[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern einer mittels eines Schrittmotors
angetriebenen Changiereinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine
Changiereinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 11.
[0002] Ein derartiges Verfahren sowie eine derartige Vorrichtung ist aus der EP 0 453 622
bekannt. Hierbei wird ein Changierfadenführer einer Changiereinrichtung zum Verlegen
eines Fadens durch einen Schrittmotor angetrieben. Um den Fadenführer innerhalb eines
Changierhubes hin und her zu führen, wird direkt die Bewegung des Rotors des Schrittmotors
an den Fadenführer übertragen. Die Übertragung erfolgt hierbei über einen Riementrieb.
[0003] Bei der Changierung eines Fadens kommt es sehr darauf an, daß die Umkehrpunkte des
Changierfadenführers an den Enden des Changierhubes immer an gleicher Stelle liegen.
Desweiteren ist erforderlich, daß der Changierfadenführer an den Enden des Changierhubes
in sehr kurzer Zeit aus einer Führungsgeschwindigkeit verzögert und wieder auf eine
Führungsgeschwindigkeit beschleunigt wird .
[0004] Um diesen Anforderungen zu genügen, wird der Schrittmotor in den Hubumkehrbereichen
mit einem höheren Nenn-Strom betrieben. Dadurch ist der Schrittmotor in der Lage,
ein höheres Drehmoment zu erzeugen. Eine derartige Stromerhöhung führt in Verbindung
mit einer zur Erzeugung der hohen Beschleunigung und Verzögerung erforderlichen Schrittfrequenz
zu einem Überschwingen des Rotors im Schrittmotor, was sich direkt auf die Changierfadenführer
überträgt. Hierdurch gerät zudem der Rotor aus seiner Schrittfolge. Eine Stromerhöhung
erfordert einen entsprechend leistungsstarken Schrittmotor. Die Drehmomenterhöhung
bei einem größeren Motor hat in der Regel jeoch ein höheres Trägheitsmoment zur Folge,
was zur Erreichung der hohen Beschleunigungs- und Bremszeiten nachteilig ist.
[0005] Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Steuern einer mittels
eines Schrittmotors angetriebenen Changiereinrichtung sowie eine Vorrichtung zu schaffen,
bei der der Changierfadenführer im Umkehrbereich bei optimaler Auslastung des Schrittmotors
geführt wird. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, den Changierfadenführer im Hubumkehrbereich
möglichst schwingungsfrei anzutreiben.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs
1 sowie durch eine Changiereinrichtung gemäß den Merkmalen des Anspruchs 11 gelöst.
[0007] Der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, daß direkt die
im Schrittmotor erzeugten Feldgrößen zur Steuerung der Changiereinrichtung verwendet
werden. Da das Verfahren an dem Ständerfluß des Schrittmotors orientiert ist, wird
eine hochdynamische Regelung des Antriebes erreicht.
[0008] Das Prinzip des Schrittmotors basiert darauf, daß ein als Permanentmagnet ausgeführter
Rotor sich innerhalb eines Ständers mit mehreren Wicklungen dreht. Um den Rotor zu
bewegen, werden die versetzt zueinander angeordneten Wicklungen nach einer Zeitfolge
mit Strom beaufschlagt. Dabei werden magnetische Felder erzeugt, die in Verbindung
mit dem magnetischen Feld des Rotors die Bewegung des Rotors ermöglichen. Der Ständer
wird aus einer Vielzahl von Wicklungen gebildet, die als Polpaare die Schrittweite
des Schrittmotors bestimmen. Das Drehmoment des Schrittmotors wird dabei durch den
magnetischen Fluß im Ständer (Ständerfluß) und dem magnetischen Fluß im Rotor (Rotorfluß)
bestimmt. Da der Rotor als Permanentmagnet ausgeführt ist, wird sich der Rotorfluß
nicht verändern, so daß das Drehmoment des Schrittmotors im wesentlichen durch die
Ständerflußamplitude und den Winkel zum Rotorfluß beeinflußt wird. Das erfindungsgemäße
Verfahren nutzt nun diese Abhängigkeit, um die Bewegung des Rotors und damit des Changierfadenführers
zu steuern. Zur Steuerung des Ständerflusses wird eine durch eine Flußsteuereinrichtung
erzeugte Ständerspannung vorgegeben. Somit wird die Bewegung des Rotors durch wechselnde
magnetische Erregungen mit jeweils vorgegebenem magnetischen Ständerfluß in den Wicklungen
des Ständers gesteuert.
