[0001] Die Erfindung betrifft einen Klemmbeschlag für die Befestigung von Glasscheiben mit
zwei eine Glasbefestigung bildenden, die Glasscheibe zwischen sich einschließenden
Spannelementen und einer an der Glasbefestigung begrenzt schwenkbar festlegbaren Klemmschraube,
wobei das erste Spannelement aus einer in die Bohrung der Glasscheibe einfassenden,
eine topfartige Ausnehmung aufweisenden Kegelmutter und das zweite Spannelement aus
einer mit der Kegelmutter verschraubbaren Verstellmutter besteht und die Klemmschraube
ein an der Verstellmutter abgestütztes Schraubenschaftende aufweist.
[0002] Eine Vorrichtung mit wesentlichen Merkmalen der vorgenannten Gattung ist Gegenstand
der deutschen Gebrauchsmusteranmeldung der Anmelderin mit dem amtlichen Aktenzeichen
297 05 576.3, auf dessen Offenbarungsumfang insoweit Bezug genommen wird.
[0003] Klemmbeschläge der eingangs genannten Gattung müssen einerseits die Glasscheibe zuverlässig
einspannen, andererseits an einem Festpunkt, beispielsweise einer Wand, einem Stahlträger
oder dergleichen verankert werden können. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die vorgegebenen
Bohrlöcher in den Glasscheiben mit den vorgegebenen Bohrlöchern in der Wand, dem Stahlträger
oder dergleichen in fluchtende Deckung gebracht werden müssen.
[0004] Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, die das Bohrloch in der Glasscheibe durchfassende
Klemmschraube oder die in das Bohrloch der Glasscheibe einfassende Klemmschraube so
in der Bohrung zu lagern, dass zwischen der Klemmschraube und der Bohrung ein unmittelbarer
Toleranzausgleich möglich ist.
[0005] Von einer derartigen technischen Konzeption geht die Anmeldung aus.
[0006] Während die vorgenannte technische Konzeption dem biegemomentfreien Anschluss der
Glasscheibe während der Montage an einem Stahlträger, einer Wand oder dergleichen
dient, liegt eine weitere Problematik darin, dass die Glasscheibe nach der Montage
im Bereich des Klemmbeschlages einer Beanspruchung unterliegen kann, die aufgrund
von Verbiegungen und Veränderungen der Glasscheibe durch Windlast und ähnliches entsteht.
Dies gilt insbesondere für Ganzglasfronten an Bauwerken und dergleichen. Hierbei werden
in den Klemmbeschlag Kräfte eingeleitet, die sowohl in Axialrichtung der Klemmschraube
als auch orthogonal hierzu wirken.
[0007] Durch die DE 195 19 527 A1 ist eine Halterung für Platten bekannt geworden, bei der
ein Träger mit einem gegenüber dem Schaft des Trägers verbreiteten Lagerkopf in eine
Lagerkammer eines Klemmelementes eingreift. Der Lagerkopf wird beidseits von Tellerfedern
beaufschlagt und ist so in der Lagerkammer abgestützt, dass der Träger gegenüber dem
Klemmelement sowohl Schwenkbewegungen als auch Bewegungen in Plattenlängsrichtung
durchführen kann. Die Verwendung von Tellerfedern bewirkt eine ständig vorhandene
starke Rückstellkraft zwischen dem Träger und dem Klemmelement und damit eine permanente
Einleitung von Spannungen in die Glasplatte.
[0008] Eine eine Haltevorrichtung für Fassaden- und Dachplatten betreffende Vorrichtung
der eingangs genannten Gattung beschreibt die DE 43 40 508 A1. Die Haltevorrichtung
besteht aus zwei abstandsveränderlich miteinander verstellbaren und feststellbaren
Aufhängeteilen, wobei ein erstes, eine Glasscheibe einspannendes Aufhängeteil eine
kugelkalottenförmige Ausnehmung für die Aufnahme eines Bestandteil des zweiten Aufhängeteiles
bildenden Kugelkopf eines Gelenkbolzens aufweist. Damit erschöpft sich ein Toleranzausgleich
zwischen dem ersten Aufhängeteil und dem zweiten Aufhängeteil in einer Schwenkbewegung
des Gelenkbolzens gegenüber dem ersten Aufhängeteil. Zur Anpassung des zweiten Aufhängeteiles
an den Anschlusspunkt einer Tragkonstruktion im Sinne eines weiteren Toleranzausgleiches
ist ein mit dem Gelenkbolzen fest verschraubtes Anschlussstück vorgesehen, welches
relativ zu einer an der Tragkonstruktion festlegbaren Schraube verschoben werden kann.
Je nach Maßgabe der Verschiebung des Anschlussstückes und damit der Schwenkbewegung
des Gelenkbolzens vermindert sich die flächige Anlage des Anschlussstückes an der
Oberfläche der Tragkonstruktion und geht in nachteiliger Weise in eine Kantenauflage
über.
