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EP 0 900 739 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.02.2002 Patentblatt 2002/07 |
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Anmeldetag: 03.09.1998 |
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Warenträger-System I
Merchandise support-system I
Système porte-marchandises I
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
04.09.1997 DE 29715838 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.03.1999 Patentblatt 1999/10 |
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Patentinhaber: Schumacher, Marie-Therese |
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50259 Pulheim-Geyen (DE) |
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Erfinder: |
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- Schumacher, Marie-Therese
50259 Pulheim-Geyen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dallmeyer, Georg, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte Von Kreisler-Selting-Werner Bahnhofsvorplatz 1 (Deichmannhaus) 50667 Köln 50667 Köln (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U- 9 310 010
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US-A- 3 120 825
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Warenträger-System nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Ein bekanntes Warenträger-System (DE-U 93 10 010) besteht aus aufeinander stapelbaren
Paletten mit jeweils einer Auflageplatte und mindestens zwei modular auswechselbaren
Kufen. Jede Kufe weist ein Auflageteil, einen mittleren, im vertikalen Querschnitt
in Längsrichtung der Kufe U-förmigen Stützfuß, sowie zwei äußere im horizontalen Querschnitt
in Querrichtung der Kufe U-förmige Stützfüße auf. Zum Aufeinanderstapeln weist die
Auflageplatte Aussparungen zur Aufnahme der Stützfüße auf. Der modulare Aufbau eines
derartigen Warenträger-Systems besitzt den Vorteil, daß beschädigte Teile, wie z.B.
die Kufen oder die Auflageplatte, auf einfache Weise ausgewechselt und somit die Wiederherstellkosten
gering gehalten werden können.
[0003] Ein Nachteil eines derartigen modularen Aufbaus besteht jedoch darin, daß die Kufen
und dabei insbesondere die Stützfüße beim Absetzen der beladenen Palette einer hohen
Belastung ausgesetzt sind, die insbesondere bei einem nicht gleichzeitigen Bodenkontakt
aller Stützfüße zu einem Wegknicken oder Abbrechen der Stützfüße führen kann.
[0004] Der Metallwarenträger gemäß US-PS 3,120,825 besteht ganz aus Metall und ist von einem
Hubfahrzeug nur an seiner schmalen Seite unterfahrbar. Der Metallwarenträger weist
durch Umformen gebildete Kufenkanäle auf, die insbesondere an ihren umgebogenen Bereichen
übliche Versteifungssicken und -rippen aufweisen, die den Verstärkungssicken oder
-rippen 11 bzw. 12 der vorliegenden Anmeldung entsprechen.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Warenträger-System zu schaffen,
das eine höhere Stabilität der Kufen aufweist.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe dienen erfindüngsgemäß die Merkmale des Anspruchs 1.
[0007] Dadurch, daß jeder äußere Stützfuß mindestens eine nach innen gerichtete tiefgezogene
Verstärkungskehle aufweist, die sich von den äußeren Stützfüßen bis in den Auflageteil
der Kufe für die Auflageplatte erstreckt, ist die Stabilität der Stützfüße wesentlich
vergrößert worden. Die bruchgefährdete Stelle, die sich im Übergangsbereich der äußeren
Stützfüße und des Auflageteils der Kufe für die Auflageplatte befindet, ist auf eine
kostengünstige und fertigungstechnisch einfache Weise wesentlich verstärkt worden.
[0008] Dabei kann die tiefgezogene Verstärkungskehle in vorteilhafter Weise in eine Verstärkungssicke
oder - rippe des Stützfusses übergehen.
[0009] Eine Stabilitätserhöhung wird außerdem dadurch erreicht, daß jeder äußere Stützfuß
beiderseits seines im wesentlichen vertikalen Wandabschnitts im wesentlichen rechtwinklig
abstehende, durch Umformen gebildete Randbereiche aufweist, die auf der Oberseite
in den Auflageteil übergehen.
[0010] Um die Standfestigkeit des Warenträger-Systems zu erhöhen, weisen die äußeren Stützfüße
in vorteilhafter Weise an dem unteren Ende einen nach innen gerichteten hakenförmigen
Vorsprung auf. Um ein Abbrechen oder Wegknicken dieses hakenförmigen Vorsprunges zu
verhindern, kann sich dann die Verstärkungsrippe des Stützfusses bis in den hakenförmigen
Vorsprung erstrecken.