[0009] Dem Schrittmotor werden somit keine Ströme vorgegeben. Der Laststrom wird sich in
Abhängigkeit von dem Betriebspunkt des Schrittmotors selbsttätig einstellen.
[0010] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das vom Schrittmotor
erzeugte Drehmoment geregelt wird. Ein Drehmomentenregler führt hierzu einen Ist-Soll-Vergleich
zwischen einem Ist-Drehmoment und einem vorgegebenen Soll-Drehmoment durch. Bei Abweichung
wird ein entsprechender Drehmomentkorrekturwert erzeugt, der zur Steuerung des Schrittmotors
in die Ständerspannung umgewandelt wird. Damit läßt sich in der Changiereinrichtung
jeweils ein zur Führung des Changierfadenführers in jeder Stellung des Changierfadenführers
ausreichendes Drehmoment sowie Beschleunigung erzeugen. Durch die aus der Drehmomentregelung
erzeugten Ständerspannung läßt sich die Phasenlage, d.h. die Winkelgeschwindigkeit,
des Rotors regeln.
[0011] Der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens mit Drehmomentenregelung liegt
darin, daß in jeder Stellung des Rotors ein bestimmtes Drehmoment zugeordnet werden
kann. Somit wird eine optimale Auslastung des Schrittmotors erreicht.
[0012] Das auf den Rotor wirkende Drehmoment ist im wesentlichen abhängig von der Lage des
Rotors, dem Rotorfluß und dem Ständerfluß. Da der Rotor einen konstanten Rotorfluß
aufweist, läßt sich gemäß einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
das Ist-Drehmoment allein aus den elektrischen Parametern Ständerstrom und Ständerfluß
berechnen. Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten, den momentanen Ist-Ständerfluß des
Schrittmotors zu ermitteln.
[0013] Die erste Möglichkeit besteht darin, daß die Rotorposition geberlos ermittelt wird.
Hierbei werden die Ständerspannung und der Ständerstrom laufend gemessen und in einer
Rechenschaltung derart verknüpft, daß sich ein von der Rotorlage abhängiger Ständerfluß
ergibt. Mit dem Ständerfluß und dem Ständerstrom kann nun das Ist-Drehmoment bestimmt
werden, so daß das ermittelte Ist-Drehmoment mit einem Solldrehmoment verglichen werden
kann. Das Solldrehmoment ergibt sich aus dem Bewegungsgesetz des Changierfadenführers
und ist in Abhängigkeit von den jeweiligen Wickelgesetzen bekannt. Hierbei läßt sich
das Drehmoment aus der Lage und der Geschwindigkeit des Changierfadenführers für jede
Stellung des Rotors vorher bestimmen und wird dem Drehmomentregler vorgegeben.
[0014] Bei einer besonders vorteilhaften Variante des Verfahrens wird die Winkellage des
Rotors mittels eines Sensors erfaßt und in die Regelung des Schrittmotors mit einbezogen.
Bringt man diese Lagesignale in Phasengleichgewicht mit dem Rotor, so verfügt man
über ein normiertes Rotorflußsignal. Diese normierten Rotorflußsignale lassen sich
vorteilhaft in entsprechende Ständerflußsignale überführen. Damit ist der Ständerfluß
bekannt.
[0015] Bei einer bevorzugten Weiterbildung des Verfahrens wird laufend der Ist-Ständerfluß
ermittelt und einem Flußregler zum Ist-Soll-Vergleich aufgegeben. Durch eine derartige
Regelung lassen sich vorteilhaft Störeinflüsse unmittelbar ausregeln. Dem Schrittmotor
kann ein Sollständerfluß-Profil vorgegeben werden, das exakt die Bewegung des Changierfadenführers
wiedergibt.
[0016] Da die Phasenlage des Ständerflusses im wesentlichen den Anstieg des Drehmomentes
beeinflußt, jedoch die Amplitude des Ständerflusses den Absolutwert des Drehmomentes
bestimmt, wird eine optimale Auslastung des Schrittmotors erreicht, wenn neben der
Drehmomentregelung auch eine Flußregelung erfolgt.
[0017] Die von den Reglern erzeugten Ständerspannungen lassen sich dabei direkt vorteilhaft
auf einen Pulsweitenmodulator zur Ansteuerung eines Umrichters aufgeben. Damit können
alle üblichen Wicklungsarten wie wilde Wicklung, Präzisionswicklung usw. sowie Changierhubveränderungen
mit der Changiereinrichtung durchgeführt werden.
[0018] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert.
[0019] Weitere Vorteile und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens werden anhand
eines Ausführungsbeispiels unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben.
