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(11) |
EP 0 913 846 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.2004 Patentblatt 2004/14 |
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Anmeldetag: 30.06.1998 |
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Backofen-Wahlschalter mit Thermostat
Selector switch with thermostat for baking oven
Sélecteur avec thermostat pour four de cuisson
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE DK ES FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
03.11.1997 DE 29719489 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.05.1999 Patentblatt 1999/18 |
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Patentinhaber: DREEFS GmbH Schaltgeräte und Systeme |
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96364 Marktrodach (DE) |
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Erfinder: |
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- Bauer, Wolfgang
96317 Kronach (DE)
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Vertreter: Koch, Günther, Dipl.-Ing. et al |
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Garmischer Strasse 4 80339 München 80339 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 039 006 DE-A- 2 803 768 GB-A- 971 510
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WO-A-90/00822 GB-A- 755 733
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Bei einem Backofen muß einerseits die Heizungsart, z.B. Oberhitze, Unterhitze, Grill,
Auftauen oder pyrolytische Reinigung und andererseits die Temperatur schaltbar sein.
Zu diesem Zweck wird entweder ein Temperatur-Wahlschalter getrennt vom Backofen-Wahlschalter
angeordnet, so daß bei verschiedener Heizungsart die Temperatur jeweils eingestellt
werden kann. Stattdessen ist es auch üblich, den auf einen Thermostaten einwirkenden
Temperaturwähler mit dem Backofen-Wahlschalter zu vereinigen. Die Erfindung bezieht
sich auf einen Backofen-Wahlschalter der zuletzt genannten Gattung. Bei Backöfen,
die mit einem solchen Schalter ausgerüstet sind, bewirkt beispielsweise eine erste
Nockenschaltung ein Einschalten der Backofenbeleuchtung und eine folgende Nockenschaltstellung
ist zum Auftauen mit geringer Wärmeentwicklung bestimmt. Die Weiterschaltung bewirkt
eine Einstellung des Thermostaten, der bei Erreichen der jeweils eingestellten Temperatur
die Heizung abschaltet. Zu diesem Zweck wird von der Nockenwelle die Thermostat-Stellwelle
mitgenommen. Die maximale Temperatur wird gewöhnlich in der 270°-Stellung erreicht.
In einem weiteren Bereich zwischen 270° und beispielsweise 330° sollen wiederum Nockenkontaktschaltungen
vorgenommen werden, wobei die Thermostat-Stellwelle in der maximalen Stellung verbleibt.
In diesem 60°-Bereich können beispielsweise verschiedene Grillstufen zugeschaltet
werden.
[0002] Bei derartigen Nockenschaltern besteht das Problem der Entkupplung zwischen Nockenwelle
und Thermostat-Stellwelle in einer bestimmten Drehstellung, im allgemeinen in der
270°-Winkelstellung. Es ist bekannt, in die Nockenwelle des Backofen-Wahlschalters
eine Schenkelfeder zu montieren, die auf einen Mitnehmer für den Thermostaten einwirkt.
Wenn die Thermostat-Stellwelle nach einer Winkeldrehung von 270° an einem Anschlag
auflief, wurde die in der Nockenwelle montierte Schenkelfeder beim Weiterdrehen des
Backofen-Wahlschalters gespannt. Dies bedingte, daß die Nockenrastung des Backofen-Wahlschalters
härter ausgelegt werden mußte als die Vorspannung der Schenkelfeder, damit nicht durch
diese Schenkelfeder ein ungewolltes Rückdrehen erfolgte. Dadurch wurde die Rastung
des Backofen-Wahlschalters sehr schwergängig.
[0003] Es ist ferner bekannt, auf der Rückseite des Backofen-Wahlschalters eine Blattfeder
zu montieren, die gleichzeitig Aufnahmezapfen für den Thermostaten hat. Auf der hinteren
Stirnseite der Nockenwelle und an einer Mitnahmescheibe für den Thermostaten sind
Rastnocken angebracht, die durch die Blattfeder gegeneinander gepreßt werden.
[0004] Dokument EP 0 039 006 offenbart einen Backofen - Wahlschalter gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfach aufgebauten, leichtgängigen
Backofen-Wahlschalter mit Thermostat zu schaffen.
