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EP 0 909 548 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.07.2003 Patentblatt 2003/27 |
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Anmeldetag: 17.09.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: A47L 9/06 |
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Bodendüse für ein Reinigungsgerät, insbesondere für einen Staubsauger
Floor nozzle for a cleaning device, in particular for a vacuum cleaner
Buse de sol pour dispositif de nettoyage, en particulier pour aspirateur de poussières
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR IT |
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Priorität: |
15.10.1997 DE 19745479
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.04.1999 Patentblatt 1999/16 |
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Patentinhaber: AEG Hausgeräte GmbH |
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90429 Nürnberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Bächer, Peter
91301 Forchheim (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 805 428 DE-A- 3 014 296 FR-A- 2 096 898 US-A- 1 348 587
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DE-A- 2 946 310 DE-U- 8 127 505 FR-A- 2 293 905 US-A- 4 014 068
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Bodendüse für ein Reinigungsgerät, insbesondere für einen Staubsauger, mit einem
eine Bürsteneinrichtung aufweisenden und durch Betätigung eines Handhabungselements
derart bewegbaren Bürstenträger, wobei die Bürsteneinrichtung zwischen einer Arbeits-
und einer Nichtarbeitsstellung bewegbar ist, der Bürstenträger dafür verschwenkbar
gelagert ist, die Schwenkachse des Bürstenträgers im Bereich der Bürsteneinrichtung
angeordnet ist, ein erstes am Bürstenträger ausgebildetes Schwenkverbindungselement
ausweist, das mit einem zweiten, an einem Gehäuseteil der Bodendüse angeordneten Schwenkverbindungselement
in Wirkungsverbindung steht.
[0002] Eine Bodendüse dieser Gattung is aus der DE-A-3 014 296 bekannt.
[0003] Derartige Bodendüsen sind insbesondere in Verbindung mit Haushaltsstaubsaugern bekannt.
Sie weisen zumeist im vorderen Düsenabschnitt eine leistenförmige Bürsteneinrichtung
auf, die bei Bedarf aus einer Nichtarbeitsstellung in eine Arbeitsstellung gebracht
werden kann, in welcher sie am Boden, beispielsweise dem Teppichboden oder dergleichen
angreift. Zum Bewegen ist eine Schwenk- und Hubmechanik für die Bürstenleiste beziehungsweise
den diese aufweisenden Bürstenträger vorgesehen. Nachteilig bei bisher bekannten Schwenk-
und Hubmechaniken ist aber die beachtlich große Bauhöhe der gesamten Bodendüse insbesondere
im Bereich der Bürstenleiste, da dort einerseits bedingt durch die anzuordnenden Mechanikelemente,
andererseits bedingt durch den erforderlichen Raum zum Ein- und Ausfahren der Bürstenleiste
relativ viel Platz benötigt wird. Diese große Bauhöhe erweist sich insbesondere deshalb
als unvorteilhaft, da hierdurch der Einsatzbereich der Bodendüse nachteilig beeinflußt
wird, da es bedingt durch ihre beachtliche Höhe nicht mehr möglich ist, sie unter
entsprechend niedrigstehende Schränke oder andere Möbel zu schieben, so daß dort also
nicht mehr gesaugt werden kann. Neben diesem Nachteil sind ferner bei bisher bekannten
Bodendüsen beachtlich viele Einzelteile zur Realisation der Schwenk- und Hubmechaniken
erforderlich, was sich sowohl in herstellungstechnischer wie auch montagetechnischer
Hinsicht negativ auswirkt.
[0004] Der Erfindung liegt damit das Problem zugrunde, eine Bodendüse der eingangs genannten
Art anzugeben, die eine geringe Bauhöhe bei gleichzeitiger Einfachheit der gesamten
Mechanik aufweist.
[0005] Zur Lösung dieses Problems ist bei einer Bodendüse mit den eingangs genannten Merkmalen
erfindungsgemäß vorgesehen, daß das erste Schwenkverbindungselement ein zapfen- oder
rippenartiger Lageransatz und das zweite Schwenkverbindungselement eine den Lageransatz
aufnehmende Lageraufnahme ist.
[0006] Zur Ermöglichung einer einfachen Drehbewegung der Lageransatz zumindest im in der
Lageraufnahme eingreifenden Bereich eine gerundete Kontur aufweisen kann.
