(19)
(11) EP 0 912 984 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
18.12.2002  Patentblatt  2002/51

(21) Anmeldenummer: 97933632.8

(22) Anmeldetag:  09.07.1997
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7H01H 9/34
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/DE9701/474
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9800/2893 (22.01.1998 Gazette  1998/03)

(54)

LICHTBOGENLÖSCHKAMMER FÜR NIEDERSPANNUNGS-LEISTUNGSSCHALTER

ARC EXTINGUISHING CHAMBER FOR LOW VOLTAGE POWER SWITCHES

CHAMBRE D'EXTINCTEUR D'ARC POUR SECTIONNEURS DE PUISSANCE BASSE TENSION


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR IT

(30) Priorität: 15.07.1996 DE 29612636 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
06.05.1999  Patentblatt  1999/18

(73) Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT
80333 München (DE)

(72) Erfinder:
  • TÜRKMEN, Sezai
    D-13629 Berlin (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 3 402 836
DE-A- 4 410 108
US-A- 4 388 506
DE-A- 3 541 514
DE-U- 7 522 823
US-A- 4 876 424
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft Lichtbogenlöschkammern für in Luft schaltende Niederspannungs-Leistungsschalter, insbesondere die Verringerung der zu ihrem Zusammenbau benötigten Verbindungselemente.

    [0002] In Luft schaltende Niederspannungs-Leistungsschalter benötigen zum Betrieb eine Lichtbogenlöschkammer, um auftretende Schaltlichtbögen ohne Beeinträchtigung des Leistungsschalters selbst und angrenzender Anlagenteile oder sonstiger Baugruppen zum Erlöschen zu bringen, weil andernfalls die Gefahr besteht, daß die heißen und somit ionisierten Lichtbogengase elektrische Überschläge verursachen oder andere Schäden bewirken.

    [0003] Lichtbogenlöschkammern sind insbesondere bei großen Leistungsschaltern nur als gesonderte Einheiten herstellbar. Bei ihrer Verbindung mit dem Hauptkörper des Leistungsschalters und der Verbindung ihrer Einzelteile untereinander stellt sich die Aufgabe, die technisch erforderlichen Spalte und Fugen gegen den Durchtritt von ionisierten Lichtbogengasen abzudichten und elektrische Überschläge durch eventuell dennoch austretende Gase zu verhindern. Insofern ist auch der Verbindung des Löschkammerdeckels mit dem Löschkammergehäuse besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

    [0004] In der US-A 4 388 506 ist eine Löschkammer dargestellt, die abnehmbar an einem in Luft schaltenden Leistungsschalter angeordnet ist. Dazu wird die Löschkammer auf der Seite des feststehenden Kontaktes mittels eines hakenartigen Fortsatzes in eine Nut eingeführt und auf der Seite des beweglichen Schaltkontaktes mit Hilfe von Schrauben fixiert. Der Löschkammerdeckel ist aber auch hier mit vier Schrauben am Gehäuse der Löschkammer befestigt. Der hakenartige Fortsatz dient bei diesem Schalter zur Befestigung der gesamten Löschkammer und darüber hinaus vor allem der Abdichtung gegen austretende ionisierte Lichtbogengase.

    [0005] In der DE-Offenlegungsschrift 35 41 514 ist eine Lichtbogenlöschkammer mit einem Aufsatz zur weiteren Abkühlung der austretenden Gase beschrieben. Dieser Aufsatz ist mit insgesamt vier Schrauben an der Lichtbogenlöschkammer befestigt. Diese Schrauben treten durch Bohrungen in der Wandung des Gehäusekörpers der Lichtbogenlöschkammer hindurch, in seitlich offene Taschen, die entsprechend den Abmessungen von darin eingelegten Muttern bemessen sind, in welche die Schrauben mit ihrem Gewinde eingreifen können. Diese Ausführung erfordert nicht nur vier Befestigungsschrauben, sondern auch einen hohen konstruktiven und fertigungsmäßigen Aufwand, beispielsweise für die seitlich offenen Taschen zur Aufnahme der Muttern.

