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EP 0 913 646 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.12.2001 Patentblatt 2001/51 |
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Anmeldetag: 28.10.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F24C 15/00 |
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Herd mit gekühlter Beleuchtungseinrichtung
Cooking oven with cooled lighting device
Cuisinière à dispositif d'éclairage refroidi
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR IT NL SE |
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Priorität: |
30.10.1997 DE 19748002
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.05.1999 Patentblatt 1999/18 |
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Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81669 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Mallinger, Peter Dipl.-Ing
83301 Traunreut (DE)
- Kellermann, Peter
84489 Burghausen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 454 969
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DE-U- 29 718 343
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gargerät gemäss Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Ein derartiges Gargerät ist bekannt aus der europäischen Patentschrift EP 0 454 969,
wobei zur Abkühlung der Lampenfassung diese speziell im Lampengehäuse angeordnet ist.
Die Lampe ist zumindest weitgehend von einer lichtdurchlässigen Hülse umgeben, wobei
die Lampen- und Hülsenachse zumindest im wesentlichen parallel zur Garraumwand und
senkrecht verlaufen. Das Lampengehäuse ist im unteren und im oberen Bereich mit Lüftungsschlitzen
versehen. Ebenso besitzt die Hülse am Bodenteil als Ausnehmungen ausgeführte Lüftungsschlitze.
Dadurch kann die relativ kühle Luft von unten in den Gehäuseraum des Lampengehäuses
einströmen, die Hülse außen umströmen und innen durchströmen sowie oben wieder austreten.
Auf diese Weise werden die Lampenfassung und die Lampe auf sehr intensive Art umströmt,
womit beim Lampenbetrieb deren Betriebswärme abgeführt wird und die Lampe, insbesondere
deren Lötpunkte, vor Überhitzung geschützt.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, bei einem Gargerät nach dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1 mit einfachen Mitteln eine ausreichende Kühlung der Lampe bereitzustellen.
[0004] Erfindungsgemäß ist dies bei einem Gargerät nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 durch die im Kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 angegebenen Merkmale erreicht.
Dadurch kann die maximal zulässige Temperatur am Lötpunkt des Lampensockels einer
konventionellen Glühlampe von etwa 300° C sicher eingehalten werden Die Verwendung
spezieller und kostenintensiver Hochtemperaturlampen ist dadurch entbehrlich. Außerdem
ist erfindungsgemäß im Unterschied zum Stand der Technik die Einbaulage der Lampe
frei wählbar. Auch auf ein aufwendiges Durchlüften der gesamten Backofenleuchte bzw.
des Lampengehäuses kann, wenn dies günstig ist, verzichtet werden. Spezielle Lüftungsöffnungen
im Lampengehäuse können also entfallen. Es ist ausreichend, wenn die Temperatur der
Lampenfassung bzw. des darin gehalterten Sockels der Lampe durch das Anblasen gesenkt
werden kann. Dazu kann die keramische Lampenfassung entsprechende Lüftungsöffnungen
aufweisen, um die Kühlluft direkt auf das metallische Schraubgewinde im Inneren der
Fassung oder den in die Fassung geschraubten Lampensockel zu leiten. Weiterhin ist
durch die Verwendung der aus der Ausblasöffnung des Kühlgebläses geblasenen Luft sichergestellt,
daß bereits deutlich vorerwärmte und nicht zu kalte Kühlluft zur Kühlung der Lampenfassung
bzw. des Lampensockels verwendet wird. Das Blasen mit zu kalter Luft auf den heißen
Sockel könnte ansonsten zur Beschädigung der Lampe führen.
[0005] Bezüglich der relativen Plazierung der Backofenleuchte zum Gebläseschacht ist man
besonders frei, wenn die Backofenleuchte beabstandet vom Gebläseschacht angeordnet
sein kann, wobei an den Gebläseschacht oder das Kühlgebläse ein Kühlkanal, insbesondere
ein Kühlschlauch, angeschlossen ist, dessen Endabschnitt zum gezielten Anblasen der
Lampenfassung bzw. des Sockels direkt auf diese gerichtet ist.
[0006] Vorteilhafterweise ragt in den Gebläseschacht ein Kanalstutzen zum Abzweigen von
Luft, an den der Kühlkanal bzw. der Kühlschlauch angeschlossen ist. Dadurch ist auf
konstruktiv einfache Weise sichergestellt, daß eine definierte Luftmenge der vom Kühlgebläse
geförderten Kühlluft zum Kühlen der Lampe verwendet wird. Der Kanalstutzen ist dabei
so gestaltet, daß er die Strömung im Gebläseschacht möglichst wenig beeinträchtigt.
