(19)
(11) EP 0 912 861 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
29.11.2000  Patentblatt  2000/48

(21) Anmeldenummer: 97936655.6

(22) Anmeldetag:  24.07.1997
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7F21V 21/04
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9704/038
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9803/818 (29.01.1998 Gazette  1998/04)

(54)

ADAPTER FÜR EIN HALTEMITTEL, WELCHES ZUM BEFESTIGEN EINER EINBAULEUCHTE IN EINER EINBAUÖFFNUNG BESTIMMT IST, ODER HALTEMITTEL ODER EINBAULEUCHTE MIT EINEM SOLCHEN ADAPTER

ADAPTER FOR A RETAINING MEANS USED TO SECURE A BUILT-IN LAMP IN A MOUNTING HOLE, OR RETAINING MEANS OR BUILT-IN LAMP PROVIDED WITH SUCH AN ADAPTER

ADAPTATEUR DESTINE A UN MOYEN DE RETENUE SERVANT A ASSUJETTIR DANS UN TROU DE FIXATION UN LUMINAIRE ENCASTRE, OU BIEN MOYEN DE RETENUE OU LUMINAIRE ENCASTRE POURVU D'UN TEL ADAPTATEUR


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 24.07.1996 DE 19629901
17.10.1996 DE 19642936
03.04.1997 DE 19713818

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
06.05.1999  Patentblatt  1999/18

(73) Patentinhaber: Zumtobel Staff GmbH
6851 Dornbirn (AT)

(72) Erfinder:
  • KEMPTER, Georg
    A-6900 Bregenz (AT)

(74) Vertreter: Schmidt-Evers, Jürgen, Dipl.-Ing. et al
Patentanwälte Mitscherlich & Partner, Sonnenstrasse 33
80331 München
80331 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-U- 7 319 557
US-A- 3 127 145
FR-A- 2 624 252
US-A- 4 419 717
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Adapter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Eine Einbauleute ist dazu eingerichtet, in eine Einbauöffnung eines Einbaukörpers eingebaut zu werden. Bei dem Einbaukörper handelt es sich in den meisten Fällen um eine Wand oder eine Decke mit einer Einbauöffnung, in der die Einbauleuchte versenkt einbaubar ist. Um einen Abschluß des Randes der Einbauöffnung zu erhalten, weisen bekannte Einbauleuchten in vielen Fällen ein kragenförmig abstehendes Randteil auf, das den Rand der Einbauöffnung überdeckt.

    [0003] In solchen Fällen, in denen der Einbaukörper eine abgehängte Decke ist, gibt es verschiedene Systeme, um die meistens aus flächigen Deckenelementen zusammengesetzte Decke und die Einbauleuchte zu halten. Ein bekanntes System weist hierzu horizontale Tragschienen auf, die sich im Bereich einer Teilungsfuge zwischen zwei Deckenelementen befinden und dabei als sichtbares System die beiden Deckenelemente mit zu beiden Seiten angeordnetem Tragschenkeln untergreifen oder als verdecktes System angeordnet sind und z.B. schmalseitig offene Eingriffsausnehmungen der Deckenelemente eingreifen. Des weiteren ist es auch möglich, die Deckenelemente mittels bandförmigen Befestigungselementen an den darüber befindlichen Tragschienen aufzuhängen. Dabei kann die Einbauöffnung der Breite der Deckenelemente entsprechen, so daß durch Auslassung eines Abschnitts eines Deckenelements die Einbauöffnung gebildet wird. Eine solche Einbauleuchte ist z.B. in der DE 195 20 177 A1 beschrieben und dargestellt. Je nach System oder Systemhersteller oder zwecks möglichst günstiger Aufteilung der Deckenabmessung in Module gibt es unterschiedlich große Modulbreiten für die Deckenelemente bzw. die Abstände der Tragschienen voneinander. Dies führt zu Einbauschwierigkeiten der Leuchte, weil Leuchten eines bestimmten Typs in ein und der selben Baubreitenabmessung hergestellt werden.

    [0004] Beim Einbau einer Einbauleuchte entsteht in vielen Fällen das Erfordernis, die Einbauleuchte bezüglich ihrer Höhenanordnung einzustellen, wobei es sich hierbei sowohl um eine Einstellung insgesamt als auch um eine teilweise Einstellung im Sinne einer Kippbewegung handeln kann. Bei der eingangs angegebenen bekannten Ausgestaltung sind dazu die Widerlager der Haltemittel stufenlos höheneinstellbar. Bei der in Fig. 1 aus DE 195 20 177 A1 dargestellten bekannten Ausgestaltung, ist es hierzu erforderlich, eine Klemmschraube zu lösen, das Widerlager vertikal zu verstellen und dann die Klemmschraube wieder anzuziehen. Bei der in Fig. 16 von DE 195 20 177 A1 dargestellten bekannten Ausgestaltung ist eine vertikale Verstellspindel zu drehen, die das Widerlager in einer vertikalen Führung verstellt.

    [0005] Diese bekannten Ausgestaltungen sind handhabungsaufwendig und/oder kompliziert und teuer in der Herstellung.

    [0006] In der US 3 127 145 A ist ein Haltemittel zum Befestigen eines Aufnahmegehäuses eine Einbauleuchte an balkenförmigen Trägern einer Decke beschrieben. Das Haltemittel ist mit einem sich aufrecht erstreckenden und am Leuchtengehäuse in unterschiedlichen Höhenpositionen befestigbaren Leuchtenschenkel und einem den Einbauspalt überbrückenden und am Träger befestigbaren Stützabschnitt winkelförmig ausgebildet, wobei der Stützabschnitt im Bereich des Einbauspaltes aus zwei Teilen besteht, die in einer Steckverbindung horizontal zusammensteckbar und in der zusammengesteckten Stellung fixierbar sind. Zur Befestigung des Stützabschnitts am Träger dienen mehrere Dorne, die in zwei, sich in der Längsrichtung des Stützabschnitts erstreckenden Reihen angeordnet sind, wobei der sich in der Längsrichtung des Stützabschnitts erstreckende Abstand der Dorne voneinander geringer bemessen ist, als die Breite des Trägers. Aufgrund des Vorhandenseins der Mehrzahl Dorne eignet sich das Haltemittel zur Befestigung am Träger bei unterschiedlich großen Einbauspalten, wobei immer ein Dorn im Bereich des Trägers angeordnet ist. Zur Befestigung des Haltemittels am Träger wird das Haltemittel an der Unterseite des Trägers angesetzt und dann der sich im Bereich des Trägers befindlichen Dorn in diesen durch Hammerschläge eingeschlagen. Bei dieser bekannten Ausgestaltung übt der in den Träger eingeschlagene Dorn erst dann eine positionierende Funktion auf das Haltemittel bzw. auch auf das Leuchtengehäuse aus, wenn er zumindest teilweise in den Träger eingeschlagen ist. Ein Mittel, das beim Ansetzen des Haltemittels an den Träger eine seitliche Positionierung des Haltemittels ermöglicht, ist bei dieser bekannten Ausgestaltung nicht vorhanden.

    [0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ausgestaltung zu finden, die eine Anpassung des Haltemittels oder der Einbauleuchte an Einbauöffnungen unterschiedlicher Querschnittsgrößen gestattet.

    [0008] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

    [0009] Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist ein Adapter mit einem Spaltreduzierteil vorgesehen, das eine Anpassung in der Ebene der Einbauöffnung und somit an die Querschnittsabmessung der Einbauöffnung an unterschiedliche Konstruktionen oder Aufhängungen des Einbaukörpers oder der Decke oder der Wand ermöglicht.

    [0010] Dies ermöglicht ein Adapter, der in einer Position außenseitig vom Haltemittel durch ein Halteelement mit dem Haltemittel verbindbar ist und ein Spaltreduzierteil aufweist, dessen äußere Seitenfläche eine Positionierfläche bildet, die dem Rand der Einbauöffnung gegenüberliegt und dadurch formschlüssig die vorgegebene Position der Einbauleuchte in der Einbauöffnung gewährleistet, so daß die Einbauleuchte in der Einbauöffnung seitlich nicht verrutschen kann. Die in der Ebene der Einbauöffnung äußere Begrenzungsfläche des Adapters bildet mit der Außenfläche des Haltemittels ein in der Breitenrichtung verlaufendes Stufenmaß, das einen Größenunterschied zwischen zwei unterschiedlichen Einbauöffnungen entspricht.

