[0001] Es ist bekannt, in Badezimmern Behälter für flüssige Seife, Duschmittel oder sonstige
Hilfsmittel anzubringen, damit ein Benutzer diese Hilfsmittel griffbereit hat. Bekannt
sind sowohl feste Anbringungen an einer Wand als auch Anbringungen mit Hilfe von Haltern
an Wandstangen. Dabei wird der Spender allerdings an einer festen Stelle der Wandstange
angebracht, beispielsweise an deren unterem Ende.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spender dieser Art, der insbesondere
für flüssige Seife gedacht ist, zu schaffen, der sehr einfach im Aufbau ist und dennoch
eine leichte und sichere Anbringung an einer Wandstange ermöglicht.
[0003] Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung einen Spender mit den im Anspruch
1 genannten Merkmalen vor. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen,
deren Wortlaut ebenso wie der Wortlaut der Zusammenfassung durch Bezugnahme zum Inhalt
der Beschreibung gemacht wird.
[0004] Der von der Erfindung vorgeschlagene Spender kann an einer beliebigen Stelle der
Wandstange angebracht werden. Es kann sich sowohl um eine vertikale Wandstange handeln,
wie sie beispielsweise für Duschen verwendet wird, als auch um eine horizontale oder
schräg verlaufende Wandstange, wie sie als Haltegriff verwendet werden kann.
[0005] Der Behälter des Spenders wird durch die Öffnung mit dem Medium befüllt, beispielsweise
einer flüssigen oder pastösen Seife. Mit Hilfe der Ausgabeeinrichtung kann dann das
in dem Behälter enthaltene Medium ausgegeben werden, und zwar unmittelbar in der Nähe
der Stelle, wo das Medium benötigt wird.
[0006] Die Ausgabeeinrichtung für das in dem Spender enthaltene Medium kann insbesondere
in die Öffnung des Behälters einsetzbar und an deren Rand festlegbar sein. Zum Erneuern
des Inhalts des Behälters kann dann die Ausgabeeinrichtung einfach abgenommen werden.
[0007] In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Ausgabeeinrichtung eine
Pumpe aufweist, insbesondere eine manuell betätigbare Pumpe, die auf Druck einer Taste
o. dgl. eine bestimmte Menge des Mediums abgibt.
[0008] Um die Handhabung des Spenders besonders einfach auszugestalten, kann erfindungsgemäß
in Weiterbildung vorgesehen sein, daß sich die Halterung an der Wandstange ohne Werkzeug
anbringen läßt. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß die Halterung von
einem Ende der Wandstange her auf diese aufschiebbar ist, falls die Wandstange an
einem Ende frei ist.
[0009] Eine andere Möglichkeit der Anbringung der Halterung ohne Werkzeug kann dadurch gegeben
sein, daß sich die Halterung auf die Wandstange aufschnappen läßt, also mit einem
gewissen Kraftaufwand anbringen läßt.
[0010] Insbesondere kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß die Halterung die Form eines
mindestens teilweise ausgebildeten hohlen Zylinders aufweist, der um die Wandstange
herum angeordnet werden kann. Die Form des Zylinders ist dabei ebenso wie die Größe
des Zylinders an die Wandstange angepaßt.
[0011] Wenn die Halterung von einem Ende der Stange auf diese aufgeschoben werden kann,
kann der Zylinder geschlossen sein. Will man jedoch den Spender auch von der Seite
her an einer Wandstange anbringen, so kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß dieser
hohle Zylinder in Längsrichtung geschlitzt ist. Zum Befestigen an der Wandstange kann
dann der Zylinder geöffnet werden.
[0012] Beispielsweise kann vorgesehen sein, daß der Zylinder mindestens auf einer Seite
des Schlitzes federnd ausgebildet ist, vorzugsweise auf beiden Seiten. Dann werden
die Ränder des Schlitzes zum Anbringen an der Wandstange etwas nach außen verformt.
Nach der Anbringung federn die Ränder zurück, so daß die Halterung dann durch Federwirkung
des Materials festgelegt wird.