[0007] Zur Reduzierung der erforderlichen Einzelelemente hat es sich als besonders zweckmäßig
erwiesen, wenn der Bürstenträger und das Handhabungselement zur unmittelbaren Bewegungskopplung
miteinander verbunden sind, das heißt, zwischen Handhabungselement, beispielsweise
einem Verstellhebel, und dem Bürstenträger sind keine weiteren Elemente angeordnet,
was sowohl die Herstellung wie auch die Montage äußerst einfach gestaltet. Dabei kann
im Rahmen einer ersten Ausführungsalternative der Bürstenträger in eine Eingriffsaufnahme
am Handhabungselement eingreifen, das heißt, es handelt sich um zwei separate Elemente.
Alternativ hierzu können der Bürstenträger und das Handhabungselement auch einstückig
mittels eines Scharniergelenks miteinander verbunden sein, welches bedingt durch eine
bevorzugte Ausführung der Elemente aus Kunststoff zweckmäßigerweise als Filmscharnier
ausgebildet sein kann.
[0008] Um zu verhindern, daß insbesondere bei in Arbeitsstellung befindlicher Bürsteneinrichtung
bedingt durch eine Bewegung der Bodendüse die Bürsteneinrichtung unbeabsichtigterweise
in die Nichtarbeitsstellung geschwenkt wird, wie auch zur Verhinderung einer unbeabsichtigten
Hinzuschaltung der Bürsteneinrichtung durch versehentliches Berühren des Handhabungselementes
hat es sich als besonders zweckmäßig herausgestellt, wenn erfindungsgemäß der Bürstenträger
und das Handhabungselement derart ausgebildet beziehungsweise bewegungsgekoppelt sind,
daß die Schwenkbewegung des Bürstenträgers gegen eine Rückstellkraft erfolgt. Gemäß
dieser zweckmäßigen Erfindungsausführung muß also eine Mindestkraft, welche die mechanische
Rückstellkraft überwindet, aufgewandt werden, um überhaupt eine Bewegung einzuleiten,
das heißt, irgendwelche unbeabsichtigten Bewegungen werden hierdurch vermieden. Dabei
hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn erfindungsgemäß zum Erzeugen
der Rückstellkraft am Bürstenträger ein oder mehrere beim Verschwenken verformbare
Federelemente ausgebildet sein können, wobei diese zweckmäßigerweise aus Kunststoff
gefertigt werden. Das oder die Federelemente können zweckmäßigerweise in Verlängerung
eines Trägerkörpers, welcher Teil des Bürstenträgers ist, ausgebildet sein, und mit
ihren Enden, gegebenenfalls mittels eines angeformten Eingriffselements, in die Eingriffsaufnahme
des Handhabungselement eingreifen, oder mit dem Handhabungselement einstückig verbunden
sein. Festzuhalten hierbei ist, daß bereits die Ausbildung eines einzigen Federelements
ausreichend sein kann, wobei aber im Hinblick auf die erforderliche Rückstellkraft
der Ausbildung mehrerer Federelemente, die gleichzeitig für eine gleichförmige Bewegung
sorgen, zweckmäßig ist.
[0009] Als besonders vorteilhaft hat es sich ferner herausgestellt, wenn erfindungsgemäß
der Bürstenträger und das Handhabungselement derart ausgebildet beziehungsweise angeordnet
sind, daß das oder die Federelemente in den beiden möglichen Endstellungen des Bürstenträgers
entspannt sind. Hierdurch wird vorteilhaft vermieden, daß vor allem bei Ausbildung
des Bürstenträgers beziehungsweise der Federelemente aus Kunststoff dies mit der Zeit
an Spannung verlieren, also ermüden. Vielmehr wird durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung
ein dauerhaftes und sicheres Arbeiten des schnappenden Schaltvorgangs ermöglicht.
[0010] In Weiterbildung des Erfindungsgedankens kann ferner vorgesehen sein, daß der hebelartige
Abschnitt des Handhabungselements vom Lagerpunkt desselben am Gehäuseteil zum Verbindungspunkt
mit dem Bürstenträger kürzer als der entsprechende hebelartige Abschnitt des Bürstenträgers
ist. Hierdurch wird ein Übersetzungsverhältnis realisiert, bei welchem die Bewegungsstrecke
des Handhabungselements größer ist als die des Bürstenträgers, wodurch sich eine sehr
"weiche" Umschaltung, die gleichermaßen einfach in der Handhabung ist, erreichen läßt.
