[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Hochdruckreinigungsgerät mit Schlauchtrommel nach
dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1. Derartige Hochdruckreinigungsgeräte mit Schlauchtrommel
sind in vielfältigen Ausführungsformen bekannt geworden. Kennzeichnend für diese Ausführungsformen
ist, daß die Schlauchtrommel etwa mittig über dem Gerät und auch etwa mittig über
der Haube in der Längsmittenebene des Geräts angeordnet ist. Es ist hierbei jedoch
nicht bekannt, die Schlauchtrommel in den hinteren Bereich des Geräts, z.B. in die
Nähe des Schubbügels, zu verlegen.
[0002] Bei den bekannten Hochdruckreinigungsgeräten mit Schlauchtrommeln ergibt sich der
Nachteil, daß eine ungünstige Gewichtsverteilung in Kauf genommen werden muß, denn
die Schlauchtrommel sitzt außerhalb des Schwerpunktes des Geräts, ist raumgreifend,
weil sie als eigenes Bauteil auf dem Gerät angeordnet wird. Nachdem aber derartige
Hochdruckreinigungsgeräte sowohl mit als auch ohne Schlauchtrommel verkauft werden,
ist es bisher schwierig, eine Halterung für Schlauchtrommeln so auszubilden, daß man
dem ohne Schlauchtrommel ausgelieferten Gerät nicht ohne weiteres ansieht, daß hierzu
eine Lagerung für eine Schlauchtrommel gehört.
[0003] Bei mit Schlauchtrommeln montierten Geräten besteht im übrigen der Nachteil, daß
die Halterung für die Schlauchtrommeln relativ schwierig anzubringen ist und hohe
Kosten verursacht.
[0004] Als Druckschriften sind dazu die DE 39 40 543 A1, die GB 2 084 685 A und die EP 0
770 575 A bekannt. Die DE 39 40 543 A1 beschreibt einen Hochdruckreiniger der innerhalb
einer Schlauchtrommel angeordnet ist. Die Schlauchtrommel ist auf einem fahrbaren
Gestell gelagert das aus einem Rohrgestänge zusammengebaut ist und eine herkömmliche
Form eines Schlauchwagens aufweist. Der Hochdruckreiniger ist demnach als eine zusammengehörige
Einheit ausgebildet, bei der es nicht möglich ist den Hochdruckreiniger wahlweise
mit oder ohne Schlauchtrommel zu bestücken.
[0005] Im weiteren ist bei den durch den Aufbau bedingten Abmaßen für die Schlauchtrommel
und die darin angeordneten Motor- und Pumpenelemente nur eine schwache Leistung für
den Hochdruck realisierbar, da für entsprechend leistungsfähige Komponenten der Platz
fehlt.
[0006] Die GB 2 084 685 A beschreibt eine bewegliche Hochdruck-Reinigungsvorrichtung bei
der über eine starre Abdeckung für Antriebseinheiten (Antriebswellen, Keilriemenscheiben
und Keilriemen) eine Möglichkeit vorgesehen ist einen Schlauch aufzuwinden. Diese
Abdeckung erstreckt sich in der unteren Hälfte der Hochdruck- Reinigungsvorrichtung
hinter einem Rohrgestänge welches als Rahmen für Hochdruck-Reinigungsvorrichtung dient.
Dieser Rahmen ist dabei so hoch gezogen, daß er gleichzeitig als Griff für Transportzwecke
verwendet werden kann. Er ist als Teil des einteiligen Rahmens ausgebildet und nicht
abnehmbar. Durch die Anordnung der Abdeckung hinter dem Rahmen ergibt sich ein sperriger
Aufbau der Vorrichtung die beim Verbringen der Vorrichtung unhandlich ist. Die Abdeckung
auf der der Schlauch aufgewickelt ist ist der Person die die Vorrichtung verbringt
dabei im Wege.
[0007] Die EP 0 770 575 A beschriebt einen Hochdruckreiniger mit einer fest montierten Schlauchtrommel.
