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(11) |
EP 0 900 295 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.05.2000 Patentblatt 2000/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.07.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: D04H 1/46 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9603/130 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9744/512 (27.11.1997 Gazette 1997/51) |
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| (54) |
Verfahren zur Herstellung eines Vlieses hydrodynamischer Vernadelung
Process for manufacturing a non-woven by hydrodynamic needling
Procédé pour fabriquer un non-tissé par aiguilletage hydrodynamique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
22.05.1996 DE 19620503
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.03.1999 Patentblatt 1999/10 |
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Patentinhaber: Fleissner GmbH & Co. Maschinenfabrik |
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63328 Egelsbach (DE) |
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Erfinder: |
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- FLEISSNER, Gerold
CH-6300 Zug (CH)
- WATZL, Alfred
D-63322 Rödermark (DE)
- MÜNSTERMANN, Ullrich
D-63329 Egelsbach (DE)
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Vertreter: Neumann, Gerd, Dipl.-Ing. |
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Alb.-Schweitzer-Strasse 1 79589 Binzen 79589 Binzen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 333 210 US-A- 3 930 086
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EP-A- 0 671 496
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] In der Zeitschrift ITB Nonwovens, Industrial Textiles 4/95, Seite 20 - 25 "Degradables
or the recycling economy for disposables" oder in der Zeitschrift Chemical Fibers
International Vol. 46, April 96, Seite 102 "A new water soluble PVA fiber for nonwovens
application" ist eine besondere Chemiefaser beschrieben, die aus einem hydrophilen
synthetischen Polymer hergestellt ist. Sie hat neben anderen wichtigen Eigenschaften
weiterhin die besondere Fähigkeit, sich bei bestimmten Temperaturen in Wasser rückstandsfrei
aufzulösen. Die Faser besteht aus einem Polyvinyl Alkohol und ist sowohl über die
Webtechnik oder die Nonwoventechnik zu einem Flächengut verarbeitbar, aus dem jedes
beliebige Kleidungsstück od. dgl. herstellbar ist. Diese Flächengüter aus der PVA-Faser
werden aber besonders für die Hygieneproduktpalette verwendet, weil nach deren Gebrauch
z. B. im Krankenhaus bei Operationen, eine leichte und schnelle Entsorgung der mit
Blut und dgl. verschmutzten Güter durch die Auflösung in heißem Wasser möglich ist.
[0002] Es ist bekannt, diese PVA-Faser mittels einer Karde oder aerodynamisch zu einem Nonwoven
zu verarbeiten. Um ihm eine genügende Festigkeit zu geben, werden diese Vliese mittels
der mechanischen Nadeltechnik verfestigt und dann zu den gewünschten Kleidungsstücken
verarbeitet. Es hat sich gezeigt, daß Vliese mit diesen Fasern, die mit der mechanischen
Nadeltechnik verfestigt werden sollen, mit für die Industrie zu geringer Produktionsgeschwindigkeit
produziert werden können. Außerdem besteht beim mechanischen Vernadeln die Gefahr
der Lochbildung, was für die gewünschte Wasserundurchlässigkeit der Hygieneartikel
nachteilig ist.
[0003] Durch die EP-A-0 671 496 ist auch ein Verfahren bekannt, bei dem die PVA-Fasern mit
anderen saugfähigen Fasern vermischt auf ein tragendes Gewebe abgelegt werden.
[0004] Anschließend wird dieser Verbundstoff genäßt, ggf. auch mittels der hydrodynamischen
Wasservernadelung genäßt, verfestigt und geprägt und dann in einem Zweistufenverfahren
auf Heizzylindern mit fortlaufend steigenden Temperaturen von 40 °C bis 100 °C getrocknet.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem das
wie üblich hergestellte Nonwoven aus diesen PVA-Fasern kontinuierlich mit höherer
Geschwindigkeit als beim mechanischen Verfahren verfestigt werden kann und dabei ein
Produkt hergestellt werden kann, das einwandfreie Qualitäten hat.
