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EP 0 900 707 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.01.2004 Patentblatt 2004/05 |
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Anmeldetag: 20.08.1998 |
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Gelenkwagen für den kombinierten Ladeverkehr, insbesondere von Strassenfahrzeugen
Articulated wagon for combined transport, especially of road vehicles
Wagon articulé pour le transport combiné, notammment de véhicules routiers
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH IT LI |
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Priorität: |
05.09.1997 DE 19740394
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.03.1999 Patentblatt 1999/10 |
| (73) |
Patentinhaber: DWA Deutsche Waggonbau GmbH |
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12526 Berlin (DE) |
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Erfinder: |
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- Hellmich, Bernd, Dipl.-Ing.
04179 Leipzig (DE)
- Madgeburg, Eike, Dipl.-Ing.
04103 Leipzig (DE)
- Moeschler, Franz, Ing.
12527 Berlin (DE)
- Pasemann, Bernd, Dr.-Ing.
12527 Berlin (DE)
- Wieloch, Bertram, Dipl.-Ing.
02906 Niesky (DE)
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| (74) |
Vertreter: Akers, Noel James et al |
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Howrey Simon Arnold & White,
City Point,
One Ropemaker Street London EC2Y 9HS London EC2Y 9HS (GB) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 4 240 989 GB-A- 2 270 663
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DE-A- 4 320 583 US-A- 4 665 834
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Seitenpufferausgleichseinrichtung für Eisenbahngüterwagen
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der DE 195 05 192 C1 ist eine Vorrichtung bekannt, bei der ein Kopfstückanbau
aus einem Kopfstück, einem daran anschließenden Vorbauteil, den beiden Seitenpuffern
und der Zugeinrichtung besteht, wobei über ein Gelenk ein Kraft- und Wegausgleich
zwischen den Puffern beim Anstoßen zweier Wagen mit gleichen Einrichtungen in einer
Kurve erfolgt. Die vorgeschlagene Lösung hat den Nachteil, daß sie nur geeignet ist,
wenn der Gegenwagen ebenfalls eine solche Ausgleichseinrichtung besitzt. Im praktischen
Betrieb bei freizügigen Fahrzeugen muß jedoch davon ausgegangen werden, daß der Wagen
mit Seitenpufferausgleich auf einen solchen ohne Ausgleich trifft, so daß sich doppelte
Ausgleichswege an den Seitenpuffern des Wagens mit Ausgleichseinrichtung ergeben.
Dabei entsteht für das drehbare Kopfstück zur Wagenlängsachse eine relativ große Ausdrehung
mit der entsprechenden Querverschiebung der Kopfstückenden und besonders der rechtwinklig
zum Kopfstück befestigten Seitenpuffer mit ihren Berührungstellern. Die große Querverschiebung
am Pufferteller führt zu Verhakungen zweier Puffer und damit zu Betriebsgefährdungen
oder zu extrem breiten Puffertellern mit bedeutenden Gewichtserhöhungen. Darüber hinaus
wird auf Grund des relativ großen Abstandes des Berührungspunktes des jeweiligen Puffertellers
zum Drehpunkt des Kopfstückanbaues bei hohen Reibwerten am Pufferteller ein notwendiges
seitliches Ausschwenken der Einrichtung erschwert, wodurch keine 100%ige Ausgleichsfunktion
gesichert ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die hohe Biegebelastung des
ausdrehbaren Kopfstückes zu einer gewichtserhöhenden Bauweise führt, was die Erzielung
hoher Zuladungen negativ beeinflußt.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Seitenpufferausgleichseinrichtung
ohne die vorstehend aufgeführten Nachteile zu schaffen, die mittels einer funktionssicheren,
unkomplizierten und auch besonders hohe Kräfte aufnehmende Lagerung der Seitenpuffer
im Zusammenwirken mit der Ausgleichseinrichtung auch beim Zusammentreffen von Wagen
mit und ohne Ausgleichseinrichtung eine 100%ige Ausgleichsfunktion und bei leichtgewichtigen
Güterwagen eine hohe Funktionssicherheit im Wagenlauf unter der Einwirkung von Längsdruckkräften
insbesondere in S-Bögen bei geringem Aufwand an Material und geringeren Totlasten
und höheren Zuladungen gewährleistet.
