[0001] Die Erfindung betrifft ein handgehaltenes materialabtragendes Werkzeug für die Blechbearbeitung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein solches Werkzeug ist aus US 4 788 797 A
bekannt.
[0002] Im Bereich der Karosseriefachreparatur hat sich in den letzten Jahren im wesentlichen
aufgrund des Drucks der Automobilhersteller das Punktschweißen wieder stärker durchgesetzt.
Vorteile, die sich durch das Punktschweißen ergeben, liegen insbesondere darin, daß
eine Reparatur nach Vorgabe des jeweiligen Automobilhersteller durchgeführt werden
kann und diese exakt dem Herstellungsprozeß des Fahrzeugs entspricht. Besondere Vorteile
ergeben sich hierbei dadurch, daß z.B. das Crash-Verhalten eines Fahrzeugs dem ursprünglichen
Fahrzeug entspricht, auch wenn das Fahrzeug an tragenden und nichttragenden Elementen
großflächig mit neuem Material versehen wurde.
[0003] Weiterhin ergibt sich bei Verwendung neuer hochfester Stahlsorten durch deren feinkörnige
Struktur das Problem, daß die klassischen Schutzgasschweißverfahren durch deren hohen
Wärmeanteil zur Versprödung des Materials führen und somit die Festigkeit des gesamten
Fahrzeugaufbaus einschränken können.
[0004] Darüberhinaus kann nur durch den Einsatz des Punktschweißverfahrens garantiert werden,
daß der Rostschutz auch nach der Reparatur gewährleistet ist.
[0005] Voraussetzung für eine einwandfreie Punktschweißung ist jedoch, daß alle Flächen
vor dem Schweißvorgang metallisch blank sind. Der dem Schweißen vorhergehende Schleifvorgang
wird bisher in den Werkstätten mit dem dort vorhandenen Werkzeugen durchgeführt. Hierbei
kommen insbesondere Winkelschleifer, Bandschleifer, Drahtbürsten oder ähnliche Geräte
zum Einsatz, die im Bereich der Fügezone die Grundierung und Farbe abtragen. Der Vorgang
des Freilegens des Blechs ist aber durch die freihändige Arbeitsweise sehr ungleichmäßig
und es kann daher nicht sichergestellt werden, daß vorhandene Materialdicken beibehalten
und nicht verhindert werden, daß das Material durch einen zu langen Schleifvorgang
unzulässig geschwächt wird. Ferner kann insbesondere der beim Winkelschleifen auftretende
Funkenflug für den Bearbeitenden eine Gefährdung hervorrufen.
[0006] Da die vorstehend erwähnten Arbeitsgeräte ursprünglich nicht für das Blechschleifen
vorgesehen waren, sind im Hinblick auf deren Handhabbarkeit auch dann. Probleme zu
erwarten, wenn in kleinen Ecken oder Winkeln Material abgeschliffen werden soll. Nur
der Einsatz mehrerer Werkzeuge kann dann, wenn überhaupt, zu der erwünschten gleichmäßigen
Freilegung der zu verschweißenden Blechbereiche führen.
[0007] Aus der Druckschrift US-A-4,788,797 ist ein handgehaltenes materialabtragendes Werkzeug
für die Blechbearbeitung mit einer Antriebseinrichtung für einen Schleifkörper, an
dessen Außenfläche materialabtragende Mittel zur Blechbearbeitung angebracht sind,
bekannt. Aufgrund einer für die präzise und gleichmäßige Oberflächenbearbeitung vorgesehenen
raumgreifenden, dreifüßigen Haltevorrichtung sind auch bei diesem bekannten Werkzeug,
insbesondere bei der Bearbeitung von schwer zugänglichen Bereichen, kleinen Ecken
oder Winkeln Probleme im Hinblick auf dessen Handhabbarkeit zu erwarten.
[0008] Der Erfindung liegt folglich die Aufgabe zu Grunde, die vorstehend beschriebenen
Nachteile zu meiden und ferner ein ergonomisch zu bedienendes, leichtes und einfach
handhabbares materialabtragendes Werkzeug bereitzustellen, welches eine gleichbleibende
Schleifqualität im gesamten Schweißbereich sicherstellt.
[0009] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0010] Durch die Verwendung von zwei Schleifkörpern, die durch eine Antriebseinrichtung
antreibbar sind, kann ein auf einfache Weise handhabbares Schleifgerät bereitgestellt
werden, welches eine gleichzeitige doppelseitige Blechbearbeitung ermöglicht. Hierdurch
ergibt sich nicht nur ein mindestens 50 %-iger Zeitvorteil gegenüber allen bekannten
handgehaltenen Werkzeugen sondern es kann bereits in einem einzigen Bearbeitungsvorgang
ein zu schweißendes Blech in der Regel endbearbeitet werden.
