(19)
(11) EP 0 901 200 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
20.10.2004  Patentblatt  2004/43

(21) Anmeldenummer: 98111261.8

(22) Anmeldetag:  18.06.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7H01R 13/646, H01R 9/05, H01R 13/52

(54)

Steckverbinder für Koaxialkabel mit ringgewelltem Aussenleiter

Connector for coaxial cable with corrugated outer conductor

Connecteur pour câble coaxial ayant un conducteur extérieur ondulé


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FI FR GB IT SE

(30) Priorität: 04.09.1997 DE 19738733

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
10.03.1999  Patentblatt  1999/10

(73) Patentinhaber: Spinner GmbH Elektrotechnische Fabrik
80335 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Pitschi, Franz Xaver, Dr.-Ing.
    83700 Rottach-Egern (DE)
  • Wild, Werner
    86647 Butterwiesen-Unterthürheim (DE)

(74) Vertreter: Prietsch, Reiner, Dipl.-Ing. 
Patentanwalt Schäufeleinstrasse 7
80687 München
80687 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 724 862
DE-U- 9 310 592
DE-A- 4 309 775
FR-A- 2 682 819
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Steckverbinder für einen ringgewellten Außenleiter aufweisende Koaxialkabel, mit einem Steckerkopf, der eine Ausnehmung mit einer Ringfläche hat, durch die der in Höhe einer Erweiterung des Kabelaußenleiters von einem Wellental in Richtung auf einen Wellenscheitel liegenden Stirnrandbereich des Kabelaußenleiters innenseitig kontaktierbar ist, sowie mit einer gegen den Steckerkopf verspannbaren Kontakthülse, die den Kabelaußenleiter im montierten Zustand umschließt und die durch von ihrem steckseitigen Ende ausgehende, axiale Schlitze in radial federnde Segmente unterteilt ist, die an ihren freien Enden Verdickungen haben, die im montierten Zustand in dem ersten vollständigen Wellental des Kabelaußenleiters liegen und den über die Kontakthülse steckseitig überstehende Endbereich des Kabelaußenleiters gegen die Ringfläche in der Ausnehmung des Steckerkopfes klemmen, wobei die Ausnehmung einen Innendurchmesser mindestens gleich dem Außendurchmesser der Kontakthülse im Bereich der Verdickungen an den freien Enden der Segmente zuzüglich etwa der zweifachen Wellungshöhe des Kabelaußenleiters hat und wobei eine die Kontakthülse umschließende Hohlschraube im montierten Zustand nach dem Zurücklegen eines Spannweges durch Eindrehen in die Ausnehmung des Steckerkopfes die Verdickungen der Kontakthülse umgibt und in Spannrichtung belastet.

    [0002] Ein derartiger Steckverbinder ist aus der FR 2 682 819 A1 bekannt. Der bekannte Steckverbinder wird komplett vormontiert geliefert und kann nach dem Einführen des Koaxialkabels in die Ausnehmung des Steckerkopfes durch Eindrehen der Hohlschraube in die Ausnehmung auf dem Koaxialkabel befestigt werden. Die Vormontage ist insbesondere dann von Vorteil, wenn der Steckverbinder an exponierten Montageorten mit dem Koaxialkabel verbunden werden muß, da der Steckverbinder aufgrund der Vormontage mit Hilfe eines einfachen Schraubvorgangs mit dem Kabel verbunden werden kann. Außerdem braucht der bekannte Steckverbinder nicht wie andere herkömmliche Steckverbinder erst am Montageort zusammengesetzt werden. Es besteht also nicht die Gefahr, daß bei der Montage vor Ort Teile verloren gehen.

    [0003] Allerdings ist es gelegentlich erforderlich, einen vormontierten Stecker am Montageort zu zerlegen und erneut zusammenzubauen. Bei dem bekannten Steckverbinder kann dies zu Schwierigkeiten führen. Insbesondere beim Zusammenbau kann es vorkommen, daß der Steckverbinder nicht mehr in den werksseitig definierten vormontierten Zustand gebracht wird, so daß es bei der Montage auf das Kabel zu Schwierigkeiten kommt.