    [0006] Die EP-Patentanmeldung 0 225 207 beschreibt eine Lichtbogenlöschkammer, bei der die Lichtbogenlöschbleche zwischen zwei mit Rippen und Nuten versehenen Seitenwänden gehalten werden, die angeformte Halbabdeckungen der Löschkammer mit einer isolierenden Halterung aufweisen. Mittels dieser werden die Abdeckungshälften mit Hilfe von Schrauben an einem Bügel befestigt, der seinerseits zur Befestigung am Schaltergehäuse dient, was mit Hilfe von Befestigungsschrauben erfolgt. Abgesehen von der Vielzahl der Einzelteile der Löschkammer an sich, sind zur Befestigung der Löschkammer am Schalter eine Vielzahl von Befestigungselementen notwendig, und zwar pro Schalterpol vier Schrauben einschließlich Unterlegscheiben zur Befestigung der Abdeckungshälften an den zwei Befestigungsbügeln, diese beiden Befestigungsbügel selbst und zwei Schrauben mit Muttern zur Fixierung der Befestigungsbügel am Gehäuse des Schalters.

    [0007] Bei anderen bekannten Schaltern, zum Beispiel nach der DE 44 10 108 A1 nächstliegenden Stand der Technik werden die Löschkammerdeckel mit vier Schrauben am Löschkammergehäuse befestigt. Der Löschkammerdeckel überdeckt dabei einen Fortsatz des Löschkammergehäuses, in dem eine einzige Befestigungsschraube unverlierbar untergebracht ist, mit der die komplette Lichtbögenlöschkammer am Leistungsschalter befestigt wird. Im Löschkammerdeckel ist eine Einstecköffnung für einen Schraubendreher angeordnet. Auch hier ist die Anzahl der zur Befestigung des Löschkammerdeckels an der Löschkammer sowie zur Befestigung der Löschkammer am Gehäuse des Schalters benötigten Befestigungselemente verhältnismäßig groß.

    [0008] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Lichtbogenlöschkammer so auszugestalten, daß sie mit einfachen Mitteln und einer geringen Anzahl von Verbindungselementen aus ihren Einzelteilen so zusammengefügt werden kann, daß die Forderungen an die Verbindung ihrer Einzelteile untereinander, insbesondere die Abdichtung der technisch erforderlichen Spalte und Fugen gegen den Durchtritt von ionisierten Schaltgasen und die Verhinderung elektrischer Überschläge durch eventuell dennoch austretende Gase, erfüllt werden.

    [0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Befestigung des Löschkammerdeckels auf dem Löschkammergehäuse formschlüssige Elemente in Form von wenigstens einem horizontalen nasenartigen Vorsprung am oberen Rand wenigstens einer der Wände des Löschkammergehäuses vorgesehen sind und der Löschkammerdeckel zum Umfassen dieses nasenartigen Vorsprunges wenigstens einen klauenartigen Fortsatz aufweist sowie eine Bohrung zum Einführen einer Befestigungsschraube.

    [0010] Die Fixierung des Löschkammerdeckels auf dem Löschkammergehäuse erfolgt mit Hilfe nur einer Befestigungsschraube, die durch eine Bohrung im Löschkammerdeckel und die Bohrung im hohlen Fortsatz des Löschkammergehäuses hindurchgeführt und in ein, im Leistungsschalter vorgesehenes, entsprechendes Gewinde eingeschraubt wird.

    [0011] Bei einem aufsetzbaren Löschkammerdeckel ist der horizontale nasenartige Vorsprung am oberen Rand der dem Fortsatz, in dem sich die Bohrung zur Aufnahme der Befestigungsschraube befindet, gegenüberliegenden vorderen Seite der Löschkammer angeordnet, und der klauenartige Fortsatz am Löschkammerdeckel ist so positioniert, daß er beim Aufsetzen des Löschkammerdeckels auf das Löschkammergehäuse den nasenartigen Vorsprung umfaßt. Bei dieser Ausführungsform der Löschkammer erweist es sich als besonders vorteilhaft, daß das Gehäuse der Löschkammer und der Löschkammerdeckel mit nur einer einzigen Schraube gemeinsam am Leistungsschalter befestigt werden.

