| (19) |
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(11) |
EP 0 906 643 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.04.2000 Patentblatt 2000/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.06.1997 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9703/262 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9750/152 (31.12.1997 Gazette 1997/57) |
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| (54) |
ELEKTROMECHANISCHE VERBINDUNGSVORRICHTUNG
ELECTROMECHANICAL CONNECTOR
DISPOSITIF DE CONNEXION ELECTROMECANIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
22.06.1996 DE 29610996 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.04.1999 Patentblatt 1999/14 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- Bullinger, Achim
89551 Koenigsbronn/Zang (DE)
- Fritsch, Klaus-Dieter
89522 Heidenheim (DE)
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Erfinder: |
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- BULLINGER, Achim; c/o Frau Ruth Bullinger
D-89551 Königsbronn-Zang (DE)
- FRITSCH, Klaus-Dieter
D-89522 Heidenheim (DE)
- NEIDLEIN, Hermann
D-89518 Heidenheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Lorenz, Werner, Dipl.-Ing. |
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Fasanenstrasse 7 89522 Heidenheim 89522 Heidenheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-92/16002 DE-A- 2 643 031
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CH-A- 681 121 DE-U- 29 516 069
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine elektromechanische Verbindungsvorrichtung nach der im
Oberbegriff von Anspruch 1 näher definierten Art.
[0002] Ein Verbindungsvorrichtung dieser Art ist in der EP 0 573 471 B1 beschrieben. Durch
diese vorbekannte Verbindungsvorrichtung, die aus einer Schalteinrichtung, die die
Funktion einer Steckdose herkömmlicher Art übernimmt, und einer Auslöseeinrichtung,
die die Funktion eines mit einem Verbraucher verbundenen Steckers übernimmt, besteht,
wird eine Verbindungsvorrichtung geschaffen, die eine sehr geringe Bautiefe aufweist
und die darüber hinaus hohen Sicherheitsanforderungen entspricht.
[0003] Bei dieser Verbindungsvorrichtung erfolgt der mechanische und der elektrische Kontakt
über codierte Magnete, wobei codierte Magnete bedeutet, daß jeder Magnet aus Magnetteilen
mit unterschiedlichen Polaritäten zusammengesetzt ist. Eine elektrische Verbindung
der Schalteinrichtung mit der Auslöseeinrichtung erfolgt nur dann, wenn die codierten
Magnetteile der Schalteinrichtung mit den entsprechend codierten Auslösemagnetteilen
der Auslöseeinrichtung zusammenwirken. Erst durch dieses Zusammenwirken wird der Arbeitsschlitten
der Schalteinrichtung in eine derartige Position gebracht, daß der Strom von Kontaktelementen
der Schalteinrichtung zu Kontaktelementen der Auslöseeinrichtung gelangt. Nachteilig
ist weiterhin auch, daß der elektrische Kontakt auch über die codierten Magnete stattfindet.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine weitere Verbesserung
der eingangs erwähnten elektromechanischen Verbindungsvorrichtung zu erreichen, insbesondere
eine weitere Erhöhung der Sicherheit bzw. eine Vermeidung von Fehlschaltungen, die
zu Kurzschlüssen führen können.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil von Anspruch
1 genannten Merkmale gelöst.
[0006] Durch die erfindungsgemäßen Zentrierglieder wird sichergestellt, daß die Schalteinrichtung
und die Auslöseeinrichtung nur in einer bestimmten Position und einer bestimmten Position
der Kontaktelemente derart zueinander gebracht werden können, daß ein Stromfluß stattfindet.
Dies bedeutet, daß die Kontaktelemente bzw. Kontaktpole nicht vertauscht werden können.
Diese Maßnahme ist insbesondere bei einer Verwendung der elektromechanischen Verbindungsvorrichtung
für den Gleichstrombereich und dabei insbesondere für den Niedervoltbereich für Steuerungen,
Computer und dgl. geeignet, da dabei keine Verwechslungen zwischen Plus- und Minuspol
vorkommen dürfen. Anderenfalls wären Kurzschlüsse und damit verbundene Zerstörungen
von Bauteilen die Folge.
[0007] Eine einfache Ausgestaltung der Zentrierglieder kann darin bestehen, daß diese wenigstens
mit einem Vorsprung in der Stirnseite eines Teiles versehen sind, wobei zusätzlich
eine den Vorsprung überragende Überhöhung vorhanden sein kann, welchem eine entsprechend
angepaßte Vertiefung oder zusätzliche Mulde in der Stirnseite der anderen Einrichtung
zugeordnet ist.