    [0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Steckverbinder der einleitend angegebenen Gattung zu schaffen, der sich einfach, schnell und zuverlässig montieren läßt.

    [0005] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Steckverbinder eine Einrichtung aufweist, die den Spannweg der Hohlschraube in zwei Abschnitte gliedert, von denen der erste einem vormontierten Zustand des Verbinders und das Ende des zweiten Abschnitts (L) des Endmontage des Verbinders auf dem Kabelende entspricht.

    [0006] Der Monteur kann dann den vormontierten Steckverbinder, falls aus irgendwelchen Gründen notwendig, vor der Montage auf dem Kabel zerlegen und anschließend wieder in den vormontierten Zustand bringen. Dabei gelangt er stets wieder in den vormontierten Zustand.

    [0007] Im weiteren Verlauf der Montage braucht der Steckverbinder lediglich auf das wie üblich vorbereitete Kabelende bis zum Anschlag aufgeschoben werden. Sodann braucht der Monteur nur noch die Hohlschraube in den Steckerkopf einzudrehen, bis ein vorgeschriebenes Anzugsdrehmoment erreicht ist, das anzeigt, daß die gewünschte Klemmung des Außenleiters eingetreten ist. Das einzige gegebenenfalls getrennt zu handhabende Teil ist damit der wie bei dem Steckverbinder nach dem Stand der Technik als erstes auf den Kabelaußenleiter aufzuziehende O-Ring. Auch auf diesen kann jedoch verzichtet werden, wenn zur Abdichtung ein flüssiger, z.B. über eine Radialbohrung in der Hohlschraube eingespritzter Dichtungswerkstoff verwendet wird oder die Abdichtung zwischen dem Steckverbinder und dem Kabel mittels eines Schrumpfschlauches vorgenommen wird. Wenn während des Eindrehens der Hohlschraube der Steckerkopf festgehalten wird, hat der vorgeschlagene Steckverbinder gegenüber demjenigen nach dem Stand der Technik den weiteren Vorteil, daß die kontaktierenden Flächen nicht gegeneinander verdreht werden, weil die Hohlschraube die Kontakthülse nur in axialer Richtung verschiebt.

    [0008] Um sicherzustellen, daß die Kontakthülse bei der Montage des Steckverbinders auf dem Kabel ihre korrekte Stellung einnimmt, ist es zweckmäßig, wenn an den Verdickungen an den freien Enden der Segmente der Kontakthülse jeweils eine auf einer Kegelmantelfläche liegende Auflauffläche für den Stirnrand des Kabelaußenleiters ausgebildet und der Kegelwinkel so gewählt ist, daß die Segmente bei Überschreitung einer gewissen, von dem Stirnrand des Kabelaußenleiters auf die Auflaufflächen ausgeübten Axialkraft radial auffedern (Anspruch 2). Hierdurch wird erreicht, daß der Stirnrand des Kabelaußenleiters beim Aufschieben des Steckverbinders auf das Kabelende die Kontakthülse in eine definierte Stellung schiebt, in der sich die Verdickungen an den freien Enden der Segemente der Kontakthülse im wesentlichen in Höhe der Ringfläche in der Ausnehmung des Steckerkopfes befinden. Die definierte Stellung kann insbesondere durch einen den axialen Verschiebeweg der Kontakthülse begrenzenden Anschlag bestimmt sein. Z.B. kann die Kontakthülse an ihrem kabelseitigen Ende einen Umfangsbereich mit vergrößertem Außendurchmesser haben, der in der vormontierten Stellung mit einem steckseitig davon liegenden Innenbund in der Hohlschraube zusammenwirkt.

    [0009] Die den Vormontagezustand kennzeichnende Einrichtung kann aus einer Markierung der Stellung der Hohlschraube am Ende des ersten Abschnitts bestehen (Anspruch 3).

    [0010] Die Einrichtung kann auch so ausgebildet sein, daß sich das zum Eindrehen der Hohlschraube in der Ausnehmung des Steckverbinderkopfs erforderliche Drehmoment am Ende des ersten Abschnittes fühlbar erhöht (Anspruch 4).