[0006] Es ist bekannt, zur Herstellung eines verfestigten endlosen Vliesproduktes allein
die hydrodynamische Vernadelung zu verwenden. Dabei wird die von einer Vlieslegemaschine
wie Karde oder zusammen mit einem Kreuzleger vorgelegte Vliesbahn unmittelbar anschließend
mit den vernadelnden Wasserstrahlen zur Verfestigung des Vliesproduktes beaufschlagt.
Anschließen muß das nasse Vlies getrocknet werden. Es ist nun die Idee der Erfindung
ein Nonwoven mit diesem Verfahren zu verarbeiten, das zumindest teilweise aus PVA-Fasern
gebildet ist. Zunächst scheint es unmöglich, allein dieses Wasservernadelungsverfahren
als Verfestigungsverfahren für eine solche Chemiefaser zu verwenden, da die Faser
beim Vernadeln längere Zeit mit Wasser in Berührung kommt und deshalb schon jetzt
die Gefahr besteht, daß sie sich auflöst. Ein Qualitätsnachteil könnte, wenn nicht
schon beim Vernadeln, zumindest beim sich unbedingt anschließenden Trocknen des nassen
Vliesproduktes entstehen, da eine Trocknung nicht ohne Wärme möglich ist und hier
die Gefahr der Farbveränderung besteht.
[0007] Ausgehend von einem Verfahren zur Herstellung eines endlosen Vliesproduktes mit hydrodynamischer
Vernadelung einer von einer Vlieslegemaschine wie Karde oder zusammen mit einem Kreuzleger
vorgelegten Vliesbahn aus zumindest teilweise PVA Fasern und anschließender Beaufschlagung
der Vliesoberfläche mit den vernadelnden Wasserstrahlen zur Verfestigung des Vliesproduktes
und dann einer sich anschließenden Trocknung des vernadelten Vlieses hat die Erfindung
nun herausgefunden, daß es mit einigen besonderen Parametern dennoch möglich ist,
ein Vliesprodukt aus dieser Faser allein mittels der hydrodynamischen Methode zu verfestigen
und schadenfrei schnell zu trocknen. Dazu ist das vernadelte Vlies vor dem Trocknen
mechanisch teilzuentwässern, z. B. abzuquetschten oder abzusaugen, und die Trocknung
des Vlieses mit einer Vliesdurchbelüftung und hoher Durchströmgeschwindigkeit von
mehr als 2 bis 4 m/sec bei einer Temperatur bis 120 °C durchzuführen.
[0008] Dabei ist es vorteilhaft, wenn das vorher befeuchtete Nonwoven einmal beidseitig
mit den Wasserstrahlen beaufschlagt wird und dabei jeweils von mehreren Wasserstrahlen
hintereinander, wobei die Energie der Strahlen der folgenden Düsenbalken immer höher
werden sollte, z. B. von 50 bar bis zu 120 bar auf der ersten Seite und von 120 bar
bis zu 160 bar auf der zweiten Seite. Die letzte Vernadelung auf jeder Seite sollte
mit etwa 80 bar erfolgen und mit einer größeren Anzahl von Wasserstrahlen verteilt
über die Breite des Nonwoven durchgeführt werden, um eine gleichmäßig glatte Oberfläche
zu erzielen. Mit diesen Bedingungen kann ein Vliesgewicht von 40 bis 150 g/m
2 verfestigt werden. Die Transportgeschwindigkeit des Nonwoven liegt bei der Verfestigung
bei 70 m/min und mehr. Die Vliesbehandlungsgeschwindigkeit ist nur abhängig von der
möglichen Vlieslegeschwindigkeit. Die Produktionsgeschwindigkeit wird auf die jeweilige
Vliesgewichte angepaßt, jedenfalls liegt sie bei höheren Gewichten niedriger.
