| (19) |
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(11) |
EP 0 915 188 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.06.2004 Patentblatt 2004/25 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.10.1998 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: C25D 7/06 |
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Stromrolle für eine elektrolytische Bandbeschichtungsanlage
Conducting roll for a strip coating installation
Rouleau conducteur pour une installation de revêtement des bandes
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE ES FI FR GB IT LU NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
28.10.1997 DE 19747429 04.02.1998 DE 19804257
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.05.1999 Patentblatt 1999/19 |
| (73) |
Patentinhaber: SMS Demag AG |
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40237 Düsseldorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Schimion, Werner
57271 Hilchenbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Valentin, Ekkehard, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte Hemmerich, Valentin, Gihske, Grosse,
Hammerstrasse 2 57072 Siegen 57072 Siegen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 534 360
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US-A- 2 526 312
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Stromrolle für eine elektrolytische Bandbeschichtungsanlage.
[0002] Eine Stromrolle hat allgemein die Aufgabe, den von Beschichtungsanoden auf ein Band
übergehenden Strom wieder zu einem Gleichrichter zurückzuführen. Man unterscheidet
dabei Stromrollenanordnungen für horizontalen und vertikalen Bandlauf.
[0003] Im ersten Fall wird das zu beschichtende Band horizontal durch eine Beschichtungszelle
geführt, wobei die Stromrollen vor und hinter der Zelle angeordnet sind, von oben
oder unten auf dem Band aufliegen und mit Hilfe einer gummierten Gegenrolle eine Linienpressung
auf das Band ausüben. Bei einer der Bandgeschwindigkeit entsprechenden Rollenumfangsgeschwindigkeit
wird über den Linienkontakt zwischen Band und Stromrolle der Strom vom Band auf die
Stromrolle übertragen und von dieser über Schleifringsysteme zum Gleichrichter zurückgeführt.
[0004] In vertikalen Beschichtungssystemen wird das zu beschichtende Band nach Austritt
aus der Beschichtungszelle über Stromrollen, die gleichzeitig auch Umlenkrollen sind,
um 180° umgelenkt, damit das Band in die nächstfolgende Beschichtungszelle eintreten
kann. Über die entstehende Auflagefläche zwischen Band und Stromrolle fließt der Strom
vom Band in die Stromrolle und von hier über Schleifringsysteme wieder zum Gleichrichter
zurück. Die Stromrolle hat in diesem Fall nicht nur Stromübertragungs-, sondern auch
Bandführungsaufgaben. Wegen der Biegesteifigkeit der Bänder, aber auch wegen der relativ
großen Abstände der Beschichtungszellen zueinander, ist die Stromrolle für Vertikalanlagen
verhältnismäßig groß im Durchmesser auszuführen.
[0005] Aufgrund des inneren elektrischen Widerstandes erwärmt sich die Stromrolle und nimmt
im Durchmesser entsprechend zu. Eine weitere Wärmequelle ist das umschlungene Band,
welches sich ebenfalls durch den inneren elektrischen Widerstand erwärmt. Bei Bandstärken
im Bereich unter 1 mm Banddicke kann die Bandtemperatur Werte über 100 °C erreichen,
mit entsprechender Aufwärmung der Stromrolle.
[0006] Aus diesen Gründen erhalten Stromrollen in der Regel eine innere Kühlung, deren Aufgabe
es ist, eine gleichmäßige Temperaturverteilung über die Stromrollenlänge sicherzustellen.
Hierdurch soll vermieden werden, daß unterschiedlich warme Abschnitte zu unterschiedlichen
Durchmessern über die Ballenlänge führen. Dies hätte nämlich zur Folge, daß die Bandführung
nicht mehr gewährleistet ist und es erfahrungsgemäß auch zu einer Qualitätsminderung
der beschichteten Oberflächen kommt.
[0007] Im Stand der Technik sind verschiedene Ausführungen hinsichtlich der Stromrollenkühlung
bekannt.
[0008] In einem Fall ist die Stromrolle im Prinzip als runder Hohlkörper ausgebildet, dessen
äußerer Mantel aus einem säurefesten und stromleitenden Metall besteht. Der Hohlkörper
ist teilweise oder vollständig mit Kühlwasser gefüllt, wobei über einen Rollenzapfen
kaltes Wasser ein- und über den anderen Zapfen erwärmtes Wasser abgeführt wird. Diese
Lösung ist die preiswerteste, hat aber folgende Nachteile:
[0009] Durch die geringe Strömungsgeschwindigkeit des Kühlwassers zur inneren Wand ist der
Wärmeübergang bei voll gefüllter Rolle gering.
