| (19) |
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(11) |
EP 0 908 386 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.05.2004 Patentblatt 2004/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.09.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B65B 43/46 |
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Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung flexibler Beutel
Process and device for the handling of flexible bags
Procédé et dispositif de manipulation de sachets flexibles
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL LT LV MK RO SI |
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Priorität: |
10.10.1997 DE 19744899
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.04.1999 Patentblatt 1999/15 |
| (73) |
Patentinhaber: INDAG Gesellschaft für Industriebedarf mbH & Co. Betriebs-KG |
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69214 Eppelheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Wild, Hans-Peter Dr.
CH 6300 Zug (CH)
- Kraft, Eberhard
74924 Neckarbischofsheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
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Maximilianstrasse 58 80538 München 80538 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 726 202 DE-A- 2 653 995 US-A- 4 263 768
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EP-A- 0 778 206 US-A- 3 478 489 US-A- 4 790 123
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung flexibler Beutel, insbesondere
zum Öffnen, Füllen und Verschließen, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1 und eine Füllmaschine mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 6 zur Durchführung
des Verfahrens.
[0002] Um flexible, nach oben unverschlossene Beutel den notwendigen Behandlungsschritten,
wie Ausformen der Füllöffnung, Befüllen der Beutel mit Füllgut und anschließendes
Verschließen, zu unterziehen, werden sogen. Reihentaktmaschinen eingesetzt. Die Beutel
werden dabei in Aufnahmeelementen an den Behandlungsstationen vorbeigeführt, wobei
mehrere Beutel in verschiedenen Behandlungsstationen gleichzeitig behandelt werden.
Die Gewichtsabstützung der Beutel erfolgt bei bekannten Maschinen auf der Bodenfläche
der Aufnahmebehälter, d.h., die Beutel werden stehend transportiert. Stationäre oder
an den Aufnahmebehältern angeordnete mechanische Hilfsmittel werden herangezogen,
um einen Beutel zu öffnen,. nach dem Füllen zu schließen und zu versiegeln bzw. zu
verschweißen. Um diese Funktionen sicher und zuverlässig durchführen zu können, sind
bekannte Maschinen im Aufbau kompliziert. Ferner ist die Handhabung der notwendigen
mechanischen Elemente und die Entnahme der Beutel von außen aus den Aufnahmebehältern
sehr umständlich. Da die Gewichtsabstützung der Beutel von unten erfolgt, müssen die
Beutelwandungen eine gewisse Steifigkeit und damit eine bestimmte Materialstärke aufweisen,
die umso höher sein muß, je größer die Beutel sind.
[0003] Aus der US 4 263 768 ist ein Beutelträger bekannt.
[0004] Aus der US 3 478 489 ist eine Tassenfüllmaschine bekannt.
[0005] Aus der US 4 790 123 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Verpackungsherstellung
bekannt.
[0006] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
Behandlung flexibler Beutel anzugeben, das eine einfache und sichere Behandlung der
Beutel ermöglicht und auch für Beutel geringer Steifigkeit eingesetzt werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein gattungsgemäßes Verfahren mit den Merkmalen des kennzeichnenden
Teiles des Anspruchs 1 und eine gattungsgemäße Füllmaschine mit den Merkmalen des
kennzeichnenden Teils des Anspruchs 6 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen
Verfahrens und der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind Gegenstand der jeweiligen Unteransprüche.
[0008] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden die Beutel in Haltevorrichtungen hängend
durch die einzelnen Behandlungsstationen transportiert, wobei mindestens zwei Haltevorrichtungen
je Beutel vorgesehen sind und die Beutel durch Relativbewegung der jeweiligen Haltevorrichtungen
zueinander formverändert werden. Formverändert bedeutet dabei die Veränderung der
äußeren Form der Beutel, wie sie sich ergibt, wenn die Seitenwände zum Einblasen von
Druckluft oder zum Befüllen auseinandergezogen werden müssen.
[0009] Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, daß jedes
Aufnahmeelement wenigstens zwei Haltevorrichtungen zum hängenden Haltem eines Beutels
in dessen oberen Bereich umfaßt, und daß die zwei Haltevorrichtungen relativ zueinander
bewegbar angeordnet sind.
[0010] Das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Füllmaschine umfassen einen
ersten und einen zweiten langgestreckten Träger, die zueinander parallel verlaufen
und relativ zueinander bewegbar sind, wobei die jeweils erste Haltevorrichtung eines
Aufnahmelementes an dem ersten Träger befestigt ist und die jeweils zweite Haltevorrichtung
an dem zweiten Träger befestigt ist. Dabei kann entweder ein Träger mit Bezug zu den
Aufnahmeelementen ortsfest sein und der andere Träger mit Bezug zu den Aufnahmeelementen
verschiebbar sein, oder es können beide Träger mit Bezug zu den Aufnahmeelementen
verschiebbar sein. Mit Hilfe derartiger Träger ist es möglich, den Abstand zwischen
den Haltevorrichtungen eines Aufnahmeelementes auf einfache Weise zu verändern, um
so die gewünschte Formveränderung des Folienbeutels zu erreichen.
[0011] Dadurch, daß die Beutel hängend transportiert werden, werden sie unabhängig von der
Wandstärke der Beutel immer stabil und sicher durch die einzelnen Stationen transportiert.
