicht
ohne weiteres möglich. Speziell auf der der Witterung ausgesetzten Außenseite der
Dachplatte kann die Holzoberfläche durch Witterungseinflüsse rauh werden, und es können
Risse im Holzmaterial entstehen. Wenngleich die Dachplatte weiterhin gegen das Durchdringen
von Feuchtigkeit dicht bleibt, so kann doch Wasser in die Risse eindringen und eine
von außen aufgelegte Dichtscheibe unterwandern. Dieses Wasser kann im Bereich einer
Durchbrechung aus dem Holzmaterial austreten und zwischen der jeweils in die Durchbrechung
eingesetzten Bauwerkskomponente und dem Rand der Durchbrechung in das Innere des Bauwerks
durchsickern.
[0004] Der Erfindung liegt demnach das technische Problem zugrunde, einen Weg aufzuzeigen,
wie auch bei Dachplatten aus Holz, insbesondere Schichtholz, eine einwandfreie Abdichtung
im Bereich von Durchbrechungen erreicht werden kann.
[0005] Bei der Lösung dieser Problemstellung geht die Erfindung von einer Dachkonstruktion
für ein Bauwerk aus, umfassend eine von mindestens einem Holz-Plattenbauteil gebildete
Dachplatte, eine in eine Durchbrechung in dem Plattenbauteil einzusetzende Bauwerkskomponente
und Dichtmittel zur Abdichtung der Bauwerkskomponente gegenüber der Dachplatte.
[0006] Erfindungsgemäß ist bei einer solchen Dachkonstruktion vorgesehen, daß bei einem
Plattenbauteil, das als aus mehreren flach aufeinanderliegenden und flächig miteinander
verklebten Holzschichten aufgebaute Schichtholzplatte, insbesondere Furnierschichtholzplatte,
ausgebildet ist, deren paarweise benachbarte Holzschichten zumindest zum Teil quer,
insbesondere etwa senkrecht, zueinander verlaufende Holzfaserrichtungen haben, die
Dichtmittel eine in Fallinienrichtung der Dachplatte zumindest oberhalb der Bauwerkskomponente
angeordnete Dichtplattenanordnung umfassen, die bezogen auf die Fallinie sowohl oberhalb
der Bauwerkskomponente als auch beidseits über diese hinaus in eine längs der Dachplatte,
jedoch unter geringerer Neigung zur Horizontalen verlaufende Schlitzanordnung im Randbereich
der Durchbrechung eingreift.
[0007] Bei der erfindungsgemäßen Lösung greift die Dichtplattenanordnung in das Holzmaterial
des Plattenbauteils ein. Das von der Dachaußenseite her in das Plattenbauteil eindringende
und in den Rissen des Holzmaterials laufende Wasser wird oberhalb der Bauwerkskomponente
auf die Dichtplattenanordnung geleitet. Die Dichtplattenanordnung führt das Wasser
zur Außenseite des Plattenbauteils heraus, wo es abläuft. In den Zwischenraum zwischen
der Bauwerkskomponente und dem Rand der Durchbrechung dringt kein Wasser ein.
[0008] Von besonderem Vorteil ist die Erfindung dann, wenn als Plattenbauteil eine Furnierschichtholzplatte
verwendet wird, deren rundgeschälte Furnierschichten eine zu Längsrissen führende
Dicke haben. Beim Flachlegen der Furnierschichten entstehen Längsrisse, die sich durch
Witterungseinflüsse vergrößern können. In diesen Längsrissen kann das Wasser in den
einzelnen Furnierschichten durch die gesamte Platte hindurchlaufen. Die Furnierschichten
weisen eine Dicke von 2 mm bis 5 mm, üblicherweise etwa 3 mm, auf. Bei solchen Furnierschichtholzplatten
tritt das Problem des in den äußeren Furnierschichten laufenden Wassers relativ stark
auf.
[0009] Zur Bildung einer Dachplatte werden Schichtholzplatten in der Regel so angeordnet,
daß die Holzfasern der Deck-Holzschichten annähernd in Fallinienrichtung der Dachplatte
verlaufen. Da die witterungsbedingte Rißbildung im wesentlichen längs der Holzfasern
erfolgt, empfiehlt es sich, daß die Dichtplattenanordnung bis zumindest unter die
dachaußenseitige Deck-Holzschicht in die Schichtholzplatte eingreift. Auf diese Weise
kann das in den Rissen und Spalten der dachaußenseitigen Deck-Holzschicht laufende
Wasser aufgefangen und an der Bauwerkskomponente vorbei geleitet werden.