Wenn der Kanalstutzen strömungstechnisch in Blasrichtung im ersten Drittel des Gebläseschachtes
angeordnet ist, ist der Luftdruck zur Kühlung ausreichend groß. Dies gilt auch für
vom Gebläseschacht deutlich beabstandet angeordnete Backofenleuchten. Um die Verschmutzung
der Lampe möglichst zu vermeiden, ist der Kanalstutzen seitlich versetzt zu einem
in den Gebläseschacht mündenden Wrasenstrom angeordnet. Um ausreichend Luft zum Kühlen
der Lampe bereitstellen zu können, ist der freie Querschnitt des Luft abzweigenden
Kanalstutzens größer als der des Kühlkanals. Der Querschnitt des Kanalstutzens ist
zugleich nach oben begrenzt, um das Ausblasen der Kühlluft durch den Gebläseschacht
ins Freie nicht zu stark zu behindern.
[0007] Zur Sicherstellung einer gezielten und ausreichenden Kühlung der Lampe ist der freie
Endabschnitt des Kühlkanals im Bereich der Lampenfassung an dem Gargerät befestigt.
Da die relative Lage und Entfernung der Lampenfassung bzw. des Sockels der Lampe von
dem aus dem Kühlkanal austretenden Kühlluftstrom von entscheidender Bedeutung für
den Umfang der Temperaturherabsetzung an dem Lampensockel ist, sind korrespondierende
Halterungselemente am Gargerät und an dem Kühlkanal vorgesehen, wodurch dieser lagemäßig
lediglich an einer definierten Position relativ zur Lampenfassung im Gargerät befestigbar
ist. Zur Vermeidung einer fehlerhaften Positionierung der Ausblasöffnung des Kühlkanals
zur Lampenfassung bei der Montage, ist deren relative Positionierung zueinander durch
definierte Einbaumöglichkeiten fest vorgegeben. Dazu ist insbesondere ein Halterungselement
vorgesehen, daß am Gargerät befestigt ist und an das der Kühlkanal ankuppelbar ist.
Auch durch Erschütterungen des Gerätes, z.B. beim Transport, kann der definierte Abstand
des Kühlkanals von der Lampenfassung nicht verändert werden. Um die Belüftung des
Gehäuses des Gargerätes nicht zu beeinträchtigen, weist das zwischen der Gehäusewandung
und der Wand der Ofenmuffel angeordnete Halterungselement Luftdurchtrittsöffnungen
auf. Dem selben Zweck dient auch, daß das Halterungselement in der Gehäusewandung
zur Befestigung des Halterungselementes vorgesehene Montageöffnungen nach dessen Montage
verschließt.
[0008] Um eine ausreichende Kühlwirkung der Sockeltemperatur bzw. der Lötpunkte der Glühlampe,
beispielsweise auf 270° zu erreichen, wobei die Kühlwirkung des Gargerätes selbst
durch das Abzweigen von Kühlluft für die Lampe nicht unzulässig beeinträchtigt ist,
ist eine Anblasöffnung des Kühlkanals oder des Gebläseschachtes geringfügig von der
Lampenfassung, insbesondere zwischen etwa 1 und 3 cm, beabstandet. Zur Kühlung der
Lampenfassung bzw. des metallischen Schraubgewindes in dieser weist die Fassung zumindest
eine Lüftungsöffnung auf. Kühlungsprobleme sind sicher ausgeschlossen, wenn die Lampenfassung
mindestens zwei einander gegenüberliegenden Lüftungsöffnungen aufweist. Dann spielt
nämlich auch ein um 180° gedrehter Einbau der Lampenfassung keine Rolle mehr.
[0009] Um einen Temperaturschock an der Lampe zu vermeiden, kann der Kühlkanal zur zusätzlichen
Erwärmung der auf die Lampenfassung zu blasenden, bereits vorerwärmten Luft wärmeleitend
an die Ofenmuffel bzw. deren Isolation oder andere erwärmte Teile des Gargerätes gekoppelt
sein.
[0010] Nachfolgend ist anhand schematischer Darstellungen ein erfindungsgemäßes Gargerät
beschrieben.
