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EP 0 908 278 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.03.2003 Patentblatt 2003/12 |
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Anmeldetag: 28.07.1998 |
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Verfahren zur Bestimmung der Menge des von einem elektrisch angetriebenen Schneidwerkzeug
geschnittenen Schneidguts und Haarschneidegerät mit Schaltungsanordnung zur Durchführung
des Verfahrens
Method for determining the quantity of the cutting material cut by an electrically
driven cutting tool and hair cutting tool with means for the execution of the method
Procédé pour déterminer la quantité de la matière de coupe découpée par un outil de
coupe entraîné électriquement et outil de coupe de cheveux avec des moyens pour l'éxecution
du procédé
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI NL PT SE |
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Priorität: |
04.10.1997 DE 19743853
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.04.1999 Patentblatt 1999/15 |
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Patentinhaber: Braun GmbH |
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Kronberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Cimbal, Jochen
61169 Friedberg (DE)
- Bergk, Günther
65527 Niedernhausen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 606 719 US-A- 5 274 735
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DE-C- 19 534 464 US-A- 5 600 888
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung der Menge des von
einem elektrisch angetriebenen Schneidwerkzeug geschnittenen Schneidguts sowie ein
Haarschneidegerät mit einer Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens. Das
erfindungsgemäße Verfahren ist für Schneidwerkzeuge geeignet, mit denen Schneidgut
in einer Mehrzahl von einzelnen Schneidvorgängen geschnitten wird, und insbesondere
für solche gedacht, deren Funktion nach einer gewissen Betriebszeit durch das geschnittene
Schneidgut beeinträchtigt wird. Bevorzugte Anwendung findet dieses Verfahren beispielsweise
zur Messung und Anzeige des Verschmutzungsgrads eines elektrisch angetriebenen Rasierapparats,
Bartschneiders oder dgl..
[0002] Aus der US-A-5,111,580 ist es bekannt, als Maß für die Verschmutzung eines Rasierapparats
die Anzahl der Rasuren zu zählen. Ferner ist bereits ein Verfahren bekannt, bei dem
abhängig von der Betriebszeit die Notwendigkeit einer Reinigung des Rasierapparats
angezeigt wird. Da je nach Stärke des Bartwuchses etc. und den Rasiergewohnheiten
des jeweiligen Benutzers sich während einer vorgegebenen Zeit oder Anzahl von Rasuren
unterschiedliche Mengen von Rasierstaub im Scherkopf ansammeln, kann mit derartigen
Verfahren der Zeitpunkt für die Notwendigkeit einer Reinigung nur relativ ungenau
angegeben werden.
[0003] Weiterhin ist es aus der JP-A-02-241480 bekannt, mittels einer Lichtschranke die
Menge des angesammelten Rasierstaubs im Scherkopf zu messen und nach Überschreiten
eines Schwellwerts einen Hinweis auf die erforderliche Reinigung auszugeben.
[0004] Aus der DE-A-19606719 ist ein Verfahren bekannt, bei dem durch die Auswertung der
von wenigstens einem bewegbaren Untermesser oder Obermesser eines Scherkopfs eines
Rasierapparats ausgehenden Geräusche deren Verschmutzung bestimmt, und erforderlichenfalls
dem Benutzer ein entsprechender Reinigungshinweis gegeben wird.
[0005] Ein Rasierapparat, dessen Verschmutzungsgrad nach einem der beiden letztgenannten
Verfahren bestimmt wird, enthält im Scherkopf notwendigerweise entsprechende Meßeinrichtungen.
Dadurch erhöht sich gegenüber einem Rasierapparat ohne Verschmutzungsanzeige der konstruktive
Aufwand beträchtlich.
