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(11) |
EP 0 905 294 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.12.2002 Patentblatt 2002/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.09.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: D01H 9/18 |
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Bestückungsüberwachung an einer Vorspinnmaschine
Loading control in a preparatory spinning machine
Surveillance de garnissage dans une machine de préparation à la filature
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE IT LI |
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Priorität: |
24.09.1997 DE 19742154
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.03.1999 Patentblatt 1999/13 |
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Patentinhaber: Zinser Textilmaschinen GmbH |
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D-73058 Ebersbach/Fils (DE) |
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Erfinder: |
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- Weeger, Hans-Peter
73110 Hattenhofen (DE)
- Stähle, Dietmar
73099 Adelberg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 307 806 DE-A- 4 421 778
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WO-A-93/01336 FR-A- 2 681 880
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren bzw. eine Vorrichtung zum Überwachen
der Bestückung von Hängewagenzügen an einer Vorspinnmaschine, wobei die Zufuhr von
Hülsen und Abfuhr von Spulen durch Bewegung der Hängewagenzüge entlang einer vorbestimmten
Bahn erfolgt und bei einer Abweichung mindestens ein Fehlersignal erzeugt wird.
[0002] Ausgangspunkt der vorliegenden Erfindung ist eine Vorspinnmaschine mit einer Einrichtung
zum selbsttätigen Auswechseln voller Vorgarnspulen gegen leere Vorgarnhülsen, bei
der die Vorgarnspulen und Vorgarnhülsen enthaltende Hängewagenzüge an durch die Flügel
verlaufenden Führungsbahnen in die Wechselstellung gefahren werden (DE 44 21 778 C2).
Sie ist mit einer Bestückungsüberwachungseinrichtung ausgerüstet, die zum Überwachen
des Vorhandenseins oder Fehlens und/oder zur Überwachung der Beschaffenheit jeder
einzelnen in die Hängehalter eines Hängewagenzuges eingehängten vollen Spule oder
leeren Hülse zeitlich vor und/oder nach dem Wechselvorgang dient. Dabei kann auch
die Art der Bestückung überprüft werden, also ob es sich um eine Vorgarnhülse oder
um ein Vorgarnspule handelt. Beim Feststellen einer unzulässigen Abweichung von der
vorgesehenen Bestückung wird ein Fehlersignal erzeugt.
[0003] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung bestand darin, ein Verfahren bzw. eine Vorrichtung
anzugeben, mittels deren die Beachtung des erzeugten Fehlersignals bzw. das Beheben
eines erfaßten Bestückungsfehlers sichergestellt werden kann d.h. konkrete Vorgänge
zur Behebung eines ermittelten Fehlers eingeleitet werden.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Flügelbereich eine Fehlbestückung
behoben wird oder eventuell mehrere Fehlbestückungen behoben werden, daß nach Beheben
von Fehlbestückung ein Hängewagenzug mindestens so weit aus dem Flügelbereich herausgefahren
wird, bis jede ehemals fehlbestückte Position hinter eine Prüfstelle zurückbewegt
ist und dann erneut in den Flügelbereich eingefahren wird, wobei zum Feststellen der
Fehlerbehebung wieder ein Prüfen auf Fehlbestückung erfolgt.
[0005] Die Hängewagenzüge können dabei aus dem Gatter einer Ringspinnmaschine oder einem
Wartebereich (im hinteren Teil) der Vorspinnmaschine in den Flügelbereich (im vorderen
Teil) fahren, wobei die Bestückung der Hängewagenzüge selbsttätig überprüft wird.
Wird hierbei eine fehlende Hülse, eine falsch bestückte Hülse oder eine volle Spule
im Hängewagenzug erkannt, wird ein Fehlersignal erzeugt und der Bedienperson wahrnehmbar
angezeigt. Um die Beachtung dieses Fehlersignals sicherzustellen, kann vorgesehen
sein, daß das Fehlersignal weitere Arbeitsgänge wie bspw. das Auswechseln der Vorgarnspulen
gegen Vorgarnhüsen blockiert.
