| (19) |
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(11) |
EP 0 901 536 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.12.2002 Patentblatt 2002/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.05.1997 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E01B 19/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT9700/109 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9704/5592 (04.12.1997 Gazette 1997/52) |
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| (54) |
SCHALLSCHUTZEINRICHTUNG FÜR GLEISE
TRACK SOUNDPROOFING ARRANGEMENT
DISPOSITIF D'INSONORISATION POUR VOIES FERREES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE DK ES FI FR GB IT LI LU PT SE |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
| (30) |
Priorität: |
29.05.1996 AT 93496 11.06.1996 AT 101596
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.03.1999 Patentblatt 1999/11 |
| (73) |
Patentinhaber: Gmundner Fertigteile Gesellschaft m.b.H. & Co. KG. |
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A-4810 Gmunden (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- NEUMANN, Bernhard
A-4810 Gmunden (AT)
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| (74) |
Vertreter: Weinzinger, Arnulf, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Sonn, Pawloy, Weinzinger & Köhler-Pavlik
Riemergasse 14 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 350 759 DE-A- 4 243 102 NL-A- 9 400 910
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DE-A- 3 602 313 DE-U- 29 515 935
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schallschutzeinrichtung für Gleise, mit an den Schienen
des Gleises gelagerten schallabsorbierenden Platten, welche über elastische Profile
an den Schienen abgestützt sind, wobei die zwischen den Schienen angeordneten Platten
den Raum zwischen den Schienen freitragend überbrücken. Des weiteren bezieht sich
die Erfindung auf schallabsorbierende Platten für eine solche Schallschutzeinrichtung.
[0002] Bei einer durch die DE 36 02 313 A1 bekannten Schallschutzeinrichtung der vorgenannten
Art bestehen die zwischen den Schienen des Gleises angeordneten Platten aus drei Lagen
oder Schichten, die sich über elastische Profile am Schienenfuß,
-steg und an der -kopfunterseite abstützen. Die obere Lage besteht aus begehbarem
Stahldrahtgewebe, deren Rand in das Profil eingeklebt, eingeschweißt oder einvulkanisiert
ist. Die mittlere Lage ist als Schallabsorptionsschicht ausgebildet und besteht aus
Glaswolle oder Steinwolle. Diese Schallabsorptionsschicht liegt auf der unteren Lage
auf, welche als Lochwand oder Rost ausgebildet und in einer Ausnehmung des Profiles
im Bereich des Schienenfußes abgestützt ist. Gemäß einer weiteren Ausführungsform
sind die Platten auch an der Schienenaußenseite angeordnet und an den Enden nach oben
abgewinkelt, um eine seitliche Schallschutzwand zu bilden. Solche Platten aus Mineralwolle
weisen zwar bei hohen Frequenzen eine ausreichende Schalldämpfung auf, haben aber
bei tiefen Frequenzen eine ungenügende Schalldämpfung. Weiters ist bei dieser Konstruktion
von Nachteil, daß sich die begehbare Lochwand aus Stahldrahtgewebe bei einer höheren
und mehrmaligen Belastung aus ihrer Verankerung in den Profilen lösen kann, so daß
die darunterliegende Schallabsorptionsschicht beschädigt werden kann. Außerdem kann
sich auf der Oberseite der Schallabsorptionsschicht der durch die Lochwand durchdringende
Staub ablagern und somit die Schalldämpfungswirkung zunehmend verschlechtern.
[0003] Aus der NL-A-9400910 ist eine Schallschutzeinrichtung für Gleise bekannt, bei der
zwischen den Schienen des Gleises aus Holzfaserbeton bestehende Platten angeordnet
sind, welche auf den Schwellen des Gleises aufliegen und seitlich unter Zwischenlage
elastischer Streifen an den Schienen anliegen. Es liegt dabei keine freitragende Lagerung
dieser Platten vor.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schallschutzeinrichtung für Gleise
mit schallabsorbierenden Platten zu schaffen, die eine gute Schallabsorption bzw.
-dämpfung über den gesamten für die Schallpegel des Schienenverkehrs wesentlichen
Frequenzbereich aufweist, wobei auch eine dauerhafte mechanische Festigkeit der Einrichtung
gewährleistet sein soll.
[0005] Diese Aufgabe wird bei der Schallschutzeinrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß die Platten aus Teilchen aus porösen Leichtbauwerkstoff bestehen,
die mit einem Bindemittel punktuell verbunden sind, und daß die Platten eine eingebettete
Bewehrung aufweisen und unbedeckt angeordnet sind. Durch diese Ausbildung kann der
vorstehend angeführten Zielsetzung gut entsprochen werden. Der insbesondere von den
Rädern eines Schienenfahrzeugs und von den Schienen ausgehende Luftschall wird an
der Oberfläche der Platten von den Poren der Teilchen absorbiert und kann auch bei
Wahl eines, feine Zwischenräume zwischen den Teilchen freilassenden, Gefüges über
zwischen den Teilchen vorliegende Zwischenräume oder Kanäle tiefer in die Platte eindringen,
um dort allmählich vollständig gedämpft zu werden. Durch die Bewehrung der Platten
ist auch deren Begehbarkeit gewährleistet.
[0006] Zur weiteren Verbesserung der Schallabsorptionseigenschaften der Platten ist in vorteilhafter
Weise vorgesehen, daß die Oberseite der Platten strukturiert ist, wobei noch bessere
Resultate erzielt werden können, wenn die Strukturierung unregelmäßig ist.
[0007] Vorzugsweise ist die Oberseite der Platten mit parallel zu den Schienen verlaufenden
Rippen versehen, wodurch sich eine baulich einfach herzustellende Strukturierung ergibt.
[0008] Es ist auch von Vorteil, wenn die Rippen einen trapezförmigen Querschnitt aufweisen,
da dadurch schräg einfallende Schallwellen besser absorbiert werden können.
[0009] Eine zusätzliche Verbesserung der Schallabsorptionseigenschaften der Platten wird
dadurch erreicht, daß in den Platten Hohlraumresonatoren mit zur Oberseite der Platten
gerichteten rohrförmigen Schallöffnungen ausgebildet sind. Auf diese Weise können
gezielt bestimmte Frequenzbereiche der auftreffenden Schallwellen absorbiert werden.
[0010] Um die schalldämpfende Wirkung der Hohlraumresonatoren zu erhöhen, ist es günstig,
wenn die Wandung der Hohlraumresonatoren und deren Schallöffnungen mit einer schalldämpfenden
Strukturierung versehen sind, und/oder wenn die Wandung der Hohlraumresonatoren und
deren rohrförmige Schallöffnungen mit einer schalldämpfenden Schicht versehen sind.
[0011] Gemäß einer baulich einfachen Ausführungsform ist vorgesehen, daß die die Hohlraumresonatoren
bildenden Hohlräume nach unten erweiternd offen ausgebildet sind und mit einer Unterplatte
abgedeckt sind. Bei einer anderen ebenfalls baulich einfachen Ausführungsform ist
vorgesehen, daß die die Hohlraumresonatoren bildenden Hohlräume nach unten erweiternd
offen ausgebildet sind und zusammen mit der Gleisbettung einen Resonanzhohlraum bilden.
[0012] Es hat sich in der Praxis als günstig erwiesen, wenn die gedämpfte Resonanzfrequenz
der Hohlraumresonatoren innerhalb eines Frequenzbereiches von 150 bis 1000 Hz, vorzugsweise
zwischen 500 und 1000 Hz liegt.
