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(11) |
EP 0 908 413 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.12.2005 Patentblatt 2005/51 |
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Anmeldetag: 06.10.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B66F 9/22 |
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Fluförderzeug mit einer Lastaufnahmevorrichtung
Lift truck with a load grasping device
Chariot élévateur avec un dispositif de prise de la charge
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
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Priorität: |
08.10.1997 DE 19744429
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.04.1999 Patentblatt 1999/15 |
| (73) |
Patentinhaber: Still Wagner GmbH & Co. KG |
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72760 Reutlingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Nedele, Hartmut
72555 Metzingen-Glems (DE)
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Vertreter: Kasseckert, Rainer |
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Linde Aktiengesellschaft,
Zentrale Patentabteilung
Dr.-Carl-von-Linde-Strasse 6-14 82049 Höllriegelskreuth 82049 Höllriegelskreuth (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 777 055 DE-A- 3 602 510 DE-A- 4 402 653
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DE-A- 3 507 231 DE-A- 4 140 408 DE-C- 4 219 787
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1996, no. 05, 31. Mai 1996 (1996-05-31) & JP 08 026697
A (MEIKIKOU:KK), 30. Januar 1996 (1996-01-30)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Flurförderzeug mit einer vertikal beweglichen Lastaufnahmevorrichtung,
wobei eine Vorrichtung zum vertikalen Bewegen der Lastaufnahmevorrichtung mindestens
einen Hydraulikzylinder und mindestens eine mittels eines Elektromotors antreibbare
Hydraulikpumpe aufweist und die angetriebene Hydraulikpumpe eine Druckseite und eine
Saugseite aufweist, wobei die Hydraulikpumpe zum Anheben der Lastaufnahmevorrichtung
eine vorgegebene Hauptförderrichtung aufweist und wobei eine die Hydraulikpumpe mit
dem Hydraulikzylinder verbindende Leitung mittels einer Ablaßleitung mit einem Tank
verbindbar ist und in der Ablaßleitung ein stufenlos einstellbares Ablaßventil angeordnet
ist.
[0002] Flurförderzeuge der genannten Art weisen in der Regel ein Hubgerüst auf, an dem die
Lastaufnahmevorrichtung auf- und abbewegbar befestigt ist. Das Anheben der Lastaufnahmevorrichtung
erfolgt mittels eines Hydraulikzylinders, der mit einer Hydraulikpumpe verbunden ist.
Zum Absenken der Lastaufnahmevorrichtung wird bei den Flurförderzeugen des Standes
der Technik der Hydraulikzylinder über ein Ventil mit einem Tank verbunden. Das in
dem Hydraulikzylinder befindliche Hydrauliköl strömt dann infolge des Gewichts der
Lastaufnahmevorrichtung und des Gewichts einer auf der Lastaufnahmevorrichtung möglicherweise
befindlichen Last in den Tank ab. Bekannt ist es ebenfalls, das während des Absenkens
aus dem Hydraulikzylinder strömende Hydrauliköl durch die Hydraulikpumpe zu leiten,
der in dieser Betriebssituation dann als hydraulischer Motors betrieben wird und den
Elektromotor, der dann als Generator arbeitet, antreibt. Mit dieser Anordnung kann
die während des Absenkens freiwerdende potentielle Energie der Last zurückgewonnen
werden. Der elektrische Motor ist hierbei vorzugsweise als fremderregter Gleichstrom-Nebenschlußmotor
ausgeführt. Die Verwendung von Gleichstrom-Nebenschlußmotoren ist bei Flurförderzeugen,
insbesondere auch bei deichselgeführten Flurförderzeugen wie z.B. Nieder- oder Hochhubwagen,
für den Antrieb der Hubvorrichtung oder für den Fahrantrieb allgemein bekannt.