[0009] Ferner offenbart die EP 0 663 507 A2 eine Halterung zur Lagerung einer Platte mit
zwei die Platte bzw. Scheibe einspannenden Spannelementen, von denen das erste aus
einer die Bohrung der Platte durchfassenden Befestigungsschraube und das zweite aus
einem mit der Befestigungsschraube verspannten, an der Gegenseite der Platte anliegenden
Ankerteil besteht. An dem vorgenannten Ankerteil ist ein Ausgleichsteil abgestützt,
welches der Festlegung der Halteschraube oder Klemmschraube dient und gleichzeitig
mit der Klemmschraube orthogonal zur Achse der Befestigungsschraube und damit orthogonal
zur Achse der Klemmschraube verschiebbar ist. Ferner ist die Klemmschraube gemeinsam
mit der an die Klemmschraube angeschlossenen Unterkonstruktion gegenüber dem Ankerteil
schwenkbar, wozu das Ausgleichsteil einerseits und ein an der Unterkonstruktion bzw.
an der Klemmschraube abgestütztes Aufnahmelager korrespondierende, bogenförmig verlaufende
Flächen aufweisen. Sowohl der eigentliche Abstützpunkt als auch der Schwenkpunkt der
Halteschraube bzw. Klemmschraube liegen relativ weit außerhalb der Bohrung in der
Glasscheibe, so dass die vorgenannte Halterung nicht für relativ nahe an einer Wand
oder dergleichen zu befestigende Glasscheiben geeignet ist. Darüber hinaus ist ein
erheblicher baulicher Aufwand erforderlich, weil sowohl zwischen dem Schraubenkopf
der Klemmschraube und dem Ausgleichsteil einerseits, als auch zwischen dem Ausgleichsteil
und dem Aufnahmelager andererseits, ballige Gleitflächen realisiert werden müssen.
Schließlich ist ein möglicher Toteranzausgleich in axialer Richtung der Klemmschraube
nicht möglich.
[0010] Die europäische Patentanmeldung 0 655 543 A1 befasst sich mit einem Klemmbeschlag
für die Befestigung von Glasscheiben, bei dem der Schraubenschaft der Klemmschraube
einen Schraubenkopf mit ballig geformter Mantelfläche besitzt. Der Schraubenkopf ist
unter Zwischenschaltung elastischer Stützmittel zwischen einer die Bohrung der Glasscheibe
durchfassenden Kegelmutter und einer mittelbar mit der Kegelmutter verschraubbaren
Kontermutter eingespannt. Diese Einspannung bildet den Abstützpunkt (Point d'appui)
für die Klemmschraube, so dass der Schraubenschaft gegenüber dem Abstützpunkt eine
Pendelbewegung ausführen kann. Eine seitliche Verschiebbarkeit des Schraubenschaftes
gegenüber dem Schraubenkopf ist nicht vorgesehen.
[0011] Durch das deutsche Gebrauchsmuster 93 18 862 ist weiter eine Halterung für eine punktförmige,
biegemomentfreie Lagerung von Mehrfachisolierglasscheiben bekannt geworden. Hier sind
sowohl in der äußeren als auch in der inneren Glasplatte Bohrungen mit relativ großen
Durchmessern vorgesehen, wobei im Zuge der Montage der die eigentliche Klemmschraube
umgebende Bohrungsraum mit Gießharz ausgespritzt wird. Zur Anpassung der Klemmschraube
an den vorgenannten Befestigungspunkt in einer Wand oder dergleichen ist vorgesehen,
dass die Klemmschraube mittels eines zwischengeschalteten Kugelgelenkes längsgeteilt
ist, wobei zur Befestigung zusätzlich eine Montagehülse vorgesehen ist, in die der
die Verlängerung der Klemmschraube bildende Montagebolzen mit der Möglichkeit eines
Toleranzausgleiches eingeschraubt und gesichert werden kann.
[0012] Femer offenbart die europäische Patentanmeldung 0 617 190 A1 eine Vorrichtung zur
Verbindung von zwei benachbarten Glasscheiben, bei der die Klemmschrauben ohne Toleranzausgleich
in den Bohrungen der benachbarten Glasscheiben festgelegt sind. Der für die Befestigung
an einer Wand oder dergleichen erforderliche Toleranzausgleich erfolgt durch die Verbindung
der Klemmschrauben über Kugelgelenke mit einem plattenförmigen Arm, welcher eine Brücke
zwischen den beiden benachbarten Klemmschrauben bildet und seinerseits eine Querstange
trägt, die der eigentlichen Festlegung an einer Wand, einem Träger oder dergleichen
dient. Zur Anpassung an den Befestigungspunkt kann der plattenförmige Arm in unterschiedlichen
Positionen gegenüber den Kugelköpfen der Klemmschrauben festgelegt werden. Dabei ist
auch eine Verstellung des plattenförmigen Armes in Axialrichtung der Klemmschrauben
möglich. Hierbei erfolgt die Axialverstellung über eine unmittelbar in die die Glasscheibe
einspannende Klemmverbindung eindrehbare Gewindeschraube mittels einer die Gewindeschraube
gegenüber der Klemmverbindung verspannenden Kontermutter.