[0010] Ferner erhöht die zusätzliche Wassermasse das Schwungmoment der Rolle und behindert
dadurch die Antriebsregelung. Auch kann eine gleichmäßige Temperaturverteilung über
die Ballenlänge nicht gewährleistet werden.
[0011] Eine andere bekannte Lösung sieht vor, den Hohlraum mit Verdrängungskörpern weitgehend
auszufüllen, wodurch die latente Wassermasse im Innern der Stromrolle zwar verkleinert
wird, jedoch nach wie vor das Problem der unkontrollierbaren Kühlung bestehen bleibt.
[0012] Es ist eine weitere Lösung bekannt, mit der die vorerwähnten Nachteile vermieden
werden. Hierzu sind in einen konzentrischen Spalt zwischen dem äußeren Stromrollenmantel
aus Edelstahl und einem inneren Zylinder aus Normalstahl enggewickelte Kupferrohre
eingelegt, durch die das Kühlwasser mit hoher Strömungsgeschwindigkeit strömt. Zur
Vermittlung des Wärmeüberganges zwischen dem äußeren Mantel und den Kupferrohren ist
der verbleibende Hohlraum mit Zinkmetall ausgegossen.
[0013] Mit dieser Lösung wird zwar eine kontrollierbare und gleichmäßige Wärmeabführung
gewährleistet, jedoch sind die Fertigungskosten bedeutend höher als bei den zuvor
beschriebenen Lösungen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß nach mehrmaligem
Abschliff des Rollenmantels infolge Verschleiß die Erneuerung der Rolle nur in einer
Spezialwerkstatt erfolgen kann, indem z.B. ein neuer Mantel hergestellt und auf den
zuvor auf Maß abgedrehten alten Mantel aufgeschrumpft wird. Ein einfacher Austausch
des abgenutzten Rollenmantels ist nicht möglich. Folglich müssen bei Betreibern von
Beschichtungsanlagen eine größere Anzahl von teuren Stromrollen in Reserve gehalten
werden.
[0014] Aus der US - A - 2 526 312 ist eine Stromrolle für eine elektrolytische Bandbeschichtungsanlage
bekannt, wobei die Stromrolle eine Rollenachse aufweist, wobei die Stromrolle einen
Rollenmantel mit einer inneren und einer äußeren Mantelfläche und zwei im wesentlichen
zylindrische Grundkörper aufweist, wobei die Grundkörper Zylinderflächen, einander
zugewandte und voneinander abgewandte Seiten aufweisen. Die Grundkörper sind mit dem
Rollenmantel durch einen Preßsitz und damit unlösbar miteinander verbunden.
[0015] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Stromrolle zu schaffen,
welche die vorgenannten Nachteile vermeidet, dabei mit geringen Kosten und Aufwand
herzustellen ist und auch die Reserveteilhaltung kompletter Rollen überflüssig macht.
[0016] Die Aufgabe wird durch eine Stromrolle für eine elektrolytische Bandbeschichtungsanlage,
mit einer Rollenachse gelöst, bei der die Stromrolle aus einem Rollenmantel mit einer
Innenwand und einer Außenwand besteht, welche um die Außenflächen von zwei, einander
gegenüberliegender und koaxial angeordneter, zylinderförmigen Grundkörpern befestigt
wird, wobei die Grundkörper lösbar miteinander verbunden sind und die Zylindermäntel
der Grundkörper Kühlkanäle für eine Kühtflüssigkeit aufweisen.
[0017] Denn dadurch ist der Rollenmantel als solches leicht austauschbar, so dass die Ersatzteilhaltung
ganzer Stromrollen nicht mehr erforderlich ist.
[0018] Die Stromrolle ist besonders kostengünstig herstellbar, wenn die Grundkörper aus
Normalstahl bestehen und der Rollenmantel aus einem säurebeständigen und elektrisch
leitfähigen Material, z.B. Edelstahl besteht.
[0019] Wenn die Zylindermäntel der Grundkörper elektrisch isolierend ausgebildet sind, ist
der Stromfluß im Rollenmantel leichter steuerbar. Dadurch kann eine gleichmäßige Erwärmung
der Stromrolle gewährleistet werden. Die elektrische Isolierung der Zylindermäntel
kann z.B. dadurch erfolgen, dass diese mit einer harten, säurefesten, elektrisch isolierenden
Schicht versehen sind.