Diese Schlauchtrommel befindet sich jedoch im Bodenbereich des Gehäuse des Hochdruckreinigers
angeordnet. Somit sind die hochdruckerzeugenden Einheiten in nachteiliger Weise sehr
hoch über der Achse der Transporträder positioniert, was eine hohe Instabilität des
Gerätes bewirkt. Zusätzlich ist durch die Unterbringung der Schlauchtrommel im Gehäuse
ein wesentlich größerer Platzbedarf gegeben, so daß eine kompakte Ausführung nicht
möglich ist.
[0008] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Hochdruck-Reinigungsgerät mit
optional zu befestigender Schlauchtrommel so weiterzubilden, daß die Befestigung besonders
einfach, platzsparend und unauffällig erfolgt.
[0009] Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die
Schlauchtrommel am Schubbügel des Geräts drehbar gelagert ist und daß der Schubbügel
im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist, so daß die Schlauchtrommel mindestens teilweise
in den Zwischenraum zwischen den U-Schenkeln eingreift.
[0010] Mit der gegebenen technischen Lehre ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß nun
Erfindungsgemäss die Schlauchtrommel nicht mehr oberhalb der Haube und beispielsweise
an der Haube selbst befestigt ist, sondern daß die Schlauchtrommel drehbar an dem
Schubbügel gelagert ist. Damit ergibt sich der Vorteil, daß bei einem im wesentlichen
vertikal hochstehenden Schubbügel, der mit seiner Längsachse im übrigen auch vorteilhaft
mit der Fahrachse des Hochdruckreinigungsgeräts fluchtet, eine Schlauchtrommel befestigt
ist, die demzufolge etwa oberhalb des Schwerpunkts des Geräts angeordnet ist. Hierdurch
wird die Fahrbarkeit des Geräts wesentlich verbessert und auch die Kippsicherheit
und die Transportfähigkeit.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist es vorgesehen,
daß die Schlauchtrommel in Lagerböcken am Schubbügel befestigt wird, wobei bevorzugt
ein erster Lagerbock bereits schon an dem einen U-Schenkel des Schubbügels befestigt
ist und dieser Lagerbock gleichzeitig als Aufnahme für die Hochdrucklanze dient. Es
ist demgemäss vorgesehen, daß das Hochdruckreinigungsgerät ohne Schlauchtrommel mit
diesem einzigen Lagerbock ausgeliefert wird, wobei für diesen Fall der Lagerbock als
Auflage für die Hochdrucklanze und evtl. als Aufnahme für die Elektroleitung oder
die Hochdruckleitung ausgebildet ist. Man sieht also dem so ausgelieferten Hochdruckreinigungsgerät
nicht an, daß hier eine Befestigung für eine Schlauchtrommel vorgesehen ist.
[0012] In diesem Lagerbock ist bevorzugt die Aufnahme für die eine Achse (Achsstummel) der
Schlauchtrommel vorgesehen, wobei diese Aufnahme bevorzugt durch entsprechende lösbar
eingesteckte Deckel bedeckt wird.
[0013] Soll nun ein derartiges Hochdruckreinigungsgerät zusammen mit einer Schlauchtrommel
ausgeliefert werden, dann kann diese Schlauchtrommel auf besonders einfache Weise
entweder bereits schon im Werk oder von Kundenseite montiert werden. Es ist nämlich
lediglich erforderlich, daß die Schlauchtrommel zusammen mit dem anderen Lagerbock
ausgeliefert wird, wobei es bevorzugt wird, daß an dieser Lagerbockseite bereits schon
die hochdruckseitige Verschraubung des Hochdruckschlauches mit dem Verbindungsschlauch
am Hochdruckreinigungsgerät integriert ist, so daß bei der Montage dieser Erfindungsgemässen
Schlauchtrommel es lediglich genügt, den anderen Lagerbock an einer (relativ versteckt
und verdeckt) angebrachten Stelle an der gegenüberliegenden Seite des Schubbügels
zu befestigen und im übrigen den gegenüberliegenden Achsstummel der Schlauchtrommel
in den bereits schon vorhandenen Lagerbock einzustecken, wobei dann die entsprechenden
Deckel entfernt werden.
