[0001] Die Erfindung betrifft ein Laufrad für eine Kreiselpumpe, das aus mehreren Teilen
besteht, wobei an einer die Achse des Pumpenmotors aufnehmenden Nabe eine hintere
Grundplatte befestigt ist, auf der mehrere das Medium fördernde Schaufeln angeordnet
sind, die einen vorderen Ansaugstutzen bzw. eine vordere Abdeckplatte mit einer Ansaugöffnung
tragen. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Herstellung solcher mehrteiliger
Laufräder.
[0002] Derartige Laufräder für Kreiselpumpen werden üblicherweise aus Kunststoff gespritzt,
da es sich bei dieser Methode um ein sehr einfaches Verfahren handelt, mit dem vielfältige
Laufradkonstruktionen realisiert werden können. Diese Laufräder aus Kunststoff zeigen
jedoch insbesondere dann, wenn Sie zur Förderung heißer Medien mit Temperaturen um
100 Grad Celsius oder mehr eingesetzt werden auf Dauer einen wesentlich erhöhten Verschleiß
sowie eine mangelhafte Formbeständigkeit.
[0003] Für Hochtemperaturanwendungen weicht man daher immer häufiger auf metallische Laufräder
aus, die aus konstruktionsbedingten Gründen auch aus mehreren Blechteilen hergestellt
werden können, die anschließend miteinander verschweißt werden.
[0004] Insbesondere werden hierbei in aufwendiger Weise die Schaufelflächen jeweils einzeln
aus Blech geformt und einzeln über ihre volle Länge mit den tragenden Elementen des
Laufrades verschweißt. Hierbei kommt es vor, daß sich das Laufrad aufgrund des großen
Wärmeflusses, der beim Schweißen zwischen den einzelnen Teilen auftritt, sehr stark
deformiert, wodurch die Rundlaufeigenschaften beeinträchtigt werden. Daher ist es
häufig nötig, ein so hergestelltes Laufrad nachträglich zu richten.
[0005] Ebenfalls macht es sich oftmals störend in Form von Strömungsgeräuschen und auch
Leistungsverlusten bemerkbar, wenn an unsauber ausgeführten Schweißnähten starke Verwirbelungen
des Fördermediums auftreten.
[0006] Ein mit vielen Schweißnähten versehenes metallisches Laufrad ist darüber hinaus besonders
an den Schweißverbindungen einer übermäßigen Korrosion ausgesetzt, die insbesondere
noch dann erhöht wird, wenn korrosive Medien, wie Chemikalien gefördert werden sollen.
In einem solchen Fall zeigen derart verschweißte Laufräder aus normalem Blech eine
deutlich herabgesetzte Lebensdauer.
[0007] Ein Laufrad dieser Bauart ist z.B. aus der FR 0 153 221 bekannt. Dieses Laufrad besteht
in einer Ausführung aus einer metallischen Grundplatte, an die mehrere Schaufelflächen
angeschweißt sind. Jede der Schaufelflächen trägt an der zum Ansaugstutzen gerichteten
Oberseite mehrere Vorsprünge, die über eine Klemmwirkung mit entsprechenden Ausnehmungen
auf der Unterseite des Ansaugstutzens verbunden sind.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Laufrad der eingangs genannten Art und ein Herstellungsverfahren
für derartige Laufräder so zu verbessern, daß das Laufrad temperatur- und korrosionsbeständig
ist und aufgrund seiner Konstruktionsmerkmale einfach, kostengünstig und formwahrend
herstellbar ist. Weiterhin sollen die übrigen oben genannten Nachteile überwunden
werden.
[0009] Die Lösung der Aufgabe liegt darin, ein Laufrad der eingangs genannten Art zu schaffen,
bei dem zumindest die Grundplatte und die Schaufeln aus Blech, insbesondere aus Edelstahlblech
geformt sind, und jede Schaufel eine in sich, d.h. räumlich gebogene Fläche bildet,
an die unter einem Winkel mindestens zwei lappenförmige Flächenabschnitte (Laschen)
angeformt sind, die in Einprägungen und/oder Schlitzen der Grundplatte und des Ansaugstutzens
bzw. der Abdeckplatte einliegen. Die Aufgabe wird weiterhin dadurch gelöst, daß die
einzelnen Teile aus Blech, insbesondere aus Edelstahlblech hergestellt werden, die
durch Widerstandsverschweißung, insbesondere durch Kurzzeit-Widerstandsverschweißung
miteinander verbunden werden.
[0010] Hierbei können in besonders einfacher Weise mehrere untereinander verbundene Schaufeln
in einem Arbeitsschritt mit der Grundplatte und/oder dem Ansaugstutzen/der Abdeckplatte
verschweißt oder auf andere Art und Weise verbunden werden.
[0011] Neben dem Einsatz von Blech, daß die Temperaturbeständigkeit des Laufrades sichert,
ergibt sich bei Verwendung von Edelstahlblech der zusätzliche Vorteil, daß die Korrosionsbeständigkeit
wesentlich verbessert wird.
[0012] Die an die Schaufel flächen angeformten lappenförmigen Flächenabschnitte dienen als
Verbindungselement, um die Schaufeln sowohl an der Grundplatte als auch an dem Ansaugstutzen
bzw. der Abdeckplatte punktuell zu befestigen. Nur durch diese Lappen/Laschen besteht
eine Verbindung zwischen Grundplatte und dem Ansaugstutzen bzw. der Abdeckplatte.
