Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verarbeitung von Daten mit einem Rundfunkempfänger
nach der Gattung des unabhängigen Patentanspruchs.
[0002] Es ist bereits das Radio-Daten-System (RDS) bekannt, mit dem die Übermittlung von
digitalen Daten parallel zu Rundfunkprogrammen mit einem Datenkanal möglich ist. Eine
Spezifikation für das RDS für UKW-Hörfunk ist u. a. in der Druckschrift EN 50067,
1992 der europäischen Rundfunkunion (EBU) festgelegt. Rundfunkempfänger mit geeigneten
RDS-Decodern können übermittelte Daten zusätzlich zum Rundfunkempfang mit demselben
Empfangsteil aufnehmen und decodieren. Für die Datenübertragung sind 32 Gruppen zu
jeweils 104 Bit vorgesehen, wobei jeder der übertragenenn Gruppen jeweils ein bestimmter
Dienst zugeordnet wird. Die Gruppe 8a ist zur Zeit für die Übertragung von digital
codierten Verkehrsmeldungen, dem sog. Traffic Message System (TMC), vorgesehen. Der
Aufbau und die Codierung dieser TMC-Meldungen sind im CEN-Draft Pr. ENV/278/4/1/0011
festgelegt, der auf dem Normungsvorschlag vom November 1990 herausgegeben vom RDS
Alert Consortium basiert. Die wesentlichen Elemente einer Verkehrsmeldung sind dabei
der Ort des Geschehens (Location) und das Ereignis (Event). Diese Angaben sind katalogisiert,
d. h. daß jedem verkehrsrelevanten Ort und jedem verkehrsrelevanten Ereignis ein eindeutiger
Code zugewiesen ist. Die Verkettung der Orte in der Ortstabelle entlang existierender
Straßen gibt den Verlauf wieder. Außer den üblichen Einrichtungen eines Empfangsgerät
mit einem RDS-Decoder sind zur Nutzung des Verkehrsmeldungskanals TMC Einrichtungen
zur Decodierung, zur Speicherung, zur Weiterverarbeitung und zur Ausgabe der Verkehrsmeldungen
erforderlich. Neben der Gruppe 8a, die die eigentlichen TMC-Daten enthält, sind noch
eine Variante der Gruppen 1a und 3a des RDS-Protokolls als Systemmeldungen für TMC
freigehalten. Mit diesen Gruppen 1a und 3a, die periodisch übertragen werden, werden
die allgemeinen Rahmenbedingungen für die Auswertung der TMC-Daten geschaffen. Es
wird so insbesondere klar gestellt, welche Ortstabelle den Nachrichten zugrundeliegt.
[0003] Aus der DE-A 42 37 987 ist es bekannt, Radiodatensignale, die zu einem Rundfunkempfänger
neben den Audiosignalen übertragen werden, auszuwerten, um so dem Benutzer des Rundfunkgerätes
weitere Informationen zur Verfügung zu stellen. Eine wesentliche Information, die
dem Rundfunkhörer zur Verfügung gestellt werden soll, sind die TMC-Daten, das sind
Verkehrsdaten, die zyklisch von Rundfunksender an die Rundfunkempfänger übertragen
werden. Die TMC-Signale werden nun über eine Steuerschaltung, einem Piktogrammspeicher
und einem Displaytreiber in einer optoelektronischen Einrichtung als Piktogramm dargestellt.
In der WO 92/08303 wird vorgeschlagen, die Empfangssicherheit der Daten dadurch zu
erhöhen, daß diese über mehrere Kanäle verstreut übertragen werden. Werden daher die
RDS-Daten in einem Kanal nicht richtig empfangen, so hat der Empfänger die Möglichkeit,
durch Umschalten auf eine andere Frequenz die Daten in einem anderen Kanal nochmals
zu empfangen.
[0004] Zur Wahrnehmung bestimmter RDS-Funktionen, beispielsweise die Überprüfung alternativer
Frequenzen für den gerade ausgewählten Sender benötigt der Rundfunkempfänger Zeiträume
in der Größenordnung von 0,5 bis 1,5 s. Während dieser Zeiträume können keine anderen
RDS-Funktionen ausgeübt werden und es können auch keine TMC-Nachrichten empfangen
werden. Für die Wahrnehmung dieser Funktionen muß das Rundfunkgerät somit Zeitfenster
identifizieren, in denen keine TMC-Nachricht eingehen kann, da sonst diese Nachricht
verloren ginge. Bislang wurden keine Zeitfenster vorgesehen, die frei von TMC-Daten
gehalten wurden.