[0008] Für den genannten Zweck erforderliche Vorsprünge und Vertiefungen können relativ
flach sein und führen damit nicht bzw. nur unwesentlich zu einer Erhöhung der Baugröße.
[0009] Eine sehr vorteilhafte Weiterbildung der Zentrierglieder kann darin bestehen, daß
die Einrichtung als wulstartiger, im äußeren Bereich der Stirnseite angeordneter Teilringwulst
ausgebildet ist, der bei der elektrischen Verbindung in einer bezüglich Form und Lage
angepaßten Teilringnut in der anderen Einrichtung liegt.
[0010] Die Überhöhung führt dazu, daß bei einem Abheben, was im allgemeinen durch ein leichtes
Verdrehen von Schalteinrichtung und Auslöseeinrichtung zueinander erfolgt, eine sehr
schnelle und präzise Trennung erfolgt, so daß die Stromunterbrechung ebenfalls sehr
rasch und präzise erreicht wird.
[0011] Eine einfache Lösung, die der Verdrehung beim Lösen der Schalteinrichtung von der
Auslöseeinrichtung entgegenkommt, kann darin bestehen, daß der Teilringwulst mit der
Überhöhung versehen und die Mulde entsprechend in die Teilringnut eingeformt ist.
[0012] Bei dieser Ausgestaltung läßt sich in einfacher Weise der Teilringwulst mit der Überhöhung
versehen und die Mulde entsprechend in die Teilringnut einformen.
[0013] In vorteilhafter Weise sind die Kontaktelemente in der Schalteinrichtung und der
Auslöseeinrichtung von den codierten Magneten getrennt.
[0014] Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen
und aus dem nachfolgend anhand der Zeichnung prinzipmäßig beschriebenen Ausführungsbeispiel.
[0015] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Schalteinrichtung in vergrößerter Darstellung in der Draufsicht,
- Fig. 2
- einen Schnitt nach der Linie II-II in der Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf die Auslöseeinrichtung in vergrößerter Darstellung,
- Fig. 5
- einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 4 und
- Fig. 6
- eine Schalteinrichtung und Auslöseeinrichtung im Schnitt in stromführenden, verbundenen
Zustand.
[0016] Die elektromechanische Verbindungsvorrichtung besteht aus einer Schalteinrichtung
1, die die Funktion einer herkömmlichen Steckdose ersetzt und die im allgemeinen an
einer gewünschten Stelle fest eingebaut ist, und aus einer Auslöseeinrichtung 2, die
die Funktion eines herkömmlichen Steckers ersetzt, welcher im allgemeinen mit einem
Verbraucher verbunden ist oder welcher direkt an dem Verbraucher angeordnet ist. Sobald
eine elektrisch leitende Verbindung zwischen der Schalteinrichtung 1 und der Auslöseeinrichtung
2 geschaffen ist, wird der jeweilige mit der Auslöseeinrichtung 2 verbundene Verbraucher
entsprechend mit Strom versorgt.
[0017] Die dargestellte Ausführungsform ist insbesondere für den Niedervoltbereich, z.B.
12 Volt, und für Gleichstrom geeignet. Selbstverständlich ist sie jedoch auch grundsätzlich
für höhere Spannungen und auch für Wechselstrom geeignet.
[0018] Die Schalteinrichtung 1 und die Auslöseeinrichtung 2 sind bezüglich ihres Aufbauprinzipes
bzw. ihrer Schaltung über codierte Magnete ähnlich aufgebaut wie die in der EP 0 573
471 Bl beschriebene Vorrichtung.
[0019] So weist die Schalteinrichtung 1 eine geschlossene Baueinheit mit einem Gehäuse 3
auf. Im Ruhezustand, d.h. wenn die Auslöseeinrichtung 2 nicht auf die Schalteinrichtung
1 aufgesetzt ist, ist ein Arbeitsschlitten 4 auf dem Schaltmagnete 5 in Form von codierten
Magnetteilen 5a - 5d angeordnet sind, durch eine ferromagnetische Rückhalteplatte
6 auf dem Boden des Gehäuses 3 gehalten.