[0003] Flurförderzeuge des Standes der Technik weisen, unabhängig von der beschriebenen
Möglichkeit der Energierückgewinnung den Nachteil auf, daß ein Absenken der Lastaufnahmevorrichtung
ohne Last oftmals relativ langsam erfolgt, da das in dem Hydraulikzylinder befindliche
Öl lediglich einen geringen Druck aufweist und aus diesem Grund nur sehr langsam durch
das Ventil in den Tank abströmen kann.
[0004] Aus der DE 41 40 408 A, die ein Flurförderzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 offenbart, ist es bekannt, zur Rückgewinnung von Hubenergie die Hydraulikpumpe als
hydraulischen Motor zu betreiben, wobei sich die Drehrichtung der Hydraulikpumpe unkehrt.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Flurförderzeug zur Verfügung
zu stellen, bei dem mit einer herkömmlichen Hydraulikpumpe ein schnelles Absenken
der Lastaufnahmevorrichtung ohne Last ermöglicht ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Hydraulikpumpe während
des Absenkens der Lastaufnahmeeinrichtung eine zur Hauptförderrichtung gleichgerichtete
Förderrichtung aufweist, wobei die Saugseite der von dem Elektromotor angetriebenen
Hydraulikpumpe mit dem Hydraulikzylinder verbindbar ist Es ergibt sich hieraus der
Vorteil, daß eine handelsübliche Hydraulikpumpe verwendet werden kann, die für nur
eine Drehrichtung ausgelegt ist. Wenn die Saugseite der Hydraulikpumpe mit dem Hydraulikzylinder
verbunden ist und die Hydraulikpumpe mittels des Elektromotors angetrieben wird, saugt
die Hydraulikpumpe Hydrauliköl aus dem Hydraulikzylinder an. Das Absenken der Lastaufnahmevorrichtung
wird dadurch beschleunigt. Eine solche Beschleunigung des Absenkens ist insbesondere
sinnvoll, wenn sich auf der Lastaufnahmevorrichtung keine Last befindet, da hiermit
unangenehme Wartezeiten für die Bedienperson des Flurförderzeugs verhindert werden
können. Wenn sich auf der Lastaufnahmevorrichtung jedoch eine größere Last befindet,
die ein Absenken mit ausreichender Geschwindigkeit bewirkt, ist ein Antreiben der
Hydraulikpumpe nicht erforderlich. Es ist beispielsweise möglich, die nicht elektrisch
angetriebene Hydraulikpumpe kraftlos mitlaufen zu lassen, oder sie zur Energierückgewinnung
auszunutzen. Eine die Hydraulikpumpe mit dem Hydraulikzylinder verbindende Leitung
ist mittels einer Ablaßleitung mit einem Tank verbindbar. Ein Teil des die Pumpe durchströmenden
Hydrauliköls und/oder ein Teil des von dem Hydraulikzylinder abfließende Ölstroms
kann durch die Ablaßleitung in den Tank abströmen. In der Ablaßleitung ist ein stufenlos
einstellbares Anlaßventil angeordnet Die Senkgeschwindigkeit und die Anhebegeschwindigkeit
der Lastaufnahmevorrichtung können abhängig von der Schaltstellung des Ablaßventil
stufenlos eingestellt werden.
[0007] Es ist hierbei erforderlich, daß der Hydraulikzylinder mit der Saugseite der Hydraulikpumpe
mittels einer Bypassleitung verbindbar ist. Die Bypassleitung ist mittels eines Sperrventils
verschließbar, das zum Absenken der Lastaufnahmevorrichtung geöffnet wird.
[0008] Hierbei ist es besonders zweckmäßig, wenn das Ablaßventil als Sitzventil ausgebildet
ist. Sitzventile sind einerseits einfach und preisgünstig herstellbar, andererseits
sind sie bauartbedingt in geschlossener Stellung absolut dicht, womit ein unbeabsichtigtes
Absenken der Lastaufnahmevorrichtung sicher vermieden wird.
[0009] Das Ablaßventil und/oder der Elektromotor sind mittels einer elektrischen Impulssteuereinheit
steuerbar.