[0020] Wenn an der Innenwand des Rollenmantels ein konzentrisch um die Rollenachse umlaufender
Innenring angeordnet ist, ist zum einen die Verbindbarkeit zwischen Rollenmantel und
Grundkörpem besonders einfach zu bewerkstelligen. Zum anderen ist in Verbindung mit
der elektrischen Isolierung der Zylindermäntel ein völlig symmetrischer Stromfluß
im Rollenmantel erzwingbar.
[0021] Die lösbare Befestigung von Rollenmantel und Grundkörpern ist besonders einfach,
wenn die Grundkörper miteinander korrespondierende, parallel zur Rollenachse verlaufende
Durchgangsbohrungen für Befestigungselemente, z.B. Zugstangen, aufweisen.
[0022] Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen sowie
aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. Dabei zeigen
- Figur 1
- eine Stromrolle in Richtung der Rollenachse gesehen,
- Figur 2
- einen Schnitt durch die Stromrolle von Fig. 1 entlang der Linie II-II,
- Figur 3
- einen Schnitt durch die Stromrolle von Fig. 2 entlang der Linie A-A und
- Figur 4
- einen Schnitt durch die Stromrolle von Fig. 3 entlang der Linie B-B.
[0023] Gemäß den Figuren besteht eine Stromrolle für eine elektrolytische Bandbeschichtungsanlage
aus einem Rollenmantel 1 und zwei Grundkörpern 2, 3. Der Rollenmantel 1 ist im wesentlichen
hohlzylinderförmig und weist eine Innenwand 4 und eine Außenwand 5 auf. Er besteht
aus einem säurebeständigen, elektrisch leitfähigen Material, z.B. Edelstahl. An der
Innenwand 4 des Rollenmantels 1 ist ein konzentrisch um eine Rollenachse 6 umlaufender
Innenring 7 angeschweißt. Ersichtlich ist der Innenring 7 dabei mittig angeordnet.
[0024] Die Grundkörper 2, 3 sind im wesentlichen gleich ausgebildet. Sie sind im wesentlichen
zylinderförmig, innen hohl und weisen an ihren voneinander abgewandten Seiten Zapfen
8 auf, mittels derer sie in nicht dargestellten Lagern drehbar lagerbar sind. Die
Grundkörper 2, 3 bestehen aus Normalstahl. Sie füllen den Rollenmantel 1 im wesentlichen,
vorzugsweise sogar paßgenau, aus. Die Grundkörper 2, 3 weisen somit einander zugewandte
Seiten 9, voneinander abgewandte Seiten 10 und dem Rollenmantel 1 zugewandte Zylindermäntel
11 auf.
[0025] Die Zylindermäntel 11 sind mit einer harten, säurefesten und elektrisch isolierenden
Schicht versehen. Die Schicht kann bspw. aus Oxid-Keramik bestehen, in welche zur
Vermeidung von Porosität Füllstoffe eingebracht sind. Eine derartige Beschichtung
ist kostengünstig und auf einfache Weise aufzubringen. Sie schützt die Zylindermäntel
11 auch vor Korrosion durch eine Kühlflüssigkeit (Wasser) und auch gegen eventuelle
elektrolytische Dämpfe. Die Zylindermäntel 11 sind somit elektrisch isolierend ausgebildet.
[0026] Aufgrund der Isolierschicht zwischen den Grundkörpern 2, 3 und dem Rollenmantel 1
fließt zwangsweise der gesamte Strom über den Innenring 7 und somit im Rollenmantel
1 symmetrisch von außen zur Mitte, und zwar unabhängig davon, ob der Strom über den
einen, den anderen oder beide Zapfen 8 weitergeführt wird.
[0027] Sowohl der Rollenmantel 1 als auch die Grundkörper 2, 3 sind hierbei symmetrisch
bezüglich der Achse 6 angeordnet, welche im folgenden auch als Rollenmantelachse bezeichnet
wird.
[0028] Die Grundkörper 2, 3 weisen Durchgangsbohrungen 12 auf. Die Durchgangsbohrungen 12
verlaufen parallel zur Rollenachse 6 und korrespondieren miteinander. In die Durchgangsbohrungen
12 sind bspw. Zugstangen 13 einsteckbar, so daß der Rollenmantel 1 und die Grundkörper
2, 3 durch auf die Zugstangen 13 aufgeschraubte Schraubenmuttern 14 lösbar miteinander
verbindbar sind. Dadurch kann gegebenenfalls der Rollenmantel 1 einfach ausgetauscht
werden, ohne daß die ganze Stromrolle mechanisch bearbeitet werden muß. Die Ersatzteilhaltung
reduziert sich also auf die Rollenmäntel 1.
