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EP 0 908 313 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.03.2002 Patentblatt 2002/10 |
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Anmeldetag: 05.10.1998 |
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Eierbeschriftungsmaschine
Machine for lettering of eggs
Machine pour lettrer des oeufs
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE DK FR GB LI NL |
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Priorität: |
06.10.1997 CH 233597 12.01.1998 CH 3698
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.04.1999 Patentblatt 1999/15 |
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Patentinhaber: Nuovo AG Eierverarbeitungsmaschinen |
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8330 Pfäffikon (CH) |
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Erfinder: |
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- Fischer, Roland
8712 Stäfa (CH)
- Isler, Werner
8330 Pfäffikon (CH)
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Vertreter: Patentanwälte Feldmann & Partner AG |
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Kanalstrasse 17 8152 Glattbrugg 8152 Glattbrugg (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 4 414 477 GB-A- 356 770 US-A- 3 094 920
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GB-A- 334 735 US-A- 1 906 094 US-A- 4 843 958
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zur Beschriftung von Stückgütern
mit unregelmässiger Beschriftungsoberflächenhöhe, nämlich von unsortierten Eiern unterschiedlicher
Grösse, die auf einem Eierkarton angeordnet sind, mit den Merkmalen des Oberbegriffes
des Patentanspruches 1.
[0002] Immer häufiger werden Eier mit unterschiedlichen Informationen beschriftet. Neben
dem Legedatum werden beispielsweise der Name des Lieferanten, eine Kontrollnummer
sowie die Haltungsart der Hühner auf die Eier aufgedruckt. Damit trotz allen Informationen
nicht das gesamte Ei vollständig bedruckt sein muss, wird mit immer kleinerer Schrift
gearbeitet. Dies verlangt eine optimal arbeitende Maschine zur Beschriftung von Eiern.
Dabei ist zu beachten, dass bei steigendem Qualitätsbedarf gleichzeitig eine quantitative
Steigerung erwünscht wird. Diese beiden Ziele widersprechen sich normalerweise.
[0003] Maschinen zur Beschriftung von Eiern sind entsprechend bekannt. Während ältere Systeme
wie beispielsweise aus den US-3 094 920 und US-1 906 094 noch mit Kontaktdruck arbeiteten,
beispielsweise mittels Stempel- oder Tampondruckvorrichtungen, arbeiten moderne Eierbeschriftungsmaschinen
mit Tintenstrahldrucker, wie sie aus der Computertechnik bekannt und in der DE-4 414
477 A sowie der US-4 843 958 A offenbart sind. Dies hat den Vorteil, dass man auch
eine graphische Gestaltung ohne grossen Aufwand über einen PC erreichen kann.
[0004] Während in grossen Hühnerfarmen die Eier gereinigt und sortiert zur Beschriftungsmaschine
gelangen und diese entsprechend unter annähernd identischen Verhältnissen sehr schnell
arbeiten können, ist dies bei landwirtschaftlichen Betrieben, die Hühnerhaltung als
Nebenverdienst haben, nicht der Fall. Hier gelangen die Eier meist unsortiert auf
sogenannte Eierhöckerkartons, und diese Kartons mit den Eiern werden in entsprechende
Beschriftungsmaschinen eingelegt, worauf ein fahrbarer Druckkopf entsprechend der
Rasterung der Eierkartons über die Eier, die sich darauf befinden, kontaktlos hinweg
bewegt wird, wobei der Druckkopf vertikal über jedem Ei mit gleichbleibender Distanz
in bezug auf die Höhe des Eierkartons jeweils anhält und jedes Ei mit einem Tintenstrahldrukker
beschriftet.
[0005] Der Grössenunterschied der nicht sortierten Eier ist erheblich. Entsprechend wird
der Druckkopf mit einem Sicherheitsabstand über die Eier hinweg bewegt. Die Kleinheit
jedoch der gewünschten Schrift führt nun dazu, dass diese bei grossen Eiern, bei denen
somit der Abstand zum Tintenstrahldruckkopf relativ klein ist, exakt und kräftig erkennbar
ausfällt, während bei kleinen Eiern, der Tintenstrahl bis zum Auftreffen auf das Ei
zu weit von der Düse des Tintenstrahldruckers entfernt ist und somit die Schrift verschwommen
wird. Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Eier nicht besonders genau vertikal
ausgerichtet in den Eierkartons liegen. Dies führt zusätzlich dazu, dass der Druckstrahl
mit einem relativ grossen Abweichungswinkel von der Vertikalen auf die Eioberfläche
auftritt, wodurch die gesamte Beschriftung erheblich verzerrt wird.
