[0001] Die Erfindung betrifft ein cyanidfreies galvanisches Bad zur Abscheidung von Gold-
und Goldlegierungsüberzügen, mit 0,5 bis 30 g/l Gold in Form eines Komplexes einer
schwefelhaltigen Verbindung, 0 bis 50 g/l eines Legierungsmetalls in Form wasserlöslicher
Verbindungen von Silber, Kupfer, Indium, Cadmium, Zink, Zinn, Wismut, Arsen und/oder
Antimon, 1 bis 200 g/l der freien schwefelhaltigen Verbindung, 0 bis 200 g/l Leit-
und Puffersalzen in Form von Alkaliboraten, -phosphaten, -citraten, -tartraten und/oder
-gluconaten und gegebenenfalls Netzmitteln und Glanzbildnern.
[0002] Zur galvanischen Abscheidung von Gold werden heute überwiegend Elektrolyte auf der
Basis von Goldcyanidkomplexen verwendet, die zumindest im alkalischen Bereich auch
größere Mengen giftiger Alkalicyanide enthalten. Im sauren und neutralen Bereich entweicht
das bei der Elektrolyse freiwerdendes Cyanid zumindest teilweise als hochtoxische
Blausäure. Neben der starken Toxizität bereiten cyanidische Bäder Probleme bei der
Entgiftung des Cyanids, die in der Praxis überwiegend mit Alkalihypochlorit erfolgt.
Dabei können sich sogenannte adsorbierbare Halogenverbindungen (AOX) bilden, die Schwierigkeiten
in der Abwasseraufbereitung verursachen.
[0003] Die Bemühungen zur Herstellung galvanischer Goldbäder ohne den Einsatz des giftigen
Komplexbildner Cyanid reichen deshalb lange zurück. Außer Bädern auf der Basis von
Goldsulfitkomplexen konnte jedoch bisher kein technisch verwertbares Bad hergestellt
werden.
[0004] Derartige Goldsulfito-Komplexe haben jedoch den Nachteil einer geringen Stabilität
und bilden selbst bei hohem Überschuß an freien Sulfitionen bei längerem Stehen der
Lösung elementares Gold, womit die Lösung unbrauchbar wird.
[0005] Auch galvanische Bäder, die das Gold in Form eines Thiosulfatokomplexes enthalten
(DE-PS 24 45 538), sind nicht wesentlich stabiler. Sie zersetzen sich, wie auch andere
bekannte Goldkomplexe mit schwefelhaltigen Verbindungen zum Teil bei längerem Stehen.
In der EP-OS 0 611 840 werden die Goldthiosulfatokomplexe daher durch Zusatz von Sulfinaten
stabilisiert. Die anwendbare Stromdichte ist bei diesen Bädern begrenzt und bei Stromdichten
über 1 A/dm
2 tritt meist eine Zersetzung ein. Außerdem entstehen bei diesen Bädern normalerweise
Geruchsbelästigungen.
[0006] Es war daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein cyanidfreies galvanisches Bad
zur Abscheidung von Gold- und Goldlegierungsüberzügen zu entwickeln, mit 0,5 bis 30
g/l Gold in Form eines Komplexes einer schwefelhaltigen Verbindung, 0 bis 50 g/l eines
Legierungsmetalls in Form einer wasserlöslichen Verbindung von Silber, Kupfer, Indium,
Cadmium, Zink, Zinn, Wismut, Arsen und/oder Antimon, 1 bis 200 g/l der freien schwefelhaltigen
Verbindung, 0 bis 200 g/l Leit- und Puffersalzen in Form von Alkaliboraten, -phosphaten,
-citraten, -tartraten und/oder -gluconaten und gegebenenfalls Netzmitteln und Glanzbildnern,
das auch über längere Zeit stabil sein, mit Stromdichten über 1 A/dm
2 betrieben werden und weitestgehend geruchsneutral sein sollte.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Bad als schwefelhaltige
Verbindung des Goldkomplexes eine Mercaptosulfonsäure, eine Disulfidsulfonsäure, oder
Gemische dieser Verbindungen enthält.