[0013] Es ist ebenfalls möglich, daß die Ränder des Schlitzes miteinander verbunden werden
können, um auf diese Weise eine Festlegung zu erreichen. Die Verbindung der Ränder
des Schlitzes kann auch überlappend erfolgen.
[0014] Eine weitere Möglichkeit der Anbringung der Halterung ohne Werkzeug kann dadurch
gegeben sein, daß die Halterung einen Bügel oder auch ein Band aufweist, das mindestens
teilweise um die Wandstange herum gelegt werden kann.
[0015] Da der Spender einfach aufgebaut ist und dadurch auch ein geringes Gewicht aufweisen
kann, kann erfindungsgemäß die Festlegung der Halterung in Längsrichtung der Wandstange
kraftschlüssig erfolgen. Dies bedeutet auch, das bereits vorhandene Wandstangen zur
Anbringung des Spenders dienen können.
[0016] Um einem guten Kraftschluß zu erzeugen, ohne die Wandstange zu sehr zu beaufschlagen,
kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß sich die Halterung über mindestens etwa
die halbe Länge des Behälters erstreckt. Aufgrund der dadurch entstehenden großen
Kontaktfläche zwischen der Halterung und der Wandstange entsteht eine ausreichende
Kraft der Festlegung.
[0017] Erfindungsgemäß kann in Weiterbildung vorgesehen sein, daß die Halterung durch den
Behälter selbst gebildet wird, dieser also eine Form aufweist, die seine Anbringung
an der Wandstange gewährleistet.
[0018] Eine weitere Möglichkeit, die ebenfalls von der Erfindung vorgeschlagen wird, besteht
darin, daß die Halterung einstückig an dem Behälter angeformt ist. Selbsverständlich
sind auch Kombinationen dieser beiden Möglichkeiten vorgesehen, so daß sowohl der
Behälter als auch die zusätzlichen Teile der Halterung an der Wandstange anliegen.
[0019] Insbesondere kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß die Halterung zwei starre
Teilzylinder aufweist, die durch ein Filmscharnier miteinander verbunden sind und
längs ihrer freien Kanten miteinander verbindbar sind. Hier kann durch die Verbindung
der beiden starren Teilzylinder ebenfalls eine Klemmkraft hergestellt werden.
[0020] Die Verbindung der beiden starren Teilzylinder oder auch von federnden Teilzylindern
kann beispielsweise durch einen Formschluß längs einer gewellten Linie erfolgen. Hier
wird also eine Art Schwalbenschwanzwirkung erreicht.
[0021] Ebenfalls möglich ist eine Verbindung der beiden Teilzylinder, sowohl starrer als
auch federnder Teilzylinder, mit Hilfe eines Flächenreißverschlusses oder eines Bandes.
[0022] Der Behälter eines Seifenspenders weist üblicherweise eine langgestreckte Form auf.
Die Erfindung schlägt nun vor, daß die Halterung derart ausgebildet ist, daß die Gelenkachse
des Behälters parallel zur Wandstange verläuft.
[0023] Da Wandstangen üblicherweise zur verschieblichen Anbringung einer Halterung für die
Dusche dienen, schlägt die Erfindung vor, auch die Halterung für den Seifenspender
derart auszubilden, daß der Behälter in Längsrichtung der Wandstange verschoben und
ggf. auch der Wandstange gegenüber verdreht werden kann. Bei einer kreisrunden Wandstange
läßt sich die Verdrehbarkeit durch die kraftschlüssige Anbringung bereits erreichen.
[0024] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, daß die Halterung an einem Ende des Behälters
angeordnet wird.
[0025] In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß der Behälter von der Halterung
abnehmbar ist. Dann kann zum Nachfüllen der Seife der Behälter von der an der Wandstange
angebrachten und dort verbleibenden Halterung abgenommen und nachgefüllt werden.
[0026] Es kann erfindungsgemäß auch vorgesehen sein, daß die Halterung an der Ausgabeeinheit
angebracht ist. Beispielsweise kann die Halterung mit der Ausgabeeinheit oder deren
Gehäuse einstückig ausgebildet sein.