[0010] Insbesondere bei Furnierschichtholzplatten ist es nicht unüblich, zwei oder mehr
Holzschichten mit gleichem Faserverlauf aufeinander zu legen. Auf diese Weise können
mechanische Spannungen in der Schichtholzplatte reduziert werden, die beim Quellen
und Schwinden des Holzmaterials zwischen Holzschichten mit quer zueinander verlaufenden
Fasern auftreten können. Zweckmäßigerweise wird die Dichtplattenanordnung dann auch
mindestens einen Teil der unmittelbar unter der dachaußenseitigen Deck-Holzschicht
liegenden Holzschichten mit längs der Fallinienrichtung der Dachplatte verlaufenden
Holzfasern untergreifen. Auf diese Weise kann auch in tieferen Bereichen der Schichtholzplatte
rinnendes Wasser oberhalb der Bauwerkskomponente auf die Dichtplattenanordnung geleitet
werden.
[0011] Eine besonders gute Dichtigkeit ergibt sich, wenn die Dichtplattenanordnung bis zumindest
unter die von der Dachaußenseite her erste Holzschicht mit quer zur Fallinienrichtung
der Dachplatte verlaufenden Holzfasern in die Schichtholzplatte eingreift. Da das
Wasser vor allem in die äußeren Holzschichten mit längs der Fallinienrichtung verlaufenden
Holzfasern eindringt und in diesen Holzschichten entlang der Dachplatte abläuft, muß
ab der ersten Holzschicht mit quer zur Fallinienrichtung verlaufenden Holzfasern,
wenn überhaupt, so doch nur noch mit geringen Wassermengen gerechnet werden, die in
die Durchbrechung durchsickern. Der Großteil des Wassers, der in den äußeren Holzschichten
mit längs der Fallinienrichtung verlaufenden Holzfasern rinnt, wird jedenfalls von
der Dichtplattenanordnung aufgefangen.
[0012] Obwohl es in einigen Fällen ausreichen kann, wenn die Dichtplattenanordnung bezogen
auf die Fallinie lediglich oberhalb der Bauwerkskomponente angeordnet ist, wird zur
optimalen Abdichtung der Bauwerkskomponente vorgeschlagen, daß die Dichtplattenanordnung
bezogen auf die Fallinie auch zu beiden Seiten der Bauwerkskomponente angeordnet ist
und in die Schlitzanordnung eingreift. Die Dichtplattenanordnung kann dann ohne weiteres
ringsum die Bauwerkskomponente angeordnet sein. Dies ist besonders dann von Vorteil,
wenn die Dichtplattenanordnung im Randbereich der Durchbrechung dicht mit der Bauwerkskomponente
verbunden werden soll, insbesondere durch Schweißen oder Löten. Hierdurch wird verhindert,
daß auf die Dichtplattenanordnung geleitetes Wasser, das bezogen auf die Fallinie
von oben her auf die Bauwerkskomponente trifft, entlang der Bauwerkskomponente in
das Bauwerksinnere durchsickert.
[0013] Bei einer Ausführungsform, die sich insbesondere für vergleichsweise querschnittskleine
Durchbrechungen eignet, kann die Dichtplattenanordnung eine Dichtplatte umfassen,
die bezogen auf die Fallinie sowohl oberhalb als auch zu beiden Seiten der Bauwerkskomponente
in einen Schlitz in dem Plattenbauteil eingreift. Die Dichtplatte kann sogar die Bauwerkskomponente
ringsum umschließen und bezogen auf die Fallinie gewünschtenfalls auch unterhalb der
Bauwerkskomponente in den Schlitz eingreifen.
[0014] Zur Abdichtung größerer Bauwerkskomponenten, die in eine entsprechend querschnittsgroße
Durchbrechung eingesetzt werden, beispielsweise Fenster, kann die Dichtplattenanordnung
bezogen auf die Fallinie auf mindestens einer Seite der Bauwerkskomponente, vorzugsweise
auf beiden Seiten, mehrere Dichtplatten umfassen, die in Fallinienrichtung zueinander
versetzt in je einen Schlitz eingreifen. Die einzelnen Schlitze können einen größeren
Schnittwinkel zur Dachplatte besitzen als ein einziger Schlitz, der sich zumindest
über einen Großteil des Randbereichs der Durchbrechung hinweg erstreckt. Dies erleichtert
die Herstellung der Schlitze. Dabei kann wenigstens ein Teil der Dichtplatten einander
in Fallinienrichtungen schuppenartig überlappen, so daß Wasser, das von einer in Fallinienrichtung
höhergelegenen Dichtplatte herunterläuft, durch die in Fallinienrichtung darunterliegende
Dichtplatte wieder aufgefangen wird.
