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EP 0 911 095 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.09.2004 Patentblatt 2004/39 |
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Anmeldetag: 08.10.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B22D 11/04 |
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Kokille für eine Stranggiessanlage
Mould for continuous casting machine
Lingotière pour machine de coulée continue
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
25.10.1997 DE 19747305
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.04.1999 Patentblatt 1999/17 |
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Patentinhaber: KM Europa Metal Aktiengesellschaft |
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D-49023 Osnabrück (DE) |
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Erfinder: |
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- Rode, Dirk Dr.
49088 Osnabrück (DE)
- Villanueva, Hector
49086 Osnabrück (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DD-A- 3 536 DE-C- 969 000 US-A- 4 450 893
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DE-A- 3 142 196 FR-A- 2 067 289
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kokille für eine Stranggießanlage mit einem formgebenden
Kokillenkörper aus einem Material hoher Wärmeleitfähigkeit, wie Kupfer oder einer
Kupferlegierung.
[0002] Kokillen werden zur Herstellung von Vollprofilen in einem kontinuierlichen Gießprozess
verwendet. Die Kokille ist eines der wichtigsten Bauteile einer Stranggießanlage.
In ihr beginnt die Erstarrung der Schmelze.
[0003] Der prinzipielle Aufbau besteht in der Regel aus einer äußeren Stahlkonstruktion
und dem eigentlichen formgebenden Teil der Kokille, dem Kokillenkörper. Der Kokillenkörper
besteht heute fast ausschließlich aus Kupfer oder einer Kupferlegierung. Der Stahlmantel
hat die Aufgabe, den Kokillenkörper zu positionieren und den zur Kühlung erforderlichen
Wasserkreislauf sicherzustellen.
[0004] Aus Gründen des Verschleißschutzes wird der Kokillenköper mit einer inneren Beschichtung
aus einem verschleißfesten Werkstoff, wie Nickel oder Chrom, versehen. Eine solche
Stranggießkokille mit Verschleißschutzschicht geht beispielsweise aus der DE 31 42
196 C2 hervor. Hierdurch kann eine Verbesserung des Reibverhaltens und damit eine
Erhöhung der Standzeit des Kokillenkörpers erreicht werden.
[0005] Infolge der Kühlung des flüssigen Stahls im Kokillenkörper erstarrt dieser in den
Randbereichen unter Bildung einer in der Dicke permanent anwachsenden Strangschale.
Hierbei kommt es zu einer Veränderung der Querschnittsgeometrie des Strangs durch
Schrumpfung.
[0006] Neben der Formgebung des Strangs hat der Kokillenkörper somit die wesentliche Aufgabe,
durch eine kontinuierliche Wärmeabfuhr die Ausbildung einer ausreichend dicken widerstandsfähigen
und fehlerfreien Strangschale zu gewährleisten.
[0007] Andererseits wirkt sich eine zu starke Wärmeabfuhr und damit Kühlung der Stahlschmelze
zu Beginn des Erstarrungsvorgangs, insbesondere im Gießspiegelbereich, nachteilig
auf die Oberflächenqualität des Strangs aus. Es kann dann zu Mikrorissen in der Oberfläche
und Gefügefehlern kommen. Diese bilden sich insbesondere in Kantennähe des Kokillenkörpers
aus. Ferner besteht die Gefahr, dass der Strang in dem sich verjüngenden Kokillenkörper
verklemmt.
[0008] Um eine Reduzierung der Wärmeabfuhr im Gießspiegelbereich zu erreichen, ist es bekannt,
die Schmelze im Kokillenkörper elektromagnetisch zu rühren. Dieses Verfahren ist jedoch
vergleichsweise aufwendig. Des weiteren hat man versucht, eine Reduzierung der Wärmeabfuhr
durch Vertikalschlitze in der Innenwand des Kokillenkörpers oder durch Einsätze aus
feuerfestem Material zu erreichen.
[0009] Ferner hat man Versuche mit dickeren inneren Verschleißschutzschichten angestellt.
Durch die unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten der Werkstoffe von Kokillenkörpern,
meist Kupfer, und der Verschleißschutzschicht, meist Nickel, kommt es jedoch zu erheblichen
Spannungen in der Verschleißschutzschicht. Hierunter leidet die Haftung und es besteht
die Gefahr der Ausbildung von Rissen.