[0020] Es stellen dar:
- Fig. 1
- schematisch eine erfindungsgemäße Changiereinrichtung;
- Fig. 2
- schematisch einen Schrittmotor mit zwei Ständerwicklungen;
- Fig. 3
- den schematischen Aufbau einer Flußsteuereinrichtung;
- Fig. 4
- ein Ersatzschaltbild eines Schrittmotors;
- Fig. 5
- den Ständerfluß und Rotorfluß im ständerfesten Koordinatensystem;
- Fig. 6
- ein Blockschaltbild der Flußsteuereinrichtung.
[0021] In Fig. 1 ist schematisch eine Changiereinrichtung gezeigt. Hierbei wird der Changierfadenführer
8 mittels eines Schrittmotors 4 innerhalb eines Changierhubes hin- und herbewegt.
Die Übertragung der Bewegung vom Schrittmotor 4 zum Fadenführer 8 erfolgt über einen
Riemen 7. Der Riemen 7 umschlingt die Riemenscheiben 6, 9 und 11. Der Changierfadenführer
8 ist fest mit dem endlosen Riemen 7 verbunden und wird an dem Riemen 7 zwischen den
Riemenscheiben 11 und 9 hin- und hergeführt. Die Riemenscheibe 11 ist drehbar an einer
Achse 12 gelagert, die Riemenscheibe 9 ist drehbar an der Achse 10 gelagert. Die Riemenscheibe
6 ist an einer Rotorwelle 5 befestigt, die mittels eines Rotors des Schrittmotors
4 mit wechselndem Drehsinn angetrieben wird. Der Schrittmotor 4 wird über eine Steuereinheit
22 angesteuert. Hierzu weist die Steuereinheit 22 einen Umrichter 2 und eine Flußsteuereinrichtung
1 auf. Die Flußsteuereinrichtung 1 ist mit einer Steuerleitung 23 und einer Signalleitung
24 mit dem Umrichter 2 verbunden. Die Flußsteuereinrichtung 1 ist mit einem Sensor
3 verbunden, der die Lage des Rotors bzw. der Rotorwelle 5 sensiert. Die Flußsteuereinrichtung
besitzt zudem einen Eingang zur Übertragung von Sollvorgaben für die Changierung.
[0022] Parallel zu dem zwischen der Riemenscheibe 9 und 11 gespannten Riemen 7 ist eine
Spulspindel 15 unterhalb des Riementriebs angeordnet, auf der eine Hülse 14 befestigt
ist. Auf der Hülse 14 wird eine Spule 13 gewickelt. Hierzu wird ein Faden vom Changierfadenführer
8 entlang der Spulenoberfläche hin- und herverlegt. Hierbei ist jede Stellung des
Changierfadenführers 8 einer bestimmten Winkellage des Rotors im Schrittmotor zugeordnet.
Somit können über die Flußsteuereinrichtung 1 dem Schrittmotor 4 zu jeder Changierfadenführerposition
die erforderlichen Feldgrößen zur Beeinflussung des Rotors vorgegeben werden.
[0023] Die Funktionsweise des Schrittmotors läßt sich anhand der in Fig. 2 gezeigten schematischen
Abbildung wie folgt beschreiben. Der Schrittmotor 4 besitzt zumindest zwei um 90°
versetzt zueinander angeordnete Wicklungen 16 und 17. Die Wicklungen 16 und 17 werden
über einen Umrichter 2 nach einer vorgegebenen Zeitfolge wechselweise angesteuert.
Dabei baut sich jeweils in den Wicklungen ein magnetisches Feld mit einem magnetischen
Fluß Ψ
S auf. In Wicklungen fließt ein Laststrom (Ständerstrom) i
S. Nun wird sich ein in der Mitte der Wicklungen gelagerter Rotor (hier nicht gezeigt)
mit seinem Permanentmagnetfeld bewegen.
Zur Lageerfassung des Rotors ist ein Sensor 3 an dem Schrittmotor angebracht. Der
Sensor 3 ist so ausgelegt, daß die Schrittzahl des Sensors durch die Polpaarzahl des
Schrittmotors ganzzahlig teilbar ist. Damit kann sein Signal sowohl für eine Lageregelung
des Rotors als auch für die Ständerflußbestimmung benutzt werden. Besonders einfache
Verhältnisse ergeben sich dann, wenn ein Zahnrad verwendet wird, dessen Zähnezahl
identisch mit der Polpaarzahl des Motors ist. Mittels zweier Feldplatten, die diesbezüglich
der Zahnteilung einen Versatz von 90° aufweisen, erhält man ein Sinussignal und ein
Cosinussignal. Bringt man diese Signale in Phasengleichgewicht mit dem Rotor, so erhält
mein normiertes Rotorflußsignal.
