[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anzeigeeinrichtung mit Anzeigeeinheiten,
welche das zu wiedergebende Bild punktweise darstellen, wobei die jeweilige Anzeigeeinheit
einen Anzeigedot sowie Mittel zur Betätigung dieses Anzeigedots umfasst.
[0002] Eine solche Anzeigeeinrichtung ist bereits bekannt. Der Dot der jeweiligen Anzeigeeinheit
weist eine Grundplatte auf. Die einander gegenüberliegenden Grossflächen dieser Grundplatte
weisen einen grossen Farbkontrast auf. Eine der Grossflächen der Grundplatte ist schwarz,
während die andere Grossfläche z.B. gelb ist. Die Grundplatte trägt einen Permanentmagneten.
Die Anzeigeeinheit umfasst ferner einen steuerbaren magnetischen Kreis mit einem etwa
U-förmigen Joch. Die Dotplatte ist den Polen dieses Joches zugeordnet, welches zusammen
mit dem Permanentmagneten eine Verstellung des Anzeigedots ermöglicht. Diese Anzeigeeinrichtung
umfasst ferner eine Lichtquelle, welche den Dots der Anzeigeeinheiten vorangestellt
ist und welche bei Bedarf permanent in Betrieb ist. Wenn nichts angezeigt werden soll,
dann steht die schwarze Seite aller Anzeigedots dem Betrachter gegenüber. Zur Anzeige
eines Bildes werden jene Anzeigeeinheiten angesteuert, welche sich an der Darstellung
des Bildes beteiligen sollen. Bei diesen wird der Anzeigedot so umgedreht, dass dem
Betrachter seine gelbe Seite gegenübersteht. Die gelbe Oberfläche des Anzeigedots
reflektiert das Licht der Lichtquelle zum Betrachter.
[0003] Diese vorbekannte Anzeigeeinrichtung muss gegenüber dem Betrachter so angeordnet
sein, dass die den Anzeigeeinheiten vorangestellte Lichtquelle den Betrachter nicht
blendet. Die Anzeigeeinheiten bilden in der Regel horizontal verlaufende und übereinanderliegende
Reihen. Die Lichtquelle ist meistens unterhalb des Panels aus den Anzeigeeinheiten
und in einem bestimmten Abstand vor diesem angeordnet. In diesem Fall erscheinen die
Anzeigedots der unteren Reihen heller als die Anzeigedots der oberen Reihen, was sich
beim Ablesen der durch eine solche Einrichtung zu vermittelnden Information ungünstig
auswirkt. Wegen der Lichtquelle und wegen der Notwendigkeit, diese in einem Abstand
vor dem Anzeigepanel anzuordnen, weisen solche Anzeigeeinrichtungen beträchtliche
Abmessungen auf, welche sich bei diesem System von Anzeige nicht verkleinern lassen.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, die genannten sowie noch weitere Nachteile
des Standes der Technik zu beseitigen.
[0005] Diese Aufgabe wird bei der Einrichtung der eingangs genannten Gattung erfindungsgemäss
so gelöst, wie dies im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 definiert ist.
[0006] Nachstehend werden Ausführungsformen dieser Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in einer Seitenansicht den wesentlichsten Teil einer der Anzeigeeinheiten der
vorliegenden Einrichtung, welche unter anderem eine Grundplatte mit einer Luminiszenzvorrichtung
enthält,
Fig. 2 in einer Draufsicht die Anzeigeeinheit aus Fig. 1,
Fig. 3 vergrössert und in einer Seitenansicht die Luminiszenzvorrichtung aus Fig.
1,
Fig. 4 perspektivisch und vergrössert einen Endabschnitt der Grundplatte gemäss Fig.
1,
Fig. 5 in einer Seitenansicht den in Fig. 4 dargestellten Endabschnitt der Grundplatte,
wenn sich die Anzeigeeinheit ausser Betrieb befindet und
Fig. 6 in einer Seitenansicht den in Fig. 4 dargestellten Endabschnitt der Grundplatte,
wenn sich die Anzeigeeinheit in Betrieb befindet.