[0004] Die Lösung der Aufgabe wird durch eine Seitenpufferausgleichseinrichtung mit den
Merkmalen des Patentanspruchs 1 erreicht. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen angegeben. Durch die erfindungsgemäß aufgebaute Seitenpufferausgleichseinrichtung
ist auch die Anwendung bei Wagen, die einen 100%igen Kraft- und wegeausgleich der
Seitenpuffer beim Kuppeln mit Fahrzeugen, die keinen Seitenpufferausgleich besitzen,
gewährleistet. Es ergeben sich nur geringe seitliche Verschiebungen der Pufferteller
zueinander, so daß man mit geringen Puffertellerbreiten auskommt. Die Eigengewichte
der Fahrzeuge können zu Gunsten des Nutzlastgewichtes verringert werden und die Laufsicherheit
bei Wagen mit äußerst geringen Leergewichten wird zuverlässig realisiert.
[0005] Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig.1:
- eine Draufsicht der Ausgleichseinrichtung mit einem hydraulischen Ausgleichzylinder,
- Fig.2:
- den Schnitt A-A nach Fig.1,
- Fig.3:
- eine Draufsicht des Kopfstückes mit einer Pufferrosette gemäß Fig.1 ohne Seitenpuffer,
- Fig.4:
- eine Draufsicht der Ausgleichseinrichtung mit einem mechanischen Ausgleich,
- Fig.5:
- den Schnitt B-B nach Fig.4.
[0006] Fig.1, 2 und 3 zeigen einen Seitenpuffer 4 mit einer Pufferrosette 7 fest verschraubt.
Die beiden Pufferrosetten 7 sind in einem Kopfstück 2 parallel und gegenläufig mit
einem Ausgleichsweg 6 längs verschiebbar gelagert. Wird eine der Pufferrosetten 7
in Richtung Kopfstück 2 eingefahren, wird die andere Pufferrosette 7 ausgefahren.
Die Pufferrosetten 7 besitzen ein Hauptführungsrohr 11, das in einem Aufnahmerohr
12 längsführbar angeordnet ist. An dem Hauptführungsrohr 11 ist am Ende ein Führungsring
16 zur örtlichen Krafteinleitung in das Aufnahmerohr 12 angeordnet. Eine zweite Krafteinleitung
erfolgt aus außermittiger Krafteinwirkung von Pufferstößen in die Seitenpuffer 4 oder
aus Reibkräften an der Pufferberührungsstelle und den damit bewirkten Kräftepaaren
über Führungslager 8 und über ein am Kopfstück 2 befestigtes unteres Drehstabilisierungsrohr
10 und über ein seitliches Drehstabilisierungsrohr 9. Die seitlichen und unteren Drehstabilisierungsrohre
9; 10 übernehmen die drehsichere Verbindung der Stoßrosette 7 mit dem Kopfstück 2
und die Überleitung der Momente in das kastenförmige Kopfstück 2. Dabei ist entsprechend
Fig.3 das seitliche Drehstabilisierungsrohr 9 etwa in der horizontalen Mittelebene
des Hauptführungsrohres 11 an der Seite zur Wagenlängsmitte hin, und das untere Drehstabilisierungsrohr
10 sich mit seiner Mittellinie etwa in der Ebene Außenkante des Hauptführungsrohres
11 in Richtung Wagenaußenseite befindet, wodurch eine günstige Lagerung und Beanspruchung
bei vertikalund Seitenkräften am Seitenpuffer 4 und eine vorteilhafte Raumausnutzung
erzielt wird. Das Kopfstück 2 ist gemäß Fig.1 und 4 um das Maß des Ausgleichsweges
6 gegenüber der Mittelstellung der Stoßrosetten 7 zurückgesetzt und ein Kupplungsträger
3 überragt entsprechend das Kopfstück 2, wodurch eine Gewichts- und Kostenminderung
möglich wird. Wie Fig.2 zeigt, wird bei Verwendung einer hydraulischen Ausgleichsvorrichtung
14 ein doppelt wirkender hydraulischer Ausgleichszylinder 19 mit einem eingebauten
Rückstell- Kraftelement 15, das vorzugsweise durch Schraubenfedern gebildet wird,
vorgesehen. Der Ausgleichzylinder 19 ist im Hauptführungsrohr 11 zwischen einem Anschlußteil
13 und einem Bodenteil 20 des Aufnahmerohres 12 eingebaut. Zur verkantungsfreien Führung
des Ausgleichszylinders 19 und zur Erzielung einer kardanischen Lagerung sind an den
Enden kugelschalenförmige Gelenkteile 21 angeordnet. Zur Erzielung einer in Zugrichtung
längsspielfreien Lagerung der Pufferrosette 7 im Kopfstück 2 erfolgt eine Befestigung
über elastische Elemente 22. Zwischen den hydraulischen Ausgleichszylindern 19 befindet
sich eine Verbindungsleitung 25, über die sich der Öldruck ausgleicht und die Ausgleichszylinder
19 gegenläufig ausfahren läßt, bis beide Seitenpuffer 4 die gleichen Kräfte aufweisen.