[0006] Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die im Kennzeichnungsteil des Patentanspruchs
1 angegebenen Merkmale.
[0007] Durch die Erfindung wird erreicht, daß nur noch ein einziges zusätzliches Teil erforderlich
ist, welches auf der Stellwelle des Thermostaten sitzt. Diese Mitnehmerscheibe mit
ihrer radial oder axial auslenkbaren Federzunge kann aus elastischem Kunststoff bestehen
und ist billig herstellbar. Infolge der Entkupplung bei einem vorbestimmten Drehwinkel
kann die Nockenwelle leichtgängig weitergeschaltet werden, weil jede Verbindung mit
der Stellwelle des Thermostaten unterbrochen ist.
[0008] Die erfindungsgemäße Kupplungsanordnung kann unterschiedlich ausgebildet sein, wobei
es erforderlich ist, daß die Kupplung bei einem bestimmten Drehwinkel ausgerückt und
bei demselben Winkel beim Rückdrehen wieder eingerückt wird. Die Kupplung kann mit
radial oder axial ausrückbaren Federgliedern versehen und ausgebildet sein, wie dies
in den Unteransprüchen im einzelnen erläutert ist.
[0009] Nachstehend werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht eines Backofen-Wahlschalters mit Thermostat;
Fig. 2 in größerem Maßstab einen Schnitt nach der Linie II-II im eingekuppelten Zustand;
Fig. 3 einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt im auskuppelten Zustand;
Fig. 4 eine Ansicht einer zweiten Ausführungsform eines Backofen-Wahlschalters mit
Thermostat im eingekuppelten Zustand;
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V gemäß Fig. 4;
Fig. 6 eine Ansicht des Backofen-Wahlschalters gemäß Fig. 4 im ausgekuppelten Zustand;
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII gemäß Fig. 6.
[0010] Der Backofen-Wahlschalter gemäß Fig. 1 bis 3 bzw. Fig. 4 bis 7 weist einen Nockenschalter
10 auf, dessen Sockel 12 die Schaltkontakte trägt, die durch die Schaltnocken 14 der
Nockenwelle 16 betätigt werden. An dem Sockel 12 sind Aufnahmezapfen 18 angeformt,
auf die ein Thermostat 20 mit Löchern seiner Aufnahmeflansche 22 aufgerastet ist.
Der Thermostat 20 weist eine Stellwelle 24 auf, die koaxial zur Nockenwelle 16 liegt
und mit dieser über eine Überholkupplung kuppelbar ist, die über eine erste Stellbewegung
der Nockenwelle von 270° die Stellwelle 24 des Thermostates mitnimmt und über einen
weiteren Drehbereich der Nockenwelle von 270° bis 330° eine Auskupplung bewirkt, so
daß während dieses weiteren Drehbereichs die Stellwelle 24 des Thermostaten stehenbleibt.
Bei der Rückdrehung wird in der 270°-Stellung eine Einkupplung bewirkt, so daß sich
die beiden Wellen 16 und 24 über den Schwenkbereich zwischen 270° und 0° wieder gemeinsam
bewegen.
[0011] Bei beiden Ausführungsbeispielen ist eine Mitnehmerscheibe 26 vorgesehen, die drehfest
mit der Thermostat-Stellwelle 24 verbunden ist.