Dadurch, daß die beiden Haltevorrichtungen, die jeweils einen Beutel halten, relativ
zueinander beweglich sind, wird es ermöglicht, durch Aufeinanderzubewegen der beiden
Haltevorrichtungen einen Öffnungsvorgang an den Beuteln einzuleiten. Durch Voneinanderwegbewegung
der beiden Haltevorrichtungen kann der Beutel bezüglich seiner beiden Seitenwände
wieder gespannt und damit verschlossen werden. Weitere Teile sind für den Öffnungs-
und Schließvorgang der Beutel nicht erforderlich.
[0012] Besonders vorteilhaft ist der Einsatz von zwei Haltevorrichtungen je Beutel, die
diesen in den seitlichen Bereichen nahe der Beuteloberkante haltern.
[0013] Vorteilhafterweise werden dabei zur Öffnung des Beutels die zwei Haltevorrichtungen
aufeinander zubewegt und zum Schließen bzw. Spannen der Oberkante des Beutels voneinander
wegbewegt. Mit diesem Verfahrensablauf ist es möglich, die verschiedenen Behandlungsschritte
auszuführen, ohne hierfür die Art der Fixierung des Beutels verändern zu müssen.
[0014] Einfacherweise werden die Beutel in den Haltevorrichtungen durch Festklemmen gehalten.
Dazu können in vorteilhafter Ausgestaltung der Vorrichtung Klemmelemente vorgesehen
sein.
[0015] In einfacher Ausgestaltung umfaßt die erfindungsgemäße Füllmaschine Klemmelemente
mit jeweils einem Klemmblock und einer dazu beweglichen Klemmbacke.
[0016] In einfacher Ausgestaltung ist der eine bzw. sind die zwei beweglichen Träger mit
je einer Führungsrolle versehen, die während der Bewegung der Aufnahmeelemente entlang
der Behandlungsstationen der Füllmaschine jeweils entlang bzw. in einer Führungskulisse
laufen, so daß der eine bzw. die zwei beweglichen Träger verschoben werden. Eine Führung
in einer Führungskulisse mit Hilfe von Führungsrollen stellt eine einfache Möglichkeit
dar, um die Träger gegeneinander zu verschieben.
[0017] Zur Öffnung der einzelnen Klemmelemente kann an der jeweiligen Klemmbacke eine Andrückeinrichtung
ausgebildet sein, deren Betätigung die Klemmbacke von dem jeweiligen Klemmblock entfernt.
Vorteilhafterweise umfaßt eine solche Andrückeinrichtung einen Betätiger mit einer
Feder, wobei die Betätigung gegen die Federkraft der Feder erfolgt. Die Feder gewährleistet
dabei, daß ohne Betätigung des Betätigers die Klemmbacke in geschlossenem Zustand
und somit der Beutel festgeklemmt bleibt.
[0018] Einfacherweise ist dabei der Betätiger jeweils durch den Klemmblock des jeweiligen
Klemmelementes hindurchgeführt und fest mit der Klemmbacke verbunden.
[0019] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung umfaßt eine erste und eine zweite Auslöseeinrichtung,
die während der Bewegung der Aufnahmeelemente entlang derjenigen Stationen der Füllmaschine,
an denen die Beutel aufgenommen oder abgegeben werden, derart mit ortsfesten Auslöseelementen
in Wechselwirkung treten, daß eine Bewegung der ersten bzw. zweiten Auslöseeinrichtung
zu einer Bewegung der Betätiger der Andrückeinrichtungen gegen die Federkraft der
jeweiligen Feder führt. Derartige Auslöseeinrichtungen mit entsprechenden Auslöseelementen
als Gegenstück ermöglichen einen sicheren und einfachen mechanischen Mechanismus zur
Öffnung der Haltevorrichtungen, um Beutel aufzunehmen bzw. abzugeben.
[0020] Besonders einfach ist dabei ein Aufbau, bei dem die Auslöseeinrichtungen Stangen
umfassen, die parallel zu den ersten bzw. zweiten Trägern sind.
[0021] Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn der Abstand zwischen zwei Haltevorrichtungen eines
Aufnahmeelementes in Längsrichtung der Träger entsprechend der Breite eines Beutels
veränderlich einstellbar ist. So kann die Füllmaschine auf einfache Weise für verschiedene
Beutelgrößen benutzt werden. Besonders wirtschaftlich ist es, wenn mehrere Aufnahmeelemente
jeweils in einer Reihe senkrecht zur Bewegungsrichtung angeordnet sind, so daß sie
die Behandlungsstationen gleichzeitig und synchron passieren. Dabei kann einfacherweise
vorgesehen sein, daß zu einer Reihe jeweils ein erster und ein zweiter Träger gehören.
Auf diese Weise läßt es sich sicher und leicht bewerkstelligen, daß durch Bewegung
eines Trägers die Aufnahmeelemente einer ganzen Reihe gleichzeitig manipuliert werden.
[0022] Die Erfindung wird nachstehend anhand einer bevorzugten Ausführungsform, die in den
Zeichnungen dargestellt ist, erläutert. Dabei zeigt:
- Figur 1
- eine stark schematisierte Beutelfüllmaschine in Seitenansicht zur Erläuterung des
grundsätzlichen Aufbaus,
- Figur 2
- eine perspektivische Darstellung eines Aufnahmeelementes,
- Figur 3
- eine schematische Draufsicht eines Ausschnittes eines Aufnahmeelementes mit geöffnetem
(Fig. 3a), bzw. geschlossenem Beutel (Fig. 3b),
- Figur 4
- eine Haltevorrichtung in geschlossenem Zustand,
- Figur 5
- eine Haltevorrichtung in geöffnetem Zustand und
- Figur 6
- zwei zusammengehörige Träger mit mehreren Folienbeuteln in Draufsicht.