[0011] In besonders vorteilhafter Weise kann das zu bearbeitende Blech beidseitig von den
Schleifkörpern sicher ergriffen werden, wenn von zwei jeweils einen Schleifkörper
haltenden Antriebswellen zumindest eine auf die andere zu schwenkbar angeordnet ist.
Hierdurch kann das zu bearbeitende Blech zangenartig von dem erfindungsgemäßen Werkzeug
umgriffen werden und eine im wesentlichen gleiche Anpreßkraft auf beiden Seiten des
Bleches bereitgestellt werden. In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung können beide
oder eine der Antriebsspindeln als Pendelachsen ausgebildet sein und derart die Schleifkörper
von Schwenkbewegungen des Bedieners entkoppeln.
[0012] Vermittels einer Regeleinrichtung, durch welche der Anpreßdruck der Antriebsspindeln
auf die Schleifkörper unabhängig vom Betätigungsdruck eines Bedieners begrenzbar oder
automatisch einstellbar ist, wird die Schleifqualität in hohem Maße verbessert und
insbesondere das Schleifergebnis sehr konstant gehalten. In Übereinstimmung mit vorgegebenen
Drehzahl- und/oder Drehmomentwerten kann durch den vordefinierten Anpreßdruck der
Antriebsspindeln nahezu unabhängig von der Betätigung des Bedieners ein stets sehr
hochwertiges Schleifergebnis sichergestellt werden. Das einfache Überstreichen der
später zu verschweißenden Blechstelle reicht bei dem erfindungsgemäßen Werkzeug aus,
um eine exakt definiert freigelegte Blechoberfläche beidseitig eines zu bearbeitenden
Bleches mit einem einzigen Arbeitsgang zu erhalten.
[0013] Obwohl die Erfindung prinzipiell auch mit hin- und herschwingenden Schleifkörpern
durchführbar wäre, umfaßt die bevorzugteste Ausführungsform eine Antriebseinrichtung
mit einem Rotationsantrieb. Darüberhinaus sind die Schleifkörper rotationssymmetrische
Schleifkörper, wie diese in dem Gebrauchsmuster des Anmelders der vorliegenden Erfindung
mit dem Titel "Werkzeug zur materialabtragenden Bearbeitung" und dem gleichen Anmeldetag
wie des hier vorliegenden Schutzrechts beschrieben sind, dessen Inhalt voll umfänglich
zum Gegenstand auch dieser Beschreibung gemacht wird. Dieser Schleifkörper ist im
wesentlichen gekennzeichnet durch einen äußeren Mantel, der sich selbsttätig parallel
zu der zu bearbeitenden Oberfläche ausrichtet. Mit einem derartigen Schleifkörper
kann das erfindungsgemäße Werkzeug eine Pendel- und eine Starrachse zum Antrieb der
Schleifkörper aufweisen und es wird dennoch selbst bei einer Verkippung des Werkzeuges
stets ein zuverlässiges, über die gesamte Breite der Schleifkörper verlaufendes Schleifergebnis
erzielt.
[0014] Weist das handgehaltene materialabtragende Werkzeug zumindest einen axialen Anschlag
auf, der eine Führungseinrichtung der Schleifkörper relativ zum Rand des zu bearbeitenden
Bleches bildet, können hierdurch, vorzugsweise zusammen mit der geeigneten Wahl der
Breite der Schleifkörper exakt definierte Bereiche der freizulegenden Blechflächen
auf einfachste Weise vorgegeben werden. Der Bediener muß lediglich das erfindungsgemäße
Werkzeug mit dem axialen Anschlag am Blech entlangziehen und erhält hierdurch freigelegte
Blechbereiche, welche den vom jeweiligen Automobilhersteller vorgegebenen Schweißpunkten
sehr genau entsprechen.
[0015] Ist die Antriebswelle des Schleifkörpers oder der Schleifkörper selbst abnehmbar
am Werkzeug befestigt, wird hierdurch ein schneller Austausch verbrauchter Schleifköper
ermöglicht. Wird jedoch zusammen mit einem der beiden Schleifkörper dessen zugeordnete
Antriebswelle entnommen, kann das erfindungsgemäße Werkzeug zur einseitigen Bearbeitung,
etwa an nur einseitig oder schwierig zugänglichen Stellen einer KFZ-Karosserie eingesetzt
werden. Hierdurch wird ein universelles Werkzeug bereitgestellt, welches nahezu alle
Falze an Karosserieteilen bearbeiten kann und wird das Ausweichen auf zusätzliche
Werkzeuge vermieden.
[0016] Eine weitere Arbeitserleichterung für den Bediener ergibt sich durch ein am erfindungsgemäßen
Werkzeug seitlich angeordnetes Betätigungselement, welches mit einer Hand bedienbar
ist und mit einem einzigen Handgriff sämtliche Bedienungsvorgänge ermöglicht.