[0006] Im Flügelbereich kann dann eine fehlbestückte Position im Hängewagenzug am einfachsten
korrigiert werden, da die Hängehalter dort leicht zugänglich sind. Wurde beispielsweise
eine fehlende Hülse nachbestückt, eine in falscher Position bestückte Hülse umgehängt
oder eine Vorgarnspule mit Wicklung entnommen, kann die Fehlerbehebung bspw. am Bedienterminal
quittiert werden. Dadurch wird der Hängewagenzug zum Wieder-Heraus-Fahren aus dem
Flügelbereich freigegeben, was von Hand oder automatisch erfolgen kann.
[0007] Der Hängewagenzug muß dabei so weit zurückgefahren werden, bis die als fehlerhaft
bestückt erkannte Position die Bestuckungsüberwachungseinrichtung erreicht hat. Dies
kann am sichersten dadurch erreicht werden, daß der Hängewagenzug ganz aus dem Flügelbereich
herausgefahren wird. Es ist aber auch möglich, daß die Bestückungsüberwachungseinrichtung
die fehlbestückte Position speichert und den Hängewagenzug nur bis zu dieser Position
hinter die Bestückungsüberwachungseinrichtung ausfahren läßt - dies verkürzt die für
den Wechselvorgang erforderliche Zeit.
[0008] Beim Ausfahren aus dem oder dem anschließenden Wiedereinfahren in den Flügelbereich
wird die Bestückungsüberwachungseinrichtung wieder aktiviert und die Bestückung des
Hängewagenzuges erneut überprüft. Dieser Ablauf kann sich so oft wiederolen, bis kein
Bestückungsfehler mehr erkannt wird oder bis die Bestückungsüberwachung ausgeschaltet
wird.
[0009] Wurde die Fehlerbehebung quittiert und trotzdem keine Fehlerbehebung durchgeführt,
so wird diese Fehlstelle beim nächsten Durchlauf - wie vorstehend beschrieben - wieder
als fehlerhaft erkannt.
[0010] Die Bestückungsüberwachungseinrichtung weist drei Sensoren auf, die im folgenden
als Positionssensor, als Hülsensensor und als Spulensensor bezeichnet werden. Mittels
des Positionssensors können der Hülsensensor und gegebenenfalls der Spulensensor in
den zu überwachenden Positionen aktiviert werden. Er kann mechanischer, optischer
oder magneto-induktiver Art sein. Hülsensensor und Spulensensor, mittels deren die
Bestückung der Positionen erkannt werden kann, sind vorzugsweise optischer Art, der
Hülsensensor vorteilhaft als Lichtschranke, der Spulensensor als Lichttaster ausgeführt.
[0011] Des weiteren weist die Bestückungsüberwachungseinrichtung eine Steuereinheit auf,
die außer mit den Sensoren auch mit der ein Fehlersignal erkennbar machenden Einrichtung
und mit den Antrieben der Hängewagenzüge und der Vorspinnmaschine, insbesondere deren
Wechselvorrichtungen verbunden ist. Vorteilhafterweise weist die Bestückungsüberwachungseinrichtung
auch eine Speichereinheit auf, die fehlbestückte Positionen der Hängewagenzüge speichern
kann.
[0012] Der Positionssensor kann mittels Schaltfahnen, die den Positionen der Hängehalter
zugeordnet und an den Hängewagenzügen angeordnet sind, aktiviert werden, um der Bestückungsüberwachungseinrichtung
die für die funktionsgerechte Auswertung der Signale mindestens des Hülsensensors
erforderlichen Angaben liefern zu können.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine Vorspinnmaschine mit im Wartebereich
bereitstehenden Hängewagenzügen;
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf eine Vorspinnmaschine nach Fig. 1, wobei der
eine Hängewagenzug bereits vollständig in den Flügelbereich eingefahren und der andere
Hängewagenzug im Flügelbereich zur Fehlerbehebung positioniert ist;
Fig. 3 eine Seitenansicht auf einen Hängewagenzug im Bereich der Bestückungsüberwachung;
Fig. 4a eine Draufsicht auf Schaltfahnen am Hängewagenzug;
Fig. 4b die Beaufschlagung des Positionssensors und des Hülsensensors in einem Zeit/Spannungsdiagramm.