[0009] Wesentlich sind wie definiert die Trocknungsparameter. Zunächst ist das vernadelte
Vlies unmittelbar vor dem Trocknen mechanisch zu entwässern, um dabei eine Feuchtigkeit
zu erzielen, die nicht höher ist als 100 %. Dann ist das Vlies zu trocknen mit einer
strömenden Trocknungsluft, die nicht höher aufgeheizt ist als 120 °C. Es ist besonders
vorteilhaft, wenn die Trocknung mit der Durchbelüftung auf einer sich drehenden, innen
unter Saugzug gesetzten Siebtrommel erfolgt und dabei die Luftgeschwindigkeit im Vlies
durch eine hohe Ventilatordrehzahl bis zu 4 m/sec erhöht wird. Vielfältige Versuche
haben ergeben, daß mit diesem Verfahren eine Schädigung der PVA-Faser nicht eintritt.
Sowohl während der Trocknung als auch bei der sich anschließenden heißen Schlußbehandlung
traten keine erkennbare Nachteile, wie sonst übliche braune Flecken, auf. Grundsätzlich
ist eine Trocknung auch mit einem Bandtrockner, wo auch die Durchbelüftung erzeugt
werden kann, oder mit einem IR-Trockner o. ä. möglich.
[0010] Wenn das Vlies noch mit einer wasserabweisend machenden Imprägnierung wie Schaum-
oder Flüssigimprägnierung versehen werden sollte, so ist es zweckmäßig diese nach
einer 1. Trocknung bis auf 30 % Feuchtigkeit vorzunehmen, es sei denn die Imprägnierung
erfolgt naß in naß. Dann nach der ersten Trocknung sollte die zweite Trocknungsstufe
genauso wie die erste bei einer Temperatur bis zu 120 °C vorgenommen und das Vlies
voll durchgetrocknet werden. Es ist auch möglich, die Imprägnierung erst nach dem
Trocknen z. B. bis auf 5 % Feuchtigkeit vorzunehmen. Nach vollständiger Trocknung
des vernadelten Vlieses ist es kein Problem, wenn das Vlies noch bei Temperaturen
bis zu 210 °C vernetzt wird.
[0011] Es ist bekannt, ein Vlies aus diesen PVA-Fasern mit einer zusätzlichen Schicht aus
Pulp oder Papier zu versehen, um die wasserabweisende Eigenschaft des Nonwoven zu
erhöhen. Es kann eine Schaumimprägnierung, eine Flüssigimprägnierung, mit Vorteil
kann aber auch bei dem erfindungsgemäßen Verfahren eine solche Schicht in Pulpform
oder als Tissuepapier aufgegeben und dann mit dem vernadelten Vlies verbunden werden,
indem es zur gleichzeitigen rückseitigen Vernadelung mit dem Vlies vor der zweiten
Vernadelung auf das Vlies abgelegt und bei der dann einsetzenden Vernadelung mit dem
Vlies verbunden wird.
1. Verfahren zur Herstellung eines endlosen Vliesproduktes mit hydrodynamischer Vernadelung
einer von einer Vlieslegemaschine wie Karde oder zusammen mit einem Kreuzleger vorgelegten
Vliesbahn aus zumindest teilweise PVA (Polyvinylalcohol) - Fasern und anschließender
Beaufschlagung der Vliesoberfläche mit den vernadelnden Wasserstrahlen zur Verfestigung
des Vliesproduktes und dann einer sich anschließenden Trocknung des vernadelten Vlieses,
dadurch gekennzeichnet, daß das vernadelte Vlies vor dem Trocknen mechanisch teilentwässert,
z. B. abgequetscht oder abgesaugt, und die Trocknung des Vlieses mit einer Vliesdurchbelüftung
und hoher Durchströmgeschwindigkeit von mehr als 2 bis 4 m/sec bei einer Temperatur
bis 120 °C durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bereits vorgetrocknete,
wasservernadelte Vlies einer zweiten Trocknungsstufe mit Vliesdurchbelüftung unterworfen
und dabei wieder mit einer Temperatur von maximal 120 °C behandelt wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, daß erst das trockene
Vlies kurzzeitig, wie z. B. 20 - 30 sec., auf eine Temperatur von etwa 210 °C zum
Ausreagieren (curing) erhitzt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß das wasservernadelte
Vlies vor, nach einer Teiltrocknung auf etwa 30 % Feuchtigkeit oder nach der Endtrocknung
mit einem die Faser wasserabweisend machenden Ausrüstungsmittel imprägniert wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß das aus PVA-Fasern
bestehende Vlies hintereinander zumindest einmal wechselseitig, also von beiden Seiten
wasservernadelt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß das aus PVA-Fasern
bestehende Vlies beim Wasservernadeln auf einem das Vlies tragenden Band, wie z. B.
