| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 907 800 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
11.04.2001 Patentblatt 2001/15 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.06.1997 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E01B 27/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP9703/342 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 9749/866 (31.12.1997 Gazette 1997/57) |
|
| (54) |
FAHRBARE AUFBEREITUNGSMASCHINE, INSBESONDERE SIEBMASCHINE, FÜR BETTUNGSSCHOTTER IM
BAHNWESEN
MOVABLE PREPARATION MACHINE, IN PARTICULAR A SCREENING MACHINE, FOR BALLAST GRAVEL
FOR RAILWAYS
MACHINE DE PREPARATION MOBILE, EN PARTICULIER CRIBLEUSE POUR BALLAST POUR VOIES FERREES
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
25.06.1996 DE 19625438
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
14.04.1999 Patentblatt 1999/15 |
| (73) |
Patentinhaber: |
|
- Breuer, Hans-Michael
47877 Willich (DE)
- Müller, Matthias
52399 Merzenich (DE)
|
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Breuer, Hans-Michael
47877 Willich (DE)
- Müller, Matthias
52399 Merzenich (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Fiedler, Otto Karl, Dipl.-Ing. |
|
Patentanwalt,
Postfach 481 8201 Schaffhausen 8201 Schaffhausen (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 365 160 FR-A- 2 264 918 US-A- 4 178 995
|
FR-A- 2 090 661 FR-A- 2 545 763
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine fahrbare Aufbereitungsmaschine, insbesondere eine Siebmaschine,
für Bettungsschotter im Bahnwesen, die folgende Komponenten aufweist:
- ein sich in Schienenlängsrichtung erstreckendes Traggestell, ein Fahrwerk, eine Aufnahmevorrichtung
für zu verarbeitenden Schotter, Längsfördermittel zur Überführung des Schotters in
eine Bearbeitungsstation, insbesondere eine Siebstation, und Ausgabemittel für aufbereiteten
Schotter sowie gegebenenfalls für Aufbereitungsabfall;
- das Fahrwerk umfasst mindestens einen spurkranzgerichteten Radsatz für schienengebundenes
Fahren und mindestens eine Rollvorrichtung für schienenunabhängiges Fahren sowie eine
Fahrtumschaltvorrichtung für die wahlweise Aktivierung des spurkranzgerichteten Radsatzes
bzw. der schienenunabhängigen Rollvorrichtung.
Eine derartige Aufbereitungsmaschine ist aus der DE-A-2365160 bekannt.
[0002] Solche Aufbereitungsmaschine finden breite Anwendung bei Unterhalt und Instandsetzung
von Schotter-Gleisbettungen.
Bekannt sind hier vor allem grosse, mehrteilige Kombinationsmaschinen in gleisgebundener
wie auch in gleisunabhängiger Ausführung. Diese Maschinen sind naturgemäss im wesentlichen
auf die Bearbeitung von grossen Streckenabschnitten mit maximaler Arbeitsfortschrittgeschwindigkeit
während verkehrsarmer oder verkehrsfreier Zeiten ausgerichtet.
[0003] Für Streueinsatz und Arbeiten an zahlreichen kürzeren Streckenabschnitten besteht
dagegen Bedarf an relativ kleinen und demgemäss kostengünstigen sowie flexibel einsetzbaren
und mit geringem Aufwand verfahrbaren, jedoch ebenfalls hochwirksamen und arbeitssparenden
Aufbereitungsmaschinen. Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Konstruktion
für Aufbereitungsmaschinen mit dem vorgenannten Anforderungs- und Leistungsprofil.
Die erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgabe ist bestimmt durch die Gesamtheit der
Merkmale des Anspruchs 1.
[0004] Die Erfindungsmerkmale sind mit wesentlichem technischem Fortschritt in verschiedenen
sinnvollen Kombinationen anwendbar. Der gemeinsame Erfindungsgedanken besteht in der
Schaffung einer die wesentlichen Betriebsfunktionen in einer geschlossenen Kompaktmaschine
erfüllenden und damit einfachen sowie robusten Konstruktion.