[0024] Der momentane Ständerstrom i
S und das Sensorsignal ϕ werden dann - wie in Fig. 3 gezeigt - einem Wandler 18 der
Flußsteuerung aufgegeben. Die Flußsteuereinrichtung ist schematisch in Fig. 3 dargestellt.
Hierbei sind Vektorgrößen durch einen Pfeil gekennzeichnet.
[0025] Der Wandler 18 ermittelt aus dem Ständerstrom und dem Sensorsignal ϕ einen Istwert
des Ständerflusses Ψ
S. Der Istwert des Ständerflusses wird sodann einem Flußregler 20 und gleichzeitig
einem Drehmomentenregler 19 zugeführt. In dem Flußregler 20 erfolgt direkt am Reglereingang
ein Vergleich zwischen einem vorgegebenen Sollwert des Ständerflusses mit momentanen
Istwert des Ständerflusses. Im Fall einer Abweichung, wird der Flußregler 20 ein Spannungssignal
erzeugen, welches einem Pulsweitenmodulator 21 aufgegeben wird, der mit dem Umrichter
2 verbunden ist. Parallel zur Flußreglung erfolgt in dem Drehmomentenregler 19 ein
Vergleich zwischen einem vorgegebenen Sollwert des Drehmomentes sowie dem Istwert
des Drehmomentes des Schrittmotors. Das Ist-Drehmoment wird hierbei aus den aufgegebenen
Größen des Ständertroms i
S und des Ständerflusses Ψ
S ermittelt. Der Drehmomentenregler 19 erzeugt bei Abweichung ebenfalls ein Spannungssignal,
das dem Pulsweitenmodulator 21 zugeführt wird. Die Ständerspannung u
S setzt sich hierbei aus einer Drehmoment bildenden Komponente u
M und einer Fluß bildenden Komponente u
Ψ zusammen, auf dessen Zusammenhang später noch genauer eingegangen wird.
[0026] Zur Beschreibung des Schrittmotors wird weiterhin das in Fig. 4 gezeigte Ersatzschaltbild
und das in Fig. 5 gezeigte Zeigerdiagramm verwendet. Die Maschinengrößen werden als
Raumzeiger in einem ständerfesten Koordinatensystem verstanden, wobei die α-Achse
des Koordinatensystems mit der Wicklungsachse der Maschine zusammenfällt und die β-Achse
zur α-Achse orthogonal ist. Das Drehmoment eines zweiphasigen Schrittmotors läßt sich
dann nach folgender Gleichung berechnen:

Hierbei ist p die Polpaarzahl des Schrittmotors und δ der Winkel zwischen dem Ständer-
und Rotorflußraumzeiger. Der Ständerfluß Ψ
S kann direkt aus der Ständerspannung u
S aus folgender Gleichung ermittelt werden:

[0027] Demgegenüber kann der Rotorfluß wegen der Permanenterregung nicht in seiner Amplitude
beeinflußt werden. Seine Lage ist nur von der Stellung des Rotors abhängig. Um die
Maschine möglichst gut ausnutzen zu können, sollte die Spitze des Ständerflußraumzeigers
auf einer Kreisbahn geführt werden. Dies kann dadurch erreicht werden, daß ein Spannungsraumzeiger
uM auf die Wicklung geschaltet wird, dessen Richtung orthogonal zur Ständerflußrichtung
liegt. Da der Ständerfluß Ψ
S im wesentlichen ein Integral der Ständerspannung ist, versetzt ein solcher Spannungsraumzeiger
den Ständerflußraumzeiger Ψ
S in Rotation. Dieser Spannungsraumzeiger allein kann aber nur die Winkelgeschwindigkeit
ω, nicht aber die Amplitude des Ständerflusses beeinflussen. Es wird deshalb ein weiterer
Spannungsraumzeiger u
Ψ benötigt der in Richtung des Ständerflußraumzeigers Ψ
S zeigt. Die Ständerspannung u
S ergibt sich damit als Summe aus beiden Komponenten u
M und u
Ψ.