[0020] Wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich ist, sind die codierten Magnetteile 5a -
5d im zentralen bzw. inneren Bereich der Schalteinrichtung 1 derart angeordnet, daß
jeweils auf der zu der Auslöseeinrichtung 2 gerichteten Seite Nord- und Südpole aneinander
angrenzen. Auf diese Weise erhält man einen codierten Schaltmagneten 5 mit zwei Nord-und
zwei Südpolen in einer bestimmten Anordnung, die nur im Sinne einer Anziehungskraft
mit entsprechend entgegengesetzt polarisierten Magnetteilen zusammenwirken.
[0021] Rückstellfedern 7 sorgen zusammen mit der ferromagnetischen Rückhalteplatte 6 für
eine Rückstellung des Arbeitsschlittens 4 nach Trennung der Auslöseeinrichtung 2 von
der Schalteinrichtung 1.
[0022] Als Kontaktelemente in der Schalteinrichtung 1 sind jeweils zwei koaxial hintereinanderliegende
Kontaktteile 8a und 8b für den Plus-Pol und Kontaktteile 9a und 9b für den Minus-Pol
vorgesehen. Die Kontaktteile 8a und 9a sind auf dem Arbeitsschlitten 4 angeordnet
bzw. mit diesen verbunden und stellen gleichzeitig auch den jeweiligen Kontakt mit
den Zuleitungen zu der Schalteinrichtung 1 her. Die Kontaktteile 8b und 9b befinden
sich in der der Schalteinrichtung zugerichteten Stirnseite 10 der Schalteinrichtung
1. Sie sind von den codierten Magnetteilen 5a - 5d jedoch getrennt.
[0023] Auf der der Auslöseeinrichtung zugewandten Stirnseite 10 der Schalteinrichtung 1
befindet sich im äußeren Umfangsbereich ein Vorsprung, der als Teilringwulst 11 ausgebildet
sein kann. Dabei erstreckt sich der Teilringwulst 11 beispielsweise über 330 Grad.
Dies bedeutet, es bleibt ein entsprechender Freiraum 12 von ca. 30 Grad. Diametral
gegenüber dem Freiraum 12 befindet sich in dem Teilringwulst 11 eine Überhöhung 13
die sich ebenfalls über einen Winkelbereich von ca. 30 Grad erstreckt.
[0024] Die in den Fig. 4 und 5 dargestellte Auslöseeinrichtung 2 ist im gleichen Umfangsbereich
mit einer zu dem Teilringwulst 11 komplementären bzw. angepaßten Vertiefung, die als
Teilringnut 14 ausgebildet sein kann, versehen. Die Teilringnut 14 erstreckt sich
ebenso wie der Teilringwulst 11 über einen Bereich von ca. 330 Grad. Ebenso liegt
ein Freiraum 15 in einer Breite von ebenfalls ca. 30 Grad vor. Gegenüber dem Freiraum
15 befindet sich in der Teilringnut 14 eine tiefere Mulde 16, die sich ebenfalls über
einen Winkelbereich von ca. 30 Grad erstreckt.
[0025] Auch die Auslöseeinrichtung 2 weist codierte Auslösemagnete 17 mit Auslösemagnetteilen
17a bis 17d auf. Die Polaritäten der Auslösemagnetteile 17a bis 17d sind so gewählt,
daß beim Aufsetzen der Auslöseeinrichtung 2 auf die Schalteinrichtung (siehe Fig.
6) sich jeweils Nord- und Südpole gegenüberliegen, damit eine entsprechende Anziehungskraft
auf den Arbeitsschlitten 4 ausgeübt wird. Ebenso sind von den Auslösemagnetteilen
17a - 17d getrennte Kontaktelemente 18 und 19 zur Stromeinleitung in die Auslöseeinrichtung
2 vorgesehen, damit ein nicht dargestellter Verbraucher entsprechend mit Strom bzw.
Spannung versorgt werden kann.
[0026] Hierzu dienen mit den Kontaktelementen 18 und 19 verbundene Kabel 20 und 21.
[0027] Wie aus der Fig. 5 ersichtlich ist, sind die Kontaktelemente 18 und 19 unter der
Vorspannung von einer Federeinrichtung 22 derart gestaltet, daß die entsprechend federnd
gelagerten Kontaktelemente 18 und 19 aus der zu der Schalteinrichtung 1 gerichteten
Stirnseite 23 der Auslöseeinrichtung 2 geringfügig vorstehen.
