[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Beleuchtungssystem mit wenigstens einer mit
einer zentralen Einrichtung verbundenen Leuchte, die zumindest eine Lichtquelle und
ein dieser zugeordnetes elektrisches Steuergerät aufweist, welches mit einem Steuereingang
zur Steuerung eines Beleuchtungsniveaus der Lichtquelle ausgebildet ist.
[0002] Solche Beleuchtungssysteme sind aus der Praxis vielfach bekannt. Sie werden beispielsweise
in öffentlichen Gebäuden, Büros, Werkhallen, Hotels, Restaurants oder dergleichen
angeordnet. Sie dienen zur ausreichenden Beleuchtung dieser Gebäude. Die Leuchten
können an Decken oder Wänden der Gebäude sowohl im Inneren als auch außerhalb der
Gebäude angeordnet sein.
[0003] Heutzutage werden in der Regel aus ökonomischen und ökologischen Gründen Leuchten
verwendet, die wenigstens eine Lichtquelle mit dieser zugeordnetem elektrischen Steuergerät
aufweisen, wobei durch das elektrische Steuergerät (bekannt als elektronisches Vorschaltgerät
EVG) die Beleuchtungseffektivität der Lichtquelle, das heißt das Verhältnis von Lichtstrom
zu verbrauchter Energie, gegenüber früher bekannten Lichtquellen erheblich verbessert
ist. Solche Lichtquellen mit Steuergerät sind beispielsweise Halogenlampen, Leuchtstofflampen,
Natriumdampflampen oder dergleichen. Das jeweilige Steuergerät weist dabei einen Steuereingang
auf, durch den ein Beleuchtungsniveau der Lichtquelle beispielsweise zum Dimmen der
Lichtquelle gesteuert werden kann.
[0004] In diesem Zusammenhang ist zu beachten, daß bei der Vielzahl unterschiedlicher Typen
von Lichtquellen entsprechend unterschiedliche Typen von Steuergeräten eingesetzt
werden, die an den Typ der Lichtquelle, deren Leistungsverbrauch, deren maximalem
Lichtstrom usw. angepaßt sind. Weiterhin können die Steuergeräte sowohl außerhalb
der Lichtquelle als auch beispielsweise in derem Schraubfuß oder anderen Kontaktelementen
angeordnet sein.
[0005] Wegen der Vielzahl von Lichtquellen und zugeordneten elektrischen Steuergeräten muß
eine entsprechende Anpassung bezüglich der jeweiligen Leuchte in dem Beleuchtungssystem
erfolgen. Dies gilt insbesondere bei einer zusätzlichen automatischen Überwachungsfunktion
bei Notlichtbetrieb der Leuchten. Diese Anpassung führt zu erhöhten Kosten und einer
aufwendigen Logistik bei der Installation und beim Betrieb des Beleuchtungssystems.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Beleuchtungssystem
mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 dahingehend zu verbessern, daß
in vereinfachter Weise alle im Beleuchtungssystem eingesetzten Typen von Leuchten
gesteuert und überwacht werden können.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich das eingangs genannte Beleuchtungssystem
dadurch aus, daß jeder Leuchte ein Überwachungsadaptermodul zugeordnet ist, welches
zwischen dem Steuereingang des Steuergeräts und einer mit der Zentraleinrichtung verbundenen
Datenleitung verschaltet ist.
[0008] Durch das Überwachungsadaptermodul werden die Steuer- und Überwachungssignale zwischen
Zentraleinrichtung und jeweiliger Leuchte derartig adaptiert, daß die Zentraleinrichtung
gleichartig aufgebaute Steuersignale an jede Leuchte übermitteln kann, die dort durch
das Überwachungsadaptermodul an den entsprechenden Leuchtentyp mit spezifischer Lichtquelle
und Steuergerät angepaßt werden, und gleichzeitig Signale von der jeweiligen Leuchte
zur Überwachung des Beleuchtungssystems durch die Zentraleinrichtung von dem Überwachungsadaptermodul
entsprechend zum Lesen durch die Zentraleinrichtung aufbereitet werden. Das Überwachungsadaptermodul
ist dabei so ausgebildet, daß nur ein Modul für alle verschiedenen Leuchtentypen eingesetzt
wird und die Adaption der Signale für jeden Leuchtentyp möglich ist. Die Übermittlung
der Signale erfolgt dabei zwischen der mit der Zentraleinrichtung verbundenen Datenleitung
und dem Steuereingang des Steuergeräts. Mittels dieses Steuereingangs kann insbesondere
das Beleuchtungsniveau der Lichtquelle gesteuert von der Zentraleinrichtung erhöht
oder gesenkt werden, wobei der Lichtstrom der Lichtquelle beispielsweise zwischen
1 und 100% geregelt werden kann. Es kann der Lichtstrom jeder Leuchte individuell
oder bei allen Leuchten gleich von der Zentrale gesteuert werden.