[0010] Es ergeben sich dabei besondere Vorteile, wenn der Elektromotor als fremderregter
Gleichstrom-Nebenschlußmotor ausgeführt ist. Bei fremderregten Gleichstrom-Nebenschlußmotoren
können das Drehmoment und die Drehzahl unabhängig voneinander eingestellt werden,
wodurch die Verwendung des Elektromotors zum Beschleunigen des Absenkens der Lastaufnahmevorrichtung
ermöglicht wird.
[0011] Zweckmäßigerweise ist zur Steuerung des Anhebens und/oder des Absenkens der Lastaufnahmevorrichtung
mindestens ein stufenlos betätigbares elektrisches Schaltelement vorgesehen, das mit
der elektrischen Impulssteuereinheit in Wirkverbindung steht.
[0012] Besondere Vorteile ergeben sich, wenn das Flurförderzeug als Hochhubwagen, vorzugsweise
als deichselgeführter Hochhubwagen ausgeführt ist. Bei einem deichselgeführten Hochhubwagen
ist es erforderlich, die Bewegung des Lastaufnahmemittels mit einem elektrischen Schalter
zu steuern, da größere Schaltelemente nicht an der Deichsel angeordnet werden können.
Darüber hinaus besitzt die Lastaufnahmevorrichtung von Hubwagen dieser Art in der
Regel ein relativ geringes Gewicht, so daß der Beschleunigung der Absenkbewegung eine
besonders große Bedeutung zukommt. Durch die Erfindung wird es nun ermöglicht, ein
schnelles Absenken der Lastaufnahmevorrichtung von der Deichsel aus zu steuern.
[0013] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand des in den schematischen
Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei zeigt
- Figur 1
- eine hydraulische Schaltung für eine Hubvorrichtung.
- Figur 2a, b
- Diagramme für die Steuersignale der Hydraulikpumpe und verschiedener Ventile.
[0014] Figur 1 zeigt eine Ausführungsform für die Hubvorrichtung eines erfindungsgemäßen
Flurfördermes. Um die Lastaufnahmevorrichtung anzuheben, wird von der Pumpe 2a Hydrauliköl
aus dem Tank 4 durch zwei Rückschlagventile 10, 11 in den Hydraulikzylinder 5 gepumpt.
Ein in einer Bypassteitung 12 angeordnetes schaltbares Sperrventil 13 befindet sich
dabei in der eingezeichneten absperrenden Stellung. Über das einstellbare Ablaßventil
8 kann die Hubgeschwindigkeit eingestellt werden.
[0015] Um die Lastaufnahmevorrichtung abzusenken, wird das Sperrventil 13 geöffnet. Das
aus dem Hydraulikzylinder 5 abfließende Hydrauliköl kann dann über die Bypassleitung
durch die Hydraulikpumpe 2a und das Ablaßventil 8 in den Tank 5 abfließen. Mit dem
Ablaßventil 8 wird die Senkgeschwindigkeit der Lastaufnahmevorrichtung eingestellt.
Hierbei kann, insbesondere wenn sich auf der Lastaufnahmevorrichtung eine große Last
befindet, mit der Hydraulikpumpe 2a und dem Elektromotor 1a Energie zurückgewonnen
werden. Zur Beschleunigung der Absenkbewegung kann erfindungsgemäß die Hydraulikpumpe
2a durch den Elektromotor 1a angetrieben werden, wobei sich bei dieser Ausführungsform
die Saugseite der Hydraulikpumpe 2a in der Zeichnung unten befindet. Zweckmäßig ist
eine Ausbildung des Elektromotors 1a als Gleichstrom-Nebenschlußmotor oder als Drehstrom-Asynchronmotor.