[0015] Die Dichtplatten der Dichtplattenanordnung können im wesentlichen vollflächig in
die Schlitzanordnung eingesetzt werden. Es ist aber auch denkbar, daß die Dichtplattenanordnung
mindestens eine Dichtplatte umfaßt, welche mit einem bezogen auf die Fallinie unteren
Randbereich aus dem Plattenbauteil herausragt und flach zu dem Plattenbauteil hin
abgewinkelt ist.
[0016] Zur Fixierung der Dichtplattenanordnung und Optimierung ihrer Dichtfunktion kann
sie in die Schlitzanordnung eingeklebt sein oder in eine aushärtende Dichtmasse in
der Schlitzanordnung eingebettet sein. Als Dichtplatte kann eine Metallscheibe, beispielsweise
aus Messingblech, verwendet werden. Es versteht sich, daß die Dichtplatte auch aus
Kunststoff bestehen kann.
[0017] Die erfindungsgemäße Art der Abdichtung einer in eine Dachplatte eingesetzten Bauwerkskomponente
eignet sich nicht nur für extremen klimatischen Bedingungen ausgesetzte Bauwerke,
wie Rottungs- oder Kompostieranlagen, sondern auch für Wohngebäude, landwirtschaftliche
Gebäude und beliebige andere Bauwerke mit Dachkonstruktionen.
[0018] Die Erfindung wird im folgenden anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Es stellen dar:
- Fig. 1
- einen Schnitt durch eine Dachplatte mit einem Lüftungsrohr, gesehen entlang der Linie
I-I der Fig. 2,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Dachplatte der Fig. 1, gesehen in Pfeilrichtung II der Fig.
1,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf eine Dachplatte mit einer Durchbrechung für ein Fenster,
- Fig. 4
- eine Ansicht eines Teils der Dachplatte der Fig. 3, gesehen in Pfeilrichtung IV der
Fig. 3,
- Fig. 5
- einen Schnitt entlang der Linie V-V der Fig. 3 und
- Fig. 6
- eine Variante zu Fig. 4.
[0019] Die Figuren 1 und 2 zeigen eine Dachkonstruktion mit einer Furnierschichtholzplatte
1 als Teil einer schräg zur Horizontalen verlaufenden Dachplatte und einem Lüftungsrohr
3, das durch eine Durchbrechung 5 in der Furnierschichtholzplatte 1 hindurchgesteckt
ist. Die Furnierschichtholzplatte 1 kann in Richtung der Fallinie der Dachplatte vom
Höchstpunkt bis zum Tiefstpunkt der Dachplatte ungestoßen durchgehen. Quer zur Fallinie
kann die Dachplatte von mehreren nebeneinanderliegenden Furnierschichtholzplatten
gebildet sein. Die zwischen benachbarten Furnierschichtholzplatten vorhandenen, längs
der Fallinie verlaufenden Stoßfugen können beispielsweise durch von oben aufgelegte
Abdeckleisten abgedichtet sein, wobei gewünschtenfalls zwischen den Abdeckleisten
und den Furnierschichtholzplatten zusätzliche Dichtleisten aus elastischem Material,
beispielsweise Gummi, angeordnet sein können.
[0020] Die Furnierschichtholzplatte 1 ist aus einer Vielzahl flach aufeinanderliegender
und vollflächig miteinander verklebter Furnierschichten aufgebaut. Zur Dachaußenseite
hin weist die Furnierschichtholzplatte 1 eine Deck-Furnierschicht 7 auf, deren Holzfasern
längs der Fallinie der Dachplatte verlaufen. Unmittelbar unter der Deck-Furnierschicht
7 ist eine weitere Furnierschicht 9 mit längs der Fallinie der Dachplatte verlaufenden
Holzfasern angeordnet. Diese Furnierschicht 9 ist gefolgt von zwei Furnierschichten
11, deren Holzfasern quer zur Fallinie der Dachplatte verlaufen. Auf die Furnierschichten
11 folgen wiederum zwei Furnierschichten 13 mit längs der Fallinie verlaufenden Holzfasern.
Weitere, den Schichtenverbund symmetrisch ergänzende Furnierschichten folgen. Durch
die wechselnde Faserrichtung bei einem Teil der paarweise benachbarten Furnierschichten
ergibt sich eine hohe Belastbarkeit der Furnierschichtholzplatte 1 in allen Richtungen.
Die Gesamtzahl der Furnierschichten kann unterschiedlich sein, wobei die Anzahl der
Furnierschichten mit längs der Fallinie der Dachplatte verlaufenden Fasern vorzugsweise
größer als die Anzahl der Furnierschichten mit quer zur Fallinie verlaufenden Fasern
ist. Hierdurch kann in Fallinienrichtung eine ausreichend hohe Bruchfestigkeit der
Platte erreicht werden.