[0006] Meist werden die gleichen oder ähnlichen Informationen auch auf den Eierschachteln
angebracht. Die Schachteln, die auch nebeneinander gestellt werden und dann vom Druckkopf
überfahren werden, haben recht unterschiedliche Deckelhöhen, einerseits durch qualitative
Unterschiede andererseits weil oft die Schachteln nicht vollständig korrekt verschlossen
sind.
[0007] Stempel- oder Tampondruckvorrichtungen erfordern einen direkten Kontakt. Dies wird
gemäss der US-3'094'920-A und der US-1'906'094-A durch gefederte Stempel erreicht.
Eierbeschriftungsmaschinen mit Tintenstrahldrucker gemäss DE-44'14'477-A und US-4'843'958-A
ordnen den Tintenstrahldrucker fest an.
[0008] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Maschine zur Beschriftung
von Stückgütern mit unterschiedlicher Beschriftungsoberflächenhöhe, nämlich unsortierten
Eiern unterschiedlicher Grösse, die auf einem Eierkarton angeordnet sind, bereitzustellen,
ohne dass dabei eine merkbare Qualitätseinbusse stattfindet.
[0009] Diese Aufgabe löst eine Maschine mit den Merkmalen des Patentanspruches 1. Dank des
Vorhandenseins eines Tastfusses an einem vertikal beweglichen Arm, kann nun der Tintenstrahldrucker
mit der Tintenpatrone unter gleichbleibender Distanz zur Eioberschale über dieselbe
hinweg bewegt werden.
[0010] Die Länge des Tastfusses in bezug auf die Bewegungsrichtung beeinflusst im wesentlichen
die mögliche maximale Anpassung der Bewegung an die Eioberfläche. Ist der Tastfuss
sehr kurz, so treten äusserst starke Auf- und Abbewegungen auf, die bei den erforderlichen
Druckgeschwindigkeiten zu einem Tanzen des Tastfusses auf den Eiern führen können.
Es hat sich daher als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die Länge des Tastfusses
in bezug auf die Bewegungsrichtung mindestens die Länge von zwei einander in einem
Eierhöckerkarton benachbarten Eiern aufweist. Eine verbesserte Anpassung des Tastfusses
an die zu bedruckende Oberfläche kann zudem erreicht werden, indem der Tastfuss am
vertikal beweglichen Arm um eine parallel zur Längserstreckung des Tastfusses verlaufenden
Achse schwenkbeweglich ist. Damit ist auch sichergestellt, dass Eier, die nicht exakt
vertikal in den Eierkarton gestellt worden sind, korrekt beschriftbar sind.
[0011] Ist an einem der beiden parallelen Schwenkarme der Parallelogrammlenkung eine mit
dem Gehäuse verbundene, einstellbare Zugfeder angeordnet, so kann damit das am Vertikal-Arm
anliegende Gewicht kompensiert werden. Dies ist vor allem deshalb von Vorteil, weil
die mit dem Druckkopf kombinierte Tintenpatrone sich während des Druckens langsam
entleert. Somit muss die Einstellung der Gewichtskompensation während der Benutzung
nachgeregelt werden können. Andernfalls wäre der Tastfuss bei voller Tintenpatrone
zu träge, und bei den hier auftretenden Arbeitsgeschwindigkeiten könnten Eier zerstört
werden und somit der Druckkopf verkleben. Würde man jedoch die Gewichtskompensation
nur auf den Drucker mit voller Patrone einstellen, so würde der Tastkopf zu tanzen
beginnen, so bald sich die Patrone weitgehend entleert hat. Prinzipiell kann man hierzu
auch schwingungsdämmende Mittel vorsehen. Eine Möglichkeit, die ohne zusätzlichen
Kostenaufwand realisierbar ist, besteht darin, die Steuerleitungen zwischen Druckkopf
und dem fahrbaren Gehäusekopf als gewölbt verlaufendes Flachkabel zu gestalten, welches
dann eine schwingungsdämmende Wirkung ausüben wird.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsformen des Erfindungsgegenstandes gehen aus den
abhängigen Ansprüchen hervor, und deren Bedeutung, sofern nicht bereits beschrieben,
geht aus der nachfolgenden Beschreibung hervor.