[0006] Aus der US 5,274,735 ist ein Rasierapparat mit einer Verschmutzungsanzeige bekannt,
bei dem eine Messung des vom Rasierermotor aufgenommenen Stroms durch einen Mikrocomputer
erfolgt, dem entweder dem Strom oder Stromspitzen proportionale Spannungswerte in
digitaler Form zugeführt werden. Wegen der A/D-Wandlung wird jeweils entweder die
momentane Größe des Stroms innerhalb der Abtastintervalle (Fig. 1 der US 5,274,735)
oder der Spitzenwert des Stroms innerhalb der Intervalle (Fig. 2 der US 5,274,735)
gemessen, die natürlich von Intervall zu Intervall unterschiedlich sein können, d.h.
der gemessene Strom wird im Allgemeinen gewissen Schwankungen unterliegen. Aus der
US 5,274,735 ist aber nicht bekannt, die Schwankungen des Stroms als Maß für die Größe
der Verschmutzung heranzuziehen, sondern die US 5,274,735 offenbart lediglich, den
gemessenen Strom (der sich aus einem Gleich-UND einem Wechselstromanteil zusammensetzt)
mit einem Schwellwert zu vergleichen. Ist der gemessene Strom größer als der Schwellwert,
wird eine Anzeige für die Notwendigkeit einer Reinigung aktiviert.
[0007] Es ist sehr zu bezweifeln, daß die aus der US 5,274,735 bekannte Methode zur Bestimmung
des Verschmutzungsgrads eines Rasierers eine zuverlässige Anzeige für den Verschmutzungsgrad
des Scherkopfs liefern kann. Die US 5,274,735 lehrt zwar, den vom Rasierermotor aufgenommenen
Strom unmittelbar nach dem Einschalten des Rasierers bei einer Drehzahl von 6000 U/min
zu messen, damit der vom jeweiligen Benutzer abhängige Druck, mit dem der Rasierer
auf die Haut gepreßt wird, das Meßergebnis nicht verfälschen kann, vgl. US 5,274,735,
Spalte 8, Zeilen 37-42. Tatsächlich ist aber die Größe des Motorstroms hauptsächlich
von der Reibung der Scherteile untereinander abhängig und nicht von der Menge des
innerhalb des Scherkopfs angesammelten Bartstaubs. Beispielsweise ist die Reibung
zwischen Obermesser und Untermesser bei einem gereinigten und (dadurch) entölten Scherkopf
viel höher als bei einem ungereinigten, beispielsweise durch Hautfett geschmierten
Scherkopf.
[0008] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zur Bestimmung der
Menge des von einem elektrisch angetriebenen Schneidwerkzeug geschnittenen Schneidguts
anzugeben, das ohne Eingriff in die Konstruktion des Schneidwerkzeugs realisierbar
ist, und eine sehr genaue Mengenmessung ermöglicht. Insbesondere ist es Aufgabe der
Erfindung, ein Verfahren zur Bestimmung und Anzeige des Verschmutzungsgrads eines
elektrisch angetriebenen Schneidwerkzeugs anzugeben. Ferner ist es Aufgabe der Erfindung,
ein Schneidwerkzeug mit einer Schaltungsanordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens anzugeben.
[0009] Das erfindungsgemäße Verfahren beruht auf der Erkenntnis, daß die Stromaufnahme eines
elektrisch angetriebenen Schneidwerkzeugs Schwankungen unterworfen ist, die durch
die wechselnde Belastung des Schneidwerkzeugs beim Schneiden des Schneidguts hervorgerufen
werden. Erfindungsgemäß werden diese durch die einzelnen Schneidvorgänge bedingten
Schwankungen des vom Antriebsmotor des Schneidwerkzeugs aufgenommenen Stroms erfaßt,
ausgewertet und als Maß für die Menge des geschnittenen Schneidguts verwendet.
[0010] Bei der vorliegenden Erfindung wird nur der dem Gleichstrom überlagerte Wechselstromanteil
(d.h. die Stromschwankungen) des Motorstroms ausgewertet, wogegen bei der US 5,274,735
die Größe des vom Rasierermotor aufgenommenen Stroms (nicht die Größe der Stromschwankungen
!) gemessen und mit einem Schwellwert verglichen wird, vgl. US 5,274,735, Spalte 8,
Zeile 25-29.
[0011] Da beispielsweise bei einem Rasierapparat die geschnittenen Haare sich im Innern
des Scherkopfs ansammeln und im Laufe der Zeit die Funktion des Geräts beeinträchtigen
können, muß dieser von Zeit zu Zeit gereinigt werden. Gemäß einer Fortbildung der
Erfindung wird daher nach Erreichen eines bestimmten Referenzwerts für die Menge des
geschnittenen Schneidguts eine Anzeigeeinrichtung aktiviert, die den Benutzer über
die Notwendigkeit einer Reinigung informiert.