[0010] Die DD-A-3536 offenbart eine Stranggießkokille mit einer Schicht aus einem Werkstoff,
der eine geringere Wärmeleitfähigkeit als der Kokillenwerkstoff besitzt. Die Schicht
ist an der Außenwand der Kokille vorgesehen und kann aus Kesselstein bestehen oder
als elektrolytisch erzeugte Oxidschicht ausgeführt sein.
[0011] Die DE-C-969000 beschreibt eine Stranggießkokille mit einer Formwand, die in ihrem
unteren Kühlbereich eine oder mehrere Schichten aus einem schlechter wärmeleitenden
Material aufweist. Diese untere Schicht kann aus Eisen bestehen.
[0012] Im Umfang der US-A-4450893 zählt eine Stranggießkokille zum Stand der Technik mit
einem wärmeisolierenden Band auf der Außenseite. Diese Band soll gezielt in einem
lokal eng begrenzten Bereich an der Außenwand vorgesehen sein, in dem typischerweise
plötzlich Änderungen im Wärmefluss auftreten.
[0013] Die DE-A-3142196 offenbart eine Stranggussform mit einer inneren Beschichtung des
Formhohlraums. Hierbei soll die Beschichtung im unteren Bereich der Form vorgesehen
sein, da hier die gehärtete Schale des Strangs die Innenwand mechanisch verschleißt.
[0014] Auch die FR-A-2067289 beschreibt eine Beschichtung bzw. eine teilweise Beschichtung
des inneren Formhohlraums. Hierbei kommen Einsätze zum Einsatz, die zumindest im Badspiegelbereich
den inneren Formhohlraum auskleiden.
[0015] Der Erfindung liegt daher ausgehend vom Stand der Technik die Aufgabe zugrunde, einen
Kokillenkörper zu schaffen, bei dem die Wärmeabfuhr insbesondere im Gießspiegelbereich
reduziert ist und eine bessere Strangqualität erzielt werden kann.
[0016] Eine erste Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung in den im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmalen.
[0017] Kernpunkt der Erfindung bildet die Maßnahme, die Wärmeabfuhr im Kokillenkörper durch
eine Beschichtung auf der Außenseite zu reduzieren, wobei die Beschichtung auf einem
am eingießseitigen Stirnende beginnenden Teilstück im Höhenbereich des Gießspiegels
aufgebracht ist. Die Beschichtung besteht aus einem Material mit einer gegenüber dem
Werkstoff des Kokillenkörpers niedrigeren Wärmeleitfähigkeit und zwar aus Nickel oder
einer Nickellegierung. Daraus ergibt sich ein verfahrenstechnisch angestrebter reduzierter
Wärmefluss im Gießspiegelbereich. Die hieraus resultierenden höheren Temperaturen
wirken sich positiv auf die Qualität der Strangoberfläche und die Gefügequalität aus.
[0018] Auf diese Weise kann gezielt im Gießspiegelbereich eine Reduzierung der Wärmeabfuhr
realisiert werden. Damit wird ein Überschreiten der Strangschalenfestigkeit vermieden.
[0019] Die Dicke und Länge der äußeren Beschichtung wird auf die jeweiligen Gieß- und Anlagenparameter
abgestimmt.
[0020] Bei dem Kokillenkörper kann es sich grundsätzlich um ein einteiliges Kokillenrohr
oder um eine mehrteilige Gießform, beispielsweise eine Plattenkokille, handeln.
[0021] Eine zweite eigenständige Lösung der Aufgabe ist in den Merkmalen von Anspruch 2
zu sehen. Danach ist die aus Nickel oder einer Nickellegierung bestehende Beschichtung
an der Außenseite des Kokillenkörpers vorgesehen und nimmt vom Stirnende zum Fußende
hin linear ab. Durch eine solche Ausführung der Beschichtung kann dem Schrumpfverhalten
des zu vergießenden Werkstoffs gezielt Rechnung getragen werden. Hierbei nimmt die
Wärmeabfuhrleistung in Gießrichtung zu. Auf diese Weise kann die effektive Abstimmung
der für die Erstarrung zur Verfügung stehenden Kühlstrecke in der Kokille hinsichtlich
des Schrumpfverhaltens des Strangs erfolgen.
[0022] Nach den Merkmalen des Anspruchs 3 ist die Beschichtung nur auf einem Teil des Umfangs
des Kokillenkörpers aufgebracht. Diese Maßnahme bietet sich insbesondere bei nicht
rotationssymmetrischen Kokillenkörpem an. Bei Verstellkokillen kann es beispielsweise
vorteilhaft sein, nur die Längsplatten mit einer äußeren Beschichtung zu versehen.