    [0011] Die Anordnung kann so getroffen sein, daß bei der kleineren Einbauöffnung das Haltemittel mit einer Außenfläche als Begrenzungsfläche eine mit dem Öffnungsrand zusammenwirkende Positionierfläche bildet, was dadurch vorgegeben ist, daß die Außenfläche des Haltemittels sich unter Berücksichtigung eines Einbaubewegungsspiel am Öffnungsrand der Einbauöffnung befindet. Bei einer größeren Einbauöffnung weist die Außenfläche des Haltemittels einen seitlich nach außen gerichteten Abstand vom Rand der Einbauöffnung auf, wobei dieser Breitenunterschied durch das Spaltreduzierteil des Adapters kompensiert wird. Dies wird dadurch erreicht, daß die Außenfläche des Distanzteils bei am Haltemittel anmontiertem Adapter sich am oder in der Nähe des Öffnungsrandes der Einbauöffnung befindet und dadurch die Positionierfläche bildet, die in Verbindung mit dem Öffnungsrand eine seitliche Verschiebung der Einbauleuchte in der Einbauöffnung durch Anschlag am Öffnungsrand verhindert.

    [0012] Bei beiden Lösungen gemäß den Ansprüchen 1 und 2 ist es möglich, jeweils mehrere Adapter vorzusehen, die sich hinsichtlich des Breitenmaßes ihres Spaltreduzierteils oder hinsichtlich der Höhe ihres Distanzteils voneinander unterscheiden und dadurch die gewünschte Anpassung in und/oder quer zur Ebene der Einbauöffnung ermöglichen.

    [0013] In den Unteransprüchen sind Merkmale enthalten, die zu einfachen Ausgestaltungen kleiner bzw. raumsparender und kostengünstig herstellbarer Bauweisen führen und die Breiten- und/oder Höhenanpassung weiter vereinfachen und verbessern. Dabei ist es für eine Höhenanpassung möglich, das Distanzteil hinsichtlich der gewünschten Einbauhöhe durch Ablängen an die gewünschte Höhe anzupassen. Das Ablängen kann dadurch vereinfacht und erleichtert sein, daß in vorbestimmten Stufenabständen voneinander z.B. durch Kerben gebildete Materialverjüngungen am Distanzteil vorhanden sind, die ein Ablängen, z.B. durch Abschneiden, vereinfachen.

    [0014] Bei den in den Ansprüchen 15 und 16 enthaltenen Weiterbildungen eignet sich der Adapter zur Anpassung an unterschiedliche oder gewünschte Höhenlagen. Bei dieser Ausgestaltung bildet das obere Ende des Distanzteils einen Anschlag, der zur vertikalen Positionierung mit dem Einbaukörper der Einbauleuchte oder diesen haltenden Halteschienen zusammenwirkt.

    [0015] Wenn der Adapter lösbar befestigbar ist, ist es möglich, die Einbauleuchte wieder so umzubauen, daß sie in die entsprechende kleinere Einbauöffnung paßt.

    [0016] Bei länglichen Leuchten wie Leuchtstoffröhren ist es möglich, die Adapter bezüglich der vertikalen Längsmittelebene der Einbauleuchte auf einer oder auf beiden Seiten anzuordnen. In beiden Fällen lassen sich die vorbeschriebenen Vorteile erreichen. Bei einer einseitigen Anordnung ergibt sich zwar eine etwas seitlich versetzte Anordnung der Einbauleuchte in der Einbauöffnung, jedoch ist dies unerheblich, wenn eine zentrische Anordnung nicht unbedingt erforderlich ist. Dagegen ergibt sich bei einer beiderseitigen Anordnung der Adapter eine in der zugehörigen Einbauöffnung zentrierte Anordnung für die Einbauleuchte.

    [0017] Beim Einbau einer Einbauleuchte ist auf eine feste Verbindung der Einbauleuchte mit dem Einbauöffnungsrand zu achten, da aufgrund von Lockerungen in der Befestigung Geräusche durch Vibrationen oder Klappern der Einbauleuchte entstehen können. Lockerungen in der Befestigung können aufgrund Langzeitwirkung und aufgrund von Materialschwund entstehen.

    [0018] Die Erfindung bezweckt deshalb im weiteren, ein Mittel zu finden oder eine Einbauleuchte so auszugestalten, daß Lockerungen in der Befestigung verhindert oder unschädlich sind.

    [0019] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 22 gelöst.

    [0020] Bei der Weiterbildung nach Anspruch 10 ist jeweils zwischen den Stützabschnitten der Haltemittel und dem Einbauöffnungsrand ein Federelement als elastisch wirksames Klemmteil angeordnet, das elastisch biegsam oder elastisch komprimierbar sein kann und vorzugsweise durch eine Schnellschlußverbindung oder Steckverbindung mit dem zugehörigen Stützabschnitt verbunden oder verbindbar ist. Hierdurch erfolgt die Befestigung mit einer Klemmwirkung, die vorbeschriebene Lockerungen in der Befestigung elastisch ausgleicht und mit einer permanenten Vorspannung am Einbauöffnungsrand wirkt. Dadurch werden nur schwierig zu vermeidende Lockerungen in der Befestigung nicht nur verhindert bzw. unschädlich gemacht, sondern es werden in angestrebter Weise auch Vibrations- und Klappergeräusche vermieden.

    [0021] Nachfolgend werden die Erfindung und weitere durch sie erzielbare Vorteile anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen und Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine Einbauleuchte in ihrer Einbauposition im vertikalen Querschnitt;
    Fig. 2
    eine Montagezwischenstellung einiger Bauteile der Einbauleuchte in perspektivischer Darstellung;
    Fig. 3
    zwei weitere Montagezwischenstellungen der Einbauleuchte im vertikalen Querschnitt;
    Fig. 4
    ein Stützbein der Einbauleuchte in seiner Befestigungsstellung in der Vorderansicht;
    Fig. 5
    das Stützbein nach Fig. 4 in der Seitenansicht von innen;
    Fig. 6
    das Stützbein nach Fig. 4 in der Seitenansicht von außen;
    Fig. 7
    die Einzelheit X in Fig. 4 in vergrößerter Darstellung;
    Fig. 8
    ein Stützschenkel des Stützbeins in gestreckter Draufsicht;
    Fig. 9
    ein Haltemittel einer Einbauleuchte in horizontaler Ansicht, wobei die Einbauleuchte mit dem wenigstens einen Haltemittel an die Querschnittsgröße der Einbauöffnung angepaßt ist,
    Fig. 10
    das Haltemittel nach Anspruch 9 mit einem Adapter, der eine Anpassung in Stufen der Einbauleuchte an eine größere Modulbreite des Einbaukörpers ermöglicht;
    Fig. 11
    ein Haltemittel einer Leuchte mit einem Adapter gemäß Fig. 10, der sich bezüglich des Haltemittels in einer anderen Position befindet und mit einem abgewandelten Einbaukörper zusammenwirkt;
    Fig. 12
    ein Haltemittel mit einem Adapter in perspektivischer und vergrößerter Darstellung;
    Fig. 13
    einen Adapter in abgewandelter Ausgestaltung in einer perspektivischen Darstellung von der Seite her;
    Fig. 14
    den Adapter nach Fig. 12 von der Außenseite her gesehen;
    Fig. 15
    eine abgewandelte Einzelheit eines Haltemittels mit einem Adapter in abgewandelter Ausgestaltung;
    Fig. 16
    die Einzelheit nach Fig. 15 in perspektivischer Darstellung von außen gesehen;
    Fig. 17
    einen Adapter oder ein Federelement in Form eines Stanz/Biegeteils in der Seitenansicht in abgewandelter Ausgestaltung;
    Fig. 18
    den Adapter oder das Federelement in der gestreckten Draufsicht;
    Fig. 19
    ein Einbaubeispiel für eine Einbauleuchte mit einem Adapter oder Federelement nach Fig. 17 oder 18 in anderen Funktionsstellung, wobei die in Fig. 19 gezeigte Einbauart nicht unter den Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung fällt;
    Fig. 20
    ein weiteres Einbaubeispiel für den Adapter oder das Federelement;
    Fig. 21
    ein weiteres Einbaubeispiel für den Adapter oder das Federelement.