[0027] Erfindungsgemäß kann in Weiterbildung vorgesehen sein, daß die Klemmkraft durch den
Behälter selbst erzeugt wird, insbesondere durch dessen Wand, die also beispielsweise
direkt an der Wandstange anliegen kann oder auf ein flexibles Teil der Halterung drücken
kann, das dann an der Wandstange anliegt.
[0028] In nochmaliger Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Halterung
einem Sanitärelement zugeordnet ist, das an der Wandstange angebracht wird, beispielsweise
einer Seifenschale, einem Haken für einen Waschlappen oder einer Halterung für ein
Glas. Hier kann die Seifenschale oder ein sonstiges Sanitärelement beispielsweise
eine gemeinsame Halterung aufweisen, oder auch getrennt sein, so daß die Zuordnung
auch eine lösbare Zuordnung sein kann.
[0029] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung sowie anhand der Zeichnung.
Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform eines Seifenspenders, der an einer
Wandstange angebracht ist;
- Fig. 2
- die Seitenansicht des Spenders der Fig. 1 bei geöffneter Halterung;
- Fig. 3
- in vergrößertem Maßstab eine Stirnansicht des Seifenspenders der Fig. 2 bei abgenommenener
Pumpe;
- Fig. 4
- eine Stirnansicht einer gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 abgewandelten
Ausführungsform;
- Fig. 5
- eine weitere Ausführungsform in Seitenansicht;
- Fig. 6
- eine Aufsicht auf die Ausführungsform der Fig. 6, teilweise geschnitten;
- Fig. 7
- eine Seitenansicht eines Seifenspenders, der einer Seifenschale zugeordnet ist;
- Fig. 8
- die Aufsicht auf die Anordnung der Fig. 7;
- Fig. 9
- eine Seitenansicht eines Seifenspenders, bei dem die Abgabe an der Unterseite erfolgt;
- Fig. 10
- einen Schnitt durch die Anordnung der Fig. 9;
- Fig. 11
- eine Seitenansicht einer gegenüber der Fig. 9 abgewandelten Ausführungsform;
- Fig. 12
- einen Teilschnitt durch die Anordnung der Fig. 11.
[0030] In den Figuren sind als Beispiel für die Erfindung mehrere Seifenspender dargestellt,
mit deren Hilfe eine Person, die sich duscht, Seife abgeben kann. Es handelt sich
bei den dargestellten Ausführungsformen um Seifenspender für flüssige Seife. Die Erfindung
ist jedoch nicht auf Spender für Seife in flüssiger Form beschränkt. Vielmehr kann
der Spender nach der Erfindung auch andere Hilfsmittel enthalten, die auch nicht in
flüssiger Form vorliegen müssen. Die Ausführungsformen sind daher nur als Beispiele
für die Erfindung zu werten.
[0031] In Fig. 1 ist eine senkrechte Wandstange 1 dargestellt, bei der es sich um die Wandstange
einer Duscheinrichtung handelt. Diese Wandstange dient also in erster Linie der verschiebbaren
Anbringung einer Halterung für einen Brausekopf. Zusätzlich kann an dieser Wandstange
1 ein Seifenspender angebracht werden, der sich ebenfalls in Längsrichtung der Wandstange
1 verschieben läßt.
[0032] Der Seifenspender enthält einen Behälter 2 in langgestreckter Form, der zur Aufnahme
der flüssigen Seife bestimmt ist. Er enthält an seinem oberen Ende eine zentrale Öffnung
3, durch die die Seife eingefüllt werden kann. In der Öffnung 3 läßt sich eine Ausgabeeinrichtung
4 anbringen, die eine manuell zu betätigende Pumpe enthält. Durch Betätigen eines
Druckknopfes 5 an der Oberseite der Ausgabeeinrichtung 4 kann ein Benutzer Seife durch
ein Abgaberohr 6 ausgeben, dessen freies Ende 7 leicht nach unten abgebogen ist.
