[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines mit flüssigen
oder gasförmigen Kohlenwasserstoffen, insbesondere Heizöl oder Erdgas, befeuerten
Kessels mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1. Die Erfindung bezieht
sich ferner auf eine Vorrichtung zur Durchführung eines derartigen Verfahrens mit
den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 5.
[0002] Moderne Heizkessel werden heute mit Heizöl oder Erdgas befeuert. Bei der Verbrennung
der diese Brennstoffe bildenden Kohlenwasserstoffe entstehen Rauchgase, die bestimmte
unerwünschte Bestandteile enthalten, die zu schädlichen Luftverunreinigungen führen.
Ein besonders schädlicher Bestandteil sind hierbei die Stickstoffoxide oder Stickoxide
(NO
x). Ein nicht unwesentlicher Teil dieser NO
x-Emissionen wird hierbei durch die Rauchgase von kohlenwasserstoffbefeuerten Heizkesseln
erzeugt.
[0003] NO
x ist insofern schädlich, als daß es in komplizierter Weise zur Entstehung des photochemischen
Smogs beiträgt. Hierdurch kann der bodennahe Ozonanteil erhöht werden. Des weiteren
führt NO
x zu einer Übersäuerung des Bodens und der Gewässer. Es stellt ferner ein Gesundheitsrisiko
insbesondere für Asthma-Kranke dar.
[0004] Aus der FR 2 555 711 A sind ein Verfahren mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Patenanspruchs 1 und eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs
5 bekannt. Bei der bekannten Vorrichtung gelangt die Zerstäubungsluft in einen Gaswäscher
und wird dort mit erhitztem Wasser gewaschen, das einem Gaswäscher für die Rauchgase
entnommen wird. Einzelheiten über die Zuführung des Wassers und das Kontaktieren des
Wassers mit der Zerstäubungsluft sind in dieser Veröffentlichung nicht offenbart.
Ferner ist nicht offenbart, warum die zugeführte Zerstäubungsluft "gewaschen" wird.
[0005] Aus der DE 15 207 C ist es bekannt, der Zerstäubungsluft aus einem Dampfkessel gewonnenen
Dampf zuzuführen.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Betreiben eines mit flüssigen oder gasförmigen Kohlenwasserstoffen befeuerten Kessels
zu schaffen, mit dem bzw. mit der sich der NO
x-Anteil in den Rauchgasen des Kessels verringern läßt.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Verfahren der eingangs beschriebenen
Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanpruchs 1 gelöst.
[0008] Mit der erfindungsgemäßen Lösung gelingt es, die NO
x-Emissionen im Rauchgas des Kessels weiter abzusanken. Ferner kann hierdurch der Anteil
von weiteren schädlichen Substanzen im Rauchgas reduziert werden. Auch kann der Energieverbrauch
zum Betreiben des Kessels gesenkt werden. NO
x wird bei hohen Temperaturen (über 1300 °C) gebildet, wobei dessen Anteil mit ansteigenden
Temperaturen exponentiell ansteigt. Ferner ist zur Bildung von NO
x eine gewisse Zeit und ein Überschuß an Sauerstoff erforderlich. In Abhängigkeit von
den tatsächlichen Bedingungen bei der Verbrennung werden unterschiedliche Fraktionen
von Stickoxiden gebildet. Durch die zugeführte feuchte Luft werden die hohen Temperaturspitzen
ausgeglichen. In bezug auf die gesamte Verbrennungsluft werden ferner die Stickstoffquelle
reduziert und der Überschuß an Sauerstoff etwas erniedrigt, da der erzeugte Wasserdampf
im Gegensatz zu Luft keinen freien Sauerstoff enthält.
[0009] Als bevorzugte Substanz für den Befeuchtungsprozeß findet Wasser oder Wasserdampf
Verwendung.
[0010] Es ist ein wesentlicher Aspekt der Erfindung, daß die Zerstäubungsluft für den Brennstoff
dem Befeuchtungsprozeß unterzogen wird. Hierdurch wird der durch die Befeuchtung erzielte
Flüssigkeitsdampfanteil innig mit den Brennstoffteilchen vermischt, so daß die gewünschte
Wirkung eintritt. Der zugeführte Flüssigkeitsdampf wird somit direkt dem Verbrennungskern
zugeführt, wodurch sich die gewünschten Verbrennungsbedingungen einstellen, die eine
Reduzierung der NO
x-Gase zur Folge haben.