[0017] In besonders vorteilhafter Weise kann das Betätigungselement in der abgeschalteten
Grundstellung gegen Einschalten gesichert sein, können die Schleifkörper in der entsicherten
Stellung des Betätigungselementes aufeinanderzu verschwenkbar sein und kann der Antriebsmotor
vor oder während des Verschwenkens der Schleifköper durch das Betätigungselement einschaltbar
sein. In bevorzugter Weise kann die Entsicherung durch eine einfache Längsverschiebung
des Betätigungselementes erfolgen und durch dessen Eindrücken das Verschwenken der
Schleifkörper bewirkt werden.
[0018] Bei einer für den professionellen Werkstatteinsatz geeigneten Ausführungsform ist
der Antriebsmotor ein pneumatischer Motor und dessen Einschaltventil weist eine integrierte
einstellbare Drossel auf.
[0019] In alternativer Ausgestaltung ist der Antriebsmotor ein Netzstrom- oder Akkumulator-betriebener
Elektromotor, dessen Drehmoment und/oder Drehzahl elektronisch geregelt ist.
[0020] Mit einer Abdeckung, die umkehrbar auf das Gehäuse des Werkzeuges aufsetzbar ist
und jeweils einen anderen Abdeckungsbereich bereitstellt, kann sowohl beim beidseitigen
Schleifen als auch beim einseitigen Schleifen der Bediener stets vor dem rotierenden
Schleifkörper und vor Feinstäuben geschützt werden. Der Schutz vor Stäuben wird weiterhin
dadurch verbessert, daß an der Abdeckung oder dem Gehäuse des Werkzeuges eine Absaugeinrichtung
für Schleifgut angeordnet ist.
[0021] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen und unter Bezugnahme
auf bevorzugte Ausführungsformen detaillierter beschrieben.
[0022] Es zeigen:
- Fig. 1:
- eine Aufsicht auf ein Werkzeug gemäß einer ersten Ausführungsform,
- Fig. 2:
- eine Aufsicht auf das in Fig. 1 dargestellte Werkzeug mit einer daran befestigten
Abdeckung, jedoch ohne axialen Anschlag,
- Fig. 3
- eine um 90 Grad verdrehte Ansicht des in Fig. 1 dargestellten Werkzeugs mit zwei axialen
Anschlägen,
- Fig. 4
- einen Querschnitt durch das Betätigungselement des erfindungsgemäßen Werkzeugs,
- Fig. 5
- eine Querschnittsansicht durch das Oberteil des in Fig. 1 dargestellten Werkzeugs,
bei welcher das Betätigungselement in dessen gesicherter Grundstellung angeordnet
ist,
- Fig. 6
- eine Querschnittsansicht gemäß Fig. 5, bei welcher das Betätigungselement des Werkzeugs
entsichert ist,
- Fig. 7
- eine Querschnittsdarstellung des Werkzeugs gemäß Fig. 5 und Fig. 6, bei welcher das
Betätigungselement entsichert und in das Gehäuse eingedrückt ist wobei die Schleifkörper
aufeinanderzu verschwenkt sind, und
- Fig. 8
- eine Querschnittsdarstellung, die durch den unteren Teil des Werkzeugs verläuft.
[0023] Bei der nachfolgenden detaillierten Beschreibung der Erfindung soll in erfindungsgemäßem
Sinne der Begriff "Blech" jegliches bekanntes Karosserieblech umfassen. Folglich sollen
hiermit Stahl-, Aluminium- oder auch Bleche aus beliebigen anderen metallischen Werkstoffen
oder Kunststoffen erfaßt werden.
[0024] Ferner soll in erfindungsgemäßem Sinne der Begriff "Schleifen" alle Vorgänge umfassen,
die zu einer Materialabtragung führen und Überzüge oder Beschichtungen auf Blechen
und anderen Materialien, wie beispielsweise Lacke, Verschmutzungen, Korrosion oder
dergleichen durch mechanischen Abtrag entfernen.
[0025] Nachfolgend wird auf Fig. 1 Bezug genommen, welche eine Aufsicht auf ein handgehaltenes
materialabtragendes Werkzeug 1 gemäß einer ersten Ausführungsform zeigt.
[0026] Das Werkzeug 1 umfaßt ein zweiteiliges Gehäuse 2, an dessen linker Seite das Betätigungselement
3 in dessen Längsrichtung verschiebbar und an dessen oberem Ende in das Gehäuse 2
eindrückbar gehalten ist.