    [0022] Die Hauptteile der Einbauleuchte 1 sind ein Basisteil 2, ein daran lösbar befestigter Lichtverteiler 3, der hier durch einen Diffusor (opale Scheibe oder Lochblech), einen Reflektor 4 ohne sogenanntem Raster oder einen Reflektor 4 mit Raster gebildet ist, Haltemittel 5 zum Lösbaren Halten der Einbauleuchte 1 in einer Einbauöffnung 6 eines die Einbauleuchte 1 aufnehmenden Körpers 7, ein Randteil 8 für den Abschluß der Einbauleuchte 1 am Rand der Einbauöffnung 6, ein Betriebsgerät 9 sowie zugehörige Bauteile zur elektrischen Stromversorgung der Einbauleuchte 1 und eine oder zwei Fassungen 10 für wenigstens eine Lampe 11. In der Fachsprache wird der Verteiler 3 und/oder der Reflektor 4 auch mit Lichtträgeroptik bezeichnet.

    [0023] Bei der vorliegenden Ausgestaltung, bei der die Einbauleuchte 1 eine längliche, für eine oder zwei gerade Röhren als Lampen 11 eingerichtete Bauform aufweist, ist das Basisteil 2 durch eine Platte oder ein Profil, insbesondere aus Metall, z.B. Stahlblech, gebildet und somit durch die Profilierung stabilisiert. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel weist das Profil einen U-förmigen Querschnitt auf mit einem etwa horizontalen Steg 2a und von diesem seitlich abgebogenen Schenkeln 2b, 2c. Im Endbereich der Schenkel sind seitlich nach außen abstehende Vorsprünge vorgesehen, die hier durch gerundete Ausbiegungen in Form von Wülsten 2d gebildet sind.

    [0024] Der vorliegende, zwei gebogene Seitenreflektoren 3a aufweisende Lichtverteiler 3 ist durch eine lösbare Verrastungsvorrichtung 12 mit dem Basisteil 2 verbunden. Hierzu können Verrastungsfedern dienen, die jeweils eine Verrastungskante hintergreifen. Bei der vorliegenden Ausgestaltung sind auf beiden Außenseiten der Seitenreflektoren 3a in den axialen Endbereichen Schnappfedern 13 in Form von Stab- bzw. Blattfedern mit Verrastungsnasen 14 gebildet, die seitliche Vorsprünge bzw. die Wülste 2d elastisch verrastend hintergreifen und aufgrund von gerundeten oder schrägen Einführungs- und Ausführungsabschnitten über die Wülste 2d elastisch ausbiegbar sind, wobei aufgrund der gerundeten oder schrägen Ausführungsflächen der Lichtverteiler 3 mit seinem vorzugsweise einstückig ausgebildeten Randteil 8 gegen den Rand der Einbauöffnung 6 elastisch bzw. nachgiebig gezogen wird.

    [0025] Die Haltemittel 5 sind durch vier einander gleiche, jedoch bezüglich der vertikalen Längsmittelebene 15 der Einbauleuchte 1 zu beiden Seiten angeordnete Stützbeine 16 gebildet, die sich einander gegenüberliegend angeordnet sind, bei einer vorliegenden länglichen Einbauleuchte 1 vier Stück in deren Endbereichen. Die Stützbeine 16 überbrücken einen vorhandenen Einbauspalt zwischen dem Rand der Einbauöffnung und der Einbauleuchte, wobei sie im Bereich des Randes abgestützt sind.

    [0026] Jedes der einander gleichen Stützbeine 16 ist Teil einer Haltevorrichtung 21, die einen Stützwinkel 24 mit einem am Basisteil befestigten etwa horizontalen Stützschenkel 24a und einen etwa vertikalen Stützschenkel 24b aufweist, wobei am unteren Ende des Stützschenkels 24b ein Widerlager 25 für den Rand der Einbauöffnung 6 nach außen vorspringt, das durch einen vorzugsweise einstückig abgebogenen Widerlagerschenkel 24c des Stützschenkels 24b gebildet ist. Oberhalb des Widerlagers 25 ist ein Halteteil 26 in einer aufrechten Schiebeführung 27 am Stützschenkel 24b etwa vertikal verschiebbar gelagert, der die Form eines von der Schiebeführung 27 nach außen abstehenden Halteschenkels 26a aufweist. Das Halteteil 26 ist in der Schiebeführung 27 zwischen einer unteren Befestigungsstellung und einer oberen Freigabestellung frei verschiebbar und im unteren Bereich der Schiebeführung 27 durch eine allgemein mit 28 bezeichnete Feststellvorrichtung feststellbar. Die Schiebeführung 27 kann dadurch gebildet sein, daß das Halteteil 26 im Bereich seines Führungsendes 26b in einen aufrechten Schlitz des Stützschenkels 24b einfaßt oder den aus vorzugsweise Flachmaterial gebildeten Stützschenkel 24b umgreift, und dabei am Stützschenkel 24b geführt ist.

    [0027] Dabei kann die Anordnung so getroffen sein, daß bei einer in Fig. 1 rechts im Gegenuhrzeigersinn nach oben gerichteten Verdrehung des Halteteils 26, dieses in der Schiebeführung 27 selbsttätig klemmt. Eine solche Klemmverbindung kann dadurch gebildet sein, daß die wirksame Länge a (Fig. 4) des Halteteils 26 ein Vielfaches eines etwa vertikalen Abstütz- bzw. Hintergreifabstands b im Bereich der Schiebeführung 27 beträgt, z.B. etwa 4 bis 10 Mal so groß bemessen ist. Aufgrund des Drehmoments, den das Gewicht der Leuchte 1 auf dem Körper 7 aufliegenden Halteteil 26 ausübt, findet zwangsläufig eine Verkantung im Bereich der Schiebeführung 27 statt, wodurch eine Klemmverbindung 30 (Fig. 4) gebildet ist, die dann, wenn das Halteteil 26 ein Federteil ist, unter permanenter Klemmspannung steht. Diese Klemmverbindung 30 kann somit die Feststellvorrichtung 28 bilden oder zu deren Wirksamkeit beitragen.

    [0028] Es ist jedoch auch möglich, die Feststellvorrichtung 28 unabhängig von einer vorbeschriebenen Klemmwirkung auszubilden.

    [0029] Im oberen Bereich des Stützwinkels 26b weist die Schiebeführung 27 einen nach innen gerichteten Schiebeführungsabschnitt 27a auf, der sich im Bereich eines nach innen erstreckenden Querabschnitts 24d des Stützwinkels 24b erstreckt. Hierdurch ist es möglich, das Halteteil 26 in eine in Fig. 3 rechts dargestellte Montageposition zu verschieben, in der es bezüglich seiner Befestigungsposition so weit nach innen verlagert ist und vorzugsweise nach oben ragt, daß es sich beim Einsetzen in die Einbauöffnung 6 innerhalb deren Querschnittsbereich befindet und das Einbauen nicht stört.

    [0030] Zum Verschieben des Halteteils 26 zwischen seiner Befestigungsstellung und seiner Freigabestellung dient eine Schubstange 29, die im Bereich der Feststellvorrichtung 28 am Führungsende 26b des Halteteils 26 angreift und sich in ihrer Gebrauchsstellung an der Innenseite des aufrechten Stützschenkels 24b nach unten erstreckt. Die Länge der Schubstange 29 ist so groß bemessen, daß ihr unteres Ende in der Freigabestellung des Halteteils 26 bequem ergriffen werden kann, vorzugsweise im unteren Bereichs des Stützschenkels 24b. Vorzugsweise ist die Schubstange 29 so lang bemessen, daß in der Freigabestellung des Halteteils 26 ihr unteres Ende das Widerlager 25 nach unten überragt und somit handhabungsfreundlich ergriffen werden kann, um das Halteteil 26 in seine Befestigungsstellung zu ziehen.

    [0031] In Fig. 3 befinden sich beide Schubstangen 29 in ihrer Gebrauchsstellung, jedoch rechts in der Freigabestellung und links in der Haltestellung des Halteteils 26.