In der Verbindungsleitung 25 befindet sich eine Ölreserve- und Nachspeiseeinrichtung
23 sowie eine Anzeigeeinrichtung 24 zum Erkennen des Sicherheitszustandes. Fig.4 zeigt
die Anwendung der mechanischen Ausgleichsvorrichtung 14. Dabei werden am Hauptführungsrohr
11 über das Anschlußteil 13 Druckstreben 17 gelenkig angeschlossen. Die Druckstreben
17 stehen in Verbindung mit einem Ausgleichshebel 18, der im Kupplungsträger 3 gelagert
ist. Ein Lagerungspunkt 26 des Ausgleichshebels 18 ist dabei mindestens um das Einbaumaß
einer Zugeinrichtung 5 hinter dem Kopfstück 2 zurückgesetzt angeordnet. Zur Sicherung
der Mittenstellung der beiden Seitenpuffer 4 ist an dem Hauptführungsrohr 11 das angelenkte
doppelt wirkende Rückstell- Kraftelement 15 vorgesehen. Die Fig. 5 zeigt die Aufnahme
des Hauptführungsrohres 11 im Aufnahmerohr 12 mit in jedem Endbereich des Aufnahmerohres
12 am Hauptführungsrohr 11 angeordneten Führungsring 16, wodurch eine Zweipunktlagerung
bezüglich der Seiten- und Vertikalkräfte am Seitenpuffer 4 erreicht wird. Es ist auch
möglich, daß die Führungsringe 16 im Aufnahmerohr 12 angeordnet sind. Das Drehstabilisierungsrohr
9 sichert dabei einen drehstabilen Anschluß der Pufferrosette 7 am Kopfstück 2. Diese
Ausführung ist vorzugsweise für einen leichteren Eisenbahnbetrieb mit einem geringen
Beanspruchungsaufkommen gedacht. Es ist auch denkbar, daß die Drehsicherung der Pufferrosette
7 beispielsweise über ein vierkantförmig ausgebildetes Hauptführungsrohr 11 erfolgt.
Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen
[0007]
- 1
- Untergestell
- 2
- Kopfstück
- 3
- Kupplungsträger
- 4
- Seitenpuffer
- 5
- Zugeinrichtung
- 6
- Ausgleichsweg
- 7
- Pufferrosette
- 8
- Führungslager
- 9
- Seitliches Drehstabilisierungsrohr
- 10
- Unteres Drehstabilisierungsrohr
- 11
- Hauptführungsrohr
- 12
- Aufnahmerohr
- 13
- Anschlußteil (für Ausgleichsvorrichtung)
- 14
- Ausgleichsvorrichtung
- 15
- Rückstell-Kraftelement
- 16
- Führungsring
- 17
- Druckstreben
- 18
- Ausgleichhebel
- 19
- Hydraulischer Ausgleichszylinder
- 20
- Bodenteil
- 21
- Gelenkteil
- 22
- Elastisches Element
- 23
- Ölreserve- und Nachspeiseeinrichtung
- 24
- Anzeigeeinrichtung
- 25
- Verbindungsleitung
- 26
- Lagerungspunkt
1. Seitenpufferausgleichsvorrichtung für Eisenbahngüterwagen, bestehend aus einem Kopfstück,
Seitenpuffern und einer Ausgleichseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß beide Seitenpuffer (4) an beweglichen Pufferrosetten (7) mit Führungslagern (8) und
Hauptführungsrohren (11) an einem Kopfstück (2) gegeneinander parallel beweglich angeordnet
und befestigt sind, wobei das Kopfstück (2) um das Maß eines Ausgleichsweges (6) der
Seitenpuffer (4) gegenüber einem Kupplungsträger (3) zurückgesetzt angeordnet ist
und seitliche und /oder untere Drehstabilisierungsrohre (9; 10) mit je einem Aufnahmerohr
(12) im Vorbau eines Untergestells (1) aufgenommen werden und daß das Hauptführungsrohr
(11) in sich Anschlußteile (13) für eine mechanische oder hydraulische Ausgleichsvorrichtung
(14) aufnimmt, die sich zwischen Hauptführungsrohr (11) und Untergestell (1) befindet,
wobei die Ausgleichseinrichtung (14) doppelt wirkende Rückstell- Kraftelemente (15),
die die stete Rückführung der Seitenpuffer (4) in die Mittelstellung sichert, aufweist
und daß im Bereich der äußeren Enden des jeweiligen Aufnahmerohres (12) im Kopfstück
(2), mindesten jedoch am hinteren Ende des Hauptführungsrohres (11), ein Führungsring
(16) angeordnet ist.
2. Seitenpufferausgleichsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulische Ausgleichsvorrichtung (14) das Hauptführungsrohr (11) mit seinem
Anschlußteil (13), einen doppelt wirkenden hydraulischen Ausgleichszylinder (19) aufnimmt,
an dessen beiden Enden zwischen dem Hauptführungsrohr (11) und dem Aufnahmerohr (12),
das im kastenförmig ausgebildeten Kopfstück (2) befestigt ist und ein Bodenteil (20)
besitzt, Gelenkteile (21) zur Erzielung der notwendigen kardanischen Lagerung zwischen
dem Ausgleichszylinder (19) im Aufnahmerohr (12) und dem Kopfstück (2) angeordnet
sind und daß der Ausgleichszylinder (19) an beiden Enden über elastische Elemente
(22) elastisch und spielfrei in Zugrichtung glagert ist und daß in einer Verbindungsleitung
(25) zwischen den beiden Ausgleichszylindern (19) der Seitenpuffer (4) eine Ölreserve-
und Nachspeiseeinrichtung (23) sowie eine Anzeigevorrichtung (24) angeordnet sind.
3. Seitenpufferausgleichsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Ausgleichsvorrichtung (14) an dem Anschlußteil (13) des Hauptführungsrohres
(11) mit ihren Druckstreben (17) gelenkartig befestigt ist, die mit einem mindestens
um das Einbaumaß einer Zugeinrichtung (5) hinter der Vorderkante des Kopfstückes (2)
zurückgesetzten am Kupplungsträger (3) angeordneten Ausgleichshebel (18) verbunden
ist.
4. Seitenpufferausgleichseinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptführungsrohr (11) nur an seinem hinteren, den der Kopfstückvorderkante abgewandten
Enden den in das Aufnahmerohr (12) kraftübertragenden Führungsring (16) aufweist und
daß dabei je ein seitliches Drehstabilisierungsrohr (9) und ein unteres Drehstabilisierungsrohr
(10) angeordnet sind, wobei sich das seitliche Drehstabilisierungsrohr (9) etwa in
der horizontalen Mittelebene des Hauptführungsrohres (11) an der Seite zur Wagenlängsmitte
hin und das untere Drehstabilisierungsrohr (10) sich mit seiner Mittellinie etwa in
der Ebene Außenkante des Hauptführungsrohres (11) in Richtung Wagenaußenseite befindet.
1. Adjusting device for side buffers on railway goods wagons, composed of a buffer beam,
side buffers and an adjusting device, characterized in that both side buffers (4) are arranged and mounted so as to be capable of moving in parallel
with one another on movable buffer anchor plates (7) with guide bearings (8) and main
guide tubes (11) on a buffer beam (2), the buffer beam (2) being arranged set back
with respect to a coupling carrier (3) by a distance equal to the dimension of an
adjustment travel (6) of the side buffer (4), and lateral and/or lower rotational
stabilization tubes (9; 10) each with a receptacle tube (12) being held in the front
part of an underframe (1), and in that the main guide tube (11) holds connecting parts (13) for a mechanical or hydraulic
adjusting device (14) which is located between the main guiding pipe (11) and underframe
(1), the adjusting device (14) having double-acting restoring force elements (15)
which ensure that the side buffers (4) are continuously returned to the central position,
and in that a guide ring (16) is arranged in the region of the outer ends of the respective receptacle
tube (12) in the buffer beam (2), but at least in the rear end of the main guide tube
(11).
2. Adjusting device for side buffers according to Claim 1, characterized in that the hydraulic adjusting device (14) holds the main guide tube (11) with its connecting
part (13), a double-acting hydraulic adjusting cylinder (19), at whose two ends the
buffer beam (2), which is of box-shaped construction, is mounted between the main
guide tube (11) and the receptacle tube (12), and has a base part (20), articulated
parts (21) for providing the necessary cardanic mounting between the adjusting cylinder
(19) in the receptacle tube (12) and the buffer beam (2), and in that the adjusting cylinder (19) is mounted at both ends in an elastic fashion and free
of play in the pulling direction by means of elastic elements (22), and in that an oil reserve and top-up device (23) and a display device (24) are arranged in a
connecting line (25) between the two adjusting cylinders (19) of the side buffers
(4).
3. Adjusting device for side buffers according to Claims 1 and 2, characterized in that the mechanical adjusting device (14) is mounted in an articulated fashion to the
connecting part (13) of the main guide tube (11) by its pressure struts (17) and is
connected to an adjusting lever (18) which is arranged on the coupling carrier (3),
set back behind the front edge of the buffer beam (2) by an amount equal to at least
the installation dimension of a pulling device (5).