    [0012] Bei einem aufschiebbaren Löschkammerdeckel ist je ein horizontaler Vorsprung am oberen Rand jeder an die Seite, an der das Löschkammergehäuse am Leistungsschalter befestigbar ist, angrenzenden Seitenwand angeordnet und die klauenartigen Fortsätze sind am Löschkammerdeckel so positioniert, daß sie beim Aufschieben des Löschkammerdeckels auf das Löschkammergehäuse die nasenartigen Vorsprünge umfassen. Am oberen Rand der dem Fortsatz, in dem sich die Bohrung zur Aufnahme der Befestigungsschraube befindet, gegenüberliegenden vorderen Seite der Löschkammer, ist zur Begrenzung des Aufschiebweges des Löschkammerdeckels ein nach oben gerichteter Vorsprung angebracht, und im Löschkammerdeckel ist eine Anschlagbohrung derart angeordnet, daß der Kopf der Befestigungsschraube zur horizontalen Arretierung des Löschkammerdeckels einen Anschlag für die Wandung dieser Anschlagbohrung bildet.

    [0013] Auf diese Weise wird eine gleitende Führung des Löschkammerdeckels gebildet, durch die der Löschkammerdeckel bei auftretendem Gasdruck durch Lichtbogengase fest am Löschkammergehäues gehalten wird und gleichzeitig eine Abdichtung der Fuge zwischen der Löschkammer und dem Löschkammerdeckel gegen den Durchtritt von Lichtbogengasen erreicht wird. Der Kopf der Befestigungsschraube dient zur horizontalen Arretierung des Löschkammerdeckels, durch Anliegen an der Wandung einer Anschlagbohrung im Löschkammerdeckel. Es kann hierzu aber auch ein zusätzliches winkelförmiges Element verwendet werden, das in Form einer Unterlegscheibe von der Befestigungsschraube gehalten wird und statt des Schraubenkopfes einen Anschlag für die Wandung der Anschlagbohrung im Löschkammerdeckel bildet.

    [0014] Im Löschkammerdeckel ist vorteilhaft axial zur Anschlagbohrung eine Durchtrittsbohrung zum Einführen eines Werkzeugs zum Manipulieren der Befestigungsschraube, vorgesehen.

    [0015] Weiterhin ist zweckmäßig im Löschkammerdeckel zum Einbringen der Befestigungsschraube neben der Durchtrittsbohrung eine Einführungsöffnung angeordnet.

    [0016] Die Anschlagbohrung im Löschkammerdeckel kann aber auch als Durchgangsbohrung mit gleichbleibendem Durchmesser ausgeführt sein.

    [0017] Die vorgeschlagenen Ausgestaltungen der Befestigung des Löschkammerdeckels erlauben es, nicht nur die Anzahl der insgesamt benötigten Verbindungs- und Befestigungselemente zum Zusammenbau der Löschkammer (zur Verbindung des Löschkammerdeckels mit dem Löschkammergehäuse) gering zu halten, indem die zur Befestigung der kompletten Löschkammer vorgesehene Schraube gleichzeitig zur Verbindung des Löschkammerdeckels mit dem Löschkammergehäuse mitbenutzt wird, sondern sie gewährleistet auch die Erfüllung der Forderungen bezüglich der Abdichtung der technisch erforderlichen Spalte und Fugen gegen den Durchtritt von ionisierten Lichtbogengasen, indem Formschlußelemente, die den Löschkammerdeckel beim Schalten gegen den Gasdruck abstützen,einem Durchtritt dieser Gase entgegenwirken. Diese Ausführung gestattet sowohl eine einfachere Handhabung, als auch eine bessere Abdichtung an der Verbindungsstelle.

