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(11) |
EP 0 900 895 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.05.2003 Patentblatt 2003/21 |
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Anmeldetag: 14.08.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E04F 11/16 |
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Bausatz für die Treppenrenovierung
Kit for stair renovation
Ensemble pour la rénovation de marches d'escalier
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB |
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Priorität: |
06.09.1997 DE 29716072 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.03.1999 Patentblatt 1999/10 |
| (73) |
Patentinhaber: Ludwig, Ernst |
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86368 Gersthofen (DE) |
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Erfinder: |
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- Ludwig, Ernst
86368 Gersthofen (DE)
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Vertreter: Rapp, Bertram, Dr. et al |
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Charrier Rapp & Liebau
Patentanwälte
Postfach 31 02 60 86063 Augsburg 86063 Augsburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 233 487 DE-U- 9 315 339
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EP-A- 0 449 428 FR-A- 2 694 585
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Bausatz für die Treppenrenovierung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Ein bekannter Bausatz für die Treppenrenovierung weist ein Montageprofil auf, bei
welchem der vertikale Schenkel nach oben verlängert ist und an diese Verlängerung
sich die Trittleiste nasenförmig anschließt. Diese nasenförmige Trittleiste weist
abgehend von der Verlängerung einen horizontalen Bereich auf, an welchen sich ein
konvex geformter Bereich mit einem konstanten Krümmungsradius anschließt. Die vorerwähnte
Verlängerung bildet hierbei die Anschlagsfläche für die neue Trittstufe, während die
horizontale Unterseite der Trittleiste die Anschlagsfläche für die Setzstufe bildet.
Die vertikale und horizontale Anschlagsfläche weisen jeweils gleiche Höhe auf.
[0003] Hiermit können Tritt- und Setzstufen montiert werden, die zueinander gleiche Dicke
aufweisen. Zur Verarbeitung kommen Tritt- und Setzstufen aus Parkett, aus Laminat,
aus PVC und aus Linoleum. Das Parkett weist beispielsweise eine Dicke von 14 mm auf,
während das dazu erheblich billigere Laminat nur eine Dicke von 8 mm aufweist. Dies
bedingt unterschiedliche Montageprofile, bei denen einmal die Höhe der Anschlagsflächen
14 mm für die Verarbeitung von Parkett, 8 mm für die Verarbeitung von Laminat oder
2,5mm für die Verarbeitung von PVC beträgt.
[0004] Die EP-A-0 233 487 offenbart eine Profilleiste zur Treppenrenovierung mit den Merkmalen
des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Auch diese Profilleiste bzw. ein entsprechender
Bausatz weisen ein Montageprofil auf, welches zwei rechtwinklig zueinander verlaufende
Schenkel hat, die zur Anlage an die alten Tritt- und Setzstufen kommen. Am Scheitel
der Schenkel und von diesem überstehend ist eine Trittleiste vorgesehen, deren verrundeter
Bereich sich über etwa 90° erstreckt. Ferner zeigt diese Druckschrift, daß die Enden
dieser Trittleiste, gemessen zum jeweiligen Schenkel, unterschiedliche Höhen aufweisen,
die Dicken der beiden Stufen unterschiedlich und etwa gleich den unterschiedlichen
Höhen sind und der verrundete Bereich vom Scheitel der Schenkel in Richtung des höheren
Endes versetzt angeordnet ist Die Druckschrift zeigt jedoch nicht, daß die unbearbeiteten
Stirnseiten der Tritt- und Setzstufen gegen das vertikale bzw. horizontale Ende der
Trittleiste anstoßen. Vielmehr zeigt die Druckschrift, daß beide Enden der Stufen
aufwendig bearbeitet werden müssen, um in spezielle Profilierungen des Montageprofils
eingreifen zu können. Es ist also notwendig, bei der Trittleiste eine Ecke herauszufräsen.
Noch komplizierter ist es bei der Setzstufe, aus der ein außergewöhnlich kompliziertes
Profil auszufräsen ist.