[0011] Das Befeuchtungsmittel (vorzugsweise Wasser) wird zweckmäßigerweise vor dem Kontaktieren
der Zerstäubungsluft erhitzt, um die entsprechende Flüssigkeitsdampfbildung zu ermöglichen
bzw. zu erleichtern. Es ist dabei lediglich erforderlich, die Flüssigkeit geringfügig
zu erhitzen, da durch die Kontaktierung mit der ggf. komprimierten Zerstäubungsluft
große Flüssigkeitsmengen verdampft und somit die Eigenschaften der Zerstäubungsluft
wesentlich verändert werden können. Es gelingt dabei eine niedrige Temperatur der
Zerstäubungsluft, die sich günstig auf die Verbrennung auswirkt, zu erreichen bzw.
aufrechtzuerhalten.
[0012] Was die Kontaktierung der Flüssigkeit mit der Zerstäubungsluft anbetrifft, so werden
die Flüssigkeit und die Zerstäubungsluft über einen Kontaktkörper geführt und auf
diese Weise miteinander in Kontakt gebracht. Hierbei wird die Flüssigkeit vor der
Baaufschlagung des Kontaktkörpers zerstäubt. Es ergibt sich eine innige Vermischung.
Bei dieser Vorgehensweise wird zumindest ein Teil der Flüssigkeit verdampft und mit
der Zerstäubungsluft mitgeführt. Der restliche Teil der Flüssigkeit kann gesammelt
und dem Flüssigkeitskreislauf erneut zugeführt werden.
[0013] Bei der auf diese Weise erfolgenden Verdampfung der Flüssigkeit (des Wassers) in
einem Gasgemisch tritt die Verdampfung bei wesentlich niedrigeren Temperaturen auf
als im Fall der Anwesenheit einer reinen Flüssigkeit. Durch das Auftreten der Verdampfung
bei einer relativ niedrigen Temperatur ist es möglich, den Verdampfungsprozeß mit
wenig Energie durchzuführen. Entsprechende Energie zum Vorerhitzen der Flüssigkeit
steht in großen Mengen durch die vom Kessel gelieferte Wärme zur Verfügung.
[0014] Die Zerstäubungsluft wird zweckmäßigerweise in Gegenstrom mit dem Befeuchtungsmittel
kontaktiert. So wird beispielsweise die Zerstäubungsluft von unten nach oben und das
Befeuchtungsmittel von oben nach unten geführt. Es ist jedoch auch möglich, beide
Medien zum Kontaktieren im Kreuzstrom oder sogar auch im Gleichstrom zu führen. Es
sind dadurch alle Richtungen geeignet.
[0015] Die Zerstäubungsluft wird zweckmäßigerweise vor dem Befeuchten komprimiert (über
einen Kompressor oder ein Gebläse), so daß sie beim Kontakt mit der Flüssigkeit entsprechend
erhitzt ist und durch Wärmeaustausch die verdampfung der zugeführten Flüssigkeit ermöglicht.
[0016] Das erfindungsgemäße Verfahren ist vollständig selbstregelnd. Die verwendete Flüssigkeit
wird durch das Verfahren destilliert. Da der Durchsatz der Zerstäubungsluft nach dem
Befeuchtungsprozeß ansteigt, besteht die Möglichkeit, den Energieverbrauch stark zu
reduzieren, und zwar mehr als für den Einsatz einer Extrapumpe zur Umwälzung der Flüssigkeit
für den Befeuchtungsprozeß benötigt wird. Neben der Reduzierung der NO
x-Emissionen und von anderen umweltschädlichen Substanzen im Rauchgas des Kessels läßt
sich der Energieverbrauch für das Gebläse bzw. den Kompressor der Zerstäubungsluft
reduzieren.
[0017] Die vorstehend genannte Aufgabe wird fener bei einer Vorrichtung der angegebenen
Art durch das kennzeichnende Merkmal von Patentanspruch 5 gelöst.