[0023] In Figur 1 ist der Ausschnitt einer Füllmaschine gezeigt, in dem Folienbeutel 5 gefüllt
werden. Solche Folienbeutel bestehen z.B. aus einer dünnen beschichteten Aluminiumfolie
und weisen Seitenflächen auf, deren Oberkanten verschweißt werden können, um die Beutel
zu verschließen. Nach unten sind die Beutel durch einen Standboden abgeschlossen,
der sich beim Befüllen ausbaucht , so daß sich die Beutel erweitem und Raum für Flüssigkeiten,
wie z.B. Getränke bietet. Gleichzeitig stellt der Faltboden der Beutel eine Standfläche
dar.
[0024] In Figur 1 bezeichnet 8 eine Öffnungsstation, in der die Folienbeutel 5 in noch näher
zu erläuternder Weise geöffnet werden. 9 bezeichnet eine Füllstation und 10 eine Verschließstation.
Konstruktive, hier nicht interessierende Details der Stationen 8, 9, 10, wie z.B.
Füllstutzen und Schweißanlagen, sinder der Übersichtlichkeit halber nicht gezeigt.
Die Folienbeutel 5 werden von Haltevorrichtungen in Form von Klammerpaaren 1, 3 hängend
gehalten, die auf später zu erläuternde Weise mit Trageschienen 30a verbunden sind.
Mehrere Klammerpaare 1, 3 sind senkrecht zu der Transportrichtung, die durch den Pfeil
40 angedeutet ist, nebeneinander angeordnet und passieren die entsprechenden Behandlungsschritte
traktweise gleichzeitig. In der Seitenansicht der Figur 1 sieht man jeweils den ersten
Beutel der jeweiligen Reihe zusammen mit der ersten Klammer 1 mit der Klemmbacke 1a
des ihn halternden Klammerpaares. Der Abstand der einzelnen Folienbeutel 5 in Bewegungsrichtung
entspricht vorzugsweise dem Abstand der Behandlungsstationen. Die Trageschienen 30a,
auf denen die Klammerpaare angeordnet sind, werden in umlaufender Weise mit Endlosförderem
an den Behandlungsstationen vorbeigeführt. Die Umlaufbahn ist in Figur 1 durch die
gestrichelte Linie schematisch dargestellt.
[0025] Das Bezugszeichen 11 deutet eine Übemahmestation an, in der leere Folienbeutel aus
einem nicht dargestellten Magazin zwischen die Klammern 1, 3 gegeben werden. 12 bezeichnet
eine Ausgabestation, in der die gefüllten Folienbeutel aus den Klammern 1, 3 ausgegeben
werden.
[0026] In Figur 2 ist ein Aufnahmeelement gezeigt, das ein Klammerpaar 1 und 3 umfaßt, die
als Haltevorrichtungen für den Beutel 5 dienen. Sie greifen im Bereich der Oberkante
6 seitlich an den Beutel 5 an. Die Klammem 1, 3 umfassen Klemmbacken 1a, 3a. Die Klammer
1 ist an einem ersten Träger 21 befestigt, während die Klammer 3 an dem zweiten Träger
22 befestigt ist. Die Träger 21, 22 sind gegeneinander in Längsrichtung verschiebbar
gelagert. Die Klammern 1, 3 weisen jeweils einen Druckstempel 7 auf, der mit einer
Druckfläche 7a und einer Feder 7b ausgestattet ist. Der Druckstempel 7 ist jeweils
mit der Klemmbacke 1a, 3a durch den jeweiligen Klammerblock hindurch verbunden. Die
Feder 7b hält die jeweilige Klammer 1, 3 in geschlossenem Zustand. Parallel zu den
jeweiligen Trägem 21, 22 läuft jeweils eine Stange 25, 26, an der Drücker 29 vorgesehen
sind. Diese Drücker 29 sind derart angeordnet, daß sie auf die Druckfläche 7a des
Druckstempels 7 drücken können. Die Stangen 25, 26 sind um ihre Längsachse drehbar
gelagert und besitzen Auslöseeinrichtungen 27, die bei entsprechender Betätigung eine
Drehung der jeweiligen Stange hervorrufen. An den Trägem 21, 22 sind an jeweils gegenüberliegenden
Enden Führungsrollen 23 vorgesehen, die in in der Figur 2 nicht gezeigte Führungskulissen
eingreifen. Die Stäbe 25, 26 und die Träger 21, 22 werden entlang ihrer Länge von
mindestens zwei Halterungen 30 an der Trageschiene 30a gehalten, von denen jeweils
die erste gezeigt ist.
[0027] Das in Figur 2 dargestellte und beschriebene Aufnahmeelement ist das erste einer
Reihe von Aufnahmeelementen, die sich quer zur Transportrichtung an dieses erste Aufnahmeelement
anschließen, wobei die Träger 21, 22 und die Stangen 25, 26 für alle Aufnahmebereiche
einer Reihe gemeinsam vorhanden sind.
[0028] In den Figuren 3a und 3b ist die Draufsicht auf einen Folienbeutel in zwei verschiedenen
Stellungen zusammen mit den Klammem 1, 3 gezeigt. Figur 3a zeigt den Folienbeutel
in geöffnetem Zustand mit der Öffnung 5a. Seine Breite in diesem Zustand ist mit A
bezeichnet. Figur 3b zeigt den Beutel in geschlossenem Zustand mit gespannter Oberkante.
Die Breite des Beutels 5 in diesem Zustand ist mit B bezeichnet.