[0013] In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
vereinfacht dargestellt. Hierbei wurden lediglich die für die Erfindung wesentlichen
Elemente dargestellt, während der gesamte Gehäuseanteil, der Steuer- und Antriebsteil
des fahrbaren Kopfes sowie der Aufnahmebereich für die Stückgüter beziehungsweise
der Eierkartons allesamt weggelassen wurden. Nur der für die Erfindung wichtige fahrbare
Kopf, an dem der hin und her bewegbare Tintenstrahldrucker mechanisch befestigt ist,
wurde dargestellt. Es zeigt:
- Figur 1
- eine Frontalansicht auf den fahrbaren Kopf einer Beschriftungsmaschine mit darunter
angeordnetem Eierhöckerkarton und einigen darauf angebrachten Eiern.
- Figur 2
- einen Teilschnitt durch den fahrbaren Kopf im Bereich des vertikalen, beweglichen
Armes, an dem der Tintenstrahldrucker befestigt ist.
- Figur 3
- zeigt dieselbe Ansicht wie Figur 1 unter Weglassung des Eierkartons, wobei der Tintenstrahldrucker
in einer tieferen Position dargestellt ist.
- Figur 4a und 4b
- zeigen eine Ansicht des Tastfusses von der Seite und von vorne.
[0014] Sämtliche erfindungswesentlichen Teile sind allein schon aus der Figur 1 ersichtlich.
Die gesamte Maschine, die insbesondere die Schienen zur Bewegung des fahrbaren Wagens
1 umfasst, sowie die entsprechenden Antriebs- und Steuerungsmittel sind hier weggelassen
worden, da sie in ihrer Gestaltung ohne Änderung beibelassen werden können, so dass
lediglich, die für die Erfindung hier wesentlichen Elemente dargestellt sind. Dies
betrifft insbesondere den fahrbaren Wagen 1. Dieser ist entsprechend des Doppelpfeiles
B hin und her bewegbar. Die Bewegung vertikal zur Zeichnungsebene erfolgt bei gewissen
Eierbeschriftungsmaschinen ebenfalls durch Verschiebung des Wagens 1, bei einfacheren
Anlagen wird jedoch bevorzugterweise der Eierhöckerkarton K um eine Reihe weiter verschoben.
Damit beschränkt sich die Bewegung des fahrbaren Wagens 1 auf eine reine Hin- und
Herbewegung.
[0015] Der Wagen 1, der auch als fahrbarer Kopf bezeichnet wird, umfasst eine Tragplatte
10, an der ein Gehäuse 11 anschliesst. Innerhalb des Gehäuses 11 ist eine Parallelogrammlenkung
5 schwenkbeweglich angeordnet. Die Parallelogrammlenkung besteht aus den beiden schwenkbaren,
parallelen Führungsarmen 12, die einseitig über Achsen 13, 13' mit festen Teilen des
fahrbaren Wagens 1, beispielsweise mit dem Gehäuse 11, schwenkbar verbunden sind.
Die beiden gegenüberliegenden Enden der schwenkbaren Führungsarme 12 sind gelenkig
mit einem vertikal beweglichen Arm 4 verbunden. Um eine möglichst leicht gängige Bewegung
zu erreichen, sind sämtliche Lager 13 als Kugellager ausgestaltet. Dies ist beispielsweise
aus der Figur 2 ersichtlich. Im dargestellten Beispiel ist lediglich die Achse 13'
mit dem Gehäuse 11 verbunden. Die Parallelogrammlenkung 5 erlaubt somit eine exakt
vertikale Auf- und Abbewegung des beweglichen Armes 4. Am Ende dieses beweglichen
Armes 4 ist der Tintenstrahldrucker 2 mit seiner Tintenpatrone auswechselbar befestigt.
Er ist dabei im wesentlichen form- und kraftschlüssig im Tastfuss 3 gehalten. Der
Tintenstrahldrukker 2, der ein handelsübliches Element ist, wird über eine Steuerleitung
6 gesteuert und gespeist. Die Steuerleitung 6 wird bevorzugterweise als Flachkabel
gestaltet. Dieses Flachkabel stellt die Verbindung zwischen dem Tintenstrahldrucker
2 und einer Steuereinheit, die hier nicht dargestellt ist, dar. Das Kabel verläuft
im hier sichtbaren Bereich lediglich zwischen dem Tintenstrahldrucker 2 und dem Wagen
1. Da sich der Tintenstrahldrucker 2 in Relation zum Wagen 1 auf und ab bewegen sowie
eine beschränkte Schwenkbewegung durchführen kann, muss die Steuerleitung, die als
Flachkabel gestaltet ist, genügend lang gestaltet sein, um diesen Bewegungen folgen
zu können.