Siebband oder Trommelbespannung, mit einer freien Oberfläche von 18 - 25 % und/oder
80 - 120 mesh (Drähte/inch) mit einfacher oder mehrschaftiger Bindung abgelegt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vernadelung
des aus PVA-Fasern bestehenden Vlieses mit mehreren, vorzugsweise mit vier Düsenbalken
hintereinander mit jeweils leicht steigendem Wasserdruck , z. B. mit 50, 80 und 120
bar, durchgeführt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite, umseitige
Vernadelung des aus PVA-Fasern bestehenden Vlieses ebenfalls mit mehreren, vorzugsweise
vier Düsenbalken hintereinander und mit jeweils wiederum leicht, aber weiter steigendem
Wasserdruck, z. B. mit 120, 140 und 160 bar, durchgeführt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der letzte Düsenbalken
mit reduziertem Wasserdruck z. B. 80 bar beaufschlagt wird, jedoch eine größere Lochdichte
aufweist als die vorhergehenden Düsenbalken.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß die eine, vorzugsweise
zweite Seite des zu vernadelnden, aus PVA-Fasern bestehenden Vlieses vor der zweiten
Wasservernadelung mit Pulp oder Papier vom etwa 15 g/m2 belegt wird und diese zweite Vernadelung auch zur Verbindung dieser Beschichtung
mit dem einseitig bereits vernadelten Vlies vorgesehen ist.
1. Method for producing a continuous fleece product by means of hydrodynamic needling
of a fleece web which is laid down by a fleece-laying machine, such as a card or together
with a cross-layer, said fleece web being made at least partially of PVA (polyvinyl
alcohol) fibres, subsequent exposure of the fleece surface to needling water jets
in order to compact the fleece product and then subsequent drying of the needled fleece,
characterised in that the needled fleece is partially dewatered mechanically before
drying, e.g. by squeezing it or subjecting it to suction, and the drying of the fleece
is performed by means of ventilation of the fleece and at a high through-flow speed
of more than 2 to 4 m/sec at a temperature up to 120 °C.
2. Method according to claim 1, characterised in that the already pre-dried, water-needled
fleece is subjected to a second drying stage by means of ventilation of the fleece
and is thereby treated again at a maximum temperature of 120 °C.
3. Method according to one of the claims 1 - 2, characterised in that, when the fleece
is dry, it is heated briefly, such as for example 20 - 30 sec., to a temperature of
approx. 210 °C for curing.
4. Method according to one of the claims 1 - 3, characterised in that the water-needled
fleece is impregnated with a finishing agent, which renders the fibres water-repellent,
prior to drying, after partial drying to approx. 30% moisture content or after final
drying.
5. Method according to one of the claims 1 - 4, characterised in that the fleece, which
is made of PVA fibres, is water-needled successively at least once on alternate sides,
i.e. on both sides.
6. Method according to one of the claims 1 - 5, characterised in that the fleece, which
is made of PVA fibres, is laid down while being water-needled on a belt supporting
the fleece, such as e.g. a screen belt or by stretching it over a drum, which belt
has a free surface of 18 - 25 % and/or 80 - 120 mesh (wires /inch) with single or
multiple bonding.
7. Method according to one of the claims 1 - 6, characterised in that the needling of
the fleece, which is made of PVA fibres, is performed by a plurality, preferably four
nozzle beams in succession, with slightly increasing water pressure respectively,
e.g. 50, 80 and 120 bar.