[0005] Weitere Profilleisten bzw. Montagebausätze sind den Druckschriften DE-U-93 15 339,
EP-A-0 449 428 und FR-A-2 694 585 zu entnehmen.
[0006] Bei großflächigen Trittstufen besteht aus Kostengründen das Bedürfnis, daß diese
aus Laminat bestehen, während aus optischen Gründen die Setzstufe aus Parkett bestehen
soll. Oftmals besteht auch das umgekehrte Bedürfnis, als Trittstufe Parkett zu verwenden,
während die Setzstufe aus Laminat bestehen soll. Mit den bekannten Montageprofilen
können solche Wünsche nicht erfüllt werden, da Tritt- und Setzstufe jeweils die gleiche
Dicke aufweisen müssen.
[0007] Es besteht daher die Aufgabe, einen Bausatz bereitzustellen, mit welchem auch von
Heimwerkern auf einfache und kostengünstige Weise Tritt- und Setzstufen unterschiedlicher
Dicke montiert werden können und die Kosten für die Lagerhaltung des Materials minimiert
werden.
[0008] Gelöst wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen
sind den Unteransprüchen entnehmbar.
[0009] Aufgrund der Profilgestaltung ist es z.B. möglich, für die Trittstufe Parkett oder
Laminat und für die Setzstufe Laminat oder Parkett zu verwenden. Dies ist möglich
durch die Verwendung des gleichen Montageprofils in zwei unterschiedlichen Einbaulagen.
Jedoch ist sichergestellt, daß in jeder Einbaulage an die Trittstufe sich eine konvexe
Trittleiste anschließt, das heißt daß der Übergang zwischen Tritt- und Setzstufe einen
gekrümmten Verlauf aufweist.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Hierbei zeigen die
Figuren 1-5 Beispiele, die das Verständnis der Erfindung erleichtern, jedoch nicht im Schutzbereich
der Erfindung liegen und
Figur 6 eine stirnseitige Ansicht eines Montageprofils gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
[0011] Das Montageprofil nach Figur 1 weist zwei rechtwinklig zueinander verlaufende und
gleichlange Schenkel 1, 2 auf. Im Scheitelpunkt der Schenkel 1, 2 ist eine konvex
geformte Trittleiste 3 vorgesehen, welche in Verlängerung der Schenkel 1, 2 zwei rechtwinklig
zueinander verlaufende Anschlagsflächen 4, 5 bildet. Die Anschlagsfläche 4 ist höher
als die Anschlagsfläche 5. Gemäß dem vorbeschriebenen Beispiel weist die Anschlagsfläche
4 eine Höhe von 14 mm und die Anschlagsfläche 5 eine solche von 8 mm auf. Der verrundete
Bereich 6 der Trittleiste weist einen sich verändernden Krümmungsradius auf. Im Bereich
der Anschlagsfläche 4 beträgt der Krümmungsradius des verrundeten Bereichs 6 etwa
14 mm, der bis in den Bereich der Anschlagsfläche 5 in einen Krümmungsradius von etwa
8 mm übergeht. Die vorgenannten Millimeterangaben sind als beispielshaft zu verstehen.
[0012] Wird der Schenkel 1 auf der alten Trittstufe befestigt und der Schenkel 2 an der
alten Setzstufe, dann wird für die Trittstufe 7 Parkett verwendet, während für die
Setzstufe 8 ein Laminat eingesetzt wird. Wird dagegen der Schenkel 2 auf der alten
Trittstufe und der Schenkel 1 an der alten Setzstufe befestigt, dann wird für die
Trittstufe 7 ein Laminat und für die Setzstufe 8 Parkett verwendet. In beiden Einbaufällen
ergibt sich in Verlängerung der Trittstufe 7 ein konvex geformter, verrundeter Bereich
6 der Trittleiste 3.
[0013] Die Stirnseiten der Stufen 7, 8 sind jeweils mit einer Nut versehen, in welche eine
Feder 10, 11 an den Anschlagsflächen 4, 5 eingreift. Die freien Enden der Schenkel
1, 2 sind jeweils verrundet.