Die Lappen/Laschen sind somit das einzige Element, an dem die punktuelle Verschweißung
stattfindet. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß nur wenige Bereiche des Laufrades
einem Wärmefluß durch Schweißung ausgesetzt werden, wodurch während des Schweißvorgangs
die Formstabilität des Laufrades gewährleistet bleibt.
[0013] Zur Montage ist es vorteilhaft, wenn jede Lasche/jeder Flächenabschnitt aus der Ebene
der Schaufel fläche abgebogen ist. Hierbei kann jede Lasche im wesentlichen parallel
zu einer Einprägung in der Grundplatte und/oder dem Absaugstutzen/der Abdeckplatte
liegen.
[0014] Die Einprägungen sind vorgesehen, um zu verhindern, daß durch die auf der Grundplatte
und dem Ansaugstutzen bzw. der Abdeckplatte aufliegenden Lappen der Schaufel Verwirbelungen
des Fördermediums hervorgerufen werden. Ebenso ist es möglich, daß die Lappen der
Schaufeln zusätzlich oder ausschließlich in Schlitzen befestigt sind.
[0015] Als weiteres erfindungswesentliches Merkmal bildet jede Schaufelfläche eine in sich
gebogene Fläche, d.h daß eine Schaufelfläche nicht nur in einer Dimension, also um
die Drehachse der Nabe, sondern auch noch senkrecht hierzu und somit um ihre Normale
in einer weiteren Dimension gebogen ist.
[0016] Die zur Aufnahme der Antriebsachse vorgesehene Nabe des Laufrades wird vorzugsweise
derart ausgebildet, daß sie die Form eines Topfes mit einer stirnseitigen Bodenfläche
aufweist, dessen Wand in mindestens drei Abschnitten eingezogen ist. Hierbei wird
es als sehr hilfreich empfunden, daß die Topfform der Nabe durch einfache Umformtechniken,
wie z.B. Tiefziehen hergestellt werden kann. Die dreiteilige Paßform an die Achse
bewirkt dabei einen einfacheren Montagevorgang, wobei die Sitzunterbrechungen einen
besseren Anlagenausgleich zwischen Achse und Nabe ermöglichen.
[0017] Weiterhin ist es aus schweißtechnischer Sicht empfehlenswert, daß bei der Nabe des
Laufrades an der stirnseitigen Bodenfläche ein ringförmiger Vorsprung einstückig angeformt
ist. Hierdurch ergibt sich an der Übergangsstelle zwischen Nabe und Grundplatte eine
kreislinienförmige Schweißverbindung, so daß auch an dieser Stelle nur ein geringer
Wärmefluß zur Schweißung erforderlich ist, wodurch ein Verziehen des Werkstücks beim
Schweißen verhindert wird.
[0018] In einer anderen bevorzugten Ausführung der Nabe ist es vorgesehen, daß an der der
Bodenfläche abgewandten Seite ein Flansch angeformt ist, der bei der Achseinpressung
als Montageabstützung dient, sodaß eine Krafteinwirkung auf den Radkörper vermieden
wird.
[0019] Die an der Nabe zu befestigende Grundplatte, die die Aufbaugrundlage für alle Teile
des Laufrades bildet, weist eine mittige Ausbauchung auf, die auch als Anlage- und
Abdichtfläche für die Schaufelflächen dient. Eine derartige Konstruktion ist besonders
einfach durch Tiefziehtechniken herstellbar.
[0020] Da die zur Befestigung der Schaufelflächen vorgesehenen Lappen/Laschen der einzelnen
Schaufel flächen in Einprägungen einliegen sollten, um, wie oben erwähnt, Verwirbelungen
des Fördermediums zu verhindern, ist es sinnvoll, daß die Grundplatte diese Einprägungen
und/oder Schlitze in einem äußeren Bereich, d.h. vorzugsweise am Rand der Platte,
aufweist, da diese Randbereiche in der Fertigung durch die Schweißwerkzeuge gut zu
erreichen sind. Die Anzahl der Einprägungen ist dabei auf die Anzahl der Schaufeln
abgestimmt.
[0021] Typischerweise sind 8 Schaufeln vorgesehen. Es sind aber auch deutlich weniger oder
mehr Schaufeln möglich.
[0022] Die Saugseite des Laufrades kann durch eine einfache Abdeckplatte mit einer mittigen
Bohrung oder aber z.B. auch durch einen Ansaugstutzen ausgebildet sein. Hierbei hat
der Ansaugstutzen aus konstruktionsbedingter Sicht vorzugsweise die Form eines Zylinders,
an dessen Ende ein ringförmiger Flansch angeformt ist, der zur Aufnahme der Lappen/Laschen
der einzelnen Schaufelflächen dient. Dementsprechend ist es auch hier von Vorteil,
daß der ringförmige Flansch des Stutzens eine der Schaufelanzahl entsprechende Zahl
von Einprägungen und/oder Schlitzen aufweist, wobei diese zusätzlich mittige Erhebungen
aufweisen, die üblicherweise als Schweißwarzen bezeichnet werden.
[0023] Diese Erhebungen bewirken, daß die zu verschweißenden Lappen der Schaufelflächen
am Flansch nur punktuell anliegen. Hierdurch wird eine deutliche Reduktion des Schweißstromes
ermöglicht, was einen sich vorteilhaft auswirkenden geringeren Wärmefluß mit sich
bringt. In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist der Flansch des Ansaugstutzens
gegenüber der äußeren Mantelfläche unter einem stumpfen Winkel angeordnet.