[0016] Am vertikalen, beweglichen Arm 4 ist eine Aufnahme 7 schwenkbeweglich angeordnet.
Die Schwenkbewegung erfolgt um eine Anpassachse 8, die parallel zur Längsverlaufsrichtung
des Tastfusses 3 angeordnet ist und den vertikalen, beweglichen Arm 4 durchsetzt.
Damit kann der Tastfuss 3 sowohl eine Auf- und Abbewegung als auch eine seitliche
Schwenkbewegung durchführen. Der eigentliche Tastfuss 3 ist mit der Aufnahme 7 verbunden.
Der Tastfuss 3 ist in den Figuren 4a und 4b detailliert dargestellt. Er besteht im
wesentlichen aus einer gewölbten Kufe 30, die einen in Längsrichtung verlaufenden
Schlitz 31 aufweist. An der Kufe 30 ist seitlich ein stufenförmig gestaltetes Befestigungsblech
32 vorgesehen. Der Tintenstrahldrucker 2 ist auf der Aufnahme 7 so gehalten, dass
er genau über den Schlitz 31 in der Kufe 30 angeordnet ist, wobei sichergestellt ist,
dass das abgetastete Ei mit dem Tintenstrahldrucker selber nicht in Berührung kommen
kann. Ein Problem bei diesen schnell arbeitenden Eierbeschriftungsmaschinen besteht
darin, dass bei der Abtastung entlang den Eiern erhebliche Auf- und Abbewegungen stattfinden,
so dass die Bewegung äusserst leichtgängig erfolgen muss, ohne dass dabei der Tastfuss
3 über die Eier hinweg zu tanzen beginnt. Hierzu sind verschiedene Vorkehrungen vorgesehen.
Einerseits erfolgt über eine Zugfeder 14 ein Gewichtsausgleich, um das Gewicht des
Tastfusses 3, des Tintenstrahldruckers 2, der Aufnahme 7 und des beweglichen Armes
4 weitgehend zu kompensieren. Trotz dieser Kompensation wurden während des Bedruckens
immer noch Eier zerschlagen, was längere Zeit unerklärlich schien. Nach längeren Versuchen
stellte man jedoch fest, dass Eier nur dann zerschlagen worden sind, wenn die Tintenpatrone
2' des Druckers 2 annähernd leer war. In diesem Falle begann der Tastfuss zu schwingen.
Entsprechend wurde eine Regulierschraube 15 vorgesehen, mittels derer die Kompensation
des Gewichtes entsprechend dem Gewicht der Tintenpatrone angepasst werden konnte.
Ein weiterer Vorteil wurde erreicht, indem eine verstellbare Anschlagschraube 16 angebracht
wurde, mittels derer die freie Beweglichkeit des vertikal beweglichen Armes 4 begrenzt
werden kann. Ist beispielsweise auf dem Eierkarton K eine Lücke vorhanden, so wird
hiermit sichergestellt, dass der Drucker nicht in diesen Bereich hinuntersinken kann.
Andernfalls würde der Gleitbügel 30 des Tastfusses 3 am nachfolgenden Ei unter Umständen
seitlich anschlagen und dieses zerstören.
[0017] Prinzipiell kann die Parallelogrammlenkung 5 nicht nur in bezug auf das anhängende
Gewicht kompensiert werden, sondern es kann auch in seiner Bewegung gedämpft werden.
Die einfachste Form besteht darin, die Steuerleitung 6 als ein relativ steifes Flachkabel
zu gestalten. Damit sind zusätzliche Mittel nicht mehr erforderlich. Es ist jedoch
auch durchaus denkbar, eines der Gelenke der Parallelogrammlenkung als Kunststoffgelenk
zu gestalten, das eine etwas erhöhte Reibung aufweist und somit eine dämpfende Funktion
ausübt.