Vorteile der Erfindung
[0005] Das erfindungsgemäße Verfahren mit den kennzeichnenden Merkmalen der unabhängigen
Patentansprüche hat demgegenüber den Vorteil, daß anhand der Systemmeldung oder aber
kurz danach erkannt werden kann, ob ausreichend lange Zeitfenster auftreten können,
in denen eine ungestörte Datenverarbeitung aufwendiger Funktionen, insbesondere RDS-Funktionen,
erfolgen kann.
[0006] Weitere Vorteile ergeben sich aus den Maßnahmen des abhängigen Patentanspruchs. Das
erfindungsgemäße Verfahren kann insbesondere vorteilhaft für RDS- und TMC-Nachrichten
verwendet werden. So ist es möglich, wenn bekannt ist, daß TMC-Daten doppelt übertragen
werden, die Zeit während der doppelten Übertragung der TMC-Informationen zur ungestörten
Datenverarbeitung aufwendiger Funktionen zu verwenden, wenn die TMC-Daten beim ersten
Empfang bereits vollständig und richtig aufgenommen wurden.
Zeichnungen
[0007] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 ein bekanntes Rundfunksystem
mit dem das erfindungsgemäße Verfahren realsisiert werden kann und die Figuren 2,3
und 4 Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Verarbeitung von Daten.
Beschreibung
[0008] Figur 1 zeigt in Form eines Blockschaltbildes die zurErläuterung des erfindungsgemäßen
Verfahrens erforderlichen Teile eines Rundfunkempfängers, vorzugsweise eines Autoradios.
Über eine Antenne 1 und ein Empfangsteil (Tuner) 2 wird ein UKW-Rundfunksender in
an sich bekannter Weise empfangen. Der Tuner 2 gibt eine Multiplex-Siganl MPX ab,
das ein Audiosignal bzw. im Falle einer Stereoübertragung in codierter Form Audiosignale
für den linken und rechten Kanal enthält. Ferner umfaßt das Multiplexsignal auf einem
57-kHz-Träger moduliert ein Radio-Daten-Signal, das in einem Decoder 3 decodiert wird.
Der Decoder 3 erzeugt so einen Datenstrom in dem RDS-Daten und die darin enthaltenen
TMC-Daten enthalten sind.
[0009] Der Audioanteil des Multiplexsignals MPX wird in einem Stereo-Decoder 4 decodiert.
Ein Audioverstärker 5 mit zwei Endstufen 6, 7 und zwei Lautsprechern 8, 9 dient zur
Wiedergabe der Audiosignale und weist einen Eingang 10 zur Einstellung der Lautstärke
auf. Audio-Eingänge des Audioverstärkers 5 sind über einen Umschalter 11 einerseits
mit dem Ausgang des Stereo-Decoders 4 und andererseits mit einem Hilfseingang 12 verbindbar,
an den ein Kasetten- oder ein CD-Wiedergabegerät angeschlossen werden kann.
[0010] Ein Mikrocomputer 13 übt eine Reihe von Funktionen im dargestellten Rundfunkempfänger
aus. Unter anderem werden verschiene Informationen auf einer Anzeigevorrichtung (Display)
15 dargestellt. Ferner führt der Decoder 3 dem Mikrocomputer 13 RDS-Signale zu, der
diese auswertet und in den RDS-Signalen enthaltene Informationen auf dem Display 15
sichtbar macht. Ausgänge des Mikrocomputers 13 sind mit dem Steuereingang 10 des Audioverstärkers
5 sowie mit einem Steuereingang des Umschalters 11 verbunden. Über die Tastatur 14
kann somit eine der Audiosignalquellen ausgewählt und die Lautstäreke eingestellt
werden.