[0027] Das Gehäuse 2 bildet indessen am unterem Abschnitt eine Griffschale 4 zum Ergreifen
des Werkzeugs 1 derart aus, daß, während das Werkzeug in einer Hand gehalten wird,
das Betätigungselement 3 relativ zum Gehäuse 2 nach oben verschoben und an dessen
Oberteil 15 in das Gehäuse 2 eingedrückt werden kann.
[0028] An der Oberseite des Gehäuses 2 ragen zwei Antriebsachsen 5, 6 hervor, an deren Enden
die rotationssymmetrischen Schleifkörper 7, 8 verdrehsicher gehalten sind.
[0029] Zwischen den Antriebsachsen 5, 6 ist ein axialer Anschlag 9 oder sind alternativ
zwei axiale Anschläge 9, 10 ausgebildet, die in axialer Richtung der Antriebsachse
6 eine Begtrenzung und Führung für zwischen die Schleifkörper 7, 8 geschobene Bleche
11 ausbilden. Eine Seitenansicht der axialen Anschläge 9, 10 ist Fig. 3 zu entnehmen.
[0030] Der axiale Anschlag 9, 10 kann entweder dauerhaft fest montiert sein oder in weiterer
Ausgestaltung in axialer Richtung der Antriebsachse 6 verstellbar sein. Hierdurch
kann ein definierter Abstand zwischen dem Rand eines zu bearbeitenden Bleches und
der durch die Schleifkörper 7, 8 zu bearbeitenden Fläche eingestellt werden.
[0031] An der Außenseite der Schleifkörper 7, 8 sind herkömmliche materialabtragende Mittel,
wie beispielsweise Korrund oder Sand mit einer geeigneten Körnung angebracht, die
jeweils an die abzutragende Blechbeschichtung angepaßt und dem Fachmann auf diesem
Gebiet wohl bekannt ist.
[0032] Bevorzugte Breiten der Schleifkörper 7, 8 betragen etwa ein bis drei Zentimeter,
wobei die Schleifkörper selbst in der Lage sind, sich parallel zu einem verkippt zwischen
dieses eingeführte Blech 11 auszurichten. Derartige Schleifkörper sind in der eingangs
erwähnten parallelen Gebrauchsmusteranmeldung des gleichen Anmelders beschrieben.
[0033] Das Gehäuse 2 kann ferner, wie in Fig. 2 dargestellt, mit einer im Querschnitt im
wesentlichen U-förmigen Abdeckung versehen sein, die als Halbschale die Antriebswelle
6 und den Schleifkörper 8 im wesentlichen konzentrisch umgibt.
[0034] Die Abdeckung 12 kann mit in den Figuren nicht dargestellten Absaugeinrichtungen,
beispielsweise einer Staubabsaugungseinrichtung verbunden sein, um derart während
der Bearbeitung entstandenes Schleifgut auf für den Bediener unschädliche Weise abzutransportieren.
[0035] Ferner kann die Abdeckung 12 aufgrund ihrer Symmetrie auch auf der in Fig. 2 gegenüberliegenden,
linken Seite auf das Gehäuse aufgesteckt werden und derart einen Schutz vor Stäuben
bilden, wenn der Schleifkörper 8 allein, d.h. nur mit der rechten Seite des Werkzeugs
zur Blechbearbeitung verwendet wird. Es liegt ebenfalls im Rahmen der Erfindung, zwei
Abdeckungen 12 beidseitig anzubringen.
[0036] Darüberhinaus liegt es im Rahmen der Erfindung, alternativ das Gehäuse 2 mit einer
Staubabsaugvorrichtung zu verbinden.
[0037] Nachfolgend wird auf Fig. 5 Bezug genommen, welche eine Querschnittsdarstellung durch
das Oberteil des Gehäuses 2 zeigt, bei welcher das in Fig. 4 im Querschitt gezeigte
Betätigungselement 3 in dessen gesicherter Stellung angeordnet ist.
[0038] Das Betätigungselement 3 ist in einem Kanal 13 des Gehäuses 2 mit rechteckigem Querschnitt
längsverschieblich und verschwenkbar an seinem unteren zylindrisch geformten Ende
14 gehalten (siehe auch Fig. 2, 3 und 8).
[0039] Das obere Ende 15 des Betätigungselementes 3 stößt in dessen nach unten verschobener
gesicherten Stellung an einen Vorsprung 22 des Oberteils des Gehäuses 2 an und kann
in dieser Stellung nicht in das Gehäuse 2 eingedrückt werden. Auf diese Weise kann
ein ungewolltes Anlaufen des Antriebsmotors 16 aufgrund einer Betätigung des Einschalters
oder Einschaltventils 17 verhindert werden.