[0013] Im Rahmen der Erfindung ist auch eine spezielle Ausführungsform vorgesehen, bei der
das Einbauen und das Ausbauen der zwischen den beiden Schienen eines Gleises vorzusehenden
Platten auf sehr einfache Weise bewerkstelligt werden kann. Diese Ausführungsform
der Schallschutzeinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den beiden
Schienen eines Gleises liegende Raum mit paarig angeordneten Teilplatten überbrückt
ist, welche je mit mindestens einer Tragrippe in die Laschenkammern der Schienen eingreifen,
wobei die Teilplatten jedes Plattenpaares an ihren einander zugekehrten Rändern aufeinander
abgestützt sind und hierbei bei jeder Teilplatte längs des der anderen Teilplatte
zugekehrten Randes mäanderartig abwechselnd aufeinanderfolgend Tragabschnitte und
Stützabschnitte vorgesehen sind, wobei die Tragabschnitte durch von der Plattenoberseite
ausgehende und bis zum der anderen Teilplatte zugekehrten Rand reichende Einsenkungen
gebildet sind und unter den Stützabschnitten von der Plattenunterseite ausgehende,
nach oben gerichtete Einsenkungen gebildet sind, welche komplementär zu den Einsenkungen
der Tragabschnitte geformt sind, und die Stützabschnitte der einen Teilplatte auf
den Tragabschnitten der anderen Teilplatte sowie die Stützabschnitte der anderen Teilplatte
auf den Tragabschnitten der einen Teilplatte aufliegen. Die gelenkartig zusammenzufügenden
Zonen der Teilplatten jedes Plattenpaares können bei aufgefaltet stehenden Teilplatten
einfach zusammengesteckt werden, wonach die Teilplatten problemlos unter Einebnung
des Plattenpaares zwischen die Schienen eingefügt werden können, und es werden die
Teilplatten auch bei Einwirkung von Lasten nicht auseinandergedrückt.
[0014] Eine bevorzugte Art der letztgenannten Ausführungsform, welche dadurch gekennzeichnet
ist, daß an jenen Flächen, an denen die Teilplatten eines Plattenpaares aneinanderliegen,
Vorsprünge und komplementär zu den Vorsprüngen geformte Vertiefungen, in welche die
Vorsprünge einrasten, zur gegenseitigen Verrastung der Teilplatten vorgesehen sind,
bietet den Vorteil, daß der Zusammenhalt der Teilplatten eines Plattenpaares auch
über sehr lange Zeiträume selbst dann gesichert ist, wenn ungünstige Vibrationen auf
die Teilplatten einwirken.
[0015] Es ist im Sinne eines möglichst einfach und mit geringem Kraftaufwand durchführbaren
Einfügungsvorganges der Teilplatten zwischen die Schienen und im Sinne der Möglichkeit
eines einfachen Ausbauens der Teilplatten von Vorteil, wenn man vorsieht, daß die
in den Tragabschnitten vorgesehenen Tragflächen von dem der anderen Teilplatte des
Plattenpaares zugewandten Rand ausgehend von der Plattenunterseite weg zuerst steil
ansteigend und dann flacher werdend geformt sind. Hierbei ist es weiters günstig und
auch zum Sichern eines über lange Zeiträume stabilen Zusammenhaltes der Teilplatten
in ihrem eingebauten Zustand von Vorteil, wenn man vorsieht, daß die in den Tragabschnitten
vorgesehenen Tragflächen eine bombierte Form haben, welche in der eingeebneten Stellung
der Teilplatten des jeweiligen Plattenpaares eine gegenseitige Bewegung dieser Teilplatten
in Richtung der Plattenebene hemmt. Eine solche Bombierung kann an einer Teilplatte
durch einen, von dem der anderen Teilplatte des Plattenpaares zugewandten Rand ausgehenden
Flächenabschnitt, der sich von der Unterseite der Platte entfernend verläuft, und
einen darauffolgenden Flächenabschnitt, der sich der Unterseite der Platte nähernd
verläuft, gebildet werden. Will man bei einer derartigen Ausbildung der Teilplatten
ergänzend eine Verrastung vorsehen, ist es vorteilhaft, wenn man diese dahingehend
ausbildet, daß an den Stirnrändern der Stützabschnitte nach unten weisende Vorsprünge
und an den Tragflächen der Tragabschnitte zu diesen Vorsprüngen komplementäre Vertiefungen
vorgesehen sind.
[0016] Besonders günstig für den Ablauf des Einebnungsvorganges beim Einbau der Teilplatten
und für das Erzielen einer möglichst stabilen Lage der beiden Teilplatten eines Plattenpaares
zueinander im eingebauten Zustand ist eine Ausführungsform, welche dadurch gekennzeichnet
ist, daß die bombiert geformten Tragflächen entsprechend einer Verzahnung geformt
sind, welche bis zur eingeebneten Stellung der Teilplatten des jeweiligen Plattenpaares
eine Gleitbewegung oder Abrollbewegung der einander zugekehrten Tragflächen und Stützflächen
aufeinander ermöglicht und in der eingeebneten Stellung dieser Teilplatten gegen eine
Bewegung dieser Teilplatten zueinander sperrt.
[0017] Es ergibt sich weiter eine für das Zusammenfügen der Teilplatten eines Plattenpaares
und für die darauffolgende Relativbewegung dieser beiden Teilplatten beim Einbauvorgang
der Teilplatten günstige Geometrie, wenn man vorsieht, daß die Teilplatten an den
einander zugewandten Rändern von der Plattenunterseite ausgehend nach oben zu abgerundet
geformt sind, wobei der Krümmungsradius gleich groß wie oder kleiner als der Abstand
zwischen diesen Rändern und den schienenseitigen Rändern der Teilplatten ist. Weiter
ist es für ein möglichst einfaches Zusammenfügen der Teilplatten eines Plattenpaares
vorteilhaft, wenn man vorsieht, daß die beiden Teilplatten eines Plattenpaares an
der Plattenunterseite annähernd längs einer Geraden auseinanderliegen. Will man hingegen
eine möglichst hohe Tragfähigkeit des Plattenpaares erzielen, ist es günstig, wenn
man vorsieht, daß die beiden Teilplatten eines Plattenpaares an der Plattenunterseite
mäanderartig ineinandergreifend aneinanderliegen.
[0018] Hinsichtlich des Aufbaues der Teilplatten selbst ist es günstig, wenn die in den
Teilplatten vorgesehene Bewehrung sich über die Plattenfläche erstreckt und in die
Tragabschnitte und in die Stützabschnitte sowie in die Tragrippen eingreift. Es ist
auch günstig, wenn man vorsieht, daß zwischen den an den Tragabschnitten vorgesehenen
Tragflächen und den an den Stützabschnitten vorgesehenen Stützflächen eine elastisch
und/oder stoßbremsend wirkende Einlage oder Beschichtung vorgesehen ist.
[0019] Eine erfindungsgemäße schallabsorbierende Platte ist dadurch gekennzeichnet, daß
die Platte aus Teilchen aus porösem Leichtbauwerkstoff besteht, die mit einem Bindemittel
punktuell verbunden sind, daß die Platte an gegenüberliegenden Randseiten mit Tragrippen
zum Eingriff in die Laschenkammern von Schienen versehen ist, daß die Platte eine
eingebettete Flächenbewehrung aufweist, und daß in der Platte Hohlraumresonatoren
mit zur einen Großfläche der Platte gerichteten rohrförmigen Schallöffnungen, deren
Querschnitt wesentlich geringer als der Querschnitt der Hohlraumresonatoren ist, ausgebildet
sind, welche Großfläche zur Bildung der Oberseite beim Einbau der Platte in das Gleis
vorgesehen ist. Hiebei ist es vorteilhaft, wenn die die Hohlraumresonatoren bildenden
Hohlräume zu jener Großfläche hin, die an der den rohrförmigen Schallöffnungen abgewandten
Seite der Platte liegt, erweiternd offen ausgebildet sind. Eine Weiterbildung ist
dabei dadurch gekennzeichnet, daß die die Hohlraumresonatoren bildenden Hohlräume
an der den rohrförmigen Schallöffnungen abgewandten Seite mit einer Unterplatte abgedeckt
sind. Ausführungsformen einer erfindungsgemäß ausgebildeten Platte, welche für die
vorerwähnte Ausbildung mit zu einem Plattenpaar zusammenzufügenden Teilplatten vorgesehen
sind, sind dadurch gekennzeichnet, daß die Platte aus Teilchen aus porösem Leichtbaustoff
besteht, die mit einem Bindemittel zusammengefügt sind, daß die Platte eine eingebettete
Bewehrung aufweist, daß die Platte an einer Randseite mit einer Tragrippe zum Eingriff
in die Laschenkammern von Schienen versehen ist und an der dieser Tragrippe gegenüberliegenden
Randseite in mäanderartiger Aufeinanderfolge Tragabschnitte und Stützabschnitte aufweist,
wobei die Tragabschnitte durch von der Plattenoberseite ausgehende und bis zum Rand
reichende Einsenkungen gebildet sind und unter den Stützabschnitten von der Plattenunterseite
ausgehende, nach oben gerichtete Einsenkungen gebildet sind, welche komplementär zu
den Einsenkungen der Tragabschnitte geformt sind. Vorzugsweise ist dabei vorgesehen,
daß in der Platte Hohlraumresonatoren mit zur einen Großfläche der Platte gerichteten
rohrförmigen Schallöffnungen ausgebildet sind, welche Großfläche zur Bildung der Oberseite
beim Einbau der Platte in das Gleis vorgesehen ist. Hierbei ist es weiter günstig,
wenn die in der Platte vorgesehene Bewehrung sich über die ganze Plattenfläche erstreckt
und in die Tragabschnitte und in die Stützabschnitte sowie in die Tragrippe reicht.