    [0018] Die Erfindung wird im folgenden anhand von zwei in den Figuren dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispielen näher erläutert.

    [0019] Die Fig.1 zeigt schematisch einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Löschkammer, gemäß einer ersten Variante.

    [0020] Die Fig.2 zeigt schematisch einen Schnitt entlang der Linie A-B in Fig.3 durch eine erfindungsgemäße Löschkammer, gemäß einer zweiten Variante.

    [0021] Die Fig.3 zeigt eine Ansicht der Löschkammer nach Fig.2 von der Seite, an der sie am Leistungsschalter befestigt ist.

    [0022] Das in der Fig.1 beispielsweise dargestellte Löschkammergehäuse 1 weist an der Seite 2, auf der es am Leistungsschalter befestigt wird, einen hohlen Fortsatz 3 auf, in dem sich eine Bohrung 4 für die Aufnahme der Befestigungsschraube 5 befindet. Auf der gegenüberliegenden vorderen Seite 6 ist am oberen Rand 7 des Löschkammergehäuses 1 ein horizontaler nasenartiger Vorsprung 8 derart angeordnet, daß ein klauenartiger Fortsatz 9 des Löschkammerdeckels 10 diesen umfaßt, wenn der Löschkammerdeckel 10 auf das Löschkammergehäuse 1 aufgesetzt und entlang dem Rand 7 verschoben wird. Die Fixierung des Löschkammerdeckels 10 auf dem Löschkammergehäuse 1 in der nach rechts verschobenen Stellung erfolgt mit Hilfe nur einer einzigen Befestigungsschraube 5, die durch eine entsprechende Bohrung 11 im Löschkammerdeckel 10 und die Bohrung 4 im Löschkammergehäuse 1 hindurchgeführt und in ein nicht dargestelltes, entsprechend im Leistungsschalter vorgesehenes Gewinde eingeschraubt wird.

    [0023] In einer in der Fig.2 beispielsweise dargestellten Variante weist das Löschkammergehäuse 1 ebenfalls an der Seite 2, auf der es am Leistungsschalter befestigt wird, einen hohlen Fortsatz 3 auf, in dem sich eine Bohrung 4 für die Aufnahme der Befestigungsschraube 5 befindet. Es sind aber an den an diese Wand 2 der Löschkammer 1 angrenzenden Seitenwänden 12, 13 am oberen Rand 7 des Löschkammergehäuses 1 horizontale nasenartige Vorsprünge 14,15 derart angeordnet, daß sie mit klauenartigen Fortsätzen 16, 17 des Löschkammerdeckels 10, zusammenwirken. Diese Fortsätze 16, 17 umfassen die nasenartigen Vorsprünge, wenn der Löschkammerdeckel von der Seite 2 der Befestigung am Leistungsschalter her, auf das Löschkammergehäuse 1 aufgeschoben wird. Es wird eine gleitende Führung gebildet derart, daß der Löschkammerdeckel 10 bei auftretendem Gasdruck durch Lichtbogengase fest am Löschkammergehäues 1 gehalten wird und gleichzeitig eine Abdichtung der Fuge zwischen dem Löschkammergehäuse 1 und dem Löschkammerdeckel 10 gegen den Durchtritt von Lichtbogengasen erreicht wird. Ein nach oben gerichteter Anschlag 18 am oberen Rand 7 der vorderen Seite 6 der Löschkammer 1 bildet eine Begrenzung des Aufschiebewegs und dient gleichzeitig der besseren Abdichtung der Fuge zwischen dem Löschkammergehäuse 1 und dem Löschkammerdeckel 10 gegen den Durchtritt von Lichtbogengasen. Die Fixierung des Löschkammerdeckels 10 auf dem Löschkammergehäuse 1 erfolgt mit Hilfe nur einer Befestigungsschraube 5, die durch die Bohrung 4 im Löschkammergehäuse 1 hindurchgeführt und in ein entsprechend im Leistungsschalter vorgesehenes, nicht dargestelltes, Gewinde, eingeschraubt wird. Der Kopf 20 dieser Befestigungsschraube 5 dient in einer Anschlagbohrung 22 zur horizontalen Arretierung des Löschkammerdeckels 10. Hierzu ist ein zusätzliches winkelförmiges Element 19 vorgesehen, das in Form einer Unterlegscheibe von der Befestigungsschraube 5 gehalten wird und statt des Schraubenkopfes 20 einen Anschlag für die Wandung 21a in der Anschlagbohrung 22 im hohlen Fortsatz 3 des Löschkammerdeckels bildet. Soll der Schraubenkopf 20 selbst den Anschlag bilden, so erhält das Löschkammergehäuse 1 eine Wandung 21, die in der Figur 2 strichpunktiert angedeutet ist.