[0040] In dem in Fig. 5 dargestellten ausgeschalteten Zustand des Werkzeugs 1 ist die in
einer Antriebsspindel 18 gehaltene Welle 5 um deren Schwenkachse 19 durch die Kraft
der Blattfeder 20 nach links von der Antriebsachse 6 sowie von dem zu bearbeitenden
Blech 11 weggeschwenkt. Die Antriebsspindel 21 ist starr im Gehäuse 2, im wesentlichen
parallel zu dessen Längsachse und parallel zu der Längsachse des Motors 16 angeordnet.
[0041] Die Antriebsspindeln 18, 21 können ein oder mehrere Kugeloder Gleitlager für die
Antriebsachsen 5, 6 aufweisen und verbinden diese so mit dem Antriebsmotor 16, daß
eine am Ort des Schleifens gegenläufige Drehbewegung des Schleifkörpers 7 relativ
zum Schleifkörper 8 erzeugt wird. Dies bedeutet, daß, wenn der Schleifkörper 7 eine
Linksdrehung ausführt, der Schleifkörper 8 ebenfalls eine Linksdrehung um den im wesentlichen
gleichen Drehwinkel erfährt. Getriebe, welche eine gleichsinnige Drehbewegung von
einem Antriebsmotor 16 auf eine starr angeordnete Spindel 21 bzw. eine starr gehaltene
Antriebswelle 6 und eine verschwenkbar gehaltene Antriebsspindel 18 bzw. Antriebsachse
5 erzeugen sind dem Fachmann bekannt. Ein derartiges Getriebe kann beispielsweise
mit drei kämmenden Zahnrädern und gegebenenfalls unter Verwendung eines kardanischen
Gelenks verwirklicht werden.
[0042] Nachfolgend wird auf Fig. 6 Bezug genommen, in welcher das Betätigungselement 3 in
dessen entsicherter, relativ zum Gehäuse 2 nach oben verschobener Stellung dargestellt
ist, in welcher der Anschlag oder Vorsprung 22 des Oberteils des Gehäuses 2 nicht
mehr das Eindrücken des Betätigungselementes 3 verhindert. In diesem Zustand ist das
Werkzeug 1 betriebsbereit, d.h. einschaltbar, jedoch kann ein Blech 11 noch zwischen
die Schleifkörper 7 und 8 eingefügt werden.
[0043] Wird das Betätigungselement 3, wie in Fig. 7 dargestellt, in das Gehäuse 2 eingedrückt,
so kann es hierdurch eine Schwenkbewegung der Antriebsspindel 18 und der darin gehaltenen
Antriebsachse 6 mit dem Schleifkörper 7 nach rechts auf das Werkstück 11 zu bewirken,
die nachfolgend detaillierter erläutert wird.
[0044] Das obere Ende 15 des Antriebselementes 3 liegt nicht direkt an der Antriebsspindel
18 an, denn es umfaßt das Werkzeug 1 eine Regeleinrichtung für den Anpreßdruck der
Antriebsspindeln 18, 21 bzw. der hierdurch angetriebenen Schleifkörper 7, 8.
[0045] Diese Regeleinrichtung umfaßt einen zylindrischen Stift 23, dessen linksseitiges
Ende radial erweitert ist. Der zylindrische Stift 23 ist in einer Durchgangsbohrung
24 durch die Antriebsspindel 18 relativ zur Längsachse des zylindrischen Stiftes 23
verschiebbar und verdrehbar gehalten. In der Durchgangsbohrung 24 ist eine in den
Figuren nicht dargestellte Druckfeder so angeordnet, daß der Stift 23 nach links federelastisch
kraftbeaufschlagt wird. Wird der zylindrische Stift 23 vermittels des oberen Endes
15 des Betätigungselementes 3 nach rechts gedrückt, so bewirkt dies zunächst eine
Schwenkbewegung der Antriebsspindel 18 um deren Schwenkachse 19 nach rechts entgegen
der Kraft der Blattfeder 20. Hierbei kommt es durch die Schleifkörper 7, 8 zu einem
zangenartigen Umgreifen des zu bearbeitenden Bleches 11 und zu einem beidseitigen
vollflächigen Anliegen von deren Mantelflächen an der Blechoberfläche. Wird danach
das Betätigungselement 3 noch weiter in das Gehäuse 2 eingedrückt, so liegt dessen
oberes Ende 15 in der Nähe des Anschlags 22 am Gehäuse 2 an und erzeugt hierdurch
eine weitere definierte Verschiebung des zylindrischen Stiftes 23 um den in Fig. 7
dargestellten Betrag "x" in dessen axialer Richtung, jedoch keine weitere Verschwenkbewegung
der Antriebsspindel 18.
[0046] Der Betrag der weiteren Verschiebung "x" läßt zusammen mit der Federkonstanten der
dem Stift 23 zugeordneten Druckfeder eine Definition der Andruckkräfte der Schleifkörper
7, 8 am Blech 11 auf sehr genaue Weise zu. Aufgrund der zangenartigen Umgreifung des
Werkstücks 11 ist ferner auch die Andruckkraft beider Schleifkörper 7, 8 im wesentlichen
identisch.