[0028] Bei idealem Leerlauf der Maschine M=0 müssen Ψ
S und Ψ
R deckungsgleich umlaufen. Soll nun das Drehmoment schnell wachsen, so muß der Spannungsraumzeiger
u
M stark vergrößert werden. Hierdurch vergrößert sich sofort die Winkelgeschwindigkeit
ω
S des Ständerflußraumzeigers, während der Rotorflußraumzeiger aufgrund seiner festen
Bindung an die Rotorlage zunächst noch mit seiner alten langsameren Winkelgeschwindigkeit
umläuft. Mit der Differenzwinkelgeschwindigkeit vergrößert sich jetzt der Winkel δ
zwischen Ständer-und Rotorflußraumzeiger und damit auch das Drehmoment. Ist der gewünschte
Drehmoment-Sollwert erreicht, muß die Spannungsamplitude von u
M wieder auf einen niedrigeren Wert verringert werden. Gleichzeitig muß u
Ψ verstellt werden, da sich die Komponente des Spannungsabfalls (i
S*R) am Ständerwiderstand R entgegen der Richtung von Ψ
S aufgrund des Laststromsanstieges vergrößert hat. Damit kann der Ständerfluß im Schrittmotor
in seiner Amplitude und in seiner Phasenlage durch die Ständerspannung u
S bestimmt bzw. gesteuert werden. Das Ausgangssignal der Ständerspannung kann nach
entsprechender Normierung direkt als Eingangssignal eines Pulsbreitenmodulators genutzt
werden. Dabei ist zu beachten, daß der Spannungsraumzeiger nur noch in den Zeitabschnitten
beinflußt werden kann, in denen der Umrichter überhaupt noch taktet.
[0029] Ist die Ständerflußbestimmung mit einer Lageregelung gekoppelt, so läßt sich der
Ständerfluß Ψ
S aus folgender Gleichung berechnen:

[0030] Mit Hilfe der - wie in Fig. 2 gezeigt - ermittelten Sinus- und Cosinus-Rotorsignale
und einem konstanten Rotorfluß-Nennwert ergeben sich bezogen auf das Ständerkoordinatensystem
folgende Ständerflüsse:


[0031] Diese Istwerte des Ständerflusses können nun einem Flußregler oder einem Drehmomentregler
aufgegeben werden.
[0032] In Fig. 6 ist ein Blockschaltbild einer kombinierten Regelung eines Ständerflusses
und des Drehmoments gezeigt. Hierbei wird zunächst aus den Ist-Ständerflüssen und
den Ständerströmen ein Ist-Drehmoment wie folgt berechnet:

[0033] Der bestimmte Istwert des Drehmomentes wird einem Drehmomentregler zugeführt, der
einen Ist-Soll-Vergleich durchführt. Bei Feststellung einer Abweichung wird ein Drehmomenten-Korrekturwert
k
M erzeugt. Aus der Beziehung u
M=jk
M*Ψ
S wird der Korrekturwert in eine Ständerspannung umgewandelt und einem Pulsweitenmodulator
zur Ansteuerung des Umrichters aufgegeben. Parallel zur Drehmomentregelung wird gleichzeitig
eine Flußregelung durchgeführt. Hierbei wird der Ständerfluß nach der Normierung mit
einem Sollständerfluß-Reglereingang verglichen. Bei Abweichung wird der Flußregler
einen Fluß-Korrekturwert k
Ψ erzeugen. Über die Beziehung u
Ψ = jk
Ψ*Ψ
S ergibt sich ein Spannungswert, der ebenfalls dem Pulsweitenmodulator aufgegeben wird.