[0023] Durch die gezielte Beschichtung kann ein überproportionales Schrumpfen des Strangs
in einzelnen Bereichen, beispielsweise in Eckbereichen, vermieden werden. So wird
gewährleistet, dass der Wärmeübergang über den gesamten Umfang des Strangs annähernd
gleichmäßig ist, so dass über den gesamten Querschnitt des Strangs eine in der Dicke
gleichmäßig anwachsende Strangschale erzielt wird.
[0024] Eine qualitativ hochwertige und wirtschaftliche Beschichtung kann galvanisch aufgebracht
werden (Anspruch 4). Möglich ist es auch, die Beschichtung als thermische Spritzschicht
aufzubringen, wie dies Anspruch 5 vorsieht.
[0025] Nickelwerkstoffe haben sich bereits als Werkstoff für die innere Verschleißschutzschicht
bewährt. Häufig sind daher bei den Anwendern auch Möglichkeiten zum Vernickeln von
Kokillenkörpern gegeben.
[0026] Nickel hat gegenüber Kupfer eine mehr als vierfach geringere Wärmeleitfähigkeit.
Dementsprechend kann durch eine äußere Beschichtung aus Nickel eine wirksame Reduzierung
der Wärmeabfuhr und damit eine Erhöhung der Temperatur im Gießspiegelbereich bewirkt
werden.
[0027] Nickel kann sowohl als galvanischer Überzug als auch als Metall-Spritzüberzug aufgebracht
werden. Hierbei kann der Kokillenkörper auf der Außenseite vollständig oder nur örtlich
im Gießspiegelbereich beschichtet werden.
[0028] Nach den Merkmalen des Anspruchs 6 weist die Beschichtung eine in Gießrichtung konstante
Dicke auf. Die Übergänge in den Randbereichen der Beschichtung verlaufen kontinuierlich.
Auf diese Weise werden Spannungssprünge vermieden.
[0029] Durch eine Beschichtung nach Anspruch 7, bei der die Dicke in Gießrichtung abnimmt,
kann dem Schrumpfverhalten des zu vergießenden Werkstoffs gezielt Rechnung getragen
werden. Hierbei nimmt die Wärmeabfuhrleistung in Gießrichtung zu. Auf diese Weise
kann die effektive Abstimmung der für die Erstarrung zur Verfügung stehenden Kühlstrecke
in der Kokille hinsichtlich des Schrumpfverhaltens des Strangs erfolgen.
[0030] Die Verringerung der Dicke der äußeren Beschichtung kann linear oder stufenförmig
erfolgen.
[0031] Da die Verschleißfestigkeit von Kupfer bzw. Kupferlegierungen, welche als Werkstoff
für den Kokillenkörper zum Einsatz gelangen, relativ gering ist, kann es in Abhängigkeit
vom Anwendungsfall zweckmäßig sein, den Kokillenkörper in bekannter Weise
[0032] Mit einer Innenbeschichtung zu versehen (Anspruch 8). Hier haben sich Innenbeschichtungen
aus Nickel, Chrom oder überchromten Nickelauflagen bewährt.
[0033] Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
beschrieben. In den Figuren 1 bis 3 sind drei unterschiedliche Ausführungsformen eines
Kokillenkörpers in Form eines Kokillenrohrs im vertikalen Längsschnitt dargestellt.
[0034] Die Figur 1 veranschaulicht ein Kokillenrohr 1 zum Stranggießen von Stahl. Das Kokillenrohr
1 besitzt einen Formhohlraum 2, dessen Querschnitt am eingießseitigen Stirnende 3
größer als am strangaustrittsseitigen Fußende 4 bemessen ist.
[0035] Der Grundkörper 5 des Kokillenrohrs 1 besteht aus einer Kupferlegierung, vorzugsweise
auf Kupfer/Chrom/Zirkon-Basis (CuCrZr).
[0036] An der Außenseite 6 weist das Kokillenrohr 1 auf einem Teilstück A im Höhenbereich
des Gießspiegels 7 eine Beschichtung 8 auf. Die Beschichtung 8 besteht aus einem Werkstoff
mit einer gegenüber dem Werkstoff des Kokillenrohrs 1 bzw. dem Grundkörper 5 niedrigeren
Wärmeleitfähigkeit. Insbesondere Nickel ist als Werkstoff für die äußere Beschichtung
8 gut geeignet. Nickel kann sowohl als galvanischer Überzug als auch als thermische
Metall-Spritzschicht aufgebracht werden.