[0014] Im Abstand zur Trittleiste 3 weisen die Schenkel 1, 2 jeweils eine flache Vertiefung
12, 13 auf. Gemäß einer Ausführungsform wird in diese flachen Vertiefungen 12, 13
ein beidseits haftendes Klebeband eingelegt, das zur Sicherung der Stufen 7, 8 dient.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform können diese Stufen 7, 8 eine flache Erhöhung
aufweisen, mit welchen die Stufen 7, 8 in die Vertiefungen 12, 13 eingeklippt werden.
[0015] Zur Materialersparnis kann die Trittleiste 3 als Hohlprofil mit einer durchgehenden
Ausnehmung 14 ausgebildet sein.
[0016] Gemäß der Ausführung nach Figur 1 nimmt die Trittleiste 3 etwa einen Viertelkreis
ein. Es ist jedoch gemäß Figur 2 auch möglich, die Trittleiste 3' in Richtung der
Schenkel 1, 2 zu verlängern. Die verlängerten Bereiche, welche im wesentlichen mit
ihrer Außenkante parallel zu den Schenkeln 1, 2 verlaufen, sind mit 15, 16 bezeichnet.
Die Enden dieser verlängerten Bereiche 15, 16 bilden dann die Anschlagsflächen 4,
5. In Figur 2 ist die Einbaulage des Montageprofils dargestellt, bei welchen die Trittstufe
7' von einem Laminat und die Stellstufe 8' von einem Parkett gebildet werden.
[0017] Anstelle eines allmählichen Übergangs des verrundeten Bereichs 6 von der Höhe der
Anschlagsfläche 5 zur Höhe der Anschlagsfläche 4 kann dieser Bereich auch durch einen
Polygonzug gebildet werden.
[0018] In Figur 3 ist eine dritte Ausführungsform dargestellt. Sie ist für Verbindungen
konzipiert, bei denen Tritt- und Setzstufe stark unterschiedliche Dicke 18, 19 aufweisen.
Um eine zweckmäßige Verbindung zwischen den beiden Stufen zu schaffen, ist der Scheitelpunkt
17, der von den beiden Schenkeln 1 und 2 gebildet wird, deshalb gegenüber dem Scheitelpunkt
23 des verrundeten Bereiches 6 sowohl vertikal in Richtung der höheren Anschlagsfläche
4 als auch horizontal weg vom Schenkel 1 versetzt. Die Trittstufe 7" steht dabei in
Richtung auf die Trittleiste 3 über den Scheitelpunkt 17 hinaus. Dadurch kann die
Anschlagfläche 4 gegenüber der Anschlagfläche 5 deutlich höher ausgeführt werden.
[0019] Der verrundete Bereich 6 der Trittleiste weist einen sich verändernden Krümmungsradius
auf und entspricht an seinen Rändern in etwa der Höhe der sich anschließenden Tritt-/Setzstufe
7'', 8''.
[0020] Um trotz der Verdickung der Trittleiste 3 eine Materialhäufung an der Trittleiste
3 zu vermeiden, ist eine Ausnehmung 14' vorgesehen, die in Längsrichtung durch die
Trittleiste 3 verläuft. Die Ausnehmung 14' besitzt dazu vorteilhafterweise die Form
einer Nut, welche sich zur Innenseite des von den Schenkeln 1 und 2 gebildeten Winkels
hin öffnet. Die Nutöffnung liegt dabei auf der Seite des Schenkels 1, an dem die gegenüber
der Stufe 7" dickere Stufe 8" anliegt. Die Nut 14' verläuft dabei vorteilhafterweise
im wesentlichen parallel zur Anschlagfläche 4 der dickeren Stufe. Die offene Gestaltung
der Ausnehmung 14' vereinfacht die Herstellung des Profils und führt zu einer deutlichen
Materialersparnis.