[0021] Die Furnierschichten sind mit einer Dicke von 2 mm bis 5 mm, bevorzugt ca. 3 mm,
durch Rundschälen von Baumstämmen hergestellt. Beim anschließenden Flachlegen des
rundgeschälten Furniers bilden sich in dem Furnier entlang der Holzfasern eine Vielzahl
von Längsrissen, die auch nach Verbindung der Furniere zur Furnierschichtholzplatte
1 durchgängig bleiben.
[0022] Witterungsbedingt und durch die Risse in den Furnierschichten unterstützt bricht
die Deck-Furnierschicht 7 nach einiger Zeit auf, so daß bei feuchtem Niederschlag
Wasser in die Furnierschichtholzplatte 1 eindringen kann. Das Wasser breitet sich
in den Längsrissen des Furniers aus, und zwar vor allem in den oberen beiden Furnierschichten
7, 9. In die tieferen Bereiche der Furnierschichtholzplatte 1 dringt das Wasser bei
normaler Nässeeinwirkung nicht oder nur zu einem geringen Teil ein, wobei die Furnierschichten
11 an sich nicht kritisch sind, da die Risse in diesen Schichten quer zur Fallinie
der Dachplatte verlaufen und dementsprechend Wasser in diesen Schichten nicht unmittelbar
zur Durchbrechung 5 ablaufen würde. Dagegen läuft das Wasser in den oberen beiden
Furnierschichten 7, 9 direkt zur Durchbrechung 5 hin und würde bei nicht ausreichender
Abdichtung des Lüftungsrohrs 3 entlang desselben nach unten durchsickern.
[0023] Zur Abdichtung des Lüftungsrohrs 3 ist eine Dichtscheibe 15 in einen Schlitz 17 in
der Furnierschichtholzplatte 1 eingesetzt. Der Schlitz 17 ist schräg in die Platte
1 eingearbeitet und verläuft in Fallinienrichtung unter einem geringeren Winkel zur
Horizontalen als die Platte 1. Bezogen auf die Fallinie ist er von der Unterseite
des Lüftungsrohrs 3 her eingearbeitet und erstreckt sich nach oben hin über die gesamte
Durchbrechung 5 und über das Lüftungsrohr 3 hinaus. Die in den Schlitz 17 eingesetzte
Dichtscheibe 15 untergreift bezogen auf die Fallinie mit ihrem oberhalb des Lüftungsrohrs
3 angeordneten oberen Endbereich 19 wenigstens die erste der Furnierschichten 11 mit
quer zur Fallinie verlaufenden Holzfasern, so daß das vor allem in den äußeren beiden
Furnierschichten 7 und 9 laufende Wasser auf die Dichtscheibe 15 geleitet und zum
unteren Rand 21 der Dichtscheibe 15 abgeführt wird. Die Dichtscheibe 15 weist eine
dem Lüftungsrohr 3 annähernd querschnittsgleiche Durchbohrung 23 auf, durch die das
Lüftungsrohr 3 nach dem Einsetzen der Dichtscheibe 15 in den Schlitz 17 hindurchgesteckt
wird. An seinem Außenumfang ist das Lüftungsrohr 3 ringsum mit der Dichtscheibe 15
verschweißt, wie durch eine Schweißnaht 25 angedeutet ist. Die mit dem Lüftungsrohr
3 verschweißte und oberhalb des Lüftungsrohrs 3 die wasserführenden Furnierschichten
7, 9 untergreifende Dichtscheibe 15 verhindert, daß Wasser zwischen dem Lüftungsrohr
3 und dem Rand der Durchbrechung 5 durchsickert und in von der Dachkonstruktion überdeckte
Innenräume gelangt. In Fig. 2 erkennt man, daß die Dichtscheibe 15 bezogen auf die
Fallinie auch zu beiden Seiten des Lüftungsrohrs 3 ein Stück weit in das Holzmaterial
der Furnierschichtholzplatte 1 eingreift, wodurch auch seitlich des Lüftungsrohrs
3 das Wasser aus den oberen beiden Furnierschichten 7, 9 herausgeführt und auf der
Dichtscheibe 15 an dem Lüftungsrohr 3 vorbeigeleitet wird.