[0011] In der Figur 2 wird ein Verfahren zur Verarbeitung von Daten die von Decoder 3 erzeugt
wurden gezeigt. Aufgetragen ist eine Zeitachse, die durch die Zeitpunkte T0 bis T4
in einzelne Zeitfenster unterteilt wird. Die Zeitfenster zwischen den Zeitpunkten
T0 bis T1 und T2 bis T3 sind mit RDS bezeichnet, wodurch klargestellt wird, daß in
diesem Zeitfenstern nur RDS-Daten ohne TMC-Daten verarbeitet werden. Die Zeitfenster
zwischen den Zeitpunkten T1 bis T2 bzw. T3 bis T4 sind mit TMC bezeichnet, wodurch
klargestellt wird, daß in diesen Zeitfenstern TMC-Daten verarbeitet werden können.
Während dieser Zeitfenster können jedoch auch andere RDS-Signale verarbeitet werden.
Innerhalb dieser Zeitfenster wird der Rundfunkempfänger jedoch keine RDS-Funktion
wahrnehmen, die sehr aufwendig sind, und die ihm während dieser Zeit die Verarbeitung
von TMC-Signalen unmöglich macht. Dabei wird insbesondere an die RDS-Funktion gedacht,
die eine Überprüfung von alternativen Sendefrequenzen für den gerade eingestellten
Sender ermöglicht. Bei der Wahrnehmung dieser Funktion können nämlich keine TMC-Daten
mehr empfangen werden, was zu einem Verlust von entsprechenden TMC-Daten führen würde.
Derartige Funktionen werden vom Rundfunkempfänger nur in den Zeitfenstern ausgeübt,
in denen ausschließlich RDS-Daten ohne TMC-Daten empfangen werden. In den Figuren
3 und 4 werden nachfolgend zwei Verfahren dargestellt mit denen ein TMC-Zeitfenster
oder ein RDS-Zeitfenster festgelegt werden kann.
[0012] In der Figur 3 ist wieder eine Zeitachse aufgetragen, die durch Zeitpunkte T5 bis
T8 in drei Zeitstrecken unterteilt wird. Im ersten Zeitfenster T5 bis T6 wird hier
als Beispiel davon ausgegangen, daß nur RDS-Signale empfangen werden. Es kann jedoch
für dieses erste Zeitfenster zwischen den Zeitpunkten T5 bis T6 auch jeder andere
Empfang von Daten realisiert sein. Für die Auswertung der TMC-Signale werden periodisch
im festgelegten Abstand von z.B. einigen Sekunden Systemmeldungen übertragen. Diese
Systemmeldungen enthalten Daten die für die Auswertung der nachfolgenden TMC-Daten
von bedeutung sind, beispielsweise anhand welcher Tabellen die TMC-Daten interpretiert
werden. Die Übertragung einer derartigen Systemmeldung wird hier in der Zeitstrecke
zwischen den Zeitpunkten T6 bis T7 dargestellt. Zur Vereinfachung wird diese Systemmeldung
in der Figur 3 als SY bezeichnet. Bei einer Systemmeldung handelt es sich dabei um
eine einzelne Gruppe von 104 Bit so daß hier die Zeitstrecke SY übertriebener Breite
dargestellt ist. In der Systemmeldung ist nun ein Bit definiert, das anzeigt, ob ein
nachfolgendes Zeitfenster, welches durch die Zeitpunkte T7 bis T8 dargestellt ist,
als TMC-Zeitfenster oder als RDS-Zeitfenster ausgebildet ist. Die maximale Dauer eine
Zeitfensters wird durch den Abstand der SY festgelegt. Bei einem TMC-Zeitfenster können
sowohl TMC-Daten wie auch RDS-Daten verarbeitet werden. Es werden während dieses Zeitfensters
jedoch keine aufwendigen RDS-Funktionen wahrgenommen, die den Empfang von TMC-Daten
blockieren könnten. Wenn jedoch durch das entsprechende Bit in der Systemmeldung klargestellt
wird, daß das Zeitfenster ausschließlich für RDS-Nachrichten genutzt werden soll,
so können auch aufwendige RDS-Funktionen, wie beispielsweise das Überprüfen anderer
alternativer Sendefrequenzen, die die Aufnahme bzw. Verarbeitung weiterer Daten für
einen Zeitraum blockieren, der die Länge des Zeitfensters nicht übersteigt, genutzt
werden.