[0021] Figur 4 zeigt eine Ausführungsform, bei der verrundete Bereich 6 der Trittleiste
3 über einen Steg 20 mit dem Scheitelpunkt 17 der Schenkel 1, 2 verbunden ist. Der
Steg 20 fluchtet dabei mit einem der Schenkel 1 oder 2, im vorliegenden Beispiel dem
Schenkel 2. Der Steg 20 greift im Krümmungsrandbereich 25 der Trittleiste 3 an dessen
Innenseite an. Die dem Schenkel 1 zugewandte Seite des Steges 20 dient vorteilhafterweise
als Anschlagfläche 4 für die am Schenkel 1 angebrachte (nicht gezeigte) Stufe. Für
die an Schenkel 2 vorgesehene (nicht gezeigte) Stufe wird durch Einschieben der Stufe
unter den Krümmungsendbereich 24 der Trittleiste 3 ein Anschlag gebildet. Durch Übergreifen
der Tritt-/Setzstufe bietet die Trittleiste 3 eine einfache und zweckmäßige Halterung
sowie einen Schutz gegen das Eindringen von Schmutz in sonst vorhandene senkrechte
Fugen. Dieses Profil ist materialsparend und einfach zu fertigen.
[0022] Die in Figur 5 dargestellte Ausführungsform entspricht weitgehend der vierten Ausführungsvariante.
Sie besitzt jedoch einen Steg 20, der mit den beiden Schenkeln 1 und 2 jeweils einen
stumpfen Winkel einschließt. Die genaue Wahl des Winkels richtet sich zweckmäßigerweise
nach dem Dickenverhältnis der zu verbindenden Stufen.
[0023] Die Krümmungsrandsbereiche 24, 25 der Trittleiste 3 sind verlängert, so daß sie parallel
zu den jeweiligen Schenkeln 1 und 2 über den Scheitelpunkt 17 hinausragen. Der Krümmungsverlauf
des verrundeten Bereiches 6 verläuft dabei so, daß der Krümmungsradius in den Krümmungsrandbereichen
24, 25 etwa der Höhe der jeweiligen Tritt- bzw. Setzstufe entspricht. Im dazwischenliegenden
verrundeten Bereich 6 nähern sich die beiden Krümmungsradien aneinander an.
[0024] Bei dieser Bauform werden die Tritt- und Setzstufe unter die überstehenden Verlängerungen
der Krümmungsrandbereiche 24, 25 eingeschoben. Der Anschlag für die eingeschobenen
Stufen wird jeweils an der scheitelnahen Kante des Steges 20 gebildet.
[0025] Figur 6 zeigt ein Montageprofil, das weitgehend dem Profil von Figur 5 entspricht.
Allerdings besitzt der verrundete Bereich 6 der Trittleiste 3 im wesentlichen die
Kontur eines Kreissegmentes mit konstantem Radius. An seiner Innenseite sind Vorsprünge
vorgesehen, welche als Anschlagflächen 4, 5 dienen.
[0026] Der Steg 20 greift in der Mitte des verrundeten Bereichs der Trittleiste 3 an.
[0027] Der Steg 20 selbst ist winklig gestaltet. Der scheitelnahe, mit dem Schenkel 2 fluchtenden
Schenkel des Steges 20 ist so dimensioniert, daß die zwischen Tritt- und Setzstufe
bestehende Höhendifferenz ausgeglichen wird. Er fluchtet dabei zweckmäßigerweise mit
dem Schenkel 2, wodurch eine Verlängerung des Schenkels 2 entsteht. Die Dicke des
Steges 20 ist vorteilhafterweise so gewählt, daß die dem Schenkel 1 zugewandte Seite
des Steges 20 in diesem Bereich mit der Anschlagsfläche 4 fluchtet, wodurch eine zweite
Anschlagsfläche 4' entsteht. Der zweite Schenkel des Steges 20 verläuft in einem stumpfen
Winkel von etwa 135° zum ersten Schenkel des Steges zum verrundeten Bereich 6 der
Trittleiste 3 hin.
[0028] Zur Montage werden Tritt- und Setzstufe jeweils im Krümmungsrandbereich 24, 25 unter
die Trittleiste 3 geschoben, bis sie an den jeweiligen Anschlagflächen 4, 4', 5 anliegen.