[0012] Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 3 weist die Mitnehmerscheibe 26 eine
Federzunge 28 auf, die bogenförmig gestaltet ist und in Umfangsrichtung von der Mitnehmerscheibe
26 vorsteht. Diese Zunge ist radial federnd ausgebildet und weist einen noch nach
innen stehenden Kupplungshaken 30 und eine in eine Spitze 34 auslaufende Auflaufschräge
32 auf. Der Kupplungshaken 30 wirkt mit einem mit der Nockenwelle drehfest verbundenen
Fortsatz 36 zusammen, der in der eingekuppelten Stellung gemäß Fig. 2 die Mitnehmerscheibe
26 und die Thermostat-Stellwelle 24 über die Federzunge 28 im Uhrzeigersinn gemäß
Fig. 2 mitnimmt. Fig. 2 ist die Nullstellung des Backofenschalters. Bei Drehung der
Nockenwelle 16 wird über den Fortsatz 36 und den Kupplungshaken 30 die Mitnehmerscheibe
26 mitgedreht, bis die Federzunge mit ihrer Auflaufschräge 32 auf eine gehäusefeste,
in eine Spitze 39 auslaufende Rampe 38 aufläuft, die vom Sockel 12 des Nockenschalters
in Umfangsrichtung vorsteht und die Federzunge 28 radial nach außen aushebt. Dadurch
kann der Fortsatz 36 ohne Mitnahme der Federzunge weiterlaufen, bis der Endanschlag
erreicht ist. Beim Zurückdrehen wirkt der Fortsatz 36 mit einer Anschlagfläche 40
der Mitnehmerscheibe 26 zusammen und dreht so die Thermostat-Stellwelle 24 zurück,
wobei die Federzunge in die aus Fig. 2 ersichtliche Stellung einrastet.
[0013] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 bis 7 wird die das Kupplungsglied bildende
Federzunge 42 in axialer Richtung durch eine gehäusefeste Auflauframpe ausgehoben
und dadurch von der Nockenwelle 16 entkuppelt. Diese mit einer Auflaufschräge versehene
Federzunge 42 ist als kreisbogenförmiger Fortsatz der Mitnehmerscheibe 26 ausgebildet
und läuft mit einem radial vorstehenden Abschnitt 46, der eine schräge Auflauffläche
besitzt, auf die gehäusefeste Rampe 44 auf. Ein Fortsatz 36 der Nockenwelle 16 steht
in die Bewegungsbahn der Mitnehmerscheibe 26 ein und ist über die Hakennase 48 mit
der Federzunge 42 gekuppelt. Fig. 5 zeigt die eingekuppelte Stellung in der Nullstellung
der Nockenwelle 16. In der 270°-Stellung gemäß Fig. 7 ist die Hakennase 48 der Federzunge
42 vom Fortsatz der Nockenwelle 16 entkuppelt, so daß die Thermostat-Stellwelle 24
stehenbleibt und die Nockenwelle sich weiter um beispielsweise 60° drehen kann.
[0014] Beim Zurückdrehen wirkt der Fortsatz 36 mit einer Anschlagfläche 47 der Mitnehmerscheibe
26 zusammen und dreht so die Thermostat-Stellwelle 24 zurück, wobei die Federzunge
in die aus Fig. 5 ersichtliche Stellung einrastet.
[0015] Um ein unerlaubtes Zurückdrehen der Thermostat-Stellwelle 24 beim Rückdrehen aus
der Totgangstellung zu verhindern (wegen Reibung zwischen Mitnehmerscheibe 26 und
Fortsatz 36), besitzt die Mitnehmerscheibe in der 270°-Stellung eine leichte Rastung,
die durch eine Erhöhung 51 auf dem Sockel 12 und eine dazugehörige Erhöhung 52 auf
der Mitnehmerscheibe 26 gebildet wird.
[0016] Gemäß den beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispielen sitzt die Mitnehmerscheibe
mit den radial oder axial ausrückbaren Kupplungszungen auf der Thermostat-Stellwelle.
Hierdurch wird gewährleistet, daß beim Auflaufen der Federzunge auf die gehäusefest
Rampe ein definierter Winkelanschlag erzielt wird. Es soll für die Erfindung jedoch
auch vorbehalten bleiben, das auf eine gehäusefeste Rampe auflaufende Kupplungsglied
auf der Nockenwelle anzuordnen und auf der Thermostat-Stellwelle einen entsprechenden
Mitnehmer vorzusehen. Der Fortsatz 36 der Nockenwelle 16 wird von einer auf der Nockenwelle
sitzenden Scheibe 50 getragen, die die Mitnehmerscheibe 26 der Thermostat-Stellwelle
24 berührt bzw. auf dieser in Totgangstellung abläuft.