[0005] Die Erfindung wird weiter anhand des in den Zeichnungen schematisch dargestellten
Ausführungsbeispiels erläutert. Hierin zeigt:
- Fig.1
- eine Gesamt-Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen
Schotter-Aufbereitungsmaschine in Arbeitsstellung auf einem Gleisabschnitt mit Schotterbettung,
- Fig.2
- eine vereinfachte Frontansicht der Maschine gemäss Fig.1 mit Ausgabemitteln für gereinigten
Schotter bzw. Abfall,
- Fig.3
- eine rückwärtige Ansicht der Maschine in Schienenlängsrichtung mit Aufnahmevorrichtung
für zu verarbeitenden Schotter und mit einer Schienen-Hubvorrichtung und
- Fig.4
- eine Gesamt-Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen
Schotter-Aufbereitungsmaschine in Arbeitsstellung.
[0006] Gemäss Fig.1 umfasst die Aufbereitungsmaschine ein Traggestell TGS, das sich in Schienenlngsrichtung
von einer durch einen rückwärtigen Radsatz SRR abgestützten Aufnahmevorrichtung AUV
für zu verarbeitenden Schotter zu einer Ausgabevorrichtung AGV für gereinigten Schotter
mit einem dem Gleisprofil angepassten Verteiler VT. Auf dem Traggestell ist ein Längsförderband
LFB angeordnet, über das der Rohschotter gemäss Pfeil P2 zu einem Schwingsieb SWS
gelangt. Von letzterem fallen Verunreinigungen und beschädigte Schotterpartikel zu
geringer Grösse durch einen Trichter TR auf das Querförderband QFB von Ausgabemitteln
ASA.
[0007] In der aus Fig.1 ersichtlichen Weise umfasst die Maschine ein Fahrwerk FW mit einem
spurkranzgerichteten Radsatz SPR für schienengebundenes Fahren und mit einem adhäsionsgerichteten
Radsatz ADR für schienenunabhängiges Fahren. Eine Fahrtumschaltvorrichtung FUS steht
für die wahlweise Aktivierung dieser Radsätze zur Verfügung. Letztere ist im Beispiel
mit als Schwenkvorrichtung ausgebildeten Hebe- und Senkmitteln HSM für wahlweises
Anheben und Absenken des um eine Horizontalachse X schwenkbar gelagerten Radsatzes
SPR in Bezug auf den Radsatz ADR gemäss Pfeil P1 versehen. Im Beispiel ist das Fahrwerk
FW mit einem motorischen Antriebsaggregat AAG versehen, was ein Verfahren längs der
Arbeitsstrecke wie auch ein Rangieren im gleisnahen Bereich arbeitssparend ermöglicht.
Das motorische Antriebsaggregat ist in bevorzugter Ausführung als auf mindestens einen
Radumfang des adhäsionsgerichteten Radsatz ADR wirkender Reibungsantrieb ausgebildet.
Dies ergibt eine wesentliche Vereinfachung der Konstruktion sowie robuste Bestriebseigenschaften.
[0008] In Fig.2 sind die Ausgabemittel ASA für Aufbereitungsabfall im einzelnen dargestellt.
Das Querförderband QFB ist hier gemäss Pfeil P3 um eine Hochachse X-X schwenkbar sowie
gemäss Pfeil Y in seiner Längsrichtung verschiebbar angeordnet. Dies ermöglicht bei
vergleichsweise einfacher und kostengünstiger Bauweise ein rasches Ausbringen des
Abfalls an Stellen neben dem Gleisbereich, von wo keine weiterführenden Transportarbeiten
erforderlich sind.
[0009] Wie in Fig.3 dargestellt, ist das Traggestell TGS im Bereich der Aufnahmevorrichtung
AUV für zu verarbeitenden Schotter mit einer Hubvorrichtung HUV versehen, die gemäss
Pfeilen P4 eine Lagejustierung des Gestells sowie für gewisse Arbeitsgänge eine Entlastung
der Schienen ermöglichen. Dazu sind im Beispiel an einer Traverse des Traggestells
Hydraulikzylinder Z vorgesehen, die sich neben dem Schienenbereich abstützen. Ausserdem
sind an der Hubvorrichtung Schienengreifer SGR vorgesehen, die im Beispiel mit gemäss
Pfeilen P5 hydraulisch verfahrbaren Innenbacken BI und gemäss Pfeilen P6 verstellbaren
Aussenbacken BA arbeiten. Damit umfasst die Maschine auch wesentliche Funktionen für
den Schwellenwechsel.