    [0032] Zwei zu beiden Seiten des Basisteils 2 angeordneten Stützbeinen 16 ist ein gemeinsames Tragteil 17 zugeordnet, das sich etwa horizontal und quer zur Längsmittelebene 15 erstreckt und an seinen Enden mit den zugehörigen Stützbeinen 16 lösbar verbunden ist. Hierzu dient eine lösbare Befestigungsvorrichtung, vorzugsweise in Form einer Verrastungsvorrichtung 18, die insbesondere in eine Steckfassung integriert ist. Bei der vorliegenden Ausgestaltung weist das Tragteil einen U-förmigen Querschnitt mit einem Tragteilsteg, der im mittleren Bereich ausgespart sein kann, und von diesem nach oben abgewinkelten Tragteilschenkeln 17a, zwischen denen der etwa horizontale Verbindungsabschnitt 24a zapfenförmig einsteckbar ist. Über dem Verbindungsabschnitt 24a befindet sich in der so gebildeten Steckfassung ein vertikal elastisch nachgiebiges Verrastungselement 18a, das in eine Verrastungsausnehmung 18b vorzugsweise an der Oberseite des Verbindungsabschnitts 24a einrastet. Diese Verrastung kann so ausgebildet sein, daß sie mit einem gewissen Kraftaufwand zum Lösen der Verbindung durch Herausziehen des Verbindungsabschnitts 24a überdrückbar ist. Die Verrastungsvorrichtung 18 am anderen Ende des Tragteils 17 ist spiegelbildlich ausgebildet und angeordnet. Vorzugsweise ist der Querabschnitt 24d mit dem Verbindungsabschnitt 24a durch einen etwa vertikalen Schenkelabschnitt 24g verbunden. Der Übergang zwischen dem Stützschenkel 24b und dem Querabschnitt 24d ist vorzugsweise gerundet, wobei die Rundung 24h sich bis in den mittleren Bereich des Querabschnitts 24d oder auch etwas weiter erstreckt.

    [0033] Der Stützwinkel 24 ist ein Stanz/Biegeteil, das vorzugsweise einstückig hergestellt ist. Fig. 8 zeigt den Stützwinkel als gestreckten Streifen. Der Stützwinkel 24 weist einen aufrechten die Schiebeführung 27 bildenden, mittigen Schlitz 32 auf, der in einem Abstand vom Widerlager 25 beginnt und sich durchgehend bis in den Querabschnitt 24d und vorzugsweise auch in den Schenkelabschnitt 24g hinein erstreckt. Im Bereich des Querabschnitts 24d kann eine Schlitzerweiterung 32a vorgesehen sein, die sich ggf. bis in den Bereich der Rundung 24h erstreckt.

    [0034] Die Schubstange 29 ist an der Innenseite des zugehörigen Stützschenkels 24b des Haltemittels 5 angeordnet und durch ein Gelenk 41 mit einer Gelenkachse 41a in der vorhandenen, sich vertikal und in der Längsrichtung der Einbauleuchte 1 erstreckende Ebene schwenkbar mit dem Halteteil 26 verbunden, an dem die Gelenkachse 41a in Form eines Verbindungsschenkels 40 ausgebildet ist. Dabei ist die Schubstange 29 zwischen einer nach einer oder nach beiden Seiten gerichteten horizontalen Klemmstellung und einer nach unten gerichteten Lösestellung schwenkbar. In der etwa horizontalen Klemmstellung ist das Halteteil 26 durch eine Klemmvorrichtung 42, z.B. in Form einer Nockenanordnung, am Stützschenkel 24b verklemmt, die beim Hochschwenken der Schubstange 29 selbsttätig in Funktion tritt. Das Gelenk 41 ist aufgrund einer hakenförmigen Ausgestaltung des Erfindungsschenkels 40 geeignet, auch die Verschwenkung des Halteteils 26 bei seinem Hochschieben in die nach oben gerichtete Stellung gemäß Fig. 3 rechts zu gewährleisten, nämlich eine Drehung um eine sich horizontal und in der Längsrichtung der Leuchte 1 erstreckende Drehachse.

    [0035] Um das Halteteil 26 in seiner Freigabestellung zu stabilisieren, ist es vorteilhaft, zwischen der Schubstange 29 und dem Stützschenkel 26b eine lösbare Verbindungsvorrichtung, vorzugsweise in Form einer Verhakungsvorrichtung 51 vorzusehen, die ein ungewolltes Ausschwenken und Herabrutschen des Halteteils 26 in der Schiebeführung 27 verhindert. Dies kann durch eine Haltenase 52 in dem einen Teil und eine Haltekante an dem anderen Teil gebildet sein, wobei in der Freigabestellung die Haltenase 52 die Haltekante 53 formschlüssig hintergreift. Bei der vorliegenden Ausgestaltung ist die Haltenase 52 an der Außenseite der Schubstange vorgesehen und vorzugsweise durch eine ausgeschnittene und nasenförmig ausgebogene Zunge 54 gebildet, die oberseitig eine gerundete oder schräge Flanke 55 aufweist, um beim Verschieben des Halteteils 26 in seine Freigabestellung eine Verhakung mit einem im Wege stehenden Anbauteil zu vermeiden. Die Haltekante 53 wird vorzugsweise durch den unteren Rand 32c gebildet. Der obere Rand 32d des Schlitzes kann als Anschlag zur Begrenzung der Bewegung des Halteteils 26 in seine Freigabestellung dienen.

    [0036] Wie aus Fig. 3 zu entnehmen ist, ist die Schubstange 29 um einen spitzen Winkel W, vorzugsweise von etwa 10 bis 15° in ihrem mittleren Bereich so abgewinkelt, daß der untere Schaftbereich 29a in der Gebrauchsstellung der Schubstange 29 vom Stützschenkel 24b absteht. In der Freigabestellung des zugehörigen Halteteils 26 und der geschlossenen Stellung der Verhakungsvorrichtung 51 liegt der Schaftbereich 29a am Stützschenkel 24b an, wobei der obere Schaftbereich 29b schräg nach innen divergiert (Fig. 3 rechts) und das Halteteil 26 in einer Position hält, in der es bezüglich des Randes des Einbauloches 6 nach innen versetzt ist.

    [0037] Es ist vorteilhaft, die vorbeschriebenen Haltevorrichtungen 21 in Verbindung mit einer ab- und aufschwenkbaren Halterung des Basisteils 2 (Fig. 3) an den Tragteilen 31 zu verwenden. Bei einer solchen Ausgestaltung ist das Halteteil 2 durch zwei Gelenke 61 mit den Tragteilen 31 verbunden. Auf der anderen Längsseite ist eine lösbare Verbindungsvorrichtung 57 zum Halten des Basisteils 2 in der hochgeschwenkten Stellung vorgesehen, die vorzugsweise durch eine Verrastungsvorrichtung mit einer am zugehörigen Tragteil 31 befestigten Feder 62 gebildet ist, die eine Verrastungskante am Basisteil 2, hier den zugehörigen Wulst 2d elastisch hintergreift. Eine solche Einbauleuchte 1 läßt sich nicht nur einfach montieren, sondern auch einfach elektrisch anschließen. Hierzu kann das Basisteil 2 in einfacher Weise abgeschwenkt werden, wobei das darauf befindliche Betriebsgerät 9 in eine bequem zugängliche Position gelangt, in der elektrische Anschlußarbeiten handhabungsfreundlich durchgeführt werden können. Danach wird das Basisteil hochgeschwenkt und verrastet.

    [0038] Es ist vorteilhaft, jedem Halteteil 5 bzw. Stützbein 16 eine Breiten-Anpassungsvorrichtung 65 zuzuordnen, die eine Breiten-Anpassung der Einbauleuchte 1 an eine unterschiedlich breite Einbauöffnung 6 ermöglicht.

    [0039] Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 9, bei der gleiche oder vergleichbare Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, ist von der Einbauleuchte 1 nur eine linke Haltevorrichtung 21 mit einem Stützbein 16 dargestellt und beschrieben, wobei die gegenüberliegende, spiegelbildlich angeordnete Haltevorrichtung 21 bzw. Stützbein 16 spiegelbildlich ausgebildet ist. Diese Ausgestaltung eignet sich u.a. für eine sogenannte abgehängte Decke 7, bestehend aus in Reihen angeordneten Deckenelementen 7a, die mittels sie im Bereich der Teilungsfugen untergreifenden Tragschienen 67 und Aufhängungsseilen 68 oder entsprechenden Elementen an einer nicht dargestellten Tragdecke aufgehängt sind. Die Tragschienen 67 haben die Querschnittsform eines auf den Kopf gestellten T, und sie weisen somit einen vertikalen Steg 67a auf, von dessen unterem Ende Tragschenkel 67b beidseitig abstehen, die die Deckenelemente 7a von unten sichtbar untergreifen. Hierbei handelt es sich somit um ein sichtbares Aufhängungssystem.