[0034] Mittels dieser Regelung gelingt es, bei dem Schrittmotor häufig auftretende Schwingungen
bei schnellen Reversiervorgängen durch die direkte Kontrolle des Motormoments zu beseitigen,
so daß der Changierfadenführer in den Endbereichen des Changierhubes sicher und schwingungsfrei
geführt wird. Hierdurch kann der Motor weit besser ausgenutzt werden als dies in dem
meist nur gesteuerten Betrieb möglich ist.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0035]
- 1
- Flußsteuerung
- 2
- Umrichter
- 3
- Sensor
- 4
- Schrittmotor
- 5
- Rotorwelle
- 6
- Riemenscheibe
- 7
- Riemen
- 8
- Changierfadenführer
- 9
- Riemenscheibe
- 10
- Achse
- 11
- Riemenscheibe
- 12
- Achse
- 13
- Spule
- 14
- Hülse
- 15
- Spulspindel
- 16
- Wicklung
- 17
- Wicklung
- 18
- Wandler
- 19
- Drehmomentregler
- 20
- Flußregler
- 21
- Pulsweitenmodulator
- 22
- Steuereinheit
- 23
- Steuerleitung
- 24
- Signalleitung
1. Verfahren zum Steuern einer Changiereinrichtung, bei welchem ein Changierfadenführer
(8) der Changiereinrichtung durch einen steuerbaren Schrittmotor (4) oszillierend
innerhalb eines Changierhubes angetrieben wird und bei welchem der Changierfadenführer
(8) in seiner Position und seiner Geschwindigkeit durch einen Rotor des Schrittmotors
(4), bestimmt ist, wobei der Rotor sich innerhalb eines Ständers des Schrittmotors
(4) mit mehreren Wicklungen bewegt,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine Ständerspannung (uS) mittels einer Flußsteuereinrichtung laufend erzeugt und dem Schrittmotor (4) aufgegeben
wird, so daß die Bewegung des Rotors durch einen durch die Ständerspannung (uS) bestimmten Ständerfluß (ΨS) gesteuert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein auf den Rotor wirkendes Ist-Drehmoment (Mist) laufend ermittelt wird,
daß das Ist-Drehmomnet (Mist) einem Drehmomentenregler aufgegeben wird,
daß der Drehmomentenregler nach einem Ist-Soll-Vergleich zwischen dem Ist-Drehmoment
(Mist) und einem vorgegebenen Soll-Drehmoment (Msoll) einen Drehmomentkorrekturwert (kM) erzeugt und daß der Drehmomentenkorrekturwert (kM) in die Ständerspannug (uM) gewandelt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Ist-Drehmoment (Mist) bei einem konstanten Rotorfluß (ΨR) aus einem laufend gemessenen Ständerstrom (iS) und einem Ist-Ständerfluß (ΨS) berechnet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Ist-Ständerfluß (ΨS) aus einer Ständerspannung (uS) und dem Ständerstrom (iS) mittels einer Rechenschaltung ermittelt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Ist-Ständerfluß (ΨS) aus der Winkellage (ϕ) des Rotors und dem Ständerstrom (iS) bestimmt wird, wobei die Winkellage (ϕ) des Rotors durch einen Lagesensor gemessen
wird und daß aus dem Sensorsignal, dem Rotorfluß (ΨR) und dem Ständerstrom (iS) der Ist-Ständerfluß (ΨS) berechnet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Soll-Drehmoment (Msoll) aus der Lage und der Geschwindigkeit des Changierfadenführers innerhalb des Changierhubes
bestimmt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Ist-Ständerfluß (ΨS) einem Flußregler aufgegeben wird, daß der Flußregler nach einem Ist-Soll-Vergleich
zwischen dem Ist-Ständerfluß (ΨS) und einem Soll-Ständerfluß (Ψsoll) einen Flußkorrekturwert (kΨ) erzeugt und daß der Flußkorrekturwert (kΨ) in die Ständerspannug (uΨ) zur Steuerung des Schrittmotors gewandelt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Ist-Ständerfluß (ΨS) dem Flußregler aufgegeben wird, daß der Flußregler nach einem Ist-Soll-Vergleich
zwischen dem Ist-Ständerfluß (ΨS) und einem Soll-Ständerfluß (Ψsoll) einen Flußkorrekturwert (kΨ) zur Steuerung des Schrittmotors erzeugt und daß der Flußkorrekturwert (kΨ) und der Drehmomentenkorrekturwert (kM) in eine Ständerspannug (uS) gewandelt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Ständerspannung einem Pulsweitenmodulator aufgegeben wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Regler jeweils einen proportionalen und einen integralen Anteil aufweisen.
11. Changiereinrichtung zum Verlegen eines Fadens mit einem innerhalb eines Changierhubes
hin- und herbewegten Changierfadenführers (8), mit einem den Changierfadenführer (8)
antreibenden Schrittmotor (4) und mit einer mit dem Schrittmotor (4) verbundenen Steuereinheit
(22), welche den Schrittmotor (4) derart steuert, daß die Position und die Geschwindigkeit
des Changierfadenführers (4) durch einen Rotor (5) des Schrittmotors (4) bestimmt
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuereinheit (22) eine Flußsteuereinrichtung (1) und einen Umrichter (2) aufweist,
daß die Flußsteuereinrichtung (1) mit dem Umrichter (2) verbunden ist und daß die
Flußsteuereinrichtung (1) eine Ständerspannung erzeugen und die Ständerspannung dem
Umrichter (2) zur Steuerung des Schrittmotors (4) aufgeben kann.
12. Changiereinrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Flußsteuereinrichtung (1) einen Drehmomentenregler (19) und/oder einen Flußregler
(20) aufweist, deren Ausgangssignale mitttels eines Pulsweitenmodulator (21) dem Umrichter
(2) aufgegeben werden.