[0010] Bei der Aufbereitungsmaschine nach Fig.4 sind wiederum mit einem sich in Schienenlängsrichtung
erstreckenden Tragwerk TW und Fahrwerk FW eine Aufnahmevorrichtung RAV für zu verarbeitenden
Rohschotter, Fördermittel zur Überführung des Rohschotters in eine Bearbeitungsvorrichtung
BAV, insbesondere eine Siebvorrichtung, und Ausgabemittel für aufbereiteten Nutzschotter
verbunden. Der Rohschotter-Aufnahmevorrichtung RAV ist eine erste Fördervorrichtung
F1 in Form eines Umlauf-Förderbandes nachgeordnet, deren Förderweg sich ganz oder
teilweise über die Längsausdehnung des Trag- und Fahrwerks erstreckt und an deren
Ausgang die Bearbeitungsvorrichtung BAV angeschlossen ist. Die Bearbeitungsvorrichtung
umfasst wenigstens einen Nutzschotterausgang NSA, an den eine zweite Fördervorrichtung
F2 angeschlossen ist, deren Förderweg sich vollständig oder teilweise, insbesondere
unter einem Winkel von weniger als 45°, gegensinnig zu demjenigen der ersten Fördervorrichtung
F1 erstreckt und in einem Nutzschotter-Ausgabebereich NAB endet. Die Rohschotter-Aufnahmevorrichtung
RAV ist in einem bezüglich der Arbeitsfortschrittrichtung vorderen Endbereich der
Aufbereitungsmaschine angeordnet, wobei die Förderrichtung PF der ersten Fördervorrichtung
F1 gegensinnig zur Arbeitsfortschrittrichtung PA orientiert ist. Der Nutzschotterausgang
NSA der Bearbeitungsvorrichtung BAV und die zweite Fördervorrichtung F2 sind im wesentlichen
unterhalb der ersten Fördervorrichtung F1 angeordnet. Erstere umfasst einen Ausgabeteiler
AT dessen Ausgänge den beiden Gleisseiten zugeordnet sind.
[0011] Die Bearbeitungsvorrichtung BAV besitzt einen Abfallausgang ABA mit nachgeordneten,
aus dem Schienenbereich hinausführenden Leit-oder Abwurfmitteln, die mit einer dritten
Fördervorrichtung F3 versehen sind. Letztere weist ein Förderband oder mehrere derselben
auf, wobei dieses Förderband mit seiner Lagerung bzw. Halterung um eine im Bereich
des Abfallausgangs ABA angeordnete Hochachse schwenkbar ausgebildet ist.
[0012] Das Fahrwerk FW umfasst einen spurkranzgerichteten ersten Radsatz RS1 und einen ebensolchen
zweiten Radsatz RS2 sowie einen in Adhäsions-Kraftschluss mit den Schienen setzbaren
dritten Radsatz RS3. Diese Radsätze sind in Schienenlängsrichtung gesehen mit gegenseitigen
Abständen mit dem Tragwerk TW der Aufbereitungsmaschine verbunden, wobei der dritte
Radsatz in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer der beiden spurkranzgerichteten Radsätze
angeordnet ist, im Beispielsfall in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem bezüglich der
Arbeitsfortschrittrichtung PA rückwärtigen, spurkranzgerichteten Radsatz RS2. Ferner
ist hier ein Fahrwerk vorgesehen, das im Bereich des bezüglich der Arbeitsfortschrittrichtung
vorderen Endes der Aufbereitungsmaschine den genannten ersten Radsatz RS1 und ferner
die Rohschotteraufnahmevorrichtung RAV trägt. Gegebenenfalls können hier wie auch
im mittleren oder rückwärtigen Bereich des Trag-und Fahrwerks zusätzlich Radsätze
vorgesehen werden.