Durch die zum Schenkel 2 fluchtende Anordnung des scheitelnahen Bereiches von Steg
20 kann dabei die Kante der an Schenkel 12 befestigten Stufe auch über den Scheitelpunkt
17 hinausragen.
[0029] Durch die kreissegmentförmige Gestaltung der Trittleiste 3 wird ein gleichmäßiger
Benutzungskomfort unabhängig von der Einbaulage des Profils gewährleistet. Der mittige
Angriff des Steges 20 am verrundeten Bereich 6 ermöglicht eine in allen Einbaulagen
etwa gleiche Belastungsverteilung.
[0030] Die winklige Gestaltung des Steges 20 ermöglicht einerseits einen mittigen Angriff
an der Trittleiste 3 und gleichzeitig eine bezüglich der zu kombinierenden Stufen
zweckmäßige Versetzung der Trittleiste 3 zum Scheitelpunkt 17. Der Stegquerschnitt
kann statt eines Winkels auch eine oder mehrere Krümmungen oder einen anderen zweckmäßigen
nichtgeradlinigen Verlauf aufweisen.
1. Bausatz für die Treppenrenovierung, bestehend aus einem Montageprofil, einer Trittstufe
(7) und einer Setzstufe (8), wobei das Montageprofil zwei rechtwinklig zueinander
verlaufende Schenkel (1, 2) aufweist, die in der gebrauchsstellung zur Anlage an die
alten Trittund Setzstufen kommen und am Scheitel (17) der Schenkel (1, 2) und von
diesen überstehend eine Trittleiste (3) vorgesehen ist, deren verrundeter Bereich
(6) sich über etwa 90° erstreckt, wobei die Enden der Trittleiste (3) gemessen zum
jeweiligen Schenkel (1, 2) unterschiedliche Höhen aufweisen, die Dicken (18, 19) der
beiden Stufen (7, 8) unterschiedlich und etwa gleich den unterschiedlichen Höhen sind
und der verrundete Bereich (6) vom Scheitel (17) der Schenkel (1, 2) in Richtung des
höheren Endes versetzt angeordnet ist, wobei sich mindestens an einer Seite des verrundeten
Bereiches (6) ein parallel zum benachbarten Schenkel (1, 2) verlaufender Bereich anschließt
und die Trittleiste (3) jeweils eine Anschlagfläche (4,4', 5) für die Tritt-/Setzstufe
(7, 8) aufweist, wobei die Trittleiste (3) über einen Steg (20) mit den Schenkeln
(1, 2) verbunden ist und wobei die Trittleiste (3) die Stirnseiten der Tritt-/Setzstufen
(7, 8) übergreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Trittleiste (3) ein horizontales Ende (4) und ein vertikales Ende (5) aufweist
wobei in der gebrauchsstellung die Stirnseiten der Tritt- und Setzstufen (7, 8) gegen
das vertikale und das horizontale Ende der Trittleiste (3) anstoßen und das Montageprofil
so ausgebildet ist, daß es um 90° verdreht einbaubar ist, wobei dann die Trittstufe
(7) und die Setzstufe (8) auf die jeweils anderen Schenkel (2, 1) montiert werden.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Beginn und Ende des verrundeten Bereichs (6) der Trittkante (3) etwa in der gedachten
Verlängerung der Schenkel (1, 2) liegen.
3. Bausatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagsflächen (4, 5) und die Stufen (7, 8) über jeweils eine Nut-Federverbindung
miteinander verbunden sind.
4. Bausatz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten an den Stirnseiten der Stufen (7, 8) angeordnet sind.
5. Bausatz nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trittleiste (3) ein Hohlprofil ist.
6. Bausatz nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Trittleiste (3) eine Ausnehmung (14, 14') aufweist, die in Längsrichtung
durch das Montageprofil verläuft.
7. Bausatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (14') die Form einer Nut besitzt, welche an der Innenseite des aus
den Schenkeln (1, 2) gebildeten Winkels verläuft und die Nut im wesentlichen parallel
zur Anschlagfläche (4) der dickeren Stufe verläuft.