[0009] Durch die Zentraleinrichtung ist auf diese Weise beispielsweise ein Dimmen der Leuchte
oder der Leuchten des Beleuchtungssystems tageslichtabhängig möglich. Weiterhin kann
ein für einen Notlichtbetrieb erforderlicher Lichtstrom von der Zentraleinrichtung
individuell für jede Notleuchte eingestellt werden. Auch ein Austausch von Informationen
in umgekehrter Richtung ist beispielsweise zur zentralen Kontrolle der Funktionen
von Lichtquellen und Steuergeräten im Normal- und Notbetrieb möglich. Gleichzeitig
kann auch die Betriebsdauer einer jeden Leuchte von der Zentraleinrichtung über das
Überwachungsadaptermodul registriert werden.
[0010] Elektrische Steuergeräte der eingangs genannten Art sind an sich bekannt. Beispielsweise
kann ein solches elektrisches Steuergerät ein elektronischer Transformator sein, der
insbesondere für Niedervolt-Halogenlampen verwendet wird. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
kann das elektrische Steuergerät ein elektronisches Vorschaltgerät sein, das insbesondere
bei Gasentladungslampen und dergleichen eingesetzt wird.
[0011] Bei dem erfindungsgemäßen Beleuchtungssystem kann außerdem jede oder können zumindest
einige der Leuchten über einen Lichtsensor und/oder ein Tageslichtmeßgerät und/oder
eine Fernsteuerung und/oder einen Bewegungssensor und/oder weitere Sensoren oder dergleichen
verfügen. Mittels eines Bewegungssensors kann beispielsweise die entsprechende Leuchte
bei Anwesenheit einer Person in dem vom Bewegungssensor erfaßten Bereich in ihrem
Lichtstrom erhöht werden, während sie bei Abwesenheit einer solchen Person beispielsweise
im Notlichtbetrieb arbeitet.
[0012] Das Überwachungsadaptermodul kann beispielsweise von außen an der Leuchte angeordnet
werden, wobei es entsprechend zwischen Datenleitung und Steuereingang des Steuergeräts
der Leuchte verschaltet wird. Auf diese Weise kann auch nachträglich ein schon bestehendes
Beleuchtungssystem mit den Überwachungsadaptermodulen ausgestattet werden. Um das
Überwachungsadaptermodul einfacher zusammen mit der Leuchte handhaben zu können und
gleichzeitig das Modul vor Sicht oder Kontakt zu schützen, kann dieses innerhalb der
Leuchte angeordnet sein. Die Anordnung innerhalb der Leuchte kann dabei so erfolgen,
daß das Überwachungsadaptermodul nur innerhalb der Leuchtenabdeckung oder -verkleidung
oder auch in direkter Nachbarschaft zum elektrischen Steuergerät beziehungsweise zur
Lichtquelle angeordnet ist. Dabei kann die Anordnung des Überwachungsadaptermoduls
bereits beim Hersteller der Leuchte oder auch nachträglich bei der Installation des
Beleuchtungssystems erfolgen.
[0013] Um die Leuchte und insbesondere das Überwachungsadaptermodul in einfacher Weise mit
der Datenleitung verbinden zu können, kann das Überwachungsadaptermodul eine Datenleitungschnittstelle
aufweisen. Diese kann hardware- oder softwaremäßig an die jeweilige Datenleitung angepaßt
werden.
[0014] Um beispielsweise das Überwachungsadaptermodul über einen entsprechenden Netzanschluß
der Leuchte versorgen zu können, kann das Überwachungsadaptermodul eine Leitungsverbindung
zwischen dem Netzanschluß der Leuchte und einer Netzzuleitung des Steuergerätes aufweisen.