    [0011] Insbesondere kann die Einrichtung aus einem zwischen dem Steckerkopf und der Hohlschraube am Ende des ersten Abschnitts angeordneten O-Ring oder dergl. bestehen (Anspruch 5).

    [0012] Zusätzlich oder alternativ kann die Einrichtung aus einer am Ende des ersten Spannwegabschnittes befindlichen Materialverformung zwischen den relativ zueinander verschiebbaren Teilen bestehen (Anspruch 6).

    [0013] Zweckmäßig ist die Kontakthülse unverlierbar in der Hohlschraube gehalten (Anspruch 7). Hierzu können z.B. der größte Außendurchmesser der Kontakthülse in Höhe der Verdickungen an den freien Enden der Segmente und die Breite der Schlitze zwischen den Segmenten so aufeinander abgestimmt sein, daß sich die Verdickungen radial ausreichend weit zusammendrücken lassen, um die Kontakthülse in die Hohlschraube von deren kabelseitigen Ende her einführen zu können und die Verdickungen unter dem oben erwähnten Innenbund der Hohlschraube hindurchgleiten zu lassen.

    [0014] Zur Übertragung des Axialschubes der Hohlschraube auf die Kontakthülse können die Verdickungen an den freien Enden der Segmente der Kontakthülse kabelseitig eine Ringschulter haben, die mit einem Innenbund der Hohlschraube zusammenwirkt (Anspruch 8).

    [0015] In der Zeichnung sind ein Ausführungsbeispiel des Steckverbinders nach der Erfindung im Längsschnitt und die Schritte dessen Montage auf dem Ende eines Koaxialkabels schematisch vereinfacht dargestellt. Es zeigt:
    Fig. 1
    den Steckverbinder im Vormontagezustand,
    Fig. 2
    den hier interessierenden Teil des Steckverbinders in größerem Maßstab und aufgeschoben auf das Kabelende, in der Stellung vor dem Auffedern der Kontakthülse,
    Fig. 3
    die Einzelheit "X" in Fig. 2 in nochmals vergrößertem Maßstab,
    Fig. 4
    die gleiche Darstellung wie Fig. 2, jedoch bei aufgefederter Kontakthülse und
    Fig. 5
    die gleiche Darstellung wie Fig. 2, jedoch nach beendeter Montage.


    [0016] Der in Figur 1 im Vormontagezustand, also so, wie er vom Hersteller ausgeliefert wird, dargestellte Steckverbinder umfaßt einen Steckerkopf 5 in dem ein Steckerinnenleiter 60 über eine Isolierstoffscheibe 70 gehalten ist. Der Steckerkopf 5 trägt einen nicht näher bezeichneten Schraubüberwurf. An seinem kabelseitigen Ende hat der Steckerkopf 5 eine Ausnehmung 51, die von einer Kegelringfläche 52 begrenzt wird. In der Ausnehmung 51 befindet sich eine Kontakthülse 6, die durch von ihrem steckseitigen Ende ausgehende, axiale Schlitze 61 in federnde Segmente 62 unterteilt ist, die an ihren freien Enden Verdickungen 63 haben. Die Kontakthülse 6 ist in dem dargestellten Vormontagezustand in einer Hohlschraube 7 frei verschiebbar, deren Außengewinde in ein Innengewinde in der Wand der Ausnehmung 51 des Steckerkopfs eingreift. Die Hohlschraube 7 trägt einen O-Ring 8, der bei in den Steckerkopf eingedrehter Hohlschraube die Abdichtung der Ausnehmung 51 sicherstellt. Außerdem kann zu dem Steckverbinder ein Dichtring 9 gehören.