8. Bausatz nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (20) zumindest in einem Teilbereich in einen stumpfen Winkel bezüglich eines
Schenkels (1, 2) verläuft.
9. Bausatz nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (20) in einem der Krümmungsrandbereiche (24, 25) der Trittleiste (3) angreift.
10. Bausatz nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (20) einen winkligen Querschnitt aufweist, wobei ein erster Schenkel des
Steges (20) eine Verlängerung eines der Schenkel (1,2) bildet, ein zweiter Schenkel
des Steges (20) in einem stumpfen Winkel von etwa 135° zum ersten Schenkel verläuft
und etwa mittig am verrundeten Bereich (6) der Trittleiste (3) im wesentlichen die
Kontur eines Kreissegmentes mit konstantem Krümmungsradius besitzt.
11. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Krümmungsradius des verrundeten Bereiches (6) in seinen Krümmungsrandbereichen
(24, 25) jeweils etwa der Höhe der jeweiligen Stufe (7, 8) entspricht.
1. Kit for renovation of stairs, consisting of an assembly profile, a tread (7) and a
riser (8), in which the assembly profile exhibits two limbs (1, 2) running at right
angles to one another which in the position of use come to bear against the old treads
and risers and at the vertex (17) of the limbs (1, 2) and projecting from these there
is a step edging strip (3) the rounded area (6) of which extends over approximately
90°, in which the ends of the step edging strip (3) exhibit different heights measured
to the respective limb (1, 2), the thicknesses (18, 19) of the two steps (7, 8) are
different and roughly equal to the different heights and the rounded area (6) is arranged
offset from the vertex (17) of the limbs (1, 2) in the direction of the higher end,
in which at least on one side of the rounded area (6) there is an adjoining area running
parallel to the neighbouring limb (1, 2) and the step edging strip (3) in each case
exhibits a stop surface (4, 4', 5) for the tread/riser (7, 8), in which the step edging
strip (3) is connected to the limbs (1, 2) through a web (20) and in which the step
edging strip (3) engages over the ends of the treads/risers (7, 8), characterised in that the step edging strip (3) exhibits a horizontal end (4) and a vertical end (5), in
which in the position of use the ends of the treads and risers (7, 8) abut against
the vertical and the horizontal end of the step edging strip (3) and the assembly
profile is embodied so that it can be installed turned through 90° when the tread
(7) and the riser (8) are assembled on the respective other limbs (2, 1).
2. Kit according to claim 1, characterised in that the beginning and end of the rounded area (6) of the step edging strip (3) lie roughly
in the imaginary extension of the limbs (1, 2).
3. Kit according to claim 2, characterised in that the stop surfaces (4, 5) and the treads and risers (7, 8) are connected to one another
by means of a tongue and groove joint in each case.
4. Kit according to claim 3, characterised in that the grooves are arranged in the ends of the treads and risers (7, 8).
5. Kit according to one of the preceding claims, characterised in that the step edging strip (3) is a hollow profile.
6. Kit according to one of the preceding claims, characterised in that the cross-section of the step edging strip (3) exhibits a recess (14, 14') which
runs in the longitudinal direction through the assembly profile.
7. Kit according to claim 6, characterised in that the recess (14') has the form of a groove which runs on the inside of the angle formed
by the limbs (1, 2) and the groove essentially runs parallel to the stop surface (4)
of the thicker tread or riser.
8. Kit according to one of the preceding claims, characterised in that at least in a part area the web (20) runs at an obtuse angle relative to a limb (1,
2).
9. Kit according to one of the preceding claims, characterised in that the web (20) is attached in one of the curve edge areas (24, 25) of the step edging
strip (3).
10. Kit according to one of the preceding claims, characterised in that the web (20) exhibits an angular cross-section, in which a first limb of the web
(20) forms an extension of one of the limbs (1, 2), a second limb of the web (20)
runs at an obtuse angle of approximately 135° to the first limb and essentially exhibits
the contour of a segment of a circle with a constant radius of curvature roughly in
the middle of the rounded area (6) of the step edging strip (3).