[0028] Auf diese Weise wird bei Verbindung der Schalteinrichtung 1 mit der Auslöseeinrichtung
2 ein guter Stromkontakt geschaffen.
[0029] Aus Montagegründen ist die Auslöseeinrichtung 2 zweiteilig mit einem Deckel 24 auf
der von der Stirnseite 23 abgewandten Seite versehen. Bei Abnahme des Deckels 24 ist
ein Zugang zu den Kabeln 20 und 21 und den Kontaktelementen 18 und 19, ebenso wie
zu den Auslösemagneten 17 möglich. Darüber hinaus ist auf diese Weise die Befestigung
einer Erdungsfeder 25 gegeben, deren vorderes Ende in Form einer Schleife 26 federelastisch
über die vordere Stirnseite 23 im Bereich einer Zentriernase 27 der Auslöseeinrichtung
2 vorsteht. Eine oder mehrere entlang der Umfangswand der Auslöseeinrichtung angeordnete
Erdungsfedern 25 wirken auf diese Weise bei einer Koppelung der Schalteinrichtung
1 mit der Auslöseeinrichtung 2 mit einem Erdungsring 28 der Schalteinrichtung 1 zusammen
(siehe Fig. 6).
[0030] Fig. 6 zeigt die Schalteinrichtung 1 und die Auslöseeinrichtung 2 im miteinander
verbundenen Zustand, wobei Strom von einer nicht dargestellten Stromquelle über die
Kontaktteile 8a, 8b und 9a, 9b auf die Kontaktelemente 18 und 19 übertragen wird.
Sobald die Auslöseeinrichtung 2 auf die Schalteinrichtung 1 aufgesetzt wird, wird
der Arbeitsschlitten 4 durch die Magnetkraft der codierten Magnete 5 und 17 aus seiner
Ruhelage von der ferromagnetischen Rückhalteplatte 6 abgehoben.
[0031] Aufgrung des Teilringwulstes 11 mit seiner Überhöhung 13 kann die Auslöseeinrichtung
2 dabei nur so paßgenau auf die Schalteinrichtung 1 gesetzt werden, daß die Überhöhung
13 in der vertieften Mulde 16 der Teilringnut 14 zu liegen kommt. Damit ist sichergestellt,
daß stets nur die beiden Pluspole und die beiden Minuspole der Kontaktteile 8 und
9 zueinander kommen.
[0032] Auf diese Weise wird der Strom von den Kontaktteilen 8a und 9a, die mit der Stromzuführung
verbunden sind, auf die Kontaktteile 8b und 9b und damit auf die Kontaktelemente 18
und 19 der Auslöseeinrichtung 2 übertragen. Diese Position ist auch aus der Fig. 3
ersichtlich, während die Fig. 2 den Arbeitsschlitten 4 in der Ruhelage zeigt. Der
Erdungsring 28 ist mit einer nicht dargestellten Erdungsleitung in Verbindung, womit
die Zusammenwirkung mit der Erdungsfeder 25 und somit eine zusätzliche Sicherheit
gegen Kurzschluß oder sonstige Stromfehlleitungen gegeben ist.
[0033] Zum Trennen der Auslöseeinrichtung 2 von der Schalteinrichtung 1, die in irgendeiner
gewünschten Stelle in ein die Schalteinrichtung 1 umgebendes Teil, z. B. einem Armaturenbrett
29 eingebaut ist, ist es lediglich erforderlich, die Auslöseeinrichtung 2 unter einer
leichten Drehung von der Schalteinrichtung 1 abzuheben. Dabei wird die Stromunterbrechung
durch den Teilringwulst 11 mit seiner Überhöhung 13 im Zusammenwirken mit der Teilringnut
14 und der Mulde 16 erleichtert. Wie aus der Fig. 6 nämlich ersichtlich ist, liegt
im geschalteten Zustand die Überhöhung 13 der Schalteinrichtung 1 in der Mulde 16
der Auslöseeinrichtung 2. Der übrige Bereich des Teilringwulstes 11 liegt in der Teilringnut