[0012] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Rasierapparats als Ausführungsbeispiel
erläutert. Die
[0013] Der erste Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, die Schwankungen
des Stroms zu erfassen, der vom Antriebsmotor des Rasierapparats aufgenommen wird,
d.h. ein entsprechendes Meßsignal zu erzeugen. Dies erfolgt durch einen Meßaufnehmer,
beispielsweise einen im Motorstromkreis befindlichen Widerstand, an dem den Stromschwankungen
proportionale Spannungsschwankungen abgegriffen werden. Die Stromschwankungen können
jedoch auch durch induktive oder andere Bauelemente erfaßt werden.
Der zweite Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht aus der Filterung des
Meßsignals. Dadurch werden von den erfaßten Schwankungen alle die ausgefiltert, deren
Frequenz nicht innerhalb eines bestimmten Frequenzbereichs liegt. Dies kann beispielsweise
durch ein Tiefpaßfilter erfolgen, das vom Motor herrührende höherfrequente Störimpulse
unterdrückt. Ferner müssen niederfrequente Schwankungen des Motorstroms, die beispielsweise
durch eine schwankende Betriebsspannung hervorgerufen werden, unterdrückt werden.
Außerdem werden vorzugsweise nur Schwankungen berücksichtigt, deren Amplitude einen
voreinstellbaren Schwellwert übersteigt. Auf diese Weise werden aus dem Meßsignal
nur für den Schneidvorgang charakteristische Impulse gewonnen.
Der dritte Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht aus der Auswertung der
Impulse. Dies erfolgt in den beiden einfachsten Fällen durch Zählen der Anzahl oder
Aufsummieren der Länge der Impulse. Genauer ist eine Integration der Impulse.
Der vierte Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht aus dem Vergleich des
Zählwerts, der aufsummierten Länge, oder der aufintegrierten Fläche der Impulse mit
einem Referenzwert, der einer bestimmten Menge an geschnittenem Schneidgut entspricht.
Das Erreichen oder Überschreiten des Referenzwerts wird dann angezeigt. Dies kann
in an sich bekannter Weise durch eine optische, akustische oder sonstige Anzeige erfolgen.
Erforderlichenfalls werden noch Zwischenschritte, wie beispielsweise die Verstärkung
des Meßsignals und/oder der Impulse eingefügt.
[0014] Eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist in
der Zeichnung dargestellt. Diese Schaltungsanordnung ist ganz allgemein zur Auswertung
von Stromschwankungen geeignet, und daher nicht nur bei Schneidwerkzeugen verwendbar.
Weitere Ausgestaltungen sind in der Beschreibung beschrieben.
[0015] Wie in der einzigen Figur dargestellt ist, enthält die Schaltungsanordnung einen
Meßaufnehmer, eine Filterschaltung, eine Auswerteschaltung und eine Anzeigevorrichtung.
[0016] Der Meßaufnehmer besteht aus einem Meßwiderstand R1, der in den Stromkreis eines
über einen Schalter S1 ein-/ausschaltbaren Gleichstrommotors M geschaltet ist, der
durch einen zweizelligen Akkumulator AC1, AC2 mit Strom versorgt wird. Der Meßwiderstand
ist Teil eines Spannungsteilers aus drei Widerständen R1, R2, R6, an dem die Spannung
des Akkumulators anliegt. Dieser dient auch zur Stromversorgung der Filterschaltung,
Auswerteschaltung und der Anzeigevorrichtung. Bei anderen Ausführungen dient eine
Batterie oder ein Netzteil als Stromversorgung.
[0017] Die Filterschaltung besteht aus einem aktiven Bandpaßfilter, das ein erstes Tiefpaßfilter
R3/C1 mit einer ersten Grenzfrequenz und ein zweites Tiefpaßfilter R4/C2 mit einer
zweiten Grenzfrequenz sowie einen Operationsverstärker A enthält. Das zweite Tiefpaßfilter
R4/C2 ist zwischen den Verbindungspunkt des Meßwiderstands R1 mit dem nächsten Widerstand
R2 des Spannungsteilers und den nichtinvertierenden Eingang des Operationsverstärkers
A, und das erste Tiefpaßfilter R3/C1 zwischen den Verbindungspunkt des nächsten Widerstands
R2 mit dem dritten Widerstand R6 des Spannungsteilers und den invertierenden Eingang
des Operationsverstärkers A geschaltet. Der Ausgang des Operationsverstärkers A ist
mit der Auswerteschaltung IC und über einen Widerstand R5 mit dem Pluspol des Akkumulators
verbunden.