[0024] In einer Ausgestaltung des Laufrades ist es möglich, daß die Schaufeln nicht jede
für sich mit der Grundplatte und dem Ansaugstutzen verbunden ist, sondern daß sie
einstückig mit der Grundplatte, einer zusätzliche Platte, einer vorderen Abdeckplatte
und/oder mit dem Ansaugstutzen verbunden ist. Bei der am leichtesten zu fertigenden
Alternative ist es denkbar, daß alle Schaufeln aus einer Blechfläche geformt sind,
wobei die Blechfläche als solche mit der Grundplatte verbunden ist.
[0025] Hier können Einzelverschweißungen der Schaufel flächen unterbleiben.
[0026] Die Herstellung des erfindungsgemäßen Laufrades beruht, wie bereits oben erwähnt,
auf einem Verfahren, bei dem die einzelnen Teile aus Blech, insbesondere aus Edelstahlblech
hergestellt werden, wobei diese Teile durch Widerstandsverschweißung, in bevorzugter
Weise durch Kurzzeit-Widerstandsverschweißung miteinander verbunden werden.
[0027] Durch die Anwendung dieser Schweißtechnik kann vermieden werden, daß ganze Schweißnähte
zur Verbindung der einzelnen Teile gezogen werden müssen, wodurch automatisch ein
hoher Wärmefluß erzeugt würde. Vielmehr werden bei dieser Technik die zu verbindenden
Teile nur punktuell miteinander verschweißt. Der Wärmefluß kann nochmals dadurch verringert
werden, wenn in bevorzugter Weise die Kurzzeit-Widerstandsverschweißung angewendet
wird.
[0028] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird das Grundmaterial für jedes einzelne Teil
aus ebenem Blech geschnitten und/oder gestanzt und durch Umformung in die endgültige
Form gebracht. Neben der standardmäßigen Stanztechnik ist es z.B. auch möglich zum
Schneiden der Bleche Laserschneidmaschinen zu verwenden.
[0029] Die Umformparameter sind grundsätzlich so zu wählen, daß die durch die Formgebung
entstehenden Spannungen so gering wie möglich sind, um Materialschäden vorzubeugen.
Ebenfalls ist darauf zu achten, daß nach dem Schneiden/Stanzen keine gratbildenden
Kanten nach außen stehen, um auch ein Verletzungsrisiko der Personen zu vermeiden,
die am Herstellungsverfahren beteiligt sind.
[0030] Nach der Formgebung und vor dem Verschweißen der Teile werden die Nabe, die Grundplatte
und der Ansaugstutzen bzw. die Abdeckplatte durch Schneiden und/oder Stanzen von dem
umgebenden restlichen Blech getrennt. Hingegen bleiben die einzelnen Schaufeln bis
nach der Verschweißung durch das umgebende Blech untereinander verbunden.
[0031] Somit können durch einen Arbeitsschritt die untereinander verbundenen Schaufeln mit
der Grundplatte und/oder dem Ansaugstuzten verschweißt werden. Erst nach der Verschweißung
werden die Schaufeln von dem sie verbindenden Blechstück, z.B. einem Ring getrennt.
[0032] Die Formgebung der Nabe erfolgt in bevorzugten Verfahrensschritten dadurch, daß zunächst
eine Topfform aus dem ebenen Blech gebildet wird. Dies kann z.B. durch einen oder
mehrere Tiefzieh-Arbeitsschritte erfolgen. In einem weiteren Arbeitsschritt, bei dem
es sich um ein Fließpreßverfahren handeln kann, wird der ringförmige Vorsprung am
Boden der Nabe geformt. Hierbei ist besonders darauf zu achten, daß genügend Werkstoff
vorhanden ist, um die Umformung durchzuführen. Anderenfalls könnte sich eine Gefügebeschädigung
ergeben. In einem anderen Arbeitsschritt wird die Mantelwand zu einer wenigstens dreiteiligen
Paßform für die Achse eingezogen, die im Anschluß daran zur Aufnahme der Achse kalibriert
wird. Hierbei ist es erwähnenswert, daß die Arbeitsschritte auch in einer anderen
Reihenfolge ausgeführt werden können.
[0033] Die Nabe wird, wie bereits erwähnt, nach den Umformmaßnahmen von dem übrigen umgebenden
Blech getrennt. Hierbei kann die Trennung so erfolgen, daß an der Nabe ein Flansch
stehen bleibt, der als Montageabstützung bei der Einpressung der Achse dient.
[0034] Die Grundplatte wird bevorzugt dadurch hergestellt, daß zunächst in eine runde Grundform
des ebenen Bleches eine mittige Ausbauchung geformt wird. Diese Ausbauchung kann in
einfacher Weise z.B. durch ein- oder mehrfaches Tiefziehen realisiert werden. In einem
anderen Schritt wird in einem ringförmigen Bereich, der den äußeren Rand der Grundplatte
bildet, eine der Schaufelanzahl entsprechende Anzahl von Einprägungen und/oder Schlitzen
eingebracht, die zur Aufnahme der Laschen der Schaufelflächen dienen.