1. Fahrbare Aufbereitungsmaschine, insbesondere Siebmaschine, für Bettungsschotter im
Bahnwesen, umfassend folgende Merkmale:
a) ein sich in Schienenlängsrichtung erstreckendes Traggestell (TGS, TW), ein Fahrwerk
(FW), eine Aufnahmevorrichtung (AUV, RAV) für zu verarbeitenden Rohschotter, Längsfördermittel
(LFB, F1) zur Überführung des Schotters in eine Bearbeitungsvorrichtung (SWS, BAV),
insbesondere eine Siebstation, und Ausgabemittel für aufbereiteten Schotter sowie
gegebenenfalls für Aufbereitungsabfall;
b) das Fahrwerk umfasst mindestens einen spurkranzgerichteten Radsatz für schienengebundenes
Fahren und mindestens eine Adhäsions-Rollvorrichtung für schienenunabhängiges Fahren
sowie eine Fahrtumschaltvorrichtung (FUS) für die wahlweise Aktivierung des spurkranzgerichteten
Radsatzes bzw. der Adhäsions-Rollvorrichtung;
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
c) das Fahrwerk (FW) umfasst einen ersten und zweiten, spurkranzgerichteten Radsatz
(RS1, RS2 bzw. SRR, SPR), die in Schienenlängsrichtung mit gegenseitigem Abstand angeordnet
sind, sowie mindestens eine als Radsatz ausgebildete Adhäsions-Rollvorrichtung mit
einen motorgetriebenen, in Adhäsions-Kraftschluss mit den Schienen setzbaren dritten
Radsatz (RS3);
d) der schienenunabhängige dritte Radsatz (RS3) befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft
zu einem der beiden spurkranzgerichteten Radsätze und in einem bezüglich der Rohschotter-Aufnahmevorrichtung
(RAV) entgegen der Arbeitsfortschrittrichtung (PA) mit Abstand angeordneten Bereich
der Aufbereitungsmaschine.
2. Aufbereitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein schienenunabhängiger
dritter Radsatz (RS3) vorgesehen ist, auf dessen Radumfang ein als Reibungsantrieb
ausgebildetes Motoraggregat (AAG) in antreibender Kraftschlussverbindung einwirkt.
3. Aufbereitungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fahrwerk
mit einer Mehrzahl von Radsätzen vorgesehen ist und dass mindestens ein spurkranz-gerichteter
Radsatz (RS1) im bezüglich der Arbeitsfortschrittrichtung (PA) vorderen Bereich der
Aufbereitungsmaschine sowie im Bereich einer ebenfalls hier vorgesehenen Rohschotter-Aufnahmevorrichtung
(RAV) angeordnet ist.
4. Aufbereitungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Traggestell (TGS) im Bereich der Rohschotter-Aufnahmevorrichtung (RAV) mit
einer sich neben dem Schienenbereich abstützenden Hubvorrichtung (HUV) versehen ist.
5. Aufbereitungsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der
Hubvorrichtung (HUV) mindestens ein Schienengreifer (SGR) vorgesehen ist.
6. Aufbereitungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüch, gekennzeichnet durch
folgende Merkmale:
a) Der Rohschotter-Aufnahmevorrichtung (RAV) ist eine erste Fördervorrichtung (F1)
nachgeordnet, deren Förderweg sich über wenigstens einen Teil der Längsausdehnung
des Trag- und Fahrwerks erstreckt und an deren Ausgang die Bearbeitungsvorrichtung
(BAV) angeschlossen ist;
b) die Bearbeitungsvorrichtung (BAV) umfasst wenigstens einen Nutzschotterausgang
(NSA), an den eine zweite Fördervorrichtung (F2) angeschlossen ist, deren Förderweg
sich mindestens im wesentlichen gegensinnig zu demjenigen der ersten Fördervorrichtung
(F1) erstreckt und in einem Nutzschotter-Ausgabebereich (NAB) endet.
7. Aufbereitungsmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohschotter-Aufnahmevorrichtung
(RAV) in einem bezüglich der Arbeitsfortschrittrichtung (PA) vorderen Endbereich der
Aufbereitungsmaschine angeordnet und die Förderrichtung (PF) der ersten Fördervorrichtung
(F1) mindestens im wesentlichen gegensinnig zur Arbeitsfortschrittrichtung orientiert
ist.
8. Aufbereitungsmaschine nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass
der Nutzschotterausgang (NSA) der Bearbeitungsvorrichtung (BAV) und die zweite Fördervorrichtung
(F2) mindestens im wesentlichen unterhalb der ersten Fördervorrichtung (F1) angeordnet
sind und dass diese zweite Fördervorrichtung wenigstens einen Ausgabeteiler (AT) mit
den beiden Gleisseiten zugeordneten Ausgängen aufweist.
9. Aufbereitungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass eine Abfall-Fördervorrichtung (F3) mit mindestens einem Förderband vorgesehen
ist und dass dieses Förderband mit seiner Lagerung um eine im Bereich des Abfallausgangs
(ABA) angeordnete Hochachse schwenkbar ausgebildet ist.
1. Travelling conditioning machine, in particular a screening machine for rubble ballast
in the railway techniques, including the following features:
a) a supporting frame (TGS, TW) extending in the longitudinal direction of the rail
track, a travelling device (FW), a reception device (AUV, RAV) for crude rubble to
be conditioned, longitudinal transport means (LFB, F1) for transferring the rubble
into a processing device (SWS, BAV), particularly a screening station, and output
means for conditioned rubble as well as eventually for waste from conditioning;
b) the travelling device comprises at least one flange-directed wheelset for track-bound
travelling and at least one adhesion-rolling device for track-independent travelling
as well as a travelling switching device (FUS) for selectively activating said flange-directed
wheelset or said adhesion-rolling device;
characterized by the following features:
c) said travelling device (FW) comprises at least one first and second flange-directed
wheelset (RS1, RS2 and SRR, SPR resp.), which are arranged with mutual distance in
the longitudinal direction of the rail track, as well as at least one adhesion-rolling
device formed as a wheelset and having a motor-driven third wheelset (RS3) capable
of being set in an adhesion-forcetransmitting connection with the rails;
d) said track-independent third wheelset (RS3) is located in the direct vicinity of
one of both said flange-directed wheelsets and within a range of the conditioning
machine, which is located at distance relatively to said crude rubble-reception device
in a direction opposite to the working-advance direction.
2. Conditioning machine according to claim 1, characterized in that there is provided
a track-independent third wheelset (RS3), the wheel circumference of which is under
a driving forcetransmitting action by a motor unit (AAG) designed as a friction drive.
3. Conditioning machine according to claim 1 or 2, characterized in that there is provided
a travelling device comprising a plurality of wheelsets, and in that at least one
flange-directed wheelset (RS1) is located in the, with regard to the working-advance
direction. (PA), forward range of the conditioning machine as well as in the range
of a crude rubble reception device (RAV) provided also there.
4. Conditioning machine according to anyone of the preceding claims, characterized in
that in the range of the crude rubble reception device (RAV) said supporting frame
(TGS) is provided with a lifting device (HUV) relying aside of the track range.
5. Conditioning machine according to claim 4, characterized in that in the range of said
lifting device (HUV) there is provided at least one rail gripper (SGR).
6. Conditioning machine according to anyone of the preceding claims, characterized by
the following features:
a) succeeding to said crude rubble reception device (RAV) there is arranged a first
transport device (F1), the advancing path of which extends over at least a part of
the longitudinal dimension of said supporting frame and said travelling device, and
to the output of said first transport device there is connected the processing device
(BAV);
b) said processing device (BAV) comprises at least one output (NSA) for useful rubble,
to which output there is connected a second transport device (F2), the advancing path
of which extends at least substantially oppositely to the one of said first transport
device (F1) and which ends in an output range (NAB) for useful rubble.
7. Conditioning machine according to claim 6, characterized in that said crude rubble
reception device (RAV) is located in a, with regard to the working-advance direction.
(PA), forward final range of the conditioning machine, and in that the advancing direction
(PF) of said first transport device (F1) is directed at least substantially oppositely
to said working-advance direction.
8. Conditioning machine according to anyone of claims 6 or 7, characterized in that the
output (NSA) for useful rubble of said processing device (BAV) and said second transport
device (F2) are arranged substantially below of said first transport device (F1),
and in that this second transport device comprises at least one output divider (AT)
including outputs coordinated with both sides of the track.
9. Conditioning machine according to anyone of the preceding claims, characterized in
that there is provided a waste transport device (F3) including at least one transport
belt, and in that this transport belt with ist bearing means is designed so as to
be pivotable around an upright axis located in the range of the waste output (ABA).