Bezugszeichenliste
[0017]
- 10
- Nockenschalter
- 12
- Sockel
- 14
- Schaltnocken
- 16
- Nockenwelle
- 18
- Aufnahmezapfen
- 20
- Thermostat
- 22
- Aufnahmeflansch
- 24
- Thermostat-Stellwelle
- 26
- Mitnehmerscheibe
- 28
- Federzunge
- 30
- Kupplungshaken
- 32
- Auflaufschräge
- 34
- Spitze
- 36
- Fortsatz
- 38
- gehäusefeste Rampe
- 39
- Spitze
- 40
- Anschlagfläche
- 42
- Federzunge
- 44
- gehäusefeste Rampe
- 46
- radial vorstehender Abschnitt
- 47
- Anschlagfläche
- 48
- Hakennase
- 50
- Scheibe
- 51
- Erhöhung
- 52
- Erhöhung
1. Backofen-Wahlschalter mit Thermostat, bei dem eine auf die Heizungsart über Nockenkontakte
schaltende Nockenwelle durch eine Überholkupplung mit der Stellwelle (24) eines Thermostaten
(20) derart verbunden ist, daß nach einer vorbestimmten Winkeldrehung der Nockenwelle
die Thermostat-Stellwelle (24) entkuppelt wird und stehenbleibt, während die Nockenwelle
(16) weiterdreht,
dadurch gekennzeichnet, daß die Überholkupplung ein erstes Kupplungsglied (36) auf der einen Welle (16) und ein
über eine gehäusefeste Rampe (38, 44) auslenkbares zweites Kupplungsglied (28; 42)
auf der anderen Welle (24) aufweist.
2. Schalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Thermostat-Stellwelle (24) eine Mitnehmerscheibe (26) mit einer das zweite Kupplungsglied
bildenden, radial federnden Zunge (28) trägt, die über einen Haken (30) mit dem ersten
Kupplungsglied (36) der Nockenwelle (16) in einer Drehrichtung formschlüssig in Verbindung
steht und in einer vorbestimmten Winkelstellung durch die gehäusefeste Rampe (38)
von dem ersten Kupplungsglied (36) radial aushebbar ist.
3. Schalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Thermostat-Stellwelle (24) eine Mitnehmerscheibe (26) mit einer das zweite Kupplungsglied
bildenden axial federnden Zunge (42) trägt, die über eine Hakennase (48) mit dem ersten
Kupplungsglied (36) der Nockenwelle (16) in einer Drehrichtung formschlüssig in Verbindung
steht und in einer vorbestimmten Winkelstellung durch die gehäusefeste Rampe (44)
mittels radial vorstehendem Abschnitt (46) axial von dem ersten Kupplungsglied (36)
aushebbar ist.
4. Schalter nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer als Scheibe (26) mit einem sektorförmigen Ausschnitt ausgebildet ist,
in dem die bogenförmig gekrümmte Federzunge (28) in Tangentialrichtung ansetzt und
daß das erste Kupplungsglied als Fortsatz (36) der Nockenwelle (16) ausgebildet ist,
dem der Kupplungshaken (30) der Federzunge (28) radial nach innen federnd anliegt.
5. Schalter nach den Ansprüchen 1 und 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer als Scheibe (26) mit einem sektorförmigen Ausschnitt ausgebildet ist,
in dem die bogenförmig gekrümmte Federzunge (42) in Tangentialrichtung ansetzt und
daß das erste Kupplungsglied als Fortsatz (36) der Nockenwelle (16) ausgebildet ist,
dem der Kupplungshaken der Federzunge (42) axial federnd anliegt.
6. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die gehäusefeste Rampe (38) mit ihrer Vorlaufspitze (39) mit einer Auflaufschräge
(32) des Kupplungshakens (28) in der vorbestimmten Winkelstellung zusammenwirkt und
die Federzunge aushebt.
7. Schalter nach den Ansprüchen 1, 3 und 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerscheibe (26) einen radial vorstehenden Abschnitt (46) aufweist, der
eine schräge Auflauffläche besitzt, auf die die gehäusefeste Rampe (44) in der vorbestimmten
Winkelstellung aufläuft.
8. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerscheibe (26) und die Federzunge (28; 42) einstückig aus elastischem
Kunststoff hergestellt sind.
9. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß an den Sockel (12) des Nockenschalters (10) der Thermostat über einrastende Aufnahmezapfen
(18) angeflanscht ist.
10. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (36) der Nockenwelle (16) von einer auf der Nockenwelle sitzenden Scheibe
(50) getragen wird, die die Mitnehmerscheibe (26) der Thermostat-Stellwelle (24) berührt
bzw. auf dieser in Totgangstellung abläuft, wobei während der Rückdrehung der Fortsatz
(36) mit einer Anschlagfläche (40) bzw. (47) der Mitnehmerscheibe (26) zusammenwirkt
und die Stellwelle (24) zurückdreht.
1. A baking oven selector switch with thermostat, in which a camshaft switching to the
heating mode by way of cam contacts is connected by an overrun coupling to the setting
spindle (24) of a thermostat (20) in such a way that after a predetermined angular
rotation of the camshaft the thermostat setting shaft (24) is uncoupled and remains
stationary while the camshaft (16) continues to rotate, characterised in that the overrun coupling has a first coupling member (36) on the one shaft (16) and a
second coupling member (28; 42) on the other shaft (24), which second coupling member
is deflectable by way of a ramp (38, 44) fixed with respect to the housing.
2. A switch according to claim 1 characterised in that the thermostat setting shaft (24) carries an entrainment disc (26) with a radially
resilient tongue (28) which forms the second coupling member and which in one direction
of rotation is positively lockingly connected by way of a hook (30) to the first coupling
member (36) of the camshaft (16) and in a predetermined angular position can be lifted
radially out of the first coupling member (36) by the ramp (38) which is fixed with
respect to the housing.
3. A switch according to claim 1 characterised in that the thermostat setting shaft (24) carries an entrainment disc (26) with an axially
resilient tongue (42) which forms the second coupling member and which in one direction
of rotation is positively lockingly connected by way of a hook nose (48) to the first
coupling member (36) of the camshaft (16) and in a predetermined angular position
can be lifted axially out of the first coupling member (36) by the ramp (44) which
is fixed with respect to the housing, by means of a radially projecting portion (46).
4. A switch according to claims 1 and 2 characterised in that the entrainment member is in the form of a disc (26) with a sector-shaped cutout
in which the arcuately curved spring tongue (28) begins in the tangential direction
and that the first coupling member is in the form of an extension (36) of the camshaft
(16), against which the coupling hook (30) of the spring tongue (28) bears in radially
inwardly resilient relationship.
5. A switch according to claims 1 and 3 characterised in that the entrainment member is in the form of a disc (26) with a sector-shaped cutout
in which the arcuately curved spring tongue (42) begins in the tangential direction
and that the first coupling member is in the form of an extension (36) of the camshaft
(16), against which the coupling hook of the spring tongue (42) bears in axially resilient
relationship.
6. A switch according to claims 1 to 3 characterised in that the ramp (38) which is fixed with respect to the housing co-operates with its leading
tip (39) with an inclined run-on surface (32) of the coupling hook (28) in the predetermined
angular position and lifts off the spring tongue.
7. A switch according to claims 1, 3 and 5 characterised in that the entrainment disc (26) has a radially projecting portion (46) having an inclined
run-on surface on to which the ramp (44) which is fixed with respect to the housing
runs in the predetermined angular position.
8. A switch according to one of claims 1 to 7 characterised in that the entrainment disc (26) and the spring tongue (28; 42) are made in one piece from
elastic material.
9. A switch according to one of claims 1 to 8 characterised in that the thermostat is flange-mounted to the base (12) of the cam switch (10) by way of
latching mounting projections (18).
10. A switch according to one of claims 1 to 9 characterised in that the extension (36) of the camshaft (16) is carried by a disc (50) which is mounted
on the camshaft and which contacts the entrainment disc (26) of the thermostat setting
shaft (24) or runs thereon in the free-travel position, wherein during the reverse
rotary movement the extension (36) co-operates with an abutment surface (40) or (47)
respectively of the entrainment disc (26) and turns the setting shaft (24) back.