    [0040] Bei der Modulbreite M der Deckenelemente 7a, d.h. bei dem Mittenabstand zwischen einer der benachbarten Teilungsfugen 66, handelt es sich um die kleinste Modulbreite von mehreren größeren Modulbreiten, die sich in der Praxis eingebürgert haben. Die Modulbreite M kann z.B. 300 mm betragen. Wie aus Fig. 9 zu entnehmen ist, ist die Einbauleuchte 1 so ausgebildet, daß das über die Außenflächen der Stützschenkel 24b gemessene Maß d unter Berücksichtigung eines Einbauspiels an den Innenabstand e von benachbarten Tragschienen 67 angepaßt ist, so daß die Einbauleuchte 1 mit den Stützbeinen 16 von unten zwischen die Tragschienen 67 einführbar ist. Bei dem Innenabstand e kann es sich auch um die Abmessung einer Einbauöffnung 6 handeln, bei der keine Tragschienen 67 vorhanden sind, wie es Fig. 1 und 3 zeigen.

    [0041] Bei der Anordnung gemäß Fig. 10, bei der eine größere Modulbreite Ml oder Einbauöffnungsbreite vorgesehen ist, z.B. eine Modulbreite M von 312 mm, ist der Einbauleuchte 1 die Breiten-Anpassungsvorrichtung 65 mit einem Adapter 71 zugeordnet, der eine Verbindungsvorrichtung 72 zum Verbinden des Adapters 71 an das Haltemittel 5 und ein Positionierteil 73 umfaßt, das sich von einem Basisteil 74 des Adapters 71 stiftförmig nach oben erstreckt und vorzugsweise eine rechteckige oder quadratische horizontale Querschnittsform aufweist. In der befestigten Position befindet sich das Positionierteil 73 außenseitig vom Haltemittel 5, hier vom Stützschenkel 24b, wobei es vorzugsweise an dessen Außenseite anliegt. Die Breite f des Positionierteils 73 ist nach Fig. 10 so groß bemessen, daß es unter Berücksichtigung des bereits erwähnten Einbauspiels die Distanz zwischen der Außenfläche des Stützschenkels 24b und des zugehörigen Tragschenkels 67b ausfüllt und ein Distanzteil 73b bildet. Hierdurch ist die Einbauleuchte 1 an die nächst größere Modulbreite M1 angepaßt.

    [0042] Das Distanzstück 73 vermag zwei grundsätzliche Funktionen zu erfüllen. Für eine Breitenanpassung ohne Anlage am Stützschenkel 24b gemäß Fig. 11 ist es ein Spaltreduzierteil 73a für den Einbauspalt. Bei diesem Ausführungsbeispiel, bei dem gleiche oder vergleichbare Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, zeigt beispielhaft ein gegenüberliegendes Haltemittel 5 bzw. Stützbein 16, wobei ein unsichtbares Tragstangensystem zur Aufhängung der Deckenelemente 7a vorgesehen ist, bei dem sich die Tragschienen 67 im Bereich der Teilungsfugen 66 über den Deckenelementen 7a befinden, die einen kastenförmigen hohlen Querschnitt aufweisen kann. Bei dieser Ausgestaltung sind die Deckenelemente 7a mittels dünnen Tragelementen 68a an den Tragschienen 67 aufgehängt, wobei die Tragelemente 68a an den schmalen Stirnflächen der Deckenelemente 7a befestigt sind oder daran vorgesehene Hinterschneidungen hintergreifen.

    [0043] Bei dieser Anordnung ist die Einbauleuchte 1 an eine noch größere Modulbreite M2 dadurch angepaßt, daß der Adapter 71 bezüglich des ihn tragenden Halteteils 5 in einer verdrehten Position, z.B. hier um 180° verdrehten Position angeordnet ist. Der Adapter 71 ermöglicht somit eine Anpassung an mehrere Modulbreiten hier an drei Modulbreiten M, M1 und M2. Bei dieser Ausgestaltung ist entweder die Außenfläche des Haltemittels 5 bzw. Stützschenkels 24b oder des Spaltreduzierteils 73a der Tragschiene 67 oder dem Rand der Einbauöffnung 6 an- oder naheliegend angeordnet.

    [0044] Im folgenden wird der Adapter 71 und seine Befestigung am zugehörigen Haltemittel 5 im einzelnen beschrieben.

    [0045] Die Verbindungsvorrichtung 72 ist vorzugsweise eine Steckverbindung mit dem Adapter 71 und dem Haltemittel 5 zugeordneten Steckverbindungsteilen, die wahlweise im Sinne einer Steckfassung miteinander verbindbar sind. Bei der vorliegenden Ausgestaltung ist hierzu das Basisteil 74 mit einem Stegteil 74a und winkelförmigen Umfassungsschenkeln 74b C-förmig so buchsenförmig ausgebildet, daß es mit geringem Bewegungsspiel oder mit einer selbsthemmenden Spannung auf den zapfenförmigen Widerlagerschenkel 24c aufschiebbar ist. Das Positionierteil 73 erstreckt sich von der Oberseite des Basisteils 74 nach oben, wobei es sowohl in der Längsrichtung als auch in der Querrichtung der Einbauleuchte 1 außermittig angeordnet ist, und somit aus dem Wirkbereich des Halteteils 26 entfernt ist.

    [0046] Aufgrund seiner außermittigen Anordnung in der Querrichtung der Einbauleuchte 1 ergeben sich unterschiedliche Anpassungsmaße g, g1 zwischen der dem Haltemittel 5 zugewandten Seite 74c, 74d des Basisteils 74 und der dieser Seite jeweils abgewandten Seite des Positionierteils 73, dessen Außenfläche eine Begrenzungs- und Positionierfläche dadurch bildet, daß sie durch Anschlagwirkung eine Verschiebung der Einbauleuchte 1 in der Einbauöffnung 6 verhindert. Das Einbaumaß der Einbauleuchte 1 ergibt sich folglilch aus der Summe der Maße d + g bzw. g1 oder d + g1 bzw. 2g1. Das jeweils gegenüberliegende Haltemittel 5 ist entsprechend spiegelbildlich ausgebildet und angeordnet, so daß es keiner zusätzlichen Beschreibung bedarf.

    [0047] An den in die Längsrichtung der Einbauleuchte 1 weisenden Stirnseiten des Basisteils sind nach oben weisende Ansätze oder Winkelstücke 75 einteilig angeformgt, die hakenartige Ausformungen ergeben und zum einen der Montageerleichterung beim Anbringen des Adapters 71 auf dem Widerlagerschenkel 24c und/oder einer zusätzlichen Unterstützung des zugehörigen Deckenelements 7a dienen können.

    [0048] Es ist im Rahmen der Erfindung möglich, den Adapter 71 so auszugestalten, daß weitere Zwischenpositionen im vorhandenen Verstellbereich und somit weitere Anpassungsmaße g zu verwirklichen sind. Hierzu können z.B. Druckpunkte im Bereich des Vestellweges der durch den Umgriff des Widerlagerschenkels 24c gebildeten Führung 76 gebildet sein, die manuell mit einem geringen Kraftaufwand überdrückbar sind und somit spürbare Druckpunkte zur Einstellung des jeweils gewünschten Anpassungsmaßes g ergeben. Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 14 ist im Bereich des durch die C-Form vorgegebenen Führungskanals wenigstens ein insbesondere gerundeter Noppen 77 an der Führungskanalwandung, hier im Endbereich der Umfassungsschenkel 74b angeordnet, dem im Widerlagerschenkel 24c an einem oder mehreren gewünschten Druckpunkten eine Ausnehmung bzw. Kalotte (nicht dargestellt) zugeordnet ist, in die der Noppen 77 elastisch einzurasten vermag und aufgrund seiner gerundeten Form durch einen gewissen manuellen Kraftaufwand überdrückbar ist. Hierdurch lassen sich gewünschte Anpassungs-Stellungen des Adapters 71 im Bereich seines Verschiebeweges einstellen, wobei diese Einstellung aufgrund des elastisch überdrückbaren Druckpunktes gegen eine ungewollte Verschiebung gesichert ist.