[0014] Fig. 1 und 2 zeigen schematische Draufsichten auf eine Vorspinnmaschine 1. Sie weist
einen Wartebereich 2 sowie einen Flügelbereich 3 auf. Bei der in Fig. 1 dargestellten
Situation befinden sich zwei Hängewagenzüge 4 und 5 mit Hängehaltern 25 im Wartebereich
2 auf parallel laufenden Bahnen. Diese beiden Hängewagenzüge 4 und 5 können über schematisch
dargestellte Antriebe 7 und 7' über Bahnen 30 bzw. 30' in den den jeweiligen Flügelreihen
zugeordnete Bahnen im Flügelbereich 3 bewegt werden. In diesem Flügelbereich 3 befinden
sich weitere Antriebe 7 bzw. 7' zum Bewegen der Hängewagenzüge 4 bzw. 5.
[0015] Zwischen dem Wartebereich 2 und dem Flügelbereich 3 befindet sich an jeder Bahn 30
bzw. 30' eine Bestückungsüberwachungseinrichtung 8 mit einem Positionssensor 11, einem
Hülsensensor 12 sowie einem Spulensensor 13. Der Positionssensor 11 ist über eine
Leitung 18, der Hülsensensor 12 über eine Leitung 17 sowie der Spulensensor 13 über
eine Leitung 19 mit einer Steuereinheit 10 verbunden. Diese Steuereinheit 10 steht
über eine Leitung 16 mit einem Bedienterminal 15 in Verbindung.
[0016] Während sich bei der in Fig. 1 dargestellten Situation die beiden Hängewagenzüge
4 und 5 im Wartebereich 2 befinden, stellt Fig. 2 eine Situation dar, bei welcher
der Hängewagenzug 4 bereits vollständig in den Flügelbereich 3 eingefahren ist, während
der Hängewagenzug 5 sich teilweise im Flügelbereich 3 befindet und entsprechend zur
Fehlerbehebung positioniert wird.
[0017] Wenn dieser Hängewagenzug 5 aus dem Wartebereich 2 in den Flügelbereich 3 fährt,
wird beim Vorbeifahren an der Bestückungsüberwachungseinrichtung 8 die Bestückung
des Hängewagenzuges überprüft. Bei Auffinden einer fehlbestückten Position wird durch
die Bestückungsüberwachungseinrichtung eine Fehlermeldung erzeugt, welche bspw. auf
dem Bedienterminal 15 angezeigt werden kann. Eine fehlbestückte Position kann beispielsweise
eine fehlende Hülse, eine in falscher Position aufgesteckte Hülse oder eine nicht
entnommene volle Spule sein.
[0018] Im Flügelbereich 3 erfolgt eine Korrektur der fehlbestückten Position. Danach wird
der Hängewagenzug 5 wieder aus dem Flügelbereich 3 heraus- und an der Bestückungsüberwachungseinrichtung
8 vorbei erneut eingefahren. Wenn dabei keine fehlbestückte Position mehr erkannt
wird, wird der weitere Arbeitsablauf der Vorspinnmaschine 1, also der Wechselvorgang
freigegeben.
[0019] Der vorbeschriebene Ablauf wiederholt sich so oft, bis kein Bestückungsfehler mehr
erkannt wird oder bis die jeweilige Bestückungsüberwachungseinrichtung 8 am Bedienterminal
15 ausgeschaltet wird. Die Fehlerbehebung kann immer erst dann quittiert werden, wenn
der Hängewagenzug 4 bzw. 5 im Flügelbereich 3 zum Stillstand gekommen ist. Wurde diese
Fehlerbehebung quittiert und ist trotzdem keine Fehlerbehebung durchgeführt worden,
so wird diese fehlbestückte Stelle beim nächsten Durchlauf im Bereich der Bestückungsüberwachungseinrichtung
8 erkannt.