[0024] Zur Herstellung des Schlitzes 17 eignet sich ein Kreissägeaggregat, auf dessen Sägewelle
zunächst ein Holzfräser und anschließend ein flanschloses Kreissägeblatt angeordnet
ist. Der Holzfräser hinterläßt im Material der Furnierschichtholzplatte 1 eine Ausfräsung,
die in den Fig. 1 und 2 bei 27 zu erkennen ist. Der Holzfräser dient lediglich dazu,
der Sägewelle einen Weg im Holzmaterial der Furnierschichtholzplatte 1 freizumachen,
weswegen sein Durchmesser nicht wesentlich größer als der Sägewellendurchmesser sein
muß. Um den Schlitz 17 unter dem gewünschten Winkel in die Furnierschichtholzplatte
1 einarbeiten zu können, wird das Kreissägeaggregat zweckmäßigerweise an einer auf
der Dachplatte befestigten Führungskonstruktion angebracht. Diese Führungskonstruktion
umfaßt einen das Kreissägeaggregat tragenden Schlitten, der auf Führungsschienen geführt
ist, die ihrerseits unter dem gewünschten Schnittwinkel des Schlitzes 17 zur Platte
1 an dieser befestigt sind.
[0025] Die Dichtscheibe besteht bevorzugt aus Metall, beispielsweise Messingblech, mit einer
Dicke von 2 mm bis 3 mm. Es empfiehlt sich, die Dichtscheibe 15 durch eine geeignete
Dichtmasse oder einen Kleber in den Schlitz 17 einzudichten.
[0026] Bei großen Durchbrechungen reduziert sich zwangsläufig der Schnittwinkel des Schlitzes
relativ zur Dachplatte. Dies wirft Schwierigkeiten bei der Herstellung des Schlitzes
auf. Diesen Schwierigkeiten kann man dadurch begegnen, daß der Schlitz entsprechend
tiefer in das Holzmaterial der Dachplatte eingearbeitet wird, so daß er nicht nur
unter die äußersten zwei oder drei Furnierschichten reicht, sondern beispielsweise
auch unter die vierte oder fünfte Furnierschicht reicht. Diese Vorgehensweise ist
jedoch in der Regel nur bei entsprechend dicken Platten möglich, um eine Schwächung
der Platten zu vermeiden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, entlang des Rands
der Durchbrechung mehrere Dichtplatten anzuordnen. Diese Möglichkeit ist in den Fig.
3 bis 6 gezeigt. Bei der Erläuterung der Fig. 3 bis 6 wird, soweit es sich um gleiche
oder gleichwirkende Komponenten wie bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 handelt,
auf gleiche Bezugszeichen zurückgegriffen, die jedoch um einen Kleinbuchstaben ergänzt
sind. Um Wiederholungen zu vermeiden, wird zur Erläuterung dieser Komponenten auf
die vorangehende Beschreibung der Fig. 1 und 2 verwiesen.
[0027] In Fig. 3 ist in Draufsicht eine Platte 1a mit einer rechteckigen Durchbrechung 5a
für ein Dachfenster gezeigt. Seitlich der Durchbrechung 5a-bezogen auf die Fallinie
- sind im Randbereich der Durchbrechung 5a mehrere Dichtplatten 15a in je einen Schlitz
17a eingesetzt. Wie in Fig. 4 zu erkennen ist, sind die Dichtplatten 15a in Fallinienrichtung
zueinander versetzt. Dabei überlappen sie sich nach Art eines Schuppenmusters, so
daß die aufeinanderfolgenden Dichtplatten 15a in Blickrichtung der Fig. 3 eine geschlossene
Dichtfläche entlang des Rands der Durchbrechung 5a ergeben. Die Schlitze 17a werden
zweckmäßigerweise vom Rand der Durchbrechung 5a her eingearbeitet, wie durch eine
Kreissäge 29 in Fig. 3 angedeutet ist. Bezogen auf die Fallinie oberhalb der Durchbrechung
5a ist eine weitere Dichtplatte 15b angeordnet, die sich quer zur Fallinie über die
Durchbrechung 5a hinweg und seitlich darüber hinaus erstreckt. Die Dichtplatte 15b
ist ebenfalls in einen Schlitz 17b in der Platte 1a eingesetzt, wobei dieser Schlitz
17b jedoch im Abstand vom oberen Rand der Durchbrechung 5a in die Platte 1a eingearbeitet
ist. Die Dichtplatte 15b ragt mit einem in Fallinienrichtung unteren Endbereich 31b
aus dem Schlitz 17b heraus, wobei dieser untere Endbereich 31b zur Platte 1a hin abgewinkelt
ist und flach auf der Platte 1a aufliegt (siehe Fig. 5). An ihrem in Fallinienrichtung
unteren Rand kann die Dichtplatte 15b wiederum mit einem in die Durchbrechung 5a einzusetzenden
Fensterrahmen dicht verbunden werden.
