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EP 0 915 031 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.01.2003 Patentblatt 2003/03 |
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Anmeldetag: 03.11.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B65D 88/16 |
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Satbilisierter, kubischer, flexibler Behälter
Stabilised, cubic, flexible container
Conteneur souple stabilisé et cubique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE DK ES FR GB IE IT NL SE |
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Priorität: |
07.11.1997 DE 19749352
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.05.1999 Patentblatt 1999/19 |
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Patentinhaber: Nittel Halle GmbH |
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06122 Halle/Saale (DE) |
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Erfinder: |
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- Nittel, Cornelius
65193 Wiesbaden (DE)
- Werner, Wolfgang
65428 Rüsselsheim (DE)
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Vertreter: Weber-Bruls, Dorothée, Dr. |
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Forrester & Boehmert,
Pettenkoferstrasse 20-22 80336 München 80336 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 475 703 WO-A-93/14007
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WO-A-92/21572 WO-A-97/02943
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen stabilisierten, flexiblen, kubischen Behälter,
umfassend ein fortlaufendes und mit Ausstanzungen versehenes röhrenförmiges Basisteil,
dessen nicht ausgefülltes Volumen in den Eckbereichen mit äußeren Materialadaptionen
versehen ist, deren innere offene Kanten unmittelbar hinter den Ausstanzungen überdeckend
mit dem Basisteil mittels Materialverbindungen dicht verbunden sind.
[0002] Ein gattungsgemäßer, stabilisierter, flexibler, kubischer Behälter ist, beispielsweise,
aus der WO 93/14007 bekannt. Dabei wird das röhrenförmige Basisteil aus einer Materiallage
durch Verbinden zweier Kanten hergestellt. Das Verbinden ist nicht nur zeit- und somit
kostenaufwändig, sondern kann auch zu einer Schwachstelle in dem Behälter führen.
Darüber hinaus kann der Behälter nur aus einem Gewebe und nicht aus Kunststofffolien
hergestellt werden, da die Verwendung von Nähten, wie sie in diesem Behälter vorgesehen
sind, bei der Verwendung von Kunststofffolien zu Leckagen führen würden.
[0003] In der Packmittelbranche sind verschiedene Versuche unternommen worden, um großvolumige
Kartonagen, biegwandige, d.h. halbsteife Klappcontainer oder flexible Bulkcontainer
(FIBC) zu stabilisieren.
[0004] In erster Linie sollte das Ausbauchen der Seitenwandflächen über deren vorgegebene
Maßfläche hinaus verhindert werden. Insbesondere bei nachgiebigen Wandflächen einer
Außenverpackung war festzustellen, daß diese dem Druck von fließfähigen Trockenprodukten
nicht widerstanden.
[0005] In Kartonagen konnten durch einen achteckigen Einsatz die genannten Nachteile ausreichend
vermieden werden.
[0006] Bei flexiblen Behältem, meist hergestellt aus festen Gewebestoffen (FIBC), wirkten
übereck eingenähte, zusätzliche Wandteile vorteilhaft druckentlastend. In vielen Fällen
sollen aber wegen des Produktschutzes Folien-Liner eingesetzt werden, deren wandgerechte
Auslegung bei einer inneren Kammerbildung des Behälters nicht möglich ist. In solchen
Fällen wurde deshalb die Forderung erhoben, den Folien-Liner selbst zu stabilisieren.
Wegen der geringen Wanddicke von Folien, kam für die Fertigung nur das Schweißverfahren
in Betracht. Die Stabilisierung ist durch das gesonderte Einschweißen eines Rundgürtels
(Innenring) mit besonderer Rückhaltekraft erreicht worden. Hierzu wird auf die EP-A1-0
276 878 verwiesen. Bei dieser Methode muß ein bereits vorgeformter flexibler Liner
irgendwie geöffnet werden, um einen Innenring schweißtechnisch mit den Folien-Innenseiten
zu verbinden. Diese umständliche und nicht immer sichere Adaptierung wird mit dem
in der US-A-5 618 255 vorgesehenen Herstellweg zwar vermieden, weil die Verbindung
von Gürtel und Außensack zunächst in offener Flachlage geschieht. Einen danach notwendige
Seitenfalten-Schlauchbildung bei mehreren Meter Breite und Länge erweist sich als
offenkundig schwierig. Die abschließende Formbildung des Ein- und Auslaufstutzens
verlangt eine Einzelfertigung.