[0020] Wie aus Fig. 3 erkennbar, wird der Positionssensor 11 durch Schaltfahnen 20.1, 20.3,
usw., die den Positionen, d.h. den Hängehaltern 24.1, 24.2, usw. ... des Hängewagenzuges
zugeordnet sind, aktiviert. Fig. 4a zeigt eine Draufsicht auf diese Schaltfahnen des
Hängewagenzuges. Die gestrichelt angedeuteten Schaltfahnen werden bei Fahrt des Hangewagenzuges
in der Gegenrichtung wirksam. Die Schaltung ist so getroffen, daß bei Beaufschlagung
des Positionssensors 11 durch die vordere Kante der Schaltfahne 20.1 gemäß Linie 26
in Fig. 4b der Hülsensensor 12 nicht durch eine Hülse 25, 25.2 usw. bedämpft, also
bei Ausführung als Lichtschranke nicht unterbrochen sein darf - andernfalls wird ein
Fehlersignal erzeugt. Bei Beaufschlagen des Positionssensors 11 durch die nächste
Schaltfahne 20.3 wird geprüft, ob der Hülsensensor 12 zwischen den beiden Beaufschlagungen
gemäß Linie 27 der Fig. 4b einmal bedämpft war - andernfalls wird ein Fehlersignal
erzeugt. Wenn dies der Fall war, ist ermittelt, daß im Bereich der beiden Schaltfahnen
20.1 und 20.3 ein Hülse aufgesteckt ist und zwar nicht am Hülsenhalter 24.1, sondern
eben am anderen Hülsenhalter 24.2 in diesem Bereich.
[0021] Es versteht sich, daß das Abtasten und das Auswerten der Signale des Positionssensors
11 und des Hülsensensors 12 auch auf ander Weise erfolgen kann.
[0022] Der Spulensensor 13 dient zur Ermittlung von fälschlicherweise im Hängewagenzug verbleibenen
Vorgarnspulen, d.h. Vorgarmhülsen mit Wicklung. Da - solange Hängewagenzüge mit Vorgarnhülsen
bestückt sind - an keiner Position Vorgarnhülsen mit Wicklung aufgesteckt sein dürfen,
ist der Spulensensor 13 vorteilhaft als Lichttaster ausgeführt und seine Abtastweite
so eingestellt, daß sie in der Wickung einer Spule endet. Der Spulensensor braucht
demgemäß nicht in Abhängigkeit von der Stellung der Hängewagenzüge aktiviert und deaktiviert
zu werden. Er erkennt nur Hülsen mit Wicklung oder Wicklungsrest und löst, wenn dies
während des Fahrens der mit Vorgarnhülsen bestückten Hängewagenzüge erfolgt, immer
ein Fehlersignal aus.
[0023] Aus Fig. 3 ist auch erkennbar, daß die Steuereinheit 10 sowohl mit den Sensoren 11,
12 und 13 als auch über die Leitung 16 mit dem Bedienterminal 15 verbunden ist, wobei
die Steuereinheit 10 den Bedienterminal 15 sowohl beaufschlagt als auch von ihm beaufschlagt
wird. Die Steuereinheit 10 kann darüber hinaus über weitere Leitungen 16', 16" mit
Antrieben der Vorspinnmaschine verbunden sein und diese funktionsgerecht ansteuern.
Dieses funktionsgerechte Beaufschlagen beinhaltet im wesentlichen ein Sperren der
Antriebe, solange eine Fehlermeldung anliegt und nach einer Quittierung des Behebens
einer Fehlbestückung die Freigabe nur der Hängewagen-Antriebe 7, 7'.
[0024] Erfindungsgemäß ergibt sich eine hohe Funktionssicherheit, insbesondere dadurch,
daß die Fehlerbehebung quittiert und erst nach der Fehlerbehebung diese Fehlermeldung
gelöscht wird und daß Arbeitsgänge, die bei fehlerhafter Bestückung zu Schäden führen,
blockiert werden können. Vorzugsweise ist die Anordnung so getroffen, daß die Quittierung
einer Fehlerbehebung erst dann erfolgen kann, wenn sich der betreffende Hängewagenzug
4 bzw. 5 im Flügelbereich 3 befindet und dort stillsteht.