[0013] Die faktische Zweiteilung eines Klemmbeschlages mittels einer Kugelkopflagerung erfordert
zum einen die passgenaue Herstellung von Kugelköpfen und Kugelpfannen, zum anderen
lässt sie jedoch nur eine Drehbewegung der Scheibe um den Mittelpunkt des Kugelkopfes
zu, nicht jedoch eine Verschiebung der Scheibe gegenüber der Klemmschraube in einer
orthogonal zur Klemmschraubenachse gerichteten Richtung.
[0014] Ausgehend von dem Stand der Technik nach der DE 43 40 508 A1 ist es Aufgabe der Erfindung,
den gesamten Klemmbeschlag faktisch so zu teilen, dass der die Glasscheibe einspannende
Teil des Klemmbeschlages einerseits und der in einer Wand, einem Stahlträger oder
dergleichen verankerte Teil des Klemmbeschlages andererseits bei zuverlässiger kraftschlüssiger
Verbindung untereinander eine solche Relativbewegung zueinander ausführen können,
dass durch Windlast oder dergleichen. entstehende Verbiegungen und Veränderungen der
Glasscheibe durch den Klemmbeschlag derart ausgeglichen werden können, dass keine
unzulässigen Biege- oder Druckspannungen in die Glasscheibe eingeleitet werden. Dabei
soll insbesondere bei einfacher baulicher Ausgestaltung auch eine Möglichkeit zu bedingtem
Toleranzausgleich in Längsrichtung der Achse der Klemmschraube erreicht werden.
[0015] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches
1.
[0016] Hiernach ist zwischen der Glasbefestigung und der Klemmschraube ein orthogonal zur
Längsachse der Klemmschraube wirksamer Toleranzausgleich vorgesehen und das Schraubenschaftende
der Klemmschraube gegenüber dem Schraubenschaft verbreitert ausgebildet, fasst in
eine Bohrung der Glasscheibe ein und ist mittelbar an der Verstellmutter abgestützt,
wobei die mittelbare Abstützung des Schraubenschaftendes über eine den Schraubenschaft
der Klemmschraube überfassende Ausgleichsbuchse erfolgt, welche an ihrem Außenumfang
eine umlaufende, zwei in Axialrichtung der Ausgleichsbuchse beabstandete federndelastische
Ringe aufnehmende Nut aufweist, wobei an der Verstellmutter ein die Nut mit Spiel
umfassender, zwischen die Ringe eingreifender und die Ringe distanzierender Trennflansch
angeordnet ist.
[0017] Die vorgenannte Ausführungsform ermöglicht auf baulich einfache Weise nicht nur eine
Schwenkbewegung der Glasscheibe gegenüber der eingespannten Klemmschraube, sondern
auch eine begrenzte Verschiebemöglichkeit der Glasscheibe gegenüber der Klemmschraube
in axialer Richtung und orthogonal hierzu, ohne dass Spannungen in die Glasscheibe
eingeleitet werden.
[0018] Weitere Merkmale der Erfindung sind durch die Unteransprüche gekennzeichnet.
[0019] Gemäß Anspruch 2 weist die Verstellmutter an ihrer der Kegelmutter abgewandten Seite
Vorrichtungen zur Festlegung des Klemmbeschlages gegenüber einem Befestigungspunkt,
beispielsweise einer Wand, auf, so dass die Glasscheibe auch bei einem größeren Abstand
von einer Wand oder dergleichen sicher fixiert werden kann.
[0020] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind gemäß Anspruch 3 die federndelastischen
Ringe vorzugsweise als O-Ringe ausgebildet.
[0021] Die vorbeschriebene Ausgleichsbuchse hat somit eine Doppelfunktion; sie weist zum
einen eine langlochförmige Axialbohrung auf (Anspruch 4), so dass durch entsprechendes
Verdrehen der Ausgleichsbuchse gegenüber dem Klemmschraubenschaft eine Anpassung an
vorgegebene Bohrlochtoleranzen der Glasscheibe möglich ist; zum anderen bildet sie
das Lager für die vorgenannten O-Ringe und dient somit dem Ausgleich der Glasscheibe
gegenüber dem Befestigungspunkt bei entsprechender Beanspruchung der Glasscheibe.
[0022] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist nach Anspruch 5 die Vorrichtung zur Festlegung
des Klemmbeschlages gegenüber einer Wand oder dergleichen eine den Schraubenschaft
der Klemmschraube überfassende Distanzierungsschraube, welche einerseits mittelbar
oder unmittelbar an einer Wand oder dergleichen und andererseits über eine Stützschulter
an der Ausgleichsbuchse abgestützt ist. Damit ist eine kraftschlüssige Verbindung
über die Klemmschraube, die Ausgleichsbuchse und die Distanzierungsschraube gegeben.
[0023] Die Distanzierungsschraube dient gleichzeitig der Festlegung eines der beiden O-Ringe;
hierzu weist sie einen die Ausgleichsbuchse überfassenden und den elastischen Ring
(O-Ring) in Axialrichtung der Klemmschraube abstützenden Stützflansch auf (Anspruch
6).