[0029] Figur 4 zeigt eine einzelne Klammer 3 eines Aufnahmeelementes in geschlossenem Zustand.
Die Klemmbacke 3a ist von L-förmigem Querschnitt und gegenüber dem Klammerblock 3b
verschiebbar. Durch den Klammerblock führt der Druckstempel 7, der mit Hilfe der Feder
7b vorgespannt ist. In dem Schlitz 3c wird der Folienbeutel 5 geklemmt. Der Drücker
29 ist mit der Stange 25 verbunden.
[0030] Figur 5 zeigt die Klammer 3 der Figur 4 in geöffnetem Zustand. Die Feder 7 ist über
den Druckstempel 7 von dem Drücker 29 zusammengedrückt. Die Auslöseeinrichtung 27
tritt in Wechselwirkung mit einem Auslöseelement 34, um die Stange 25 um ihre Achse
zu drehen.
[0031] Figur 6 zeigt schematisch eine Reihe von Aufnahmeelementen mit Folienbeuteln in Draufsicht,
wie sie parallel in Pfeilrichtung 40 an den verschiedenen Behandlungsstationen 8,
9, 10 vorbeigeführt werden. Die Führungsrollen 23 laufen in den Führungskulissen 31,
32. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel verändern die Führungskulissen 31, 32 ihren
Abstand bei der Bewegung in Pfeilrichtung 40 um die Größe dB. Es sind zwei Aufnahmeelemente
2 einer Reihe gezeigt. Es kann jedoch auch eine beliebige andere Anzahl vorgesehen
sein.
[0032] Die Funktionsweise einer erfindungsgemäßen Füllmaschine zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens wird im folgenden beschrieben.
[0033] Die Übergabestation 11 umfaßt dabei ein nicht näher gezeigtes Magazin für leere Folienbeutel
und einen Übergabemechanismus, z.B. einen Mechanismus der Sauger verwendet und der
die leeren Folienbeutel zwischen die Klammern 1, 3 bringt. Bei der Bewegung der Trageschiene
30a unter die Übergabestation 11 laufen die Auslösehebel 27, 28 der Auslöseeinrichtungen
25, 26 auf Auslöseelemente 34, wie in Figur 5 gezeigt. Dadurch werden die Stangen
25, 26 um ihre Längsachse gedreht und der jeweilige Drücker 29 betätigt den jeweiligen
Druckstempel 7 gegen die Federkraft der Feder 7b. Dadurch wird die Klemmbacke 3a,
die mit dem Druckstempel 7 verbunden ist, geöffnet. Die Klammern 1, 3 befinden sich
dementsprechend in einem offenen Zustand, wie er in Figur 5 gezeigt ist und ein Beutel
5 kann dazwischen aufgenommen werden. Das Auslöseelement 34 ist so gestaltet, daß
bei Weiterbewegung der jeweiligen Trageschiene 30a in Förderrichtung der Auslösehebel
27, 28 durch die Federkraft der Feder 7 abgesenkt wird. Auf diese Weise schließt sich
die Klammer 1, 3, wie es in Figur 4 gezeigt ist. Der Beutel 5 wird auf diese Weise
festgeklemmt und es entsteht der Zustand, wie er in Figur 2 gezeigt ist. Mehrere auf
diese Weise gehaltenen Folienbeutel 5 in den jeweiligen Aufnahmeelementen 2 befinden
sich in einer Reihe und werden gleichzeitig behandelt. Dies ist in der Draufsicht
in Figur 6 zu erkennen. Dort sind zwei Beutel gezeigt, in der Praxis können ohne weiteres,
jedoch auch mehr Beutel nebeneinanderliegend behandelt werden.
[0034] Wie es in der Übersicht in Figur 1 gezeigt ist, werden die Folienbeutel im Anschluß
an die Übergabevorrichtung 11 zur Öffnungsstation 8 hängend transportiert. Figur 6
zeigt diese Bewegung in Draufsicht. Die Führungsrollen 23 laufen in Führungskulissen
31, 32, die ihren Abstand verringern. Die Klammern 1 bzw. 3 eines jeden Aufnahmeelementes,
die mit den Trägern 21 bzw. 22 verbunden sind, werden auf diese Weise zusammengeschoben.
Der Abstand der jeweiligen Klammern 1, 3 eines Aufnahmeelementes 2 verringert sich
um den Wert 2dB. Die Seiten der Folienbeutel gehen auseinander und erzeugen eine Öffnung
5a, wie es in der Figur 3a gezeigt ist. In der Behandlungsstation 8 wird in nicht
gezeigter Weise in diese entstandene Öffnung ein Blasröhrchen eingeführt, das Luft
unter hohem Druck in den Folienbeutel einbläst und auf diese Weise den Folienbeutel
aufbläst, um Raum für das einzufüllende Füllgut zu schaffen.
[0035] Wie in Figur 1 ersichtlich, werden die Folienbeutel im geöffneten und aufgeblasenen
Zustand zur Füllstation 9 weiterbefördert. Dort wird durch eine nicht gezeigte Füllrohreinrichtung
das Füllgut in den Folienbeutel eingefüllt. Die so gefüllten Beutel werden zu der
Verschließstation 10 weiterbefördert. Auf dem Transportweg dort hin entfernen sich
die Führungskulissen 31, 32 wieder um den Abstand 2dB voneinander und bewegen die
Träger 21, 22 in entgegengesetzter Richtung. Dadurch werden die Klammern 1, 3 der
jeweiligen Aufnahmeelemente 2 voneinander wegbewegt und die Oberkante 6 der Folienbeutel
5 wird gespannt und geschlossen. Dieser Zustand ist in der Figur 3b angedeutet. In
der Station 10 werden durch eine nicht dargestellte, an sich bekannte Schweißvorrichtung
die Oberkanten des gefüllten Folienbeutels miteinander verschweißt und so verschlossen.