[0047] Um die Kraft des Betätigungselementes 3 möglich spielfrei und mit gutem taktilem
Kontakt auf den Stift 23 zu übertragen und ferner eine Rückstellkraft in Richtung
der Längsachse des Betätigungselementes 3 zu erzeugen, ist ein Stift 25 senkrecht
zur Längsachse des Stiftes 23 in diesem fest gehalten. Wie in den Fig. 5, 6 und 7
dargestellt, kann durch eine Drehung des Stiftes 23 der in diesen eingesetzte Stift
25 seine Position nach oben oder unten verändern. Hierdurch kann eine Kraft auf den
Vorsprung 26 des Oberteils 15 in Längsrichtung des Betätigungselementes 3 erzeugt
werden. Diese Kraft kann entweder durch eine auf den Stift 25 einwirkende Zugfeder
oder eine Drehfeder, die auf den Stift 23 wirkt, erzeugt werden.
[0048] Nachfolgend wird auf Fig. 8 Bezug genommen, in welcher die erste Ausführungsform
mit einem Pneumatikmotor 16 zu erkennen ist. Das Betätigungselement 3 wirkt bei seinem
Eindrücken in das Gehäuse 2 auf den Ventilkörper 27 eines Einschaltventils 17 und
gibt derart den Durchgang vom Luftzufuhrkanal 28 des Pneumatikmotors 16 zum Pneumatikanschluß
29 frei. Der gegen eine in den Figuren nicht dargestellte Druckfeder 27 axial nach
links vorgespannte Ventilkörper 27 tritt hierbei in die im wesentlichen zylindrische
Ventilkammer 30 des Einschaltventils 17, welche eine kreisförmige Durchgangsöffnung
31 in deren zylindrischer Mantelfläche aufweist.
[0049] Die Ventilkammer 30 wird durch ein einstellbar verdrehbar gehaltenes tassenförmiges
Element 32 gebildet, an dessen rechtsseitigem Boden ein Schlitz in der Art eines Schraubenkopfeschlitzes
ausgebildet ist, mittels welchem das tassenförmige Element 32 um dessen Längsachse
verdrehbar ist. Durch eine Verdrehung des tassenförmigen Elementes 32 kann die Durchgangsöffnung
31 relativ zum Zuführkanal 33 verschoben und in deren Öffnungsweite verändert werden.
Hierdurch kommt es zu einer Drosselwirkung, mittels welcher die Leistung des pneumatischen
Antriebsmotors 16 exakt und auf äußerst kompakte Weise eingestellt werden kann. Hierdurch
kann das Werkzeug 1 ferner an jeweilige Arbeitsdrucke oder für verschiedene Schleifkörper
7, 8 optimiert werden.
[0050] In alternativer Ausgestaltung kann der Antriebsmotor 16 ein Netzstrom- oder Akkumulator-betriebener
Elektromotor sein, wobei dann das Einschaltventil 17 durch einen elektrischen oder
einen elektronischen Schalter ersetzt ist, der vorzugsweise auch die Einstellung einer
vorgebbaren Drehzahl und/oder eines vorgebbaren Drehmomentes gestattet.
[0051] Ferner liegt es im Rahmen der Erfindung, um schnellstmöglichen Wechsel von Schleifwerkzeugen
zu ermöglichen, die Schleifkörper 7, 8 mit einem Bajonett, wie es in dem deutschen
Gebrauchsmuster G 94 16 005.8 beschrieben ist, dessen Inhalt voll umfänglich zum Gegenstand
dieser Beschreibung gemacht wird, zu versehen. Ferner kann eine der 5, 6 oder können
beide Antriebsachsen in den Antriebsspindeln 18, 21 lösbar befestigt sein.
[0052] Aufgrund der hervorragenden Leistungseigenschaften des erfindungsgemäßen Werkzeuges
1 ist dessen Anwendung jedoch in der Praxis nicht auf metallische Bleche oder Gegenstände
beschränkt. Es können beispielsweise mit einem oder beiden der vorstehend beschriebenen
Schleifkörper 7, 8 auch Kunststoffteile von Überzügen oder Beschichtungen befreit
werden, um eine nachfolgende Verklebung oder chemische bzw. thermische Verschweißung
zu ermöglichen.
[0053] Es ist ferner möglich, das Werkzeug, beispielsweise bei Netzstrom- oder Akkumulator-betriebenen
Ausführungsformen für die Vorarbeiten bei der Lackierung von Metallgittern, Treppengeländern
oder ähnlichen säulenförmigen oder prismatischen Werkstücken zu verwenden.