[0029] Die Zylindermäntel 11 der Grundkörper 2, 3 weisen Kühlkanäle 15 für eine Kühlflüssigkeit,
z.B. Wasser, auf. Die Kühlkanäle 15 sind als um die Zylindermäntel 11 umlaufende Spiralen
ausgebildet. Die Kühlkanäle 15 des einen Grundkörpers 2 sind linksgängig ausgeführt,
die des anderen Grundkörpers 3 rechtsgängig. Sie sind im vorliegenden Fall halbkreisförmig.
Sie könnten aber auch eine andere Form aufweisen. Der Kühlflüssigkeitskreislauf ist
wie folgt:
[0030] Die Kühlflüssigkeit wird über eine Speisebohrung 16 in die Stromrolle eingespeist.
Die Speisebohrung 16 des einen Grundkörpers 2 liegt auf der Rollenachse 6 und ist
an der vom anderen Grundkörper 3 abgewandten Seite 10 des einen Grundkörpers 2 angeordnet.
Sodann wird die Kühlflüssigkeit über äußere Radialbohrungen 17 - dargestellt ist in
Fig. 2 nur eine - in erste Längsbohrungen 18 eingespeist. Die äußeren Radialbohrungen
17 sind ebenfalls an der vom anderen Grundkörper 3 abgewandten Seite 10 des einen
Grundkörpers 2 angeordnet. Die ersten Längsbohrungen 18 verlaufen unterhalb der Kühlkanäle
15 parallel zur Rollenachse 6 und sind zum Innenring 7 hin offen. Die äußeren Radialbohrungen
17 des einen Grundkörpers 2 sind weiterhin zwischen den Kühlkanälen 15 und den ersten
Längsbohrungen 18 verschlossen, z.B. zugeschweißt oder durch Eindrehen eines Gewindestopfens.
[0031] Der andere Grundkörper 3 weist ebenfalls erste Längsbohrungen 19 auf, auf die später
noch eingegangen wird. Weiterhin weist er aber auch zweite, zum Innenring 7 hin offene
Längsbohrungen 20 auf, die ebenfalls parallel zur Rollenachse 6 verlaufen. Die ersten
Längsbohrungen 18 des einen Grundkörpers 2 sind mit den zweiten Längsbohrungen 20
des anderen Grundkörpers 3 über Durchgangsbohrungen 21 verbunden, welche im Innenring
7 angeordnet sind. Die Grundkörper 2, 3 weisen ferner innere Radialbohrungen 22 auf,
die an den einander zugewandten Seiten 9 der Grundkörper 2, 3 angeordnet sind. Die
inneren Radialbohrungen 22 verbinden die ersten Längsbohrungen 18 des einen Grundkörpers
2 bzw. die zweiten Längsbohrungen 20 des anderen Grundkörpers 3 mit den Kühlkanälen
15.
[0032] Auf diesem Weg kann die Kühlflüssigkeit, z.B. Wasser, in die Kühlkanäle 15 eingespeist
werden. Es läuft dann spiralförmig vom Innenring 7 des Rollenmantels 1 zu dessen äußeren
Enden.
[0033] Zum Ausspeisen der Kühlflüssigkeit aus den Kühlkanälen 15 weist der eine Grundkörper
2 an der vom anderen Grundkörper 3 abgewandten Seite 10 weitere äußere Radialbohrungen
23 auf, die sich von den Kühlkanälen 15 bis zu zweiten Längsbohrungen 24 des einen
Grundkörpers 2 erstrecken. Diese zweiten Längsbohrungen 24 des einen Grundkörpers
2 verlaufen ebenfalls parallel zur Rollenachse 6. Sie sind zum Innenring 7 hin offen
und erstrecken sich bis kurz vor die vom anderen Grundkörper 3 abgewandte Seite 10
des einen Grundkörpers 2. Sie sind über weitere im Innenring 7 angeordnete Durchgangsbohrungen
25 mit den bereits erwähnten ersten Längsbohrungen 19 des anderen Grundkörpers 3 verbunden.