[0015] In diesem Zusammenhang ist es als vorteilhaft zu betrachten, wenn diese Leistungsverbindung
unterbrechbar ist. Die Leitungsunterbrechung kann dabei von der Zentraleinrichtung
oder einer ihr untergeordneten dezentralen Einrichtung gesteuert werden. Dies dient
beispielsweise zum Ermöglichen unterschiedlicher Schaltungsarten der verschiedenen
Leuchten, wobei eine gewisse Anzahl von Leuchten in Bereitschaffsschaltung und andere
Leuchten in Dauerschaltung geschaltet sind. In einer solchen Bereitschaftsschaltung
leuchtet die Lichtquelle beispielsweise nur bei Netzausfall und bei Dauerschaltung
leuchtet die Lichtquelle bei Netz- und Notbetrieb. Weitere Schaltungsarten sind denkbar,
wie beispielsweise ein Schalten der Leuchten zur Fluchtweglenkung. Dabei werden nur
Leuchten entlang eines aktuell verfügbaren Fluchtweges betrieben, um beispielsweise
in einem Notfall ein Gebäude in relativ einfacher und sicherer Weise zu evakuieren.
[0016] Weiterhin können die Leuchten mittels der Leitungsunterbrechung so betrieben werden,
daß sie beispielsweise in Abhängigkeit zur Nutzung des Gebäudes von der Zentraleinrichtung
geschaltet werden. Ein Beispiel für eine solche Schaltung ist eine Nachtwächterbeleuchtung,
bei der nur definierte Leuchten in Fluren und Treppenhäusern eingeschaltet werden.
Eine weitere Schaltung ergibt sich dadurch, daß alle Leuchten bei einer erforderlichen
Evakuierung des Gebäudes eingeschaltet werden oder Leuchten während einer Vorführung
in Kinos oder Theatern dunkel geschaltet werden.
[0017] Um den Aufbau der Leuchte zu vereinfachen und die Leitungsunterbrechung nicht durch
eine zusätzliche Verbindung zur Zentraleinrichtung oder einer ihr untergeordneten
dezentralen Einrichtung aufwendiger und kostenintensiver zu gestalten, kann der Leitungsverbindung
wenigstens ein steuerbarer Unterbrechungsschalter zugeordnet sein, der vorzugsweise
ein elektrisch steuerbares Relais aufweist. Der Unterbrechungsschalter beziehungsweise
dessen Relais können von der Zentraleinrichtung direkt, aber bevorzugt von dem Überwachungsadaptermodul
betätigt werden. Dieses verfügt hierzu über wenigstens einen Steuerungsbaustein mit
Steuerausgängen zumindest zum Unterbrechungsschalter beziehungsweise Relais und zum
Steuereingang des Steuergeräts sowie einen Eingang zur Verbindung mit der Datenleitungsschnittstelle.
Der Steuerungsbaustein kann in verschiedener Weise realisiert werden. Beispielsweise
kann ein entsprechender Schaltkreis in dem Überwachungsadaptermodul die Steuerungsfunktion
übernehmen oder die Steuerung erfolgt durch einen im Überwachungsadaptermodul angeordneten
Mikroprozessor oder sogenannten Asic.
[0018] Da außer unterschiedlichen Typen von Leuchten auch unterschiedliche Typen von Datenleitungen
beziehungsweise Datenbussystemen im Einsatz sind, kann vorteilhafterweise die Datenleitungsschnittstelle
eine Multifunktionsschnittstelle sein, die beispielsweise softwaremäßig an unterschiedliche
aber in der Regel normierte Datenbussysteme anpaßbar ist.
[0019] In diesem Zusammenhang sei angemerkt, daß auch Beleuchtungssysteme im Einsatz sind,
wo die Übertragung von Signalen zwischen Zentraleinrichtung und den Leuchten über
die Netzleitung erfolgt. Auch in diesem Fall ist die Erfindung einsetzbar, wobei hierzu
die Datenleitungsschnittstelle des Überwachungsadaptermoduls mit der Netzleitung als
Datenleitung verschaltet sein kann. Dabei kann die Datenleitungsschnittstelle beziehungsweise
das Überwachungsadaptermodul hardware- oder softwaremäßig über zusätzliche Mittel
zur Trennung und Aufbereitung der auf der Netzspannung aufmodulierten Informationssignale
verfügen.
[0020] Um eine erhöhte Beleuchtungseffektivität der Leuchten zu erhalten, kann das elektrische
Steuergerät ein Hochfrequenz-Steuergerät sein. Durch dieses kann beispielsweise eine
Leuchtstofflampe bei Frequenzen von 10 kHz und mehr betrieben werden. Gleichzeitig
wird durch diesen Hochfrequenzbetrieb die Lebensdauer der Lichtquelle erheblich verlängert.
[0021] Um auch bei einem Netzausfall das Beleuchtungssystem zumindest einige von dessen
Leuchten weiter betreiben zu können, kann das elektrische Steuergerät mit einer Notversorgungsspannungsquelle
insbesondere zur Notbeleuchtung verbindbar sein. Eine solche Notversorgungsspannungsquelle
kann ein zentrales oder dezentrales Batteriesystem zur Gleichspannungsversorgung der
Leuchten sein. Bei einem Zentralbatteriesystem kann dies Teil der Zentraleinrichtung
sein.