Gewünschtenfalls können die Platten bzw. Teilplatten auch mit einem längs des Randes
verlaufenden, vorzugsweise aus Metall oder faserverstärktem Kunststoff bestehenden,
Rahmen versehen sein.
[0020] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung weiter erläutert.
In der Zeichnung zeigt:
Fig.1 eine Draufsicht auf ein Gleis mit zwischen den Schienen angeordneten schallabsorbierenden
Platten,
Fig.2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig.1,
Fig.3 eine Ausführungsform einer Platte im Querschnitt, und
Fig.4 ein vergrößertes Detail der Oberfläche der Platte nach Fig.2 oder 3;
Fig.5 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäß mit Teilplatten ausgebildeten
Schallschutzeinrichtung in Draufsicht,
Fig.6 diese Ausführungsform in einem Schnitt gemäß der Linie VI-VI in Fig.5,
Fig.7 diese Ausführungsform in einem Schnitt gemäß der Linie VII-VII in Fig.5,
Fig.8 eine bei einer solchen Eindeckung vorgesehene Teilplatte in Schrägansicht,
Fig.9, gleichfalls in Schrägansicht, ein Paar solcher Teilplatten, im aufgefalteten
Zustand im Zuge des Einfügungsvorganges,
Fig.10 eine Variante hinsichtlich der Ausbildung der Tragabschnitte und der Stützabschnitte
in einer zu Fig.7 korrespondierenden Schnittdarstellung,
Fig.11 eine andere Ausführungsform einer erfindungsgemäß mit Teilplatten ausgebildeten
Schallschutzeinrichtung in Draufsicht,
Fig.12 diese Ausführungsform im Schnitt gemäß der Linie XII-XII in Fig.11,
Fig.13 diese Ausführungsform im Schnitt gemäß der Linie XIII-XIII in Fig.11,
Fig.14 eine bei einer Schallschutzeinrichtung gemäß Fig.11 vorgesehene Teilplatte
in Schrägansicht,
Fig.15 ein Paar solcher Teilplatten im aufgefalteten Zustand im Zuge des Einfügungsvorganges,
gleichfalls in Schrägansicht, und
Fig.16 eine Variante hinsichtlich der Ausbildung der Tragabschnitte und der Stützabschnitte
der Teilplatten in einer zu Fig.13 korrespondierenden Schnittdarstellung.
[0021] Bei dem in Fig.1 und 2 dargestellten Gleis 1 sind zwischen den Schienen 2 schallabsorbierende
Platten 3 in Längsrichtung des Gleises nebeneinander angeordnet. Die allgemein rechteckförmigen
Platten 3 weisen an ihren beiden längs den Schienen 2 verlaufenden Rändern vorspringende
Tragrippen 4 auf, die sich unter Zwischenfügung von elastischen Profilen 5, z.B. aus
Gummi oder Elastomer, am Schienenfuß 6, am Schienensteg 7 und an der Unterseite des
Schienenkopfes 8 der Schienen 2 abstützen. Die Platten 3, deren Oberfläche in Fig.4
vergrößert dargestellt ist, bestehen aus Teilchen 9 aus porösem Leichtbauwerkstoff,
die mit einem geeigneten Bindemittel zusammengefügt sind. Als Leichtbauwerkstoff dient
beispielsweise Kunststoffgranulat, körnige oder kugelförmige und gebrannte Tonerdeteilchen,
körnige Schlackenteilchen, oder ähnliche gebrannte natürliche oder künstlich hergestellte
Werkstoffe, wobei diese Teilchen mit einem geeigneten Kunststoffbinder oder Zement
punktuell verbunden sind, so daß kleine Zwischenräume oder Kanäle 10 verbleiben, die
eine Luftschalleitung und ein Abfließen von eindringendem Regen- oder Schmelzwasser
ermöglichen. Um den Platten 3 eine ausreichende mechanische Festigkeit zwecks Begehbarkeit
der Platten 3 zu verleihen, sind die Platten 3 mit einer Bewehrung 11, beispielsweise
aus Stahl oder anderen Metallen, faserverstärktem Kunststoff, Glasfasermatten oder
dergl. versehen. Der auf die Platten 3 auftreffende Luftschall wird an der Oberfläche
der Platten 3 von den Poren der Teilchen 9 absorbiert und kann über die zwischen den
Teilchen 9 verbleibenden Zwischenräume oder Kanäle 10 tiefer in die Platte 3 eindringen,
um dort allmählich absorbiert zu werden. Um diesen Schallabsorptionseffekt zu erhöhen,
kann die Oberfläche der Platten 3 durch Strukturierung vergrößert werden. Beispielsweise
kann die Oberseite 12 der Platten 3 mit parallel zu den Schienen 2 verlaufenden und
in Abstand zueinander angeordneten Rippen 13 versehen sein, die, wie in Fig.3 dargestellt,
einen trapezförmigen Querschnitt und eine Höhe a über den Schienenkopf 8 aufweisen,
die einen zulässigen Wert von z.B. 5 cm nicht überschreitet. Die Strukturierung kann
auch unregelmäßig sein, in dem z.B. der Abstand der Rippen 13 zueinander zu- oder
abnimmt. Als Strukturierung der Oberseite 12 können beispielsweise auch Kegelstümpfe,
Pyramidenstümpfe, Zylinder, Quader usw. vorgesehen sein, die entweder in gleichen
oder in verschiedenen Abständen zueinander angeordnet sind.
[0022] Um den oben erwähnten Schallabsorptionseffekt in einem breiten Frequenzbereich des
Schallpegels noch weiter zu erhöhen, sind in den Platten 3 Hohlraumresonatoren 14
nach Art des Helmholz-Resonators ausgebildet, deren rohrförmige Schallöffnungen 15
an der Oberseite 12 der Platten 3 vorgesehen sind. Bei der in Fig.2 dargestellten
Ausführungsform sind die die Hohlraumresonatoren 14 bildenden Hohlräume kegelstumpfförmig
und nach unten offen ausgebildet, wobei die dadurch gebildeten Öffnungen durch eine,
z.B. an die Platte 3 angeklebte, Unterplatte 16 abgedeckt sind, um den Hohlraumresonator
14 zu bilden. Es kann auch vorteilhaft sein, die die Hohlraumresonatoren bildenden
Hohlräume nach unten offen zu lassen, damit sie zusammen mit dem zwischen der nur
schematisch mit strichpunktierter Linie dargestellten Gleisbettung 17 (z.B. Gleisschwellen
und Schotterbett oder Betonplatten-Unterbau) und der Unterseite der betreffenden Platte
3 liegenden Raum einen Resonanzhohlraum bilden. Die die Hohlraumresonatoren 14 bildenden
Hohlräume können auch von der Kegelstumpfform abweichend, z.B. kugelförmig, zylindrisch,
pyramidenförmig usw. ausgebildet sein, um ein unterschiedliches Frequenzverhalten
bei der Schallabsorption zu erzielen. Desgleichen können die Volumina der Hohlraumresonatoren
14 und die Dimensionen der rohrförmigen Schallöffnungen variiert werden, um das gewünschte
Frequenzverhalten bzw. Frequenzabsorptionsspektrum zu erzielen. Die rohrförmigen Schallöffnungen
15 münden, wie in Fig.2 dargestellt, senkrecht zur Oberseite 12 der Platte 3. In Variation
dieser Anordnung können die rohrförmigen Schallöffnungen 15 auch schräg zur Oberseite
12 der Platten 3 münden, um schräg einfallende Schallwellen besser aufnehmen zu können.