[0034] Die ersten Längsbohrungen 19 des anderen Grundkörpers 3 verlaufen ebenfalls unterhalb
der Kühlkanäle 15 parallel zur Rollenachse 6 und sind zum Innenring 7 hin offen. Sie
sind über äußere Radialbohrungen 26 einerseits mit den Kühlkanälen 15 und andererseits
mit einer Speisebohrung 27 verbunden. Die äußeren Radialbohrungen 26 des anderen Grundkörpers
3 sind, wie bereits der Name sagt, an der vom einen Grundkörper 2 abgewandten Seite
10 des anderen Grundkörpers 3 angeordnet. Die Speisebohrung 27 ist im anderen Grundkörper
3 angeordnet und liegt auf der Rollenachse 6. Von dieser Speiseöffnung 27 aus kann
das Kühlwasser aus der Stromrolle ausgespeist werden.
[0035] Mit der obenstehend beschriebenen Kühlflüssigkeitsführung wird die frische, kalte
Kühlflüssigkeit dem zentralen Teil des Rollenmantels 1 zuerst angeboten. Da ferner
in diesem Mantelteil der größte Strom fließt und dieser Mantelteil folglich auch am
wärmsten wird, wird somit die Stelle der stärksten Erwärmung am intensivsten gekühlt.
In diesem Fall bleibt die Zylindrizität des Rollenmantels 1 am besten erhalten.
[0036] Es ist aber auch möglich, die Kühlflüssigkeit umgekehrt zu führen. In diesem Fall
erreicht man eine Bombierung der Stromrolle. Dies kann für den Bandlauf vorteilhaft
sein.
[0037] Die notwendigen Abdichtungen gegen Kühlflüssigkeitsaustritt und Elektrolyteintritt
übernehmen übliche O-Ringe 28, welche bei Bedarf leicht ausgetauscht werden können.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 1
- Rollenmantel
- 2,3
- Grundkörper
- 4
- Innenwand
- 5
- Außenwand
- 6
- Rollenachse/Rollenmantelachse
- 7
- Innenring
- 8
- Zapfen
- 9
- einander zugewandte Seiten
- 10
- voneinander abgewandte Seiten
- 11
- Zylindermäntel
- 12,21,25
- Durchgangsbohrungen
- 13
- Zugstangen
- 14
- Schraubenmuttern
- 15
- Kühlkanäle
- 16,27
- Speisebohrungen
- 17,26
- äußere Radialbohrungen
- 18,19
- erste Längsbohrungen
- 20,24
- zweite Längsbohrungen
- 22
- innere Radialbohrungen
- 23
- weitere äußere Radialbohrungen
- 28
- O-Ringe
1. Stromrolle für eine elektrolytische Bandbeschichtungsanlage, mit einer Rollenachse
(6), wobei die Stromrolle aus einem Rollenmantel (1) mit einer Innenwand (4) und einer
Außenwand (5) besteht, welche um die Außenflächen von zwei, einander gegenüberliegender
und koaxial angeordneter, zylinderförmigen Grundkörpem (2, 3) befestigt wird, wobei
die Grundkörper (2, 3) lösbar miteinander verbunden sind und die Zylindermäntel (11)
der Grundkörper (2, 3) Kühlkanäle (15) für eine Kühlflüssigkeit aufweisen.
2. Stromrolle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Grundkörper (2, 3) aus Normalstahl bestehen und der Rollenmantel (1) aus einem
säurebeständigen und elektrisch leitfähigen Material, z.B. Edelstahl, besteht.
3. Stromrolle nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zylindermäntel (11) der Grundkörper (2, 3) elektrisch isolierend ausgebildet
sind.
4. Stromrolle nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zylindermäntel (11) mit einer harten, säurefesten, elektrisch isolierenden Schicht
versehen sind.
5. Stromrolle nach einem der obigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Grundkörper (2, 3) und der Rollemantel (1) paßgenau miteinander verbunden sind.
6. Stromrolle nach einem der obigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Innenwand (4) des Rollenmantels (1) ein konzentrisch um die Rollenachse (6)
umlaufender Innenring (7) angeordnet ist.
7. Stromrolle nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Innenring (7) mit dem Rollenmantel (1) verschweißt ist.
8. Stromrolle nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Grundkörper (2, 3) miteinander korrespondierende, parallel zur Rollenachse (6)
verlaufende Durchgangsbohrungen (12) für Befestigungselemente (13), z.B. Zugstangen
(13), aufweisen.