[0022] Um in vereinfachter Weise zwischen Zentraleinrichtung oder dieser untergeordneten
dezentralen Einrichtungen und einer Leuchte Informationen austauschen zu können, ist
es von Vorteil, wenn jede Leuchte über eine spezifische Adresse verfügt. Diese kann
beispielsweise manuell an der Leuchte oder automatisch durch Adressierung jeder Leuchte
von der Zentraleinrichtung zugeordnet werden. Eine entsprechende Adressiereinrichtung
zur manuellen Adressierung beziehungsweise ein Adressenspeicher zur automatischen
Adressierung kann erfindungsgemäß Teil des Überwachungsadaptermoduls sein. Dabei ist
bevorzugt, wenn die Adressierung der jeweiligen Leuchte in Eigenzuordnung einer Adresse
erfolgt. Dies ist beispielsweise dadurch realisierbar, daß die Zentraleinrichtung
Adreßsignale über die Datenleitung überträgt und eine noch nicht adressierte Leuchte
sich eins dieser Adressensignale als Eigenadresse zuordnet und diese Zuordnung der
Zentraleinrichtung mitteilt.
[0023] Um eine vereinfachte Verbindung der verschiedenen Leuchten mit Netzleitung und Datenleitung
zu ermöglichen, können eine Vielzahl von Leuchten mit jeweils zugeordnetem Überwachungsadaptermodul
parallel bezüglich der Netzleitung und/oder der Datenleitung verschaltet sein.
[0024] Im folgenden wird ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der
in der Zeichnung beigefügten Figuren naher erläutert.
[0025] Es zeigen:
- Figur 1
- eine Prinzipdarstellung einer Leuchte eines erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems,
und
- Figur 2
- einen Ausschnitt des erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems mit einer Vielzahl von
Leuchten nach Figur 1.
[0026] In Figur 1 ist eine prinzipielle Draufsicht auf eine Leuchte 3 eines in Figur 2 dargestellten
erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems 1 dargestellt.
[0027] Die Leuchte 3 enthält in etwa in der Mitte ein elektrisches Steuergerät, wie ein
elektronisches Vorschaltgerät 5, das über Zuleitungen 23 und 24 mit einer Lichtquelle
4, wie beispielsweise einer Leuchtstofflampe,. verbunden ist. Gegenüberliegend zur
Lichtquelle 4 ist das elektronische Vorschaltgerät 5 mit einem Überwachungsadaptermodul
7 innerhalb der Leuchte 3 verbunden.
[0028] Das Überwachungsadaptermodul 7 ist über Steuerausgänge 16 und Netzausgänge 25 mit
Steuereingängen 6 beziehungsweise Netzzuleitungen 12 des elektronischen Vorschaltgerätes
5 verschaltet. Über die Netzausgänge 25 sind die Netzzuleitungen 12 mit einer Leitungsverbindung
10 innerhalb des Überwachungsadaptermoduls 7 verbunden. Diese enden in Netzanschlüssen
11 der Leuchte 3, mit denen Netzleitungen 21, siehe Figur 2, verbindbar sind.
[0029] In zumindest einer Leitung der Leitungsverbindung 10 ist ein Unterbrechungsschalter
13 angeordnet. Dieser weist ein Relais 14 zu seiner Betätigung auf. In Figur 1 ist
der Unterbrechungsschalter 13 in seiner Verbindungsstellung angeordnet, so daß die
entsprechende Netzzuleitung 12 des elektronischen Vorschaltgerätes 5 mit dem entsprechenden
Netzanschluß 11 in Verbindung ist.
[0030] Das Relais 14 ist mit seinen Anschlüssen mit Steuerausgängen 17 eines Steuerungsbausteins
15 verbunden. Dieser weist ebenfalls die Steuerungsausgänge 16 auf und ist über einen
Eingang 18 mit einer Datenleitungsschnittstelle 9 verbunden. Unterbrechungsschalter
13 mit Relais 14, Steuerungsbaustein 15 und Datenleitungsschnittstelle 9 bilden ebenfalls
einen Teil des Überwachungsadaptermoduls 7.
[0031] Die Datenleitungsschnittstelle 9 ist über entsprechende Eingänge mit Datenleitungsanschlüssen
8 beziehungsweise Datenleitungen 26, siehe auch Figur 2, verbunden. Die Netzanschlüsse
11 und die Datenleitungsanschlüsse 8 sind vorzugsweise außen an der Leuchte 3 angeordnet.