[0007] Die vorliegende Anzeigeeinrichtung weist Anzeigeeinheiten 1 auf, von welchen in Fig.
1 nur eine einzige in einer Seitenansicht dargestellt ist. Solche Anzeigeeinheiten
1 dienen zur punktweisen Darstellung des zu wiedergebenden Bildes und sie bilden in
der vorliegenden Einrichtung Reihen, welche parallel zueinander verlaufen und welche
durch eine Platte 2 getragen sind. Im vorliegenden Fall können auf der Tragplatte
2 auch Leiterbahnen 41, 42, 43 und 44 sowie Bauteile (nicht dargestellt) angebracht
sein, welche für den elektrischen Anschluss und Betrieb der Anzeigeeinheiten 1 erforderlich
sind. Die vorliegende Einrichtung umfasst auch eine durchsichtige Frontplatte 3, welche
den Anzeigeeinheiten 1 als Schutz gegen unerwünschte mechanische Einwirkungen vorangestellt
ist. Diese Schutzplatte 3 ist über Distanzglieder 4 an der Tragplatte 2 befestigt.
[0008] Die jeweilige Anzeigeeinheit 1 umfasst einen Anzeigedot 10 sowie Mittel zur Betätigung
dieses Anzeigedots 10. Die Arbeitsweise dieses Anzeigedots 10 macht sich den Elektroluminiszenzeffekt
zunutze. Der Anzeigedot 10 weist eine Grundplatte 11 auf, welche mit einer Elektroluminiszenz-Vorrichtung
30 versehen ist. Diese Elektroluminiszenz-Vorrichtung 30 kann beispielsweise eine
Elektroluminiszenz-Lampe sein. In Fig. 2 bis 5 ist der Anzeigedot 10 in jener Endstellung
dargestellt, in der er ausser Betrieb bzw. inaktiv ist. Die Grundplatte 11 ist im
vorliegenden Fall aus einem elektrisch isolierenden und durchsichtigen oder zumindest
durchscheinenden Material.
[0009] Die Grundplatte 11 hat im dargestellten Fall (Fig. 2 und 3) einen im wesentlichen
achteckigen Grundriss. Von zwei einander gegenüberliegenden Seiten 12 und 13 der Grundplatte
11 stehen je ein Lappen bwz. Ausläufer 14 und 15 ab, welche auf einer gemeinsamen
Achse A liegen. Diese Achse A stellt zugleich die Dreh- bzw. Schwenkachse des Anzeigedots
10 dar. Weitere zwei zueinander parallel verlaufende Seiten 16 und 17 stehen im wesentlichen
senkrecht zu den genannten Seiten 12 und 13 der Grundplatte 11. Die Kante einer dieser
Seiten 16 hat im dargestellten Fall einen geradlinigen Verlauf. In der anderen Seite
17 ist dagegen eine Ausnehmung 17 mit einer bogenförmigen Kontur ausgeführt. Der Zweck
dieser Ausnehmung 17 wird aus dem Nachstehenden ersichtlich sein. Jene Seiten 18,
19, 20 und 21 der Grundplatte 11, welche die genannten Paare der Seiten 12 und 13
sowie 16 und 17 miteinander verbinden, verlaufen im dargestellten Fall geradlinig,
obwohl sie auch einen anderen Verlauf haben könnten.
[0010] Auf einer der Grossflächen der elektrisch isolierenden und durchsichtigen Grundplatte
11 ist die Elektroluminiszenz-Vorrichtung 30 haftend angebracht, welche im Nachstehenden
unter anderem auch nur kurz als EL-Vorrichtung 30 genannt wird. Diese EL-Vorrichtung
30 umfasst eine erste Elektrode 31, welche auch als Frontelektrode bezeichnet werden
kann und welche ebenfalls durchsichtig oder zumindest durchscheinbar ist. Solche Elektroden
sind allgemein bekannt und sie können beispielsweise durch Aufdampfen von Metall auf
die Grundplatte 11 hergestellt werden. Diese Frontelektrode 31 haftet fest auf der
Grundplatte 11 und sie überdeckt praktisch die gesamte Oberfläche der Grundplatte
11. Sie erstreckt sich bis in den Bereich eines der Lappen 15 an der Grundplatte 11,
dessen Oberfläche diese Elektrode 31 ebenfalls überdeckt. Im Bereich des anderen Lappens
14 endet diese Frontelektrode 31 in einem Abstand von diesem.