[0007] Der Erfindung lag deshalb die Aufgabe zugrunde, den gattungsgemäßen, stabilisierten,
flexiblen, kubischen Behälter derart weiterzuentwickeln, daß er die Nachteile der
nach bekannten Verfahren hergestellten Behälter nicht aufweist. Diese Aufgabe wird
durch die Lehre des Haupfanspruchs gelöst. Durch diese Art des Aufbaus wird im Gegensatz
zum vorherigen oder späteren Einbringen eines stabilisierten Gürtels die Stabilisierung
mittels einer durchlaufenden inneren Röhre als Ausgangspunkt der Fertigung erreicht.
Dieses Grundkonzept hat den Vorteil, daß alle weiteren Fertigungsschritte außen an
einem nahtlosen Basisschlauch ansetzen können. Ein weiterer Vorteil gegenüber anderen
Herstellmethoden liegt in der Vermeidung von vielen Schwachpunkten, die beim nachträglichen
inneren Einschweißen eines Gurtels auftreten können, beispielsweise Nahtrisse durch
abschälende Zugspannung, Schweißfehler und Positionsungenauigkeiten, Verunreinigungen
durch Öffnen eines Schlauches. Dagegen wird die stabilisierende Säule des durchlaufenden
Basisschlauchs gemäß der Erfindung durch keinen inneren Nahtansatz geschwächt. Auch
Positionsverschiebungen sind nicht möglich, da ja gar kein Gürtel eingebracht wird.
Die Innenfläche des Basisschlauches bleibt von Verunreinigungen geschützt, da der
Schlauch nicht geöffnet werden muß. Die äußeren Materialadaptionen in Form von Flachfolien
oder Halbschläuchen gewährleisten außerdem eine partikelarme Fertigung. Alle nachträglich
zugeführten Adaptionen werden von außen an diesen Basisschlauch angebracht.
[0008] Der Basisschlauch, der als Seitenfaltenschlauch ein röhrenförmiges Element darstellt,
muß geeignete und ausreichend viele Ausstanzungen erhalten, um bei späterer Befüllung
einen reibungslosen Materialdurchfluß in die Taschen bildenden äußerem Materialadaptionen
zu gewährleisten. Das gleiche gilt für die Entleerung.
[0009] Im nächsten Arbeitsschritt werden der Schlauchfolie über die einzelnen Seitenfalten
von außen Materialbahnen zugeführt. Diese können entweder 8 Flachfolien oder 4 Halbschläuche
sein. Halbschläuche entstehen durch eine seitlich geschlitzte Schlauchfolie oder durch
deckungsgleich gefaltete Flachfolien. Durch eine geringe Öffnung der Halbschläuche
gelangt jeweils eine Seite in Ober- und Unterlage an die Folie des Basisschlauchs.
Dadurch entstehen durch die äußeren Materialadaptionen Außentaschen, die mittels einer
über die gesamte Länge des späteren Behälters entsprechenden Längsschweißung oben
und unten mit dem Basisschlauch oder der jeweiligen Schlauchseitenfalte unmittelbar
hinter den Ausstanzungen überdeckend verbunden werden. Diese ergänzenden Außentaschen
füllen dann den Eckraum eines späteren Behälters aus, soweit er von der inneren, raumreduzierten
Schlauchfolie nicht erreicht werden kann. Dies soll ja gerade nicht geschehen, weil
eine Schlauchfolie nur in dieser Form als Schlauchfolie im Inneren mit weitaus weniger
Dimensionierung als der Mantelumfang des Behälters den starken Druck des fließfähigen
Füllguts auffangen kann. Die restliche Füllfläche in den Ecken wird durch die gebildeten
Außentaschen umgeben und ist dort erheblich geringerem Druck ausgesetzt. Wenn anstelle
der Zuführung von 4 Halbschläuchen der Einsatz von 8 Flachfolien erfolgt, die später
an den noch offenen Außenkanten schweißtechnisch geschlossen werden müssen, ist die
Bahnführung und die Verarbeitung besonders einfach und sicher.