[0028] Fig. 6 zeigt schließlich eine Variante, bei der mehrere Dichtplatten 15c in je einen
Schlitz 17c in einer Platte 1c eingesetzt sind. Wie in Fig. 4 überlappen die Dichtplatten
15c einander längs der Fallinie. Jedoch sind die Dichtplatten 15c - wie die Dichtplatte
15b in Fig. 5 - als Winkelplatten ausgebildet, die mit ihrem in Fallinienrichtung
unteren Endbereich 31c auf der Platte 1c von außen her flach aufliegen.
[0029] Es versteht sich, daß in Fig. 3 in Fallinienrichtung auch unterhalb der Durchbrechung
5a Dichtplatten angeordnet sein können, die die gezeigten Dichtplatten 15a und 15b
zu einer die Durchbrechung 5a ringsum umschließenden Dichtplattenanordnung ergänzen.
1. Dachkonstruktion für ein Bauwerk, umfassend
- eine von mindestens einem Holz-Plattenbauteil (1) gebildete Dachplatte,
- eine in eine Durchbrechung (5) in dem Plattenbauteil (1) einzusetzende Bauwerkskomponente
(3) und
- Dichtmittel (15) zur Abdichtung der Bauwerkskomponente (3) gegenüber der Dachplatte,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem Plattenbauteil (1), das als aus mehreren flach aufeinanderliegenden und
flächig miteinander verklebten Holzschichten (7, 9, 11, 13) aufgebaute Schichtholzplatte
(1), insbesondere Furnierschichtholzplatte, ausgebildet ist, deren paarweise benachbarte
Holzschichten (7, 9, 11, 13) zumindest zum Teil quer, insbesondere etwa senkrecht,
zueinander verlaufende Holzfaserrichtungen haben, die Dichtmittel (15) eine in Fallinienrichtung
der Dachplatte zumindest oberhalb der Bauwerkskomponente (3) angeordnete Dichtplattenanordnung
(15) umfassen, die bezogen auf die Fallinie sowohl oberhalb der Bauwerkskomponente
(3) als auch beidseits über diese hinaus in eine längs der Dachplatte, jedoch unter
geringerer Neigung zur Horizontalen verlaufende Schlitzanordnung (17) im Randbereich
der Durchbrechung (5) eingreift.
2. Dachkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dachaußenseitige Deck-Holzschicht (7) der Schichtholzplatte (1), insbesondere
auch mindestens eine unmittelbar darunterliegende Holzschicht (9), annähernd in Fallinienrichtung
der Dachplatte verlaufende Holzfasern besitzt und daß die Dichtplattenanordnung (15)
bis zumindest unter die dachaußenseitige Deck-Holzschicht (7) in die Schichtholzplatte
(1) eingreift.
3. Dachkonstruktion nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daßdie Dichtplattenanordnung (15) auch mindestens einen Teil der unmittelbar unter
der dachaußenseitigen Deck-Holzschicht (7) liegenden Holzschichten (9) mit längs der
Fallinienrichtung der Dachplatte verlaufenden Holzfasern untergreift.
4. Dachkonstruktion nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtplattenanordnung (15) bis zumindest unter die von der Dachaußenseite her
erste Holzschicht (11) mit quer zur Fallinienrichtung der Dachplatte verlaufenden
Holzfasern in die Schichtholzplatte (1) eingreift.
5. Dachkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtplattenanordnung (15) bezogen auf die Fallinie auch zu beiden Seiten der
Bauwerkskomponente (3) angeordnet ist und in die Schlitzanordnung (17) eingreift.
6. Dachkonstruktion nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtplattenanordnung (15) ringsum die Bauwerkskomponente (3) angeordnet ist.
7. Dachkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtplattenanordnung (15) im Randbereich der Durchbrechung (5) dicht mit der
Bauwerkskomponente (3) verbunden ist, insbesondere verschweißt oder verlötet ist.
8. Dachkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtplattenanordnung (15) eine Dichtplatte (15) umfaßt, die bezogen auf die
Fallinie sowohl oberhalb als auch zu beiden Seiten der Bauwerkskomponente (3) in einen
Schlitz (17) in dem Plattenbauteil (1) eingreift.
9. Dachkonstruktion nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtplatte (15) die Bauwerkskomponente (3) ringsum umschließt und bezogen auf
die Fallinie gewünschtenfalls auch unterhalb der Bauwerkskomponente (3) in den Schlitz
(17) eingreift.
10. Dachkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtplattenanordnung (15a, 15b) bezogen auf die Fallinie auf mindestens einer
Seite der Bauwerkskomponente, vorzugsweise auf beiden Seiten, mehrere Dichtplatten
(15a) umfaßt, die in Fallinienrichtung zueinander versetzt in je einen Schlitz (17a)
eingreifen.