1. Handgehaltenes materialabtragendes Werkzeug
(1) für die Blechbearbeitung mit
- einer Antriebseinrichtung (16, 5, 6, 18, 21) für zumindest einen Schleifkörper (8),
- an dessen Außenfläche materialabtragende Mittel zur Blechbearbeitung angebracht
sind,
welches
dadurch gekennzeichnet ist,
daß durch die Antriebseinrichtung
(16, 5, 6, 18, 21) ein weiterer Schleifkörper
(7) antreibbar ist, und durch beide Schleifkörper
(7, 8) eine gleichzeitige doppelseitige Bearbeitung eines zwischen den Schleifkörpern angeordneten
Blechs
(11) ermöglicht ist.
2. Handgehaltenes Werkzeug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei jeweils einen Schleifkörper (7, 8) haltende Antriebsspindeln (18, 21), von welchen zumindest eine auf die andere zu schwenkbar oder verschiebbar angeordnet
ist.
3. Handgehaltenes Werkzeug nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Regeleinrichtung (22, 23), durch welche der Anpreßdruck der Antriebsspindeln (18, 21) auf die Schleifkörper (7, 8) unabhängig vom Betätigungsdruck eines Bedieners begrenzbar oder automatisch einstellbar
ist.
4. Handgehaltenes Werkzeug nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (16, 5, 6, 18, 21) einen Rotationsantrieb umfasst und die Schleifkörper (7, 8) rotationssymmetrische Schleifkörper sind.
5. Handgehaltenes Werkzeug nach Anspruch 4, ferner gekennzeichnet durch einen sich selbstätig zu der zu bearbeitenden Oberfläche parallel ausrichtenden Schleifkörper
(7, 8).
6. Handgehaltenes Werkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest einen achsialen Anschlag (9, 10), welcher eine Führungseinrichtung für die Schleifkörper (7, 8) relativ zum Rand eines zu bearbeitenden Blechs bildet.
7. Handgehaltenes Werkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (5, 6) und/oder der Schleifkörper (7, 8) jeweils abnehmbar befestigt sind.
8. Handgehaltenes Werkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug (1) durch ein seitlich am Gehäuse (2) angeordnetes Betätigungselement (3) mit einer Hand bedienbar ist.
9. Handgehaltenes Werkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (3) in dessen abgeschalteter Grundstellung gegen Einschalten gesichert ist.
10. Handgehaltenes Werkzeug nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der entsicherten Stellung des Betätigungselements (3) die Schleifkörper (7, 8) durch das Betätigungselement (3) aufeinander zu verschwenkbar sind.
11. Handgehaltenes Werkzeug nach Anspruch 8, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß vor oder während des Verschwenkens der Schleifkörper (7, 8) der Antriebsmotor (16) durch das Betätigungselement (3) einschaltbar ist.
12. Handgehaltenes Werkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (16) ein pneumatischer Motor ist und das Einschaltventil (17) des Antriebsmotors (16) eine einstellbare Drossel aufweist.
13. Handgehaltenes Werkzeug nach einem der Ansprüche von 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (16) ein Elektromotor ist dessen Drehmoment und/oder Drehzahl elektronisch geregelt ist.
14. Handgehaltenes Werkzeug nach einem der vorsehenden Ansprüche, ferner gekennzeichnet durch eine Abdeckung (12) die umkehrbar auf das Gehäuse aufsetzbar ist und jeweils einen anderen Abdeckungsbereich
bereitstellt.
15. Handgehaltenes Werkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Absaugeinrichtung für Schleifgut, die an der Abdeckung (12) oder dem Gehäuse (2) des Werkzeugs angeordnet ist.
1. A hand-held material-removing tool (1) for machining metal sheets, comprising
- a device (16, 5, 6, 18, 21) for driving at least one grinding member (8),
- the surface of which is fitted with material-removing means for machining metal
sheets,
characterised in that
the driving device (16, 5, 6, 18, 21) can drive an additional grinding member (7),
and the two grinding members (7, 8) can simultaneously machine both sides of a metal
sheet (11) disposed between the grinding members.
2. A hand-held tool according to claim 1, characterised by two drive spindles (18, 21) each holding a grinding member (7, 8), at least one spindle
being disposed so as to be pivotable or movable towards the other.
3. A hand-held tool according to claim 1 or 2, characterised by a device (22, 23) for limiting or automatically adjusting the contact pressure of
the drive spindles (18, 21) on the grinding members (7, 8) irrespective of the pressure
exerted by an operator.
4. A hand-held tool according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the drive means (16, 5, 6, 18, 21) comprises a rotary drive and the grinding members
(7, 8) are symmetrical in rotation.
5. A hand-held tool according to claim 4, also characterised by a grinding member (7, 8) which is automatically aligned parallel to the surface for
machining.