[0023] Die Herstellung der Platten 3 mit den Hohlraumresonatoren 14 kann in einer rechteckförmigen
Form erfolgen, in der Positivformen der Hohlraumresonatoren mit angesetzten Rohrstücken
für die Schallöffnungen eingesetzt werden, worauf die Form mit den Teilchen 9 und
einem Bindemittel gefüllt und nach dem Aushärten des Bindemittels entformt wird. Als
Positivformen können auch vorgefertigte Hohlraumresonatoren mit angesetzten Rohrstücken
als Schallöffnung in die Form eingesetzt werden, die entweder aus einem geeigneten
schallabsorbierenden Material bestehen oder innen mit einer Schicht aus schallabsorbierendem
Material versehen sind.
[0024] Wie in Fig.2 dargestellt, können auch an der Schienenaußenseite der Schienen 2 schallabsorbierende
Platten mit Hohlraumresonatoren vorgesehen sein. Die bei der rechten Schiene 2 mit
strichpunktierter Linie dargestellte Platte 18 ist an einem Ende, ähnlich wie die
zwischen Schienen 2 liegende Platte 3 an der Schiene 2 über ein elastisches Profil
5 und am anderen Ende über einen elastischen Streifen 19 abgestützt und mittels eines
Befestigungselementes, insbesondere einer Schraube 20, fixiert. Die bei der linken
Schiene 2, ebenfalls mit strichpunktierter Linie dargestellte Platte 21 ist in gleicher
Weise wie die Platte 18 abgestützt und fixiert, weist aber außen einen nach oben abgewinkelten
Endbereich auf, um eine Schallschutzwand zu bilden. Die beiden Platten 18, 21 weisen
ebenfalls eine Bewehrung (nicht dargestellt) sowie gegebenenfalls eine Strukturierung
in Form von Rippen (nicht dargestellt) auf. Gewünschtenfalls kann man die Platten
auch mit einem dem Rand entlang verlaufenden Rahmen versehen.
[0025] Bei der in den Fig.5 bis 7 dargestellten Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten
Schallschutzeinrichtung ist der zwischen den beiden Schienen 2 eines Gleises 1 liegende
Raum 22 mit paarig angeordneten schallabsorbierenden Teilplatten 3a, 3b gefüllt bzw.
überbrückt. Diese Teilplatten 3a, 3b weisen Tragrippen 4 auf, welche in die Laschenkammern
23 der Schienen 2 eingreifen, und es sind zwischen die Tragrippen 4 und die Schienen
2 elastische Profile 5 mit annähernd C-förmigem Querschnitt eingefügt. Es sind solcherart
die Teilplatten 3a, 3b mit ihren Tragrippen 4 am Schienenfuß 6 und seitlich gegen
den Schienensteg 7 abgestützt und nach oben hin durch Eingriff unter den Schienenkopf
8 gehalten. Die Teilplatten 3a, 3b überbrücken den Abstand 24 zwischen den Schienen
2 freitragend. Es sind an jeder der Teilplatten 3a, 3b mehrere Tragrippen 4 vorgesehen,
welche in Abstand voneinander angeordnet sind, um die für die Schienen 2 vorgesehenen
Befestigungselemente 25 zugänglich zu lassen. Man kann aber auch bei anderer Wahl
der Plattenabmessungen und Platteneinbauanordnung an jeder Teilplatte auch nur eine
einzige Tragrippe 4 vorsehen.
[0026] An ihren einander zugekehrten Rändern 26, 27 sind die Teilplatten 3a, 3b jedes Plattenpaares
aufeinander abgestützt, so daß jedes Plattenpaar einen den Abstand 24 zwischen den
Schienen 2 freitragend überbrückenden zusammengefügten Körper bildet. Hierzu sind
bei jeder Teilplatte 3a bzw. 3b längs des der anderen Teilplatte 3b bzw. 3a zugekehrten
Randes 15 bzw. 16, mäanderartig abwechselnd aufeinanderfolgend Tragabschnitte 28 und
Stützabschnitte 29 vorgesehen, wobei die Tragabschnitte 28 durch von der Plattenoberseite
12 ausgehende Einsenkungen 30 gebildet sind, welche bis zu dem der anderen Teilplatte
zugekehrten Rand reichen; unter den Stützabschnitten 29 sind von der Plattenunterseite
31 ausgehende, nach oben gerichtete, Einsenkungen 32 gebildet, und es liegen die Stützabschnitte
der Teilplatte 3a auf den Tragabschnitten der Teilplatte 3b und die Stützabschnitte
der Teilplatte 3b auf den Tragabschnitten der Teilplatte 3a auf; die Einsenkungen
30 sind zu den Einsenkungen 32 komplementär ausgebildet, so daß die an den Stützabschnitten
29 durch die Einsenkungen 32 gebildeten Stützflächen 34 im wesentlichen satt auf den
durch die Einsenkungen 30 auf den Tragabschnitten 28 gebildeten Tragflächen 33 aufliegen.
Zur vorerwähnten Ausbildung der Teilplatten kann dabei auch auf die Darstellung einer
solchen Teilplatte in Fig.8 hingewiesen werden.
[0027] Um die Teilplatten 3a, 3b paarig zwischen die Schienen 2 eines Gleises einzufügen,
kann man sie zunächst, wie dies in Fig.9 dargestellt ist, in aufgefalteter Stellung
anordnen, und dabei mit ihren mäanderartig ausgebildeten Rändern 26, 27 ineinanderstecken,
wobei man auch die elastischen Profile 5, welche einen C-förmigen Querschnitt haben,
zwischen den Tragrippen 4 der Teilplatten 3a, 3b und den Schienen 2 anordnet. Danach
werden die Teilplatten 3a, 3b nach unten geschwenkt bzw. geklappt, wie durch den Pfeil
35 angedeutet ist, bis sie die in den Fig.5 bis 7 dargestellte eingeebnete Stellung
einnehmen, in der die Teilplatten 3a, 3b jedes Plattenpaares den Raum 22 zwischen
den Schienen 2 freitragend überbrücken.
[0028] Die in den Tragabschnitten 28 vorgesehenen Tragflächen 33 haben eine bombierte Form,
und es liegt eine solche bombierte Form auch bei den an den Stützabschnitten 29 vorgesehenen
Stützflächen 34 vor, und es wird durch diese bombierte Form der genannten Flächen
ein Formzusammenhalt der Teilplatten 3a, 3b geschaffen, welcher in der eingeebneten
Stellung der Teilplatten 3a, 3b eine gegenseitige Bewegung dieser Teilplatten in Richtung
der Plattenebene (Pfeile 36) hemmt. Weiters sind an den Stützflächen 34 Vorsprünge
37 und an den Tragflächen 33 Vertiefungen 38, welche komplementär zu den Vorsprüngen
37 geformt sind, vorgesehen; in der eingeebneten Lage der Teilplatten rasten die Vorsprünge
37 in die Vertiefungen 38 ein, so daß sich eine gegenseitige Verrastung der Teilplatten
3a, 3b ergibt.
[0029] Zwischen den Tragflächen 33 und den Stützflächen 34 kann gewünschtenfalls eine elastisch
und/oder stoßbremsend wirkende Einlage oder Beschichtung vorgesehen werden.
[0030] Die an den Tragabschnitten vorgesehenen Tragflächen 33 verlaufen, vom Rand 26 bzw.
27 der betreffenden Teilplatte 3a bzw. 3b ausgehend, von der Plattenunterseite 31
weg zuerst steil ansteigend und dann flacher werdend, was für das Zusammenfügen der
Teilplatten zu den Plattenpaaren von Vorteil ist. Geometrisch gesehen ist es günstig,
wenn solche bombiert geformten Tragflächen entsprechend einer Verzahnung geformt sind,
welche bis zur eingeebneten Stellung der Teilplatten 3a, 3b des jeweiligen Plattenpaares
eine Gleitbewegung oder Abrollbewegung der einander zugekehrten Tragflächen und Stützflächen
aufeinander ermöglicht, und in der eingeebneten Stellung (Fig.5 bis 7) diese Teilplatten
gegen eine Bewegung zueinander sperrt. Diese geometrisch einer Verzahnung entsprechende
Flächenform kann bis an die Plattenoberseite 12 reichen.