[0024] Wie noch zu erläutern sein wird, ist aus Gründen der Montage zwischen der Verstellmutter
und der Distanzierungsschraube eine Drehsicherung angeordnet (Anspruch 7), welche
vorzugsweise als Zapfen-Nut-Verbindung ausgebildet ist (Anspruch 8), dergestalt, dass
zwischen der Verstellmutter und der Distanzierungsschraube zwei im Bereich des Außenumfanges
der Verstellmutter und der Distanzierungsschraube orthogonal gegenüberliegende Zapfen-Nut-Verbindungen
vorgesehen sind (Anspruch 9).
[0025] Sowohl im Bereich der vorgenannten Zapfen-Nut-Verbindungen als auch im übrigen Bereich
der gegeneinander gerichteten Stirnflächen der Verstellmutter einerseits und der Distanzierungsschraube
andererseits ist zwischen den beiden vorgenannten Bauteilen ein Spiel vorgesehen,
d. h. sie sind mit einem geringen Abstand zueinander angeordnet (Anspruch 10).
[0026] Wenngleich grundsätzlich mittels der Distanzierungsschraube eine Abstützung an einer
Wand oder dergleichen erfolgen kann, kann es bei größeren Abständen zwischen einer
Wand und der Glasscheibe, insbesondere auch aus Montagegründen, zweckmäßig sein, zwischen
der Distanzierungsschraube und der Wand eine Distanzbuchse vorzusehen; hierzu wird
gemäß Anspruch 11 vorgeschlagen, dass die Distanzierungsschraube an ihrem der Verstellmutter
abgewandten Ende ein Gewinde zur abstandsveränderlichen Verbindung mit einer Distanzbuchse
aufweist.
[0027] Im Ergebnis wird mit der erfindungsgemäßen Lösung ein montagefreundlicher Klemmbeschlag
vorgeschlagen, mit dem nicht nur eine Anpassung an unterschiedliche Bohrlochtoleranzen
der Glasscheibe möglich ist, sondern der insbesondere geeignet ist, die auf die Glasscheibe
nach der Montage einwirkende Kräfte bei zuverlässiger Verbindung so abzufangen, dass
in die Glasscheibe keine unzulässigen Momente und damit Beanspruchungen eingeleitet
werden, die möglicherweise zu einer Zerstörung der Glasscheibe führen können.
[0028] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines möglichen schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles
näher beschrieben.
[0029] Es zeigen:
- Figur 1:
- Einen Querschnitt durch einen Klemmbeschlag mit unbelasteter Glasscheibe,
- Figur 2:
- eine Teilansicht in Pfeilrichtung A nach Figur 1,
- Figur 3:
- einen Teilschnitt B nach Figur 1,
- Figur 4:
- den Klemmbeschlag nach Figur 1 bei einer Auslenkung der Glasscheibe um etwa 1,5°,
- Figur 5:
- die Ansicht in Pfeilrichtung A nach Figur 4,
- Figur 6:
- den Klemmbeschlag nach Figur 1 bei einer Auslenkung um etwa 1,5° mit zusätzlicher
Vertikalverschiebung der Glasscheibe,
- Figur 7:
- die Ansicht in Pfeilrichtung A gemäß Figur 6,
- Figur 8:
- eine Auslenkung der Glasscheibe um etwa 3° mit zusätzlicher Vertikalverschiebung und
- Figur 9:
- eine Ansicht in Pfeilrichtung A gemäß Figur 8.
[0030] In den nachfolgend zu beschreibenden Figuren wurden gleiche Bauteile mit gleichen
Bezugszeichen versehen.
[0031] Der allgemein mit 1 bezeichnete Klemmbeschlag dient zur Befestigung einer Glasscheibe
2, welche eine Bohrung 3 aufweist. Eine Klemmschraube 4 ist mit ihrem Schraubenschaft
5 über eine Einspannmutter 31 an einer Wand 15, einem Stahlträger oder dergleichen
festgelegt. Die Glasscheibe 2 ist zwischen zwei Spannelementen 7, 8 eingespannt, wobei
das Spannelement 7 praktisch einen Schraubenkopf 12 der Klemmschraube 4 bildet. Dieser
Schraubenkopf 12 ist als Kegelmutter 10 ausgebildet und über ein nicht näher bezeichnetes
Gewinde mit der das zweite Spannelement 8 bildenden Verstellmutter 9 verschraubt.
Zwischen diesen beiden Bauteilen ist ein außenseitig der Glasscheibe 2 aufliegender
Klemmring 33 und ein innenseitig der Glasscheibe 2 aufliegender Glasschutz 34 vorgesehen.
[0032] Die Klemmschraube 4 besitzt ein verbreitertes Schraubenschaftende 6, welches an einer
Ausgleichshülse 16 abgestützt ist, die eine langlochartige Ausnehmung oder Axialbohrung
21 (siehe Figur 3) aufweist. Dieses Langloch kann auch ein im Bereich des verbreiterten
Schraubenschaftendes 6 angeordneter Flansch sein, während der übrige Bereich der Ausgleichshülse
16 eine zylindrische Bohrung aufweist. Aus den Figuren 1 und 3 ist ferner ersichtlich,
dass die Ausgleichshülse 16 den Schraubenschaft 5 infolge der langlochartigen Axialbohrung
in zwei Freiheitsgraden mit Spiel umfasst, was eine Anpassung des Klemmbeschlages
1 an unterschiedliche Bohrlochtoleranzen der Glasscheibe 2 ermöglicht.
