| (19) |
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(11) |
EP 0 912 816 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.12.2001 Patentblatt 2001/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.07.1997 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT9700/159 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9803/770 (29.01.1998 Gazette 1998/04) |
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VERFAHREN ZUM STEUERN DES SCHNEIDPROZESSES UND EINRICHTUNG ZUR ERFASSUNG DER EINBRUCHSTIEFE
VON SCHRÄMWERKZEUGEN
CUTTING CONTROL PROCESS AND DEVICE FOR DETECTING THE DEPTH OF CUT OF KIRVING TOOLS
PROCEDE POUR COMMANDER LE PROCESSUS DE COUPE ET DISPOSITIF POUR DETECTER LA PROFONDEUR
DE PENETRATION D'OUTILS DE HAVAGE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI |
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Priorität: |
18.07.1996 AT 1296
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.05.1999 Patentblatt 1999/18 |
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Patentinhaber: VOEST-ALPINE Bergtechnik
Gesellschaft m.b.H |
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8740 Zeltweg (AT) |
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Erfinder: |
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- SIFFERLINGER, Nikolaus, A.
A-9431 St. Stefan (AT)
- KOGLER, Peter
A-8720 Knittelfeld (AT)
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Vertreter: Haffner, Thomas M. |
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Patentanwalt,
Haffner Thomas M., Dr.,
Schottengasse 3a 1014 Wien 1014 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 221 886 DE-A- 2 901 598 DE-A- 4 439 601 GB-A- 2 028 399 US-A- 4 952 000
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WO-A-96/24753 DE-A- 4 333 032 FR-A- 2 254 714 US-A- 4 072 349
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- DEVY M ET AL: "MINING ROBOTICS: APPLICATION OF COMPUTER VISION TO THE AUTOMATION OF
A ROADHEADER" ROBOTICS AND AUTONOMOUS SYSTEMS, Bd. 11, Nr. 2, 1.September 1993, Seiten
65-74, XP000396032
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Erfassung der Einbruchstiefe
von Schrämwerkzeugen von Vortriebsmaschinen in die Ortsbrust.
[0002] Teilschnittschrämmaschinen erfordern für das Abbauen der Ortsbrust zunächst ein Einbrechen
in die Ortsbrust. Zu diesem Zweck wird die Teilschnittschrämmaschine verfahren, sodaß
die Abbauwerkzeuge in die Ortsbrust über eine vorbestimmte Einbruchtiefe eindringen,
wonach für den Vortrieb ein Abschrämen der gesamten Ortsbrustfläche erfolgt. Je nach
den Gegebenheiten in der Strecke bzw. der Beschaffenheit des Gesteins, erfolgt dieser
Einbruchvorgang zunächst im Bereich der Firste, der Ortsbrustmitte oder im Bereich
der Streckensohle. Für ein automatisiertes Schneiden bzw. Schrämen ist ein exaktes
Erfassen der tatsächlichen Einbruchstiefe des Schrämwerkzeuges erforderlich. Bei den
bisher bekannten Vorschlägen, die Einbruchstiefe zu erfassen, wurde ein nicht angetriebenes
Wegmeßrad neben dem Raupenfahrwerk der verfahrbaren Teilschnittschrämmaschine mitgeführt.
Die von diesem Wegmeßrad erfaßte Wegstrecke während des Einbruchvorganges soll hiebei
Aufschluß über die Einbruchstiefe geben. Bei trockener Sohle, wie beispielsweise im
Kalibergbau, hat sich eine derartige Meßeinrichtung durchaus bewährt. Meßungenauigkeiten
ergeben sich aber bei anderer Sohlenbeschaffenheit. Eine exakte Messung wird im Bereich
des Streckenvortriebes üblicherweise mit Richtungskontrolleinrichtungen gewährleistet,
bei welchen von einem ortsfest angeordneten Theodoliten die entsprechenden Messungen
erfolgen. Die Messung kann über Meßstrahlen erfolgen, welche über Empfangseinrichtungen
an der Vortriebsmaschine wiederum erfaßt und in der Folge ausgewertet werden können.