[0031] Die Vorsprünge 37 können, wie in den Fig.5 bis 8 dargestellt, an den Stirnrändern
39 der Stützabschnitte 29 vorgesehen sein, was beim Zusammenfügen der Teilplatten
Vorteile bringen kann, aber es ist auch möglich, solche Vorsprünge 37 an anderer Stelle,
z.B. etwas vom Rand der Stützflächen abgerückt, anzuformen.
[0032] Bei der in Fig.10 dargestellten Variante sind die Tragflächen 33 und die Stützflächen
34 größtenteils eben ausgebildet; zur gegenseitigen Verrastung der Teilplatten 3a,
3b sind auch in diesem Fall Vertiefungen 38, in welche Vorsprünge 37 eingreifen, vorgesehen.
[0033] Sowohl bei der in den Fig.5 bis 7 dargestellten Ausführungsform als auch bei der
in Fig.10 dargestellten Variante liegen die beiden Teilplatten 3a, 3b eines Plattenpaares
an der Plattenunterseite 31 mäanderartig ineinandergreifend aneinander, so daß die
einander zugekehrten Ränder der Teilplatten 3a, 3b an der Plattenunterseite einer
mäanderartigen Linie 43 folgend verlaufen. Es ergibt sich solcherart ein sehr inniger
Zusammenhalt der miteinander ein Plattenpaar bildenden Teilplatten 3a, 3b.
[0034] Man kann aber auch die Ausbildung der miteinander in Berührung bzw. in Eingriff stehenden
Abschnitte der Teilplatten eines Plattenpaares so wählen, daß die einander zugekehrten
Ränder 26, 27 der Teilplatten 3a, 3b an der Plattenunterseite 31 längs einer Geraden
40 aneinanderliegen, wodurch sowohl die Herstellung der Platten als auch der Ablauf
des Zusammenfügungsvorganges vereinfacht werden kann; eine solche Ausbildung liegt
bei den in den Fig.11 bis 16 dargestellten Ausführungsformen vor. Viele Details dieser
Ausführungsformen sind analog wie bei den Ausführungsformen der Fig.5 bis 10 ausgebildet,
und es kann deshalb hier in diesem Zusammenhang auf die vorstehenden Erörterungen
zu den Fig.5 bis 10 hingewiesen werden. Es ist bei der Ausführungsform gemäß den Fig.11
bis 14 eine bombierte Form der Tragflächen 33 vorgesehen, während die Variante gemäß
Fig.16 eine im wesentlichen ebene Ausbildung dieser Tragflächen 33 aufweist. In beiden
Fällen sind Vorsprünge 37, welche in Vertiefungen 38 eingreifen, an den Stirnrändern
der Stützabschnitte angeordnet. Man kann aber, wie bereits oben erwähnt, derartige
Vorsprünge 37 auch an anderer Stelle im Bereich der Stützflächen plazieren.
[0035] Bei den in Fig.11 bis 16 dargestellten Ausführungsformen sind die Teilplatten 3a,
3b an den einander zugewandten Rändern 26, 27 von der Plattenunterseite 31 ausgehend
nach oben zu abgerundet geformt, wobei der Krümmungsradius dieser Abrundung gleich
groß wie oder kleiner als der Abstand 41 zwischen den Rändern 26, 27 und den schienenseitigen
Rändern 42 der Teilplatten 3a, 3b ist. Auch diese Maßnahme ist für einen möglichst
hemmungsfreien Ablauf des Einfügungsvorganges der Teilplatten von Vorteil.
[0036] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die in den Teilplatten
vorgesehene Bewehrung 11 über die ganze Flächenerstreckung der Teilplatten 3a, 3b
reicht und dabei, wie dies in Fig.8 strichliert angedeutet ist, sowohl in die Tragabschnitte
28 und in die Stützabschnitte 29 als auch in die Tragrippen 4 eingreift.
[0037] Auch bei den mit Teilplatten gebildeten Ausführungsformen kann man Hohlraumresonatoren
14 mit Schallöffnungen 15 vorsehen, wie dies z.B. in den Fig.11 bis 14 dargestellt
ist. Ebenso kann man die Platten auch mit Rahmen 44 versehen, wie dies z.B. in Fig.11
strichliert angedeutet ist.
1. Schallschutzeinrichtung für Gleise, mit an den Schienen des Gleises gelagerten Schall
absorbierenden Platten, welche über elastische Profile an den Schienen abgestützt
sind, wobei die zwischen den Schienen angeordneten Platten den Raum zwischen den Schienen
von Schiene zu Schiene ausschließlich freitragend überbrückend gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (3; 18; 21) aus Teilchen (9) aus porösem Leichtbauwerkstoff bestehen,
die mit einem Bindemittel punktuell verbunden sind, und daß die Platten (3; 18; 21)
eine eingebettete Flächenbewehrung (11) aufweisen und unbedeckt angeordnet sind.
2. Schallschutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite (12) der Platten (3; 18; 21) strukturiert ist.
3. Schallschutzeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Strukturierung unregelmäßig ist.
4. Schallschutzeinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite der Platten (3; 18; 21) mit parallel zu den Schienen (2) verlaufenden
Rippen (13) versehen ist.
5. Schallschutzeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (13) einen trapezförmigen Querschnitt aufweisen.
6. Schallschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Platten (3) Hohlraumresonatoren (14) mit zur Oberseite (12) der Platten (3;
18; 21) gerichteten rohrförmigen Schallöffnungen (15) ausgebildet sind.
7. Schallschutzeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen der Hohlraumresonatoren (14) und deren Schallöffnungen (15) mit einer
schalldämpfenden Strukturierung versehen sind.
8. Schallschutzeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen der Hohlraumresonatoren (14) und deren rohrförmige Schallöffnungen
(15) mit einer schalldämpfenden Schicht versehen sind.
9. Schallschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die die Hohlraumresonatoren (14) bildenden Hohlräume nach unten erweiternd offen
ausgebildet sind und mit einer Unterplatte (16) abgedeckt sind.
10. Schallschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die die Hohlraumresonatoren (14) bildenden Hohlräume nach unten erweiternd offen
ausgebildet sind und zusammen mit dem zwischen Gleisbettung (17) und der Unterseite
der betreffenden Platte (3) befindlichen Raum einen Resonanzhohlraum bilden.
11. Schallschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die gedämpfte Resonanzfrequenz der Hohlraumresonatoren (14) in einem Frequenzbereich
von 150 bis 1000 Hz, vorzugsweise zwischen 500 und 1000 Hz, liegt.
12. Schallschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den beiden Schienen (2) eines Gleises (1) liegende Raum (22) mit paarig
angeordneten Teilplatten (3a, 3b) überbrückt ist, welche je mit mindestens einer Tragrippe
(4) in die Laschenkammern (23) der Schienen (2) eingreifen, wobei die Teilplatten
(3a, 3b) jedes Plattenpaares an ihren einander zugekehrten Rändern (26, 27) aufeinander
abgestützt sind und hierbei bei jeder Teilplatte längs des der anderen Teilplatte
zugekehrten Randes mäanderartig abwechselnd aufeinanderfolgend Tragabschnitte (28)
und Stützabschnitte (29) vorgesehen sind, wobei die Tragabschnitte durch von der Plattenoberseite
(12) ausgehende und bis zum der anderen Teilplatte zugekehrten Rand reichende Einsenkungen
(30) gebildet sind und unter den Stützabschnitten (29) von der Plattenunterseite (31)
ausgehende, nach oben gerichtete Einsenkungen (32) gebildet sind, welche komplementär
zu den Einsenkungen der Tragabschnitte geformt sind, und die Stützabschnitte der einen
Teilplatte auf den Tragabschnitten der anderen Teilplatte sowie die Stützabschnitte
der anderen Teilplatte auf den Tragabschnitten der einen Teilplatte aufliegen.
13. Schallschutzeinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß an jenen Flächen (33, 34), an denen die Teilplatten (3a, 3b) eines Plattenpaares
aneinanderliegen, Vorsprünge (37) und komplementär zu den Vorsprüngen geformte Vertiefungen
(38), in welche die Vorsprünge einrasten, zur gegenseitigen Verrastung der Teilplatten
(3a, 3b) vorgesehen sind.
14. Schallschutzeinrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Tragabschnitten (28) vorgesehenen Tragflächen (33) von dem der anderen
Teilplatte des Plattenpaares zugewandten Rand ausgehend von der Plattenunterseite
(31) weg zuerst steil ansteigend und dann flacher werdend geformt sind.
15. Schallschutzeinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Tragabschnitten (28) vorgesehenen Tragflächen (33) eine bombierte Form
haben, welche in der eingeebneten Stellung der Teilplatten (3a, 3b) des jeweiligen
Plattenpaares eine gegenseitige Bewegung dieser Teilplatten (3a, 3b) in Richtung der
Plattenebene (36) hemmt.
16. Schallschutzeinrichtung nach Anspruch 13 und Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stirnrändern (39) der Stützabschnitte (29) nach unten weisende Vorsprünge
(37) und an den Tragflächen (33) der Tragabschnitte (28) zu diesen Vorsprüngen (37)
komplementäre Vertiefungen (38) vorgesehen sind.
17. Schallschutzeinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die bombiert geformten Tragflächen (33) entsprechend einer Verzahnung geformt sind,
welche bis zur eingeebneten Stellung der Teilplatten (3a, 3b) des jeweiligen Plattenpaares
eine Gleitbewegung oder Abrollbewegung der einander zugekehrten Tragflächen und Stützflächen
aufeinander ermöglicht und in der eingeebneten Stellung dieser Teilplatten gegen eine
Bewegung dieser Teilplatten zueinander sperrt.
18. Schallschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilplatten (3a, 3b) an den einander zugewandten Rändern (26, 27) von der Plattenunterseite
(31) ausgehend nach oben zu abgerundet geformt sind, wobei der Krümmungsradius gleich
groß wie oder kleiner als der Abstand (41) zwischen diesen Rändern (26, 27) und den
schienenseitigen Rändern (42) der Teilplatten (3a, 3b) ist.
19. Schallschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teilplatten (3a, 3b) eines Plattenpaares an der Plattenunterseite (31)
annähernd längs einer Geraden (40) aneinanderliegen.
20. Schallschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teilplatten (3a, 3b) eines Plattenpaares an der Plattenunterseite (31)
mäanderartig ineinandergreifend aneinanderliegen.
21. Schallschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Teilplatten (3a, 3b) vorgesehene Bewehrung (11) sich über die Plattenfläche
(36) erstreckt und in die Tragabschnitte (28) und in die Stützabschnitte (29) sowie
in die Tragrippen (4) eingreift.
22. Schallschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den an den Tragabschnitten vorgesehenen Tragflächen (33) und den an den
Stützabschnitten vorgesehenen Stützflächen (34) eine elastisch und/oder Stoß bremsend
wirkende Einlage oder Beschichtung vorgesehen ist.
23. Schallabsorbierende Platte für eine Schallschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (3; 18; 21) aus Teilchen (9) aus porösem Leichtbauwerkstoff besteht, die
mit einem Bindemittel punktuell verbunden sind, daß die Platte (3) an gegenüberliegenden
Randseiten mit Tragrippen (4) zum Eingriff in die Laschenkammern von Schienen versehen
ist, daß die Platte (3; 18; 21) eine eingebettete Flächenbewehrung (11) aufweist,
und daß in der Platte (3; 18; 21) Hohlraumresonatoren (14) mit zur einen Großfläche
der Platte (3; 18; 21) gerichteten rohrförmigen Schallöffnungen (15), deren Querschnitt
wesentlich geringer als der Querschnitt der Hohlraumresonatoren ist, ausgebildet sind,
welche Großfläche zur Bildung der Oberseite beim Einbau der Platte in das Gleis vorgesehen
ist.
24. Schallabsorbierende Platte nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die die Hohlraumresonatoren (14) bildenden Hohlräume zu jener Großfläche hin, die
an der den rohrförmigen Schallöffnungen (15) abgewandten Seite der Platte liegt, erweiternd
offen ausgebildet sind.
25. Schallabsorbierende Platte nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die die Hohlraumresonatoren (14) bildenden Hohlräume an der den rohrförmigen Schallöffnungen
(15) abgewandten Seite mit einer Unterplatte (16) abgedeckt sind.
26. Schallabsorbierende Platte für eine Schallschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche
12 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (3a, 3b) aus Teilchen aus porösem Leichtbaustoff besteht, die mit einem
Bindemittel zusammengefügt sind, daß die Platte (3a, 3b) eine eingebettete Bewehrung
aufweist, daß die Platte (3a, 3b) an einer Randseite mit einer Tragrippe (4) zum Eingriff
in die Laschenkammern von Schienen versehen ist und an der dieser Tragrippe (4) gegenüberliegenden
Randseite in mäanderartiger Aufeinanderfolge Tragabschnitte (28) und Stützabschnitte
(29) aufweist, wobei die Tragabschnitte durch von der Plattenoberseite (12) ausgehende
und bis zum Rand reichende Einsenkungen (30) gebildet sind und unter den Stützabschnitten
(29) von der Plattenunterseite (31) ausgehende, nach oben gerichtete Einsenkungen
(32) gebildet sind, welche komplementär zu den Einsenkungen der Tragabschnitte geformt
sind.
27. Schallabsorbierende Platte nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß in der Platte (3a, 3b) Hohlraumresonatoren (14) mit zur einen Großfläche der Platte
(3a, 3b) gerichteten rohrförmigen Schallöffnungen (15) ausgebildet sind, welche Großfläche
zur Bildung der Oberseite beim Einbau der Platte in das Gleis vorgesehen ist.
28. Schallabsorbierende Platte nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Platte (3a, 3b) vorgesehene Bewehrung (11) sich über die ganze Plattenfläche
erstreckt und in die Tragabschnitte (28) und in die Stützabschnitte (29) sowie in
die Tragrippe (4) reicht.
1. A sound-proofing device for tracks comprising sound absorbing slabs mounted at the
rails of the track, the slabs being supported at the rails via elastic sections, wherein
the slabs arranged between the rails are only self-supportingly bridging, from rail
to rail, the space between the rails, characterised in that the slabs (3; 18; 21) are comprised of particles (9) of porous lightweight building
material combined at individual points by a binder, and that the slabs (3; 18; 21)
have an embedded areal reinforcement (11) and are arranged without cover.
2. A sound-proofing device according to claim 1, characterised in that the upper side (12) of the slabs (3; 18; 21) is structured.
3. A sound-proofing device according to claim 2, characterised in that the structuring is irregular.
4. A sound-proofing device according to claim 2 or 3, characterised in that the upper side of the slabs (3; 18; 21) is provided with ribs (13) extending in parallel
to the rails (2).
5. A sound-proofing device according to claim 4, characterised in that the ribs (13) have a trapezoidal cross-section.
6. A sound-proofing device according to any one of claims 1 to 5, characterised in that cavity resonators (14) having tubular sound apertures (15) directed to the upper
side (12) of the slabs (3; 18; 21) are formed in the slabs (3).
7. A sound-proofing device according to claim 6, characterised in that the walls of the cavity resonators (14) and their sound apertures (15) are provided
with a sound-dampening structuring.
8. A sound-proofing device according to claim 6, characterised in that the walls of the cavity resonators (14) and their tubular sound apertures (15) are
provided with a sound-dampening layer.
9. A sound-proofing device according to any one of claims 6 to 8, characterised in that the cavities forming the cavity resonators (14) are designed such that they widen
downwardly and are open, and are covered by a lower plate (16).
10. A sound-proofing device according to any one of claims 6 to 8, characterised in that the cavities forming the cavity resonators (14) are designed such that they widen
downwardly and are open and define a resonance cavity together with the space present
between the rail bedding (17) and the lower side of the respective slab (3).
11. A sound-proofing device according to any one of claims 6 to 10, characterised in that the attenuated resonance frequency of the cavity resonators (14) lies within a frequency
range of from 150 to 1,000 Hz, preferably between 500 and 1,000 Hz.