[0033] Die Ausgleichshülse 16 besitzt nach Figur 4 eine über ihren Außenumfang verlaufende
Nut 19, in die zwei O-Ringe 17, 18 eingebettet sind. Der O-Ring 17 stützt sich dabei
an einer Schulter 37 der Ausgleichsbuchse 16 ab. Der O-Ring 18 wird zusätzlich durch
einen Stützflansch 24 einer Distanzierungsschraube 22 gehalten, die sich ihrerseits
über eine Stützschulter 23 an der Ausgleichsbuchse 16 abstützt. Zwischen die beiden
O-Ringe 17, 18 greift ein Trennflansch 20 der Verstellmutter 9 in die Nut 19 ein,
wobei jedoch zwischen dem Nutgrund der Nut 19 und dem Trennflansch 20 ein mit s" bezeichnetes
Spiel (siehe Figur 1) belassen worden ist.
[0034] Wie in Figur 8 verdeutlicht und aus Figur 1 in der unbelasteten Situation der Scheibe
2 erkennbar, sind die Stirnflächen 27 der Verstellmutter 9 einerseits und der Distanzierungsschraube
22 andererseits unter Belassung eines mit s bezeichneten Spieles voneinander beabstandet
angeordnet (siehe Figur 2). Zwischen der Verstellmutter 9 und der Distanzierungsschraube
22 besteht eine Zapfen-Nut-Verbindung, wobei im Ausführungsbeispiel an der Verstellmutter
9 orthogonal gegenüberliegend zwei Zapfen 25 und an der Distanzierungsschraube 22
ebenso orthogonal gegenüberliegend zwei Nuten 26 angeordnet sind. In Umfangsrichtung
ist in diesem Bereich ein mit s' bezeichnetes Spiel vorgesehen. Die Nut-Zapfen-Verbindung
bildet eine in Figur 6 allgemein mit 32 bezeichnete Drehsicherung zwischen der Verstellmutter
9 und der Distanzierungsschraube 22.
[0035] An dem der Verstellmutter 9 abgewandten Ende 28 (siehe Figur 8) der Distanzierungsschraube
22 ist ein Gewinde 29 vorgesehen, über das die Distanzierungsschraube 22 abstandsveränderlich
mit einer Distanzbuchse 30 aus Gründen der fluchtenden Ausrichtung der Glasscheibe
2 während der Montage verschraubt werden kann.
[0036] Da gemäß Figur 1 die Glasscheibe 2 in einer durch äußere Kräfte unbelasteten Position
dargestellt ist, ergibt sich in Axialrichtung (Pfeil Z) zwischen der Verstellmutter
9 und der Distanzierungsschraube 22 das Spiel s gemäß Figur 2. In hierzu orthogonaler
Richtung besteht zwischen der Distanzierungsbuchse 16 und der Verstellmutter 9 das
Spiel s".
[0037] Abweichend hiervon zeigt Figur 4 eine (beispielsweise umlaufende) Auslenkung der
Glasscheibe 2 um etwa 1,5°. Folglich hat sich sowohl in der Ansicht A das Spiel s
verringert als auch das Spiel s" zwischen Verstellmutter 9 und Ausgleichsbuchse 16
verändert.
[0038] Figur 6 verdeutlicht bei gleicher Auslenkung der Glasscheibe 2 um etwa 1,5° die Auswirkung
einer zusätzlichen Vertikalverschiebung zwischen der Glasscheibe 2 und der Klemmschraube
4; es ist erkennbar, dass das Spiel s" in der Bildebene oberhalb der Längsachse 11
der Klemmschraube 4 erschöpft ist und unterhalb der Längsachse 11 der Klemmschraube
4 den maximalen Wert erreicht hat. In Figur 6 wurde die Größenordnung der Achsversetzung
der Längsachse 11 der Klemmschraube 4 gegenüber der nicht näher bezeichneten Mittellängsachse
der Kegelmutter 10 mit a bezeichnet.
[0039] Figur 8 zeigt den Klemmbeschlag 1 nach Figur 1 bei einer Auslenkung der Glasscheibe
2 um etwa 3°; es ist ersichtlich, dass es sich hierbei um die maximale Auslenkungsmöglichkeit
in diesem Ausführungsbeispiel handelt, weil in dieser Situation das Spiel s zwischen
den Stirnflächen 27 der Verstellmutter 9 einerseits und der Distanzierungsschraube
22 andererseits im Bereich oberhalb der Längsachse 11 der Klemmschraube 4 erschöpft
ist.
[0040] Die vorbeschriebenen Situationsbeispiele (siehe insbesondere Figur 8) lassen erkennen,
dass der Klemmbeschlag 1 aus zwei jeweils für sich starren Baugruppen besteht, die
untereinander durch elastisch federnde Mittel kraftschlüssig verbunden sind. Die in
der Bildebene linke Baugruppe besteht dabei im Wesentlichen aus der die Glasscheibe
2 einspannenden Kegelmutter 10 und der Verstellmutter 9, wobei die Glasscheibe 2 über
den konischen Flansch der Kegelmutter 10 und den Anlageflansch 35 der Verstellmutter
9 eingespannt wird.