14. Die beiden Freiräume 12 und 15 liegen ebenfalls übereinander.
[0034] Verdreht man nun die Auslöseeinrichtung 2 entsprechend, so "steigt" die Überhöhung
13 aus der Mulde 16 heraus und gleichzeitig gelangt ein Teil des Teilringwulstes 11
ebenfalls aus der Teilringnut 14 heraus in den Bereich des Freiraumes 15. Dies bedeutet,
daß bei der Verdrehung zwangsweise ein Abstand zwischen der Stirnseite 10 der Schalteinrichtung
und der Stirnseite 23 der Auslöseeinrichtung 2 geschaffen wird, wobei sich die codierten
Auslösemagnete 17 von den Schaltmagneten 5 derart entfernen, daß der Arbeitsschlitten
4 im Zusammenwirken mit den Rückstellfedern 7 in seine Ruhestellung auf der ferromagnetischen
Platte 6 zurückkehrt. Auf diese Weise ist ein schnelles und sicheres Trennen der Kontaktelemente
und damit eine Stromunterbrechung zu der Auslöseeinrichtung 2 und damit zu dem Verbraucher
gegeben. Auf diese Weise werden Funkenbildungen vermieden.
[0035] Für die erfindungsgemäße elektromechanische Verbindungsvorrichtung sind zahlreiche
Einsatzfälle möglich. Nur beispielsweise ist hier die Computertechnik zu nennen. Ein
weiteres Einsatzgebiet sind Fahrzeuge, wobei die Schalteinrichtung 1 z.B. in das Armaturenbrett
29 eingebaut sein kann. Wie ersichtlich steht die Schalteinrichtung nur geringfügig
über die Vorderseite des Armaturenbrettes vor und auch die Bautiefe ist sehr gering.
[0036] Weitere Einsatzgebiete sind z.B. die Unterhaltungselektronik, wie z.B. Videogeräte
und HiFi-Türme mit ihren Steuerungen. Auch andere Steuer- und Überwachungseinrichtungen
lassen sich mit der erfindungsgemäßen elektromechanischen Verbindungsvorrichtung versehen.
1. Elektromechanische Verbindungsvorrichtung mit einer über Stromzuführungskontakte mit
einer Stromquelle verbindbaren und auf einem Arbeitsschlitten angeordnete Schaltmagnete
mit codierten Magnetteilen aufweisenden Schalteinrichtung, die in einem Gehäuse als
geschlossene Baueinheit angeordnet ist, und mit einer Auslösemagnete mit codierten
Magnetteilen aufweisenden und mit einem Verbraucher elektrisch verbindbaren Auslöseeinrichtung
verbunden ist, wobei durch Verbinden der beiden Einrichtungen die Schaltmagnete von
einer Ruhelage entgegen einer Rückhaltekraft in eine Arbeitslage gebracht sind und
dadurch die elektrische Verbindung zwischen der Schalteinrichtung und der Auslöseeinrichtung
über Kontaktelemente hergestellt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Schalteinrichtung (1) und die Auslöseeinrichtung (2) auf ihren einander zugekehrten
Stirnseiten (10,23) mit Zentriergliedern derart versehen sind, daß die elektrische
Verbindung zwischen der Schalteinrichtung (1) und der Auslöseeinrichtung (2) stets
nur in einer bestimmten Stellung der Kontaktteile (8,9) zueinander erfolgen kann.
2. Elektromechanische Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
sie für den Gleichstrom-Niedervoltbereich vorgesehen ist.
3. Elektromechanische Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Zentrierglieder wenigstens einen Vorsprung (11) in der Stirnseite (10,23) eines
der Teile und wenigstens eine an den Vorsprung (11) angepaßte Vertiefung (14) in der
Stirnseite (10,23) des anderen Teiles aufweisen.
4. Elektromechanische Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
diejenige Einrichtung (1,2), die mit dem wenigstens einen Vorsprung (11) versehen
ist zusätzlich eine den Vorsprung (11) überragende Überhöhung (13) aufweist, der eine
entsprechend angepaßte Mulde (16) in der Stirnseite (10,23) der anderen Einrichtung
(1,2) zugeordnet ist.
5. Elektromechanische Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Vorsprung (11) als wulstartiger, im äußeren Bereich einer der Stirnseiten (10,23)
angeordneter Teilringwulst (11) ausgebildet ist, der bei der elektrischen Verbindung
in einer bezüglich Form und Lage angepaßten Teilringnut (14) in der anderen Einrichtung
(1,2) liegt.
6. Elektromechanische Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 4 und 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Teilringwulst (11) mit der Überhöhung (13) versehen ist, und daß die Mulde (16)
in die Teilringnut (14) eingeformt ist.