[0011] Die Kufen sind vorzugsweise einteilig aus einem Stahlblechstreifen gefertigt. Die
einteilige Konstruktion der Kufen ermöglicht eine einfache Fertigung bei hoher Stabilität.
Anstelle von Stahlblech kann auch ein anderes Material mit einer Festigkeit über 300
N/mm
2 verwendet werden.
[0012] Dadurch, daß die im wesentlichen vertikalen Wandabschnitte der Stützfüße nach innen
konisch geneigt sind und die im wesentlichen vertikalen Wandabschnitte der äußeren
Stützfüße zum hakenförmigen Vorsprung gerichtet konisch zulaufen, wird ein klemmungsfreies
Ineinanderstapeln der Paletten ermöglicht. Die Neigung der Seitenwände ist dabei gering
gehalten, um eine größstmögliche Stabilität zu erhalten, gleichzeitig aber die Stapelbarkeit
beizubehalten.
[0013] Dadurch, daß auf dem Auflageteil der Kufe im Bereich des mittleren Stützfusses ein
U-förmiger Bügel angeordnet ist, wobei der mittlere Schenkel des U-förmigen Bügels
bündig abschließt mit der Oberfläche der Auflageplatte und der mittlere Stützfuß der
Kufe einen dem Bügel angepaßten, in Längsrichtung verlaufende Schlitz aufweist, wird
die Stabilität des Warenträger-Systems besonders im mittleren Auflagebereich wesentlich
erhöht. Außerdem lassen sich durch diese Anordnung die Paletten auf einfache und sichere
Weise stapeln.
[0014] Die Kufe kann zwei parallel verlaufende Verstärkungssicken oder -rippen aufweisen,
die sich vom Auflageteil der Kufe bis in den Bereich der im wesentlichen vertikalen
Wandabschnitte des mittleren Stützfusses erstrecken. Dabei können die Verstärkungssicken
oder -rippen zu den äußeren Stützfüßen gerichtet V-förmig zusammenlaufen. In besonders
vorteilhafter Weise kann die mindestens eine tiefgezogene Verstärkungskehle der äußeren
Stützfüße in das V-förmige Ende der Verstärkungssicken oder -rippen auslaufen.
[0015] Bei einer bevorzugten Ausführungsform erstrecken sich drei Verstärkungskehlen an
jedem Stützfuß bis in den Auflageteil der Kufe.
[0016] Die mindestens eine Verstärkungskehle läuft in dem Auflageteil erst hinter der Querkante
des Auflageteils aus.
[0017] Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung näher erläutert.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung einer Palette im ¼-Euroformat,
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht einer Kufe mit drei Stützfüßen,
- Fig. 3
- eine Ansicht der Kufe in Richtung des Pfeils III in Fig. 2,
- Fig. 4
- einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3,
- Fig. 5
- eine Ansicht der Kufe in Richtung des Pfeils V in Fig. 2, und
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf die Kufe in Richtung des Pfeils VI in Fig. 2.
[0019] Die in Fig. 1 dargestellte 6-Fuß-¼-Euroformatpalette 2 des Warenträger-Systems 1
ist Bestandteil eines modularen Mehrweg-Paletten-Systems, das aufgrund des modularen
Aufbaus einen besonders raumsparenden Transport, eine große Flexibilität in der Zusammenstellung
von unterschiedlichen Paletten auf eine Euro-Palette und auch einen geringen Reparaturaufwand
ermöglicht. Die Palette 2 besteht im einzelnen aus einer Auflageplatte 4, in deren
Unterbau im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 zwei Kufen 8 mit jeweils einem Auflageteil
21 und drei Stützfüßen 6,9 auswechselbar befestigt sind.
[0020] Die Auflageplatte 4 weist durchgehende Aussparungen 3, 5 auf, in die die Stützfüße
6, 9 darübergestapelter Paletten eingreifen können. Die Kufe 8 weist im Bereich des
mittleren Stützfusses 6 einen U-förmigen Bügel 14 auf, der in die Aussparung 5 hineinreicht
und bündig mit der Oberfläche der Auflageplatte 4 abschließt. Die Stützfüße 6 weisen
entsprechende durchlaufende Schlitze 16 auf, die die Stapelbarkeit gewährleisten.