[0016] Figur 2a zeigt die Größen des Steuersignals 17 für das Sperrventil 13, des Steuersignals
18 für das Ablaßventil 8 sowie des Steuersignals 19 für den Elektromotor 1 a über
dem durch die Bedienperson vorgegebenen Sollwert 20 für die Senkgeschwindigkeit. Aus
diesem Diagramm ist zu entnehmen, daß das Sperrventil 13 bei einem Absenken der Lastaufnahmevorrichtung
stets geöffnet ist. Das Ablaßventil 8 wird mit Ansteigen des Sollwerts 20 für die
Senkgeschwindigkeit kontinuierlich geöffnet. Wenn der Sollwert für die Senkgeschwindigkeit
seinen maximalen Wert annähernd erreicht hat, wird mit dem Steuersignal 19 zusätzlich
der Elektromotor 1a eingeschaltet, um die Absenkbewegung der Lastaufnahmevorrichtung
zu unterstützen.
[0017] Figur 2b zeigt die entsprechenden Größen des Steuersignals 17a für das Sperrventil
13, des Steuersignals 18a für das Ablaßventil 8 sowie des Steuersignals 19a für den
Elektromotor 1 a über dem durch die Bedienperson vorgegebenen Sollwert 20a für die
Hubgeschwindigkeit. Das Sperrventil 13 befindet sich während des Anhebens stets in
der in Figur 1 dargestellten Stellung. Ebenso ist der Elektromotor 1a während des
Anhebens stets in Betrieb. Mit Ansteigen des Sollwerts 20a für die Hubgeschwindigkeit
wird das Ablaßventil 8 kontinuierlich weiter geschlossen, wodurch die tatsächliche
Hubgeschwindigkeit erhöht wird.
[0018] Sämtliche Steuersignale gemäß Fig. 2a und 2b werden vorzugsweise mit einer oder mehreren
Impulssteuereinheiten erzeugt und werden damit von impulsförmigen Spannungen dargestellt.
1. Flurförderzeug mit einer vertikal beweglichen Lastaufnahmevorrichtung, wobei eine
Vorrichtung zum vertikalen Bewegen der Lastaufnahmevorrichtung mindestens einen Hydraulikzylinder
(5) und mindestens eine mittels eines Elektromotors (1 a) antreibbare Hydraulikpumpe
(2a) aufweist und die angetriebene Hydraulikpumpe (2a) eine Druckseite und eine Saugseite
aufweist, wobei die Hydraulikpumpe (2a) zum Anheben der Lastaufnahmevorrichtung eine
vorgegebene Hauptförderrichtung aufweist und wobei eine die Hydraulikpumpe (2a) mit
dem Hydraulikzylinder (5) verbindende Leitung (6) mittels einer Ablaßleitung mit einem
Tank verbindbar ist und in der Ablaßleitung ein stufenlos einstellbares Ablaßventil
(8) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydraulikpumpe (2a) während des Absenkens der Lastaufnahmeeinrichtung eine zur
Hauptförderrichtung gleichgerichtete Förderrichtung aufweist, wobei die Saugseite
der von dem Elektromotor angetriebenen Hydraulikpumpe (2a) mit dem Hydraulikzylinder
(5) verbindbar ist.
2. Flurförderzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hydraulikzylinder (5) mit der Saugseite der Hydraulikpumpe (2a) mittels einer
Bypassleitung (12) verbindbar ist.
3. Flurförderzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablaßventil (8) als Sitzventil ausgebildet ist.
4. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablaßventil (8) und/oder der Elektromotor (1a) mittels einer elektrischen Impulssteuereinheit
steuerbar sind.
5. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (1a) als fremderregter Gleichstrom-Nebenschlußmotor ausgeführt ist.
6. Flurförderzeug nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung des Anhebens und/oder des Absenkens der Lastaufnahmevorrichtung mindestens
ein stufenlos betätigbares elektrisches Schaltelement vorgesehen ist, das mit der
elektrischen Impulssteuereinheit in Wirkverbindung steht.
7. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Flurförderzeug als Hochhubwagen, vorzugsweise als deichselgeführter Hochhubwagen
ausgeführt ist.