7. Elektromechanische Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die aus mehreren Magnetteilen mit unterschiedlichen Polaritäten bestehenden codierten
Magnete (5) jeweils im zentralen Bereich der Schalteinrichtung (1) bzw. Auslöseeinrichtung
(2) angeordnet sind.
8. Elektromechanische Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Kontaktelemente der Auslöseeinrichtung (18,19) durch Federeinrichtungen (22) in
Richtung auf eine elektrische Verbindung mit der Schalteinrichtung (2) vorgespannt
sind.
9. Elektromechanische Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Kontaktteile (8,9) in der Schalteinrichtung (1) für den Plus- und den Minuspol
jeweils zwei koaxial hintereinanderliegende Kontaktteile (8,9) aufweisen, nämlich
erste Kontaktteile (8a,9a), die mit der Stromzuführung verbunden und auf dem Arbeitsschlitten
(4) angeordnet sind, und zweite Kontaktteile (8b,9b), die in oder an der zu der Auslöseeinrichtung
(2) gerichteten Stirnwand (23) angeordnet sind.
10. Elektromechanische Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Auslöseeinrichtung an ihrem Umfang mit wenigstens einer Erdungsfeder (25) verbunden
ist, die über die zu der Schalteinrichtung (2) gerichteten Stirnseite (10) vorsteht,
und die mit einem Erdungsring (28) in der Schalteinrichtung (2) zusammenwirkt.
11. Elektromechanische Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Kontaktelemente (8a,8b,9a,9b und 18,19) von den codierten Magneten (5,17) getrennt
sind.
1. Electromechanical connecting device having a switching mechanism which can be connected
via power supply contacts to a current source, exhibits actuating magnets, arranged
on an operating slide and having coded magnet parts, is arranged in a housing as a
closed assembly, and is connected to a tripping mechanism which exhibits tripping
magnets having coded magnet parts and can be connected electrically to a consumer,
it being the case that by connecting the two mechanisms the actuating magnets are
brought from a rest position into a working position against a retaining force and
thereby the electrical connection between the switching mechanism and the tripping
mechanism is produced via contact elements, characterised in that the switching mechanism
(1) and the tripping mechanism (2) are provided on their mutually facing end faces
(10,23) with centring elements in such a way that the electrical connection between
the switching mechanism (1) and the tripping mechanism (2) can always be made only
in a specific position of the contact parts (8,9) relative to one another.
2. Electromechanical connecting device according to Claim 1, characterised in that it
is provided for the DC low-voltage range.
3. Electromechanical connecting device according to Claim 1 or 2, characterised in that
the centring elements have at least one projection (11) in the end face (10,23) of
one of the parts and at least one depression (14), adapted to the projection (11),
in the end face (10,23) of the other part.
4. Electromechanical connecting device according to Claim 3, characterised in that that
mechanism (1, 2) which is provided with the at least one projection (11) additionally
has an elevation (13) which rises above the projection (11) and is assigned a correspondingly
adapted trough (16) in the end face (10,23) of the other mechanism (1,2).
5. Electromechanical connecting device according to Claim 3 or 4, characterised in that
the projection (11) is constructed as a bulging partial annular bead (11) which is
arranged in the outer region of one of the end faces (10,23) and, when the electrical
connection is made, is situated in a partial annular groove (14) adapted with reference
to shape and position, in the other mechanism (1,2).
6. Electromechanical connecting device according to Claims 4 and 5, characterised in
that the partial annular bead (11) is provided with the elevation (13) and in that
the trough (16) is formed in the partial annular groove (14).
7. Electromechanical connecting device according to one of Claims 1 to 6, characterised
in that the coded magnets (5) comprising a plurality of magnet parts with different
polarities are arranged respectively in the central region of the switching mechanism
(1) and/or tripping mechanism (2).
8. Electromechanical connecting device according to one of Claims 1 to 7, characterised
in that the contact elements of the tripping mechanism (18, 19) are pretensioned by
spring devices (22) in the direction of an electrical connection with the switching
mechanism (2).
9. Electromechanical connecting device according to one of Claims 1 to 8, characterised
in that the contact parts (8,9) in the switching mechanism (1) in each case have two
coaxially sequential contact parts (8,9) for the positive pole and the negative pole,
specifically first contact parts (8a,9a) which are connected to the power supply and
are arranged on the operating slide (4), and second contact parts (8b,9b), which are
arranged in or on the end wall (23) directed toward the tripping mechanism (2).