11. Dachkonstruktion nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Dichtplatten (15a) einander in Fallinienrichtung schuppenartig
überlappt.
12. Dachkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtplattenanordnung (15a, 15b) mindestens eine Dichtplatte (15b) umfaßt, welche
mit einem bezogen auf die Fallinie unteren Randbereich (31b) aus dem Plattenbauteil
(1a) herausragt und flach zu dem Plattenbauteil (1a) hin abgewinkelt ist.
13. Dachkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtplattenanordnung (15) in die Schlitzanordnung (17) eingeklebt ist oder in
eine aushärtende Dichtmasse in der Schlitzanordnung (17) eingebettet ist.
1. A roof structure for a building, comprising
- a roof panel formed by at least one wood panel component (1),
- a building component (3) to be inserted into an opening (5) in the panel component
(1), and
- sealing means (15) for sealing the building component (3) with respect to the roof
panel,
characterised in
that in a panel component (1), which is in the form of a plurality of a layered wood panel
(1) built up from a plurality of flat superimposed wood laminae (7,9,11,13) which
are bonded together in a laminar fashion, in particular a layered wood veneer panel,
whose wood laminae (7,9,11,13) adjacent one another in pairs have wood grain directions
extending at least partly transversely, in particular approximately perpendicularly,
to one another, the sealing means (15) comprise a sealing plate assembly (15) which
in the slope line direction of the roof panel is disposed at least above the building
component (3) and which in relation to the slope line engages, in the peripheral zone
of the opening (5), both above the building component (3) and on either side thereof
beyond the latter in a slot assembly (17) extending along the roof panel but at a
smaller inclination to the horizontal.
2. A roof structure according to Claim 1, characterised in that the top wood layer (7) of the layered wood panel (1) on the roof outer side, in particular
also at least one immediately underlying wood layer (9), has wood grains extending
approximately in the slope line direction of the roof panel, and in that the sealing plate assembly (15) engages into the layered wood panel (1) at least
under the top wood layer (7) on the roof outer side.
3. A roof structure according to Claim 2, characterised in that the sealing plate assembly (15) also engages with wood grains extending along the
slope line direction of the roof panel under at least some of the wood laminae (9)
situated directly below the top wood layer (7) on the roof outer side.
4. A roof structure according to Claim 2 or 3, characterised in that the sealing plate assembly (15) engages into the layered wood panel (1) as far as
least under the first wood lamina (11) from the roof outer side with wood grains extending
transversely to the slope line direction of the roof panel.
5. A roof structure according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that, in relation to the slope line, the sealing plate assembly (15) is also disposed
on either side of the building component (3) and engages into the slot assembly (7).
6. A roof structure according to Claim 5, characterised in that the sealing plate assembly (15) is disposed around the building component (3).
7. A roof structure according to any one of Claims 1 to 6, characterised in that in the peripheral zone of the opening (5) the sealing plate assembly (15) is connected,
in particular welded or soldered, to the building component (3) in a sealed manner.
8. A roof structure according to any one of Claims 1 to 7, characterised in that the sealing plate assembly (15) comprises a sealing plate (15) which, in relation
to the slope line, engages in a slot (17) in the panel component (1) both above and
on either side of the building component (3).
9. A roof structure according to Claim 8, characterised in that the sealing plate. (15) surrounds the building component (3) and, in relation to
the slope line, if desired also engages into the slot (17) below the building component
(3).
10. A roof structure according to any one of Claims 1 to 7, characterised in that, in relation to the slope line, the sealing plate assembly (15a,15b) comprises on
at least one side of the building component, preferably on both sides, a plurality
of sealing plates (15a) which, offset with respect to one another in the slope line
direction, engage into a respective slot (17a).
11. A roof structure according to Claim 10, characterised in that at least some of the sealing plates (15a) overlap one another in an imbricated manner
in the slope line direction.
12. A roof structure according to any one of Claims 1 to 11, characterised in that the sealing plate assembly (15a,15b) comprises at least one sealing plate (15b) which
projects from the panel component (1a) with a lower edge zone (31) in relation to
the slope line and is bent flat towards the panel component (1a).
13. A roof structure according to any one of Claims 1 to 12, characterised in that the sealing plate assembly (15) is glued into the slot assembly (17) or is embedded
in a curable sealing compound in the slot assembly (17).