1. Interrupteur de sélection pour four de cuisson, muni d'un thermostat, dans lequel
un arbre à came, assurant la commutation du type de chauffage, par l'intermédiaire
de contacts à came, est relié, par un embrayage à roue libre, à l'arbre de réglage
(24) d'un thermostat (20), de telle manière qu'après une rotation de l'arbre à came
d'une valeur angulaire prédéterminée, l'arbre de réglage de thermostat (24) est désaccouplé
et reste stationnaire, tandis que l'arbre à came (16) continue à tourner,
caractérisé en ce que l'embrayage à roue libre présente un premier organe d'accouplement (36), sur un premier
arbre (16), et un deuxième organe d'accouplement (28; 42), pouvant être manoeuvré
par l'intermédiaire d'une rampe (38; 44) fixée au carter, sur l'autre arbre (24).
2. Interrupteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'arbre de réglage de thermostat (24) porte un disque d'entraînement (26), avec une
languette (28) radialement élastique, formant le deuxième organe d'accouplement, languette
reliée, par une liaison à ajustement de forme dans un sens de rotation, par l'intermédiaire
d'un crochet (30), au premier organe d'accouplement (36) de l'arbre à came (16), et
susceptible d'être dégagée radialement du premier organe d'accouplement (36) en une
position angulaire prédéterminée, au moyen de la rampe (38) fixée au carter.
3. Interrupteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'arbre de réglage de thermostat (24) porte un disque d'entraînement (26) avec une
languette (42) axialement élastique, formant le deuxième organe d'accouplement, languette
reliée, par une liaison à ajustement de forme dans un sens de rotation, par l'intermédiaire
d'un ergot de crochet (48), au premier organe d'accouplement (36) de l'arbre à came
(16), et susceptible d'être dégagée axialement du premier organe d'accouplement (36),
en une position angulaire prédéterminée, au moyen de la rampe (34) fixée au carter,
à l'aide d'un tronçon (46) en saillie radialement.
4. Interrupteur selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que l'organe d'entraînement est réalisé sous la forme de disque (26) avec une découpure
en forme de secteur, dans laquelle s'applique, en direction tangentielle, la languette
élastique (28) incurvée en forme d'arc, et en ce que le premier organe d'accouplement est réalisé sous la forme de prolongement (36) de
l'arbre à came (16), sur lequel le crochet d'accouplement (30) de la languette élastique
(28) appuie élastiquement radialement vers l'intérieur.
5. Interrupteur selon les revendications 1 et 3, caractérisé en ce que l'organe d'entraînement est réalisé sous la forme de disque (26) avec une découpure
en forme de secteur, dans laquelle s'applique, en direction tangentielle la languette
élastique (42) incurvée en forme d'arc, et en ce que le premier organe d'accouplement est réalisé sous la forme de prolongement (36) de
l'arbre à came (16), sur lequel le crochet d'accouplement de la languette élastique
(42) s'applique de façon axialement élastique.
6. Interrupteur selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la rampe (38) fixée au carter coopère, par sa pointe amont (39), avec une pente de
franchissement (32) du crochet d'accouplement (28), à la position angulaire prédéterminée
et soulève la languette élastique.
7. Interrupteur selon les revendications 1, 3 et 5, caractérisé en ce que le disque d'entraînement (26) présente un secteur (46) en saillie radialement, comprenant
une surface de franchissement oblique, sur laquelle la rampe (44) fixée au carter
passe, lorsqu'on est à la position angulaire prédéterminée.
8. Interrupteur selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le disque d'entraînement (26) et la languette élastique (28; 42) sont réalisés d'une
seule pièce en une matière synthétique élastique.
9. Interrupteur selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le thermostat est monté par flasquage, sur le socle (12) de l'interrupteur à came
(10), par l'intermédiaire de tétons support (18) s'encliquetant.
10. Interrupteur selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le prolongement (36) de l'arbre à came (16) est porté par un disque (50), monté sur
l'arbre à came, disque en contact avec le disque d'entraînement (26) de l'arbre de
réglage de thermostat (24), respectivement se déplaçant sur celui-ci à la position
de point mort, où, pendant la rotation de rappel, le prolongement (36) coopère avec
une face de butée (40), respectivement (47), du disque d'entraînement (26) et ramène
par rotation l'arbre de réglage (24).