[0037] Die Beschichtung 8 reduziert den Wärmefluss und damit die Wärmeabfuhr des Kokillenrohrs
1 im Höhenbereich des Gießspiegels 7. Hieraus resultieren höhere Wandtemperaturen
in der Anfangsphase der Strangschalenausbildung. Dies führt zu einer Verbesserung
der Oberflächenqualität eines Stahlstrangs. Insbesondere Mikrorisse in Kantennähe
des Kokillenrohrs 1 können auf diese Weise vermieden werden.
[0038] Wie in der Figur 1 zu erkennen ist, weist die Beschichtung 8 eine in Gießrichtung
G annähernd konstante Dicke D
1 auf. Im Übergangsbereich 9 verjüngt sich die Beschichtung 8 kontinuierlich zur Außenseite
6.
[0039] Auf der Innenseite 10 ist das Kokillenrohr 1 mit einer Verschleißschutzschicht 11
aus Chrom versehen, die ca. 80 µm dick ist.
[0040] Eine andere Ausführungsform eines Kokillenrohrs 12 ist in der Figur 2 dargestellt.
Dieses besitzt am eingießseitigen Stirnende 13 eine äußere Beschichtung 14 zur Reduzierung
der Wärmeabfuhr. Die Beschichtung 14 erstreckt sich über den Höhenbereich des Gießspiegels
15, wobei sich die Dicke D
2 der Beschichtung 14 in Gießrichtung G verringert. Eine mögliche Ausführung der Beschichtung
14 sieht eine sich von 3 mm auf 1 mm verringernde Dicke D
2 vor mit einem endseitig kontinuierlichen Übergangsbereich 16.
[0041] Einen Ausschnitt aus einer weiteren Variante eines Kokillenrohrs 17 zeigt Figur 3.
Das Kokillenrohr 17 weist eine Beschichtung 18 an der Außenseite 19 auf, deren Dicke
D
3 vom Stirnende 20 zum Fußende 21 linear abnimmt. Durch die Beschichtung 18 wird die
Wärmeabfuhr im Kokillenrohr 17 reduziert. Der Wärmefluss nimmt jedoch insgesamt vom
Stirnende 20 des Kokillenrohrs 17 zum Fußende 21 hin zu.
[0042] Der Kokillenkörper einer erfindungsgemäßen Kokille muss nicht zwingend ein Kokillenrohr
sein. Die Erfindung ist gleichermaßen vorteilhaft bei mehrteilig konfigurierten Gießformen,
wie Plattenkokillen.
1. Kokille für eine Stranggießanlage mit einem formgebenden Kokillenkörper (1, 12) aus
einem Material hoher Wärmeleitfähigkeit, wie Kupfer oder einer Kupferlegierung, wobei
der Kokillenkörper (1, 12) bereichsweise mit einer äußeren Beschichtung (8, 14) aus
einem Material mit einer gegenüber dem Werkstoff des Kokillenkörpers (1, 12) niedrigeren
Wärmeleitfähigkeit versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Beschichtung (8, 14) auf einem am eingießseitigen Stirnende (3, 13) beginnenden
Teilstück (A) im Höhenbereich des Gießspiegels (7, 15) aufgebracht ist und die Beschichtung
(8, 14) aus Nickel oder einer Nickellegierung besteht.
2. Kokille für eine Stranggießanlage mit einem formgebenden Kokillenkörper (17) aus einem
Material hoher Wärmeleitfähigkeit, wie Kupfer oder eine Kupferlegierung, wobei der
Kokillenkörper (17) mit einer äußeren Beschichtung (18) aus einem Material mit einer
gegenüber dem Werkstoff des Kokillenkörpers (17) niedrigeren Wärmeleitfähigkeit versehen
ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Beschichtung (18) an der Außenseite (19) vorgesehen ist, die vom Stirnende (20)
zum Fußende (21) linear abnimmt und die Beschichtung (18) aus Nickel oder einer Nickellegierung
besteht.
3. Kokille nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (8, 14, 18) auf einen Teil des Umfangs des Kokillenkörpers (1, 12,
17) aufgebracht ist.