6. A hand-held tool according to any of the preceding claims, characterised by at least one axial stop (9, 10) for guiding the grinding members (7, 8) relative
to the edge of a sheet for machining.
7. A hand-held tool according to any of the preceding claims, characterised in that the drive shaft (5, 6) and/or the grinding member (7, 8) are removably secured.
8. A hand-held tool according to any of the preceding claims, characterised in that the tool (1) can be operated with one hand via a component (3) disposed at the side
of the casing (2).
9. A hand-held tool according to claim 8, characterised in that the element (3) is secured against switching on when in the switched-off basic position.
10. A hand-held tool according to claim 8 or 9, characterised in that when the actuating element (3) is in the non-secured position, the grinding members
(7, 8) are pivotable towards one another by the actuating element (3).
11. A hand-held tool according to claim 8, 9 or 10, characterised in that before or during pivoting of the grinding members (7, 8), the driving motor (16)
can be switched on by the actuating element (3).
12. A hand-held tool according to any of the preceding claims, characterised in that the driving motor (16) is a pneumatic motor and the valve (17) for switching on the
motor (16) has an adjustable throttle.
13. A hand-held tool according to any of claims 1 to 11, characterised in that the motor (16) is an electric motor and its torque and/or speed are electronically
adjusted.
14. A hand-held tool according to any of the preceding claims, characterised by a cover (12) which can be reversibly fitted on the casing and in each case covers
a different area.
15. A hand-held tool according to any of the preceding claims, characterised by a device for suction extraction of ground material disposed on the cover (12) or
the casing (2) of the tool.
1. Outil à main (1) pour enlèvement de matériau, destiné à l'usinage de tôle, comprenant
- un dispositif d'entraînement (16, 5, 6, 18, 21) pour au moins un corps de meule
(8),
- sur la surface extérieure duquel sont disposés des moyens d'enlèvement de matériau
pour l'usinage de tôle,
caractérisé en ce que le dispositif d'entraînement (16, 5, 6, 18, 21) permet d'entraîner un autre corps
de meule (7), et
en ce que les deux corps de meule (7, 8) permettent un usinage simultané des deux faces d'une
tôle (11) disposée entre les corps de meule.
2. Outil à main selon la revendication 1, caractérisé par deux broches d'entraînement (18, 21) portant chacune un corps de meule (7, 8), dont
au moins une est disposée de manière à pouvoir pivoter ou à se déplacer vers l'autre.
3. Outil à main selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par un dispositif de réglage (22, 23) permettant de régler de façon limitée ou automatique
la pression d'appui des broches d'entraînement (18, 21) sur les corps de meule indépendamment
de la pression d'actionnement d'un opérateur.
4. Outil à main selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que le dispositif d'entraînement (16, 5, 6, 18, 21) comprend un entraînement en rotation,
et les corps de meule (7, 8) sont des meules à symétrie de révolution.
5. Outil à main selon la revendication 4, caractérisé en outre par un corps de meule (7, 8) qui s'oriente automatiquement parallèlement à la surface
à usiner.
6. Outil à main selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par au moins une butée axiale (9, 10) constituant un dispositif de guidage pour les corps
de meule (7, 8) par rapport à la bordure d'une tôle à usiner.
7. Outil à main selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'arbre d'entraînement (5, 6) et/ou le corps de meule (7, 8) sont respectivement
fixés de manière amovible.
8. Outil à main selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'outil (1) peut être actionné d'une seule main grâce à un élément d'actionnement
(3) disposé latéralement sur le carter (2).
9. Outil à main selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement (3) est bloqué contre toute mise en marche lorsqu'il se
trouve à l'arrêt dans sa position initiale.
10. Outil à main selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce qu'en position débloquée de l'élément d'actionnement (3), on peut faire pivoter les corps
de meule (7, 8) l'un vers l'autre à l'aide de l'élément d'actionnement (3).
11. Outil à main selon la revendication 8, 9 ou 10, caractérisé en ce qu'avant ou pendant le pivotement des corps de meule (7, 8), le moteur d'entraînement
(16) peut être mis en marche par l'élément d'actionnement (3).
12. Outil à main selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moteur d'entraînement (16) est un moteur pneumatique, et en ce que la soupape de mise en marche (17) du moteur d'entraînement (16) présente une bobine
de self réglable.
13. Outil à main selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le moteur d'entraînement (16) est un moteur électrique dont le couple de rotation
et/ou la vitesse de rotation sont réglés électroniquement.
14. Outil à main selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en outre par un capot (12) pouvant être placé de manière réversible sur le carter et rendant disponible
en chacune de ses positions une autre zone de couverture.
15. Outil à main selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un dispositif d'aspiration du produit meulé, disposé sur le capot (12) ou sur le
carter (2) de l'outil.