[0008] Geeignet sind auch die Salze, vorzugsweise die Alkalisalze, dieser Verbindungen.
[0009] Vorzugsweise enthalten die Bäder 1 bis 200 g/l der freien schwefelhaltigen Verbindung
oder deren Alkalisalze im Überschuß gegenüber der stöchiometrischen Zusammensetzung
des entsprechenden Goldkomplexes.
[0010] Weiterhin ist es von Vorteil, wenn die Bäder 0,01 bis 10 g/l Netzmittel in Form von
Tensiden und 0,1 bis 1000 mg/l Glanzbildner in Form von Selen- und/oder Tellurverbindungen
enthalten.
[0011] Vorteilhafterweise wird das Bad bei einem pH-Wert von 7 bis 12 betrieben.
[0012] Die schwefelhaltigen Verbindungen, die für die erfindungsgemäßen Bäder geeignet sind,
zeigen eine gute Wasserlöslichkeit und eine große Stabilität, verbunden mit einem
geringen Dampfdruck, so daß kein übler Geruch wahrnehmbar ist.
[0013] Die erfindungsgemäß einzusetzenden schwefelhaltigen Verbindungen lassen sich durch
die allgemeine Formel I
X-S-CHR-(CR'R'')
n-SO
3H (I)
worin bedeutet
- X
- H oder der Rest -S-CHR-(CR'R'')n-SO3H
- R
- H, Alkyl oder Aryl mit bis zu 12 C-Atomen, SO3H R', R'' R, OH, SH, NH2
- n
- die Zahlen 0 bis 6
charakterisieren.
[0014] Typische Verbindungen der Formel I sind:
2-Mercaptoethansulfonsäure,
3-Mercaptopropansulfonsäure,
2,3-Dimercaptopropansulfonsäure
und Homologe
sowie
Bis-(2-Sulfoethyl)-disulfid
Bis-(3-Sulfopropyl)-disulfid und Homologe.
[0015] Die Verbindungen werden bevorzugt in Form ihrer Alkalisalze eingesetzt.
[0016] Die entsprechenden Goldkomplexe werden durch einfache Umsetzung von löslichen Goldverbindungen,
wie z.B. Tetrachlorogoldsäure, Natriumauratlösungen oder ähnlichen, mit der stöchiometrischen
Menge oder einem Überschuß an diesen schwefelhaltigen Verbindungen in wässriger Lösung
erhalten. Zu beachten ist die für die Reduktion zu Gold-(I) erforderliche stöchiometrische
Menge an schwefelhaltigen Verbindungen. Soll das galvanische Bad frei von Chloridionen
sein, so ist Gold zunächst mit Ammoniaklösung als Knallgold zu fällen, gründlich zu
waschen und in einer wässrigen Lösung der schwefelhaltigen Verbindung aufzulösen.
[0017] Die Lösung des Goldkomplexes kann direkt zur Bereitung des galvanischen Bades verwendet
werden. Das Bad enthält vorzugsweise einen Überschuß an schwefelhaltigen Verbindungen
von 1-200 g/l.
[0018] Die Mitabscheidung weiterer Metalle neben Gold aus diesem System zur Beeinflussung
der Schichteigenschaften ist möglich. Interessant ist die Mitabscheidung von Silber,
Kupfer, Indium, Cadmium, Zinn, Zink, Wismut sowie der Halbmetalle Arsen und Antimon.
Sie werden entweder in Form der entsprechenden Schwefelverbindungen eingesetzt, wie
bevorzugt bei Silber und Kupfer, oder in Form anderer Komplexe mit Hydroxylionen,
mit Nitrilotriessigsäure, oder Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA), als Komplexe mit
Hydroxycarbonsäuren, wie Gluconsäure, Citronensäure und Weinsäure, als Komplexe mit
Dicarbonsäuren, wie Oxalsäure, mit Aminen, wie Ethylendiamin, mit Phosphonsäuren,
wie 1-Hydroxyethandiphosphonsäure, Aminotrimethylenphosphonsäure oder Ethylendiamintetramethylenphosphonsäure.