[0013] Das erfindungsgemäße Verfahren wurde zur Figur 3 anhand von RDS-Daten und TMC-Daten
beschrieben. Das erfindungsgemäße Verfahren kann jedoch immer dann eingesetzt werden,
wenn Daten eines ersten Typs und Daten eines zweiten Typs verarbeitet werden sollen,
wobei jedoch bestimmte Zeitfenster für die Datenverarbeitung nur eines Typs reserviert
werden müssen. Dies wird insbesondere dann der Fall sein, wenn Daten eines ersten
Typs die sehr aufwendige Verarbeitungsschritte erfordern mit Daten eines zweiten Typs,
die möglichst immer empfangen werden müssen, gemischt übertragen werden.
[0014] Da die Systemmeldunge in einem festen Zeitraster gesendet werden, kann auch das Ende
des jeweiligen Zeitfensters berechnet werden. Es können somit Übertragungsfehler kompensiert
werden. Dies ist besonders vorteilhaft wenn, wie in Figur 2 dargestellt, ein TMC-Zeitfenster
immer mit einem RDS-Zeitfenster abwechselt. Der Empfänger kann sich dann auf den Wechsel
aufsynchronisieren und wird dadurch robust gegen Übertragungsfehler in der Systemmeldung
SY.
[0015] In der Figur 4 wird ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Aufgetragen
ist wieder eine Zeitachse die durch Zeitpunkt T9 bis T13 in mehrere Zeitstrecken unterteilt
wird. Die erste Zeitstrecke zwischen den Zeitpunkten T9 bis T10 kann wieder für beliebige
Daten genutzt werden. Zwischen den Zeitpunkten T10 bis T11 wird wieder eine Systemmeldung
sy übertragen, die grundsätzliche Informationen bezüglich TMC enthält. Im Unterschied
zur Figur 3 ist jedoch bei dieser Systemmeldung kein bit vorgesehen, welches angibt,
was für Daten die nachfolgenden Zeitfenster enthalten. Diese Information wird dadurch
gegeben, ob in einem auf die Systemmeldung folgenden Abfragezeitfenster zwischen den
Zeitpunkten T11 bis T12 TMC-Daten und RDS-Daten oder ausschließlich RDS-Daten eingehen.
Wenn im Abfragezeitfenster TMC-Daten und eventuell zusätzlich RDS-Daten eingehen,
wird dadurch signalisiert, daß in der verbleibenden Zeitstrecke (T12 bis T13) des
Zeitfensters (T11 bis T13) weitere TMC-Daten und RDS-Daten enthalten sind. In der
Zeitstrecke T12 bis T13 sollten jedoch keine aufwendigen RDS-Funktionen, die die Verarbeitung
bzw. Aufnahme vom TMC-Daten verhindern ausgeübt werden. Diese Vorgehensweise wird
durch die Beschriftung TMC des Zeitfensters T12 bis T13 oberhalb der Zeitachse dargestellt.
Wenn jedoch in dem auf die Systemmeldung sy folgende Abfragezeitfenster T11 bis T12
ausschließlich RDS-Daten eingehen, (siehe Beschriftung unterhalb der Zeitachse), so
sind für die darauffolgende Zeitstrecke T12 bis T13 auch ausschließlich RDS-Daten
(siehe Beschriftung unterhalb der Achse) zulässig. Der empfangende Radioempfänger
weiß somit, daß er im Zeitfenster T12 bis T13 aufwendige RDS-Funktionen, wie beispielsweise
das Überprüfen alternativer Senderfrequenzen vornehmen kann, ohne daß dabei die Gefahr
besteht, daß TMC-Daten verloren gehen. Durch die in den Figuren 3 und 4 dargestellten
Verfahren können somit TMC-Zeitfenster (das heißt Fenster, in denen TMC-Daten und
RDS-Daten) verarbeitet werden, und RDS-Zeitfenster (das heißt Zeitfenster, in denen
ausschließlich RDS-Daten verarbeitet werden) definiert werden. Die TMC-Zeitfenster
können dabei noch weiter unterteilt werden in eine erste Zeitsatrecke während der
die TMC-Daten übertragen werden und eine zweite Zeitstrecke, in der nur andere RDS-Daten
übertragen und ausgewertet werden. Die entsprechenden TMCoder RDS-Zeitfenster können
dabei beliebig angeordnet werden. Besonders einfach wird das Verfahren jedoch wenn
sich TMC-Fenster und RDS-Fenster jeweils abwechseln. Durch den periodischen Wechsel
von RDS- oder TMC-Zeitfenstern kann der Empfänger nach dem Aufsynchronisieren auch
bei durch Übertragungsfehlern gestörten Signalen die Folge und die Startzeichen der
einzelnen Zeitfenstern berechnen.