12. A sound-proofing device according to any one of claims 1 to 11, characterised in that the space (22) between the two rails (2) of a track (1) is bridged with slab parts
(3a, 3b) arranged in pairs, each engaging by at least one carrying rib (4) in the
fishing surfaces (23) of the rails (2), the slab parts (3a, 3b) of each slab pair
being supported on each other at their facing rims (26, 27), carrying portions (28)
and resting portions (29) alternatingly following each other in meander-like fashion
at each respective slab part along the rim facing the other slab part, the carrying
portions being formed by indentations (30) originating from the slab upper side (12)
and extend as far as to the rim facing the other slab part, upwardly directed indentations
(32) originating from the slab lower side (31) being formed below the resting portions
(29), which indentations are shaped complementary to the indentations of the carrying
portions, and that the resting portions of the one slab part rest on the carrying
portions of the other slab part, and that the resting portions of the other slab part
rest on the carrying portions of the one slab part.
13. A sound-proofing device according to claim 12, characterised in that at those surfaces (33, 34), on which the slab parts (3a, 3b) of one slab pair contact
each other, projections (37) and depressions (38) shaped complementary to the projections
are formed, the projections latchingly engaging in the depressions for a mutual latching
of the slab parts (3a, 3b).
14. A sound-proofing device according to claim 12 or 13, characterised in that the carrying surfaces (33) provided in the carrying portions (28), originating from
the rim facing the other slab part of the slab pair, at first rise steeply, starting
from the slab lower side (31), and then flatten.
15. A sound-proofing device according to claim 14, characterised in that the carrying surfaces (33) provided in the carrying portions (28) have a convex-curved
shape which inhibits a mutual movement of the slab parts (3a, 3b) in the direction
of the slab plane (36) in the levelled position of the slab parts (3a, 3b) of the
respective slab pair.
16. A sound-proofing device according to claim 13 and claim 14 or 15, characterised in that downwardly extending projections (37) are provided at the front rims (39) of the
resting portions (29) and depressions (38) complementary to these projections (37)
are provided on the carrying surfaces (33) of the carrying portions (28).
17. A sound-proofing device according to claim 15, characterised in that the curved carrying surfaces (33) are shaped like a toothing which allows for a sliding
movement or rolling movement of the facing carrying surfaces and resting surfaces
one on the other, as far as to a levelled position of the slab parts (3a, 3b) of the
respective slab pair, and which in the levelled position of these slab parts locks
against a movement of these slab parts relative to each other.
18. A sound-proofing device according to any one of claims 12 to 17, characterised in that the slab parts (3a, 3b) are rounded at their facing rims (26, 27) from the plate
lower side (31) upwards, the radius of curvature being dimensioned to be equal to
or smaller than the distance (41) between these rims (26, 27) and the rail-side rims
(42) of the slab parts (3a, 3b).
19. A sound-proofing device according to any one of claims 12 to 18, characterised in that the two slab parts (3a, 3b) of a slab pair abut each other at the slab lower side
(31) approximately along a straight line (40).
20. A sound-proofing device according to any one of claims 12 to 18, characterised in that the two slab parts (3a, 3b) of a slab pair abut each other at the slab lower side
(31) so as to engage each other in meander-like fashion.
21. A sound-proofing device according to any one of claims 12 to 20, characterised in that the reinforcement (11) provided in the slab parts (3a, 3b) extends over the slab
area (36) and reaches into the carrying portions (28) and resting portions (29) as
well as into the carrying ribs (4).
22. A sound-proofing device according to any one of claims 12 to 21, characterised in that an elastically and/or shock-brakingly acting insert or coating is provided between
the carrying surfaces (33) provided on the carrying portions and the resting surfaces
(34) provided on the resting portions.
23. A sound-absorbing slab for a sound-proofing device according to any one of claims
1 to 22, characterised in that the slab (3; 18; 21) is comprised of particles (9) of porous lightweight building
material combined by a binder at individual points, that the slab 3 is provided with
carrying ribs 4 on opposite rim sides for engagement into the fishing surfaces of
rails, that the slab (3; 18; 21) has an embedded areal reinforcement (11), and that
cavity resonators (14) are formed in the slab (3; 18; 21) which have tubular sound
apertures (15) oriented towards the one large surface of the slab (3; 18; 21), which
large surface is intended to form the upper side when installing the slab in the track,
the cross-section of the sound apertures being substantially smaller than the cross-section
of the cavity resonators.
24. A sound-absorbing slab according to claim 23, characterised in that the cavities forming the cavity resonators (14) are designed to widen and to be open
towards that large surface which is located at that side of the slab that faces away
from the tubular sound apertures (15).
25. A sound-absorbing slab according to claim 24, characterised in that the cavities forming the cavity resonators (14) are covered by a lower plate (16)
at the side facing away from the tubular sound apertures (15).
26. A sound absorbing slab for a sound-proofing device according to any one of claims
12 to 22, characterised in that the slab (3a, 3b) is comprised of particles of porous lightweight building material
combined by a binder, that the slab (3a, 3b) has an embedded reinforcement, that the
slab (3a, 3b) on one rim side is provided with a carrying rib (4) for engagement in
the fishing surfaces of rails and at the rim side opposite this carrying rib (4) comprises
meander-like successive carrying portions (28) and resting portions (29), the carrying
portions being formed by indentations (30) originating from the slab upper side (12).
and extending as far as to the rim, upwardly directed indentations (32) originating
from the slab lower side (31) being formed below the resting portions (29) and being
shaped complementary to the indentations of the carrying portions.
27. A sound-absorbing slab according to claim 26, characterised in that in the slab (3a, 3b) cavity resonators (14) are formed with tubular sound apertures
(15) oriented towards the one large surface of the slab (3a, 3b), which large surface
is intended to form the upper side when installing the slab in the track.
28. A sound-absorbing slab according to claim 26 or 27, characterised in that the reinforcement (11) provided in the slab (3a, 3b) extends over the entire slab
area and into the carrying portions (28) and into the resting portions (29) as well
as into the carrying rib (4).
1. Dispositif d'insonorisation pour voies ferrées, avec des plaques absorbant du bruit
et montées sur les rails de la voie, qui sont supportées au moyen de profilés élastiques
sur les rails, les plaques disposées entre les rails étant montées en franchissant
l'espace entre les rails exclusivement en porte-à-faux de rail à rail, caractérisé en ce que les plaques (3 ; 18 ; 21) sont composées de particules (9) à base de matériau poreux
de construction allégée, qui sont reliées de façon ponctuelle avec un liant, et en ce que les plaques (3 ; 18 ; 21) présentent une armature de surface (11) encastrée et sont
disposées sans être recouvertes.
2. Dispositif d'insonorisation selon la revendication 1, caractérisé en ce que la face supérieure (12) des plaques (3 ; 18 ; 21) est structurée.
3. Dispositif d'insonorisation selon la revendication 2, caractérisé en ce que la structuration est irrégulière.
4. Dispositif d'insonorisation selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la face supérieure des plaques (3 ; 18 ; 21) est pourvue de nervures (13) agencées
parallèlement aux rails (2).
5. Dispositif d'insonorisation selon la revendication 4, caractérisé en ce que les nervures (13) présentent une section trapézoïdale.
6. Dispositif d'insonorisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que des résonateurs à cavité (14) avec des ouvertures acoustiques (15) de forme tubulaire
et orientées vers la face supérieure (12) des plaques (3 ; 18 ; 21) sont réalisées
dans les plaques (3).
7. Dispositif d'insonorisation selon la revendication 6, caractérisé en ce que les parois des résonateurs à cavité (14) et leurs ouvertures acoustiques (15) sont
pourvues d'une structuration insonorisante.
8. Dispositif d'insonorisation selon la revendication 6, caractérisé en ce que les parois des résonateurs à cavité (14) et leurs ouvertures acoustiques (15) de
forme tubulaire sont pourvues d'une couche insonorisante.
9. Dispositif d'insonorisation selon l'une quelconque des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que les cavités formant les résonateurs à cavité (14) sont conçues de façon ouverte en
s'élargissant vers la bas et sont revêtues d'une plaque inférieure (16).
10. Dispositif d'insonorisation selon l'une quelconque des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que les cavités formant les résonateurs à cavité (14) sont réalisées de façon ouverte
en s'élargissant vers le bas et forment une cavité résonante conjointement avec l'espace
se trouvant entre le ballast de voie (17) et la face inférieure de la plaque (3) concernée.
11. Dispositif d'insonorisation selon l'une quelconque des revendications 6 à 10, caractérisé en ce que la fréquence de résonance amortie des résonateurs à cavité (14) se situe dans une
plage de fréquences de 150 à 1.000 Hz, de préférence entre 500 et 1.000 Hz.