    [0017] Gemäß den Figuren 2 und 3 sitzt der Steckverbinder auf dem passend hergerichteten Ende eines Koaxialkabels, hat aber noch nicht seine endgültige Stellung erreicht. Das Koaxialkabel umfaßt wie üblich einen Innenleiter 1, ein Kabeldielektrikum 2, einen ringgewellten Außenleiter 3 und einen Kabelmantel 4. Zuvor wurde der Dichtring 9 auf den Kabelaußenleiter 3 so weit aufgezogen, daß er in das erste freie Wellental im Anschluß an den Kabelmantel 4 zu liegen kommt. Der Dichtring 9 dichtet den Spalt zwischen dem Kabelaußenleiter 3 und der Innenfläche der Hohlschraube 7 ab. Das gleiche läßt sich auch auf andere Weise, z.B. durch nachträgliches Einspritzen eines elastischen Dichtungsmittels in den Ringspalt und/oder den Raum, den vorliegend der Dichtring 9 einnimmt, erreichen.

    [0018] In der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Stellung ist die Hohlschraube 7 nur etwa bis zur Hälfte der Länge ihres Außengewindes in den Steckerkopf 5 eingedreht. Diese Stellung der Hohlschraube 7 relativ zu dem Steckerkopf 5 ist durch eine Markierung in Form einer flachen Ringnut 71 definiert. In der Ringnut 71 könnte sich ein kleiner O-Ring befinden, so daß sich das zum weiteren Eindrehen der Hohlschraube 7 in den Steckerkopf 5 erforderliche Drehmoment etwas erhöhen würde. Die Markierung 71 gliedert also die Eindrehlänge der Hohlschraube 7 in zwei Abschnitte. Die Länge des zweiten Abschnittes ist mit L bezeichnet. Die Markierung kann statt aus der gezeichneten Ringnut auch aus einem Farbring, einer kleiner Materialverformung entweder am Steckerkopf oder an der Hohlschraube sowie aus jeder anderen Einrichtung bestehen, die an beliebiger Stelle zwischen dem Steckerkopf 5 und der Hohlschraube 7 dafür sorgt, daß der gezeichnete Vormontage- zustand des Steckverbinders hergestellt und eingehalten wird.

    [0019] Im Vormontagezustand ist die Kontakthülse 6 zunächst in der Hohlschraube 7 frei verschiebbar (vgl. Fig. 1), wird jedoch nach dem Aufsetzen des Steckverbinders auf das Kabelende (Fig. 2) zwangsläufig in die gezeichnete Stellung gebracht. Wie die Figuren 2 und 3 verdeutlichen, liegt nämlich der Stirnrand 31 des Kabelaußenleiters 3 in Höhe einer Erweiterung des letzteren von einem Wellental in Richtung auf einen Wellenscheitel und läuft zunächst gegen eine Auflauffläche 63a an der Innenseite der Verdickungen 63 an den Enden der Segmente 62 der Kontakthülse 6. Diese Auflauffläche 63a ist Teil einer umlaufenden Kegelfläche, die gleichzeitig das einspringende Profil der Verdickungen begrenzt, das in etwa an das Wellungsprofil des Kabelaußenleiters 3 angepaßt ist. Wenn sich also beim Aufsetzen des Steckverbinders auf das Kabelende die Kontakthülse 6 zunächst in irgendeiner anderen als der gezeichneten Stellung befindet, sorgt der Stirnrand 31 des Kabelaußenleiters in Verbindung mit der Auflauffläche 63a dafür, daß die Kontakthülse 6 mitgenommen wird, bis sie die gezeichnete Stellung erreicht hat. Fig. 3 zeigt weiter, daß jede der Verdickungen 63 innenseitig eine zu der Auflauffläche 63a gegenläufige Kegelfläche 63b hat, die im wesentlichen parallel zu der Ringfläche 52 des Steckerkopfes verläuft. Außenseitig ist jede Verdickung 63 von einer Zylindersegmentfläche 63c begrenzt, an die sich eine in einer Radialebene Ringschulter 63d anschließt. Die beiden letztgenannten Flächen sind zum Zusammenwirken mit dem sich an einen Innenbund 72 der Hohlschraube 7 anschließenden, rohrförmigen Vorderende 73 bestimmt, wie unten erläutert werden wird.