[0041] Die zweite, fest mit einer Wand 15 oder dergleichen verspannte Baugruppe besteht
aus der Klemmschraube 4 mit ihrem verbreiterten Schraubenschaftende 6, der Ausgleichsbuchse
16, der Distanzierungsschraube 22 und der Distanzhülse 30. Zwischen diesen beiden
Baugruppen sind die die vorbeschriebene Relativbewegung zueinander ermöglichenden
Vorrichtungen angeordnet.
[0042] Die Montage des Klemmbeschlages 1 vollzieht sich wie folgt:
[0043] Nach Aufstecken der Ausgleichsbuchse 16, des O-Ringes 17, der Verstellmutter 9, des
O-Ringes 18, der Distanzierungsschraube 22 und der Distanzbuchse 30 kann die Klemmschraube
4 über einen Innensechskant 36 unmittelbar in eine Wand 15 eingeschraubt oder in geeigneter
Weise über die Einspannmutter 31 festgelegt werden. Folgend kann der Glasschutz 34
auf die Verstellmutter 9 aufgesetzt und die Ausgleichsbuchse 16 gegenüber dem Schraubenschaft
5 so verdreht werden, dass die Längsachse 11 der Klemmschraube 4 mit der Mitte der
Bohrung 3 in der Glasscheibe 2 fluchtet. Durch folgendes wechselweises Verdrehen der
Klemmschraube 4 und der Distanzierungsschraube 22 kann die Glasscheibe 2 fluchtend
ausgerichtet werden. Anschließend kann die Glasscheibe 2 auf die Verstellmutter 9
aufgesetzt, der Klemmring 33 in die Bohrung 3 eingesetzt und die Kegelmutter 10 mit
der Verstellmutter 9 verschraubt werden. Die Distanzierungsschraube 22 wirkt dabei
gegenüber der Verstellmutter 9 als Drehsicherung.
Bezugszeichenliste
[0044]
- 1
- Klemmbeschlag
- 2
- Glasscheibe
- 3
- Bohrung
- 4
- Klemmschraube
- 5
- Schraubenschaft
- 6
- verbreitertes Schraubenschaftende
- 7
- Spannelement
- 8
- Spannelement
- 9
- Verstellmutter
- 10
- Kegelmutter
- 11
- Längsachse der Klemmschraube
- 12
- Schraubenkopf der Klemmschraube
- 13
- topfartige Ausnehmung
- 14
- der Kegelmutter abgewandte Seite der Verstellmutter
- 15
- Wand
- 16
- Ausgleichsbuchse
- 17
- O-Ring
- 18
- O-Ring
- 19
- Nut
- 20
- Trennflansch
- 21
- Axialbohrung
- 22
- Distanzierungsschraube
- 23
- Stützschulter
- 24
- Stützflansch
- 25
- Zapfen
- 26
- Nut
- 27
- Stirnflächen
- 28
- der Verstellmutter abgewandtes Ende der Distanzierungsschraube
- 29
- Gewinde
- 30
- Distanzbuchse
- 31
- Einspannmutter
- 32
- Drehsicherung
- 33
- Klemmring
- 34
- Glasschutz
- 35
- Anlageflansch
- 36
- Innensechskant
- 37
- Schulter der Ausgleichsbuchse
- a
- Achsversetzung
- Z
- Pfeilrichtung
- s
- Spiel
- s'
- Spiel
- s"
- Spiel
1. Klemmbeschlag für die Befestigung von Glasscheiben mit zwei eine Glasbefestigung bildenden,
die Glasscheibe zwischen sich einschließenden Spannelementen und einer an der Gtasbefestigung
begrenzt schwenkbar festlegbaren Klemmschraube, wobei:
- das erste Spannelement (7) aus einer in die Bohrung (3) der Glasscheibe (2) einfassenden,
eine topfartige Ausnehmung (13) aufweisenden Kegelmutter (10) und
- das zweite Spannelement (8) aus einer mit der Kegelmutter (10) verschraubbaren Verstellmutter
(9) besteht und
- die Klemmschraube (4) ein an der Verstellmutter (9) abgestütztes Schraubenschaftende
(6) aufweist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) Zwischen der Glasbefestigung und der Klemmschraube (4) ist ein orthogonal zur Längsachse
(11) der Klemmschraube (4) wirksamer Toleranzausgleich vorgesehen;
b) das Schraubenschaftende (6) der Klemmschraube (4) ist gegenüber dem Schraubenschaft
(5) verbreitert ausgebildet und ist mittelbar an der Verstellmutter (9) abgestützt;
c) die mittelbare Abstützung des Schraubenschaftendes (6) erfolgt über eine den Schraubenschaft
(5) der Klemmschraube (4) überfassende Ausgleichsbuchse (16), welche an ihrem Außenumfang
eine umlaufende, zwei in Axialrichtung (Z) der Ausgleichsbuchse (16) beabstandete
federndelastische Ringe (17, 18) aufnehmende Nut (19) aufweist, wobei an der Verstellmutter
(9) ein die Nut (19) mit Spiel (s") umfassender, zwischen die Ringe (17, 18) eingreifender
und die Ringe (17, 18) distanzierender Trennflansch (20) angeordnet ist.
2. Klemmbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellmutter (9) an ihrer der Kegelmutter (10) abgewandten Seite (14) Vorrichtungen
(22, 30) zur Festlegung des Klemmbeschlages (1) gegenüber einem Befestigungspunkt,
beispielsweise einer Wand (15), aufweist.
3. Klemmbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die federndelastischen Ringe als O-Ringe (17, 18) ausgebildet sind.
4. Klemmbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichsbuchse (16) eine im Querschnitt langlochförmige Axialbohrung (21) aufweist.
5. Klemmbeschlag nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Festlegung des Klemmbeschlages (1) gegenüber einer Wand (15)
oder dergleichen eine den Schraubenschaft (5) der Klemmschraube (4) überfassende Distanzierungsschraube
(22) ist, welche einerseits mittelbar oder unmittelbar an einer Wand (15) oder dergleichen
und andererseits über eine Stützschulter (23) an der Ausgleichsbuchse (16) abgestützt
ist.
6. Klemmbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzierungsschraube (22) einen die Ausgleichsbuchse (16) überfassenden und
den elastischen Ring (18) in Axialrichtung (Pfeil Z) der Klemmschraube (4) abstützenden
Stützflansch (24) aufweist.
7. Klemmbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Verstellmutter (9) und der Distanzierungsschraube (22) eine Drehsicherung
(32) angeordnet wird.
8. Klemmbeschlag nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehsicherung (32) als Zapfen-Nut-Verbindung (25, 26) ausgebildet ist.
9. Klemmbeschlag nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Verstellmutter (9) und der Distanzierungsschraube (22) zwei im Bereich
des Außenumfanges der Verstellmutter (9) und der Distanzierungsschraube (22) orthogonal
gegenüberliegende Zapfen-Nut-Verbindungen (25, 26) vorgesehen sind.
10. Klemmbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass Verstellmutter (9) und Distanzierungsschraube (22) im Bereich ihrer gegeneinander
gerichteten Stimflächen (27) mit Abstand zueinander angeordnet sind.
11. Klemmbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzierungsschraube (22) an ihrem der Verstellmutter (9) abgewandten Ende
(28) ein Gewinde (29) zur abstandsveränderlichen Verbindung mit einer Distanzbuchse
(30) aufweist.
1. A clamping fitting for the attachment of glass panes having two fastening devices,
which embrace the glass pane between them and thus form a glass fixing system, and
a clamping screw which can be fixed with limited pivoting at the glass fixing system,
wherein:
- the first fastening device (7) consists of a cone nut (10) presenting a cup-like
cut-out (13) and engaging in the bore hole (3) provided in the glass pane (2),
- the second fastening device (8) consists of an adjustable lock nut (9) which can
be screwed with the cone nut (10) and
- the clamping screw (4) presents a screw shank end (6) supported on the adjustable
lock nut (9), characterized by the following features:
a) between the glass fixing system and the clamping screw (4) a tolerance compensation
is provided being effective orthogonally with regard to the longitudinal axis (11)
of the clamping screw (4);
b) the screw shank end (6) of the clamping screw (4) is executed wider than the screw
shank (5) and is indirectly supported at the adjustable lock nut (9);
c) the indirect support of the screw shank end (6) is realised by means of a compensating
shell (16) overlapping the screw shank (5) of the clamping screw (4), which shell
presents on the exterior circumference thereof a surrounding groove (19) which receives
two elastic springy rings (17, 18) spaced apart in the axial direction (Z) of the
compensating shell (16), wherein a separating flange (20), embracing the groove (19)
with play (s"), penetrating between the rings (17, 18), and spacing them apart, is
positioned at the adjustable lock nut (9).
2. A clamping fitting according to claim 1, characterized in that the adjustable lock nut (9), at its side opposite (14) to the cone nut (10), presents
devices (22, 30) for fixing the clamping fitting (1) with regard to an attachment
point, for example a wall (15).
3. A clamping fitting according to claim 1, characterized in that the elastic springy rings are designed as O-rings (17, 18).
4. A clamping fitting according to claim 1, characterized in that the compensating shell (16) presents an oblong axial boring (21) in cross section.
5. A clamping fitting according to claim 1 and 2, characterized in that the device for fixing the clamping fitting (1) with regard to a wall (15) or the
like consists of a spacing screw (22) overlapping the screw shank (5) of the clamping
screw (4), said spacing screw, on the one side, being supported indirectly or directly
at a wall (15) or the like and on the other side via a locating shoulder (23) at the
compensating shell (16).
6. A clamping fitting according to one of the claims 1 to 5, characterized in that the spacing screw (22) presents a support flange (24) overlapping the compensating
shell (16) and supporting the elastic ring (18) in the axial direction (arrow Z) of
the clamping screw (4).
7. A clamping fitting according to one of the claims 1 to 6, characterized in that an anti-rotation protection (32) is positioned between the adjustable lock nut (9)
and the spacing screw (22).