[0014] Hierdurch ergibt sich also eine besonders einfache und gleichzeitig aber auch professionelle
Halterung einer Schlauchtrommel an dem Schubbügel eines Hochdruckreinigungsgeräts,
in der Weise, wie es bisher noch nicht bekannt war.
[0015] Vorteilhaft hierbei ist also, daß durch die einfache Montage eines weiteren Lagerbocks
die Schlauchtrommel in besonders einfacher Weise bereits schon fertig konfektioniert
an dem Hochdruckreinigungsgerät im Bereich des Schubbügels befestigt wird, was bisher
noch nicht bekannt war.
[0016] Sofern das Hochdruckreinigungsgerät transportiert werden soll, wird es bevorzugt,
wenn der Schubbügel als gesamtes Teil leicht lösbar an dem Grundgehäuse des Hochdruckreinigungsgeräts
angeordnet ist. Hierzu ist es vorgesehen, daß auf jeder Seite des Schubbügels jeweils
zwei Schrauben vorhanden sind, welche von aussen leicht zugänglich sind und welche
den Schubbügel mit jeweils einer Seite an dem Grundgehäuse des Hochdruckreinigungsgeräts
befestigen. Durch einfaches Lösen dieser insgesamt vier vorhandenen Schrauben kann
somit der Schubbügel zusammen mit der daran befestigten Schlauchtrommel leicht abgenommen
werden und getrennt von dem Hochdruckreinigungsgerät transportiert werden. Selbstverständlich
ist es hier vorgesehen, den Verbindungsschlauch zwischen der Schlauchtrommel und dem
Hochdruckreinigungsgerät ebenfalls leicht lösbar an dem Hochdruckreinigungsgerät zu
befestigen.
[0017] Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem
Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen
Patentansprüche untereinander.
[0018] Im folgenden wird die Erfindung anhand von mehrere Ausführungswege darstellenden
Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung
weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
[0019] Es zeigen:
- Figur 1:
- Seitenansicht eines Hochdruckreinigungsgeräts nach der Erfindung ohne Schlauchtrommel,
- Figur 2:
- die Schnittansicht durch die andere Seite des Schubbügels mit einer vorbereiteten
Befestigung für einen weiteren Lagerbock,
- Figur 3:
- die Seitenansicht des Geräts nach Figur 1 mit befestigter Schlauchtrommel,
- Figur 4:
- die Rückansicht des Geräts nach Figur 3,
- Figur 5:
- eine vergrößerte Schnittdarstellung durch die Schlauchtrommel nach Figur 4,
- Figur 6:
- Schnitt durch die eine Seite des Lagerbocks der Schlauchtrommel.
[0020] Das in Figur 1 dargestellte Hochdruckreinigungsgerät besteht im wesentlichen aus
einem Schubbügel 1, welcher aus zwei voneinander getrennten Halbschalen besteht. Es
ist ein vorderes Kunststoffblasteil 5 vorhanden, welches über eine Trennebene 4 mit
einem hinteren Kunststoffblasteil 6 über Schrauben verbunden ist, wobei die beiden
Kunststoffblasteile 5,6 insgesamt etwa ein U-förmiges Teil (vergl. Figur 4) ergeben,
und der Verbindungsschenkel dieses U als Querholm 3 ausgebildet ist.
[0021] Der Querholm 3 ist ebenfalls durch die Trennebene 4 getrennt, wobei die Trennebene
4 in vertikaler Richtung durch die beiden Kunststoffblasteile 5,6 hindurch läuft,
so daß der Querholm 3 ebenfalls aus zwei zueinander verbundenen Teilen besteht, wobei
der Querholm 3 aber jeweils mit dem vorderen Kunststoffblasteil 5 und auch mit dem
hinteren Kunststoffblasteil 6 werkstoffeinstückig verbunden ist.