[0011] Es zeigen:
- Fig. 1
- in einer Frontansicht einen Backofen,
- Fig. 2
- in einer Draufsicht in vergrößertem Maßstab stark schematisiert und vereinfacht wesentliche
Komponenten des Backofens und
- Fig. 3
- ausschnittsweise, in einer perspektivischen Darstellung in vergrößertem Maßstab Details
der Lampenkühlung.
[0012] Fig. 1 zeigt in einer schematischen Darstellung die Frontseite eines erfindungsgemäßen
Selbstreinigungs-Backofens. In einem an sich bekannten Backofengehäuse 1 ist eine
nicht gezeigte beheizbare und für den Pyrolysebetrieb geeignete Backofenmuffel angeordnet,
die einen Garraum begrenzt. Dieser Garraum ist frontseitig zugänglich und verschließbar
durch eine Backofentür 2 mit einem durchsichtigen Fenster 3. Oberhalb der Backofentür
2 befindet sich eine Lüfterleiste 4 mit Lüftungslamellen 5. Hinter der Lüfterleiste
4 ist im Backofengehäuse 1 die nachstehend beschriebene und dargestellte Lüftungseinrichtung
oberhalb der Backofenmuffel angeordnet. Oberhalb der Lüfterleiste 4 befindet sich
das Schalt- und Bedientableau 6 des Backofens mit schematisch dargestellten Bedien-
und Anzeigeelementen (Fig. 1).
[0013] Ein sich in Strömungsrichtung trichterförmig erweiternder flacher Gebläseschacht
9 ist auf einer Isolation 11 angeordnet, mit der die Backofenmuffel im wesentlichen
allseitig umkleidet ist. Dem offenen Eingang des Gebläseschachtes 9 ist ein Querstromgebläse
13 zugeordnet, das zur Kühlung des Selbstreinigungs-Backofens Luft von außerhalb des
Backofengehäuses 1 durch in diesem vorgesehene Lüftungsöffnungen 15 ansaugt. Diese
sind dabei in an sich bekannter Weise derart angeordnet, daß die in das und durch
das Backofengehäuse 1 strömende kühle Luft an zu kühlenden, erwärmten Komponenten
des Backofens vorbeistreicht, um schließlich von dem Querstromgebläse 13 in den Gebläseschacht
9 gedrückt zu werden. Die dabei deutlich erwärmte Kühlluft strömt aus einer Luftaustrittsöffnung
17 des offenen Gebläseschachtes 9 aus der Lüfterleiste 4 aus dem Backofen ins Freie.
Zusätzlich weist die Backofenmuffel in an sich bekannter Weise im Deckenbereich eine
Wrasenöffnung auf, die über einen schlauchförmigen Wrasenkanal 19 mit einer Wrasenzufuhröffnung
21 des Querstromgebläses 13 verbunden ist. Dadurch ist es möglich, daß bei Bedarf
der in der Backofenmuffel entstehende Wrasen aus diesem gezogen und mit der erwärmten
Kühlluft vermischt aus dem Backofen geblasen wird.
[0014] Strömungstechnisch im vorderen Viertel des Gebläseschachtes 9 nahe dem Querstromgebläse
13 ist seitlich deutlich versetzt zur Wrasenzufuhröffnung 21 im Boden des Gebläseschachtes
9 ein Kanalstutzen 23 angeordnet. Dieser ragt als Hutze ausgebildet in den Gebläseschacht
9 und weist dabei eine im wesentlichen senkrecht zum Boden des Gebläseschachtes 9
orientierte Lufteintrittsöffnung 24 auf. In diese wird ein Teil der durch den Gebläseschacht
9 ausgeblasenen Kühlluft gedrückt und strömt durch eine im freien Querschnitt reduzierte
bodenseitige Öffnung in einen an dem Kanalstutzen 23 angeschlossenen Kühlschlauch
25 aus temperaturbeständigem Silikon. Der Kühlschlauch 25 erstreckt sich unterhalb
des Gebläseschachtes 9, auf der Isolation 11 des Backofens aufliegend, zu einem Seitenbereich
des Backofengehäuses 1. Dort ist der Kühlschlauch 25 an ein Kunststoff-Halterungselement
27 gesteckt (Fig. 2, 3). In unmittelbarer Nähe ist auch eine Leuchte 28 in an sich
bekannter Weise in einer Öffnung der Seitenwand der Backofenmuffel zu deren Ausleuchtung
angeordnet. In einem aus der Seitenwand ragenden Leuchtengehäuse 29 ist eine keramische
Lampenfassung 31 gehaltert. In deren Inneren ist in an sich bekannter Weise ein metallisches
Schraubgewinde für den Schraubsockel der Glühlampe angeordnet (nicht gezeigt). Über
bekannte Anschlußstifte 33 der Lampenfassung 31 ist die Lampe elektrisch speisbar
(Fig. 2, 3).