[0036] Die so verschlossenen Folienbeutel werden in eine Ausgabestation 12 weiterbefördert.
In der Ausgabestation 12 laufen die Auslösehebel 27, 28 wiederum auf Auslöseelemente
34, die zu einer Anhebung der Auslösehebel 27, 28 führen, wie es in Figur 5 gezeigt
ist und wie es oben bereits für den Fall der Beutelaufnahme beschrieben ist. Die Klammern
1, 3 öffnen sich und geben den Folienbeutel 5 frei. Dieser kann z. B. in einen darunter
befindlichen Aufnahmebehälter fallen oder von einer weiteren Station übernommen werden.
[0037] Abweichend von der beschriebenen Ausführungsform können auch Führungskulissen vorgesehen
sein, die zu einer mehrstufigen Vergrößerung der Beutelöffnung 5a führen. In der Öffnungsstation
8 kann es z.B. vorteilhaft sein, wenn die Öffnung 5a zunächst klein bleibt, so daß
die eingeblasene Luft nicht sofort wieder entweichen kann, sondern effektiv zum Vergrößern
des Beutelvolumens eingesetzt wird. Unterhalb der Füllstation 9 dagegen sollte die
Öffnung 5a möglichst groß sein, damit das Füllgut leicht in die Folienbeutel eingebracht
werden kann.
[0038] Die beschriebene Füllmaschine ermöglicht also eine sehr einfache Handhabung der einzelnen
Beutel in einer Reihentaktmaschine, die die Folienbeutel in verschiedenen Arbeitstakten
verschiedenen Behandlungen unterzieht. Die Folienbeutel werden nicht stehend transportiert,
sondern hängen in Klammerpaaren. Auf diese Weise können Folienmaterialien mit geringeren
Steifigkeiten benutzt werden, da keine besondere Standfestigkeit erforderlich ist.
Im gefüllten Zustand weisen die Folienbeutel trotzdem eine ausreichende Stabilität
auf. Aufgrund des hängenden Transports der Folienbeutel ist deren Größe für den Arbeitsablauf
unerheblich. Die Öffnung der Folienbeutel durch einfache Relativbewegung der Halteklammern
zueinander stellt eine sehr einfache Lösung dieses bei bekannten Vorrichtungen mit
stehenden Beuteln komplizierten Mechanismus dar.
1. Verfahren zur Behandlung flexibler Beutel, insbesondere zum Öffnen, Füllen und Verschließen
in aufeinanderfolgenden Behandlungsstationen, wobei
die Beutel (5) in den Haltevorrichtungen (1, 3) eines Aufnahmeelements (2) hängend
durch die Behandlungsstationen (8, 9, 10) transportiert werden, wobei mindestens zwei
Haltevorrichtungen je Beutel (5) vorgesehen sind,
die Beutel (5) durch Relativbewegung der jeweiligen Haltevorrichtungen (1, 3) zueinander
formverändert werden,
dadurch gekennzeichnet, dass
mehrere Beutel (5) in einer senkrecht zur Bewegungsrichtung (40) ausgerichteten Reihe
die Behandlungsstationen (8, 9, 10) gleichzeitig und synchron passieren, so dass die
Beutel in einer derartigen Reihe von Behandlungsstationen (8, 9, 10) gleichzeitig
und synchron behandelt werden, wobei
die jeweils erste Haltevorrichtung (1) eines Aufnahmeelementes (2) an einem ersten
Träger (21) befestigt ist und die jeweils zweite Haltevorrichtung (3) an dem zweiten
Träger (22) befestigt ist und der erste und zweite Träger (21, 22) langgestreckt sind,
parallel zueinander verlaufen und relativ zueinander bewegt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwei Haltevorrichtungen (1, 3) je Beutel (5) vorgesehen sind, die diesen in dessen
seitlichen Bereichen nahe der Beuteloberkante (6) haltern.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
zur Öffnung des Beutels (5) die zwei Haltevorrichtungen (1, 3) aufeinander zubewegt
werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 und 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
zum Schließen bzw. Spannen der Oberkante 86) des Beutels (5) die zwei Haltevorrichtungen
(1, 3) voneinander wegbewegt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Beutel (5) in den Haltevorrichtungen (1, 3) durch Festklammem gehalten werden.
6. Füllmaschine für flexible Beutel mit einer Vielzahl von Aufnahmeelementen, mit denen
die Beutel zumindest durch eine Öffnungsstation, eine Füllstation und eine Verschließstation
transportiert werden, wobei
jedes Aufnahmeelement (2), je wenigstens zwei Haltevorrichtungen (1, 3) zum hängenden
Haltern eines Beutels (5) in dessen oberen Bereich umfasst, wobei die Haltevorrichtungen
(1, 3) relativ zueinander bewegbar angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
mehrere Aufnahmeelemente (2), senkrecht zur Bewegungsrichtung (40) derart in einer
Reihe angeordnet sind, dass sie zumindest die Öffnungsstation (8), die Füllstation
(9) und die Verschließstation (10) gleichzeitig und synchron passieren, und
Einrichtungen (21, 22, 23, 31, 32) zur Relativbewegung der jeweiligen Haltevorrichtungen
eines Aufnahmeelementes einer Reihe von Aufnahmeelementen (2) vorgesehen sind, die
derart ausgestaltet sind, dass die Beutel (5) in den Aufnahmeelementen (2) einer Reihe
synchron geöffnet und geschlossen werden, wobei
zumindest ein erster und zumindest ein zweiter langgestreckter Träger (21, 22) vorgesehen
sind, die zueinander parallel verlaufen und relativ zueinander bewegbar sind, wobei
die jeweils erste Haltevorrichtung (1) eines Aufnahmeelements (2) an dem ersten Träger
(21) befestigt ist und die jeweils zweite Haltevorrichtung (3) an dem zweiten Träger
(22) befestigt ist.