[0032] Der Steuerungsbaustein 15 enthält einen Adressenspeicher 20 zur Speicherung einer
Adresse, über die die Leuchte 3 von einer Zentraleinrichtung 2, siehe Figur 2, ansprechbar
ist.
[0033] In Figur 2 ist ein Ausschnitt des erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems dargestellt.
Eine Vielzahl von Leuchten 3 sind parallel bezüglich Netzleitungen 21 und Datenleitungen
26 verschaltet. Der Anschluß der verschiedenen Leuchten mit den Netzleitungen 21 beziehungsweise
Datenleitungen 26 erfolgt über die entsprechenden Netzanschlüsse 11 beziehungsweise
Datenleitungsanschlüsse 8. Jede der Leuchten 3 weist ein Überwachungsadaptermodul
7 nach Figur 1 auf, wobei die Leuchten 3 sich bezüglich ihrer Lichtquellen 4 und/oder
elektronischen Vorschaltgeräte 5 unterscheiden können.
[0034] Die Netzleitungen 21 und Datenleitungen 26 führen zur Zentraleinrichtung 2. Diese
verfügt außerdem über eine Notversorgungsspannungsquelle 19 beispielsweise in Form
eines Batteriesatzes.
[0035] Die Netzleitungen 21 sind durch die Zentraleinrichtung 2 zu einer Netzspannungszuleitung
22 durchgeführt.
1. Beleuchtungssystem (1) mit wenigstens einer mit einer Zentraleinrichtung (2) verbundenen
Leuchte (3) , die zumindest eine Lichtquelle (4) mit dieser zugeordnetem elektronischem
Steuergerät (5) aufweist, welches mit einem Steuereingang (6) zur Steuerung eines
Beleuchtungsniveaus der Lichtquelle (4) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Leuchte (3) ein Überwachungsadaptermodul (7) zugeordnet ist, welches zwischen
dem Steuereingang (6) des Steuergeräts (5) und einer mit der Zentraleinrichtung (2)
verbundenen Datenleitung (8) verschaltet ist.
2. Beleuchtungssystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das elektrische Steuergerät (5) ein elektronisches Vorschaltgerät ist.
3. Beleuchtungssystem nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Überwachungsadaptermodul (7) innerhalb der Leuchte (3) angeordnet ist.
4. Beleuchtungssystem nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Überwachungsadaptermodul (7) eine Datenleitungsschnittstelle (9) aufweist.
5. Beleuchtungssystem nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Überwachungsadaptermodul (7) eine unterbrechbare Leitungsverbindung (10) zwischen
einem Netzanschluß (11) der Leuchte (3) und einer Stromversorgung (Netzzuleitung 12)
des Steuergeräts (5) aufweist.
6. Beleuchtungssystem nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Leitungsverbindung (10) wenigstens ein steuerbarer Unterbrechungsschalter
(13) zugeordnet ist.
7. Beleuchtungssystem nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Unterbrechungsschalter (13) ein Relais aufweist.
8. Beleuchtungssystem nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Überwachungsadaptermodul (7) einen Steuerungsbaustein (15) mit Steuerausgängen
(16, 17) zumindest zum Unterbrechungsschalter (13) und zum Steuereingang (6) des Steuergerätes
(5) aufweist, wobei ein Eingang (18) des Steuerungsbausteins (15) mit der Datenleitungsschnittstelle
(9) verbunden ist.
9. Beleuchtungssystem nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Datenleitungsschnittstelle (9) eine Multifunktionsschnittstelle ist.
10. Beleuchtungssystem nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Datenleitungsschnittstelle (9) mit einer Netzleitung (21) und/oder der Leitungsverbindung
(26) als Datenleitung verschaltet ist.
11. Beleuchtungssystem nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das elektrische Steuergerät (5) ein Hochfrequenz-Steuergerät ist.
12. Beleuchtungssystem nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das elektrische Steuergerät (5) mit einer Notversorgungsspannungsquelle insbesondere
zur Notbeleuchtung verbindbar ist.
13. Beleuchtungssystem nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Überwachungsadaptermodul (7) einen Adressenspeicher (20) insbesondere zur
Eigenzuordnung einer von der Zentraleinrichtung (2) ansprechbaren Adresse aufweist.
14. Beleuchtungssystem nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Vielzahl von Leuchten (3) mit jeweils zugeordnetem Überwachungsadaptermodul
(7) parallel bezüglich Netzleitung (21) und/oder Datenleitung (8) verschaltet sind.