[0015] Wie mit den verschiedenen Pfeilen in Fig. 2 verdeutlicht ist, saugt das Querstromgebläse
13 Kühlluft in das Backofengehäuse 1 und drückt es in den Gebläseschacht 9. Ein Teil
der erwärmten Kühlluft wird durch den in den Gebläseschacht 9 ragenden Kanalstutzen
23 abgezweigt und durch den Kühlschlauch 25 direkt auf die Lampenfassung 31 geblasen.
Die auf die Lampenfassung 31 treffende Kühlluft hat dabei eine Temperatur von mehr
als etwa 100°C.
[0016] In Figur 3 ist in vergrößertem Maßstab die in einer Seitenwand der Backofenmuffel
gehalterte Leuchte 28 dargestellt. Die Lampenfassung 31 weist zwei einander gegenüberliegend
angeordnete Lüftungsöffnungen auf, wodurch die Kühlluft direkt ins Innere der Lampenfassung
31 geblasen werden kann. Dies führt zu einer deutlichen Verringerung der Lampensockeltemperatur
bzw. der Temperatur des Metallgewindes der Lampenfassung 31 und deren Lötpunkten (nicht
gezeigt). Die von der Kühlluft zurückzulegende freie Wegstrecke zwischen dem Halterungselement
27 bzw. dem Kühlschlauch 25 und der Fassungsöffnung beträgt etwa 15 mm. Mit zwei Montagehaken
37 ist das Halterungselement 27 in die entsprechende Seitenwand des Backofengehäuses
1 eingehängt. Dabei verschließt ein Elementenkörper 39 des Halterungselementes 27
die dafür in der Seitenwand des Backofengehäuses 1 vorgesehenen Montageöffnungen 40.
Da zum besseren Einblasen der Kühlluft das Halterungselement 27 schräg zur Vertikalen
geneigt zwischen der Isolation 11 und dem Backofengehäuse 1 angeordnet ist, und dadurch
die Luftströmung zur Kühlung des Backofengehäuses 1 in diesem Bereich beeinträchtigen
kann, sind in dem Elementenkörper 39 zahlreiche Luftdurchtrittsöffnungen 41 vorgesehen.
Der Kühlschlauch 25 (in Fig. 3 nicht dargestellt) ist auf einfache Weise auf einen
Schlauchanschlußstutzen 43 des Halterungselementes 27 steckbar. In dessen Verlängerung
durchzieht ein Luftleitkanal den Elementenkörper 39, so daß die Kühlluft an der dem
Stutzen 43 gegenüberliegenden Seite des Elementen körpers 39 aus diesem auf die Fassungsöffnung
(nicht gezeigt) geblasen wird.
1. Gargerät (1), insbesondere mit Mitteln zur pyrolytischen Reinigung, mit einer Ofenmuffel,
in deren Wand zur Ausleuchtung eine Backofenleuchte (28) mit einer Lampenfassung (31)
und einer darin gehaltenen Lampe mit einem Sockel angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gargerät (1), mit einem oberhalb der Ofenmuffel zwischen einer Ausblasöffnung
eines Kühlgebläses (13) und einer ins Freie mündenden Luftaustrittsöffnung angeordneten
Gebläseschacht versehen ist, und ein Teil der aus der Ausblasöffnung des Kühlgebläses
(13) geblasenen Luft auf die Lampenfassung (31) bzw. den Sockel zu deren Kühlung gerichtet
ist.
2. Gargerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Backofenleuchte (28) beabstandet vom Gebläseschacht (9) angeordnet ist, und daß
an den Gebläseschacht (9) oder das Kühlgebläse (13) ein Kühlkanal, insbesondere ein
Kühlschlauch (25), angeschlossen ist, dessen Endabschnitt zum gezielten Anblasen auf
die Lampenfassung (31) bzw. den Sockel gerichtet ist.
3. Gargerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Gebläseschacht (9) ein Kanalstutzen (23) zum Abzweigen von Luft ragt, an den
der Kühlkanal (25) angeschlossen ist.
4. Gargerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanalstutzen (23) strömungstechnisch in Blasrichtung im ersten Drittel des Gebläseschachtes
(9) angeordnet ist.
5. Gargerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanalstutzen (23) seitlich versetzt zu einer Wrasenzufuhröffnung (21) des Gebläseschachtes
(9) angeordnet ist.
6. Gargerät nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Querschnitt des Kanalstutzens (23) größer ist als der des Kühlkanals (25).
7. Gargerät nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Endabschnitt des Kühlkanals (25) im Bereich der Lampenfassung (31) an dem
Gargerät befestigt ist.
8. Gargerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß korrespondierende Halterungselemente (37) an dem Gargerät und dem Kühlkanal (25)
vorgesehen sind, wodurch dieser lagemäßig lediglich an einer definierten Position
relativ zur Lampenfassung (31) im Gargerät, insbesondere an dessen Gehäusewand (1),
befestigbar ist.
9. Gargerät nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Position einer Anblasöffnung des Kühlkanals (25) bzw. des Halterungselementes
(27) relativ zur Position der Lampenfassung (31) durch das betriebsgemäße Montieren
des Halterungselementes (27) fest vorgegeben ist.
10. Gargerät nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Halterungselement (27) zwischen der Gehäusewand (1) und der Wand der Ofenmuffel
angeordnet ist und Luftdurchtrittsöffnungen (41) zur Belüftung des Gargerätes aufweist.
11. Gargerät nach einem der Anspruche 2-10, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anblasöffnung des Kühlkanals (25) oder Gebläseschachtes geringfügig von der
Lampenfassung (31) beabstandet ist, insbesondere zwischen etwa 1 und 3 cm.
12. Gargerät nach einem der Ansprüche 2-10, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlkanal (25) zur Erwärmung der auf die Lampenfassung (31) zu blasenden Luft
wärmeleitend an die Ofenmuffel gekoppelt ist.
1. Cooking apparatus (1), especially with means for pyrolytic cleaning, with an oven
chamber in the wall of which there is arranged, for illumination, a baking oven light
(28) with a lamp holder (31) and a lamp, with a socket, held therein, characterised in that the cooking apparatus (1) is provided with a fan shaft arranged above the oven chamber
between an exhaust opening of a cooling fan (13) and an air exit opening which opens
into the free atmosphere, and a part of the air blown out of the exhaust opening of
the cooling fan (13) is directed onto the lamp holder (31) or the socket for cooling
thereof.
2. Cooking apparatus according to claim 1, characterised in that the baking oven light (28) is arranged at a spacing from the fan shaft (9) and that
a cooling channel, especially a cooling hose (25), the end portion of which is oriented
for targeted blowing onto the lamp holder (31) or the socket, is connected with the
fan shaft (9) or the cooling fan (13).
3. Cooking apparatus according to claim 2, characterised in that a channel connecting piece (23), with which the cooling channel (25) is connected,
for branching off of air projects into the fan shaft (9).
4. Cooking apparatus according to claim 3, characterised in that the channel connecting piece (23) is arranged in the first third of the fan shaft
(9) in blowing direction with respect to flow engineering.
5. Cooking apparatus according to claim 3 or 4, characterised in that the channel connecting piece (23) is arranged to be laterally offset with respect
to a vapour feed opening (21) of the fan shaft (9).
6. Cooking apparatus according to one of claims 3 to 5, characterised in that the free cross-section of the channel connecting piece (23) is larger than that of
the cooling channel (25).
7. Cooking apparatus according to one of claims 2 to 6, characterised in that the free end portion of the cooling channel (25) is fastened to the cooking apparatus
in the region of the lamp holder (31).
8. Cooking apparatus according to claim 7, characterised in that corresponding retaining elements (37) are provided at the cooking apparatus and the
cooling channel (25), whereby this is fastenable in terms of position merely at a
defined position relative to the lamp holder (31) in the cooking apparatus, especially
at the housing wall (1) thereof.
9. Cooking apparatus according to claim 7 or 8, characterised in that the position of a discharge opening of the cooling channel (25) or of the retaining
element (27) relative to the position of the lamp holder (31) is fixedly predetermined
by the mounting, in accordance with operation, of the retaining element (27).