Beträgt beispielsweise der gewünschte Drehwinkel des Bürstenträgers und damit der
Bürsteneinrichtung zwischen der Arbeits- und der Nichtarbeitsstellung 30°, so muß
das Handhabungselement, das gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung des Erfindungsgedankens
schwenkbar an einem Gehäuseteil der Bodendüse angeordnet sein kann, beispielsweise
um 60° verschwenkt werden. Zur Begrenzung der Schwenkbewegung und damit zur Definition
der Arbeits- und Nichtarbeitsstellung kann erfindungsgemäß am Bürstenträger und/oder
am Handhabungselement ein mit einem weiteren Element zusammenwirkendes Anschlagselement
vorgesehen sein. Dabei kann erfindungsgemäß das am Bürstenträger ausgebildete Anschlagselement
in Form einer Ausnehmung ausgebildet sein, die zur Bewegungsbegrenzung mit einer in
diese eingreifenden Anschlagsschulter eines Gehäuseteils zusammenwirkt.
[0011] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus dem im
folgenden Ausführungsbeispiel sowie anhand der Zeichnungen. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine Prinzipskizze einer erfindungsgemäßen Bodendüse mit in der Arbeitsstellung befindlicher
Bürsteneinrichtung,
- Fig. 2
- die Bodendüse aus Fig. 1 mit in der Nichtarbeitsstellung befindlicher Bürsteneinrichtung,
und
- Fig. 3
- eine Prinzipskizze zur Darstellung des Verhältnisses der Bauhöhen einer erfindungsgemäßen
Bodendüse im Vergleich zu einer Bodendüse gemäß dem Stand der Technik.
[0012] Die in Fig. 1 gezeigte erfindungsgemäße Bodendüse 1 besteht aus einem Gehäuseoberteil
2, und einem Gehäuseunterteil 3, wobei diese durch nicht dargestellte Verbindungselemente
aneinander befestigt sind. Eine leistenartige Bürsteneinrichtung 4 ist an einem Bürstenträger
5 bestehend aus einem Trägerkörper 6 angeordnet. Am Trägerkörper 6 ist im gezeigten
Ausführungsbeispiel eine Bürstenausnehmung 7 vorgesehen, in welcher die Bürsteneinrichtung
4 gehaltert ist. Am Bürstenkörper 6 ist ein erstes Schwenkverbindungselement 8 in
Form eines Lageransatzes 9 angeformt, welcher an seiner Außenkontur im wesentlichen
rundlich ausgebildet ist. Der Lageransatz 9 greift in eine Lageraufnahme 10 ein, die
am Gehäuseunterteil 3 ausgebildet ist. Gezeigt ist ferner die Schwenkachse S1, um
welche der Bürstenträger 6 und mit ihm die Bürsteneinrichtung 4 verschwenkbar ist.
Am Bürstenträger 6 ist ferner eine weitere Ausnehmung 11 ausgebildet, in die eine
Anschlagschulter 12 des Gehäuseunterteils 3 eingreift und die Schwenkbewegung begrenzt,
das heißt, beide Teile wirken in Form eines Anschlages zusammen.
[0013] Der Bürstenträger 5 weist ferner am Trägerkörper 6 in Verlängerung desselben angeformte
Federelemente 13 auf, von denen im gezeigten Beispiel nur eines dargestellt ist. In
der Praxis sind aber zweckmäßigerweise mehrere vorgesehen. Die Federelemente dienen
zum Erzeugen einer Rückstellkraft, gegen welche die Schwenkbewegung erfolgt. Die mehreren
Federelemente 13 sind endseitig mittels eines stegartigen Eingriffselements 14 verbunden.
Dieses stegartige Eingriffselement 14 greift in eine Eingriffsaufnahme 15 ein, die
an einem Handhabungselement 16 ausgebildet ist. Das Handhabungselement 16, im gezeigten
Beispiel ein Verstellhebel, ist seinerseits um die Schwenkachse S2 am Gehäuseoberteil
2 gelagert.