[0025] Die vorliegende Erfindung führt zu einer sehr effektiven Bestückungsüberwachung an
einer Vorspinnmaschine, bei welcher mit geringem Aufwand das Zuführen leerer Hülsen
25 aus dem Wartebereich in den Flügelbereich 3 gewährleistet ist, wobei ein ggf. auftretender
Fehler der betreffenden Bestückungsstelle einwandfrei zugeordnet und behoben werden
kann. Da diese Behebung des Fehlers im Flügelbereich 3 erfolgt, ergibt sich ein guter
Zugang des Bedienpersonals zu dieser Stelle, so daß insgesamt eine erhebliche Verbesserung
der Produktivität und des Automatisierungsgrades unter Beibehaltung eines Bedienkomforts
erreicht wird.
1. Verfahren zum Überwachen der Bestückung von Hängewagenzügen (4; 5) an einer Vorspinnmaschine
(1), wobei die Zufuhr von Hülsen (25) und die Abfuhr von Spulen durch Bewegung der
Hängewagenzüge entlang vorbestimmter Bahnen erfolgt und bei Einfahren eines Hängewagenzuges
in den Flügelbereich (3) der Vorspinnmaschine (1) die funktionsrichtige Bestückung
des Hängewagenzuges an mindestens einer Prüfstelle (12, 13) beim Einlauf in den Flügelbereich
überprüft und bei Abweichung der tatsächlichen von der vorgesehenen Bestückung mindestens
ein Fehlersignal erzeugt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
- im Flügelbereich (3) eventuelle Fehlbestückung behoben wird,
- nach Beheben von Fehlbestückung der Hängewagenzug (4; 5) mindestens so weit aus
dem Flügelbereich (3) herausgefahren wird, daß jede ehemals fehlbestückte Stelle hinter
eine Prüfstelle zurückbewegt wird und
- der Hängewagenzug wieder in den Flügelbereich (3) eingefahren wird,
- wobei beim Ausfahren des Hängewagenzuges aus dem Flügelbereich oder bei seinem Wiedereinfahren
in den Flügelbereich erneut auf Fehlbestückung geprüft wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fehlerbehebung quittiert, durch die Quittierung einer Fehlerbehebung die betreffende
Fehlermeldung aufgehoben und der Hängewagenzug zum Herausfahren aus dem Flügelbereich
freigegeben wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Herausfahren des Hängewagenzuges aus dem Flügelbereich und sein erneutes Einfahren
in den Flügelbereich unter Prüfung auf Fehlbestückung selbsttätig erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Herausfahren eines Hängewagenzuges nach Beheben von Fehlbestückung und das erneute
Einfahren in den Flügelbereich unter Prüfen auf Fehlbestückung gegebenenfalls so oft
wiederholt wird, bis die Bestückung als fehlerfrei erkannt ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ein Spulenwechselvorgang an der Vorspinnmaschine erst freigegeben wird, wenn die
Bestückung als fehlerfrei erkannt ist.
6. Vorrichtung zum Überwachen der Bestückung von Hängewagenzügen (4; 5) an einer Vorspinnmaschine
(1) mit Hülsen (25) und Spulen, wobei die Zufuhr von Hülsen und die Abfuhr von Spulen
durch deren Bewegung entlang einer vorbestimmten Bahn erfolgt und wobei eine am Eingang
des Flügelbereichs (3) angeordnete, mit einer Steuereinheit (10) verbundene Bestückungsüberwachungseinrichtung
(8) bei Abweichung der tatsächlichen von der vorgesehenen Bestückung mindestens ein
Fehlersignal erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (10) bei Vorliegen eines Fehlersignals den Spulenwechselvorgang
sperrt und nach Quittierung des Behebens aller gemeldeter Fehlbestückungen ein Zurückfahren
eines Hängewagenzuges (4, 5) hinter die Bestückungsüberwachungseinrichtung (8) freigibt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (10) zum Speichern einer fehlbestückten Position an einem Hängewagenzug
(4; 5) eingerichtet ist und einen Hängewagenzug mit Fehlbestückung nur so weit aus
dem Flügelbereich (3) herausfahren läßt, daß die fehlbestückte Position erneut an
einer Bestückungsüberwachungseinrichtung (8) vorbeiläuft.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestückungsüberwachungseinrichtung (8) mindestens einen Positionssensor (11),
der durch über den Hängewagenzug (4; 5) verteilte Elemente aktivierbar ist, sowie
einen Hülsensensor (12) und einen Spulensensor (13) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die über den Hängewagenzug (4; 5) verteilten Elemente als Schaltfahnen (20) ausgebildet
sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulensensor (13) als Lichttaster ausgebildet ist, dessen Tastweite auf den Raum
der Wicklung einer Vorgarnspule eingestellt ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden des Flugelbereichs der Vorspinnmaschine (1) eine Bestückungsuberwachungseinrichtung
(8) für jede Bahn eines Hängewagenzuges (4; 5) angeordnet ist.