9. Stromrolle nach einem der obigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Kühlkanäle (15) als um die Zylindermäntel (11) umlaufende Spiralen ausgebildet
sind,
- dass die Grundkörper (2, 3) an ihren voneinander abgewandten Seiten (10) auf der Rollenachse
(6) liegende Speisebohrungen (16, 27 ) zum Ein- und Ausspeisen der Kühlflüssigkeit
aufweisen,
- dass die Grundkörper (2, 3) an ihren voneinander abgewandten Seiten (10) je mindestens
eine mit der jeweiligen Speisebohrung (16, 27) verbundene äußere Radialbohrung (17,
26) aufweisen,
- dass die Grundkörper (2, 3) unterhalb der Kühlkanäle (15) je mindestenes eine mit den
äußeren Radialbohrungen (16, 27) verbundene, zum Innenring (7) hin offene, parallel
zur Rollenachse (6) verlaufende erste Längsbohrung (18, 19) aufweisen,
- dass bei einem der Grundkörper (2) die mindestens eine äußere Radialbohrung (17) zwischen
den Kühlkanälen (15) und der mindestens einen ersten Längsbohrung (18) verschlossen
ist,
- dass der eine Grundkörper (2) an seiner dem anderen Grundkörper (3) zugewandten Seite
(9) mindestens eine innere Radialbohrung (22) aufweist, die mit der mindestens einen
ersten Längsbohrung (18) verbunden ist,
- dass der eine Grundkörper (2) mindestens eine zweite, zum Innenring (7) hin offene, parallel
zur Rollenachse (6) verlaufende Längsbohrung (24) aufweist, die sich bis zur vom anderen
Grundkörper (3) abgewandten Seite (10) des einen Grundkörpers (2) erstreckt und über
eine im Innenring (7) angeordnete erste Durchgangsbohrung (21) mit der mindestens
einen ersten Längsbohrung (19) des anderen Grundkörpers (3) verbunden ist,
- dass der eine Grundkörper (2) an der vom anderen Grundkörper (3) abgewandten Seite (10)
mindestens eine weitere äußere Radialbohrung (23) aufweist, die sich von den Kühlkanälen
(15) zur mindestens einen zweiten Längsbohrung (24) erstreckt,
- dass der andere Grundkörper (3) mindestens eine zweite, zum Innenring (7) hin offene,
parallel zur Rollenachse (6) verlaufende Längsbohrung (20) aufweist, die über eine
im Innenring (7) angeordnete zweite Durchgangsbohrung (25) mit der mindestens einen
ersten Längsbohrung (18) des einen Grundkörpers (2) verbunden ist, und
- dass die mindestens eine zweite Längsbohrung (20) des anderen Grundkörpers (3) über mindestens
eine an der dem einen Grundkörper (2) zugewandten Seite (9) des anderen Grundkörpers
(3) angeordnete innere Radialbohrung (22) mit den Kühlkanälen (15) verbunden ist.
10. Verfahren zum Kühlen einer Stromrolle nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kühlflüssigkeit an den einander zugewandten Seiten (9) der Grundkörper (2, 3)
in die Kühlkanäle (15) eingespeist und an den voneinander abgewandten Seiten (10)
der Grundkörper (2, 3) aus den Kühlkanälen (15) ausgespeist wird.
11. Verfahren zum Kühlen einer Stromrolle nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kühtflüssigkeit an den voneinander abgewandten Seiten (10) der Grundkörper (2,
3) in die Kühlkanäle (15) eingespeist und an den einander zugewandten Seiten (9) der
Grundkörper (2, 3) aus den Kühlkanälen (15) ausgespeist wird.
12. Rollenmantel für eine Stromrolle für eine elektrolytische Beschichtungsanlage, mit
einer Rollenmantelachse (6), einer Innenwand (4) und einer Außenwand (5), bestehend
aus einem säurefesten und elektrisch leitfähigen Material, z.B. Edelstahl,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Innenwand (4) des Rollenmantels (1) mittig ein konzentrisch zur Rollenmantelachse
(6) angeordneter Innenring (7) angeordnet ist.
13. Rollenamantel nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Innenring (7) mit dem Rollenmantel (1) verschweißt ist.
14. Rollenmantel nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Innenring (7) parallel zur Rollenmantelachse (6) verlaufende Durchgangsbohrungen
(12) für Befestigungselemente (13), z.B. Zugstangen (13), aufweist.
15. Rollenmantel nach Anspruch 12, 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Innenring (7) mindestens zwei parallel zur Rollenmantelachse (6) verlaufende
Durchgangsbohrungen (21, 25) für eine Kühlflüssigkeit aufweist.
1. Conducting roller for an electrolytic strip coating plant, with a roller axis (6),
wherein the conducting roller consists of a roller circumferential casing (1) with
an inner wall (4) and an outer wall (5), which is fastened around the outer surfaces
of two mutually opposite and coaxially arranged cylindrical base bodies (2, 3), wherein
the base bodies (2, 3) are detachably connected together and the cylinder circumferential
casings (11) of the base bodies (2, 3) have cooling channels (15) for a cooling liquid.