7. Füllmaschine nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Haltevorrichtungen (1, 3) Klemmelemente zum Festklemmen der Beutel (5) umfassen.
8. Füllmaschine nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Klemmelemente (1, 3) jeweils einen Klemmblock und eine dazu bewegliche Klemmbacke
(1 a, 3a) umfassen.
9. Füllmaschine nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Träger (21, 22) in Längsrichtung zueinander verschiebbar sind.
10. Füllmaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
einer der ersten und zweiten Träger (21, 22) mit Bezug zu den Aufnahmeelementen (2)
ortsfest ist und der andere Träger mit Bezug zu den Aufnahmeelementen (2) verschiebbar
ist, und
der bewegliche Träger eine Führungsrolle aufweist, die während der Bewegung der Aufnahmeelemente
(2) entlang der Behandlungsstationen (8, 9, 10, 11, 12) entlang bzw. in einer Führungskulisse
läuft, so dass der bewegliche Träger verschoben wird.
11. Füllmaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
an dem ersten und dem zweiten Träger (21, 22) Führungsrollen (23) vorgesehen sind,
die bei Bewegung der Aufnahmeelemente (2) entlang der Behandlungsstationen (8, 9,
10, 11, 12) in bzw. an jeweils einer Führungskulisse (31, 32) laufen und so die Träger
(21, 22) relativ zueinander bewegen.
12. Füllmaschine nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
an den Klemmbacken (1a, 3a) eine Andrückeinrichtung (7) ausgebildet ist, deren Betätigung
die Klemmbacke vor dem jeweiligen Klemmblock entfernt.
13. Füllmaschine nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Andrückeinrichtung (7) jeweils einen Betätiger (7a) mit einer Feder (7b) umfasst,
der bei Betätigung gegen die Federkraft der Feder (7b) die Klemmbacke (1a, 3a) von
dem Klemmbock entfernt.
14. Füllmaschine nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Betätiger (7) jeweils durch den Klemmblock der jeweiligen Haltevorrichtung (1,
3) hindurchgeführt ist und fest mit der Klemmbacke (1a, 3a) verbunden ist.
15. Füllmaschine nach einem der Ansprüche 13 und 14,
gekennzeichnet durch
eine erste und eine zweite Auslöseeinrichtung (24, 25), die während der Bewegung der
Aufnahmeelemente (2) entlang derjenigen Stationen (11, 12) der Füllmaschine, an denen
die Beutel (5) aufgenommen und abgegeben werden, derart mit ortsfesten Auslöseelementen
(34) in Wechselwirkung treten, dass die dadurch ausgelöste Bewegung der ersten und der zweiten Auslöseeinrichtung (24, 25) zu einer
Bewegung der Betätiger (7) gegen die Federkraft der jeweiligen Feder (7b) führt.
16. Füllmaschine nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste bzw. die zweite Auslöseeinrichtung (25, 26) Stangen umfassen, die parallel
zu den ersten bzw. zweiten Trägem (21, 22) angeordnet sind.
17. Füllmaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Abstand zwischen zwei Haltevorrichtungen (1, 3) in Längsrichtung der jeweiligen
Träger (21, 22) eines Aufnahmeelementes (2) entsprechend der Breite eines Beutels
(5) veränderlich einstellbar ist.
18. Füllmaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
je Reihe von Aufnahmeelementen ein erster und ein zweiter Träger (21, 22) vorgesehen
ist.
1. A method of treating flexible bags, in particular for opening, filling and closing
in successive treatment stations,
the bags (5) being transported in suspended fashion in holding devices (1, 3) of a
receiving element (2) through the treatment stations (8, 9, 10), with at least two
holding devices being provided per bag (5),
the bags (5) being changed in shape by a relative movement of the respective holding
devices (1, 3) relative to one another,
characterized in that
a plurality of bags (5) pass in one row oriented in a direction perpendicular to the
direction of movement (40) through the treatment stations (8, 9, 10) at the same time
and in synchronism, so that the bags in such a row of treatment stations (8, 9, 10)
are treated at the same time and in synchronism,
the respectively first holding device (1) of a receiving element (2) being secured
to a first carrier (21) and the respectively second holding device (3) to the second
carrier (22), and the first and second carriers (21, 22) being elongated, extending
in parallel to one another and being moved relative to each other.
2. The method according to claim 1,
characterized in that
two holding devices (1, 3) are provided per bag (5), the devices holding said bag
in the lateral portions of the bag near the upper edge (6) of the bag.
3. The method according to claim 2,
characterized in that
the two holding devices (1, 3) are moved towards one another for opening the bag (5).
4. The method according to any one of claims 2 and 3,
characterized in that
the two holding devices (1, 3) are moved away from one another for closing and tensing
the upper edge (6) of the bag (5).