[0019] So wird Wismut bevorzugt als Citrat oder EDTA-Komplex, Zinn bevorzugt als Oxalatostannnat(IV)
oder Zinn(II)-Gluconat-Komplex und Indium als Gluconat- bzw. EDTA-Komplex eingesetzt.
Arsen und Antimon dient vorwiegend zur Härtesteigerung und Glanzbildung. Arsen wird
bevorzugt in Form von Alkaliarsenitverbindungen, Antimon bevorzugt in Form von Alkaliantimonyltartrat
eingesetzt. Die Konzentration der Legierungsmetalle kann in weiten Grenzen zwischen
10 mg/l und 50 g/l variieren. Die Konzentration der freien Komplexbildner im Bad kann
zwischen 0,1 und 200 g/l liegen.
[0020] Durch Zugabe weiterer Glanzbildner, wie Verbindungen von Selen und Tellur, beispielsweise
als Alkaliselenocyanat, -selenit oder -tellurit in Konzentrationen von 0,1 mg/l-1
g/l können glänzende Legierungsschichten erhalten werden.
[0021] Der Zusatz von Leit- und Puffersubstanzen, wie Borate, Tetraborate, Phosphate, Citrate,
Tartrate oder Gluconate der Alkalimetalle in Konzentrationen von 1-200 g/l erhöhen
die Leitfähigkeit und Streufähigkeit des Bades.
[0022] Der Zusatz von 0,01-10 g/l Netzmittel reduziert nicht nur die Oberflächenspannung,
sondern kann auch die Glanzbildung positiv beeinflussen. Verwendung finden z.B. ionische
und nichtionische Tenside vom Ethylenoxidaddukttyp, wie Alkyl(Fettsäure-) oder Nonylphenolpolyglycolether
mit Endgruppen als Alkohol, Sulfat, Sulfonat oder Phosphat sowie perfluorierte Verbindungen,
wie Perfluoralkancarboxylate oder -sulfonate sowie kationische Tenside, z.B. Tetraalkyammoniumperfluoroalkansulfonate.
[0023] Erfindungsgemäß enthalten die Bäder somit:
- 0,5-30 g/l
- Gold als Komplex mit schwefelhaltigen Verbindungen aus der Gruppe der Mercaptosulfonsäuren
bzw. ihrer Alkalisalze.
- 1-200 g/l
- freie schwefelhaltige Verbindungen bzw. der Alkalisalze.
- 0-200 g/l
- Leit- und Puffersubstanzen aus der Gruppe der Alkaliborate, -phosphate, -citrate,
-tartrate, -gluconate.
- 0-50 g/l
- Legierungsmetall aus der Gruppe Silber, Kupfer, Cadmium, Indium, Zinn, Zink, Wismut,
Arsen und Antimon in Form der genannten Komplexe und Verbindungen.
- 0-1000 mg/l
- Glanzbildner aus der Gruppe Selen und Tellur in Form von Selenit, Selenocyanat oder
Tellurid der Alkalimetalle.
- 0-10 g/l
- Netzmittel z.B. ionische und nichtionischeTenside vom Ethylenoxidaddukttyp wie Alkyl(Fettsäure-)
oder Nonylphenolpolyglycolether mit Endgruppen als Alkohol, Sulfat, Sulfonat oder
Phosphat sowie perfluorierte Verbindungen wie Perfluoralkancarboxylate oder Sulfonate
sowie kationische Tenside, z.B. Tetraalkyammoniumperfluoroalkansulfonate. Folgende
Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern:
1. 5 g Gold als Gold-2-Mercaptoethansulfonat-Komplex, 20 g 2-Mercaptoethansulfonsäure
und 50 g Dikaliumphosphat werden zu einem Liter gelöst. Der pH-Wert wird mit Natronlauge
auf pH 10 eingestellt. Bei der anschließenden Elektrolyse bei 50°C und 1,5 A/dm2 wird auf einer Kupferkathode ein glatter, gleichmäßig haftender Goldüberzug von 5
µm Dicke erhalten. Das Bad ist nahezu geruchsfrei und zeigt auch bei längerer Elektrolyse
keine Zersetzungserscheinungen.