    [0024] Im Löschkammerdeckel 10 ist axial zur Anschlagbohrung, zur Einführung eines Werkzeugs zum Manipulieren der Befestigungsschraube, eine Durchtrittsbohrung 23 vorgesehen.

    [0025] Die Vorteile der erfindungsgemäßen Ausgestaltungen der Befestigung des Löschkammerdeckels bestehen nicht nur in der geringen Anzahl der insgesamt benötigten Verbindungs- und Befestigungselemente zum Zusammenbau der Löschkammer (zur Verbindung des Löschkammerdeckels mit dem Löschkammergehäuse), indem die zur Befestigung der kompletten Löschkammer vorgesehene Schraube gleichzeitig zur Verbindung des Löschkammerdeckels mit dem Löschkammergehäuse mitbenutzt wird, sondern auch in der Erfüllung der Forderungen bezüglich der Abdichtung der technisch erforderlichen Spalte und Fugen gegen den Durchtritt von ionisierten Lichtbogengasen, indem Formschlußelemente den Löschkammerdeckel beim Schalten gegen den Gasdruck abstützen und einem Durchtritt dieser Gase entgegenwirken.


    Ansprüche

    1. Lichtbogenlöschkammer für Niederspannungs-Leistungsschalter, die aus einem Löschkammergehäuse (1) und einem Löschkammerdeckel (10) besteht,der mit Hilfe von Befestigungselementen an dem Löschkammergehäuse befestigt ist, wobei das Löschkammergehäuse (1) an der Seite (2), auf der es am Leistungsschalter befestigbar ist, einen Fortsatz (3) aufweist, in dem sich eine Bohrung (4) zur Aufnahme einer Befestigungsschraube (5) befindet,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß zur Befestigung des Löschkammerdeckels (10) auf dem Löschkammergehäuse (1) formschlüssige Elemente in Form von wenigstens einem horizontalen nasenartigen Vorsprung (8;14;15) am oberen Rand wenigstens einer der Wände (6;12;13) des Löschkammergehäuses (1) vorgesehen sind und der Löschkammerdeckel (10) zum Umfassen dieses nasenartigen Vorsprunges (8;14;15) wenigstens einen klauenartigen Fortsatz ((9;16;17) aufweist, sowie eine Bohrung (11) zum Einführen einer Befestigungsschraube (5).
     
    2. Lichtbogenlöschkammer nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der horizontale nasenartige Vorsprung (8) am oberen Rand der dem Fortsatz (3) gegenüberliegenden vorderen Seite (6) der Löschkammer (1) angeordnet ist und der klauenartige Fortsatz (9) am Löschkammerdeckel (10) so positioniert ist, daß er beim Aufsetzen des Löschkammerdeckels (10) auf das Löschkammergehäuse (1) den nasenartigen Vorsprung (8) umfaßt.
     