[0021] Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Kufe mit drei Stützfüßen. Die äußeren
Stützfüße 9 weisen jeweils eine nach innen gerichtete tiefgezogene Verstärkungskehle
7 auf, die sich in den Auflageteil 21 bis hinter die Querkante 22 erstreckt. Diese
Verstärkungskehle 7 geht weiterhin in eine Verstärkungssicke oder -rippe 11 des äußeren
Stützfusses 9 über, die sich von einem hakenförmigen Vorsprung 15 aus bis in den Auflageteil
21 der Kufe 8 erstreckt. Der hakenförmige Vorsprung 15 vergrößert die Auflagefläche
des Stützfusses 9 ohne die Gabelöffnung 10 zu verengen. Eine zusätzliche Verstärkung
der Kufe wird durch rechtwinklig umgeformte Randbereiche 19 der im wesentlichen vertikalen
Wandabschnitte 28 der äußeren Stützfüße 9 erreicht, die sich zu beiden Seiten der
äußeren Stützfüße 9 erstrecken und die auf der Oberseite in das Auflageteil 21 übergehen.
[0022] Parallel zur Kufe 8 verlaufen Verstärkungssicken 12, die im Auflageteil 21 der Kufe
8 als Verstärkungsrippen hervortreten. Wie am besten aus den Fign. 2 und 3 ersichtlich,
sind zwei zueinander parallele Verstärkungssicken bzw. -rippen 12 vorgesehen, die
sich vom Auflageteil 21 der Kufe 8 bis in den Bereich der im wesentlichen vertikalen
Wandabschnitte 20 des mittleren Stützfußes 6 erstrecken können. Die Verstärkungssicken
oder -rippen 12 können dabei jeweils zu den äußeren Stützfüßen gerichtet V-förmig
zusammenlaufen. Die Verstärkungskehle 7 der äußeren Stützfüße 9 kann dabei in das
V-förmige Ende der Verstärkungssicken oder- rippen 12 oder darüber hinaus auslaufen.
[0023] Der Mindestabstand der sich gegenüberliegenden Vorsprünge 15 der äußeren Stützfüße
9 beträgt ca. 540 mm.
[0024] Der Mindestabstand zwischen den sich gegenüberliegenden vertikalen Stirnkanten der
Randbereiche 19 beträgt ca. 575 mm. Die Stirnkanten der Randbereiche 19 dienen zum
Zentrieren der Palette 2 relativ zur Gabel 17. Die Kufen 8 bestehen vorzugsweise aus
einem streifenförmigen Stahlblech aus ST37 oder einem Stahlblech höherer Festigkeit
z.B. X2CR11, das mehrfach gebogen oder geschmiedet drei Stützfüße 6,9, nämlich die
zwei äußeren Stützfüße 9 und den mittleren vertikalen im Querschnitt trapezförmigen
Stützfuß 6 bildet. Der mittlere Stützfuß 6 weist einen parallel zur Auflageplatte
4 verlaufenden Bodenteil 18 und zwei Seitenwände 20 auf.
[0025] Wie aus Fig. 3 ersichtlich können die vertikalen Wandabschnitte 28 der äußeren Stützfüße
9 zum hakenförmigen Vorsprung 15 gerichtet konisch zulaufen, wodurch die Stapelbarkeit
erleichtert wird.
[0026] Fig. 4 zeigt die Verstärkungskehle 7 des äußeren Stützfusses 9 im Schnitt. Die größte
Tiefe der Verstärkungskehle befindet sich an der Stelle, wo der Übergang zwischen
dem Stützfuß 9 und dem Auflageteil 21 der Kufe 8 liegt. Auf diese Weise wird die bruchgefährdete
Stelle bei einem ungleichmäßigen Aufsetzen erheblich verstärkt und damit die Stabilität
des Warenträger-Systems 1 wesentlich vergrößert.
[0027] Wie aus Fig. 5 ersichtlich, sind die vertikalen Wandabschnitte 28 der äußeren Stützfüße
9 sowie die Seitenwände 20 des mittleren Stützfußes nach innen konisch geneigt, um
die Stapelbarkeit der Palette 2 sicherzustellen.
[0028] Desweiteren können der Bodenteil 18 und die Vorsprünge 15 auf der Unterseite mit
einem rutschfesten Belag, z.B. einer Hartfaserplatte mit nach unten weisender rauher
Oberfläche versehen sein.