1. Industrial truck having a vertically movable load-accommodating device, a device for
vertically moving the load-accommodating device having at least one hydraulic cylinder
(5) and at least one hydraulic pump (2a) which can be driven by means of an electric
motor (1a), and the driven hydraulic pump (2a) having a delivery side and a suction
side, the hydraulic pump (2a) for the purpose of lifting the load-accommodating device
having a predetermined main conveying direction, and it being possible for a line
(6) connecting the hydraulic pump (2a) to the hydraulic cylinder (5) to be connected
to a tank by means of an outlet line, and an outlet valve (8) which can be adjusted
in stepless fashion being arranged in the outlet line, characterized in that the hydraulic pump (2a) has a conveying direction which is in the same direction
as the main conveying direction when the load-accommodating device is lowered, it
being possible for the suction side of the hydraulic pump (2a) driven by the electric
motor to be connected to the hydraulic cylinder (5).
2. Industrial truck according to Claim 1, characterized in that the hydraulic cylinder (5) can be connected to the suction side of the hydraulic
pump (2a) by means of a bypass line (12).
3. Industrial truck according to Claim 1 or 2, characterized in that the outlet valve (8) is in the form of a seat valve.
4. Industrial truck according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the outlet valve (8) and/or the electric motor (1a) can be controlled by means of
an electrical pulse control unit.
5. Industrial truck according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the electric motor (1a) is in the form of a separately excited DC shunt motor.
6. Industrial truck according to Claim 4 or 5, characterized in that, for the purpose of controlling the lifting and/or the lowering of the load-accommodating
device, at least one electrical switching element is provided which can be operated
in stepless fashion and is operatively connected to the electrical pulse control unit.
7. Industrial truck according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the industrial truck is in the form of a high-reach truck, preferably in the form
of a tiller-operated high-reach truck.
1. Chariot de manutention comprenant un dispositif de prise de la charge déplaçable verticalement,
un dispositif de déplacement vertical du dispositif de prise de la charge comprenant
au moins un vérin hydraulique (5) et au moins une pompe hydraulique (2a) pouvant être
entraînée au moyen d'un moteur électrique (1a) et la pompe hydraulique (2a) entraînée
présentant un côté refoulement et un côté aspiration, la pompe hydraulique (2a) présentant
un sens de circulation principal prédéfini pour lever le dispositif de prise de la
charge et une conduite (6) reliant la pompe hydraulique (2a) avec le vérin hydraulique
(5) pouvant être reliée avec un réservoir au moyen d'une conduite d'évacuation et
une vanne d'évacuation (8) à réglage graduel étant montée dans la conduite d'évacuation,
caractérisé en ce que la pompe hydraulique (2a) présente pendant la descente du dispositif de prise de
la charge un sens de circulation dirigé dans le même sens que le sens de circulation
principal, le côté aspiration de la pompe hydraulique (2a) entraînée par le moteur
électrique pouvant être relié avec le vérin hydraulique (5).
2. Chariot de manutention selon la revendication 1, caractérisé en ce que le vérin hydraulique (5) peut être relié avec le côté aspiration de la pompe hydraulique
(2a) au moyen d'une conduite de dérivation (12).
3. Chariot de manutention selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la vanne d'évacuation (8) est réalisée sous la forme d'une soupape à siège.
4. Chariot de manutention selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la vanne d'évacuation (8) et/ou le moteur électrique (1a) peuvent être commandées
au moyen d'une unité de commande électrique à impulsions.
5. Chariot de manutention selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le moteur électrique (1a) est réalisé sous la forme d'un moteur électrique shunt
à courant continu d'excitation externe.
6. Chariot de manutention selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce qu'au moins un élément de commutation à commande électrique graduelle, lequel se trouve
en liaison active avec l'unité de commande électrique à impulsions, est prévu pour
commander le levage et/ou la descente du dispositif de prise de la charge.
7. Chariot de manutention selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le chariot de manutention est réalisé sous la forme d'un chariot élévateur à levage
haut, de préférence sous la forme d'un chariot élévateur à levage haut avec guidage
par timon.