4. Adjusting device for side buffers according to Claims 1 to 3, characterized in that the main guide tube (11) has the guide ring (16) transmitting force into the receptacle
tube (12), only at its rear end facing away from the front part of the buffer beam,
and in that in each case a lateral rotational stabilization tube (9) and a lower rotational stabilization
tube (10) are arranged in this configuration, the lateral rotational stabilization
tube (9) being located approximately in the horizontal centre plane of the main guide
tube (11) on the side of the longitudinal centre of the wagon, and the lower rotational
stabilization tube (10) being located with its centre line approximately in the plane
of the outer edge of the main guide tube (11) in the direction of the outside of the
wagon.
1. Dispositif de rattrapage pour tampons latéraux de wagons à marchandises, se composant
d'une pièce de tête, de tampons latéraux et d'un dispositif de rattrapage, caractérisé en ce que les deux tampons latéraux (4) sont disposés de manière déplaçable parallèlement l'un
à l'autre et sont fixés sur des rosettes de tampons mobiles (7) avec des paliers de
guidage (8) et des tubes de guidage principaux (11) sur une pièce de tête (2), la
pièce de tête (2) étant disposée en retrait de la dimension d'une course de rattrapage
(6) des tampons latéraux (4) par rapport à un support d'accouplement (3) et des tubes
de stabilisation de rotation latéraux et/ou inférieurs (9 ; 10) ayant chacun un tube
de réception (12) étant reçus dans la structure avant d'un châssis (1) et en ce que le tube de guidage principal (11) reçoit en lui des pièces de raccordement (13) pour
un dispositif de rattrapage mécanique ou hydraulique (14), qui se trouve entre le
tube de guidage principal (11) et le châssis (1), le dispositif de rattrapage (14)
présentant des éléments de force de rappel à double action (15), qui garantissent
le retour constant des tampons latéraux (4) dans la position centrale et en ce qu'un anneau de guidage (16) est disposé dans la région des extrémités extérieures de
chaque tube de réception (12) dans la pièce de tête (2), au moins toutefois à l'extrémité
arrière du tube de guidage principal (11).
2. Dispositif de rattrapage pour tampons latéraux selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de rattrapage hydraulique (14) reçoit le tube de guidage principal
(11) avec sa pièce de raccordement (13), un cylindre de rattrapage hydraulique (19)
à double action, aux deux extrémités duquel, entre le tube de guidage principal (11)
et le tube de réception (12), qui est fixé dans la pièce de tête (2) réalisée en forme
de caisse et qui possède une pièce de fond (20), sont disposées des pièces d'articulation
(21) pour produire l'appui à cardan nécessaire entre le cylindre de rattrapage (19)
dans le tube de réception (12) et la pièce de tête (2) et en ce que le cylindre de rattrapage (19) est monté aux deux extrémités de manière élastique
et sans jeu dans la direction de traction par le biais d'éléments élastiques (22),
et en ce que dans une conduite de liaison (25) entre les deux cylindres de rattrapage (19) des
tampons latéraux (4), sont disposés un dispositif de réserve et d'alimentation d'huile
(23) ainsi qu'un dispositif indicateur (24) .
3. Dispositif de rattrapage pour tampons latéraux selon la revendication 1 et 2, caractérisé en ce que le dispositif de rattrapage mécanique (14) est fixé de manière articulée avec ses
entretoises de pression (17) sur la pièce de raccordement (13) du tube de guidage
principal (11), et est connecté à un levier de rattrapage (18) disposé sur le support
d'accouplement (3) et en retrait d'au moins la dimension d'installation d'un dispositif
de traction (5) derrière l'arête avant de la pièce de tête (2).
4. Dispositif de rattrapage pour tampons latéraux selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le tube de guidage principal (11) ne présente l'anneau de guidage (16) transmettant
les forces dans le tube de réception (12) qu'au niveau de son extrémité arrière, opposée
à l'arête avant de la pièce de tête et en ce qu'en l'occurrence, à chaque fois un tube de stabilisation de rotation latéral (9) et
un tube de stabilisation de rotation inférieur (10) sont prévus, le tube de stabilisation
de rotation latéral (9) se trouvant approximativement dans le plan médian horizontal
du tube de guidage principal (11) du côté tourné vers le centre longitudinal du wagon
et le tube de stabilisation de rotation inférieur (10) se trouvant avec son axe médian
approximativement dans le plan de l'arête extérieur du tube de guidage principal (11)
dans la direction du côté extérieur du wagon.