    [0049] Eine weitere Anpassungs-Stellung oder Zwischenstellung läßt sich auch durch wenigstens einen Anschlag für die Verschiebung erreichen, der gegebenenfalls wegbiegbar oder wegbrechbar ist und somit wahlweise außer Funktion setzbar ist. Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 13 ist ein solcher Anschlag 78 durch einen vom Stegteil 74a in den Führungs- bzw. Schiebeweg ragenden Anschlagschenkel 78a gebildet, der aufgrund einer Biege- oder Sollbruchstelle 81 wegbiegbar oder entfernbar ist. Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 13 ist der Anschlag 78 im Bereich einer Ausnehmung 82 im Steg 74a angeordnet, wobei die Biege- oder Sollbruchstelle 81 im Fußbereich des winkelförmigen Schenkels 78a angeordnet ist.

    [0050] Der Adapter 71 besteht aus festem oder vorzugsweise elastisch biegbaren Material, insbesondere Kunststoff, wobei es sich um ein Spritzgießteil handeln kann, daß trotz seiner verhältnismäßig schwierigen Bauform einfach und schnell herstellbar ist.

    [0051] Es ist vorteilhaft, jedem Stützbein 16 eine Niveau-Anpassungsvorrichtung 85 zuzuordnen, die bei Niveauunterschieden des Körpers bzw. der Decke 7 eine Anpassung stufenlos oder ein- oder mehrstufig ermöglicht. Bei einer ersten Ausgestaltung ist eine ein- oder mehrstufige Anpassungsvorrichtung 85 vorgesehen. Bei dieser Ausgestaltung sind ein oder mehrere Endabschnitte 24k (Fig. 4) des Widerlagerschenkels 24c durch eine oder mehrere Materialschwächungen 86 mit dem übrigen Widerlagerschenkel 24c verbunden, so daß der Endabschnitt 24k mit einem geeigneten Werkzeug, z.B. einer Zange, hochgebogen werden kann. Die Materialschwächung 86 kann durch eine Nut 86a gebildet sein. Bei einer solchen Niveaukorrektur liegt das Widerlager 25 mit dem Endabschnitt 24k am Körper 7 an.

    [0052] Beim Adapter 71 ist die Niveau-Anpassungsvorrichtung 85 dadurch gebildet, daß das insbesondere stiftförmig ausgebildete Positionierteil 73 sich als Höhendistanzteil 73c aufwärts erstreckt und aus einem manuell mittels einer Schere abschneidbarem oder einer Zange abkneifbaren Material besteht, insbesondere Kunststoff. Vorzugsweise sind in bestimmten, insbesondere gleichen Höhenabständen voneinander Materialschwächungen 87 bzw. Sollbruchstellen vorgesehen, hier in Form von Ringkerben, die das Ablängen sowohl maßtechnisch als auch kräftemäßig erleichtern. Der Adapter 81 erfüllt somit eine Breiten- und/oder Niveauanpassung.

    [0053] Bei der Ausgestaltung nach Fig. 15 und 16, bei denen gleiche oder vergleichbare Teile ebenfalls mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, ist die Niveau-Anpassungsvorrichtung 85 durch einen Adpater 71 in Form eines stiftförmigen Steckelements 91 vorgesehen, das oberhalb des gegebenenfalls vorhandenen Widerlagers 25 in eine Stecköffnung 92 des Stützschenkels 24b soweit einsteckbar sind, daß es den Stützschenkel 24b nach außen überragt und mit der Tragschiene 67 dadurch als Widerlager zusammenwirken kann, indem es die Tragschiene 67 untergreift oder in die Stirnseiten des benachbarten Deckenelements 7a eingreift.

    [0054] Eine vorteilhafte Ausgestaltung einer solchen Niveau-Anpassungsvorrichtung 85 ist durch eine vertikale Lochreihe 75 im Stützschenkel 24b gebildet, in deren Löcher ein das Steckelement entsprechender Querschnittsform und/oder Größe und entsprechender Länge einsteckbar ist. Bei der vorliegenden Ausgestaltung gehen die Löcher 92 der Lochreihe ineinander über, so daß sich die Form eines gezahnten Schlitzes ergibt, an die die Form des Steckelementes 91 angepaßt ist, wobei die formschlüssige Halterung des zugehörigen Steckelements 74 gewährleistet ist. Das Steckelement 91 ist vorzugsweise an die Form von zwei einander benachbarten Löchern 92 einschließlich des dazwischen befindlichen Freiraums angepaßt.

    [0055] Für den Fall, daß kleine Niveaustufen einstellbar sein sollen, ist es vorteilhaft, neben der ersten Lochreihe 92a eine zweite Lochreihe 92b vorzusehen, deren Löcher 92 bezüglich den Löchern der ersten Lochreihe in der Höhe vorzugsweise hälftig versetzt sind.

    [0056] Bei den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 17 bis 21, bei denen gleiche oder vergleichbare Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, ist der Adapter 71 durch ein ein- oder zweiarmiges bzw. durch ein winkelförmiges oder U-förmiges Federelement 95 gebildet, dessen Breite mit h bezeichnet ist, und das aus einem flachen Streifen 96 als Ausgangsmaterial gestanzt und gebogen ist. Das Federelement 95 besteht vorzugsweise aus Federstahl und ist einstückig hergestellt. Es weist einen Basissteg 97 auf, von dem sich ein oder zwei einander gegenüberliegende Federschenkel 98 U-förmig divergent erstrecken mit abgebogenen Enden.

    [0057] Die Verbindungsvorrichtung 72 ist bei dieser Ausgestaltung durch ein oder zwei Hintergreifnasen 99 gebildet, die den zugehörigen Stützschenkel 24a in der Befestigungsposition hintergreifen, vorzugsweise in angepaßten Ausschnitten 101 im horizontalen Stützschenkel 24a. Bei der vorliegenden Ausgestaltung stehen die Hintergreifnasen 79 von der außenseitigen Anlageseite 102 des Basisstegs 97 vor, wobei sie aufeinanderzu gerichtet sind. Die Ausschnitte 101 sind mit ausreichendem Bewegungsspiel größer bemessen, als die Hintergreifnasen 99, so daß letztere in die Ausschnitte 101 einführbar sind, wobei sie deren innere Kanten 101a hintergreifen. Die freien Enden der Hintergreifnasen 99 sind vorzugsweise schräg oder gerundet nach außen gebogen, wodurch sich Einführungsschrägen ergeben. Das Einschnappen der Verbindungsvorrichtung 72 erfolgt durch ein manuelles Zusammendrücken der Federschenkel 98, wobei der Basissteg 97 gebogen wird und die Hintergreifnasen 99 einen vergrößerten Abstand voneinander erhalten und somit in die Ausschnitte 101 einführbar sind. Beim Loslassen der Federschenkel 98 federn diese zurück und die Hintergreifnasen 99 schnappen selbsttätig hinter die inneren Kanten 101a ein.

    [0058] Vorzugsweise sind mehrere Reihen, hier zwei Reihen R, Ausschnitte 101 vorgesehen, sodaß das Federelement 95 wahlweise in der einen oder anderen Reihe montierbar ist. Die Montage bzw. Demontage läßt sich aufgrund der vorhandenen Schnellschlußverbindung bzw. Steckverbindung handhabungsfreundlich und schnell durchführen. Aufgrund der einstückigen Ausgestaltung läßt sich das Federelement 95 auch in einfacher Weise schnell und kostengünstig herstellen. Die Hintergreifnasen 99 sind vorzugsweise als Zungen ausgebildet, die durch U-förmige Einschnitte 103 ausgeschnitten und ausgebogen sind. Im Bereich der Scheitel 104 zwischen dem Basissteg 97 und den Federschenkeln 98 sind vorzugsweise Ausschnitte 105 angeordnet, die das Biegen und Ausformen im Scheitel 104 erleichtern. Die Federschenkel 98 sind jeweils durch einen mittig oder außermittig angeordneten Längsschlitz 106 gabelförmig geteilt, der sich bis in die Nähe des zugehörigen Scheitels 104 erstreckt. Die Längsschlitze 106 divergieren zu ihrem freien Auslauf hin, vorzugsweise um einen Winkel W von etwa 2°.