[0035] Zur Herstellung der Schaufeln wird vorteilhafterweise so verfahren, daß das Blechmaterial
für eine bestimmte Anzahl, insbesondere für alle Schaufel flächen des Laufrades zusammenhängend
aus einer Blechfläche geschnitten oder gestanzt und anschließend zu den Schaufelflächen
geformt wird. Dies hat den Vorteil, daß alle oder zumindest eine Vielzahl von Schaufel
flächen gleichzeitig gestanzt und anschließend auch gleichzeitig weiter bearbeitet
werden kann. Besonders praktikabel ist es, daß die Schaufelflächen während der Bearbeitung
alle zusammenhängend z.B. durch einen äußeren Blechring miteinander verbunden sind.
Die Schaufel flächen werden dann durch Verschweißung alle gleichzeitig oder nacheinander
mit der Grundplatte verbunden und erst anschließend voneinander getrennt. Dieses Vorgehen
hat den Vorteil, daß eine große Anzahl von Schaufeln, im Idealfall alle Schaufeln
gleichzeitig auf der Grundplatte zur Befestigung ausgerichtet werden können.
[0036] In einigen bevorzugten Arbeitsschritten werden die Schaufel flächen so hergestellt,
daß zunächst die Grundform der Flächen aus ebenem Blech ausgeschnitten, insbesondere
ausgestanzt wird. In einem weiteren Schritt werden die Lappen, die zur Befestigung
des Ansaugstutzens dienen, abgebogen. In einem anderen Schritt werden die Schaufel
flächen in sich gebogen. Dies kann insbesondere durch Sicken erfolgen. Die Bereiche,
die die Austrittsöffnungen des Laufrades bilden, werden in wiederum einem anderen
Schritt freigeschnitten, insbesondere freigestanzt. Hiernach werden die Schaufelflächen
an der Lasche, über die noch eine Verbindung der einzelnen Schaufelflächen untereinander
besteht und die zur Befestigung an der Grundplatte dient, hochgestellt.
[0037] Die Formgebung des Ansaugstutzens erfolgt dadurch, daß zunächst in das ebene Blech
eine topfförmige Vertiefung geformt wird, wobei an der dem Topfboden abgewandten Seite
des zylindrischen Mantels, der sich durch die geformte Vertiefung ergibt, eine flanschförmige
Fläche stehenbleibt. Die Formgebung erfolgt z.B. in einfacher Weise durch Tiefziehen.
In einem weiteren Schritt wird der Topfboden bis auf einen Kragen ausgeschnitten oder
ausgestanzt. Anschließend wird der Kragen durchgestellt und gleichzeitig oder in zeitlicher
Reihenfolge die Flanschfläche in einem Winkel zum Mantel angestellt. In einem anderen
Schritt wird in die Flanschfläche eine der Schaufel zahl entsprechende Anzahl von
Einprägungen eingepreßt, deren Form entsprechend der Lappen der Schaufeln ausgebildet
sind und in deren Mitte zusätzliche Erhebungen eingepreßt werden, über die die punktuelle
Verschweißung vorgenommen wird.
[0038] Nach der Verschweißung der einzelnen Teile, die wie erwähnt in bevorzugter Weise
durch Kurzzeit-Widerstandsverschweißung erfolgt, wird die Oberfläche des fertigen
Laufrades, zusätzlich durch eine Lackierung geschützt. Bei dieser Lackierung kann
es sich um eine kataphoretische Lackierung handeln. Wenn für die Herstellung des Laufrades
Edelstahl verwendet wurde, ist eine derartige Lackierung nicht nötig.
[0039] Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Laufrades und des Verfahrens zur Herstellung
ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Die Zeichnungen
weisen untereinander verschiedene Maßstäbe auf.
[0040] Es zeigen:
- Fig. 1A
- einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Laufrad,
- Fig. 1B
- eine Aufsicht im Detail auf die Austrittsöffnungen des Laufrades,
- Fig. 2
- Schnittansichten der Nabe eines erfindungsgemäßen Laufrades,
- Fig. 3
- Schnittansichten des Ansaugstutzens eines erfindungsgemäßen Laufrades,
- Fig. 4
- einen Schnitt durch die Grundplatte eines erfindungsgemäßen Laufrades
- Fig. 5
- eine skizzierte Aufteilung eines ebenen Bleches für die Anordnung der Schaufelflächen
mit verschiedenen Aufteilungsmöglichkeiten
- Fig. 6
- mehrere symbolisierte Verfahrensschritte zur Herstellung der Nabe eines erfindungsgemäßen
Laufrades
- Fig. 7
- mehrere symbolisierte Verfahrensschritte zur Herstellung der Grundplatte eines erfindungsgemäßen
Laufrades
- Fig. 8
- mehrere symbolisierte Verfahrensschritte zur Herstellung des Ansaugstutzens eines
erfindungsgemäßen Laufrades
- Fig. 9
- mehrere symbolisierte Verfahrensschritte zur Herstellung der Schaufelflächen eines
erfindungsgemäßen Laufrades
- Fig. 10
- Darstellung der aus einem Blech zur Bildung der Schaufeln auszustanzenden Bereiche
- Fig. 11
- eine alternative Blechaufteilung mit angedeuteten Schaufelflächen.
[0041] Die Abbildung lA zeigt in einer Schnittansicht den prinzipiellen Aufbau eines erfindungsgemäßen
Laufrades aus Blech. Die Nabe 1 ist an der Stelle des Vorsprunges 7 mit einer Grundplatte
2 verbunden, die eine mittige Ausbauchung 10 aufweist und als Anlagefläche für die
Schaufelflächenränder dient.