    [0020] Beim weiteren Aufschieben des Steckverbinders auf das Kabelende federn, wie in Fig. 4 gezeigt, die Segmente 62 in radialer Richtung auseinander, so daß der Steckverbinder nun bis zum Anschlag aufgedrückt werden kann. Hierzu hat die Ausnehmung 51 einen ausreichend groß bemessenen Innendurchmesser. Anschließend federn die Segmente 62 wieder zusammen, so daß nun die Verdickungen 63 an deren freien Enden in das erste vollständige Wellental des Kabelaußenleiter 3 eingreifen. Gleichzeitig liegt der an den Stirnrand 31 des Kabelaußenleiters 3 anschließende Bereich auf der Ringfläche 52 auf und wird von dieser innenseitig kontaktiert (vgl. Fig 5). Dann wird die Hohlschraube 7 in den festgehaltenen Stekkerkopf 5 eingedreht, bis sie sich in der in Fig. 5 gezeigten Stellung befindet. Währenddessen verhindert das rohrförmige Vorderende 73 der Hohlschraube 7 ein radiales Ausweichen der Segemente 62 der Kontakthülse 6, denn der Innendurchmesser des rohrförmigen Vorderendes 73 ist nur geringfügig größer als der Außendurchmesser der Kontakthülse in Höhe der Flächen 63c (vgl. Fig. 3) der Verdickungen 63. Sobald deshalb die einspringende Ringfläche des Innenbundes 72 der Hohlschraube 7 zur Anlage an die Ringschultern 63d der Verdickungen 63 kommt, wird die Kontakthülse 7 in axialer Richtung auf die Ringfläche 52 aufgeschoben. Das Eindrehen der Hohlschraube 7 wird dann fortgesetzt, bis ein vorgeschriebenes Anzugsdrehmoment erreicht ist, das eine sichere Kontaktierung und Klemmung des zwischen die Kegelringfläche 52 und die etwa gleichlaufende Fläche 63b eingespannten Bereichs des Kabelaußenleiters 3 anzeigt.


    Ansprüche

    1. Steckverbinder für einen ringgewellten Außenleiter (3) aufweisende Koaxialkabel, mit einem Steckerkopf (5), der eine Ausnehmung (51) mit einer Ringfläche (52) hat, durch die der in Höhe einer Erweiterung des Kabelaußenleiters (3) von einem Wellental in Richtung auf einen Wellenscheitel liegenden Stirnrandbereich des Kabelaußenleiters innenseitig kontaktierbar ist, sowie mit einer gegen den Steckerkopf (5) verspannbaren Kontakthülse (6), die den Kabelaußenleiter (3) im montierten Zustand umschließt und die durch von ihrem steckseitigen Ende ausgehende, axiale Schlitze (61) in radial federnde Segmente (62) unterteilt ist, die an ihren freien Enden Verdickungen (63) haben, die im montierten Zustand in dem ersten vollständigen Wellental des Kabelaußenleiters (3) liegen und den über die Kontakthülse (6) steckseitig überstehende Endbereich des Kabelaußenleiters (3) gegen die Ringfläche (52) in der Ausnehmung (51) des Steckerkopfes (5) klemmen, wobei die Ausnehmung (51) einen Innendurchmesser mindestens gleich dem Außendurchmesser der Kontakthülse (6) im Bereich der Verdickungen (63) an den freien Enden der Segmente (62) zuzüglich etwa der zweifachen Wellungshöhe des Kabelaußenleiters (3) hat und wobei eine die Kontakthülse (6) umschließende Hohlschraube (7) im montierten Zustand nach dem Zurücklegen eines Spannweges durch Eindrehen in die Ausnehmung (51) des Steckerkopfes die Verdickungen (63) der Kontakthülse (6) umgibt und in Spannrichtung belastet, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, die den Spannweg der Hohlschraube (7) in zwei Abschnitte gliedert, von denen der erste einem vormontierten Zustand des Verbinders und das Ende des zweiten Abschnitts (L) der Endmontage des Verbinders auf dem Kabelende entspricht.
     