10. Electromechanical connecting device according to one of Claims 1 to 9, characterised
in that the tripping mechanism is connected at its circumference to at least one earthing
spring (25) which projects beyond the end face (10) directed toward the switching
mechanism (2), and which cooperates with an earthing ring (28) in the switching mechanism
(2).
11. Electromechanical connecting device according to one of Claims 1 to 10, characterised
in that the contact elements (8a,8b,9a,9b and 18,19) are separated from the coded
magnets (5,17).
1. Dispositif de connexion électromécanique avec un organe de couplage, pouvant être
relié à une source de courant au moyen de contacts d'alimentation en courant, présentant
des aimants de commutation munis d'éléments magnétiques codés disposés sur un chariot
de travail, positionné dans un boîtier en tant qu'unité de construction fermée, et
qui est relié à un dispositif de déclenchement, présentant des aimants de déclenchement
avec des éléments magnétiques codés, pouvant être relié de manière électrique à un
utilisateur, par lequel, en reliant les deux dispositifs, les aimants de commutation
sont amenés d'une position de repos à une position de travail contre une force de
retenue, et ainsi la connexion électrique entre le dispositif de commutation et le
dispositif de déclenchement est établie par des éléments de contact,
caractérisé en ce que
l'organe de couplage (1) et le dispositif de déclenchement (2) sont munis d'éléments
de centrage sur leurs faces avant opposées (10, 23), de façon à ce que la connexion
électrique entre l'organe de couplage (1) et le dispositif de déclenchement (2) ne
puisse se faire constamment qu'en une position définie des éléments de contact (8,
9).
2. Dispositif de connexion électromécanique selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
il est conçu pour les courants continus de basse tension.
3. Dispositif de connexion électromécanique selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
les éléments de centrage présentent au moins une saillie (11) sur la face avant (10,
23) d'une des pièces et au moins une cavité (14) adaptée à la saillie (11) sur la
face avant (10, 23) de l'autre pièce.
4. Dispositif de connexion électromécanique selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
le dispositif (1, 2) muni d'au moins une saillie (11) présente une surélévation (13)
dépassant la saillie (11), s'adaptant à une cavité (16) adaptée à la face avant (10,
23) de l'autre dispositif (1, 2).
5. Dispositif de connexion électromécanique selon la revendication 3 ou 4,
caractérisé en ce que
la saillie (11) est formée par un tore partiel (11) en surépaisseur, positionné dans
le secteur extérieur de l'une des faces avant (10, 23) située, lors de la connexion
électrique, dans une rainure partielle d'un anneau (14), adaptée à l'autre dispositif
(1, 2) dans sa forme et sa position.
6. Dispositif de connexion électromécanique selon les revendications 4 et 5,
caractérisé en ce que
le tore partiel (11) est muni de la surélévation (13), et en ce que la cavité (16)
est logée dans la rainure partielle de l'anneau (14).
7. Dispositif de connexion électromécanique selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
les aimants codés (5) composés de plusieurs éléments magnétiques avec des polarités
différentes sont disposés respectivement dans la partie centrale du dispositif de
connexion (1) ou du dispositif de déclenchement (2).
8. Dispositif de connexion électromécanique selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
les éléments de contact du dispositif de déclenchement (18, 19) sont précontraints
par des dispositifs à ressorts (22) dans la direction d'une connexion électrique avec
le dispositif de connexion (2).
9. Dispositif de connexion électromécanique selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
les éléments de contact (8, 9) du dispositif de connexion (1) présentent chacun deux
éléments de contact coaxiaux (8, 9), situés l'un derrière l'autre, pour le pole positif
et le pole négatif, c'est-à-dire que les premiers éléments de contact (8a, 9a) sont
reliés à l'alimentation en courant et disposés sur le chariot de travail (4), et les
seconds éléments de contact (8b, 9b) sont disposés dans ou sur la paroi avant (23)
dirigée vers le dispositif de déclenchement (2).
10. Dispositif de connexion électromécanique selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que
le dispositif de déclenchement est relié à sa périphérie avec au moins un ressort
de masse (25), qui dépasse de la face avant (10) dirigée vers le dispositif de connexion
(2), et qui agit conjointement avec un anneau de masse (28) dans le dispositif de
connexion (2).
11. Dispositif de connexion électromécanique selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que
les éléments de contact (8a, 8b, 9a, 9b et 18, 19) sont séparés des aimants codés
(5, 17).