[0042] Die Abbildung lB, die eine genauere Ansicht der Austrittsöffnungen des Laufrades
zeigt, verdeutlicht, daß die Schaufelflächen 4 mit einem lappenförmigen Flächenabschnitt
11 in einer Einprägung 5 der Grundplatte und mit dem anderen lappenförmigen Abschnitt
12 in einer Einprägung 6 des Ansaugstutzens 3 einliegen. Diese Abbildung zeigt weiterhin,
daß die Laschen/Lappen 11 und 12 unter einem Winkel direkt an die Schaufelflächen
4 angeformt sind. Die Schaufelfläche 4 selbst erstreckt sich in dem Bereich zwischen
Grundplatte 2 und dem Ansaugstutzen 3. Die Verbindung zwischen dem Ansaugstutzen 3
und der Grundplatte 2 erfolgt in diesem Beispiel ausschließlich über die Laschen 11
und 12 der Schaufelflächen 4. Es ist hier nicht im Detail zu erkennen, daß die Schaufelfläche
4 in sich, d.h. räumlich gebogen ist, wobei die Biegung der Schaufelfläche zum einen
um die Drehachse der Nabe 1 und zum anderen senkrecht hierzu erfolgt, was eine Verkippung
der Stirnseite (4a) der Schaufelfläche (4) zur Drehachse bewirkt.
[0043] Die Abbildung 1A zeigt überdies noch eine alternative Ausgestaltung der Nabe, bei
der an der Nabe ein Flansch 8 angeformt ist, um als Montageabstützung zu dienen.
[0044] Die Nabe 1 des erfindungsgemäßen Laufrades wird in der Abbildung 2 im Detail dargestellt.
Der untere Teil der Abbildung 2 zeigt die Nabe 1 in einer seitlichen Schnittansicht.
Die abgebildete Nabe hat die Form eines Topfes mit einer stirnseitigen Bodenfläche
13, an der ein ringförmiger Vorsprung 7 einstückig angeformt ist. Dieser Vorsprung
bildet die Verbindungsstelle, an der die Grundplatte 2 mit der Nabe verschweißt ist.
In dem dargestellten Kreis ist die alternative Ausführungsform der Nabe wiedergegeben,
bei der der oben erwähnte Flansch 8 direkt an die der Bodenfläche 13 abgewandten Seite
der Nabe 1 angeformt ist.
[0045] Eine Ansicht von unten ist im oberen Teil der Abbildung 2 dargestellt. Die Wand 14
der Nabe ist in drei Abschnitten 9 eingezogen, um einen guten Anlageausgleich für
die einzupressende Achse des Antriebsmotors zu bilden. Im rechten Teil dieser Abbildung
ist wiederum die alternative Form der Nabe mit dem Flansch 8 dargestellt.
[0046] Die Abbildung 3 zeigt den Ansaugstutzen 3 des erfindungsgemäßen Laufrades. Dieser
hat im wesentlichen die Form eines Zylinders an dessen einem Ende ein ringförmiger
Flansch 15 angeformt ist, der bezogen auf die äußere Mantelfläche unter einem stumpfen
Winkel angeordnet ist.
[0047] Weiterhin hat dieser Flansch 15 eine der Schaufelanzahl entsprechende Anzahl von
Einprägungen 6, die aus Gründen der Übersichtlichkeit hier nicht alle dargestellt
sind. Jede dieser Einprägungen weist als Schweißhilfe eine mittige Erhebung 17 auf.
[0048] Die Grundplatte 2 des Laufrades ist in der Abbildung 4 dargestellt. Neben einer mittigen
Ausbauchung 10 weist sie am äußeren Rand eine der Schaufel zahl entsprechende Anzahl
von Einprägungen 5 auf, die zur Aufnahme der Laschen 11 der Schaufelflächen dienen.
Diese Einprägungen können ebenso wie die Einprägungen 6 des Ansaugstutzens 3 mittige
Erhebungen aufweisen. Diese Erhebungen sind in der Abbildung nicht dargestellt.
[0049] In der Abbildung 5 ist in einer Handskizze die Aufteilung eines ebenen Bleches in
mehrere Schaufelflächen dargestellt. Hierbei zeigt die obere Hälfte der Abbildung
5 die Aufteilung eines kreisrunden Bleches in 4 gleichgroße Sektoren über einen Winkel
von jeweils α=45 Grad. Mit einer derartigen Aufteilung ist es möglich, gleichzeitig
aus einem Blech 8 Schaufeiflächen zu schneiden oder zu stanzen. Eine mögliche Form
der Schaufelflächen 4 ist in drei der oberen Sektoren angedeutet. Wird, wie im unteren
Teil der Abbildung im mittigen Sektor dargestellt, das Blech in nur 6 gleiche Sektoren
zu jeweils β=60 Grad aufgeteilt, so können aus dem Blech nur 6 aber dafür größere
Schaufelflächen 4 ausgeschnitten und geformt werden. Die Größe und Anzahl der gewünschten
Schaufelflächen 4 hängt von äußeren vorgegebenen Parametern ab.