1. Machine de préparation mobile, en particulier cribleuse pour ballast pour voies ferrées,
présentant les caractéristiques suivantes :
a) un châssis de support (TGS, TW) s'étendant dans la direction longitudinale des
rails, un train de roulement (FW) , un dispositif de réception (AUV, RAV) pour le
ballast brut à travailler, des moyens de convoyage longitudinaux (LFB, F1) pour transférer
le ballast dans un dispositif de traitement (SWS, BAV), notamment un poste de criblage,
et des moyens de distribution du ballast préparé ainsi que le cas échéant des déchets
de préparation ;
b) le train de roulement comporte au moins un essieu monté orienté vers le boudin
de roue pour un roulement lié aux rails et au moins un dispositif roulant à adhésion
pour un roulement non lié aux rails ainsi qu'un dispositif de commutation de roulement
(FUS) pour l'activation sélective de l'essieu monté orienté vers le boudin de roue
respectivement du dispositif roulant à adhésion ;
caractérisée par les caractéristiques suivantes :
c) le train de roulement (FW) comporte des premier et deuxième essieux montés orientés
vers le boudin de roue (RS1, RS2, respectivement SRR, SPR) qui sont disposés dans
la direction longitudinale des rails avec un écart mutuel, ainsi, qu'au moins un dispositif
roulant à adhésion réalisé comme essieu monté avec un troisième essieu monté (RS3)
entraîné par moteur, pouvant être mis en liaison d'adhésion par force avec les rails
;
d) le troisième essieu monté (RS3) indépendant des rails se trouve au voisinage direct
d'un des deux essieux montés orientés vers le boudin de roue et dans une zone de la
machine préparation disposée à une distance par rapport au dispositif de réception
de ballast brut (RAV) contre la direction d'avance de travail (PA).
2. Machine de préparation selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'il est prévu
un troisième essieu monté (RS3) indépendant des rails, sur le pourtour de roue duquel
agit un appareil à moteur (AAG) réalisé comme commande par frottement, en une liaison
d'entrainement par force.
3. Machine de préparation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en on qu'il est
prévu un train de roulement avec une multitude d'essieux montés et en ce qu'il est
disposé au moins un essieu monté orienté vers le boudin de roue (RS1) dans la zone,
avant par rapport à la direction d'avance du travail (PA) de la machine de préparation
ainsi que dans la zone d'un dispositir de réception de ballast brut (RAV) prévu également
ici.
4. Machine de préparation selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en
ce que le châssis de support (TGS) est pourvu au voisinage du dispositif de réception
de ballast brut (RAV) d'un dispositif de levage (HUV) s'appuyant à côté de la zone
des rail.
5. Machine de préparation selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'il est prévu
au voisinage du dispositif de levage (HUV) au moins un grappin de rails (SGR).
6. Machine de préparation selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par
les caractéristiques suivantes :
a) il est disposé en aval du dispositif de réception de ballast brut (RAV) un premier
dispositif de convoyage (F1) dont le trajet de convoyage s'étend sur au moins une
partie de l'extension longitudinale du châssis de support et du train de roulement
et à la sortie duquel est raccordé le dispositif de traitement (RAV);
b) le dispositif de traitament (BAV) comporte au moins une sortie de ballast utile
(NSA) à laquelle est raccordé un deuxième dispositif de convoyage (F2) dont le trajet
de convoyage s'étend au moins sensiblement en sens contraire à celui du premier dispositif
de convoyage (F1) et qui se termine dans une zone de distribution de ballast utile
(NAB).
7. Machine de préparation selon la revendication 6, caractérisée en ce que le dispositif
de réception de ballast brut (RAV) est disposé dans une zone d'extrémité de la machine
de préparation, avant par rapport à la direction d'avance du travail (PA), et que
la direction de convoyage (PF) du premier dispositif de convoyage (F1) est orientée
au moins sensiblement en sens contraire à la direction d'avance du travail.
8. Machine de préparation selon l'une des revendications 6 ou 7, caractérisée en ce que
la sortie de ballast utile (NSA) du dispositif de traitement (BAV) et le deuxième
dispositif de convoyage (F2) sont disposés au moins sensiblement en dessous du premier
dispositif de convoyage (F1), et que ce deuxième dispositif de convoyage présente
au moins un diviseur de distribution (AT) avec des sorties associées aux deux côtés
de la voie.
9. Machine de préparation selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en
ce qu'il est prévu un dispositif de convoyage de déchets (F3) avec au moins une bande
de convoyage et en ce que cette bande de convoyage, avec son logement est réalisée
d'une manière pivotante autour d'un axe haut disposé au voisinage de la sortie des
déchets (ABA).