2. Conducting roller according to claim 1, characterised in that the base bodies (2, 3) consist of normal steel and the roller circumferential casing
(1) consists of an acid-resistant and electrically conductive material, for example
high-quality steel.
3. Conducting roller according to claim 1 or 2, characterised in that the cylinder circumferential casings (11) of the base bodies (2, 3) are constructed
to be electrically insulating.
4. Conducting roller according to claim 3, characterised in that the cylinder circumferential casings (11) are provided with a hard, acid-proof, electrically
insulating coating.
5. Conducting roller according to one of the above claims, characterised in that the base bodies (2, 3) and the roller circumferential casing (1) are connected together
with precise fit.
6. Conducting roller according to one of the above claims, characterised in that an inner ring (7) encircling concentrically around the roller axis (6) is arranged
at the inner wall (4) of the roller circumferential casing (1).
7. Conducting roller according to claim 6, characterised in that the inner ring (7) is welded to the roller circumferential casing (1).
8. Conducting roller according to claim 6 or 7, characterised in that the base bodies (2, 3) have mutually corresponding passage bores (12), which extend
parallel to the roller axis (6), for fastening elements (13), for example tie rods
(13).
9. Conducting roller according to one of the above claims,
characterised in that
- the cooling channels (15) are formed as helices encircling the cylinder circumferential
casings (11),
- the base bodies (2, 3) have at the mutually remote sides (10) thereof feed bores
(16, 27), which lie on the roller axis (6), for feeding in and feeding out the cooling
liquid,
- the base bodies (2, 3) have at the mutually remote sides (10) thereof at least one
respective outer radial bore (17, 26) connected with the respective feed bore (16,
27),
- the base bodies (2, 3) have below the cooling channels (15) at least one respective
first longitudinal bore (18, 19) which is connected with the outer radial bores (16,
27) and is open towards the inner ring (7) and which extends parallel to the roller
axis (6),
- in the case of one of the base bodies (2) the at least one outer radial bore (17)
is closed between the cooling channels (15) and the at least one first longitudinal
bore (18),
- the one base body (2) has at its side (9), which faces the other base body (3),
at least one inner radial bore (22) connected with the at least one first longitudinal
bore (18),
- the one base body (2) has at least one second longitudinal bore (24) which is open
towards the inner ring (7) and extends parallel to the roller axis (6) and which runs
up to the side (10) of the one base body (2) remote from the other base body (3) and
is connected with the at least one first longitudinal bore (19) of the other base
body (3) by way of a first passage bore (21) arranged in the inner ring (7),
- the one base body (2) has at the side (10) remote from the other base body (3) at
least one further outer radial bore (23) which extends from the cooling channels (15)
to the at least one second longitudinal bore (24),
- the other base body (3) has at least one second longitudinal bore (20) which is
open towards the inner ring (7) and extends parallel to the roller axis (6) and which
is connected with the at least one first longitudinal bore (18) of the one base body
(2) by way of a second passage bore (25) arranged in the inner ring (7) and
- the at least one second longitudinal bore (20) of the other base body (3) is connected
with the cooling channels (15) by way of at least one inner radial bore (22) arranged
at the side (9) of the other base body (3) facing the one base body (2).
10. Method of cooling a conducting roller according to claim 9, characterised in that the cooling liquid is fed into the cooling channels (15) at the mutually facing sides
(9) of the base bodies (2, 3) and is fed out of the cooling channels (15) at the mutually
remote sides (10) of the base bodies (2, 3).
11. Method of cooling a conducting roller according to claim 9, characterised in that the cooling liquid is fed into the cooling channels (15) at the mutually remote sides
(10) of the base bodies (2, 3) and fed out of the cooling channels (15) at the mutually
facing sides (9) of the base bodies (2, 3).
12. Roller circumferential casing for a conducting roller for an electrolytic coating
plant, with a roller circumferential casing axis (6), an inner wall (4) and an outer
wall (5), consisting of an acid-proof and electrically conductive material, for example
high-quality steel, characterised in that an inner ring (7) arranged concentrically with respect to the roller circumferential
casing axis (6) is arranged centrally at the inner wall (4) of the roller circumferential
casing (1).
13. Roller circumferential casing according to claim 12, characterised in that the inner ring (7) is welded to the roller circumferential casing (1).