    [0059] Auch dieser Adapter 71 ist als Positionierteil 73 bzw. Spaltreduzierteil 73a für Breitenanpassungen der Einbauleuchte 1 an unterschiedliche Innenabstände e oder entsprechene Abmessungen der Einbauöffnung 6 durchführbar. Dabei ermöglichen die geteilten Federschenkel 98 zusätzliche Breitenanpassungen. Wenn das Positionierteil 73 bzw. das Federelement 95 insgesamt im Einbauöffnungspalt Platz hat, dann kann es mit seiner gesamten Breite als Distanzstück dienen, in dem seine Außenseite 98a1 eine Anschlag- oder Begrenzungsfläche für den zugehörigen Einbauöffnungsrand bildet. Dies kann bei einer Montage des Federelements 95 sowohl in der ersten als auch in der zweiten Reihe der Einschnitte 103 erfolgen. Ist dagegen der Einbauspalt zwischen dem Einbauöffnungsrand oder der zugehörigen Tragschiene 67 geringer, dann befinden sich die äußeren Federschenkelteile 98a unter dem zugehörigen Deckenteil 7a oder der Tragschiene 67, während die inneren Federschenkelteile 98b mit ihren Außenseiten 98b1 das Positionierteil 73 bilden. Durch eine mittige oder außenmittige Anordnung der Längsschlitze 106 bezüglich der Verbindungsvorrichtung 72 einerseits oder durch eine mittige oder außermittige Anordnung der Verbindungsvorrichtung 72 und der damit fluchtenden Anordnung der Längsschlitze 106 bezüglich der Breite h des Federelements 95 andererseits lassen sich Stufensprünge in der Einbaubreite der Einbauleuchte 1 dadurch verwirklichen, daß der Adapter 71 bzw. das Positionierteil 73 durch Wenden in der jeweiligen passenden Anordnung montiert wird, in der die Außenseiten 98a1, 98b1 der äußeren oder der inneren Federschenkel 98a, 98b bezüglich des Innenabstands e unterschiedliche Breitenabmessungen einnehmen.

    [0060] Das Federelement 95 kann auch einen völlig anderen Zweck erfüllen, nämlich den, als federelastisches Puffer- bzw. Spannteil eine Klemmwirkung in die Befestigungsvorrichtung der Einbauleuchte 1 zu integrieren. Durch diese Klemmwirkung wird die Befestigung verbessert. Die elastische Klemmwirkung übt ihre Haltefunktion auch dann aus, wenn die Befestigung sich aufgrund von Langzeitwirkung oder Materialschwund nachgibt. Hierdurch werden auch durch eine lockere Befestigung hervorgerufene Vibrations- bzw. Klappergeräusche vermieden.

    [0061] Bei der Ausgestaltung nach Fig. 19 ist das Federelement 95 im wesentlichen vollständig zwischen dem horizontalen Stützschenkel 26a und dem Deckenteil 7a angeordnet, wobei es einer seitlichen Zentrierung oder Arretierung in der Einbauöffnung 6 nicht bedarf oder wobei der vertikale Stützschenkel 26b sich am oder in der Nähe des Einbauöffnungsrandes befindet. Hierbei erfüllt das Federelement 95 nur eine Feder- oder Klemmfunktion und keine Distanzfunktion.

    [0062] Bei der Anordnung gemäß Fig. 20 befinden sich die Federschenkelteile 98a unter dem Deckelteil 7a, während die inneren Federschenkelteile 98b Positionierteile 73 bilden, die sich an oder in der Nähe des Einbauöffnungsrandes befinden und mit ihren Außenseiten 98b1 Begrenzungsflächen bilden. Wie bereits bei der Anordnung gemäß Fig. 19 kann sich auch hier das Federteil 95 in der äußeren oder inneren Reihe R befinden.

    [0063] Die Anordnung gemäß Fig. 21 zeigt das Federelement 95 in der ersten Befestigungsreihe R und einer prinzipiellen Position gemäß Fig. 20, wobei sich die äußeren Federschenkelteile 98a unter der Tragschiene 67 klemmend angeordnet sind und die inneren Federschenkelteile 98b Distanzteile 73 bilden.

    [0064] Der Basissteg 97 ist bezüglich seiner Anlageseite 102 vorzugsweise etwas konkav gebogen oder die Scheitel 104 sind ausgebogen. Hierdurch liegt das Federelement 95 mit Federspannung am Stützschenkel 24a, und es wird ein fester bzw. klemmend wirksamer Schnapp-Sitz erreicht.


    Ansprüche

    1. Adapter (71) für ein Haltemittel (5), welches zum Befestigen einer Einbauleuchte (1) in einer Einbauöffnung (6) in einer Decke (7) oder Wand bestimmt ist, wobei das Haltemittel (5) einerseits mit der Einbauleuchte (1) verbunden ist und andererseits unter Überbrückung eines Einbauspaltes für eine Abstützung am die Einbauöffnung (6) umgebenden Randbereich mit einem Stützabschnitt (26) ausgebildet ist, wobei der Adapter (71) eine Verbindungsvorrichtung (72) aufweist, mit der er mit dem Haltemittel (5) in einer Position verbindbar ist, in der ein Spaltreduzierteil (73a) am Adapter (71) sich in den Einbauspalt erstreckt und eine an der Außenseite des Spaltreduzierteiles (73a) angeordnete Positionierfläche sich am Rand der Einbauöffnung (6) befindet.
     
    2. Adapter nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Spaltreduzierteil (73a) ein die Distanz zwischen dem Rand der Einbauöffnung (6) und dem Haltemittel (5) ausfüllendes Distanzteil (73b) ist.
     
    3. Adapter nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Adapter (71) ein Spaltreduzierteil (73a) und ein Distanzteil (73b) aufweist.
     
    4. Adapter nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Spaltreduzierteil und/oder das Distanzteil durch ein gemeinsames Bauteil gebildet sind.
     
    5. Adapter nach einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Verbindungsvorrichtung (72) durch eine Schnellschlußverbindung oder durch eine oder mehrere Steckverbindungen (72) gebildet ist.
     
    6. Adapter nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Adapter (71) ein Steckverbindungsteil mit einer oder mehreren Steckausnehmungen (76) aufweist.
     
    7. Adapter nach einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Spaltreduzierteil (73a) oder Distanzteil (73b) von einem Basisteil (74) abstehen.
     
    8. Adapter nach einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Spaltreduzierteil (73a) oder das Distanzteil (73b) die Form eines sich gerade erstreckenden Stiftes aufweist, insbesondere mit viereckigem Querschnitt.
     
    9. Adapter nach Anspruch 7 oder 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Spaltreduzierteil (73a) oder das Distanzteil (73b) außermittig am Basisteil (74) angeordnet ist.
     
    10. Adapter nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Spaltreduzierteil (73a) oder das Distanzteil (73b) mit einer Seite (74c) des Basisteils (74) abschließt.
     
    11. Adapter nach einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß er in mehreren vorzugsweise um 180° verdrehten Stellungen mit dem Haltemittel (5) verbindbar ist.
     
    12. Adapter nach einem der vorherigen Ansprüche,
    gekennzeichnet durch
    ein elastisch zusammendrückbares Federelement (95) zur Anordnung zwischen dem Stützabschnitt (26) des Haltemittels (5) und der Decke (7) oder der Wand, wobei das Federelement (95) durch eine Schnellschlußverbindung, insbesondere eine Steckverbindung (72), mit dem Stützabschnitt (26) verbunden oder verbindbar ist.
     
    13. Adapter nach einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß er durch ein winkel- oder U-förmiges Bauteil mit einem Basissteg (97) und einem oder zwei davon abstehenden Schenkeln (98) gebildet ist, wobei der oder die Schenkel (98) das Spaltreduzierteil (73a) bilden.
     
    14. Adapter nach Anspruch 13,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das U-förmige Bauteil aus elastischem Material, insbesondere Federstahl, vorzugsweise Blattfedermaterial, besteht und insbesondere einstückig hergestellt ist.
     
    15. Adapter nach Anspruch 13 oder 14,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der oder die Federschenkel (98) durch endseitige Längsschlitze (106) mittig oder außermittig geteilt sind.
     
    16. Adapter nach Anspruch 15,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Längsschlitze (106) in Flucht oder seitlich versetzt zum zugehörigen Verbindungsvorrichtungsteil oder -teilen (99, 101) angeordnet sind.
     