[0010] Der mit äußeren Materialadaptionen ergänzte Basisschlauch in der Form eines Seitenfaltenschlauchs
wird schließlich flachliegend an den Ecken einer bekannten Konturschweißung unterzogen,
die einen sog. Flaschenhals ausbildet. Dieser dient sowohl als Einfiill- wie als Auslaufstutzen
und entsteht in Einheit mit dem röhrenförmigen Element, also mit dem stabilisierenden
Basisschlauch.
[0011] Als Werkstoffe kommen in erster Linie Kunststoff-Folien in Betracht. Aber auch andere
Werkstoffe (z.B. Papier) sind einsetzbar. Als Verbindungsmethode eignet sich bei Kunststoffen
vorzugsweise die Schweißtechnik, aber auch andere naht- und klebetechnische Verbindungen
kommen in Betracht.
[0012] Auf diese Art stabilisierte Behälter eignen sich nicht nur für Großbehälter, sondern
auch für kleinere Gebinde, wenn das Füllgut dort eine Formveränderung durch Ausbauchen
der Wandung hervorruft. Bisher war dieser Ausbaucheffekt in vielen Fällen nur über
den Einsatz starkwandiger Außenverpackungen zu vermeiden. Nunmehr kann auch mit einer
nur dünnen Schutzmantelverpackung die gewünschte kubische Paketform erhalten bleiben.
Die Formgebung einer stabilisierten Innenhülle ist variabel. Unterschiedliche Seitenlängen
sind ebenso möglich, wie beliebig geformte Einfüll- und Auslaufstutzen. Bei richtiger
Dimensionierung der inneren Schlauchsäule ist eine sehr gute Standfestigkeit erzielbar,
so daß dort gegebenenfalls ganz auf eine Außenverpackung verzichtet werden kann.
[0013] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung können den in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungen entnommen werden. Es zeigen
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch einen Basisschlauch, flachliegend mit Ausstanzungen und äußeren
Materialergänzungen;
- Fig. 2
- einen Querschnitt durch einen Basisschlauch, flachliegend, der die Form eines Seitenfaltenschlauchs
mit Materialergänzungen in der Form von Halbschläuchen gemäß der Schnittstelle A-B
der Fig. 1 aufweist;
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch einen Basisschlauch gemäß Fig. 2, aufgefaltet mit Detail;
- Fig. 4
- einen Querschnitt durch den in Fig. 2 dargestellten Basisschlauch, flachliegend gemäß
Schnittlinie C-D der Fig. 1;
- Fig. 5
- einen Querschnitt durch einen Basisschlauch gemäß Fig. 4, aufgefaltet;
- Fig. 6
- einen Querschnitt durch einen Basisschlauch, flachliegend, der die Form eines Seitenfaltenschlauchs
mit Materialergänzungen in der Form von 8 Flachfolien gemäß Schnittstelle A-B der
Fig. 1 aufweist; und
- Fig. 7
- eine pespektive Ansicht eines entfalteten Behälters mit Ein- und Auslaufstutzen gemäß
der Erfindung.
[0014] Bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Behälters wird ein von einer Rolle abgezogen
röhrenförmiges Gebilde 1 in Form eines Seitenfaltenschlauchs mit seitlichen Ausstanzungen
2 versehen, die durch Materialadaptionen 3 ergänzt werden. Die Ergänzung wird so vorgenommen,
daß die Materialbahn die Ausstanzungen ausreichend bedeckt (Fig. 1). Zum besseren
Verständnis wird dies mit Hilfe der Schnittlinien A-B und C-D der Fig. 1 in den nachfolgenden
Figuren 2 und 4 besonders verdeutlicht.