13. Changiereinrichtung nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Flußsteuereinrichtung (1) mit einem am Schrittmotor(4) angeordneten Lagesensor
(3) verbunden ist, welcher die Winkellage des Rotors (5) erfaßt.
1. Method for controlling a traversing device in which a traversing thread guide (8)
of the traversing device is driven to and fro within a traversing stroke by a controllable
stepping motor (4) and in which the position and the speed of the traversing thread
guide (8) is determined by a rotor of the stepping motor (4), the rotor moving within
a stator of the stepping motor with several windings,
characterized in that
a stator voltage uS is continuously generated by means of a flux control device and supplied to the stepping
motor (4), so that the movement of the rotor is controlled by stator flux ψS which is determined by the stator voltage uS.
2. Method according to Claim 1,
characterized in that
an actual torque (Mactual) acting on the rotor is continuously determined,
that the actual torque (Mactual) is supplied to a torque regulator,
that, following an actual/required-value comparison between the actual torque (Mactual) and a predefined required torque (Mrequired), the torque regulator generates a torque correction value (kM) and that the torque correction value (kM) is converted into the stator voltage (uM).
3. Method according to Claim 2,
characterized in that
the actual torque (Mactual) is calculated, for a constant rotor flux (ψR), from a continuously measured stator current (iS) and an actual stator flux (ψS).
4. Method according to Claim 3,
characterized in that
the actual stator flux (ψS) is determined from a stator voltage (uS) and the stator current (iS) by means of a computing circuit.
5. Method according to Claim 3,
characterized in that
the actual stator flux (ψS) is determined from the angular position (ϕ) of the rotor and the stator current
(iS), the angular position (ϕ) of the rotor being measured by a position sensor, and
that the actual stator flux (iS) is calculated from the sensor signal, the rotor flux (ψR) and the stator current (iS).
6. Method according to any one of Claims 2 to 5,
characterized in that
the required torque (Mrequired) is determined from the position and the speed of the traversing thread guide within
the traversing stroke.
7. Method according to Claim 1,
characterized in that
the actual stator flux (ψS) is supplied to a flux regulator, that, following an actual/required-value comparison
between the actual stator flux (ψS) and a required stator flux (ψrequired), the flux regulator generates a flux correction value (kψ) and that the flux correction value (kψ) is converted into the stator voltage (uψ) for the purpose of controlling the stepping motor.
8. Method according to any one of Claims 1 to 7,
characterized in that
the actual stator flux (ψS) is supplied to the flux regulator, that, following an actual/required-value comparison
between the actual stator flux (ψS) and a required stator flux (ψrequired), the flux regulator generates a flux correction value (kψ) for the purpose of controlling the stepping motor and that the flux correction value
(kψ) and the torque correction value (kM) are converted into a stator voltage (uS).
9. Method according to any one of Claims 1 to 8,
characterized in that
the stator voltage is supplied to a pulse-width modulator.
10. Method according to any one of Claims 1 to 9,
characterized in that
the regulators each comprise a proportional and an integral portion.
11. Traversing device for laying a thread by means of a traversing thread guide (8) moved
to an fro within a traversing stroke, with a stepping motor (4) which drives the traversing
thread guide (8) and with a control unit (22) which is connected to the stepping motor
(4) and controls the stepping motor (4) in such a way that the position and the speed
of the traversing thread guide (4) is determined by a rotor (5) of the stepping motor
(4),
characterized in that
the control unit (22) has a flux control device (1) and a converter (2), that the
flux control device (1) is connected to the converter (2) and that the flux control
device (1) generates a stator voltage and supplies the stator voltage to the converter
(2) for the purpose of controlling the stepping motor (4).
12. Traversing device according to Claim 11,
characterized in that
the flux control device (1) comprises a torque regulator (19) and/or a flux regulator
(20) whose output signals are supplied to the converter (2) by means of a pulse-width
modulator (21).
13. Traversing device according to either of Claims 11 or 12,
characterized in that
the flux control device (1) is connected to a position sensor (3), disposed on the
stepping motor (4), which detects the angular position of the rotor (5).
1. Procédé de commande d'un dispositif d'ensouplage croisé, dans lequel un guide-fil
va-et-vient (8) du dispositif d'ensouplage croisé est entraîné oscillant à l'intérieur
d'une course d'ensouplage par un moteur pas à pas (4) commandable et dans lequel le
guide-fil va-et-vient (8) a sa position et sa vitesse déterminées par un rotor du
moteur pas à pas (4), le rotor se déplaçant à l'intérieur d'un stator du moteur pas
à pas (4) avec plusieurs enroulements,
caractérisé en ce qu'on produit en continu une tension statorique (uS) au moyen d'un dispositif de commande de flux et on la fournit au moteur pas à pas
(4) de telle sorte que le mouvement du rotor est commandé par un flux statorique (ΨS) déterminé par la tension statorique (uS).