[0022] Wichtig ist, daß an der einen Seite des Schubbügels 1 ein Lagerbock 2 befestigt ist,
wobei Schrauben 15,16 in entsprechenden Aufnahmen 17 angeordnet sind und hierbei diesen
Lagerbock 2 halten.
[0023] Der Schubbügel 1 ist als Gesamtteil leicht lösbar über insgesamt vier Schrauben mit
dem Grundgehäuse 9 des Hochdruckreinigungsgeräts verbunden. Das Grundgehäuse 9 ist
im wesentlichen wannenförmig ausgebildet und an jeder Seite dieses wannenförmigen
Gehäuses sind jeweils die paarweise angeordneten Schrauben 7,8 zur Befestigung jeweils
eines Holms des Schubbügels 1 angeordnet.
[0024] Die paarweise angeordneten Schrauben 7,8 sind jeweils von aussen leicht zugänglich,
so daß der Schubbügel 1 insgesamt leicht abnehmbar ausgebildet ist. Das Hochdruckreinigungsgerät
wird von vorne her durch eine Haube 14 abgedeckt, die leicht lösbar auf dem Grundgehäuse
9 befestigt ist. Im Innenraum ist das Motorpumpenaggregat angeordnet, und es ist ein
vorderer, fußseitiger Aufstellfuß 13 vorhanden und ein einachsiges Fahrwerk, welches
aus der Achse 11 und den Laufrädern 12 besteht.
[0025] Es wird noch hinzugefügt, daß die Verbindungsebene zwischen dem Schubbügel 1 und
dem Grundgehäuse 9 im Bereich eines Auflagers 10 erfolgt, welches schräg nach vorne
geneigt am Grundgehäuse 9 angeordnet ist. Dies ist mit dem Vorteil verbunden, daß
der Schubbügel 1 etwa vertikal oberhalb der Achse 11 angeordnet ist und etwa im Schwerpunkt
des Geräts liegt. Auf diese Weise kann das Gerät leicht verfahren werden und es entstehen
keine Kippund Neigungsmomente beim Fahren des Geräts.
[0026] Wichtig ist nun, daß im Zwischenraum 49 zwischen den U-förmig ausgebildeten Schubbügelholmen
des Schubbügels 1 eine Schlauchtrommel 18 für die Aufnahme eines Hochdruckschlauches
vorgesehen ist, die dort drehbar in zwei voneinander beabstandeten Lagerböcken 2,45
gehalten ist. Der eine Lagerbock 2 ist gleichzeitig verbunden mit einer Ablage 19
für eine Hochdrucklanze und ist über die vorher beschriebenen Schrauben 15,16 in einer
Aufnahme 17 an der Vorderseite des vorderen Kunststoffblasteiles 5 des Schubbügels
1 gehalten.
[0027] Die Schlauchtrommel besteht gemäss der Darstellung in den Figuren 4 und 5 im wesentlichen
aus zwei Seitenwangen 23, die stirnseitig jeweils an einer Trommel 24 angeordnet sind
und drehfest und ggf. auch werkstoffeinstückig mit dieser verbunden sind. Hierdurch
wird ein Aufnahmeraum für die Aufwicklung eines HD-Schlauches 25 gebildet.
[0028] An die Seitenwange 23 ist hierbei eine Achse 21 angeflanscht, die als Achsstummel
die zugeordnete Achsaufnahme 46 an dem Lagerbock 2 durchgreift und an ihrem äusseren,
freien Ende senkrecht von einem Drehgriff 20 durchsetzt ist, an dessem freien äusseren
Ende eine Handhabe 22 angeordnet ist.
[0029] Wichtig hierbei ist, daß der Drehgriff 20 im Bereich seiner Aufnahme in der Achse
21 um 180° drehbar und federbelastet gehalten ist, so daß die Handhabe 22 sowohl in
ihre auswärts gerichtete Stellung als auch in ihre einwärts gerichtete Stellung (Handhabe
22') geschwenkt werden kann.