[0018] An sich wird die Parallelogramm-Anordnung gewählt, um eine leicht bewegliche Führung
des Druckers zu erzielen, der eine Dämpfung ermöglicht, ohne dass zu starke vertikale
Beschleunigungskräfte auf die Eier wirken. Dasselbe kann auch erreicht werden, wenn
man den Drucker an einem genügend langen Schwenkarm anordnet. Dann führt der Druckkopf
eine quasi-vertikale Bewegung aus, die aber auch gedämpft werden kann, ohne dass die
gesamte Massenträgheit bei der Vertikalbewegung auftritt. Insofern sind also auch
Lösungen mit einem Schwenkarm als gleichwirkende Variante zum Parallelogramm anzusehen.
1. Maschine zur Beschriftung von Stückgütern mit unregelmässiger Beschriftungsoberflächenhöhe,
nämlich von unsortierten Eiern (E,E') unterschiedlicher Grösse, die auf einem Eierkarton
(K) angeordnet sind, wobei mindestens ein fahrbarer Wagen (1) vorhanden ist, der über
die Eier im Eierhöckerkarton höheneinstellbar hin und her bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Tintenstrahldrucker (2) mit Tintenpatrone (2') an einem Tastfuss (3) angeordnet
ist, der fest mit einem beweglichen Arm (4) verbunden ist, so dass der Tastfuss (3)
beim Druckvorgang in einer mindestens annähernd vertikalen Bewegung in Kontakt mit
dem zu bedruckenden Ei geführt ist, um mittels dem Tintenstrahldrucker (2) Informationen
auf die Eier zu drucken unter Beibehaltung einer relativ gleichbleibenden Distanz
zwischen Tintenstrahldrucker und Eioberfläche.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tastfuss (3) fest mit einem vertikal beweglichen Arm (4) einer Parallelogrammlenkung
(5) verbunden ist.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tastfuss (3) in Bezug auf die Bewegungsrichtung mindestens die Länge von zwei
einander in einem Eierhöckerkarton (K) benachbarten Eiern (E) aufweist.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tastfuss (3) so ausgestaltet ist, dass er den Tintenstrahldrucker (2) mit integrierter
Patrone (2') formschlüssig aufnehmen kann und die erforderlichen Steckkontakte für
Steuerleitungen (6) zwischen einer Eingabeeinrichtung und dem Tintenstrahldrucker
(2) aufweist.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerleitungen (6) als ein Flachkabel gestaltet sind.
6. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Parallelogrammlenkung (5) aus einem mit dem Maschinengehäuse (11) festverbundenen
Teil besteht, an dem zwei parallele Führungsarme (12) schwenkbeweglich gelagert sind
und deren beide freie Enden über den genannten vertikalen Arm (4) miteinander zu einem
Parallelogramm verbunden sind.
7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tastfuss (3) am vertikal beweglichen Arm (4) um eine parallel zur Längserstreckung
des Tastfusses verlaufenden Anpassachse (8) schwenkbeweglich ist.
8. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an einem der beiden parallelen Schwenkarme (12) der Parallelogrammlenkung (5) eine
mit dem Gehäuse (11) beziehungsweise einer Tragplatte (10) verbundene, einstellbare
(15) Zugfeder (14) angeordnet ist, mittels derer das am Vertikalarm (4) anliegenden
Gewicht kompensierbar ist.
9. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerleitungen (6) in einem gewölbten Flachkabel verlaufen, welches eine schwingungsdämmende
Wirkung aufweist.
10. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Parallelogrammlenkung (5) ein schwingungsdämmendes Organ angreift.
1. A machine for lettering piece goods with an irregular lettering surface, specifically
of unsorted eggs (E, E') of a differing size, which are arranged on an egg tray (K),
wherein there is present at least one traversable carriage (1) which is height-adjustably
movable to and fro over the eggs in the egg tray carton, characterised in that an ink jet printer (2) with an ink cartridge (21) is arranged on a feeler foot (3)
which is rigidly connected to a movable arm (4) so that the feeler foot (3) with the
printing procedure in an at least approximately vertical movement is guided in contact
with the egg to be printed, in order by way of the ink jet printer (2) to print information
on the eggs whilst retaining a relatively constant distance between the ink jet printer
and the egg surface.
2. A machine according to claim 1, characterised in that the feeler foot (3) is rigidly connected to a vertically movable arm (4) of a parallelogram
linkage (5).