[0015] Beim Einsatz eines Seitenfaltenschlauches 1 als Basiselement ist die Uberdeckung
durch Materialadaptionen 3 in Form von Flachfolien 3A oder Halbschlauchen 3B an den
jeweiligen Schlauchfalten vorteilhaft (Fig. 2; Fig. 6). Die nach innen offenen Enden
5 des Halbschlauches müssen von außen mit der Oberfläche des Basisschlauches 1 verbunden
werden. Beim Einsatz von Flachfolien müssen diese an den äußeren Kanten zusätzlich
geschlossen werden. Die Art der Materialverbindung 4 bzw. 4A richtet sich nach dem
gewählten Bahnenstoff. Im aufgefalteten Zustand bildet der röhrenförmige Basisschlauch
1 mit den an seiner Außenseite verbundenen Materialadaptionen 3 im Querschnitt einen
viereckige Fläche (Fig. 3). Die Verbindungsstellen 4 sind in einem Detail der Fig.
3 dargestellt.
[0016] Mit Hilfe der Schnittlinie C-D in Fig. 1 wird die Lage der Ausstanzungen bei der
Überdeckung verdeutlicht. Den Schnitt zeigt Fig. 4. Die Verbindungsstellen an der
Außenhaut des Basisschlauchs 1 sind durchlaufend als Naht zu verstehen, so daß die
im aufgefalteten Zustand Taschen bildenden Materialadaptionen 3 nur über die Ausstanzungen
mit Produkt auffüll- und entleerbar sind. Das Produkt kann in den Taschen bildenden
Materialadaptionen 3 nicht austreten, da die Bahnenden durch fortlaufende Nähte 4
mit dem Basisschlauch 1 verbunden sind oder im Falle des Einsatzes von Flachfolien
3A nachträglich an den äußeren Kanten 4A schweißtechnisch geschlossen werden. Dies
ist in Fig. 6 dargestellt. Anfang und Ende einer so hergestellten mehrlagigen Materialbahn
können je nach gewünschter Behältergröße und -art in einen Ein- bzw. Auslaufstutzen
6,7 münden, wie dies in Fig. 7 dargestellt ist. Diese sind einheitlicher Bestandteil
des Basisschlauchs 1. In dieser Formbildung wird die kubische Behälterart besonders
deutlich. Das Ausbauchen über die viereckige Grundfläche wird durch den Basisschlauch
1 verhindert, da dieser im Durchmesser bis zur Grundflächenkante begrenzt ist. In
dieser Schlauchsäule wird der weit überwiegende Staudruck des Füllmaterials aufgefangen.
Die restliche Füllmenge verteilt sich über die Ausstanzungen in die Außentaschen,
die nur noch vernachlässigbare Ausbauchungen zulassen. Falls ein solcher Behälter
in ein flexibles oder biegewandiges Außengefäß gestellt wird (z.B. FIBC oder Wellpappkarton),
begrenzen dessen gradwandige Flächen die kubische Form völlig.
1. Stabilisierter, flexibler, kubischer Behälter, umfassend ein fortlaufendes und mit
Ausstanzungen (2) versehenes röhrenförmiges Basisteil (1), dessen nicht ausgefülltes
Volumen in den Eckbereichen mit äußeren Materialadaptionen (3, 3A, 3B) versehen ist,
deren innere offene Kanten (5) unmittelbar hinter den Ausstanzungen (2) überdeckend
mit dem Basisteil (1) mittels Materialverbindungen (4, 4A) dicht verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß
das röhrenförmige Basisteil (1) als Seitenfaltenschlauch ausgestaltet ist, der im
Bereich der Materialadaptionen (3, 3A, 3B) nahtlos ist, und
die Ausstanzungen (2) im Bereich von Falten des Seitenfaltenschlauchs angeordnet sind.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Adaptionen (3) vier Taschen bilden, die mittels schweißtechnischer Adaptionen
von acht Flachbahnen (3A) gebildet sind, die an den inneren offenen Kanten (5) dicht
mit dem Basisteil (1) verbunden sind (4) und an den äußeren offenen Kanten zusätzlich
geschlossen sind (4A).