[0014] Die Dimensionierung, Anordnung und Lagerung des Bürstenträgers 5 und des Handhabungselements
16 sind dabei so gewählt, daß in den in Fig. 1 und 2 gezeigten Endstellungen die Federelemente
13 jeweils entspannt sind. Wird nun ausgehend von Fig. 1 das Handhabungselement 16
mit seinem Angriffsabschnitt 17 in Richtung des Pfeils A nach unten gedrückt, so wandert
die Eingriffsaufnahme 15 längs der gestrichelt gezeichneten Kurve K2. Ausgehend von
der Drehachse S1 würde bei Verschwenken des Bürstenträgers 5 um seine Schwenkachse
S1 das Eingriffselement 14 und mit ihm der gesamte Bürstenträger 5 längs der Kurve
K1 wandern. Ersichtlich überschneiden sich die beiden Kurven K1 und K2. Bedingt durch
die Anordnung der Federelemente 13 werden diese aber beim Verschwenken deformiert
und erzeugen eine Rückstellkraft, gegen welche die Verschwenkung zu erfolgen hat.
Während des Verschwenkens wird die Bürsteneinrichtung 4 in Richtung des Pfeils B verschwenkt.
Die Nichtarbeitsstellung, die bei Beendigung der Verschwenkung eingenommen wird, ist
in Fig. 2 gezeigt. In dieser Stellung sind die Federelemente 13 wiederum entspannt,
was sich daraus ergibt, daß das Eingriffselement 14 und die Eingriffsaufnahme 15 im
gemeinsamen Schnittpunkt der beiden Kurven K1 und K2 liegen, wie dies auch in.der
in Fig. 1 gezeigten Endstellung der Fall ist. Durch diesen einfachen, auf einer FederWirkung
beruhenden Aufbau ist ein sicheres Schnappen während des Schaltvorgangs realisiert.
[0015] In der in Fig. 2 gezeigten Stellung ist die Bürsteneinrichtung 4 soweit in das Innere
der Bodendüse 1 aufgenommen, daß sie nicht mehr am Boden angreifen kann. Soll nun
die Bodendüse wieder in die in Fig. 1 gezeigte Stellung gebracht werden, wäre es lediglich
erforderlich, das Handhabungselement mit seinem weiteren Betätigungsabschnitt 18 in
Richtung des Pfeils C nach unten zu drücken, wodurch die Federelemente 13 wiederum
deformiert und gespannt werden. Ist die Verschwenkung stark genug, so schnappt die
Mechanik bedingt durch die erzeugte Federkraft in die entsprechend andere Stellung
um, die Bürsteneinrichtung 4 klapp in Richtung des Pfeils D. Wie die Figuren 1 und
2 deutlich zeigen, sind die beiden hier wirksamen Hebel zwischen der Schwenkachse
S1 und dem Verbindungspunkt des Eingriffselements 14 mit der Eingriffsaufnahme 15
einerseits und der Schwenkachse S2 mit dem Verbindungspunkt unterschiedlich groß.
Diese unterschiedliche Bemessung der beiden hebelartigen Längen bewirkt, daß das Handhabungselement
um einen größeren Winkelabschnitt zu bewegen ist, als ihn der Bürstenträger 5 durchläuft,
das heißt, es ist eine Übersetzung realisiert. Ebenfalls ersichtlich ist, daß die
Federelemente 13 winklig am Bürstenkörper angeformt sind. Dies bewirkt bei einem normalen
Schaltvorgang eine reine Biegedeformation der Federelemente 13, wohingegen die Federelemente
13 dann, wenn versucht wird, die Bürstenleiste in irgendeiner Weise zu verdrehen,
auf Stauchung beansprucht werden und sich somit gegen ein Verdrehen sperren.