[0029] In Längsrichtung der Kufe 8 ist zu beiden Seiten des mittleren Stützfusses 6 das
Auflageteil 21 als streifenförmiges Randelement ausgeführt. Das streifenförmige Randelement
entsteht in überlappender Weise bei der Bildung des mittleren Stützfusses 6. Die sich
erheblich überlappenden Randelemente können in ihrer Länge, in Fig. 2 ersichtlich,
gekürzt werden und deren überlappenden Enden miteinander verbunden, verschweißt oder
getoxt werden. Der mittlere Stützfuß 6 bildet mit Hilfe der Randelemente sowohl in
einer horizontalen Ebene als auch in einer vertikalen Ebene jeweils einen geschlossenen
Rahmen, so daß der mittlere Stützfuß in hohem Maße auch Scherkräfte aufnehmen kann.
[0030] Die für die Kufen 8 verwendeten Stahlbleche haben vorzugsweise eine Blechstärke von
ca. 2,5 bis 4 mm. Die Auflageplatte 4 kann auf ihrer Unterseite die Kufen 8 formschlüssig
aufnehmen. Bevorzugt wird dabei eine Rastverbindung verwendet, die beispielsweise
die seitlichen Kanten des Auflageteils 21 der Kufe 8 oder die rechtwinklig dazu verlaufenden
Stirnkanten an den Stützfüßen 9 übergreift, wodurch die Kufen 8 von der Auflageplatte
4 in der richtigen Position gehalten werden. Die Kufen 8 sind zusätzlich mit Befestigungslöchern
26 (s. Fig. 6) versehen, die es ermöglichen, die Kufen zusätzlich mit der Auflageplatte
4 zu verschrauben.
[0031] Vorzugsweise ist die Rastverbindung zwischen der Kufe 8 und der Auflageplatte 4 an
den schmalen Enden der Kufe 8 vorgesehen, während die langen Längskanten durch in
der Unterseite der Auflageplatte 4 vorgesehene Anschläge gesichert sind.
1. Warenträger-System mit aufeinander stapelbaren Paletten (2) mit jeweils einer Auflageplatte
(4) und mindestens zwei modular auswechselbaren Kufen (8), wobei jede Kufe (8) ein
Auflageteil (21), einen mittleren, im vertikalen Querschnitt in Längsrichtung der
Kufe U-förmigen Stützfuß (6), sowie zwei äußere, im horizontalen Querschnitt in Querrichtung
der Kufe (8) U-förmige Stützfüße (9) mit einem im wesentlichen vertikalen Wandabschnitt
(28) aufweist und wobei die Auflageplatte (4) Aussparungen (3,5) zur Aufnahme der
Stützfüße (6,9) aufeinandergestapelter Paletten aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder äußere Stützfuß (9) mindestens eine nach innen gerichtete, tiefgezogene Verstärkungskehle
(7) aufweist, die sich von dem Wandabschnitt (28) des Stützfußes (9) bis in den Auflageteil
(21) der Kufe (8) für die Auflageplatte (4) erstreckt, und deren größte Tiefe sich
im Übergangsbereich zwischen dem Stützfuß (9) und dem Auflageteil (21) befindet.
2. Warenträger-System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kehle (7) in eine Versteifungssicke oder -rippe (11) des äußeren Stützfußes (9)
übergeht.
3. Warenträger-System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder äußere Stützfuß (9) beiderseits seines im wesentlichen vertikalen Wandabschnitts
(28) im wesentlichen rechtwinklig abstehende, durch Umformen gebildete Randbereiche
(19) aufweist, die auf der Oberseite in das Auflageteil (21) übergehen.
4. Warenträger-System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Stützfüße (9) an dem unteren Ende einen nach innen gerichteten hakenförmigen
Vorsprung (15) aufweisen.
5. Warenträger-System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Verstärkungsrippe (11) des Stützfusses (9) bis in den hakenförmigen Vorsprung
(15) erstreckt.
6. Warenträger-System nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kufen (8) aus einem Stahlblechstreifen hergestellt sind.
7. Warenträger-System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die im wesentlichen vertikalen Wandabschnitte (28) der Stützfüße (6,9) nach innen
konisch geneigt sind.