1. Method for monitoring the equipment of suspension trolley trains (4; 5) on a roving
machine (1), the supply of tubes (25) and the discharge of bobbins taking place by
means of the movement of the suspension trolley trains along predetermined tracks,
and, when a suspension trolley train travels into the flyer region (3) of the roving
machine (1), the functionally correct equipment of the suspension trolley train being
checked at at least one checkpoint (12, 13) during the run into the flyer region,
and at least one fault signal being generated in the event of a deviation of the actual
equipment from the intended equipment,
characterized in that
- any misequipment is eliminated in the flyer region (3),
- after the elimination of misequipment, the suspension trolley train (4; 5) is moved
out of the flyer region (3) at least so far that any previously misequipped station
is moved back behind a checkpoint, and
- the suspension trolley train is moved into the flyer region (3) again,
- a check for misequipment being conducted once more when the suspension trolley train
moves out of the flyer region or moves into the flyer region again.
2. Method according to Claim 1, characterized in that fault elimination is acknowledged, the respective fault warning is cancelled as a
result of the acknowledgement of fault elimination and the suspension trolley train
is cleared for moving out of the flyer region.
3. Method according to Claim 1, characterized in that the movement of the suspension trolley train out of the flyer region and its renewed
movement into the flyer region take place automatically, at the same time as a check
for misequipment is conducted.
4. Method according to Claim 1, characterized in that the movement of a suspension trolley train out of the flyer region after the elimination
of misequipment and its renewed movement into the flyer region are repeated, at the
same time as a check for misequipment is conducted, if appropriate until the equipment
is detected as being fault-free.
5. Method according to Claim 1, characterized in that a bobbin-changing operation on the roving machine is cleared only when the equipment
is detected as being fault-free.
6. Apparatus for monitoring the equipment of suspension trolley trains (4; 5) on a roving
machine (1) with tubes (25) and bobbins, the supply of tubes and the discharge of
bobbins taking place by means of the movement of the said suspension trolley trains
along a predetermined track, and an equipment monitoring device (8) arranged at the
entrance of the flyer region (3) and connected to a control unit (10) generating at
least one fault signal in the event of a deviation of the actual equipment from the
intended equipment, characterized in that, in the presence of a fault signal, the control unit (10) blocks the bobbin-changing
operation and, after acknowledgement of the elimination of all the signalled misequipments,
clears a suspension trolley train (4, 5) for movement back behind the equipment monitoring
device (8).
7. Apparatus according to Claim 6, characterized in that the control unit (10) is set up for the storage of a misequipped position on a suspension
trolley train (4; 5) and allows a suspension trolley train with misequipment to move
out of the flyer region (3) only so far that the misequipped position runs once more
past an equipment monitoring device (8).
8. Apparatus according to Claim 6, characterized in that the equipment monitoring device (8) has at least one position sensor (11), which
can be activated by elements distributed over the suspension trolley train (4; 5),
and also a tube sensor (12) and a bobbin sensor (13).
9. Apparatus according to Claim 8, characterized in that the elements distributed over the suspension trolley train (4, 5) are designed as
switching tabs (20).
10. Apparatus according to Claim 9, characterized in that the bobbin sensor (13) is designed as a light scanner, the scanning range of which
is set to the winding space for a roving bobbin.
11. Apparatus according to Claim 6, characterized in that an equipment monitoring device (8) for each track of a suspension trolley train (4;
5) is arranged at both ends of the flyer region of the roving machine (1).