1. Construction de toit pour un ouvrage, comprenant
- un panneau de toit formé par au moins un composant de panneau (1) en bois,
- un composant d'ouvrage (3) à insérer dans un ajour (5) du composant de panneau (1)
et
- des moyens d'étanchéité (15) pour rendre étanche le composant d'ouvrage (3) par
rapport au panneau de toit,
caractérisée en ce que
dans le cas où un composant de panneau (1) est réalisé en tant que panneau de bois
stratifié (1), constitué de plusieurs couches de bois (7, 9, 11, 13) reposant à plat
l'une sur l'autre et collées entre elles à plat, en particulier un panneau de bois
stratifié contreplaqué, dont les couches de bois (7, 9, 11, 13) adjacentes deux par
deux ont des directions des fibres de bois s'étendant au moins en partie transversalement,
en particulier approximativement perpendiculairement les unes aux autres, les moyens
d'étanchéité (15) comprennent un agencement de panneaux d'étanchéité (15) disposé
dans la direction des lignes de pente du panneau de toit au moins au-dessus du composant
d'ouvrage (3), lequel agencement s'engage, par rapport à la ligne de pente aussi bien
au-dessus du composant d'ouvrage (3) que des deux côtés au-delà de celui-ci, dans
un agencement de fentes (17) s'étendant le long du panneau de toit, mais suivant une
légère inclinaison par rapport à l'horizontale, dans la zone de bordure de l'ajour
(5).
2. Construction de toit selon la revendication 1, caractérisée en ce que la couche de bois de couverture (7) côté extérieur du toit du panneau de bois stratifié
(1), en particulier aussi au moins une couche de bois (9) située directement au-dessous,
possède des fibres de bois s'étendant approximativement dans la direction des lignes
de pente du panneau de toit, et en ce que l'agencement de panneaux d'étanchéité (15) s'engage dans le panneau de bois stratifié
(1) au moins au-dessous de la couche de bois de couverture (7) côté extérieur du toit.
3. Construction de toit selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'agencement de panneaux d'étanchéité (15) passe aussi sous au moins une partie des
couches de bois (9) situées immédiatement sous la couche de bois de couverture (7)
côté extérieur du toit, avec des fibres de bois s'étendant le long de la direction
de la pente du panneau de toit.
4. Construction de toit selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que l'agencement de panneaux d'étanchéité (15) s'engage dans le panneau de bois stratifié
(1) au moins jusque sous la première couche de bois (11) depuis le côté extérieur
du toit, avec des fibres de bois s'étendant transversalement à la direction de la
pente du panneau de toit.
5. Construction de toit selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'agencement de panneaux d'étanchéité (15) est disposé aussi, par rapport à la ligne
de pente, des deux côtés du composant d'ouvrage (3) et s'engage dans l'agencement
de fentes (17).
6. Construction de toit selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'agencement de panneaux d'étanchéité (15) est disposé tout autour du composant d'ouvrage
(3).
7. Construction de toit selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que, dans la zone de bordure de l'ajour (5). l'agencement de panneaux d'étanchéité (15)
est relié de manière étanche au composant d'ouvrage (3), en particulier par soudage
ou brasage.
8. Construction de toit selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que l'agencement de panneaux d'étanchéité (15) comprend un panneau d'étanchéité (15)
qui, par rapport à la ligne de pente, s'engage, aussi bien au-dessus que des deux
côtés du composant d'ouvrage (3), dans une fente (17) du composant de panneau (1).
9. Construction de toit selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'agencement de panneaux d'étanchéité (15) enferme tout autour le composant d'ouvrage
(3) et s'engage dans la fente (17), par rapport à la ligne de pente, si on le souhaite,
également au-dessous du composant d'ouvrage (3).
10. Construction de toit selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que par rapport à la ligne de pente, l'agencement de panneaux d'étanchéité (15a, 15b)
comprend sur au moins un côté du composant d'ouvrage, de préférence sur les deux côtés,
plusieurs panneaux d'étanchéité (15a) qui sont décalés les uns par rapport aux autres
dans la direction de la pente et s'engagent chacun dans une fente (17a).
11. Construction de toit selon la revendication 10, caractérisée en ce qu'au moins une partie des panneaux d'étanchéité (15a) se chevauchent les uns les autres
à la manière d'écaillés dans la direction de la ligne de pente.
12. Construction de toit selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que l'agencement de panneaux d'étanchéité (15a, 15b) comprend au moins un panneau d'étanchéité
(15b) qui dépasse du composant de panneau (1a). par une zone de bordure (31b) inférieure
par rapport à la ligne de pente, et est coudé à plat par rapport au composant de panneau
(1a).
13. Construction de toit selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que l'agencement de panneaux d'étanchéité (15) est collé à l'intérieur de l'agencement
de fentes (17) ou est noyé dans une pâte d'étanchéité durcissante dans l'agencement
de fentes (17).