3. A machine according to claim 1, characterised in that the feeler foot (3) with respect to the movement direction has at least the length
of two eggs (E) neighbouring one another in an egg tray (K).
4. A machine according to claim 1, characterised in that the feeler foot (3) is designed such that it may accommodate the ink jet printer
(2) with an integrated cartridge (2') with a positive fit, and comprises the required
insert contacts for the control leads (6) between an input means and the ink jet printer
5. A machine according to claim 4, characterised in that the control leads (6) are designed as a flat cable.
6. A machine according to claim 2, characterised in that the parallelogram linkage (5) consists of a part which is fixedly connected to the
machine housing (11) and on which there are pivotingly movably mounted two parallel
guide arms (12) and whose both free ends via the mentioned vertical arm (4) are connected
to one another into a parallelogram.
7. A machine according to claim 1, characterised in that the feeler foot (3) on the vertically movable arm (4) is pivotingly movable about
an adaptation pivot (8) running parallel to the longitudinal extension of the feeler
foot.
8. A machine according to claim 6, characterised in that on one of the two parallel pivot arms (12) of the parallelogram linkage (5) there
is arranged an adjustable (15) tension spring (14) which is connected to the housing
(11) or to a carrier plate (10) and by way of which the weight bearing on the vertical
arm (4) may be compensated.
9. A machine according to claim 4, characterised in that the control leads (6) run in an arcuate flate cable which has an oscillation damping
effect.
10. A machine according to claim 2, characterised in that on the parallelogram linkage (5) there engages an oscillation damping organ.
1. Machine pour écrire sur des objets dont la hauteur de la surface d'écriture est irrégulière,
à savoir sur des oeufs non triés (E, E') de différents calibres placés sur un carton
à oeufs (K), sachant qu'il y a au moins un chariot mobile (1) réglable en hauteur
pouvant aller et venir au-dessus des oeufs posés sur le carton à oeufs, caractérisée en ce qu'une imprimante à jet d'encre (2) avec cartouche d'encre (2') est placée sur un pied
palpeur (3) relié fixement à un bras mobile (4), de telle sorte que le pied palpeur
(3) lors de l'impression est mis en contact avec l'oeuf à marquer par un mouvement
au moins approximativement vertical, afin d'imprimer des informations sur les oeufs
au moyen de l'imprimante à jet d'encre (2) tout en conservant une distance relativement
constante entre l'imprimante à jet d'encre et la surface des oeufs.
2. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que le pied palpeur (3) est relié fixement à un bras mobile verticalement (4) d'un guide
en parallélogramme (5).
3. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que le pied palpeur (3) présente, dans le sens du déplacement, au moins une longueur
correspondant à la longueur de deux oeufs (E) adjacents dans le cartons à oeufs (K).
4. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que le pied palpeur (3) est réalisé de telle sorte qu'il peut recevoir par engagement
positif l'imprimante à jet d'encre (2) et la cartouche intégrée (2') et qu'il présente
les contacts à fiches nécessaires pour des conduites de commande (6) reliant le dispositif
dans lequel sont entrées les données à l'imprimante à jet d'encre (2).
5. Machine selon la revendication 4, caractérisée en ce que les conduites de commande (6) ont la forme d'un câble plat.
6. Machine selon la revendication 2, caractérisée en ce que le guide en parallélogramme (5) est composé d'une pièce solidaire du carter (11)
de la machine, sur laquelle sont fixées de façon pivotante deux bras de guidage parallèles
(12) et dont les deux extrémités libres sont reliées entre elles par le biais du bras
vertical cité (4) afin de former un parallélogramme.
7. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que le pied palpeur (3) pivote sur le bras mobile verticalement (4) autour d'un axe d'adaptation
(8) s'étendant parallèlement à l'étendue longitudinale du pied palpeur.
8. Machine selon la revendication 6, caractérisée en ce que sur l'un des deux bras pivotants (12) du guide en parallélogramme (5) est placé un
ressort de traction (14) réglable (15) relié au carter (11) ou plutôt à une plaque
de support (10), qui permet de compenser le poids s'exerçant sur le bras vertical
(4).
9. Machine selon la revendication 4, caractérisée en ce que les conduites de commande (6) s'étendent dans un câble plat courbe qui amortit les
vibrations.
10. Machine selon la revendication 2, caractérisée en ce qu'un amortisseur de vibrations agit sur le guide en parallélogramme (5).