5. The method according to any one of claims 1 to 4,
characterized in that
the bags (5) are held in the holding devices (1, 3) by being clamped in place.
6. A filling machine for flexible bags comprising a plurality of receiving elements with
the aid of which the bags are transported at least through an opening station, a filling
station and a closing station,
each receiving element (2) comprising at least two holding devices (1, 3) for holding
a bag (5) in the upper area thereof in suspended fashion, the holding devices (1,
3) being arranged to be movable relative to one another,
characterized in that
a plurality of receiving elements (2) are arranged in one row, perpendicular to the
direction of movement (40), such that they pass at least through the opening station
(8), the filling station (9) and the closing station (10) at the same time and in
synchronism, and
means (21, 22, 23, 31, 32) are provided for the relative movement of the respective
holding devices of a receiving element of a row of receiving elements (2) that are
designed such that the bags (5) are opened and closed in the receiving elements (2)
of one row in synchronism,
at least a first and at least a second elongated carrier (21, 22) being provided that
extend in parallel with one another and are movable relative to each other, the respectively
first holding device (1) of a receiving element (2) being secured to the first carrier
(21) and the respectively second holding device (3) to the second carrier (22).
7. The filling machine according to claim 6,
characterized in that
the holding devices (1, 3) comprise clamp elements for clamping the bags (5) in place.
8. The filling machine according to claim 7,
characterized in that
each of the clamp elements (1, 3) comprises a clamp block and a clamp jaw (1a, 3a)
which is movable relative to said block.
9. The filling machine according to claim 6,
characterized in that
the carriers (21, 22) are movable relative to each other in longitudinal direction.
10. The filling machine according to any one of claims 6 to 9,
characterized in that
one of the first and second carriers (21, 22) is stationary relative to the receiving
elements (2) and the other carrier is movable relative to the receiving elements (2),
and
the movable carrier comprises a guide roll which during movement of the receiving
elements (2) along the treatment stations (8, 9, 10, 11, 12) runs along or in a guide
link so that the movable carrier is displaced.
11. The filling machine according to any one of claims 6 to 9,
characterized in that
the first and second carriers (21, 22) have provided thereon guide rolls (23) which
upon movement of the receiving elements (2) along the treatment stations (8, 9, 10,
11, 12) run in or on a respective guide link (31, 32) and thereby move the carriers
(21, 22) relative to one another.
12. The filling machine according to claim 8,
characterized in that
the clamp jaws (1a, 3a) have formed thereon a pressing means (7) upon the actuation
of which the clamping jaw is removed from the respective clamp block.
13. The filling machine according to claim 12,
characterized in that
the pressing means (7) is provided with a respective actuator (7a) including a spring
(7b), which upon actuation against the force of the spring (7b) removes the clamp
jaw (1a, 3a) from the clamp block.
14. The filling machine according to claim 13,
characterized in that
the actuator (7) is respectively passed through the clamp block of the respective
holding device (1, 3) and is fixedly connected to the clamp jaw (1a, 3a).
15. The filling machine according to any one of claims 13 and 14,
characterized by
first and second release means (24, 25) which during movement of the receiving elements
(2) along those stations (11, 12) of the filling machine on which the bags (5) are
received or discharged, interact with stationary release elements (34) in such a manner
that the movement of the first and second release means (24, 25) initiated thereby
leads to a movement of the actuator (7) against the force of the respective spring
(7b).
16. The filling machine according to claim 15,
characterized in that
the first and second release means (25, 26) comprise rods which are arranged in parallel
to the first and second carriers (21, 22).
17. The filling machine according to any one of claims 6 to 16,
characterized in that
the distance between two holding devices (1, 3) in the longitudinal direction of the
respective carriers (21, 22) of a receiving element (2) is variably adjustable in
response to the width of a bag (5).
18. The filling machine according to claims 6 to 11,
characterized in that
a first carrier and a second carrier (21, 22) are provided per row of receiving elements.
1. Procédé de manipulation de sachets flexibles, en particulier pour leur ouverture,
leur remplissage et leur fermeture dans des postes de manipulation successifs,
les sachets (5) étant transportés de manière suspendue à travers les postes de
manipulation (8, 9, 10) dans des dispositifs de retenue (1, 3) d'un élément de réception
(2), au moins deux dispositifs de retenue étant prévus pour chaque sachet (5),
la forme des sachets flexibles (5) étant modifiée les uns par rapport aux autres
par le déplacement relatif des dispositifs de retenue (1, 3) respectifs,
caractérisé en ce que
plusieurs sachets (5) passent simultanément et de manière synchrone par les postes
de manipulation (8, 9, 10) dans une rangée orientée perpendiculairement au sens de
déplacement (40), de sorte que les sachets soient manipulés simultanément et de manière
synchrone dans une telle rangée de postes de manipulation (8, 9, 10),
le premier dispositif de retenue (1) respectif d'un élément de réception (2) étant
fixé sur un premier support (21) et le second dispositif de retenue (3) respectif
étant fixé sur le second support (22) et les premier et second supports (21, 22) étant
étirés longitudinalement, s'étendant parallèlement l'un à l'autre et étant déplacés
l'un par rapport à l'autre.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
deux dispositifs de retenue (1, 3) de chaque sachet (5) sont prévus, lesquels maintiennent
ceux-ci dans leurs zones latérales à proximité de l'arête supérieure du sachet (6).
3. Procédé selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
pour l'ouverture du sachet (5), les deux dispositifs de retenue (1, 3) sont déplacés
l'un vers l'autre.