3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Adaptionen (3) vier Taschen bilden, die mittels schweißtechnischer Adaptionen
von vier Halbschläuchen (3B) gebildet sind, die an den inneren offenen Kanten (5)
dicht mit dem Basisteil (1) verbunden sind (4).
4. Behälter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Material des röhrenförmigen Basisteils (1) eine Kunststoffolie, ist, welche aus
demselben Material hergestellt ist, wie die äußeren Adaptionen (3).
5. Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Material des röhrenförmigen Basisteils (1) eine spezielle Kunststoffolie ist,
welche aus mindestens zwei unterschiedlichen Materialien hergestellt ist (Coextrussionsfolie),
wobei das eine Material eine wesentlich geringere Dehnung aufweist als das andere
und daß als Außenlage dieses Basisteils (1) dasselbe Material dient wie für die äußeren
Adaptionen (3).
6. Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Material des röhrenförmigen Basisteils (1) eine spezielle Kunststoffolie ist,
welche aus mindestens zwei unterschiedlichen Materialien hergestellt ist (Coextrussionsfolie),
wobei die innenliegende Schicht des röhrenförmigen Basisteils (1) einen wesentlich
höheren Schmelzpunkt aufweist als die außenliegende Schicht, welche aus demselben
Material besteht wie die äußeren Adaptionen (3).
7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als röhrenförmiges Basisteil (1) ein Gewebe aus Kunststoff dient und die vier äußeren
taschenartigen Adaptionen (3) aus einer extrudierten Kunststoffolie gebildet sind.
8. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Material des Behälters Papier ist und daß das Basisteil (1) mit den äußeren taschenartigen
Adaptionen (3) durch Klebetechnik verbunden ist.
9. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Material des Behälters Polypropylengewebe dient und die Verbindung des Basisteils
(1) zu den äußeren taschenartigen Adaptionen (3) durch Vemähung erfolgt.
10. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ein- und Auslaufbereich (6;7) in Einheit mit dem röhrenförmigen Basisteil (1)
ausgebildet ist
1. A stabilised flexible cubic container comprising a continuous tubular base part (1)
punched out at (2) and having the unfilled volume covered at the corners with outer
material (3, 3A, 3B), the inner open edges (5) of said material being tightly connected
to the base part (1) by overlapping connecting material (4, 4A) immediately behind
the punched-out portions (2), characterised in that the tubular base part (1) is a laterally corrugated tube which is seamless in the
region of the covering material (3, 3A, 3B) and the punched-out parts (2) are disposed
at corrugations of the lateral corrugated tube.
2. A container according to claim 1, characterised in that the outer covering material (3) forms four pockets formed by eight flat strips (3A)
of welded covering material which are tightly connected (4) to the base material (1)
at the inner open edges (5) and are additionally closed (4A) at the outer open edges.
3. A container according to claim 1, characterised in that the outer covering material (3) forms four pockets formed by welding four half-tubes
(3B) of covering material tightly connected (4) to the base part (1) at the inner
open edges (5).
4. A container according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the tubular base part (1) is made of plastic sheeting produced from the same material
as the outer covering material (3).
5. A container according to claim 4, characterised in that the tubular base part (1) is made of special plastic sheeting produced from at least
two different materials (coextruded sheeting), wherein one material has much lower
expansion than the other and the outer layer of the base part (1) is made of the same
material as the outer covering material (3).
6. A container according to claim 4, characterised in that the tubular base part (1) is made of special plastic sheeting produced from at least
two different materials (coextruded sheeting), wherein the inner layer of the tubular
base part (1) has a much higher melting point than the outer layer, which is made
of the same material as the outer covering material (3).