[0050] Jede Schaufel fläche 4 hat zwei lappenförmige Flächenabschnitte bzw. Laschen 11 und
12. Diese Laschen sind bei der fertig geformten Schaufel jeweils an einer Biegekante,
die in diesem Ausführungsbeispiel unter θ=30 Grad zur radialen Sektorengrenze verläuft,
von der Schaufelfläche abgebogen. Es ist in anderen Ausführungen auch möglich, die
Biegekante unter anderen Winkel θ verlaufen zu lassen. Bei dem fertigen Laufrad liegt
die Lasche 11 in der entsprechenden Einprägung 5 der Grundplatte 2 und die Lasche
12 in der Einprägung 6 des Ansaugstutzens 3.
[0051] Die Abbildung 5 zeigt nur die Anordnung der Schaufelflächen auf dem Blech und eine
prinzipielle Form der Flächen. Die in sich gebogene Form der fertig geformten Schaufel
flächen kann dieser Abbildung nicht entnommen werden.
[0052] Ein Ausführungsbeispiel des Herstellungsverfahrens ist dadurch gegeben, daß die einzelnen
Teile z.B aus Edelstahlblech hergestellt werden. Hierbei wird so vorgegangen, daß
die Teile nach der Formgebung durch Widerstandsverschweißung miteinander verbunden
werden.
[0053] Vor der Formgebung wird das Grundmaterial für jedes einzelne Teil, also für Nabe,
Grundplatte, Schaufeln und Ansaugstutzen aus ebenem Blech ausgestanzt. Bei dem Stanzvorgang
wird darauf geachtet, daß keine gratbildenden Kanten an den einzelnen Teilen entstehen.
Nach der Formgebung werden Nabe 1, Grundplatte 2 und Ansaugstutzen 3 von dem restlichen
umgebenden Blech getrennt. Lediglich die Schaufelflächen 4, die nach der Formgebeung
noch alle miteinander verbunden sind, werden zunächst mit der Grundplatte 2 verschweißt
und anschließend voneinander getrennt.
[0054] Die Abbildung 6 zeigt in einer erklärenden Übersicht die einzelnen Arbeitsschritte
Ia - VIa zur Herstellung einer Nabe für das erfindungsgemäße Laufrad. In einem ersten
Schritt Ia wird, wie oben erwähnt, das Grundmaterial für die Nabe aus dem ebenen Blech
ausgestanzt. Anschließend wird über zwei Tiefziehschritte IIa und IIIa die Topfform
der Nabe 1 aus dem ebenen Blech gebildet. In dem Arbeitsschritt IVa wird durch eine
Stauchung des Topfbodens der ringförmige Vorsprung 7 der Nabe geformt. Hiernach wird
die Mantelwand der Nabe im Schritt Va zu einer Paßform für die Achse in drei Abschnitten
9 eingezogen und kalibriert, um eine Achse mit großer Paßgenauigkeit aufnehmen zu
können. Im Schritt VIa wird die fertig geformte Nabe von dem umgebenden Rest des Bleches
durch eine weitere Stanzung getrennt. Dies erfolgt so, daß an der Nabe der oben erwähnte
Flansch zur Vereinfachung der Montage stehenbleibt.
[0055] Die Verfahrensschritte Ib - Vb zur Herstellung der Grundplatte 2 werden durch die
Abbildung 7 näher erläutert. Auch hier wird in einem ersten Schritt Ib das Grundmaterial
für die Grundplatte 2 aus dem ebenen Blech ausgestanzt. In zwei Tiefziehschritten
IIb und IIIb wird sodann die mittige Ausbauchung in die Grundform des Bleches geformt.
Im Anschluß daran wird im Schritt IVb der Rand der so geformten Grundplatte 2 mit
mehreren Einprägungen 5 versehen, die zur Aufnahme der Laschen 11 der Schaufeln 4
dienen. Die Anzahl der Einprägungen entspricht dabei der Anzahl der Schaufeln. Im
letzten Schritt Vb wird die geformte Grundplatte 2 von dem umgebenden Rest des Bleches
getrennt.
[0056] Die Abbildung 8 zeigt die Verfahrensschritte Ic - VIc zur Herstellung des Ansaugstutzens
3. In dem ersten Schritt Ic wird auch für den Ansaugstutzen zunächst das Grundmaterial
aus dem Blech ausgestanzt. Im zweiten Schritt IIc wird durch einen Tiefzieh-Arbeitsschritt
eine topfförmige Vertiefung in das Blech gezogen, wobei an der dem Topfboden abgewandten
Seite eine flanschförmige Fläche stehenbleibt. In dem Schritt IIIc wird sodann der
Topfboden bis auf einen Kragen 16 ausgestanzt, wonach dieser im Schritt IVc durchgestellt
wird. Unmittelbar darauf wird im gleichen Arbeitsschritt die Flanschfläche in einem
Winkel zum Mantel angestellt. In dem Verfahrensschritt Vc wird in die Fläche des Flansches
eine der Schaufelanzahl entsprechende Anzahl von Einprägungen 6 und in deren Mitte
jeweils eine Erhebung 17 eingepreßt. In dem letzten Schritt VIc wird auch der Ansaugstutzen
3 aus dem restlichen Blech herausgetrennt.