[0016] Schließlich zeigt Fig. 3 in Form einer ausschnittsweisen Prinzipskizze die sich aus
der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Boderidüse ergebende beachtliche Verringerung
der Bauhöhe. Gezeigt ist das Gehäuseunterteil 3 und ein Gehäuseoberteil 2a der erfindungsgemäßen
Bodendüse, und ein Gehäuseteil 2b einer Bodendüse gemäß dem Stand der Technik mit
vertikaler Verschiebung der Bürsteneinrichtung. Ersichtlich ist das Gehäuseoberteil
2b deutlich höher bezüglich des Gehäuseunterteils 3 angeordnet, als das Gehäuseoberteil
2a. Dies ist beim Stand der Technik erforderlich, da ausgehend von der sich in der
Arbeitsstellung befindlichen Bürsteneinrichtung 4 diese vertikal nach oben in die
mit 19 gekennzeichnete Nichtarbeitsstellung zu bringen ist. Demgegenüber ist bei der
erfindungsgemäßen Bodendüse die Nichtarbeitsstellung 20 bedingt durch die Verschwenkung
eine andere, wie Fig. 3 deutlich zeigt. Diese Verschwenkungsmöglichkeit aber ermöglicht
die Verringerung der Bauhöhe.
1. Bodendüse für ein Reinigungsgerät, insbesondere für einen Staubsauger, mit einem eine
Bürsteneinrichtung aufweisenden und durch Betätigung eines Handhabungselements derart
bewegbaren Bürstenträger, wobei die Bürsteneinrichtung zwischen einer Arbeits- und
einer Nichtarbeitsstellung bewegbar ist, der Bürstenträger dafür verschwenkbar gelagert
ist, die Schwenkachse des Bürstenträgers im Bereich der Bürsteneinrichtung angeordnet
ist, ein erstes am Bürstenträger ausgebildetes Schwenkverbindungselement aufweist,
das mit einem zweiten, an einem Gehäuseteil der Bodendüse angeordneten Schwenkverbindungselement
in Wirkungsverbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Schwenkverbindungselement (8) ein zapfen- oder rippenartiger Lageransatz
(9) und das zweite Schwenkverbindungselement eine den Lageransatz (9) aufnehmende
Lageraufnahme (10) ist.
2. Bodendüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lageransatz (9) zumindest im in die Lageraufnahme (10) eingreifenden Bereich
eine gerundete Kontur aufweist.
3. Bodendüse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bürstenträger (5) und ein Handhabungselement (16) zur Bewegungskopplung über
ein Eingriffselement (14) und eine Eingriffsaufnahme (15) miteinander verbunden sind.
4. Bodendüse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bürstenträger (5) in eine Eingriffsaufnahme (15) am Handhabungselement (16) eingreift.
5. Bodendüse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bürstenträger und das Handhabungselement einstückig mittels eines Scharniergelenks
miteinander verbunden sind.
6. Bodendüse nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bürstenträger (5) und das Handhabungselement (16) derart ausgebildet bzw. bewegungsgekoppelt
sind, daß die Schwenkbewegung des Bürstenträgers (5) gegen eine Rückstellkraft erfolgt.
7. Bodendüse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erzeugen der Rückstellkraft am Bürstenträger (5) ein oder mehrere beim Verschwenken
verformbare Federelemente (13) ausgebildet sind.
8. Bodendüse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Federelemente (13) in Verlängerung eines Trägerkörpers (6) ausgebildet
sind, und mit ihren Enden, gegebenenfalls mittels eines daran angeordneten Eingriffselements
(14) in die Eingriffaufnahme (15) des Handhabungselements (16) eingreifen oder mit
dem Handhabungselement einstückig verbunden sind.
9. Bodendüse nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Bürstenträger (5) und das Handhabungselement (16) derart ausgebildet bzw. angeordnet
sind, daß das oder die Federelemente (13) in den beiden möglichen Endstellungen des
Bürstenträgers (5) entspannt sind.
10. Bodendüse nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der hebelartige Abschnitt des Handhabungselements (16) vom Lagerpunkt (S1) desselben
am Gehäuseteil zum Verbindungspunkt mit dem Bürstenträger (5) kürzer als der entsprechende
hebelartige Abschnitt des Bürstenträgers (5) ist.
11. Bodendüse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Handhabungselement (16) schwenkbar an einem Gehäuseteil der Bodendüse (1) angeordnet
ist.
12. Bodendüse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Bürstenträger (5) und/oder am Handhabungselement (16) ein mit einem weiteren Element
zusammenwirkendes Anschlagselement zur Begrenzung der Schwenkbewegung vorgesehen ist.