    2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Verdickungen (63) an den freien Enden der Segmente (62) der Kontakthülse (6) jeweils eine auf einer Kegelmantelfläche liegende Auflauffläche (63a) für den Stirnrand des Kabelaußenleiters (3) ausgebildet ist und dass der Kegelwinkel so gewählt ist, dass die Segmente bei Überschreitung einer gewissen, von dem Stirnrand (31) des Kabelaußenleiters (3) auf die Auflaufflächen (63a) ausgeübten Axialkraft radial auffedern.
     
    3. Steckverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung aus einer Markierung (71) der Stellung der Hohlschraube (7) am Ende des ersten Abschnittes besteht.
     
    4. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung das zum Eindrehen der Hohlschraube (7) in die Ausnehmung (51) des Steckerkopfs (5) erforderliche Drehmoment am Ende des ersten Abschnittes fühlbar erhöht.
     
    5. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung aus einem zwischen dem Steckerkopf (5) und der Hohlschraube (7) am Ende des ersten Abschnitts angeordneten O-Ring oder dergl. besteht.
     
    6. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung aus einer am Ende des ersten Spannwegabschnittes befindlichen Materialverformung zwischen den relativ zueinander verschiebbaren Teilen besteht.
     
    7. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakthülse (6) unverlierbar in der Hohlschraube (7) gehalten ist.
     
    8. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdickungen (63d) an den freien Enden der Segmente (62) der Kontakthülse (6) kabelseitig eine Ringschulter (63d) haben, die mit einem Innenbund (72) der Hohlschraube (7) zusammenwirkt.
     


    Claims

    1. A plug connector for coaxial cables having an annularly corrugated outer conductor (3), comprising a plug head (5) which has a recess (51) with an annular surface (52), by which the end edge region of the cable outer conductor which is disposed at the location of an enlargement of the cable outer conductor (3) from a corrugation trough in a direction towards a corrugation apex can be contacted at the inward side, and a contact sleeve (6) which can be braced against the plug head (5) and which encloses the cable outer conductor (3) in the assembled condition and which is subdivided by axial slots (61) extending from their plug end into radially resilient segments (62) which at their free ends have thickened portions (63) which in the assembled condition are disposed in the first complete corrugation trough of the cable outer conductor (3) and clamp the end region of the cable outer conductor (3) which projects beyond the contact sleeve (6) at the plug side against the annular surface (52) in the recess (51) of the plug head (5), wherein the recess (51) is of an inside diameter at least equal to the outside diameter of the contact sleeve (6) in the region of the thickened portions (63) at the free ends of the segments (62) plus approximately double the corrugation height of the cable outer conductor (3) and wherein in the assembled condition a hollow screw (7) enclosing the contact sleeve (6), after covering a clamping travel by being screwed into the recess (51) of the plug head, surrounds the thickened portions (63) of the contact sleeve (6) and loads them in the clamping direction, characterised by a device which divides the clamping travel of the hollow screw (7) into two portions, of which the first corresponds to a pre-assembled condition of the connector and the end of the second portion (L) corresponds to final assembly of the connector on the cable end.
     
    2. A plug connector according to claim 1 characterised in that a respective run-on surface (63a) which is on a conical peripheral surface, for the end edge of the cable outer conductor (3), is provided at the thickened portions (63) at the free ends of the segments (62) of the contact sleeve (6), and that the cone angle is so selected that the segments spring open radially when a certain axial force applied by the end edge (31) of the cable outer conductor (3) to the run-on surfaces (63a) is exceeded.
     
    3. A plug connector according to claim 1 characterised in that the device comprises a marking (71) of the position of the hollow screw (7) at the end of the first portion.
     
    4. A plug connector according to one of claims 1 to 4 characterised in that at the end of the first portion the device perceptibly increases the torque required for screwing the hollow screw (7) into the recess (51) of the plug head (5).
     
    5. A plug connector according to one of claims 1 to 4 characterised in that the device comprises an O-ring or the like arranged between the plug head (5) and the hollow screw (7) at the end of the first portion.
     