[0018] Die Auswerteschaltung besteht aus einem Mikrokontroller IC, an den die Anzeigevorrichtung
D angeschlossen ist. Diese besitzt mehrere Segmente, die zur Anzeige des Verschmutzungsgrads
des Scherkopfs und des Ladezustands des Akkumulators vom Mikrokontroller IC einzeln
angesteuert werden können. Der Ladezustand wird in dem in der Figur dargestellten
Beispiel in 20%-Schritten angezeigt. Natürlich kann die Verschmutzungsanzeige auch
durch eine Leuchtdiode, einen elektroakustischen Wandler oder dgl. erfolgen. Der Mikrokontroller
IC ist mit einer Vorrichtung verbunden, durch die der Zählwert und damit die Verschmutzungsanzeige
auf Null zurückgesetzt werden kann. Dies kann beispielsweise ein Schalter S2 sein,
der in an sich bekannter Weise am Scherkopf angeordnet ist, sodaß bei Abnahme des
Scherkopfs automatisch das Zurücksetzen erfolgt.
[0019] Das erste Tiefpaßfilter R3/C1 dient zur Unterdrückung von Störsignalen, die insbesondere
vom Kommutator des Gleichstrommotors M hervorgerufen werden. Es besitzt eine höhere
Grenzfrequenz als das zweite Tiefpaßfilter R4/C2. Die Bandpaßcharakteristik der Filterschaltung
ergibt sich dadurch, daß das eine Tiefpaßfilter an den invertierenden Eingang und
das andere an den nichtinvertierenden Eingang des Operationsverstärkers A angeschlossen
ist. Durch den Widerstand R6 des Spannungsteilers wird ein Amplitudenschwellwert für
das Meßsignal festgelegt, sodaß nur Signale mit einer bestimmten Mindestgröße gefiltert
und ausgewertet werden.
[0020] Bei einer anderen Ausführung der Schaltungsanordnung ist die Filterschaltung in den
Mikrokontroller integriert.
[0021] Zur Unterdrückung hochfrequenter Störungen kann zwischen die Eingänge des Operationsverstärkers
A ein Kondensator geschaltet sein.
1. Verfahren zur Bestimmung der Menge des von einem elektrisch angetriebenen Schneidwerkzeug
geschnittenen Schneidguts, bei dem die Schwankungen des während des Schneidvorgangs
vom Antrieb des Schneidwerkzeugs aufgenommenen Stroms erfaßt werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Bestimmung der Menge des geschnittenen Schneidguts die Schwankungen des Stroms
ausgewertet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stromschwankungen in Spannungsschwankungen oder dgl. umgewandelt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß von den erfaßten Schwankungen alle die ausgefiltert werden, deren Frequenz nicht
innerhalb eines bestimmten Frequenzbereichs liegt, sodaß nur für den Schneidvorgang
charakteristische Impulse ausgewertet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Auswertung der Impulse die Anzahl der Impulse gezählt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Auswertung der Impulse die Länge der Impulse aufaddiert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Auswertung der Impulse die Impulse aufintegriert werden.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß nur Impulse ausgewertet werden, deren Amplitude einen bestimmten Schwellwert übersteigt.
8. Verwendung des Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Bestimmung und
Anzeige des Verschmutzungsgrads eines Schneidwerkzeugs, insbesondere eines Rasierapparats,
Bartschneiders oder dgl.,
dadurch gekennzeichnet,
daß nach Erreichen eines bestimmten Schwellwerts für die Menge des geschnittenen Schneidguts
eine Anzeigeeinrichtung zur Information des Benutzers über die Notwendigkeit einer
Reinigung aktiviert wird.
9. Elektrisch angetriebenes Haarschneidegerät, insbesondere Rasierapparat oder Bartschneider,
dadurch gekennzeichnet,
daß es eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden
Ansprüche aufweist, die einen Meßaufnehmer zur Erzeugung eines Meßsignals für den
vom Antrieb des Schneidwerkzeugs aufgenommenen Strom, eine Einrichtung zur Filterung
des Meßsignals, und eine Einrichtung zur Auswertung des gefilterten Meßsignals aufweist.