13. Bodendüse nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das am Bürstenträger (5) ausgebildete Anschlagselement in Form einer Ausnehmung (11)
ausgebildet ist, die zur Bewegungsbegrenzung mit einer in diese eingreifende Anschlagschulter
(12) eines Gehäuseteils zusammenwirkt.
14. Bodendüse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bürstenträger (5), insbesondere dessen Federelemente (13) und/oder das Handhabungselement
(16) aus Kunststoff ist.
15. Bodendüse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Federelemente (13) so am Bürstenträger (5) angeformt sind, daß bei einem normalen
Schaltvorgang eine Biegedeformation der Federelemente (13) bewirkt wird, wohingegen
die Federelemente (13) infolge eines auf die Bürstenleiste bzw. den Bürstenträger
(5) einwirkenden Drehmoments auf Stauchung beansprucht werden und sich somit gegen
ein Verdrehen sperren.
1. Floor nozzle for a cleaning appliance, in particular for a vacuum cleaner, having
a brush carrier which has a brush device and which is movable by actuation of a handling
element, wherein the brush device is movable between an operating and a non-operating
position, the brush carrier is to this end pivotably mounted, the pivotal axis of
the brush carrier is disposed in the region of the brush device, has a first pivoting
connecting element formed on the brush carrier, which actively communicates with a
second pivoting connecting element disposed on a housing part of the floor nozzle,
characterised in that the first pivoting connecting element (8) is a pin-like or rib-like bearing projection
(9) and the second pivoting connecting element is a bearing seat (10) receiving the
bearing projection (9).
2. Floor nozzle according to claim 1, characterised in that the bearing projection (9) has a rounded contour at least in the region engaging
in the bearing seat (10).
3. Floor nozzle according to one of the previous claims, characterised in that the brush carrier (5) and a handling element (16) are connected together for movement
coupling via an engagement element (14) and an engagement seat (15).
4. Floor nozzle according to claim 3, characterised in that the brush carrier (5) engages in an engagement seat (15) on the handling element
(16).
5. Floor nozzle according to claim 3, characterised in that the brush carrier and the handling element are connected together integrally by means
of a hinge joint.
6. Floor nozzle according to one of claims 3 to 5, characterised in that the brush carrier (5) and the handling element (16) are so formed or coupled in motion
that the pivoting movement of the brush carrier (5) is effected against a restoring
force.
7. Floor nozzle according to claim 6, characterised in that in order to generate the restoring force, one or more spring elements (13) deformable
upon pivoting are formed on the brush carrier (5).
8. Floor nozzle according to claim 7, characterised in that the spring element or elements (13) are formed as an extension of a carrier body
(6), and engage with their ends, optionally by means of an engagement element (14)
disposed thereon, in the engagement seat (15) of the handling element (16) or are
integrally connected to the handling element.
9. Floor nozzle according to claim 7 or 8, characterised in that the brush carrier (5) and the handling element (16) are so formed or arranged that
the spring element(s) (13) are de-tensioned in the two possible end positions of the
brush carrier (5).
10. Floor nozzle according to one of claims 3 to 9, characterised in that the lever-like section of the handling element (16) from the bearing point (S1) thereof
on the housing part to the connecting point with the brush carrier (5) is shorter
than the corresponding lever-like section of the brush carrier (5).
11. Floor nozzle according to one of the preceding claims, characterised in that the handling element (16) is disposed pivotably on a housing part of the floor nozzle
(1).
12. Floor nozzle according to one of the preceding claims, characterised in that a stop element cooperating with a further element is provided on the brush carrier
(5) and/or handling element (16) in order to limit the pivoting motion.
13. Floor nozzle according to claim 12, characterised in that the stop element formed on the brush carrier (5) takes the form of a recess (11),
which cooperates with a stop shoulder (12) of a housing part engaging therein in order
to limit motion.
14. Floor nozzle according to one of the preceding claims, characterised in that the brush carrier (5), in particular its spring elements (13) and/or the handling
element (16) are formed of plastics material.
15. Floor nozzle according to one of the preceding claims, characterised in that the spring elements (13) are integrally formed on the brush carrier (5) in such a
manner that in a normal shifting operation a bending deformation of the spring elements
(13) is effected, whereas the spring elements (13) are stressed by upsetting due to
a torque acting on the brush strip or the brush carrier (5).