[0018] Vorzugsweise ist die Befeuchtungseinrichtung in Zerstäubungsluftströmungsrichtung
nach einem Gebläse oder Kompressor für die Zerstäubungsluft angeordnet. Ein derartiges
Gebläse bzw. ein derartiger Kompressor wird ohnehin zur Luftzuführung für den Brenner
benötigt. Überhaupt kann die erfindungsgemäß vorgesehene Befeuchtungseinrichtung in
bestehende Systeme ohne großen Zusatzaufwand eingebaut werden. Hierzu müssen die Befeuchtungseinrichtung
und ein Flüssigkeitskreis in das bestehende Leitungssystem integriert werden. Bei
der Befeuchtungseinrichtung handelt es sich vorzugsweise um einen Befeuchtungsturm.
[0019] Die Befeuchtungseinrichtung selbst hat insbesondere einen Anschluß für die Zerstäubungsluft,
einen Anschluß für das Befeuchtungsmittel und eine Zerstäubungseinrichtung für das
Befeuchtungsmittel. Bei Ausbildung der Befeuchtungseinrichzung als Befeuchtungsturm
befindet sich der Anschluß für das Befeuchtungsmittel am oberen Turmende, und die
Zerstäubungseinrichtung ist im oberen Turmbereich angeordnet. Der Anschluß für die
Zerstäubungsluft befindet sich am unteren Turmende. Hierbei findet somit ein Kontakt
zwischen Befeuchtungsmittel und Zerstäubungsluft im Gegenstrom statt, wobei die Befeuchtungseinrichtung
einen Kontaktkörper enthält, auf den das Befeuchtungsmittel mit Hilfe der Zerstäubungseinrichtung
(Düse) zerstäubt wird. Das Befeuchtungsmittel fällt somit in der Form eines Nebels
nach unten und wird am Boden des Befeuchtungsturmes gesammelt, von dem es aus dem
Kreislauf zum oberen Turmende zurückgeführt wird. Gleichzeitig wird die komprimierte
und erhitzte Zerstäubungsluft von unten in den Befeuchtungsturm eingeführt und strömt
nach oben, wobei sie mit dem Flüssigkeitsnebel in Kontakt tritt. Der Auslaß für die
befeuchtete Zerstäubungsluft befindet sich vorzugsweise ebenfalls am oberen Turmende.
[0020] Vorzugsweise besitzt die Vorrichtung ferner eine Einrichtung zum Vorerhitzen des
Befeuchtungsmittels vor dem Kontakt mit der Zerstäubungsluft. Bei dieser Einrichtung
handelt es sich zweckmäßigerweise um einen Wärmetauscher, der vorzugsweise Wärmeenergie
vom Kessel der Vorrichtung erhält. Die Flüssigkeit wird mit einer Pumpe in einem Flüssigkeitskreislauf
umgewälzt, der die Pumpe, den Wärmetauscher und den Befeuchtungsturm enthält. Wahlweise
kann die am unteren Ende des Befeuchtungsturmes gesammelte Flüssigkeit auch abgelassen
werden.
[0021] Bei der Flüssigkeit selbst handelt es sich vorzugsweise um Wasser. Es können jedoch
auch andere Flüssigkeiten bzw. Flüssigkeitsgemische Verwendung finden, mit denen der
gleiche oder ein entsprechender Zweck erreicht werden kann.
[0022] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit
der einzigen Zeichnung im einzelnen erläutert. Die Zeichnung zeigt den schematischen
Aufbau einer erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung.
[0023] Die Darstellung zeigt schematisch einen Kessel 1 mit einem Brenner 2, der über eine
Brennstoffleitung 3 mit Brennstoff, beispielsweise Heizöl, versorgt wird. Ferner besitzt
der Brenner 2 eine Zerstäubungsluftzuführleitung 4. Die hiermit zugeführte Zerstäubungsluft
dient zum Zerstäuben des Brennstoffes zur Ausbildung eines Brennstoff-Luft-Gemisches,
das einem Verbrennungsprozeß unterzogen wird.
[0024] Die Zerstäubungsluft wird normalerweise über ein bei 9 gezeigtes Gebläse dem Brenner
zugeführt. Bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform wird die Zerstäubungsluft vom
Gebläse 9 unter Druck und im erhitzten Zustand in einen Sefeuchtungsturm 5 eingeführt.