8. Method according to claim 5 or 7, characterised in that the second reverse-side needling
of the fleece, which is made of PVA fibres, is also performed by a plurality, preferably
four nozzle beams in succession and respectively with once again slightly increasing
but more highly increasing water pressure, e.g. 120, 140 and 160 bar.
9. Method according to claim 7 or 8, characterised in that the final nozzle beam is operated
at reduced water pressure, e.g. 80 bar, but has a greater hole density than the previous
nozzle beams.
10. Method according to one of the claims 1 to 9, characterised in that one side, preferably
the second side of the fleece to be needled, said fleece being made of PVA fibres,
is coated with pulp or paper of approx. 15 g/m2 before the second water needling and this second water needling is also provided
for the purpose of joining this coating to the fleece which has already been needled
on one side.
1. Procédé de fabrication d'un voile sans fin avec aiguilletage par eau d'une bande de
voile appliquée par une nappeuse comme une cardeuse, par exemple, ou avec un applicateur
croisé. Cette bande de voile se compose au moins partiellement de fibres d'alcool
polyvinylique (APV). Ce procédé prévoit également l'injection de la surface du voile
avec des jets d'eau d'aiguilletage destinés à consolider le voile ainsi que le séchage
du voile aiguilleté, et est caractérisé en ce que, avant le séchage, le voile aiguilleté
est partiellement asseché mécaniquement, par écrasement ou aspiration, par exemple,
et en ce que le voile est séché par une aération de bout en bout et avec une vitesse
de séchage de plus de 2 à 4 m / sec., pour une température maximale de 120°C.
2. Procédé selon la revendication 1 et caractérisé en ce que le voile déjà préseché et
aiguilleté par eau fait l'objet d'un deuxième séchage avec aération de bout en bout
et une température maximale de 120°C.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le voile sec est chauffé
rapidement, en 20 - 30 sec. par exemple, jusqu'à atteindre une température de quelque
210°C permettant d'atteindre la réaction complète (curing).
4. Procédé selon l'une ou l'autre des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le
voile aiguilleté par eau est imprégné avant ou après un séchage partiel jusqu'à un
taux d'humidité d'environ 30 % ou après le séchage définitif avec un agent de finissage
rendant la fibre hydrofuge.
5. Procédé selon l'un ou l'autre des revendications 1 à 4, et caractérisé en ce que le
voile constitué de fibres d'alcool polyvinylique est au moins une fois aiguilleté
par eau, sur les deux côtés consécutivement.
6. Procédé selon l'une ou l'autre des revendications 1 à 5, et caractérisé en ce que
le voile composé de fibres d'alcool polyvinylique est, lors de l'aiguilletage par
eau sur une bande portant le voile, comme une bande perforée ou un système d'entoilage
à tambour, plié avec une surface libre de 18 à 25 % et / ou 80 à 120 mesh(s) (torsions
/ pouce) et avec une ou plusieurs armure(s).
7. Procédé selon l'une ou l'autre des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'aiguilletage
du voile constitué de fibres d'alcool polyvinylique est exécuté avec plusieurs, et
si possible quatre, barres d'injection disposées l'une derrière l'autre et avec une
pression hydraulique progressant lentement, de 50, 80 puis 120 bars, par exemple.
8. Procédé selon la revendication 5 ou 7, et caractérisé en ce que le deuxième aiguilletage
de l'autre côté du voile composé de fibres d'APV est executé avec plusieurs, et si
possible quatre, barres d'injection disposées l'une derrière l'autre et avec une pression
hydraulique progressant lentement, de 120, 140 puis 160 bars par exemple.
9. Procédé selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que la dernière barre d'injection
présente une pression hydraulique réduite de 80 bars par exemple, mais une densité
de trous supérieure à celle des barres d'injection précédentes.
10. Procédé selon l'une ou l'autre des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la
première ou la deuxième face du voile en fibres d'alcool polyvinylique à aiguilleter
est, avant le deuxième aiguilletage par eau, recouverte de pulpe ou de papier d'un
poids d'environ 15 g / m2 et caractérisé également en ce que ce deuxième aiguilletage
permet de lier cette enduction avec le voile déjà aiguilleté d'un seul côté.