10. Cooking apparatus according to one of claims 8 and 9, characterised in that the retaining element (27) is arranged between the housing wall (1) and the wall
of the oven chamber and has air passage openings (41) for aeration of the cooking
apparatus.
11. Cooking apparatus according to one of claims 2 to 10, characterised in that a discharge opening of the cooling channel (25) or fan shaft is spaced slightly from
the lamp holder (31), particularly between about 1 and 3 centimetres.
12. Cooking apparatus according to one of claims 2 to 10, characterised in that the cooling channel (25) is thermally conductively coupled to the oven chamber for
heating up the air to be blown onto the lamp holder (31).
1. Appareil de cuisson (1), en particulier équipé de moyens de nettoyage pyrolytique,
présentant une chambre de cuisson dans la paroi de laquelle est aménagé, pour l'éclairer,
un dispositif d'éclairage de four (28) comprenant une douille de lampe (31) dans laquelle
se trouve fixée une lampe présentant un culot, caractérisé en ce que ledit appareil de cuisson (1) est pourvu d'un canal d'air aménagé au dessus de la
chambre de cuisson du four entre une bouche de sortie d'air chassé par un ventilateur
de refroidissement (13) et un orifice de sortie d'air débouchant à l'air libre, et
en ce qu'une partie de l'air chassé par la bouche de sortie d'air du ventilateur de refroidissement
(13) est dirigée sur la douille de la lampe (31) resp. sur le culot de celle-ci pour
les refroidir.
2. Appareil de cuisson selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'éclairage du four (28) est positionné à une certaine distance du
canal d'air (9) et qu'à ce canal d'air (9) ou au ventilateur de refroidissement (13)
est raccordé un canal de refroidissement, en particulier un tuyau de refroidissement
(25) dont l'extrémité est dirigée sur la douille (31) resp. le culot de la lampe pour
souffler de l'air ciblé sur ces éléments.
3. Appareil de cuisson selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une tubulure (23) de dérivation d'air s'ouvrant dans le canal d'air (9) est raccordée
au canal de refroidissement (25).
4. Appareil de cuisson selon la revendication 3, caractérisé en ce que, eu égard à la technique de la circulation des courants, la tubulure (23) est placée
dans le premier tiers du canal d'air (9) en direction du courant d'air.
5. Appareil de cuisson selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que la tubulure (23) est décalée latéralement par rapport à un orifice d'admission de
vapeurs (21) du canal d'air (9).
6. Appareil de cuisson selon l'une des revendications de 3 à 5, caractérisé en ce que la section transversale libre de la tubulure (23) est supérieure à celle du canal
de refroidissement (25).
7. Appareil de cuisson selon l'une des revendications de 2 à 6, caractérisé en ce que l'extrémité libre du canal de refroidissement (25) est fixée à l'appareil de cuisson
à proximité de la douille de la lampe (31).
8. Appareil de cuisson selon la revendication 7, caractérisé en ce que des éléments de fixation correspondants (37) sont prévus à l'appareil de cuisson
et au canal de refroidissement (25) qui, du fait de son emplacement, ne peut être
fixé à l'appareil de cuisson, en particulier à la paroi de son habillage (1), que
dans une position précise par rapport à la douille de la lampe (31).
9. Appareil de cuisson selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que la position d'un orifice de sortie d'air soufflé hors du canal de refroidissement
(25) resp. de l'élément de fixation (27) par rapport à la position de la douille de
la lampe (31) est prédéfinie par le montage de l'élément de fixation (27) réalisé
de manière compatible avec un bon fonctionnement.
10. Appareil de cuisson selon l'une des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que l'élément de fixation (27) est placé entre la paroi de l'habillage (1) et la paroi
de la chambre de cuisson du four et en ce qu'il présente des orifices (41) permettant le passage de l'air pour l'aération de l'appareil
de cuisson.
11. Appareil de cuisson selon l'une des revendications 2 à 10, caractérisé en ce qu'un orifice du canal de refroidissement (25) ou du canal d'air d'où sort l'air soufflé
sur la douille de la lampe (31) est placé à une faible distance de celle-ci, en particulier
comprise entre 1 et 3 cm.
12. Appareil de cuisson selon l'une des revendications 2 à 10, caractérisé en ce que le canal de refroidissement (25) et la chambre de cuisson du four sont couplés afin
de réchauffer l'air qui sera soufflé sur la douille de la lampe (31), ledit accouplement
étant conducteur de chaleur.