[0030] In der einwärts gerichteten Stellung (Handhabe 22') dient diese Handhabe dann als
Anschlag an der zugeordneten Vorderkante des Schubbügels 1, so wie dies beispielsweise
in Figur 3 dargestellt ist.
[0031] Im übrigen kann es vorgesehen sein, daß die Haube 14 einen muldenförmigen Einschnitt
26 im Bereich der Schlauchtrommel 18 aufweisen, um ein ungestörtes Einschwenken des
Drehgriffs (Handhabe 22') zu gewährleisten.
[0032] Durch dieses Einwärtsschwenken der Handhabe 22 in ihre Stellung 22' kann also die
Schlauchtrommel in einer bestimmten Abwickeloder Aufwickelstellung arretiert werden
und gegen weiteres Aufoder Abwickeln gesichert werden.
[0033] In Figur 2 ist gleichzeitig die vorbereitete Halterung an der gegenüberliegenden
Seite des Schubbügels 1 für einen weiteren Lagerbock 45 dargestellt. In unvorbereitetem
Zustand wird diese Halterung durch einen Deckel 48 abgedeckt, der mittels Schrauben
in zugeordneten Aufnahmen 47 am Schubbügel (genauer am Kunststoffblasteil 5) gehalten
ist.
[0034] Soll nun die Schlauchtrommel 18 befestigt werden, dann ist für das gegenüberliegende
Achsende der Achse 21 der Schlauchtrommel 18 der Lagerbock 45 vorgesehen, der zusammen
mit einer Hochdruckverschraubung fest an der Schlauchtrommel konfektioniert ist.
[0035] Der Verbindungsschlauch 27 für den Einlauf des Hochdruckmediums in die Schlauchtrommel
läuft hierbei gemäss Figur 6 durch einen HD-Anschluß 36 in einen Einschraubnippel
37, der in eine zugeordnete Lagerbuchse 38 eingeschraubt wird.
[0036] Es handelt sich hierbei also um eine Schnellverschraubung, die besonders einfach
und betriebssicher anzubringen ist.
[0037] Der Lagerbock 45 besteht hierbei wieder aus einem Kunststoffteil, welches eine mittige
Aufnahme für den Durchtritt der Lagerbuchse 38 bildet. Die Lagerbuchse 38 wird ' abdichtend
stirnseitig von einem Abdichtteil 32 verschlossen, welches einen Segering trägt und
einen O-Ring sowie einen Stützring.
[0038] Ein Lagerteil 40 ist hierbei drehbar und abdichtend über eine zugeordnete O-Ring-Dichtung
in der Lagerbuchse 38 gehalten, wobei dieses Lagerteil 40 eine Längsbohrung 33 trägt,
die von einer Querbohrung 34 durchsetzt wird, die ihrerseits am Aussenumfang in eine
ringsumlaufende Ringnut 35 mündet. In diese Ringnut 35 mündet gemäss Figur 6 der Einschraubnippel
37 der Schnellverschraubung 28, so daß das Hochdruckmedium über diese Ringnut 35 und
die Querbohrung 34 in die Längsbohrung 33 eintritt.
[0039] Das Lagerteil 40 ist mittels einer Mutter 41 an der einen Seitenwange 23 der Schlauchtrommel
18 befestigt und setzt sich nach innen in den Bereich der Trommel 24 mit einem stummelförmigen
Innenteil 43 fort.
[0040] Die Längsbohrung 33 mündet in dieses Innenteil 43, wo gleichzeitig eine HD-Schlauchverschraubung
30 für das Schlauchstück 31 aufgesetzt ist.
[0041] Dieses Schlauchstück 31 ist in einer Mutter 42 gefasst und die Mutter 42 ist drehfest
mit einem Schraubteil 44 verbunden, welches abdichtend und fest über eine zugeordnete
Gewindeverschraubung mit dem Innenteil 43 verbunden ist.