    17. Adapter nach einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Spaltreduzierteil (73a) aus einem manuell ablängbaren Material besteht, insbesondere durch Abbrechen, Abkneifen, Abschneiden, Absägen oder Abschleifen ablängbar ist.
     
    18. Adapter nach einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Spaltreduzierteil (73a) in unterschiedlichen Höhenpositionen und vorzugsweise regelmäßigen Abständen voneinander Materialschwächungen (86), insbesondere Kerben, aufweist.
     
    19. Adapter nach einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß er aus Kunststoff besteht.
     


    Claims

    1. Adapter (71) for holding means (5) which are intended for the fastening of a recessed lighting fitting (1) in an installation opening (6) in a ceiling (7) or wall, wherein the holding means (5) are connected, on the one hand, to the recessed lighting fitting (1) and, on the other hand, bridging an installation gap for a support on the edge region surrounding the installation opening (6), is formed with a supporting section (26), wherein the adapter (71) has a connecting device (72) with which it can be connected to the holding means (5) in a position in which a gap-reducing piece (73a) on the adapter (71) extends into the installation gap and a positioning face arranged on the outside of the gap-reducing piece (73a) is located at the edge of the installation opening (6).
     
    2. Adapter according to claim 1, characterised in that the gap-reducing piece (73a) is a distance piece (73b) which fills the distance between the edge of the installation opening (6) and the holding means (5).
     
    3. Adapter according to claim 1 or 2, characterised in that the adapter (71) has a gap-reducing piece (73a) and a distance piece (73b).
     
    4. Adapter according to claim 3, characterised in that the gap-reducing piece and/or the distance piece are formed by a common component.
     
    5. Adapter according to one of the preceding claims, characterised in that the connecting device (72) is formed by a quick-action connector or by one or more plug-type connectors (72).
     
    6. Adapter according to claim 5, characterised in that the adapter (71) has a plug-type connector portion having one or more plug-in recesses (76).
     
    7. Adapter according to one of the preceding claims, characterised in that the gap-reducing piece (73a) or distance piece (73b) projects from a base portion (74).
     
    8. Adapter according to one of the preceding claims, characterised in that the gap-reducing piece (73a) or the distance piece (73b) has the form of a pin extending in a straight line, in particular with rectangular cross-section.
     
    9. Adapter according to claim 7 or 8, characterised in that the gap-reducing piece (73a) or the distance piece (73b) is arranged eccentrically on the base portion (74).
     
    10. Adapter according to one of claims 7 to 9, characterised in that the gap-reducing piece (73a) or the distance piece (73b) is bordered by a side (74c) of the base portion (74).
     
    11. Adapter according to one of the preceding claims, characterised in that it can be connected to the holding means (5) in a plurality of positions, preferably rotated about 180°.
     
    12. Adapter according to one of the preceding claims, characterised by an elastically compressible spring element (95) for arrangement between the supporting section (26) of the holding means (5) and the ceiling (7) or the wall, wherein the spring element (95) is connected or can be connected to the supporting section (26) by means of a quick-action connector, in particular a plug-type connector (72).
     
    13. Adapter according to one of the preceding claims, characterised in that it is formed by an angled or U-shaped component having a base web (97) and one or two limbs (98) projecting therefrom, the limb or limbs (98) forming the gap-reducing piece (73a).
     
    14. Adapter according to claim 13, characterised in that the U-shaped component consists of elastic material, in particular spring steel, preferably plate-spring material, and in particular is produced in one piece.
     
    15. Adapter according to claim 13 or 14, characterised in that the spring limb or limbs (98) are divided centrally or eccentrically by end-side longitudinal slots (106).
     
    16. Adapter according to claim 15, characterised in that the longitudinal slots (106) are arranged in alignment with or laterally offset with respect to the associated connecting-device portion or portions (99, 101).
     
    17. Adapter according to one of the preceding claims, characterised in that the gap-reducing piece (73a) consists of a material which can be cut to length manually, in particular can be cut to length by breaking off, pinching off, cutting off, sawing off or grinding down.
     
    18. Adapter according to one of the preceding claims, characterised in that the gap-reducing piece (73a) has material weakenings (86), in particular notches, which are at different vertical positions and preferably at regular distances from each other.
     
    19. Adapter according to one of the preceding claims, characterised in that it consists of plastics.
     


    Revendications

    1. Adaptateur (71) pour un moyen de retenue (5) qui est destiné à fixer un luminaire à encastrer (1) dans une ouverture d'encastrement (6) dans un plafond (7) ou un mur, ou le moyen de retenue (5) est relié, d'une part, au luminaire à encastrer (1) et, d'autre part, en passant sur une fente de montage en vue d'un support à la zone de bord entourant l'ouverture d'encastrement (6), est réalisé avec un tronçon d'appui (26), où l'adaptateur (71) présente un dispositif de liaison (72) avec lequel il peut être relié au moyen de retenue (5) dans une position, dans laquelle une pièce de réduction de fente (73a) à l'adaptateur (71) s'étend dans la fente de montage, et une face de positionnement disposée au côté extérieur de la pièce de réduction de fente (73a) se trouve au bord de l'ouverture d'encastrement (6).
     
    2. Adaptateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce de réduction de fente (73a) est une pièce d'écartement (73b) remplissant la distance entre le bord de l'ouverture d'encastrement (6) et le moyen de retenue (5).
     
    3. Adaptateur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'adaptateur (71) présente une pièce de réduction de fente (73a) et une pièce d'écartement (73b).
     
    4. Adaptateur selon la revendication 3, caractérisé en ce que la pièce de réduction de fente et/ou la pièce d'écartement sont formées par une pièce de construction commune.
     
    5. Adaptateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de liaison 72 est formé par un raccord rapide ou par une ou plusieurs connexions enfichables (72).
     
    6. Adaptateur selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'adaptateur (71) présente une pièce de connecteur possédant un ou plusieurs évidements d'enfichage (76).
     
    7. Adaptateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pièce de réduction de fente (73a) ou la pièce d'écartement (73b) font saillie d'une partie de base (74).
     
    8. Adaptateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pièce de réduction de fente (73a) ou la pièce d'écartement (73b) a la forme d'une tige droite, notamment avec une section transversale carrée.
     
    9. Adaptateur selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que la pièce de réduction de fente (73a) ou la pièce d'écartement (73b) est disposée, d'une manière excentrée à la partie de base (74).
     
    10. Adaptateur selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que la pièce de réduction de fente (73a) ou la pièce d'écartement (73b) se termine avec un côté (74c) de la partie de base (74) .
     
    11. Adaptateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que celui-ci peut être relié dans plusieurs positions, de préférence tournées de 180°, au moyen de retenue (5).
     
    12. Adaptateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par un élément de ressort 95 compressible élastiquement pour la disposition entre le tronçon d'appui (26) du moyen de retenue (5) et le plafond (7) ou le mur, où l'élément de ressort 95 est relié ou peut être relié par un raccord rapide, notamment une connexion enfichable (72), au tronçon d'appui (26).
     
    13. Adaptateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que celui-ci est formé par une pièce de construction angulaire ou en forme de U avec un dos de base (97) et une ou deux branches (98) s'étendant à partir de celui-ci, où la ou les branches (98) forment la pièce de réduction de fente (73a).
     
    14. Adaptateur selon la revendication 13, caractérisé en ce que la pièce de construction en forme de U est réalisée en un matériau élastique, notamment en acier à ressort, de préférence en matériau pour ressort à lames, et est réalisée notamment en une pièce.
     
    15. Adaptateur selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce que la ou les branches de ressort (98) sont divisés par des fentes longitudinales (106) au côté d'extrémité d'une manière centrée ou excentrée.
     
    16. Adaptateur selon la revendication 15, caractérisé en ce que les fentes longitudinales (106) sont disposées selon un alignement ou selon un décalage latéral par rapport à la ou les parties (99), (101) du dispositif de liaison.
     
    17. Adaptateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pièce de réduction de fente (73a) est constituée d'un matériau pouvant être manuellement mis à la longueur, pouvant être mis à la longueur notamment par cassure, séparation par pinçage, coupure, sciage ou meulage.
     
    18. Adaptateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pièce de réduction de fente (73a) présente à des positions en hauteur différentes et de préférence à des écarts réguliers des affaiblissements de matériau (86), notamment des entailles.
     
    19. Adaptateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que celui-ci est réalisé en matière synthétique.
     




    Zeichnung