11. Kit according to one of claims 1 to 9, characterised in that the radius of curvature of the rounded area (6) in its curve edge areas (24, 25)
in each case roughly corresponds to the height of the respective tread or riser (7,
8).
1. Kit pour rénovation de marches d'escalier, composé d'un profilé de montage, d'un plateau
de marche (7) et d'une contremarche (8), moyennant quoi le profilé de montage comprend
deux montants (1, 2), s'étendant perpendiculairement l'un par rapport à l'autre, qui,
en position d'utilisation, prennent appui sur les anciens plateaux de marche et contremarches,
et un listeau (3), dont la zone arrondie (6) s'étend suivant un angle d'à peu près
90°, est prévu au sommet (17) des montants (1, 2) et s'avance en saillie à partir
de ces derniers, les extrémités du listeau (3), mesurées par rapport au montant respectif
(1, 2), présentent des hauteurs différentes, les épaisseurs (18, 19) des deux marches
(7, 8) sont différentes et à peu près identiques aux hauteurs différentes et la zone
arrondie (6) est disposée, en décalage, à partir du sommet (17) des montants (1,2)
dans le sens de l'extrémité la plus élevée, moyennant quoi une zone, s'étendant parallèlement
au montant (1, 2) contigu, se raccorde à au moins un côté de la zone arrondie (6)
et le listeau (3) présente respectivement une surface de butée (4, 4', 5) pour le
plateau de marche (7, 8), moyennant quoi le listeau (3) est relié aux montants (1,
2) par le biais d'une traverse (20) et moyennant quoi le listeau (3) surplombe les
côtés frontaux des plateaux de marche / contremarches (7, 8), caractérisé en ce que le listeau (3) présente une extrémité horizontale (4) et une extrémité verticale
(5), moyennant quoi les côtés frontaux des plateaux de marche / contremarches (7,
8) s'appuient, en position d'utilisation, contre l'extrémité verticale et l'extrémité
horizontale du listeau (3) et le profilé de montage est configuré de manière à pouvoir
être incorporé avec un angle de torsion de 90°, moyennant quoi le plateau de marche
(7) et la contremarche (8) sont alors montés sur les autres montants respectifs (2,
1).
2. Kit selon la revendication 1, caractérisé en ce que le début et la fin de la zone arrondie (6) du listeau (3) se situent à peu près dans
le prolongement prévu des montants (1, 2).
3. Kit selon la revendication 2, caractérisé en ce que les surfaces de butée (4, 5) et les marches (7, 8) sont reliées les unes aux autres,
à chaque fois, par le biais d'un joint à rainure et languette.
4. Kit selon la revendication 3, caractérisé en ce que les rainures sont disposées sur les côtés frontaux des marches (7, 8).
5. Kit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le listeau (3) est un profilé creux.
6. Kit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la coupe transversale du listeau (3) présente un creux (14, 14') qui s'étend dans
le sens longitudinal à travers le profilé de montage.
7. Kit selon la revendication 6, caractérisé en ce que le creux (14') a la forme d'une rainure qui s'étend, du côté interne de l'angle formé
par les montants (1, 2), et que la rainure s'étend pour l'essentiel de manière parallèle
à la surface de butée (4) de la marche plus épaisse.
8. Kit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la traverse (20) s'étend, au moins dans une zone partielle, suivant un angle obtus
par rapport à un montant (1, 2).
9. Kit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la traverse (20) rentre dans l'une des zones marginales de courbure (24, 25) du listeau
(3).
10. Kit selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la traverse (20) présente une coupe transversale à angles, un premier montant de
la traverse (20) formant une prolongation d'un des montants (1, 2), un deuxième montant
de la traverse (20) s'étendant suivant un angle obtus d'à peu près 135° par rapport
au premier montant et possédant, à peu près au milieu de la zone arrondie (6) du listeau
(3), pour l'essentiel, le contour d'un segment de cercle avec un rayon de courbure
constant.
11. Kit selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le rayon de courbure de la zone arrondie (6) correspond, dans ses zones marginales
de courbure (24, 25), à chaque fois à peu près à la hauteur de la marche respective
(7, 8).