[0057] Zur Herstellung der Schaufelflächen 4 wird das Blechmaterial für alle Schaufel flächen
zusmmenhängend aus einer Blechfläche herausgestanzt und anschließend in dieser zusammenhängenden
Form zu den endgültigen Schaufelflächen 4 geformt. Erst nach dem Anschweißen an die
Grundplatte werden dann die einzelnen Schaufelflächen voneinander getrennt. Die Schritte
Id - VIId zur Herstellung dieser Schaufelflächen verdeutlichen die Abbildungen 9 und
10. In dem ersten Schritt Id werden aus dem Grundmaterial des Blechs die in der Abbildung
10 mit A und B bezeichneten Bereiche ausgestanzt. In dem nächsten Schritt IId werden
die Bereiche C aus dem Blech gestanzt. Im Anschluß hieran werden im Arbeitsschritt
IIId die Lappen 12, die zur Befestigung des Ansaugstutzens 3 dienen, aus der Blechebene
herausgebogen. In dem Schritt IVd werden die einzelnen Schaufelflächen 4 in sich gebogen.
Dieses Biegen erfolgt durch Sicken. Hierauf folgt in dem Arbeitsschritt Vd ein weiteres
Ausstanzen der Bereiche D, die den Rand der späteren Austrittsöffnungen des Laufrades
bilden. Im Anschluß hieran werden die Schaufeln an der in der Abbildung 5 unter einem
Winkel von θ=30 Grad dargestellten Biegekante hochgestellt.
[0058] Nach sämtlichen Stanz- und Umformungsschritten hängen die einzelnen Schaufel flächen
4 immer noch über den in der Abbildung 10 gestrichelt dargestellten Randbereich zusammen.
Demnach können in einem folgenden Verfahrensschritt sämtliche Schaufelflächen 4 gleichzeitig
auf der Grundplatte 2 ausgerichtet und mit dieser verschweißt werden. Erst im Anschluß
an diese Verschweißung werden dann die einzelnen Schaufelflächen 4 von dem Randbereich
getrennt. Darauf folgend wird die Nabe 1 an die Grundplatte 2 und der Ansaugstutzen
3 an die dafür vorgesehenen Laschen 12 der Schaufelflächen 4 angeschweißt.
[0059] Die Abbildung 11 zeigt zusätzlich eine weitere Alternative, das Blech in mehrere
Bereiche für die Schaufelflächen 4 einzuteilen. Ist es z.B. vorgesehen, das Laufrad,
wie in diesem Fall, mit 8 etwas größeren Schaufelflächen auszustatten, so fällt auf,
daß sich einige Bereiche der Schaufeiflächen 4 auf dem Blech überlappen würden. Dementsprechend
wird in diesem Fall zunächst das Blech für 4 zusammenhängende Schaufelflächen ausgestanzt
und bearbeitet, wie oben beschrieben. Die entsprechende Aufteilung auf dem Blech ist
in der Abbildung 11 durch kontinuierliche Linien dargestellt. Nach der Formgebung
werden dann zunächst die ersten 4 fertigen Schaufel flächen auf der Grundplatte verschweißt.
Im Anschluß daran wird der Vorgang mit einem weiteren Blech für die zweiten 4 Schaufelflächen
wiederholt, die dann um eine Teilung versetzt ebenfalls auf der Grundplatte 2 befestigt
werden. Dieses Vorgehen ist auch für eine beliebige andere Anzahl von Schaufelflächen
weiter unterteilbar, wobei jedes Mal eine bestimmte Anzahl von Schaufel flächen 4
gleichzeitig auf der Grundplatte 2 ausgerichtet und mit dieser verschweißt wird.
1. Laufrad für eine Kreiselpumpe, das aus mehreren Teilen besteht, wobei an einer die
Achse des Pumpenmotors aufnehmenden Nabe (1) eine hintere Grundplatte (2) befestigt
ist, auf der mehrere das Medium fördernde Schaufeln (4) angeordnet sind, die einen
vorderen Ansaugstutzen (3) bzw. eine vordere Abdeckplatte mit einer Ansaugöffnung
tragen, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Grundplatte (2) und die Schaufeln (4) aus Blech, insbesondere
aus Edelstahlblech geformt sind, und jede Schaufel (4) eine in sich gebogene Fläche
bildet, an die unter einem Winkel mindestens zwei lappenförmige Flächenabschnitte/Laschen
(11,12) angeformt sind, die in Einprägungen (5,6) und/oder Schlitzen der Grundplatte
(2) und des Ansaugstutzens (3) bzw. der Abdeckplatte einliegen.
2. Laufrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Lasche/jeder Flächenabschnitt aus der Ebene der Schaufelfläche abgebogen
ist.
3. Laufrad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Lasche/jeder Flächenabschnitt im wesentlichen parallel zu einer Einprägung
in der Grundplatte und/oder dem Ansaugstutzen/der Abdeckplatte liegt.
4. Laufrad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (1) des Laufrades die Form eines Topfes mit einer stirnseitigen Bodenfläche
(13) aufweist, dessen Wand (14) in mindestens drei Abschnitten (9) eingezogen ist.
5. Laufrad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Nabe (1) des Laufrades an der stirnseitigen Bodenfläche (13) ein ringförmiger
Vorsprung (7) einstückig angeformt ist.
6. Laufrad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Nabe (1) des Laufrades an der der Bodenfläche (13) abgewandten Seite
des Topfes ein Flansch (8) angeformt ist.
7. Laufrad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Nabe (1) befestigte Grundplatte (2) eine mittige Ausbauchung (10)
aufweist.
8. Laufrad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (2) an einem äußeren Bereich eine der Schaufel zahl entsprechende
Anzahl von Einprägungen (5) und/oder Schlitzen aufweist.
9. Laufrad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansaugstutzen (3) des Laufrades die Form eines Zylinders aufweist, an dessen
einem Ende ein ringförmiger Flansch (15) angeformt ist.