Die Einführung erfolgt dabei am unteren Ende des Turmes. Von einer entsprechenden
Leitung 8 wird die Zerstäubungsluft nach oben abgeblasen. Innerhalb des Befeuchtungsturmes
5 befindet sich ein Kontaktkörper 7 aus einem geeigneten Material. In das obere Ende
des Turmes mündet eine Flüssigkeitszuführleitung eines bei 10 gezeigten Flüssigkeitskreises.
Bei der Flüssigkeit handelt es sich um Wasser. Das Wasser wird über die Pumpe 11 einem
Wärmetauscher 12 zugeführt und dort erhitzt. Die Wärmeenergie zum Erhitzen des Wassers
kann dabei vom Kessel 1 stammen. Nach dem Passieren des Wärmetauschers 12 gelangt
das erhitzte Wasser in den Befeuchtungsturm und wird von dort über eine Zerstäubungseinrichtung
6 (Düse) auf den Kontaktkörper 7 zerstäubt. Der gebildete Wassernebel rinnt entlang
dem Kontaktkörper 7 nach unten und trifft dabei auf die aufsteigende Zerstäubungsluft.
Dabei entzieht der Wassernebel der Zerstäubungsluft Wärme und verdampft. Die weiter
aufsteigende Zerstäubungsluft, die auf diese Weise mit Wasserdampf angereichert wird,
verläßt den Befeuchtungsturm 5 am oberen Ende und wird über die erwähnte Zerstäubungsluftzuführleitung
4 dem Brenner zugeführt.
[0025] Im Befeuchtungsturm 5 wird das zugeführte Wasser nur teilweise verdampft. Ein größerer
Teil sammelt sich im unteren Endbereich des Befeuchtungsturmes 5 an und wird von dort
wieder in den Flüssigkeitskreislauf 10 gegeben. Alternativ kann überschüssiges Wasser
abgelassen werden, wie bei 13 gezeigt.
1. Verfahren zum Betreiben eines mit flüssigen oder gasförmigen Kohlenwasserstoffen,
insbesondere Heizöl oder Erdgas, befeuerten Kessels (1), bei dem dem Brenner (2) des
Kessels Brennstoff und Zerstäubungsluft zugeführt werden und das gebildete Brennstoff-Luft-Gemisch
verbrannt wird, wobei die Zerstäubungsluft vor dem Vermischen mit dem Brennstoff einem
Befeuchtungsprozeß unterzogen wird, bei dem die Zerstäubungsluft zur Befeuchtung mit
einer Flüssigkeit kontaktiert wird, und wobei die Flüssigkeit vor dem Kontaktieren
der Zerstäubungsluft erhitzt wird,
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
1. Zerstäuben der Flüssigkeit und Ausbilden eines Flüssigkeitsnebels;
2. Führen des Flüssigkeitsnebels und der Zerstäubungsluft über einen Kontaktkörper
(7) und Kontaktieren derselben am Kontaktkörper (7);
3. Verdampfen von mindestens einem Teil des Flüssigkeitsnebels durch den Kontakt mit der Zerstäubungsluft; und
4. Mitführen des verdampften Teiles der Flüssigkeit mit der Zerstäubungsluft.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstäubungsluft im Gegenstrom mit der Flüssigkeit kontaktiert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Kessel (1) erzeugte wärmeenergie zum Vorerhitzen der Flüssigkeit verwendet
wird.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstäubungsluft vor dem Befeuchten komprimiert wird.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche
mit einem Kessel (1) mit Brenner (2) und einer Brennstoffzuführleitung (3) sowie einer
Zerstäubungsluftzuführleitung (4) für den Brenner (2), wobei im Brenner (2) oder in
der Zerstäubungsluftzuführleitung (3) eine Befeuchtungseinrichtung (5) für die Zerstäubungsluft
vorgesehen ist, die einen Anschluß für die Zerstäubungsluft und einen Anschluß für
die zum Befeuchten verwendete Flüssigkeit aufweist, und wobei die Vorrichtung eine
Einrichtung (12) zum Vorerhitzen der Flüssigkeit vor dem Kontakt mit der Zerstäubungsluft
besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Befeuchtungseinrichtung (5) eine Zerstäubungseinrichtung (6) für die Flüssigkeit
und einen Kontaktkörper (7) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Befeuchtungseinrichtung (5) in Zerstäubungsluftströmungsrichtung nach einem Gebläse
oder Kompressor (9) für die Zerstäubungsluft angeordnet ist.