12. Dispositif d'insonorisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que l'espace (22) situé entre les deux rails (2) d'une voie (1) est franchi avec des
plaques partielles (3a, 3b) disposées par paires, qui s'engagent chacune avec au moins
une nervure de support (4) dans les portées d'éclisse (23) des rails (2), moyennant
quoi les plaques partielles (3a, 3b) de chaque paire de plaque sont soutenues les
unes sur les autres sur leurs bords (26, 27) tournés les uns vers les autres et dans
le cas présent, pour chaque plaque partielle, il est prévu de façon alternative et
successive des parties de support (28) et des parties d'appui (29) en décrivant un
méandre le long du bord tourné vers l'autre plaque partielle, les parties de support
étant formées par des enfoncements (30) partant de la face supérieure de la plaque
(12) et allant jusqu'au bord tourné vers l'autre plaque partielle et des enfoncements
(32) partant de la face inférieure de plaque (31) et orientés vers le haut étant réalisés
sous les parties d'appui (29), qui sont moulés de façon complémentaire par rapport
aux enfoncements des parties d'appui, et les parties d'appui d'une plaque partielle
reposant sur les parties de support de l'autre plaque partielle et les parties d'appui
de l'autre plaque partielle reposant sur les parties de support de la première plaque
partielle.
13. Dispositif d'insonorisation selon la revendication 12, caractérisé en ce que, sur les surfaces (33, 34), sur lesquelles les plaques partielles (3a, 3b) d'une
paire de plaques sont disposées les unes contre les autres, il est prévu des parties
saillantes (37) et des évidements (38) moulés de façon complémentaire par rapport
aux parties saillantes, dans lesquels s'engagent les parties saillantes, pour l'emboîtement
réciproque des plaques partielles (3a, 3b).
14. Dispositif d'insonorisation selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que les surfaces de support (33) prévues dans les parties de support (28) partent du
bord, tourné vers l'autre plaque partielle de la paire de plaques, et s'éloignent
de la face inférieure de plaque (31) en présentant d'abord une forte pente montante
et en s'aplatissant ensuite.
15. Dispositif d'insonorisation selon la revendication 14, caractérisé en ce que les surfaces de support (33) prévues dans les parties d'appui (28) ont une forme
bombée, qui empêche un déplacement réciproque de ces plaques partielles (3a, 3b) en
direction du plan de plaque (36) lorsque les plaques partielles (3a, 3b) de la paire
de plaques respective sont dans la position aplanie.
16. Dispositif d'insonorisation selon la revendication 13 et la revendication 14 ou 15,
caractérisé en ce que des parties saillantes (37) dirigées vers la bas sont prévues sur les bords avant
(39) des parties d'appui (29) et des évidements (38) complémentaires par rapport à
ces parties saillantes (37) sont prévues sur les surfaces de support (33) des parties
de support (28).
17. Dispositif d'insonorisation selon la revendication 15, caractérisé en ce que les surfaces de support (33) de forme bombée sont moulées en fonction d'une denture,
qui permet un mouvement de glissement ou un mouvement de déroulement des surfaces
de support et des surfaces d'appui tournées les unes vers les autres jusqu'à la position
aplanie des plaques partielles (3a, 3b) de la paire de plaques respective et bloque
un déplacement de ces plaques partielles les unes vers les autres lorsque ces plaques
partielles sont dans la position aplanie.
18. Dispositif d'insonorisation selon l'une quelconque des revendications 12 à 17, caractérisé en ce que les plaques partielles (3a, 3b) sont moulées sur les bords (26, 27) tournés les uns
vers les autres de façon arrondie vers le haut à partir de la face inférieure de plaque
(31), le rayon de courbure étant identique ou inférieur à l'espacement (41) entre
ces bords (26, 27) et les bords (42) côté rail des plaques partielles (3a, 3b).
19. Dispositif d'insonorisation selon l'une quelconque des revendications 12 à 18, caractérisé en ce que les deux plaques partielles (3a, 3b) d'une paire de plaques sont disposées l'une
à côté de l'autre sur la face inférieure de plaque (31) approximativement le long
d'une droite (40).
20. Dispositif d'insonorisation selon l'une quelconque des revendications 12 à 18, caractérisé en ce que les deux plaques partielles (3a, 3b) d'une paire de plaques sont disposées l'une
à côté de l'autre sur la face inférieure de plaque (31) en s'emboîtant l'une dans
l'autre et à la façon d'un méandre.
21. Dispositif d'insonorisation selon l'une quelconque des revendications 12 à 20, caractérisé en ce que l'armature (11) prévue sur les plaques partielles (3a, 3b) s'étend sur la surface
de plaque (36) et s'engage dans les parties de support (28) et dans les parties d'appui
(29) ainsi que dans les nervures de support (4).
22. Dispositif d'insonorisation selon l'une quelconque des revendications 12 à 21, caractérisé en ce qu'il est prévu une insertion ou un revêtement avec un effet élastique et/ou amortisseur
de chocs entre les surfaces de support (33) prévues sur les parties de support et
les surfaces d'appui (34) prévues sur les parties d'appui.
23. Plaque à absorption acoustique pour un dispositif d'insonorisation selon l'une quelconque
des revendications 1 à 22, caractérisée en ce que la plaque (3 ; 18 ; 21) se compose de particules (9) à base de matériau poreux de
construction allégée, qui sont reliées ponctuellement à un liant, en ce que la plaque (3) est pourvue sur des côtés périphériques se faisant face de nervures
de support (4) pour l'engagement dans les portées d'éclisse de rails, en ce que la plaque (3; 18 ; 21) présente une armature de surface (11) encastrée, et en ce que dans la plaque (3 ; 18 ; 21) sont réalisés des résonateurs à cavité (14) avec des
ouvertures acoustiques (15) de forme tubulaire et orientées vers une grande surface
de la plaque (3 ; 18 ; 21), dont la section est sensiblement inférieure à la section
des résonateurs à cavité, laquelle grande surface est prévue pour former la face supérieure
lors du montage de la plaque dans la voie.
24. Plaque à absorption acoustique selon la revendication 23, caractérisée en ce que les cavités formant les résonateurs à cavité (14) sont réalisées de façon ouverte
en s'élargissant en direction de la grande surface, qui est située sur le côté de
la plaque opposée aux ouvertures acoustiques (15) de forme tubulaire.
25. Plaque à absorption acoustique selon la revendication 24, caractérisée en ce que les cavités formant les résonateurs à cavité (14) sont recouverts d'une plaque inférieure
(16) sur le côté opposé aux ouvertures acoustiques (15) de forme tubulaire.
26. Plaque à absorption acoustique pour un dispositif d'insonorisation selon l'une quelconque
des revendications 12 à 22, caractérisée en ce que la plaque (3a, 3b) est composée de particules à base de matériau poreux de construction
allégée, qui sont assemblés avec un liant, en ce que la plaque (3a ,3b) présente une armature encastrée, en ce que la plaque (3a, 3b) est pourvue sur un côté périphérique d'une nervure de support
(4) pour l'engagement dans le portées d'éclisse de rails et qui présente des parties
de support (28) et des parties d'appui (29) dans une succession en forme de méandre
sur le côté périphérique faisant face à cette nervure de support (4), les parties
de support étant formées par des enfoncements (30) partant de la face supérieure de
plaque (12) et allant jusqu'au bord et des enfoncements (32) partant de la face inférieure
de plaque (31) et dirigés vers le haut étant réalisée sous les parties d'appui (29),
lesquels sont moulés de façon complémentaire par rapport aux enfoncements des parties
de support.
27. Plaque à absorption acoustique selon la revendication 26, caractérisée en ce que les résonateurs à cavité (14) sont réalisés dans la plaque (3a, 3b) avec des ouvertures
acoustiques (15) de forme tubulaire et orientées vers une grande surface de la plaque
(3a, 3b), laquelle grande surface est prévue pour former la face supérieure lors du
montage de la plaque dans la voie.
28. Plaque à absorption acoustique selon la revendication 26 ou 27, caractérisée en ce que l'armature (11) prévue dans la plaque (3a, 3b) s'étend sur toute la surface de plaque
et va dans les parties de support (28) et dans les parties d'appui (29) ainsi que
dans la nervure de support (4).