[0042] Das Schlauchstück 31 ist Teil des auf dem Trommelkörper der Trommel 24 aufgewickelten
Hochdruckschlauches 25.
[0043] In nicht näher dargestellter Weise ist dann das andere Ende des Hochdruckschlauches
über eine weitere Hochdruckverschraubung beispielsweise mit einer Sprühlanze oder
dergleichen verbunden.
[0044] Die Schlauchtrommel wird also bereits schon fertig integriert mit der Hochdruckschlauchverschraubung
30 und auch der äußeren Schnellverschraubung 28 geliefert, die bereits schon fest
mit dem Lagerbock 45 verbunden ist. Es genügt daher, die linke Achse 21 in die Achsaufnahme
46 am Lagerbock 2 einzustecken und danach dann den anderen Lagerbock 45 nach Entfernung
des Deckels 48 an dem Schubbügel gemäss Figur 2 und Figur 5 zu befestigen.
[0045] Es handelt sich also um eine besonders einfache und betriebssichere Befestigung,
die in der Lage ist, hohe Kräfte an der Schlauchtrommel aufzunehmen und die dennoch
dafür sorgt, daß die Schlauchtrommel leicht bedienbar direkt am Schubbügel befestigt
ist, so daß der Benutzer sogar während des Schiebens des Geräts (Ergreifen des Schubbügels)
mit der anderen Hand die Schlauchtrommel aufwickeln kann.
[0046] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung (Anspruch 9) ist vorgesehen, daß keine
größere Last durch die montierte Schlauchtrommel nach vorne erzeugt wird, die ein
Abkippen des Gerätes zum Zweck des Verfahrens erschweren würde.
[0047] Vorteil der Maßnahme nach Anspruch 8 ist, daß die Schlauchtrommel im wesentlichen
nicht über die Außenkanten des Gerätes übersteht und damit der Hochdruckreiniger auch
durch schmale Gänge gefahren werden kann. Die Trommel ist damit bei eingeschwenktem
Griff schmäler als der Schubbügel.
Zeichnungs-Legende
[0048]
- 1
- Schubbügel
- 2
- Lagerbock
- 3
- Querholm
- 4
- Trennebene
- 5
- Kunststoffblaste
- 6
- "
- 7
- Schraube
- 8
- "
- 9
- Grundgehäuse
- 10
- Auflager
- 11
- Achse
- 12
- Laufräder
- 13
- Aufstellfuß
- 14
- Haube
- 15
- Schraube
- 16
- Schraube
- 17
- Aufnahme
- 18
- Schlauchtrommel
- 19
- Ablage
- 20
- Drehgriff
- 21
- Achse
- 22
- Handhabe 22'
- 23
- Seitenwange
- 24
- Trommel
- 25
- Schlauch
- 26
- Einschnitt
- 27
- Verbindungsschlauch
- 28
- Schnellverschraubung
- 30
- HD-Schlauchverschraubung
- 31
- Schlauchstück
- 32
- Abdichtteil
- 33
- Längsbohrung
- 34
- Querbohrung
- 35
- Ringnut
- 36
- HD-Anschluß
- 37
- Einschraubnippel
- 38
- Lagerbuchse
- 40
- Lagerteil
- 41
- Mutter
- 42
- Mutter
- 43
- Innenteil
- 44
- Schraubteil
- 45
- Lagerbock
- 46
- Achsaufnahme
- 47
- Aufnahme
- 48
- Deckel
- 49
- Zwischenraum
1. Hochdruckreinigungsgerät mit einem Grundgehäuse (9) mit Laufrädern (12), an dem ein
Schubbügel (1) befestigt ist, wobei der Schubbügel (1) im wesentlichen U-förmig ausgebildet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubbügel (1) mit einem vormontierten Lagerbock (2) und Einrichtungen (47) zum
Anbringen eines zweiten Lagerbockes (45) versehen ist, und eine Schlauchtrommel (18)
am Schubbügel (1) befestigbar ist.
2. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse des Schubbügels (1) im wesentlichen durch die Achse (11) der Laufräder
(12) verläuft.
3. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vormontierte Lagerbock (2) als Auflager für die Zubehörteile des Hochdruckreinigungsgeräts
ausgebildet ist.
4. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Lagerbock (45) mit einem Hochdruck-Anschluß (36) versehen ist.
5. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubbügel (1) leicht lösbar am Grundgehäuse (14) befestigt ist.
6. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlauchtrommel (18) über den Drehgriff arretierbar ist.
7. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlauchtrommel (18) in einem vertikal angeordneten Schubbügel (1) im wesentlichen
deckungsgleich mit der Schubbügel-Längsachse montiert ist.
8. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Geräteschwerpunkt des Hochdruckreinigers mit montierter Schlauchtrommel (18)
im wesentlichen mittig mit der Drehachse der Fahrachse ist.
1. High-pressure cleaning apparatus with a main housing (9) with travelling wheels (12),
to which housing (9) is attached a push handle (1), wherein the push handle (1) is
substantially U-shaped, characterised in that the push handle (1) is provided with a preassembled bearing block (2) and devices
(47) for mounting a second bearing block (45), and a hose drum (18) is attachable
to the push handle (1).
2. High-pressure cleaning apparatus according to claim 1, characterised in that the longitudinal axis of the push handle (1) runs substantially through the axle
(11) of the travelling wheels (12).
3. High-pressure cleaning apparatus according to claim 1 or 2, characterised in that the preassembled bearing block (2) is constructed as a support for the accessories
of the high-pressure cleaning apparatus.
4. High-pressure cleaning apparatus according to claim 2 or 3, characterised in that the second bearing block (45) is provided with a high-pressure connection (36).
5. High-pressure cleaning apparatus according to one of claims 2 to 4, characterised in that the push handle (1) is attached easily releasably to the main housing (14).
6. High-pressure cleaning apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that the hose drum (18) is lockable by means of the twist grip.
7. High-pressure cleaning apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that the hose drum (18) is assembled in a vertically arranged push handle (1) to coincide
substantially with the longitudinal axis of the push handle (1).
8. High-pressure cleaning apparatus according to one of claims 1 - 7, characterised in that the centre of gravity of the high-pressure cleaner with the hose drum (18) assembled
is substantially central to the axis of rotation of the driving axle.
1. Nettoyeur à haute pression comportant un carter de base (9) qui est pourvu de roues
(12) et auquel est fixé un arceau de manoeuvre (1), lequel arceau a sensiblement la
forme d'un U, caractérisé en ce que l'arceau de manoeuvre (1) est pourvu d'un palier pré-monté (2) et de dispositifs
(47) pour monter un second palier (45), et un tambour à tuyau (18) peut être fixé
à l'arceau de manoeuvre (1).
2. Nettoyeur à haute pression selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'axe longitudinal de l'arceau de manoeuvre (1) traverse globalement l'axe (11) des
roues (12).
3. Nettoyeur à haute pression selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le palier pré-monté (2) est conçu comme un support pour les accessoires du nettoyeur
à haute pression.
4. Nettoyeur à haute pression selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le second palier (45) est pourvu d'un raccordement haute pression (36).
5. Nettoyeur à haute pression selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que l'arceau de manoeuvre (1) est fixé au carter de base (9) de manière à pouvoir être
enlevé facilement.
6. Nettoyeur à haute pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tambour à tuyau (18) est apte à être bloqué par l'intermédiaire de la poignée
tournante.
7. Nettoyeur à haute pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tambour à tuyau (18) est monté dans un arceau de manoeuvre vertical (1) de manière
à coïncider sensiblement avec l'axe longitudinal dudit arceau.
8. Nettoyeur à haute pression selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que son centre de gravité, avec le tambour à tuyau (18) monté, est sensiblement centré
par rapport à l'axe de rotation de l'axe de roulement.