7. A container according to any of claims 1 to 3, characterised in that the tubular base part (1) is a plastic fabric and the four outer pocket-like covers
(3) are made of extruded plastic sheeting.
8. A container according to claim 1, characterised in that the container is made of paper and the base part (1) is connected to the outer pocket-like
material (3) by sticking.
9. A container according to claim 1, characterised in that the container is made of polypropylene fabric and the base part (1) is connected
to the outer pocket-like material (3) by sewing.
10. A container according to any of the preceding claims, characterised in that the inlet and the outlet region (6; 7) are integral with the tubular base part (1).
1. Conteneur souple stabilisé et cubique, comprenant une partie de base continue (1)
qui a la forme d'un tube, qui a des découpes (2) et dont le volume non rempli dans
les régions des coins est pourvu d'adjonctions de matériau externes (3, 3A, 3B) dont
les bords libres internes (5) sont fixés de manière étanche directement derrière les
découpes (2) à la partie de base (1) qu'il chevauchent, et cela au moyen d'éléments
de liaison (4, 4A) du matériau, caractérisé en ce que la partie de base (1) en forme de tube est réalisée sous la forme d'un tuyau qui
a des parois pouvant s'affaisser et qui est sans jointure dans la région des adjonctions
de matériau (3, 3A, 3B) et en ce que les découpes (2) sont agencées dans la région des plis du tuyau aux parois pouvant
s'affaisser.
2. Conteneur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments d'adjonction externes (3) forment quatre poches qui sont réalisées par
des techniques de soudage à partir de huit bandes plates (3A) qui sont fixées à la
partie de base (1) de manière étanche en (4) par les bords libres internes (5), les
bords externes étant ensuite fermés en (4A).
3. Conteneur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les adjonctions externes (3) forment quatre poches qui sont réalisées par des techniques
de soudage à partir de quatre demi-tubes (3B) qui sont fixés de manière étanche en
(4) sur la partie de base (1), par les bords libres internes (5).
4. Conteneur selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que le matériau de la partie de base (1) en forme de tube est un matériau synthétique
constitué en une feuille et en ce que ce matériau est identique au matériau des adjonctions externes (3).
5. Conteneur selon la revendication 4, caractérisé en ce que le matériau de la partie de base (1) en forme de tube est un matériau synthétique
constitué en une feuille spéciale qui est réalisée à partir d'au moins deux matériaux
différents (feuille obtenue par co-extrusion), en particulier un matériau présente
une dilatation sensiblement plus basse que l'autre et en ce que pour la couche externe de cette partie de base (1), on utilise le même matériau que
celui utilisé pour les adjonctions externes (3).
6. Conteneur selon la revendication 4, caractérisé en ce que le matériau de la partie de base (1) en forme de tube est un matériau synthétique
constitué en une feuille spéciale qui est réalisée à partir d'au moins deux matériaux
différents (feuille obtenue par co-extrusion), en particulier la couche située à l'intérieur
de la partie de base (1) en forme de tube a un point de fusion sensiblement plus élevé
que celui de la couche située à l'extérieur, laquelle est constituée du même matériau
que les adjonctions externes (3).
7. Conteneur selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que pour la partie de base (1) en forme de tube, on utilise un tissé en un matériau synthétique
et en ce que les quatre adjonctions externes (3) formant des poches sont réalisées à partir d'une
feuille extrudée en un matériau synthétique.
8. Conteneur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le matériau du conteneur est du papier et en ce que la partie de base (1) est fixée aux adjonctions externes (3) formant des poches,
par des techniques de collage.
9. Conteneur selon la revendication 1, caractérisé en ce que pour le matériau du conteneur, on utilise un tissé de polypropylène et en ce que la fixation de la partie de base (1) aux adjonctions externes (3) formant des poches
se fait par couture.
10. Conteneur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie (6 ; 7) servant à remplir et à vider est formée d'une pièce avec la partie
de base (1) en forme de tube.