    3. Lichtbogenlöschkammer nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß je ein horizontaler Vorsprung (14;15) am oberen Rand jeder an die Seite (2), an der das Löschkammergehäuse am Leistungsschalter befestigbar ist, angrenzenden Seitenwand (12;13) angeordnet ist und die klauenartigen Fortsätze (16;17) am Löschkammerdeckel (10) so positioniert sind, daß sie beim Aufschieben des Löschkammerdeckels (10) auf das Löschkammergehäuse (1) die nasenatigen Vorsprünge (14;15) umfassen und daß ein nach oben gerichteter Vorsprung (18) am oberen Rand (7) der vorderen Seite zur Begrenzung des Aufschiebweges des Löschkammerdeckels angebracht ist, sowie daß im Löschkammerdeckel (10) eine Anschlagbohrung (22) derart angeordnet ist, daß der Kopf (20) der Befestigungsschraube (5) zur horizontalen Arretierung des Löschkammerdeckels (10) einen Anschlag für die Wandung (21) dieser Anschlagbohrung bildet.
     
    4. Lichtbogenlöschkammer nach Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß im Löschkammerdeckel (10) axial zur Anschlagbohrung (22), zur Einführung eines Werkzeugs zum Manipulieren der Befestigungsschraube, eine Durchtrittsbohrung (23)vorgesehen ist.
     
    5. Lichtbogenlöschkammer nach Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß im Löschkammerdeckel (10) zum Einbringen der Befestigungsschraube (5) neben der Durchtrittsbohrung (23) eine Einführungsöffnung vorhanden ist.
     
    6. Lichtbogenlöschkammer nach Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Anschlagbohrung (22) im Löschkammerdeckel (10) als Durchgangsbohrung mit gleichbleibendem Durchmesser vorgesehen ist.
     


    Claims

    1. Arc splitter chamber for low-voltage circuit breakers, which comprises a splitter chamber housing (1) and a splitter chamber cover (10), which is fixed to the splitter chamber housing with the aid of fixing elements, the splitter chamber housing (1) having, on the side (2) on which it can be fixed to the circuit breaker, an extension (3) in which there is a hole (4) to accommodate a fixing screw (5), characterized in that in order to fix the splitter chamber cover (10) to the splitter chamber housing (1), form-fitting elements are provided in the form of at least one horizontal nose-like projection (8; 14; 15) at the upper edge of at least one of the walls (6; 12; 13) of the splitter chamber housing (1), and, in order to engage around this nose-like projection (8; 14; 15), the splitter chamber cover (10) has at least one claw-like extension (9; 16; 17), and also a hole (11) for the insertion of a fixing screw (5).
     
    2. Arc splitter chamber according to Claim 1, characterized in that the horizontal nose-like projection (8) is arranged at the upper edge of the front side (6) of the splitter chamber (1), opposite the extension (3), and the claw-like extension (9) on the splitter chamber cover (10) is positioned in such a way that it engages around the nose-like projection (8) when the splitter chamber cover (10) is placed on the splitter chamber housing (1).
     
    3. Arc splitter chamber according to Claim 1, characterized in that in each case a horizontal projection (14; 15) is arranged at the upper edge of each side wall (12; 13) which adjoins the side (2) at which the splitter chamber housing can be fixed to the circuit breaker, and the claw-like extensions (16; 17) on the splitter chamber cover (10) are positioned in such a way that when the splitter chamber cover (10) is pushed onto the splitter chamber housing (1), they engage around the nose-like projections (14; 15), and in that an upwardly directed projection (18) is fitted to the upper edge (7) of the front side in order to limit the displacement travel of the splitter chamber cover, and also in that a stop bore (22) is arranged in the splitter chamber cover (10) in such a way that the head (20) of the fixing screw (5) for the horizontal locking of the splitter chamber cover (10) forms a stop for the wall (21) of this stop bore.
     
    4. Arc splitter chamber according to Claim 2, characterized in that a passage hole (23) is provided in the splitter chamber cover (10), axially with respect to the stop bore (22), for the insertion of a tool for manipulating the fixing screw.
     
    5. Arc splitter chamber according to Claim 2, characterized in that there is an insertion opening besides the passage hole (23) in the splitter chamber cover (10), for the introduction of the fixing screw (5).
     