10. Haarschneidegerät nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Meßaufnehmer aus einem Widerstand (R1) besteht.
11. Haarschneidegerät nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur Filterung mindestens ein Tiefpaßfilter oder ein Bandpaßfilter
enthält.
12. Haarschneidegerät nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Bandpaßfilter ein erstes Tiefpaßfilter (R3/C1) mit einer ersten Grenzfrequenz
und ein zweites Tiefpaßfilter (R4/C2) mit einer zweiten Grenzfrequenz sowie einen
Operationsverstärker (A) enthält, und daß das eine Tiefpaßfilter an den invertierenden
und das andere Tiefpaßfilter an den nichtinvertierenden Eingang des Operationsverstärkers
(A) angeschlossen sind.
13. Haarschneidegerät nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur Auswertung des gefilterten Meßsignals einen Mikrokontroller (IC)
enthält.
14. Haarschneidegerät nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß es eine Anzeigeeinrichtung (D) für den Verschmutzungsgrad aufweist, die vom Mikrokontroller
(IC) ansteuerbar ist.
15. Haarschneidegerät nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß es eine Vorrichtung (S2) zum Zurücksetzen der Anzeige des Verschmutzungsgrads aufweist,
die mit dem Mikrokontroller (IC) verbunden ist.
16. Haarschneidegerät nach einem der Ansprüche 9 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß es eine Einrichtung zur Einstellung eines Schwellwerts (R6) für das Meßsignal aufweist.
1. A method of determining the quantity of the material cut by an electrically powered
cutting tool, in which the fluctuations of the current consumed by the drive mechanism
of the cutting tool during the cutting operation are detected,
characterized in that the fluctuations of the current are evaluated for determining the quantity of the
cut material.
2. The method as claimed in claim 1,
characterized in that the current fluctuations are converted into voltage fluctuations or the like.
3. The method as claimed in claim 1 or 2,
characterized in that from the fluctuations detected all those are filtered whose frequency is outside
a specific frequency range so that only pulses that are characteristic of the cutting
operation are evaluated.
4. The method as claimed in claim 3,
characterized in that the evaluation of pulses includes performing a count of the number of pulses.
5. The method as claimed in claim 3,
characterized in that the evaluation of pulses includes performing a total of the length of the pulses.
6. The method as claimed in claim 3,
characterized in that the evaluation of pulses includes performing an integration of the pulses.
7. The method as claimed in any one of the preceding claims,
characterized in that only such pulses are evaluated whose amplitude exceeds a predetermined threshold
value.
8. Use of the method according to any one of the preceding claims for determining and
indicating the degree of soiling of a cutting tool, particularly a shaving apparatus,
beard trimmer or the like,
characterized in that an indicating device alerting the user to the need for cleaning is activated when
the quantity of the cut material reaches a predetermined threshold value.
9. An electrically powered hair cutting apparatus, in particular a shaving apparatus
or beard trimmer,
characterized in that it includes a circuit arrangement for implementing the method according to any one
of the preceding claims, said circuit arrangement including a detecting element for
generating a measuring signal for the current consumed by the drive mechanism of the
cutting tool, a device for filtering the measuring signal, and a device for evaluating
the filtered measuring signal.
10. The hair cutting apparatus as claimed in claim 9,
characterized in that the detecting element is comprised of a resistor (R1).
11. The hair cutting apparatus as claimed in claim 9 or 10,
characterized in that the filter device comprises at least one low-pass filter or a band-pass filter.
12. The hair cutting apparatus as claimed in claim 11,
characterized in that the band-pass filter includes a first low-pass filter (R3/C1) with a first cut-off
frequency and a second low-pass filter (R4/C2) with a second cut-off frequency as
well as an operational amplifier (A), and that the one low-pass filter is connected
to the inverting input while the other low-pass filter is connected to the non-inverting
input of the operational amplifier (A).
13. The hair cutting apparatus as claimed in any one of the claims 9 to 12,
characterized in that the device for evaluating the filtered measuring signal comprises a microcontroller
(IC).