[0016] In der Figur 5 wird ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Aufgetragen
ist wieder eine Zeitachse die durch Zeitpunkt T14 bis T19 in mehrere Zeitstrecken
unterteilt wird. Die erste Zeitstrecke zwischen den Zeitpunkten T14 bis T15 kann wieder
für beliebige Daten genutzt werden. Zwischen den Zeitpunkten T15 bis T16 wird wieder
eine Systemmeldung sy übertragen, die grundsätzliche Informationen bezüglich TMC enthält.
Im Unterschied zur Figur 3 ist jedoch auch bei dieser Systemmeldung kein bit vorgesehen,
welches angibt, was für Daten die nachfolgenden Zeitfenster enthalten. Im nachfolgenden
Zeitfenster werden nur TMC-Daten identischen Inhalts übertragen. Wenn diese TMC-Daten
bei T17 korrekt empfangen wurden, kann die restliche Dauer T17 bis T18 für zeitaufwendige
RDS-Funktionen genutzt werden.
1. Verfahren und Verarbeitung von Daten mit einem Rundfunkempfänger, der einen Empfangsteil
(2), einen Radiodaten-Signal-Dekoder (3) und eine Wiedergabeeinrichtung für Audiosignale
(6-9) aufweist, wobei der Radiodaten-Signal-Dekoder (3) einen Datenstrom von RDS-Daten
zur Verfügung stellt, und im Datenstrom Zeitfenster (T0-T1, T1-T2...) vorgesehen sind,
und wobei der Datenstrom Daten eines ersten Datentyps und Daten eines zweiten Datentyps
enthält und ein Zeitfenster vorgesehen ist, in dem nur Daten des ersten Datentyps
verarbeitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß für den ersten Datentyp RDS-Daten ohne TMC-Daten und für den zweiten Datentyp TMC-Daten
und RDS-Daten vorgesehen sind, daß periodisch Systemmeldungen (SY) für TMC-Daten übertragen
werden, die grundlegende Informationen zur Verarbeitung von nachfolgenden TMC-Daten
enthalten und daß die Systemmeldungen (SY) Daten enthalten, die anzeigen, ob ein nachfolgendes
Zeitfenster des Datenstromes ausschließlich RDS-Daten oder RDS-Daten und TMC-Daten
enthält.
2. Verfahren zur Verarbeitung von Daten mit einem Rundfunkempfänger, der einen Empfangsteil
(2), einen Radiodaten-Signal-Dekoder (3) und eine Wiedergabeeinrichtung für Audiosignale
(6-9) aufweist, wobei der Radiodaten-Signal-Dekoder (3) einen Datenstrom von RDS-Daten
zur Verfügung stellt, und im Datenstrom Zeitfenster ((T0-T1, T1-T2, ...) vorgesehen
sind, und wobei der Datenstrom Daten eines ersten Typs und Daten eines zweiten Typs
enthält und ein Zeitfenster vorgesehen ist, in dem nur Daten des ersten Typs verarbeitet
werden, dadurch gekennzeichnet, daß für den ersten Datentyp RDS-Daten ohne TMC-Daten und für den zweiten Datentyp TMC-Daten
und RDS-Daten vorgesehen sind, daß periodisch Systemmeldungen (SY) für TMC-Daten übertragen
werden, die grundlegende Informationen zur Verarbeitung von nachfolgenden TMC-Daten
enthalten, und daß nach den Systemmeldungen (SY) ein Abfragezeitfenster (T11-T12,
T16-T17) und ein nachfolgendes Zeitfenster vorgesehen ist und daß das nachfolgende
Zeitfenster (T12-T13, T17-T18) ausschließlich für die Verarbeitung von RDS-Daten vorgesehen
ist, wenn im Abfragezeitfenster ausschließlich RDS-Daten auftreten.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle der Übertragung von TMC-Daten im Abfragefenster (T16-T17) und im nachfolgenden
Zeitfenster (T17-T18) die TMC-Daten im nachfolgenden Zeitfenster (T17-T18) identisch
zu den TMC-Daten (T16-T17) im Abfragefenster sind.