2. Setzt man dem Bad aus Beispiel 1 2 g eines Kupfer-2-Mercaptopropansulfonsäure-Komplexes
zu, so erhält man bei der Elektrolyse rötliche Gold-Kupferschichten.
3. Setzt man dem Bad aus Beispiel 2 weitere 0,3 g Kaliumoxalatostannat(IV) und 400
µg Kaliumselenocyanat als Glanzbildner zu und elektrolysiert bei 50°C und 2 A/dm2, so erhält man glänzende, rosefarbene Überzüge einer Gold-Kupfer-Zinn-Legierung.
4. 4 g Gold und 2 g Silber als Bis(3-Sulfopropyl)-disulfid-Komplexe, 30 g (3-Sulfopropyl)-disulfid,
50 g Natriumgluconat und 20 mg Kaliumtellurit werden zu einem Liter gelöst. Der pH-Wert
wird mit Natronlauge auf 12 eingestellt. Bei der Elektrolyse bei 55°C und 1,5 A/dm2 erhält man auf einer Kupferkathode eine glänzende, grünlich-gelbe duktile Schicht
einer Gold-Silber-Legierung.
1. Cyanidfreies galvanisches Bad zur Abscheidung von Gold-und Goldlegierungsüberzügen,
mit 0,5 bis 30 g/l Gold in Form eines Komplexes einer schwefelhaltigen Verbindung,
0 bis 50 g/l eines Legierungsmetalls in Form wasserlöslicher Verbindungen von Silber,
Kupfer, Indium, Cadmium, Zink, Zinn, Wismut, Arsen und/oder Antimon, 1 bis 200 g/l
der freien schwefelhaltigen Verbindung, 0 bis 200 g/l Leit- und Puffersalzen in Form
von Alkaliboraten, -phosphaten, -citraten, -tartraten und/oder -gluconaten,
dadurch gekennzeichnet,
daß es als schwefelhaltige Verbindung des Goldkomplexes eine Mercaptosulfonsäure, eine
Disulfidsulfonsäure, deren Salze oder Gemische dieser Verbindungen enthält.
2. Cyanidfreies galvanisches Bad nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß es eine Verbindung der allgemeinen Formel I
X-S-CHR-(CR'R'')
n-SO
3H (I)
worin bedeutet
X H oder der Rest -S-CHR-(CR'R")n-SO3H
R H, Alkyl oder Aryl mit bis zu 12 C-Atomen, SO3H R',R'' R, OH, SH, NH2
n die Zahlen 0 bis 6
enthält.
3. Cyanidfreies galvanisches Bad nach Ansprüchen 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß es 2-Mercaptoethansulfonsäure, 3-Mercaptopropansulfonsäure, 2,3-Dimercaptopropansulfonsäure,
Bis-(2-Sulfopropyl)-disulfid, Bis-(3-Sulfopropyl)-disulfid oder deren Alkalisalze
enthält.
4. Cyanidfreies galvanisches Bad nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß es 0,01 bis 10 g/l Netzmittel in Form eines Tensids und 0,1 bis 1000 mg/l Glanzmittel
in Form von Selen-und/oder Tellurverbindungen enthält.
5. Verfahren zur galvanischen Abscheidung von Gold und Goldlegierungen aus einem cyanidfreien
galvanischen Bad,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abscheidung aus einem Bad nach den Ansprüchen 1 bis 4 erfolgt.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Bad bei einem pH-Wert von 7 bis 12 betrieben wird.