4. Kokille nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (8, 14, 18) galvanisch aufgebracht ist.
5. Kokille nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (8, 14, 18) als thermische Spritzschicht aufgebracht ist.
6. Kokille nach einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (8) eine in Gießrichtung (G) konstante Dicke (D1) aufweist.
7. Kokille nach einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (14) eine in Gießrichtung (G) abnehmende Dicke (D2) aufweist.
8. Kokille nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kokillenkörper (1) eine Innenbeschichtung (11) aufweist.
1. Mould for a continuous casting system comprising a shaping mould body (1, 12) made
of a material with high thermal conductivity, such as copper or a copper alloy, wherein
the mould body (1, 12) is provided in regions with an outer plating (8, 14) made of
a material with a thermal conductivity which is relatively low compared to the material
of the mould body (1, 12), characterised in that a plating (8, 14) is applied to a portion (A) starting at the front end (3, 13) on
the pour-in side at the height of the meniscus (7, 15) and the plating (8, 14) consists
of nickel or a nickel alloy.
2. Mould for a continuous casting system comprising a shaping mould body (17) made of
a material with high thermal conductivity, such as copper or a copper alloy, wherein
the mould body (17) is provided with an outer plating (18) made from a material with
a thermal conductivity which is relatively low compared to the material of the mould
body (17), characterised in that a plating (18) is provided on the outside (19) and reduces linearly from the front
end (20) to the foot end (21) and the plating (18) consists of nickel or a nickel
alloy.
3. Mould according to claim 1 or 2, characterised in that the plating (8, 14, 18) is applied to part of the periphery of the mould body (1,
12, 17).
4. Mould according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the plating (8, 14, 18) is applied by electroplating.
5. Mould according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the plating (8, 14, 18) is applied as a thermal spray coating.
6. Mould according to any one of claims 1 or 3 to 5, characterised in that the plating (8) has a constant thickness (D1) in the casting direction (G).
7. Mould according to any one of claims 1 or 3 to 5, characterised in that the plating (14) has a thickness (D2) which reduces in the casting direction (G).
8. Mould according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the mould body (1) has an inner plating (11).
1. Lingotière pour une machine de coulée continue, comportant un corps de lingotière
(1, 12) de moulage, en un matériau de conductibilité thermique élevée, comme du cuivre
ou un alliage de cuivre, dans laquelle le corps de lingotière (1, 12) est muni dans
certaines zones d'un revêtement (8, 14) extérieur en un matériau ayant, par rapport
au matériau du corps de lingotière (1, 12), une conductibilité thermique plus faible,
caractérisée en ce qu'
un revêtement (8, 14) est appliqué sur une pièce partielle (A), commençant à l'extrémité
frontale (3, 13) côté chargement, dans la zone située à hauteur de la surface du bain
(7, 15) et le revêtement (8, 14) est en nickel ou en un alliage de nickel.
2. Lingotière pour une machine de coulée continue, comportant un corps de lingotière
(17) de moulage, en un matériau de conductibilité thermique élevée, comme du cuivre
ou un alliage de cuivre, dans laquelle le corps de lingotière (17) est muni d'un revêtement
(18) extérieur en un matériau ayant, par rapport au matériau du corps de lingotière
(17), une conductibilité thermique plus faible,
caractérisée en ce qu'
il est prévu sur la face extérieure (19) un revêtement (18) qui diminue linéairement
de l'extrémité frontale (20) vers l'extrémité pied (21) et le revêtement (18) est
en nickel ou en un alliage de nickel.
3. Lingotière selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
le revêtement (8, 14, 18) est appliqué sur une partie de la périphérie du corps de
lingotière (1, 12, 17).
4. Lingotière selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
le revêtement (8, 14, 18) est appliqué par procédé galvanique.
5. Lingotière selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
le revêtement (8, 14, 18) est appliqué sous forme de couche pulvérisée thermiquement.
6. Lingotière selon l'une des revendications 1 ou 3 à 5,
caractérisée en ce que
le revêtement (8) présente une épaisseur (D1) constante dans la direction de la coulée (G).
7. Lingotière selon l'une des revendications 1 ou 3 à 5,
caractérisée en ce que
le revêtement (14) présente une épaisseur (D2) diminuant dans la direction de la coulée (G).
8. Lingotière selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisée en ce que
le corps de lingotière (1) présente un revêtement intérieur (11).