Für derartige Einrichtungen sind somit gesonderte Einrichtungen innerhalb der Strecke
nötig, wobei insbesondere bei schlechten Sohlenverhältnissen und schlechten Sichtverhältnissen
im Bereich der Vortriebsmaschine Verzerrungen der Meßergebnisse nicht ausgeschlossen
werden können. Auch eine indirekte Wegmessung, bei welcher unmittelbar die Fahrbewegung
des Raupenfahrwerkes überwacht wird, führt nicht zu der gewünschten Präzision, da
bei unebener, schmutziger und nasser Sohle der Schlupf nicht berücksichtigt wird,
sodaß es hier zu unbrauchbaren Meßdaten kommen kann.
[0003] Aus der Publikation Devy M. et al: "Mining robotics: Application of computer vision
t the automotation of a road header", Robotics and autonomous systems, Band 11, Nr.
2, 1. September 1993, Seiten 65-74, ist bereits eine Einrichtung zur Steuerung des
Schneidprozesses von Vortriebsmaschinen bekannt, bei der ein Ultraschall-Abstandssensor
zur Distanzbestimmung zur Ortsbrust neben anderen Kontrolleinrichtungen für einen
automatischen Schneidbetrieb vorgesehen ist. Die Daten des Abstandssenors und der
anderen Kontrolleinrichtungen werden einer Auswerteeinrichtung zugeführt und in der
Berechnung eines Ausbruchplans verwendet.
[0004] Die Erfindung zielt nun darauf ab, eine Einrichtung der eingangs genannten Art zu
schaffen, mit welcher ohne gesonderte Einrichtungen innerhalb der Strecke auch bei
schlechten Sohlenverhältnissen und schlechter Sicht im Bereich der Vortriebsmaschine
ausreichend genaue Meßergebnisse für die Einbruchstiefe erzielt werden können. Die
Einrichtung soll konstruktiv einfach aufgebaut sein, sodaß die Betriebssicherheit
auch im rauhen Vortriebsbetrieb jederzeit gegeben ist. Zur Lösung dieser Aufgabe besteht
die erfindungsgemäße Einrichtung im wesentlichen darin, daß im Bereich des Schwenkwerkes
der Vortriebsmaschine wenigstens zwei zur Ortsbrust gerichteter Abstandssensoren angeordnet
sind, die jeweils den Bereich vor und hinter der Schneidspur der Meißel der Schrämköpfe
messen und daß die Abstandssensoren mit einer Auswerteeinrichtung verbunden sind,
wobei die Sensorsignale einer Vergleichsschaltung zur Auswertung der Differenz der
Signale zugeführt sind. Dadurch, daß im Bereich des Schwenkwerkes der Vortriebsmaschine
wenigstens zwei zur Ortsbrust gerichteter Abstandssensoren angeordnet sind, wird über
möglichst kurze Distanz und damit auch bei schlechter Sicht besser reproduzierbar
unmittelbar eine Abstandsmessung vorgenommen, wobei die Abbaubewegung beim Vortrieb
Berücksichtigung findet. Bei einem Bestreichen der Ortsbrust durch die Schrämwerkzeuge
nach erfolgtem Einbruch ergibt sich in der Bahn der Schrämwerkzeuge hinter den Schrämwerkzeugen
eine größere Tiefe, welchen eine geringere Tiefe vor den Schrämwerkzeugen gegenübersteht.