[0033] An der in Fig. 1 rechten Wand des Behälters 2 ist eine Halterung 8 angeformt, die
um die Wandstange 1 herum gelegt ist und den Behälter 2 kraftschlüssig an der Wandstange
1 festhält. Die Halterung enthält zwei Teilzylinder 9, 10, siehe in Fig. 2, deren
Ränder eine komplementäre gewellte Form aufweisen. Die Vorsprünge 11 des einen Teilzylinders
lassen sich mit den Rücksprüngen 12 des jeweils anderen Teilzylinders in gegenseitigen
Eingriff bringen, so daß eine Art Schwalbenschwanzverbindung zwischen den beiden Teilen
entsteht. Dadurch wird der Behälter kraftschlüssig an der Wandstange 1 festgelegt.
Da es sich bei der Wandstange 1 um eine Wandstange mit einem kreisförmigen Querschnitt
handelt, kann die kraftschlüssige Festlegung so ausgestaltet werden, daß sich die
Halterung 8 um die Wandstange 1 verdrehen läßt. Der Seifenspender kann also in Längsrichtung
der Wandstange 1 verschoben und auch um diese herum verdreht werden.
[0034] Fig. 3 zeigt, wie die Halterung beschaffen ist. Der bereits erwähnte erste Teilzylinder
9 ist direkt an dem Behälter 2 angeformt, beispielsweise einstückig. Im dargestellten
Beispiel weist er die Form eines Halbzylinders auf. Längs seines einen Randes ist
der zweite Teilzylinder 10 mit Hilfe eines Filmscharniers 13 an ihm angelenkt. Der
zweite Teilzylinder 10 kann durch das Filmscharnier 13 aufgeklappt und die Halterung
an der Wandstange 1 angelegt werden. Anschließend wird der zweite Teilzylinder 10
um das Filmscharnier 13 herum zugeklappt und durch die Vorsprünge 11 und Rücksprünge
12 mit dem ersten Teilzylinder 9 verbunden.
[0035] Anstelle einer Verbindung der beiden Teilzylinder 9, 10 durch eine Schwalbenschwanzverbindung
können auch andere Einrichtungen verwendet werden, beispielsweise ein Flächenreißverschluß
oder auch eine Lasche mit einer Verzahnung.
[0036] Bei der Ausführungsform nach Fig. 4, die nur schematisch zu verstehen ist, enthält
der Behälter 22 an seiner in Fig. 4 rechten Seite einen Schlitz 14, der sich dann
von der Rückseite 15 ausgehend zu einem Kreiszylinder erweitert. Der Durchmesser dieses
Kreiszylinders entspricht etwa dem Außendurchmesser der Wandstange 1. Dadurch kann
der Behälter 22 mit leichtem Druck auf die Wandstange 1 aufgeschnappt werden, wobei
die Elastizität des Materials, aus dem der Behälter 22 hergestellt ist, für eine Festlegung
durch Klemmung an der Wandstange 1 sorgt.
[0037] Natürlich ist es auch möglich, an der Rückseite 15 des Behälters quer über die Wandstange
1, die etwas über die Rückseite 15 hinaus vorspringt, einen Bügel oder ein sonstiges
Element zu befestigen. Auch dieses Element kann eine Federwirkung und damit eine Klemmwirkung
auf die Wandstange 1 ausüben.
[0038] Fig. 5 zeigt eine gegenüber der Fig. 4 leicht abgeänderte Ausführungsform, bei der
der Behälter 32, siehe auch Fig. 6, ebenfalls auf der Rückseite einen Schlitz 14 aufweist.
Durch den Schlitz 14 hindurch öffnet sich der zylindrische Innenraum der Halterung,
die damit ebenfalls durch die Form des Behälters 32 selbst verwirklicht wird. Zur
besseren Verklemmung ist an dem Behälter 32 ein Bügel 16 angeformt, der im Bereich
seines freien Endes einen Knopf 17 aufweist. Mit diesem Knopf kann der Bügel 16 in
eine hinterschnittene Vertiefung 18 eingedrückt werden. Dadurch liegt dann der Bügel
16 unter Vorspannung an der Außenseite der Wandstange 1 an und verbessert dadurch
die Klemmwirkung an der Wandstange 1.