1. Cyanide-free electroplating bath for the deposition of gold and gold alloy coatings,
containing 0.5 to 30 g/l of gold in the form of a complex of a sulfurous compound,
0 to 50 g/l of an alloy metal in the form of water-soluble compounds of silver, copper,
indium, cadmium, zinc, tin, bismuth, arsenic and/or antimony, 1 to 200 g/l of the
free sulfurous compound, 0 to 200 g/l of conductive and buffer salts in the form of
alkali metal borates, phosphates, citrates, tartrates and/or gluconates
characterised in that
it contains as the sulfurous compound one or more of the gold complex of a mercaptosulfonic
acid, a disulfidesulfonic acid, an aromatic or a heterocyclic mercapto compound.
2. Cyanide-free electroplating bath according to claim 1,
characterised in that
it contains, apart from the gold complex, 1 to 200 g/l of free mercaptosulfonic acid,
disulfidesulfonic acid, aromatic or heterocyclic mercapto compound.
3. Cyanide-free electroplating bath according to claim 1 or 2,
characterised in that
it contains 0.01 to 10 g/l of wetting agent in the form of a surfactant and 0.1 to
1000 mg/l of brightener in the form of selenium and/or tellurium compounds.
4. Cyanide-free electroplating bath according to one of claims 1 to 3,
characterised in that
the bath is operated at a pH value of 7 to 12.
5. Process for galvanic deposition of gold and gold alloys from a cyanide-free electroplating
bath characterised in that the deposition take place from a both according to claims 1 to 4.
6. Procees according to claim 5, characterised in that the bath is run by a pH from 7 to 12.
1. Bain galvanoplastique sans cyanure pour le dépôt de revêtements d'or ou d'alliages
d'or avec de 0,5 à 30 g/l d'or sous la forme d'un complexe d'un composé contenant
du soufre, de 0 à 50 g/l d'un métal d'alliage sous la forme de composés solubles dans
l'eau, de l'argent, du cuivre, de l'indium, du cadmium, du zinc, de l'étain, du bismuth,
de l'arsenic et/ou de l'antimoine, de 1 à 200 g/l d'un composé contenant du soufre
libre, de 0 à 200 g/l de sels conducteurs et tampon sous forme de borates, de phosphates,
de citrates, de tartrates et/ou de gluconates de métal alcalin,
caractérisé en ce qu'
il contient en tant que composé contenant du soufre, du complexe d'or, un acide mercaptosulfonique,
un acide disulfuresulfonique, leurs sels ou des mélanges de ces composés.
2. Bain galvanoplastique sans cyanure, selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
il contient un composé de formule générale (I)
X-S-CHR-(CR'R")
n-SO
3H (I)
dans laquelle
X, représente H, ou le reste -S-CHR-(CR'R")n-SO3H
R, représente H, un alkyle ou un aryle ayant jusqu'à 12 atomes de carbone et SO3H et
R', R", R ou OH ou SH ou NH2
n : nombres de 0 à 6.
3. Bain galvanoplastique sans cyanure, selon les revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'
il contient de l'acide 2-mercaptoéthanesulfonique, de l'acide 3-mercaptopropanesulfonique,
de l'acide 2,3-dimercaptopropane-sulfonique, du disulfure de bis-(2-sulfopropyle)
ou leurs sels de métal alcalin.
4. Bain galvanoplastique sans cyanure selon les revendications 1 à 3,
caractérisé en ce qu'
il contient de 0,01 à 10 g/l d'agent mouillant sous la forme d'un agent tensioactif
et de 0,1 à 1000 mg/l d'un agent de brillance sous la forme de composés du sélénium
et/ou du tellure.
5. Procédé de formation de dépôts gavanoplastiques d'or et d'alliages d'or à partir d'un
bain galvanoplastique sans cyanure,
caractérisé en ce que
le dépôt s'effectue à partir d'un bain selon les revendications 1 à 4.
6. Procédé selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
le bain est utilisé à une valeur de pH de 7 à 12.