Die Abstandssensoren können stationär oder gemeinsam mit dem Schwenkwerk verschwenkbar
angeordnet sein, sodaß unmittelbar jeweils vor und hinter dem Schrämwerkzeug eine
Messung vorgenommen wird und damit ein entsprechender Vergleich durch Differenzbildung
ermöglicht wird. Eine Verbesserung der Meßergebnisse durch Ausmitteln von Spitzenwerten
kann dadurch erfolgen, daß, wie es einer bevorzugten Ausbildung entspricht, die Abstandssensoren
verschwenkbar angeordnet sind. Mit derartigen verschwenkbaren Sensoren kann ein relativ
großer Bereich der Ortsbrust abgetastet werden, wobei Spitzenwerte ausgefiltert werden
können und das Meßergebnis verbessert wird. Ein unmittelbarer Aufschluß über den Bereich
in unmittelbarer Nähe der Schrämköpfe bzw. der Schrämwerkzeuge kann dadurch sichergestellt
werden, daß die Abstandssensoren auf gleicher Höhe der Vortriebsmaschine angeordnet
sind.
[0005] Die Auswertung der Einbruchstiefe erfolgt in besonders einfacher Weise, wie bereits
angedeutet, durch Differenzbildung, wofür die Sensorsignale einer Vergleichsschaltung
zur Auswertung der Differenz der Signale zugeführt sind. Der jeweils größere Meßwert
für die Distanz vermindert um den jeweils geringeren Meßwert für eine an anderer Stelle
gemessene Distanz ergibt unmittelbar die Tiefe des Einbruches und damit die gewünschte
Information.
[0006] In besonders einfacher Weise können die zu Beginn des Meßvorganges gemessenen Signale
mit den geometrischen Daten der Vortriebsmaschine verglichen und in Beziehung gesetzt
werden, sodaß eine Kalibrierung des Ausgangswertes erfolgen kann. Durch kontinuierlichen
Vergleich der Meßdaten zweier Sensoren können Ungleichmäßigkeiten in der Ortsbrust,
wie Einbrüche bzw. große herunterfallende Gesteinsbrocken aus der Auswertung eliminiert
werden. Die Erfassung der konkret gegebenen Einbruchstiefe erlaubt es jederzeit, derartige
Meßdaten mit den Sohldaten für das Schneiden in bestimmten Gesteinsarten oder Vorgaben
bezüglich des nächsten Streckenausbaues verglichen werden.
[0007] Eine weitere Möglichkeit der Auswertung von Meßdaten für den Abstand zur Ortsbrust
besteht darin, daß die Sensorsignale mit von an sich bekannten Seitenabstandssensoren
ermittelten Sensorsignalen in der Auswerteeinrichtung verglichen werden. Auf diese
Weise kann ein Versetzen der Maschine mitberücksichtigt werden, wobei derartige Seitenabstandssensoren
beispielsweise in der DE-A1 44 39 601 beschrieben sind.
[0008] Ein weiterer Einbruch soll in der Regel dann noch nicht durchgeführt werden, wenn
die Ladeeinrichtung noch nicht hinreichend geräumt ist, da sonst Probleme mit dem
Abtransport des geschrämten Materials bestehen. Die in Richtung zur Ortsbrust gerichteten
Abstandssensoren erlauben auch hier eine zusätzliche Information, wobei die Ausbildung
mit Vorteil so getroffen ist, daß die Sensoren und/oder ein weiterer Sensor auf den
unteren Ortsbrustbereich hin ausrichtbar und daß das Signal dieser Sensoren über eine
Auswerteschaltung mit dem Antrieb für den Einbruch verbunden ist. Wenn eine derartige
Messung einen hohen Befüllungsgrad der Lädeeinrichtung ergibt, kann ein weiterer Einbruchsvorgang
solange verzögert werden bis die Abförderung in dem erforderlichen Maße erfolgt ist.
[0009] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. In dieser zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht
auf eine Streckenvortriebsmaschine mit der erfindungsgemäßen Einrichtung und Fig.
2 eine Draufsicht auf die Darstellung nach Fig. 1.