8. Warenträger-System nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die im wesentlichen vertikalen Wandabschnitte (28) der äußeren Stützfüße (9) zum
hakenförmigen Vorsprung (15) gerichtet konisch zulaufen.
9. Warenträger-System nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Auflageteil (21) der Kufe (8) im Bereich des mittleren Stützfußes (6) ein
U-förmiger Bügel (14) angeordnet ist, wobei der mittlere Schenkel des U-förmigen Bügels
bündig abschließt mit der Oberfläche der Auflageplatte (4) und der mittlere Stützfuß
(6) der Kufe (8) einen dem Bügel (14) angepaßten, in Längsrichtung verlaufenden Schlitz
(16) aufweist.
10. Warenträger-System nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kufe (8) zwei parallel verlaufende Verstärkungssicken oder -rippen (12) aufweist,
die sich vom Auflageteil (21) der Kufen (8) bis in den Bereich der im wesentlichen
vertikalen Wandabschnitte (20) des mittleren Stützfußes (6) erstrecken.
11. Warenträger-System nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungssicken oder -rippen (12) zu den äußeren Stützfüßen (9) gerichtet
V-förmig zusammenlaufen.
12. Warenträger-System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine tiefgezogene Verstärkungskehle (7) der äußeren Stützfüße (9)
in das V-förmige Ende der Verstärkungssicken oder -rippen (12) ausläuft.
13. Warenträger-System nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Verstärkungskehle (7) in den Auflageteil (21) hinter der Querkante
(22) des Auflageteils (21) ausläuft.
14. Warenträger-System nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Palette (2) aus einer ¼-Euroformatpalette besteht.
1. An article support system comprising pallets (2) adapted to be stacked upon each other,
each having a support plate (4) and at least two modular exchangeable runners (8),
said runners (8) each having a support member (21), a central U-shaped support foot
(6), seen in vertical longitudinal section of the runner, as well as two outer U-shaped
support feet (9), seen in horizontal cross section of the runner (8), having a substantially
vertical wall section (28), and wherein the support plate (4) has recesses (3, 5)
for receiving the support feet (6, 9) of stacked pallets,
characterized in that
each outer support foot (9) has at least one inward directed deep-drawn reinforcement
groove (7) that extends from the wall section (28) of the support foot (9) into the
support member (21) of the runner (8) of the support plate (8), the greatest depth
thereof being in the transition between the support foot (9) and the support member
(21).
2. The article support system of claim 1, characterized in that the groove (7) passes into a reinforcement groove or rib (11) of the outer support
foot (9).
3. The article support system of claim 1 or 2, characterized in that each outer support foot (9) has edge portions on both sides of its substantially
vertical wall section (28), said edge portions projecting substantially at right angles
and being formed by deforming, passing into the support member (21) at the top surface.
4. The article support system of one of claims 1 to 3, characterized in that the outer support feet (9) have an inward directed hook-shaped projection (15) at
their lower end.
5. The article support system of claim 4, characterized in that the reinforcement rib (11) of the support foot (9) extends into the hook-shaped projection
(15).
6. The article support system of one of claims 1 to 5, characterized in that the runners (8) are made from a strip of steel sheet.
7. The article support system of one of claims 2 to 4, characterized in that the substantially vertical wall sections (28) of the support feet (6, 9) are conically
inclined inward.
8. The article support system of one of claims 1 to 7, characterized in that the substantially vertical wall sections (28) of the outer support feet (9) taper
conically toward the hook-shaped projection (15).
9. The article support system of one of claims 1 to 8, characterized in that a U-shaped bracket (14) is provided on the support member (21) of the runner (8)
in the region of the central support foot (6), the central leg of the U-shaped bracket
being flush with the surface of the support plate (4) and the central support foot
(6) having a longitudinally extending slot (16) adapted to the bracket (14).
10. The article support system of one of claims 1 to 9, characterized in that the runner (8) has two parallel reinforcement grooves or ribs (12) extending from
the support member (21) of the runners (8) into the region of the substantially wall
sections (20) of the central support foot (6).
11. The article support system of claim 10, characterized in that the reinforcement grooves or ribs (12) converge in V-shape towards the outer support
feet (9).
12. The article support system of claim 11, characterized in that at least one deep-drawn reinforcemnt grrove (7) of the outer support feet (9) terminates
in the V-shaped end of the reinforcement grooves or ribs.