[0011] Auf der ersten Elektrode 31 ist eine Schicht 33 aus einem Elektroluminiszenzmaterial
angebracht, welche praktisch die gesamte Oberfläche der Frontelektrode 31 bedeckt,
auf der sie ebenfalls fest haftet. Die EL-Vorrichtung 30 umfasst ferner eine zweite
Elektrode 32, welche im nachstehenden auch als Rückelektrode bezeichnet wird. Diese
Elektrode 32 überdeckt praktisch die gesamte Rückseite der EL-Schicht 33 und sie erstreckt
sich bis in den Bereich des anderen Lappens 14 an der Grundplatte 11, deren Oberfläche
sie ebenfalls überdeckt.
[0012] Es sind Kontaktstücke 35 und 36 (Fig. 2 bis 6) aus einem elektrisch leitenden Material
vorgesehen, von welchen je eines auf jenem Abschnitt der jeweiligen Elektrode 31 bzw.
32 elektrisch leitend befestigt ist, welcher sich im Bereich eines der Lappen 14 bzw.
15 befindet. Das jeweilige Kontaktstück 35 bzw. 36 hat praktisch die Form eines Quaders,
welcher über eine seiner Gross- bzw. Seitenflächen auf dem Lappen 14 bzw. 15 befestigt
ist. Die gegenüberliegende bzw. parallel verlaufende Grund-bzw. Seitenfläche dieses
Quaders 35 bzw. 36 ist mit einer Kontaktschicht 34, beispielsweise aus Gold versehen.
Die Breite des Quaders 35 bzw. 36 ist kleiner als die Breite des diesen tragenden
Lappens 14 bzw. 15. Ausserdem sind die Kontaktstücke 35 und 36 auf den Lappen 14 und
15 hinsichtlich der Schwenkachse A asymmetrisch angeordnet.
[0013] Die Anzeigeeinheit 1 ist auch so ausgebildet, dass die EL-Vorrichtung 30 wahlweise
bzw. steuerbar an eine Quelle elektrischer Energie (nicht dargestellt) anschliessbar
ist. Zu diesem Zweck ist die Grundplatte 11 des Anzeigedots 10 schwenkbar gelagert.
Die Anzeigeeinheit 1 umfasst zwei stabförmige Träger 22, welche an einander gegenüberliegenden
Seiten 12 und 13 der Grundplatte 11 angeordnet sind und von welchen in Fig. 1 nur
der vorne stehende Träger 22 ersichtlich ist. Diese Träger 22 sind einerends in der
Tragplatte 2 befestigt, von der sie praktisch rechtwinklig abstehen. Die im Bereich
der Tragplatte 2 liegenden Enden der Träger 22 sind an jene Leiterbahnen 41 und 42
auf der Tragplatte 2 angeschlossen, welche zur genannten Speisequelle für die EL-Vorrichtung
30 führen.
[0014] Am freien Ende des jeweiligen Trägers 22 ist eine Lagerhülse 23 bzw. 24 befestigt.
Sowohl die Träger 22 als auch die Lagerhülsen 23 und 24 sind aus einem elektrisch
leitenden Material. Folglich sind die Lagerhülsen 23 und 24 über die Träger 22 und
die erwähnten Leiterbahnen 41 und 42 auf der Tragplatte 2 an die Speisequelle angeschlossen.
Die vom Lappen 14 bzw. 15 abgewandte Gross- bzw. Seitenfläche des quaderförmigen Kontaktstückes
35 bzw. 36 kann konvex sein, wobei die Krümmung dieser Fläche der Krümmung der Innenwand
der Lagerhülse 23 bzw. 24 entsprechen kann.