    6. Arc splitter chamber according to Claim 2, characterized in that the stop bore (22) in the splitter chamber cover (10) is provided as a through hole with a constant diameter.
     


    Revendications

    1. Chambre d'extinction d'arc pour sectionneurs de puissance basse tension, qui est constituée d'un boîtier (1) de chambre d'extinction et d'un couvercle (10) de chambre d'extinction qui est fixé sur le boîtier de chambre d'extinction à l'aide d'éléments de fixation, le boîtier (1) de chambre d'extinction comportant, sur le côté (2) sur lequel il peut être fixé sur le sectionneur de puissance, un prolongement (3) dans lequel se trouve un perçage (4) destiné à recevoir une vis (5) de fixation,
    caractérisée en ce qu'il est prévu, pour la fixation du couvercle (10) de chambre d'extinction sur le boîtier (1) de chambre d'extinction, des éléments à engagement positif sous la forme d'au moins une saillie (8 ; 14 ; 15) horizontale du genre bec sur le bord supérieur d'au moins une des parois (6 ; 12 ; 13) du boîtier (1) de chambre d'extinction, et le couvercle (10) de chambre d'extinction comporte au moins un prolongement (9 ; 16 ; 17) du genre griffe pour s'engager autour de cette saillie (8 ; 14 ; 15) du genre bec, ainsi qu'un perçage (11) pour l'introduction d'une vis (5) de fixation.
     
    2. Chambre d'extinction d'arc suivant la revendication 1,
    caractérisée en ce que la saillie (8) horizontale du genre bec est disposée sur le bord supérieur du côté (6) avant le boîtier (1) de chambre d'extinction qui est opposé au prolongement (3), et le prolongement (9) du genre griffe sur le couvercle (10) de chambre d'extinction est positionné de telle sorte que, lorsque le couvercle (10) de chambre d'extinction est posé sur le boîtier (1) de chambre d'extinction, il s'engage autour de la saillie (8) du genre bec.
     
    3. Chambre d'extinction d'arc suivant la revendication 1, caractérisée en ce qu'une saillie (14 ; 15) horizontale respective est disposée sur le bord supérieur de chaque paroi (12 ; 13) latérale limitrophe du côté (2) sur lequel le boîtier de chambre d'extinction peut être fixé sur le sectionneur de puissance, et les prolongements (16 ; 17) du genre griffes sur le couvercle (10) de chambre d'extinction sont positionnés de telle sorte que, lorsque le couvercle (10) de chambre d'extinction est enfoncé sur le boîtier (1) de chambre d'extinction, ils s'engagent autour des saillies (14 ; 15) du genre bec, et en ce qu'une saillie (18) dirigée vers le haut est placée sur le bord (7) supérieur du côté avant pour limiter la course d'enfoncement du couvercle de chambre d'extinction, et en ce qu'un perçage (22) de butée est disposé dans le couvercle (10) de chambre d'extinction de telle sorte que la tête (20) de la vis (5) de fixation forme, afin d'immobiliser horizontalement le couvercle (10) de chambre d'extinction, une butée pour la paroi (21) de ce perçage de butée.
     
    4. Chambre d'extinction d'arc suivant la revendication 2, caractérisée en ce qu'il est prévu dans le couvercle (10) de chambre d'extinction, menant axialement au perçage (22) de butée, un perçage (23) traversant destiné à introduire un outil pour manipuler la vis de fixation.
     
    5. Chambre d'extinction d'arc suivant la revendication 2, caractérisée en ce qu'une ouverture d'introduction est présente en plus du perçage (23) traversant dans le couvercle (10) de chambre d'extinction pour introduire la vis (5) de fixation.
     
    6. Chambre d'extinction d'arc suivant la revendication 2, caractérisée en ce que le perçage (22) de butée dans le couvercle (10) de chambre d'extinction est prévu sous forme de perçage traversant de diamètre constant.
     




    Zeichnung