1. Buse de sol pour un appareil de nettoyage, notamment pour un aspirateur de poussières,
avec un porte-brosse présentant une installation de brossage et déplaçable par l'actionnement
d'un élément de maniement, où l'installation de brossage est déplaçable entre une
position de fonctionnement et une position de non-fonctionnement, le porte-brosse
est logé à cette fin d'une manière pivotante, l'axe de pivotement du porte-brosse
est disposé au voisinage de l'installation de brossage, présente un premier élément
de liaison pivotant réalisé au porte-brosse qui est en liaison active avec un deuxième
élément de liaison pivotant disposé à une partie de boîtier de la buse de sol, caractérisée en ce que le premier élément de liaison pivotant (8) est un bout rapporté de palier (9) en
forme d'ergot ou de nervure et en ce que le deuxième élément de liaison pivotant est un logement de palier (10) recevant le
bout rapporté de palier (9).
2. Buse de sol selon la revendication 1, caractérisée en ce que le bout rapporté de palier (9) présente au moins dans la zone s'engageant dans le
logement de palier (10) un contour arrondi.
3. Buse de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le porte-brosse (5) et un élément de maniement (16) sont reliés entre eux en vue
d'un couplage du mouvement par un élément d'engagement (14) et un logement d'engagement
(15).
4. Buse de sol selon la revendication 3, caractérisée en ce que le porte-brosse (5) s'engage dans un logement d'engagement (15) à l'élément de maniement
(16).
5. Buse de sol selon la revendication 3, caractérisée en ce que le porte-brosse et l'élément de maniement sont reliés l'un à l'autre en une pièce
au moyen d'une articulation à charnière.
6. Buse de sol selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisée en ce que le porte-brosse (5) et l'élément de maniement (16) sont réalisés respectivement couplés
en mouvement de façon que le mouvement de pivotement du porte-brosse (5) a lieu contre
une force de rappel.
7. Buse de sol selon la revendication 6, caractérisée en ce que sont réalisés un ou plusieurs éléments élastiques (13) déformables lors du pivotement,
pour produire la force de rappel au porte-brosse (5).
8. Buse de sol selon la revendication 7, caractérisée en ce que le ou les éléments élastiques (13) sont réalisés dans le prolongement d'un corps
de support (6) et s'engagent avec leurs extrémités, le cas échéant au moyen d'un élément
d'engagement (14) disposé à celles-ci dans le logement d'engagement (15) de l'élément
de maniement (16) ou sont reliés en une pièce à l'élément de maniement.
9. Buse de sol selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que le porte-brosse (5) et l'élément de maniement (16) sont réalisés respectivement disposés
de façon que le ou les éléments élastiques (13), dans les deux positions d'extrémité
possibles du porte-brosse (5), sont détendus.
10. Buse de sol selon l'une des revendications 3 à 9, caractérisée en ce que le tronçon en forme de levier de l'élément de maniement (16), du point de palier
(S1) de celui-ci à la partie de boîtier au point de liaison avec le porte-brosse (5),
est plus court que le tronçon en forme de levier correspondant du porte-brosse (5).
11. Buse de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de maniement (16) est disposé d'une manière pivotante à une partie de boîtier
de la buse de sol (1).
12. Buse de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'il est prévu au porte-brosse (5) et/ou à l'élément de maniement (16) un élément de
butée coopérant avec un autre élément pour limiter le mouvement de pivotement.
13. Buse de sol selon la revendication 12, caractérisée en ce que l'élément de butée réalisé au porte-brosse (5) est réalisé sous la forme d'un évidement
(11) qui, en vue d'une limitation de mouvement, coopère avec un épaulement de butée
(12) s'engageant dans celui-ci d'une partie de boîtier.
14. Buse de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le porte-brosse (5), notamment ses éléments élastiques (13) et/ou l'élément de maniement
(16) est en matériau synthétique.
15. Buse de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les éléments élastiques (13) sont rapportés par formage au porte-brosse (5) de façon
que lors d'une opération de commutation normale, une déformation en flexion des éléments
élastiques (13) est provoquée, alors que les éléments élastiques (13), par suite d'un
couple de rotation agissant sur la baguette de brosse respectivement le porte-brosse
(5), sont sollicités en écrasement et se bloquent donc contre une rotation.