1. A method of operating a boiler (1) fired with liquid or gaseous hydrocarbons, especially
heating fuel oil or natural gas, according to which fuel and atomizing air are supplied
to the burner (2) of the boiler and the formed fuel-air mixture is burned, wherein
the atomizing air is subjected to a moistening process prior to mixing with the fuel,
said moistening process comprising contacting the atomizing air with a liquid for
moistening, and wherein the liquid is heated prior to the contact with the atomizing
air,
characterized by the following steps:
1. Atomizing the liquid and forming a liquid mist;
2. passing the liquid mist and the atomizing air over a contact body (7) and contacting
the liquid mist and the atomizing air at the contact body (7);
3. Evaporizing of at least a part of the liquid mist by contact with the atomizing
air; and
4. Carrying along the evaporated part of the liquid with the atomizing air.
2. The method according to claim 1, characterized in that the atomizing air is contacted with the liquid in counterflow.
3. The method according to claim 1 or 2, characterized in that the heat energy generated by the boiler (1) is used for preheating the liquid.
4. The method according to one of the preceding claims, characterized in that the atomizing air is compressed prior to the moistening.
5. A device for carrying out the method according to one of the preceding claims, said
device comprising a boiler (1) with burner (2) and a fuel supply line (3) as well
as an atomizing air supply line (4) for the burner (2), wherein a moistening means
(5) for the atomizing air is provided in the burner (2) or in the atomizing air supply
line (3), said moistening means (5) having a connection for the atomizing air and
a connection for the liquid used for moistening, and wherein the device includes means
(12) for preheating the liquid prior to contact with the atomizing air, characterized in that the moistening means (5) includes atomizing means (6) for the liquid and a contact
body (7).
6. The device according to claim 5, characterized in that the moistening means (5) is located downstream of a blower or compressor (9) for
the atomizing air in flow direction of the atomizing air.
1. Procédé pour la mise en oeuvre d'une chaudière (1) fonctionnant aux hydrocarbures
liquides ou gazeux, en particulier au mazout de chauffage ou au gaz naturel, dans
lequel du combustible et de l'air de pulvérisation sont introduits dans le brûleur
(2) de la chaudière et le mélange formé de combustible et d'air est brûlé, l'air de
pulvérisation étant soumis à un processus d'humidification avant le mélange avec le
combustible, dans lequel l'air de pulvérisation est mis en contact avec un liquide
pour son humidification et dans lequel le liquide est chauffé avant la mise en contact
de l'air de pulvérisation,
caractérisé par les étapes suivantes:
1. pulvérisation du liquide et formation d'un nuage de liquide,
2. envoi du nuage de liquide et de l'air de pulvérisation au-dessus d'un corps de
contact (7) et mise en contact de ceux-ci avec le corps de contact (7),
3. évaporation d'au moins une partie du nuage de liquide par le contact avec l'air
de pulvérisation, et
4. convection de la partie évaporée du liquide avec l'air de pulvérisation.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'air de pulvérisation est mis en contact à contre-courant avec le liquide.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'énergie calorifique produite par la chaudière (1) est utilisée pour préchauffer
le liquide.
4. Procédé selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'air de pulvérisation est comprimé avant l'humidification.
5. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon une des revendications précédentes
comprenant une chaudière (1) avec un brûleur (2) et avec un conduit d'alimentation
(3) en combustible ainsi qu'un conduit d'alimentation (4) en air de pulvérisation
pour le brûleur (2), dans lequel il est prévu dans le brûleur (2) ou dans le conduit
d'alimentation (4) en air de pulvérisation, un dispositif d'humidification (5) pour
l'air de pulvérisation qui présente un raccordement pour l'air de pulvérisation et
un raccordement pour le liquide utilisé pour l'humidification, et dans lequel le dispositif
a un dispositif (12) pour le préchauffage du liquide avant le contact avec l'air de
pulvérisation, caractérisé en ce que le dispositif d'humidification (5) présente un dispositif de pulvérisation (6) pour
le liquide et un corps de contact (7).
6. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le dispositif d'humidification (5) est disposé dans le sens du courant de l'air de
pulvérisation après une soufflante ou un compresseur (9) pour l'air de pulvérisation.