[0039] Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 ist die Halterung wieder durch die Form des Behälters
42 selbst verwirklicht. Dem Behälter 42 ist eine Seifenschale 19 zugeordnet, die direkt
unterhalb des Behälters 42 mit einer ähnlichen Klemmhalterung 20 an der Wandstange
1 angeklemmt wird. Die Form des Behälters 42 ist hier der Form der Seifenschale 19
unter Gestaltungsgesichtspunkten angenähert.
[0040] Während bei den bisher behandelten Ausführungsformen die Einfüllöffnung 3 an der
Oberseite der Behälter angeordnet war, zeigen die Fig. 9 bis 12 Ausführungsformen,
bei denen die Ausgabeeinrichtung 4, die in die Nachfüllöffnung 3 eingreift, an der
Unterseite der Behälter angeordnet ist.
[0041] In Fig. 9 und 10 ist eine langgestreckte Halterung 8 vorhanden, die die Wandstange
1 in Form eines U umgibt, dessen Schenkel 21 parallel zueinander verlaufen.
[0042] Der Behälter 52 enthält eine Seitenwand, die in dem in Fig. 10 zu sehenden rechten
Bereich 22 eben mit einer nach außen konkaven Rinne 23 ausgebildet ist. Der ebene
Bereich 22 der Behälterwand wird von zwei Sicken 24 begrenzt, die jeweils einen nach
außen gerichteten Vorsprung bilden. Mit diesen Sicken 24 ist der Behälter in Längsrichtung
der Halterung 8 in zwei entsprechende Nuten 25 eingeschoben. Im unteren Bereich umgreifen
zwei flügelartige Arme 26 den Behälter über einen größeren Bereich. Bei dieser Ausführungsform
liegt die Rinne 23 der Seitenwand 22 des Behälters 52 unter Spannung an der Außenseite
der Wandstange 1 an. Der Behälter 52 kann in axialer Richtung aus der Halterung 8
herausgeschobenen werden. Hier ist also eine Verbindung zwischen dem Behälter 52 und
der Halterung 8 vorgesehen, die gleichzeitig auch die Festlegung von Halterung und
Behälter an der Wandstange verwirklicht.
[0043] Die Figuren 11 und 12 zeigen wieder eine Ausführungsform, die der Ausführungsform
nach den Figuren 1 bis 3 ähnlich ist, mit dem hauptsächlichen Unterschied, daß der
Behälter 62 seine Ausgabeeinrichtung 4 an der Unterseite hat. Diese Halterung 8, die
diesmal ein getrenntes Bauteil ist, weist eine dem Behälter 62 zugewandte ebene Wand
26 auf, die von zwei Schenkeln 27 begrenzt ist. In den einander zugewandten inneren
Seiten der Schenkel 27 ist je eine Nut 24 ausgebildet. Der Behälter 62 ist ähnlich
ausgebildet wie bei der Ausführungsform nach Fig. 9 und 10, jedoch ohne die Rinne
23 in seinem ebenen Bereich 22. Hier kann der Behälter 62 ebenfalls in axialer Richtung
in die Halterung 8 eingeschoben und aus ihr herausgeschoben werden. Die Halterung
8 kann dabei aber auch bei abgenommenem Behälter 62 an der Stange bleiben. Sie enthält
wiederum einen zylindrischen Teil mit einer inneren Öffnung, die der Wandstange 1
entspricht. Wiederum ist dieser Zylinder in Längsrichtung geschlitzt, und dieser Schlitz
kann dadurch geöffnet werden, daß beide Teile der Halterung aufgrund ihrer Flexibilität
nach außen aufgeschwenkt werden können. Zur Verriegelung in dem dargestellten geschlossenen
Zustand sind an dem in Fig. 11 zu sehenden Teil 28 der Halterung 8 Laschen 29 angeformt,
die im Bereich ihrer Enden Vorsprünge 30 aufweisen. Diese können in hinterschnittene
Öffnungen des anderen Teiles 31 der Halterung eingedrückt werden. Bei der Ausführungsform
nach Fig. 11 und 12 liegt die Halterung über den vollständigen Umfang der Wandstange
1 an deren Außenseite an.