[0015] Die Anzeigeeinheit 1 umfasst ferner einen steuerbaren magnetischen Kreis 25. Dieser
magnetische Kreis 25 enthält ein im wesentlichen U-förmiges Joch 26 mit Schenkeln
27 und 28 und mit einem diese verbindenden Steg 29. Das Joch 26 ist mit einer Spule
9 versehen, welche im dargestellten Fall auf dem Steg 29 angebracht ist. Diese Spule
9 ist an Leiterbahnen 43 und 44 auf der Tragplatte 2 angeschlossen (nicht dargestellt),
über welche sie die zur Funktion der Anzeigeeinheit 1 erforderlichen Befehle empfangen
kann.
[0016] Das Joch 26 ist so angeordnet, dass die Schenkel 27 und 28 desselben praktisch senkrecht
zur Tragplatte 2 stehen und dass sie in einer vertikalen Ebene liegen. Die Hülsenträger
22 liegen ebenfalls in einer vertikalen Ebene. Diese zwei vertikalen Ebenen stehen
praktisch rechtwinklig zueinander. Das Joch 26 ist auch so angeordnet, dass zumindest
die Endpartien seiner Schenkel 27 und 28 von derselben Seite der Tragplatte 2 abstehen
wie die Träger 22. Dabei ist der Abstand der Lagerhülsen 14 und 15 und der Endflächen
37 und 38 der Jochschenkel 27 und 28 von der Tragplatte 2 praktisch gleich gross.
[0017] In der jeweiligen Lagerhülse 23 bzw. 24 ist einer der Ausläufer bzw. Lappen 14 bzw.
15 der Grundplatte 11 schwenkbar gelagert. Dies bedeutet unter anderem, dass die Breite
des Lappens 14 bzw. 15 kleiner ist als der Innendurchmesser der Lagerhülse 23 bzw.
24. Die Breite des Lappens 14 bzw. 15 ist um so viel kleiner als der Innendurchmesser
der Lagerhülse 23 bzw. 24, dass der Lappen in der Hülse sogar mit Spiel gelagert ist.
[0018] Da der Abstand der Hülsen 14 und 15 und der Endflächen 37 und 38 der Jochschenkel
27 und 28 von der Tragplatte 2 praktisch gleich ist, ist die in den Hülsen 23 und
24 gelagerte Grundplatte 11 zugleich auch den die Endflächen 37 und 38 umfassenden
Abschnitten der Jochschenkel 27 und 28 zugeordnet. Da die vertikalen Ebenen der Träger
22 und der Jochschenkel 27 und 28 rechtwinklig zueinander stehen, sind die Endflächen
37 und 38 der Jochschenkel 27 und 28 den vorstehend genannten senkrecht stehenden
Kurzseiten 16 und 17 der Grundplatte 11 zugeordnet.
[0019] Der Anzeigedot 10 ist mit einem stabförmigen Permanentmagneten 8 versehen, welcher
auf der Aussenseite der Rückelektrode 32 der EL-Vorrichtung 30 befestigt ist. Der
Stab 8 ist so angeordnet, dass seine Längsachse senkrecht zur Schwenkachse A steht
und dass die Pole N und S des Magneten 8 somit den Jochschenkeln 27 und 28 zugewandt
sind. Ein an sich bekanntes Zusammenwirken des magnetischen Kreises 25 mit dem Permanentmagneten
8 verursacht eine Verstellung der Grundplatte 11 und somit auch des gesamten Anzeigedots
10 aus einer der Endstellungen des Anzeigedots 10 in seine andere Endstellung und
zurück.