10. Laufrad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (15) des Ansaugstutzens (3) eine der Schaufel zahl entsprechende
Anzahl von Einprägungen (6) und/oder Schlitzen aufweist, wobei die Einprägungen (6)
mittige Erhebungen (17) aufweisen.
11. Laufrad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flanschfläche (15) des Ansaugstutzens (3) unter einem stumpfen Winkel, bezogen
auf die äußere Mantelfläche angeordnet ist.
12. Laufrad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln (4) einstückig mit der hinteren Grundplatte (2), einer zusätzlichen
Platte, einer vorderen Abdeckplatte und/oder mit dem Ansaugstutzen (3) verbunden sind.
13. Verfahren zur Herstellung eines Laufrades, das aus mehreren Teilen besteht, nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die einzelnen Teile aus Blech, insbesondere
aus Edelstahlblech hergestellt und durch Widerstandsverschweißung, insbesondere Kurzzeit-Widerstandsverschweißung
miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß in einem der Arbeitsschritte mehrere untereinander verbundene Schaufeln (4)
mit der Grundplatte (2) und/oder dem Ansaugstutzen/der Abdeckplatte (3) verschweißt
werden.
14. Verfahren zur Herstellung eines Laufrades nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln (4) erst nach dem Anschweißen an die Grundplatte (2) und/oder
den Ansaugstutzen voneinander getrennt werden.
15. Verfahren zur Herstellung eines Laufrades nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Blechmaterial für eine bestimme Anzahl, insbesondere für alle Schaufelflächen
(4) zusammenhängend aus einer Blech-Fläche geschnitten oder gestanzt und anschließend
zu den Schaufelflächen (4) geformt wird.
16. Verfahren zur Herstellung eines Laufrades nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundmaterial für jedes Teil aus ebenem Blech geschnitten und/oder gestanzt
und durch Umformung in die endgültige Form gebracht wird.
17. Verfahren zur Herstellung eines Laufrades nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Nabe (1), Grundplatte (2) und Ansaugstutzen (3) nach der Formgebung von dem
umgebenden restlichen Blech durch Schneiden und/oder Stanzen getrennt wird.
18. Verfahren zur Herstellung eines Laufrades nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Schneiden/Stanzen keine gratbildenden Kanten nach außen stehen.
19. Verfahren zur Herstellung eines Laufrades nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Formgebung der Nabe (1)
- zuerst eine Topfform aus dem ebenen Blech gebildet wird,
- in einem weiteren Arbeitsschritt der ringförmige Vorsprung (7) am Boden der Nabe
(1) geformt wird,
- in einem weiteren Schritt die Mantelwand der Nabe (1) zu einer wenigstens dreiteiligen
Paßform für die Achse in drei Abschnitten (9) eingezogen wird und
- in einem weiteren Schritt die Paßform in der Nabe (1) kalibriert wird.
20. Verfahren zur Herstellung eines Laufrades nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die fertig geformte Nabe (1) von dem Rest des Bleches getrennt wird, wobei ein
Flansch (8) an der Nabe (1) bestehen bleibt.
21. Verfahren zur Herstellung eines Laufrades nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Formung der Grundplatte (2)
- zuerst in eine Grundform des ebenen Bleches eine mittige Ausbauchung (10) geformt
wird und
- in einem weiteren Schritt in einem ringförmigen Bereich, der den äußeren Rand der
Grundplatte (2) bildet, eine der Schaufel zahl entsprechende Anzahl von Einprägungen
(5) und/oder Schlitze eingebracht werden.
22. Verfahren zur Herstellung eines Laufrades nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Formung der Schaufelflächen (4)
- zuerst die Grundform der Schaufelflächen (4) aus einem ebenen Blech ausgeschnitten,
insbesondere ausgestanzt wird,
- in einem weiteren Arbeitsschritt die Lappen (12), die zur Befestigung des Ansaugstutzens
(3) dienen, abgebogen werden,
- in einem weiteren Schritt die Schaufelflächen (4), insbesondere durch Sicken gebogen
werden,
- in einem weiteren Schritt die Bereiche, die die Austrittsöffnungen des Laufrades
bilden, freigeschnitten, insbesondere freigestanzt werden und
- in einem weiteren Schritt die Schaufelflächen (4) hochgestellt werden.
23. Verfahren zur Herstellung eines Laufrades nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Formgebung des Ansaugstutzens (3)
- zuerst in das Blech eine topfförmige Vertiefung gezogen wird, wobei an der dem Topfboden
abgewandten Seite des zylindrischen Mantels eine flanschförmige Fläche (15) stehen
bleibt,
- in einem weiteren Schritt der Topfboden bis auf einen Kragen ausgeschnitten oder
ausgestanzt wird,
- in einem weiteren Schritt der Kragen durchgestellt und gleichzeitig oder in zeitlicher
Reihenfolge die Flanschfläche (15) in einem Winkel zum Mantel angestellt wird und
- in einem weiteren Schritt in die Flanschfläche (15) eine der Schaufelzahl entsprechene
Anzahl von Einprägungen (6) eingepreßt werden, deren Form entsprechend der Lappen
(12) der Schaufeln (4) ausgebildet und in deren Mitte Erhebungen (17) eingepreßt werden.
24. Verfahren zur Herstellung eines Laufrades nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Laufrades, insbesondere durch eine Lackierung, insbesondere
eine kataphoretische Lackierung geschützt wird.