    6. A plug connector according to one of claims 1 to 5 characterised in that the device comprises a material deformation at the end of the first clamping travel portion, between the parts which are displaceable relative to each other.
     
    7. A plug connector according to one of claims 1 to 6 characterised in that the contact sleeve (6) is held captively in the hollow screw (7).
     
    8. A plug connector according to one of claims 1 to 7 characterised in that the thickened portions (63d) at the free ends of the segments (62) of the contact sleeve (6) have at the cable side an annular shoulder (63d) co-operating with an internal flange (72) of the hollow screw (7).
     


    Revendications

    1. Connecteur pour câble coaxial ayant un conducteur extérieur ondulé (3), avec une tête de connecteur (5) présentant un évidement (51) avec une surface annulaire (52) par laquelle la région du bord frontal du conducteur extérieur de câble située au niveau d'un élargissement du conducteur extérieur de câble (3) depuis un creux d'onde vers un sommet d'onde peut être mise en contact intérieurement, et avec une douille de contact (6) qui est apte à être bloquée contre la tête de connecteur (5), qui entoure le conducteur extérieur de câble (3) à l'état assemblé et qui est divisée, par des fentes axiales (61) partant de son extrémité côté connexion, en segments radialement élastiques (62) pourvus, à leurs extrémités libres, de surépaisseurs (63) qui, à l'état assemblé, sont logées dans le premier creux d'onde complet du conducteur extérieur de câble (3) et bloquent la région terminale du conducteur extérieur de câble (3) qui dépasse de la douille de contact (6) côté connexion contre la surface annulaire (52) dans l'évidement (51) de la tête de connecteur (5), étant précisé que l'évidement (51) a un diamètre interne supérieur ou égal au diamètre extérieur de la douille de contact (6) au niveau des surépaisseurs (63) présentes aux extrémités libres des segments (62) plus environ deux fois la hauteur d'onde du conducteur extérieur de câble (3), et qu'à l'état assemblé, après avoir parcouru une course de serrage par vissage dans l'évidement (51) de la tête de connecteur, une vis creuse (7) entourant la douille de contact (6) enserre et exerce une contrainte dans la direction de serrage sur les surépaisseurs (63) de la douille de contact (6), caractérisé par un dispositif qui divise la course de serrage de la vis creuse (7) en deux parties dont la première correspond à un état prémonté du connecteur et l'extrémité de la deuxième partie (L) correspond au montage final du connecteur sur l'extrémité de câble.
     
    2. Connecteur selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au niveau de chaque surépaisseur (63) située aux extrémités libres des segments (62) de la douille de contact (6) est formée, sur une enveloppe conique, une surface formant rampe (63a) pour la face frontale du conducteur extérieur de câble (3) et en ce que l'angle de conicité est choisi de manière à ce que les segments s'écartent radialement de manière élastique au-delà d'une certaine force axiale exercée par le bord frontal (31) du conducteur extérieur de câble (3) sur lesdites faces formant rampe (63a).
     
    3. Connecteur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif consiste en un repère (71) de l'emplacement de la vis creuse (7) à l'extrémité de la première partie.
     
    4. Connecteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le dispositif augmente de manière perceptible le couple requis pour visser la vis creuse (7) dans l'évidement (51) de la tête de connecteur (5) à l'extrémité de la première partie.
     
    5. Connecteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le dispositif consiste en un joint torique ou similaire agencé entre la tête de connecteur (5) et la vis creuse (7) à l'extrémité de la première partie.
     
    6. Connecteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le dispositif consiste en une déformation de matériau entre les parties mobiles en translation l'une relativement à l'autre, ladite déformation étant située à l'extrémité de la première partie de la course de serrage.
     
    7. Connecteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la douille de contact (6) est maintenue imperdable dans la vis creuse (7).
     
    8. Connecteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les surépaisseurs (63d) aux extrémités libres des segments (62) de la douille de contact (6) présentent, côté câble, un épaulement annulaire (63d) qui coopère avec la collerette interne (72) de la vis creuse (7).
     




    Zeichnung