14. The hair cutting apparatus as claimed in claim 13,
characterized in that it includes a device (D) indicating the degree of soiling which is selectable by
the microcontroller (IC).
15. The hair cutting apparatus as claimed in claim 13 or 14,
characterized in that it includes a device (S2) for resetting the soiling indication which is connected
to the microcontroller (IC).
16. The hair cutting apparatus as claimed in any one of the claims 9 to 15,
characterized in that it includes a device for setting a threshold value (R6) for the measuring signal.
1. Procédé pour la détermination de la quantité de la matière de coupe coupée par un
outil de coupe entraîné électriquement, dans lequel sont saisies les fluctuations
du courant absorbé par l'entraînement de l'outil de coupe pendant le processus de
coupe,
caractérisé en ce que, pour la détermination de la quantité de la matière de coupe coupée, les fluctuations
de courant sont évaluées.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les fluctuations de courant sont transformées en fluctuations de tension ou éléments
semblables.
3. Procédé suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que, parmi les fluctuations saisies, sont extraites par filtrage toutes celles dont la
fréquence ne se trouve pas dans une plage de fréquence déterminée, de sorte que seules
des impulsions caractéristiques pour le processus de coupe sont évaluées.
4. Procédé suivant la revendication 3, caractérisé en ce que le nombre des impulsions est compté lors de l'évaluation des impulsions.
5. Procédé suivant la revendication 3, caractérisé en ce que la longueur des impulsions est additionnée lors de l'évaluation des impulsions.
6. Procédé suivant la revendication 3, caractérisé en ce que les impulsions sont intégrées lors de l'évaluation des impulsions.
7. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que seules sont évaluées des impulsions dont l'amplitude dépasse une valeur de seuil
déterminée.
8. Utilisation du procédé suivant l'une des revendications précédentes, pour la détermination
et l'affichage du degré d'encrassement d'un outil de coupe, en particulier d'un rasoir,
d'une tondeuse à barbe, etc. ..., caractérisée en ce qu'après obtention d'une valeur de seuil déterminée pour la quantité de la matière de
coupe coupée, un dispositif d'affichage est activé pour l'information de l'utilisateur
quant à la nécessité d'un nettoyage.
9. Tondeuse entraînée électriquement, en particulier rasoir ou tondeuse à barbe, caractérisée en ce qu'elle présente, pour l'exécution du procédé suivant l'une des revendications précédentes,
un agencement de circuit qui présente un capteur de mesure pour la production d'un
signal de mesure pour le courant absorbé par l'entraînement de l'outil de coupe, un
dispositif pour le filtrage du signal de mesure et un dispositif pour l'évaluation
du signal de mesure filtré.
10. Tondeuse suivant la revendication 9, caractérisée en ce que le capteur de mesure consiste en une résistance (R1).
11. Tondeuse suivant la revendication 9 ou 10, caractérisée en ce que le dispositif pour le filtrage comporte au moins un filtre passe-bas ou un filtre
passe-bande.
12. Tondeuse suivant la revendication 11, caractérisée en ce que le filtre passe-bande comporte un premier filtre passe-bas (R3/C1), avec une première
fréquence limite, et un second filtre passe-bas (R4/C2), avec une seconde fréquence
limite, ainsi qu'un amplificateur opérationnel (A) et en ce qu'un filtre passe-bas est raccordé à l'entrée inversante et l'autre filtre passe-bas
est raccordé à l'entrée non inversante de l'amplificateur opérationnel (A).
13. Tondeuse suivant l'une des revendications 9 à 12, caractérisée en ce que le dispositif pour l'évaluation du signal de mesure filtré comporte un microcontrôleur
(IC).
14. Tondeuse suivant la revendication 13, caractérisée en ce qu'elle présente, pour le degré d'encrassement, un dispositif d'affichage (2) qui peut
être commandé par le microcontrôleur (IC).
15. Tondeuse suivant la revendication 13 ou 14, caractérisée en ce que, pour la remise à l'état initial de l'affichage du degré d'encrassement, elle présente
un organe (S2) qui est raccordé au microcontrôleur (IC).
16. Tondeuse suivant l'une des revendications 9 à 15, caractérisée en ce qu'elle présente un dispositif pour le réglage d'une valeur de seuil (R6) pour le signal
de mesure.