13. The article support system of one of claims 1 to 12, characterized in that the at least one reinforcement groove (7) terminates in the support member (21) behind
the transverse edge (22) of the support member (21).
14. The article support system of one of claims 1 to 13, characterized in that the pallet (2) is a quarter Europallet.
1. Système porte-marchandises à palettes (2) empilables les unes sur les autres comportant
respectivement une plaque support (4) et au moins deux patins (8) modulaires échangeables,
chaque patin (8) présentant une partie support (21), un pied d'appui médian (6), en
forme de U en section transversale verticale suivant la direction longitudinale du
patin, ainsi que deux pieds d'appui extérieurs (9), en forme de U en section transversale
horizontale suivant la direction transversale du patin (8) avec une partie de paroi
(28) essentiellement verticale, et la plaque support (4) présentant des évidements
(3, 5) pour la réception des pieds d'appui (6, 9) des palettes empilées les unes sur
les autres,
caractérisé par le fait que chaque pied d'appui extérieur (9) comporte au moins une rainure de renforcement (7)
obtenue par emboutissage profond, dirigée vers l'intérieur, rainure qui s'étend de
la partie de paroi (28) du pied d'appui (9) jusque dans la partie support (21) du
patin (8) pour la plaque support (4), et dont la plus grande profondeur se trouve
dans la zone de raccordement entre le pied d'appui (9) et la partie support (21).
2. Système porte-marchandises selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la rainure (7) se convertit en une moulure ou nervure (11) de raidissement du pied
d'appui extérieur (9).
3. Système porte-marchandises selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que chaque pied d'appui extérieur (9) présente, des deux côtés de sa partie de paroi
(28) essentiellement verticale, des zones de bord (19) réalisées par formage, s'écartant
de la paroi essentiellement à angle droit, qui se raccordent à la face supérieure
de la partie support (21).
4. Système porte-marchandises selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que les pieds d'appui extérieurs (9) présentent à leur extrémité inférieure une saillie
(15) en forme de crochet dirigée vers l'intérieur.
5. Système porte-marchandises selon la revendication 4, caractérisé par le fait que la nervure de renforcement (11) du pied d'appui (9) s'étend jusqu'à la saillie (15)
en forme de crochet.
6. Système porte-marchandises selon la revendication 1 à 5, caractérisé par le fait que les patins (8) sont fabriqués à partir d'une bande de tôle d'acier.
7. Système porte-marchandises selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que les parties de paroi (28) essentiellement verticales des pieds d'appui (6, 9) sont
inclinées en cône vers l'intérieur.
8. Système porte-marchandises selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que les parties de paroi (28) essentiellement verticales des pieds d'appui (9) extérieurs
s'étendent jusqu'à la saillie (15) en forme de crochet en étant inclinées en cône.
9. Système porte-marchandises selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait qu'un étrier (14) en forme de U est disposé sur la partie support (21) du patin (8) dans
la zone du pied d'appui médian (6), la branche médiane de l'étrier en forme de U s'arrêtant
à fleur de la surface supérieure de la plaque support (4) et le pied d'appui médian
(6) du patin (8) présentant une fente (16), s'étendant suivant la direction longitudinale,
adaptée à l'étrier (14).
10. Système porte-marchandises selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé par le fait que le patin (8) présente deux moulures ou nervures (12) de renforcement se développant
parallèlement, qui s'étendent depuis la partie support (21) des patins (8) jusque
dans la zone des parties de paroi essentiellement verticales (20) du pied d'appui
médian (6).
11. Système porte-marchandises selon la revendication 10, caractérisé par le fait que les moulures ou nervures de renforcement (12) se rejoignent vers les pieds d'appui
extérieurs (9) en formant un V.
12. Système porte-marchandises selon la revendication 11, caractérisé par le fait que la ou les rainures de renforcement (7) obtenues par emboutissage profond des pieds
d'appui extérieurs (9) se terminent en traversant l'extrémité en forme de V des moulures
ou nervures (12) de renforcement.
13. Système porte-marchandises selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé par le fait que la ou les rainures de renforcement (7) se terminent dans la partie support (21) en
arrière de l'arête transversale (22) de la partie support (21).
14. Système porte-marchandises selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé par le fait que la palette (2) est constituée d'une palette 1/4 - euroformat.