1. Procédé de surveillance du garnissage de trains de chariots suspendus (4 ; 5) dans
une machine de préparation à la filature (1), l'apport des noyaux-supports (25) et
l'évacuation des bobines s'effectuant par le mouvement des trains de chariots suspendus
le long de voies prédéterminées et lors de l'entrée d'un train de chariots suspendus
dans la zone d'ailettes (3) de la machine de préparation à la filature (1), le garnissage
adapté de manière fonctionnelle du train de chariots suspendus étant vérifié au niveau
d'au moins un poste de contrôle (12, 13) lors de l'entrée dans la zone d'ailettes
et, lors d'une déviation du garnissage proprement dit du garnissage prévu, au moins
un signal de commande étant généré,
caractérisé en ce que
- dans la zone d'ailettes (3) le garnissage erroné éventuel est corrigé,
- après la correction du garnissage erroné, le train de chariots suspendus (4 ; 5)
est ressorti hors de la zone d'ailettes (3) au moins jusqu'à ce que chaque point garni
de façon erronée soit ramené derrière un poste de contrôle et
- le train de chariots suspendus est à nouveau avancé dans la zone d'ailettes (3),
- lors de la sortie du train de chariots suspendus hors de la zone d'ailettes ou lors
de sa rentrée dans la zone d'ailettes, le garnissage étant à nouveau contrôlé pour
détecter un garnissage erroné.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une correction d'erreur est confirmée, la confirmation de la correction d'erreur entraîne
la désactivation du message d'erreur concerné et le train de chariots suspendus est
libéré pour ressortir de la zone d'ailettes.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la sortie du train de chariots suspendus hors de la zone d'ailettes et sa rentrée
renouvelée dans la zone d'ailettes s'effectuent automatiquement en effectuant une
détection d'erreur de garnissage.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la sortie d'un train de chariots suspendus après la correction du garnissage erroné
et la rentrée dans la zone d'ailettes en effectuant une détection d'erreur de garnissage
sont répétées le cas échéant jusqu'à ce que le garnissage soit reconnu comme exempt
d'erreur.
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une opération de remplacement de bobines est libérée sur la machine de préparation
à la filature seulement après que le garnissage a été reconnu comme exempt d'erreur.
6. Dispositif pour la surveillance du garnissage de trains de chariots suspendus (4 ;
5) dans une machine de préparation à la filature (1) avec des noyaux-supports (25)
et des bobines, l'apport de noyaux-supports et l'évacuation de bobines s'effectuant
par leur mouvement le long d'une voie prédéterminée et un dispositif de surveillance
de garnissage (8) relié à une unité de commande (10), disposé à l'entrée de la zone
d'ailettes (3) produit au moins un signal d'erreur en cas d'écartement du garnissage
effectif du garnissage prévu, caractérisé en ce que l'unité de commande (10), en présence d'un signal d'erreur, bloque l'opération de
changement de bobine et après confirmation de la correction de tous les garnissages
d'erreur communiqués, libère un retour d'un train de chariots suspendus (4 ; 5) derrière
le dispositif de surveillance de garnissage (8).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'unité de commande (10) pour la mémorisation d'une position garnie de manière erronée
est disposée sur un train de chariots suspendus (4 ; 5) et fait sortir un train de
chariots suspendus avec un garnissage erroné hors de la zone d'ailettes (3) seulement
jusqu'à ce que la position garnie de manière erronée passe à nouveau devant un dispositif
de surveillance de garnissage (8).
8. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que le dispositif de surveillance de garnissage (8) présente au moins un capteur de position
(11) qui peut être activé par des éléments répartis sur le train de chariots suspendus
(4 ; 5), ainsi qu'un capteur de noyaux-supports (12) et un capteur de bobines (13).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que les éléments répartis sur le train de chariots suspendus (4 ; 5) sont réalisés en
tant que drapeaux de commutation (20).
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que le capteur de bobines (13) est réalisé en tant que détecteur à spot mobile, dont
la largeur de détection est ajustée à l'espace de bobinage d'une bobine de mèche.
11. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'aux deux extrémités de la zone d'ailettes de la machine de préparation à la filature
(1), un dispositif de surveillance de garnissage (8) est prévu pour chaque voie d'un
train de chariots suspendus (4 ; 5).