[0020] Der Abstand zwischen den Jochschenkel 27 und 28 ist wie folgt eingestellt. Eine die
erste senkrecht stehende Kurzseite 16 umfassende Kante der Grundplatte 11 liegt auf
der End- bzw. Stirnfläche 37 eines der Jochschenkel 27 auf. Die die End- bzw. Stirnfläche
38 umfassende Endpartie des anderen Jochschenkels 28 liegt in der bogenförmigen Ausnehmung
in der zweiten senkrecht stehenden Seite 17 der Grundplatte 11. Dies ist eine der
Endstellungen, welche die Grundplatte 11 einnehmen kann. Diese Endstellung ist in
Fig. 2 dargestellt und der Anzeigedot 10 ist in dieser Endstellung inaktiv. Die in
diesem Fall oben bzw. aussen liegende Grossfläche der Grundplatte 11 ist mit der EL-Vorrichtung
30 versehen. In diesem Fall liegt jedoch die Rückelektrode 32 oben bzw. an der Aussenseite
der EL-Vorrichtung 30. Der andere Jochschenkel 28 liegt bei dieser ersten Endstellung
in der Ausnehmung 17 in der Grundplatte 11, welche diesen Jochschenkel 28 teilweise
umgibt. Dies vermindert den magnetischen Widerstand des Spaltes zwischen diesem Jochschenkel
28 und der Grundplatte 11.
[0021] Bei Betätigung der Anzeigeeinheit 1 nimmt die Grundplatte 11 ihre andere Endstellung
ein. Dabei kommt die kurze senkrechte Seite 16 des Grundkörpers 11 auf der Stirnfläche
38 des anderen Jochschenkels 28 zur Auflage. Der Winkel der Schwenkbewegung der Grundplatte
11 beträgt dabei beinahe 180 Grad, sodass die gegenüberliegende Grossfläche der Grundplatte
11 im dargestellten Fall nach oben kommt. Diese zweite Grossfläche der Grundplatte
11 ist frei und da sie aus einem durchsichtigen Material ist, ist die Frontelektrode
31 der EL-Vorrichtung 30 durch die Grundplatte 11 nun sichtbar.
[0022] Fig. 5 zeigt in einer Seitenansicht einen der Lappen 15 am Grundkörper 11 des Anzeigedots
10, wenn sich dieser in einer seiner Endstellungen befindet. Die Grundplatte 11 und
somit auch der Lappen 15 befinden sich in diesem Fall unten und der Anzeigedot 10
liegt somit über dem Lappen 15 auf der Lagerhülse 24 auf. Da der Grundkörper 11 und
der Lappen 15 aus einem elektrisch isolierenden Material sind, kann kein Strom zwischen
der elektrisch leitenden Lagerhülse 24 und der Frontelektrode 31 des Anzeigedots 10
fliessen. Der Anzeigedot ist in diesem Fall inaktiv, was der in Fig. 1 und 2 gezeigten
Stellung desselben entspricht.
[0023] Fig. 6 zeigt in einer Seitenansicht die andere Endstellung des Anzeigedots 10. Die
Grundplatte 11 ist in diesem Fall um beinahe 180 Grad geschwenkt, sodass das Kontaktstück
36 sich jetzt unten befindet und die auf seiner Oberseite angebrachte Kontaktschicht
34 liegt auf der leitenden Lagerhülse 24 unmittelbar auf. Bei dieser Endstellung kann
Strom über die Kontaktschicht 34 und das Kontaktstück 36 zwischen der Lagerhülse 24
und der Frontelektrode 31 fliessen. Gleiche Situation gibt es in diesem Fall bei der
gegenünberliegenden Lagerhülse 23, wo Strom zwischen dieser und der Rückelektrode
32 über die Kontaktschicht 34 und das Kontaktstück 36 fliessen kann. Der Strom kann
in diesem Fall durch die Schicht 33 aus dem Elektroluminiszenzmaterial fliessen und
Licht wird von dieser EL-Vorrichtung 30 durch die Grundplatte 11 abgestrahlt.
1. Anzeigeeinrichtung mit Anzeigeeinheiten, welche das zu wiedergebende Bild punktweise
darstellen, wobei die jeweilige Anzeigeeinheit (1) einen Anzeigedot (10) sowie Mittel
zur Betätigung dieses Anzeigedots umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsweise
des Anzeigedots (10) sich den Elektroluminiszenzeffekt zunutze macht.
2. Anzeigeeinrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anzeigedot
(10) eine Grundplatte (11) aufweist, welche mit einer Elektroluminiszenz-Vorrichtung
(30) versehen ist, dass diese Vorrichtung (30) flächenhafte Elektroden (31,32) aufweist,
zwischen welchen sich eine Schicht (33) aus einem Elektroluminiszenzmaterial befindet,
und dass die Anzeigeeinheit (1) so ausgebildet ist, dass die Elektroluminiszenz-Vorrichtung
(30) wahlweise bzw. steuerbar an eine Quelle elektrischer Energie anschliessbar ist.
3. Anzeigeeinrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte
(11) in der Anzeigeeinheit (1) schwenkbar gelagert ist.
4. Anzeigeeinrichtung nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Ausläufer bzw.
Lappen (14,15) von der Grundplatte (11) abstehen, dass die Anzeigeeinheit (1) Lagerhülsen
(23,24) aus einem elektrisch leitenden Material aufweist, dass der jeweilige Ausläufer
(14;15) in einer der Lagerhülsen (23;24) schwenkbar gelagert ist und dass die jeweilige
Elektrode (31;32) sich bis in den Bereich eines der Ausläufer bzw. einer der Lagerhülsen
erstreckt.
5. Anzeigeeinrichtung nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte
(11) aus einem elektrisch isolierenden Material ist, dass der Ausläufer (14,15) der
Grundplatte mit einem etwa quaderförmigen Kontaktstück (36) versehen ist und dass
dieses Kontaktstück (36) mit dem sich im Bereich des Ausläufers (14,15) befindlichen
Abschnitt der Elektrode (31,32) elektrisch leitend verbunden ist.
6. Anzeigeeinrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte
(11) aus einem durchsichtigen oder zumindest durchscheinbaren Material ist und dass
die Elektroluminiszenz-Vorrichtung (30) an der Rückseite dieser Grundplatte angebracht
ist.
7. Anzeigeeinrichtung nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige
Lagerhülse (23;24) an einem Träger (22) angebracht ist, dass diese Träger sich hinsichtlich
der Grundplatte (11) des Anzeigedots (10) einander praktisch gegenüberstehen, dass
der Anzeigedot (10) mit einem Permanentmagneten (8) versehen ist, dass die Anzeigeeinheit
(1) ferner einen steuerbaren magnetischen Kreis (25) umfasst, welcher zusammen mit
dem Permanentmagneten (8) eine Verstellung der Lage des Anzeigedots (10) ermöglicht
und dass die Grundplatte (10) des Anzeigedots den Endpartien (37,38) des magnetischen
Kreises (25) zugeordnet ist.
8. Anzeigeeinrichtung nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der magnetische
Kreis (25) ein etwa U-förmiges Joch (26) umfasst, dass die Schenkel (27,28) dieses
Joches in einer Ebene liegen, welche zur Ebene der Hülsenträger (22) praktisch senkrecht
steht, und dass jener Abschnitt der Randpartie der Grundplatte (11), welcher einem
der Schenkel (28) des magnetischen Kreises (25) zugeordnet ist, mit einer Ausnehmung
(17) versehen ist, durch welche die Endpartie dieses Schenkels (28) hindurchgehen
kann.
9. Anzeigeeinrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste flächenhafte
Elektrode (31) auf der Grundplatte (11) haftet und durchsichtig oder zumindest durchscheinbar
ist, dass diese Elektrode (31) sich bis in den Bereich eines der Lappen (15) an der
Grundplatte (11) erstreckt, dass die zweite Elektrode (32), welche auf der Schicht
(33) aus einem Elektroluminiszenzmaterial ist, sich bis in den Bereich des anderen
Lappens (14) an der Grundplatte (11) erstreckt und dass die jeweilige Elektrode (31;32)
noch vor jenem Lappen (14;15) endet, auf dem der Ausläufer der anderen Elektrode haftet.
10. Anzeigeeinrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tragplatte
(2) vorgesehen ist, welche die Anzeigeeinheit (1) trägt, und dass diese Tragplatte
(2) mit Leiterbahnen (41,42,43,44) versehen ist, an welche Bestandteile der Anzeigeinheit
(1) elektrisch angeschlossen sind.