[0010] In Fig. 1 ist eine auf einem Raupenfahrwerk 1 verfahrbare Teilschnittschrämmaschine
2 dargestellt, deren Schwenkwerk mit 3 bezeichnet ist. Am Schwenkwerk ist ein in Höhenrichtung
und seitlich schwenkbarer Auslegerarm 4 angelenkt, wobei das Schwenkwerk selbst um
die Achse 5 in horizontaler Richtung verschwenkbar ist. Der Auslegerarm 4 trägt Schrämköpfe
6, welche bei der Darstellung nach Fig. 1 in die Ortsbrust über eine Einbruchstiefe
te eindringend dargestellt sind. Die Vortriebsbewegung zum Abbauen des Gesteines erfolgt
hiebei durch Verschwenken des Schwenkwerkes 3 um die im wesentlichen vertikale Achse
5 in im wesentlichen horizontaler Richtung. Dem Schwenkwerk benachbart sind Abstandssensoren
7 angeordnet, wobei, wie sich insbesondere aus der Draufsicht nach Fig. 2 ergibt,
derartige Abstandssensoren zu beiden Seiten des Schwenkwerkes 3 angeordnet sind. Der
in Maschinenlängsrichtung gesehen rechte Abstandssensor ist mit 7 bezeichnet, wohingegen
der gegenüberliegende Sensor mit 8 bezeichnet ist. Die Sensoren 7 bzw. 8 können selbst
ortsfest angeordnet sein, oder aber schwenkbar an der Vortriebsmaschine 2 angelenkt
sein. Die Verschwenkung in im wesentlichen vertikaler Richtung führt hiebei zu einem
Abtasten der Ortsbrust über den Bereich, in welchem der Einbruch bereits stattgefunden
hat, sodaß der jeweils größte Meßwert dem Abstand zur Ortsbrust zuzüglich der Einbruchstiefe
te entspricht. Die Abstandssensoren können in konventioneller Weise beispielsweise
als Ultraschallsensoren ausgebildet sein und nach Art eines Echolotes betrieben werden.
Alternativ sind andere Strahlungsquellen, wie beispielsweise Infrarotstrahlen für
den Sensor einsetzbar, wobei jeweils aus der Differenz der Laufzeit zwischen abgesendetem
und reflektierem Signal auf die jeweilige Distanz geschlossen wird.
[0011] Bei der Darstellung nach Fig. 1 ist auf einer Ladeeinrichtung 9 ein Haufwerk 10 ersichtlich,
wobei, wie Fig. 1 zeigt, hier ein relativ hoher Befüllungsgrad je nach Schwenklage
des Auslegerarmes 4 möglich ist. Der Abstand zum Haufwerk 10 kann gleichfalls über
die Sensoren 7 bzw. 8 oder gesonderte Sensoren gemessen werden, wobei ein zu geringer
Abstand hier eine zu hohe Befüllung der Ladeeinrichtung 9 ergibt. Bei zu hoher Befüllung
kann das weitere Einbruchschrämen unterbrochen werden bis die Abförderung in dem gewünschten
Ausmaß unter Vergrößerung des gemessenen Abstandes zum Haufwerk 10 erfolgt ist.
[0012] Wie sich insbesondere aus der Draufsicht nach Fig. 2 ergibt, wird von den Sensoren
7 bzw. 8 jeweils der Bereich vor und hinter der Schneidspur der Meißel der Schrämköpfe
6 gemessen. Der Auslegerarm 4 wird beim Schrämen in Richtung des Pfeiles 11 verschwenkt,
wobei in den bereits geschrämten Teilbereich in der Spur der Schrämköpfe die jeweils
größere Distanz vermehrt um die Einbruchtiefe gemessen wird. Ein in diese Spur gerichteter
Sensor 8 mißt somit einen höheren Wert für den Abstand als der Sensor 7, sodaß aus
der Differenz dieser Signale unmittelbar die Einbruchstiefe te ermittelt werden kann.
Am Ende des Schwenkweges in Richtung des Pfeiles 11 erfolgt üblicherweise eine Verschwenkung
des Auslegerarmes 4 in vertikaler Richtung, wobei unter Bewegungsumkehr entgegen der
Richtung des Pfeiles 11 ein neuer Schlag geschrämt wird. In diesen Fällen werden die
Meßwerte des Abstandssensors 7 größer sein als die Meßwerte des Abstandssensors 8.