8. A clamping fitting according to claim 7, characterized in that the anti-rotation protection (32) is designed as a tongue and groove connection (25,
26).
9. A clamping fitting according to claim 8, characterized in that two orthogonally opposite located tongue and groove connections (25, 26) are provided
between the adjustable lock nut (9) and the spacing screw (22) in the region of the
exterior circumference of the adjustable lock nut (9) and the spacing screw (22).
10. A clamping fitting according to one of the claims 1 to 9, characterized in that the adjustable lock nut (9) and the spacing screw (22) are arranged with distance
to each other in the region of their foreparts (27) facing each other.
11. A clamping fitting according to one of the claims 1 to 10, characterized in that the spacing screw (22) at its end opposite (28) to the adjustable lock nut (9) presents
a thread (29) for a distance variable connection with a distance sleeve (30).
1. Ferrure de serrage pour la fixation de plaques en verre comprenant deux éléments de
pression, formant un dispositif de fixation de verre, qui renferment entre eux la
plaque en verre, et une vis de serrage pouvant être logée avec pivotement limité sur
le dispositif de fixation de verre, dans ce cas :
- le premier élément de pression (7) est constitué par un écrou conique (10) présentant
un décrochement (13) en forme de pot et s'engagent dans un alésage (3) de la plaque
en verre (2) et
- le deuxième élément de pression (8) est constitué d'un écrou de réglage (9) pouvant
être vissé avec la vis conique (10) et
- la vis de serrage (4) présente une extrémité de corps de vis (6) supportée sur l'écrou
de réglage (9), caractérisée par les caractéristiques suivantes :
a) une compensation de tolérances prenant effet en direction orthogonale par rapport
à l'axe longitudinal (11) de la vis de serrage (4) est prévue entre le dispositif
de fixation de verre et la vis de serrage (4) ;
b) l'extrémité de corps de vis (6) de la vis de serrage (4) est exécutée plus large
par rapport au corps de vis (5) et elle est supportée indirectement sur l'écrou de
réglage (9) ;
c) le support indirect de l'extrémité du corps de vis (6) est réalisé par l'intermédiaire
d'un manchon de compensation (16) recouvrant le corps de vis (5) de la vis de serrage
(4), ledit manchon présentant, sur sa périphérie extérieure, une rainure (19) circonférentielle
qui reçoit deux anneaux (17, 18) élastiques à ressort espacés en direction axiale
(Z) du manchon de compensation (16), une bride de séparation (20) espaçant les anneaux
(17, 18) étant agencée sur l'écrou de réglage (9) et entourant la rainure (19) avec
jeu (s") et s'engrenant entre les anneaux (17, 18).
2. Ferrure de serrage selon la revendication 1, caractérisée en ce que, sur sa face opposée (14) à l'écrou conique (10) l'écrou de réglage (9) présente
des dispositifs (22, 30) pour la fixation de la ferrure de serrage (1) par rapport
à un point de fixation, par exemple une paroi (15).
3. Ferrure de serrage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les anneaux élastiques à ressort sont exécutés comme anneaux toriques (17, 18).
4. Ferrure de serrage selon la revendication 1, caractérisée en ce que le manchon de compensation (16) présente un alésage axial (21) ayant une section
en forme oblongue.
5. Ferrure de serrage selon la revendication 1 et 2, caractérisée en ce que le dispositif pour la fixation de la ferrure de serrage (1) par rapport à une paroi
(15) ou similaire se présente sous forme d'une vis d'écartement (22) recouvrant le
corps de vis (5) de la vis de serrage (4), laquelle vis d'écartement (22) est supportée
d'une part indirectement ou directement sur une paroi (15) ou similaire et d'autre
part par l'intermédiaire d'un épaulement d'appui (23) sur le manchon de compensation
(16).
6. Ferrure de serrage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la vis d'écartement (22) présente une bride d'appui (24) recouvrant le manchon de
compensation (16) et supportant l'anneau élastique (18) en direction axiale (flèche
Z) de la vis de serrage (4).
7. Ferrure de serrage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'une protection anti-rotation (32) est agencée entre l'écrou de réglage (9) et la vis
d'écartement (22).
8. Ferrure de serrage selon la revendication 7, caractérisée en ce que la protection anti-rotation (32) est exécutée comme une connexion à téton et rainure
(25, 26).
9. Ferrure de serrage selon la revendication 8, caractérisée en ce que deux connexions à téton et rainure (25, 26) orthogonalement opposées sont prévues
entre l'écrou de réglage (9) et la vis d'écartement (22) dans la région de la périphérie
extérieure de l'écrou de réglage (9) et la vis d'écartement (22).
10. Ferrure de serrage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que l'écrou de réglage (9) et la vis d'écartement (22) sont agencés de façon espacée
l'une de l'autre dans la région de leurs surfaces frontales (27) qui sont orientées
l'une vers l'autre.
11. Ferrure de serrage selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que, sur son extrémité (28) opposée à l'écrou de réglage (9), la vis d'écartement (22)
présente un filetage (29) pour une connexion réglable en distance avec un manchon
d'écartement (30).