1. Method for processing data with a broadcast radio receiver which has a reception part
(2), a radio data signal decoder (3) and a playback device for audio signals (6-9),
where the radio data signal decoder (3) provides a data stream of RDS data, and where
the data stream contains time windows (T0-T1, T1-T2...), and where the data stream
contains data of a first data type and data of a second data type, and a time window
is provided in which only data of the first data type are processed, characterized in that RDS data without TMC data are provided for the first data type, and TMC data and
RDS data are provided for the second data type, in that system messages (SY) for TMC data are transmitted cyclically which contain fundamental
information relating to the processing of subsequent TMC data, and in that the system messages (SY) contain data which indicate whether a subsequent time window
in the data stream contains exclusively RDS data or RDS data and TMC data.
2. Method for processing data with a broadcast radio receiver which has a reception part
(2), a radio data signal decoder (3) and a playback device for audio signals (6-9),
where the radio data signal decoder (3) provides a data stream of RDS data, and the
data stream contains time windows (T0-T1, T1-T2...), and where the data stream contains
data of a first type and data of a second type, and a time window is provided in which
only data of the first type are processed, characterized in that RDS data without TMC data are provided for the first data type, and TMC data and
RDS data are provided for the second data type, in that system messages (SY) for TMC data are transmitted cyclically which contain fundamental
information relating to the processing of subsequent TMC data, and in that, following the system messages (SY), a polling time window (T11-T12, T16-T17) and
a subsequent time window are provided, and in that the subsequent time window (T12-T13, T17-T18) is provided exclusively for processing
RDS data when exclusively RDS data appear in the polling time window.
3. Method according to Claim 2, characterized in that, when TMC data are transmitted in the polling window (T16-T17) and in the subsequent
time window (T17-T18), the TMC data in the subsequent time window (T17-T18) are identical
to the TMC data (T16-T17) in the polling window.
1. Procédé de traitement de données avec un récepteur radio comprenant une partie récepteur
(2), un décodeur de signaux de données radio (3) et une installation de reproduction
de signaux audio (6-9), le décodeur de signaux de données radio (3) fournissant un
flux de données RDS avec des fenêtres de temps (T0-T1, T1-T2...) prévues dans le flux
de données, selon lequel le flux de données contient des données d'un premier type
et celles d'un second type de données, avec une fenêtre de temps prévue dans laquelle
on ne traite que les données du premier type de données,
caractérisé en ce que
le premier type de données ne prévoit que des données RDS sans données TMC, et le
second type de données a des données TMC et des données RDS, périodiquement on transmet
pour les données TMC des messages de système (SY) qui contiennent des informations
de base pour le traitement de données TMC suivantes, et
les messages de système SY contiennent des données indiquant si une fenêtre de temps
suivante du flux de données contient exclusivement des données RDS ou des données
RDS avec des données TMC.
2. Procédé de traitement de données par un récepteur radio comprenant une partie récepteur
(2), un décodeur de signal de données (3) et une installation de reproduction de signaux
audio (6-9), selon lequel le décodeur de signaux de données radio (3) fournit un flux
de données RDS avec dans le flux de données des fenêtres de temps (T0-T1, T1-T2,...),
et le flux de données contient des données d'un premier type et des données d'un second
type ainsi qu'une fenêtre de temps dans laquelle seules sont traitées les données
du premier type,
caractérisé en ce que
le premier type de données a des données RDS sans données TMC. Et pour le second type
de données a des données TMC et des données RDS, et
des messages de système (SY) sont transmis périodiquement pour les données TMC, qui
contiennent des informations de base pour le traitement des données TMC suivantes,
et
après les messages de système (SY) il est prévu une fenêtre de temps d'interrogation
(T11-T12, T16-T17) et une fenêtre de temps suivante, et
la fenêtre de temps suivante (T12-T13, T17-T18) est prévue exclusivement pour le traitement
de données RDS lorsque exclusivement des données RDS apparaissent dans la fenêtre
d'interrogation.
3. Procédé selon la revendication 2,
caractérisé en ce qu'
en cas de transmission de données TMC dans la fenêtre d'interrogation (T16-T17) et
dans la fenêtre de temps suivante (T17-T18) les données TMC de la fenêtre de temps
suivante (T17-T18) sont identiques aux données TMC (T16-T17) dans la fenêtre d'interrogation.