[0013] Das auf die Ladeeinrichtung auftreffende Material wird über einen kontinuierlichen
Förderer 12 zum Abwurf bzw. Übergabeende 13 dieses Förderers transportiert und kann
in der Folge in konventioneller Weise weiter abtransportiert werden.
1. Einrichtung zur Erfassung der Einbruchtiefe von Schrämwerkzeugen (6) von Vortriebsmaschinen
(2) in die Ortsbrust, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Schwenkwerkes (3) der Vortriebsmaschine (2) wenigstens zwei zur Ortsbrust
gerichteter Abstandssensoren (7,8) angeordnet sind, die jeweils den Bereich vor und
hinter der Schneidspur der Meißel der Schrämköpfe (6) messen und daß die Abstandssensoren
(7,8) mit einer Auswerteeinrichtung verbunden sind, wobei die Sensorsignale einer
Vergleichsschaltung zur Auswertung der Differenz der Signale zugeführt sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandssensoren (7,8) verschwenkbar angeordnet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandssensoren (7,8) auf gleicher Höhe der Vortriebsmaschine (2) angeordnet
sind.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensorsignale zusammen mit von an sich bekannten Seitenabstandssensoren ermittelten
Sensorsignalen in der Auswerteeinrichtung verarbeitet werden.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoren (7,8) und/oder ein weiterer Sensor auf den unteren Ortsbrustbereich
hin ausrichtbar und daß das Signal dieser Sensoren über eine Auswerteschaltung mit
dem Antrieb für den Einbruch verbunden ist.
1. A device for detecting the excavation depth of cutting tools (6) of advance working
machines (2) in the mine face, characterized in that at least two distance sensors (7, 8) facing the mine face are arranged in the region
of the pivoting mechanism (3) of the advance working machine (2), which distance sensors
respectively measure the regions in front of and behind the cutting traces of the
bits of the cutting heads (6), and that the distance sensors (7, 8) are connected
to an evaluation means, said sensor signals being fed to a comparator circuit to evaluate
the difference of said signals.
2. A device according to claim 1, characterized in that the distance sensors (7, 8) are arranged to be pivotal.
3. A device according to claim 1 or 2, characterized in that the distance sensors (7, 8) are arranged on the same level of the advance working
machine(2).
4. A device according to any one of claims 1, 2 or 3, characterized in that the sensor signals are processed in the evaluation means together with sensor signals
detected by lateral distance sensors known per se.
5. A device according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the sensors (7, 8) and/or a further sensor are orientable towards the lower region
of the mine face and that the signals of said sensors are connected with the excavation
drive via an evaluation circuit.
1. Dispositif pour la détermination de la profondeur de bouchon des outils de havage
(6) de machines d'abattage (2) dans le front d'abattage, caractérisé en ce qu'il est prévu au niveau des organes de pivotement (3) de la machine d'abattage (2)
au moins deux capteurs de distance (7, 8) orientés vers le front d'abattage, qui mesurent
chacun la zone située devant et derrière la trace de coupe des pics des têtes de havage
(6) et en ce que les capteurs de distance (7, 8) sont reliés à un dispositif d'interprétation, les
signaux des capteurs étant transmis à un circuit comparateur en vue de l'interprétation
de la différence entre les signaux.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les capteurs de distance (7, 8) sont disposés de manière pivotante.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les capteurs de distance (7, 8) sont disposés à la même hauteur sur la machine d'abattage
(2).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que les signaux des capteurs sont traités dans le dispositif d'interprétation avec les
signaux obtenus de capteurs de distance latérale connus en soi.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les capteurs (7, 8) et/ou un autre capteur peuvent être orientés vers la partie inférieure
du front d'abattage et en ce que le signal de ces capteurs est relié par un circuit d'interprétation à l'entraînement
servant au creusement du bouchon.