1. Spender, insbesondere Seifenspender, mit
1.1 einem Behälter (2, 22, 32, 42, 52, 62), der
1.1.1 eine Öffnung (3) zum Befüllen mit einem auszugebenden Medium aufweist,
1.2 einer Ausgabeeinrichtung (4) zum Ausgeben des in dem Behälter (2, 22, 32, 42,
52, 62) enthaltenen Mediums, sowie mit
1.3 einer Halterung (8), die
1.3.1 an dem Behälter (2, 22, 32, 42, 52, 62) angebracht und
1.3.2 zur Anbringung des Behälters (2, 22, 32, 42, 52, 62) an einer insbesondere senkrechten
Wandstange (1) ausgebildet und bestimmt ist.
2. Spender nach Anspruch 1, bei dem die Ausgabeeinrichtung (4) in die Öffnung (3) des
Behälters einsetzbar und an deren Rand festlegbar ist.
3. Spender nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Ausgabeeinrichtung (4) eine manuelle Pumpe
aufweist.
4. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Halterung (8) ohne Werkzeug
an der Wandstange (1) angebracht werden kann.
5. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Halterung (8) auf die
Wandstange (1) aufschnappbar ist.
6. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Halterung (8) die Form
eines mindestens teilweise ausgebildeten Zylinders aufweist, der um die Wandstange
(1) herum angeordnet werden kann, wobei insbesondere der Zylinder in Längsrichtung
geschlitzt ist und ggf. mindestens auf einer Seite des Schlitzes (14) federnd ausgebildet
ist, vorzugsweise auf beiden Seiten.
7. Spender nach Anspruch 6, bei dem die Ränder des Schlitzes miteinander verbunden werden
können, ggf. überlappend.
8. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Halterung einen Bügel
(16) aufweist, der über die Wandstange (1) bzw. um diese herum gelegt werden kann.
9. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Festlegung in Längsrichtung
der Wandstange (1) kraftschlüssig erfolgt.
10. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Halterung (8) eine sich
über mindestens etwa die halbe Länge des Behälters erstreckende Länge aufweist.
11. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Halterung (8) durch den
Behälter (22, 32, 42) selbst gebildet wird.
12. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Halterung (8) einstückig
an dem Behälter (2) angeformt ist.
13. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Halterung (8) zwei ggf.
starre Teilzylinder (9, 10) aufweist, die durch ein Filmscharnier (13) miteinander
verbunden sind und längs ihrer freien Kanten miteinander verbindbar sind, wobei insbesondere
die Verbindung durch einen Formschluß längs einer gewellten Linie und/oder durch einen
Flächenreißverschluß erfolgt.
14. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Halterung (18) derart
ausgebildet ist, daß der Behälter längs der Wandstange (1) verschoben und um ihre
Achse verdreht werden kann.
15. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Halterung (8) derart
ausgebildet ist, daß eine Längsachse des Behälters parallel zur Wandstange (1) verläuft.
16. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Halterung (8) an einem
Ende des Behälters angeordnet ist.
17. Spender nach einem der Ansprüche 1 bis 10 und 13 bis 16, bei dem der Behälter (52,
62) von der Halterung (8) abnehmbar ist, die ggf. an der Ausgabeeinheit (4) angebracht
ist.
18. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Klemmkraft durch den
Behälter erzeugt wird, insbesondere durch dessen Wand.
19. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Halterung (8) einem Sanitärelement
(19) zugeordnet ist, das an der Wandstange (1) angebracht ist.
20. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Behälter ein Blasteil
und/oder ein Spritzgußteil aus Kunststoff ist.