4. Procédé selon l'une des revendications 2 et 3,
caractérisé en ce que
pour la fermeture ou le serrage de l'arête supérieure (86) du sachet (5), les deux
dispositifs de retenue (1, 3) sont écartés l'un de l'autre.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
les sachets (5) dans les dispositifs de retenue (1, 3) sont maintenus par des brides
de fixation.
6. Machine de remplissage pour sachets flexibles comprenant une pluralité d'éléments
de réception, avec lesquels les sachets sont transportés au moins à travers un poste
d'ouverture, un poste de remplissage et un poste de fermeture,
chaque élément de réception (2) comprenant respectivement au moins deux dispositifs
de retenue (1, 3) pour maintenir en suspension un sachet (5) dans sa zone supérieure,
les dispositifs de retenue (1, 3) étant disposés de manière à pouvoir se déplacer
l'un par rapport à l'autre,
caractérisé en ce que
plusieurs éléments de réception (2) sont disposés perpendiculairement au sens de
déplacement (40) dans une rangée de telle sorte qu'ils passent simultanément et de
manière synchrone au moins par le poste d'ouverture (8), le poste de remplissage (9)
et le poste de fermeture (10), et
des dispositifs (21, 22, 23, 31, 32) sont prévus pour le déplacement relatif des
dispositifs de retenue respectifs d'un élément de réception d'une rangée d'éléments
de réception (2), lesquels sont conçus de telle sorte que les sachets (5) soient ouverts
et fermés de manière synchrone dans les éléments de réception (2) d'une rangée,
au moins un premier et au moins un second supports (21, 22) étendus longitudinalement
étant prévus, lesquels s'étendent parallèlement l'un à l'autre et peuvent se déplacer
l'un par rapport à l'autre, le premier dispositif de retenue (1) respectif d'un élément
de réception (2) étant fixé sur le premier support (21) et le second dispositif de
retenue (3) respectif étant fixé sur le second support (22).
7. Machine de remplissage selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
les dispositifs de retenue (1, 3) comprennent des éléments de serrage pour serrer
fixement les sachets (5).
8. Machine de remplissage selon la revendication 7,
caractérisée en ce que
les éléments de serrage (1, 3) comprennent respectivement un bloc de serrage et
une mâchoire de serrage (1a, 3a) mobile par rapport à celui-ci.
9. Machine de remplissage selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
les supports (21, 22) sont mobiles l'un par rapport à l'autre dans le sens longitudinal.
10. Machine de remplissage selon l'une des revendications 6 à 9,
caractérisée en ce que
un des premier et second supports (21, 22) est fixe par rapport aux éléments de
réception (2) et l'autre support est mobile par rapport aux éléments de réception
(2), et
le support mobile comprend un cylindre de guidage qui circule pendant le déplacement
des éléments de réception (2) le long des postes de manipulation (8, 9, 10, 11, 12)
le long ou à l'intérieur d'une coulisse de guidage, de sorte que le support mobile
soit déplacé.
11. Machine de remplissage selon l'une des revendications 6 à 9,
caractérisée en ce que
sur les premier et second supports (21, 22) sont prévus des cylindres de guidage
(23), qui circulent lors du déplacement des éléments de réception (2) le long des
postes de manipulation (8, 9, 10, 11, 12) dans ou sur respectivement une coulisse
de guidage (31, 32) et déplacent ainsi les supports (21, 22) l'un par rapport à l'autre.
12. Machine de remplissage selon la revendication 8,
caractérisée en ce que
sur les mâchoires de serrage (1a, 3a) est conçu un dispositif de pression (7),
dont l'actionnement écarte la mâchoire de serrage du bloc de serrage respectif.
13. Machine de remplissage selon la revendication 12,
caractérisée en ce que
le dispositif de pression (7) comprend respectivement un actionneur (7a) présentant
un ressort (7b), lequel actionneur écarte la mâchoire de serrage (1a, 3a) du bloc
de serrage lors de l'actionnement à l'encontre de la force du ressort (7b).
14. Machine de remplissage selon la revendication 13,
caractérisée en ce que
le bloc de serrage du dispositif de retenue (1, 3) respectif est traversé par l'actionneur
(7) et l'actionneur (7) est relié fixement à la mâchoire de serrage (1a, 3a).
15. Machine de remplissage selon l'une des revendications 13 et 14,
caractérisée par
un premier et un second dispositifs de déclenchement (24, 25) qui, pendant le déplacement
des éléments de réception (2) le long des postes (11, 12) de la machine de remplissage,
sur lesquels les sachets (5) sont reçus et délivrés, entrent en interférence avec
les éléments de déclenchement (34) fixes de telle sorte que le déplacement déclenché
de cette façon des premier et second dispositifs de déclenchement (24, 25) entraîne
un déplacement des actionneurs (7) à l'encontre de la force du ressort (7b) respectif.
16. Machine de remplissage selon la revendication 15,
caractérisée en ce que
le premier ou le second dispositif de déclenchement (25, 26) comprend des barres,
qui sont disposées parallèlement aux premiers ou seconds supports (21, 22).
17. Machine de remplissage selon l'une des revendications 6 à 16,
caractérisée en ce que
la distance entre deux dispositifs de retenue (1, 3) dans le sens longitudinal
des supports (21, 22) respectifs d'un élément de réception (2) peut être réglée de
manière variable en fonction de la largeur d'un sachet (5).
18. Machine de remplissage selon l'une des revendications 6 à 11,
caractérisée en ce que
un premier et un second supports (21, 22) sont prévus pour chaque rangée d'éléments
de réception.