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'on détermine en continu un couple réel (M
ist) agissant sur le rotor,
en ce qu'on fournit le couple réel (Mist) à un régulateur de couple,
en ce que le régulateur de couple produit une valeur de correction de couple (kM) après une comparaison valeur réelle - valeur de consigne entre le couple réel (Mist) et un couple de consigne prescrit (Msoll) et en ce qu'on transforme la valeur de correction de couple (kM) en une tension statorique (uM).
3. Procédé selon la revendication 2,
caractérisé en ce qu'on calcule le couple réel (Mist) pour un flux rotorique constant (ΨR) à partir d'un courant statorique (iS) mesuré en continu et à partir d'un flux statorique réel (ΨS).
4. Procédé selon la revendication 3,
caractérisé en ce qu'on détermine le flux statorique réel (ΨS) à partir d'une tension statorique (uS) et à partir du courant statorique (iS) au moyen d'un circuit de calcul.
5. Procédé selon la revendication 3,
caractérisé en ce qu'on détermine le flux statorique réel (ΨS) à partir de la position angulaire (ϕ) du rotor et à partir du courant statorique
(iS), la position angulaire (ϕ) du rotor étant mesurée par un capteur de position, et
en ce qu'on calcule le flux statorique réel (ΨS) à partir du signal de capteur, à partir du flux rotorique (ΨR) et à partir du courant statorique (iS).
6. Procédé selon l'une des revendications 2 à 5,
caractérisé en ce qu'on détermine le couple de consigne (Msoll) à partir de la position et de la vitesse du guide-fil va-et-vient à l'intérieur
de la course d'ensouplage.
7. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'on fournit le flux statorique réel (ΨS) à un régulateur de flux, en ce que le régulateur de flux produit une valeur de correction
de flux (kΨ) après une comparaison valeur réelle - valeur de consigne entre le flux statorique
réel (ΨS) et un flux statorique de consigne (Ψsoll) et en ce qu'on transforme la valeur de correction de flux (kΨ) en une tension statorique (uΨ) pour la commande du moteur pas à pas.
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce qu'on fournit le flux statorique réel (ΨS) au régulateur de flux, en ce que le régulateur de flux produit pour la commande
du moteur pas à pas une valeur de correction de flux. (kΨ) après une comparaison valeur réelle - valeur de consigne entre le flux statorique
réel (ΨS) et un flux statorique de consigne (Ψsoll) et en ce qu'on transforme la valeur de correction de flux (kΨ) et la valeur de correction de couple (kM) en une tension statorique (uS).
9. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce qu'on fournit la tension statorique à un modulateur de largeur
d'impulsion.
10. Procédé selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que les régulateurs comportent chacun une composante proportionnelle
et une composante intégrale.
11. Dispositif d'ensouplage croisé pour le déplacement d'un fil, comportant un guide-fil
va-et-vient (8) se déplaçant en va-et-vient à l'intérieur d'une course d'ensouplage,
un moteur pas à pas (4) entraînant le guide-fil va-et-vient (8) et une unité de commande
(22) qui est reliée au moteur pas à pas (4) et qui commande le moteur pas à pas (4)
de telle sorte que la position et la vitesse du guide-fil va-et-vient (4) sont déterminées
par un rotor (5) du moteur pas à pas (4),
caractérisé en ce que l'unité de commande (22) comporte un dispositif de commande
de flux (1) et un convertisseur (2), en ce que le dispositif de commande de flux (1)
est relié au convertisseur (2) et en ce que le dispositif de commande de flux (1)
peut produire une tension statorique et peut fournir la tension statorique au convertisseur
(2) pour la commande du moteur pas à pas (4).
12. Dispositif d'ensouplage croisé selon la revendication 11,
caractérisé en ce que le dispositif de commande de flux (1) comporte un régulateur
de couple (19) et/ou un régulateur de flux (20) dont les signaux de sortie sont fournis
au convertisseur (2) au moyen d'un modulateur de largeur d'impulsion (21).
13. Dispositif d'ensouplage croisé selon la revendication 11 ou 12,
caractérisé en ce que le dispositif de commande de flux (1) est relié à un capteur
de position (3) qui est agencé sur le moteur pas à pas (4) et qui détecte la position
angulaire du rotor (5).