14. Roller circumferential casing according to claim 12 or 13, characterised in that the inner ring (7) has passage bores (12), which extend parallel to the roller circumferential
casing axis (6), for fastening elements (13), for example tie rods (13).
15. Roller circumferential casing according to claim 12, 13 or 14, characterised in that the inner ring (7) has at least two passage bores (21, 25), which extend parallel
to the roller circumferential casing axis (6), for a cooling liquid.
1. Rouleau conducteur pour une installation de revêtement électrolytique de bande, avec
un axe (6) de rouleau, le rouleau conducteur étant constitué d'une enveloppe (1) de
rouleau avec une paroi interne (4) et une paroi externe (5), qui est fixé autour des
surfaces externes de deux corps de base (2, 3) cylindriques, situés l'un en face de
l'autre et disposés coaxialement, les corps de base (2, 3) étant reliés de manière
amovible l'un à l'autre et les enveloppes cylindriques (11) des corps de base (2,
3) présentant des canaux de refroidissement (15) pour un liquide de refroidissement.
2. Rouleau conducteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les corps de base (2, 3) sont constitués d'acier normal et l'enveloppe (1) du rouleau
d'un matériau résistant aux acides et électriquement conducteur, par exemple d'acier
précieux.
3. Rouleau conducteur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les enveloppes cylindriques (11) des corps de base sont réalisées de manière électriquement
isolante.
4. Rouleau conducteur selon la revendication 3, caractérisé en ce que les enveloppes cylindriques (11) sont pourvues d'une couche dure, résistante aux
acides, électriquement isolante.
5. Rouleau conducteur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les corps de base (2, 3) et l'enveloppe (1) du rouleau sont reliés l'un à l'autre
de manière ajustée.
6. Rouleau conducteur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une bague interne (7) est disposée au niveau de la paroi interne (4) de l'enveloppe
(1) du rouleau, entourant concentriquement l'axe (6) du rouleau.
7. Rouleau conducteur selon la revendication 6, caractérisé en ce que la bague interne (7) est soudée avec l'enveloppe (1) du rouleau.
8. Rouleau conducteur selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que les corps de base (2, 3) présentent des passages (12) correspondant l'un à l'autre,
s'étendant parallèlement à l'axe (6) du rouleau pour des éléments de fixation (13),
par exemple des barres de traction (13).
9. Rouleau conducteur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
- en ce que les canaux de refroidissement (15) sont réalisés sous forme de spirales entourant
l'enveloppe cylindrique (11),
- en ce que les corps de base (2, 3) présentent, au niveau de leurs côtés (10) opposés l'un à
l'autre, des trous (16, 27) se trouvant sur l'axe (6) du rouleau pour l'alimentation
et l'évacuation du liquide de refroidissement,
- en ce que les corps de base (2, 3) présentent, au niveau de leurs côtés (10) opposés l'un à
l'autre, à chaque fois au moins un trou radial (17, 26) externe relié à chaque fois
avec un trou (16, 27),
- en ce que les corps de base (2, 3) présentent, sous les canaux de refroidissement (15) à chaque
fois au moins un premier trou longitudinal (18, 19) relié aux trous radiaux (16, 27)
externes, ouverts vers la bague intérieure (7), s'étendant parallèlement à l'axe (6)
du rouleau,
- en ce que dans un des corps de base (2) ledit au moins un trou radial (17) externe est fermé
entre les canaux de refroidissement (15) et ledit au moins un premier trou longitudinal
(18),
- en ce qu'un corps de base (2) présente, au niveau de son côté (9) face à l'autre corps de base
(3) au moins un trou radial (22) interne qui est relié au dit au moins un premier
trou longitudinal (18),
- en ce qu'un corps de base (2) présente au moins un deuxième trou longitudinal (24) ouvert vers
la bague interne (7), s'étendant parallèlement à l'axe (6) du rouleau, qui s'étend
jusqu'au côté (10) opposé à l'autre corps de base (3) dudit corps de base (2) et qui
est relié via un premier passage (21) agencé dans la bague interne (7) au dit au moins
un premier trou longitudinal (19) de l'autre corps de base (3),
- en ce qu'un corps de base (2) présente sur son côté (10) opposé à l'autre corps de base (3)
au moins un autre trou radial (23) externe, qui s'étend des canaux de refroidissement
(15) jusqu'au moins un deuxième trou longitudinal (24),
- en ce que l'autre corps de base (3) présente au moins un deuxième trou longitudinal (20) ouvert
vers la bague interne (7), s'étendant parallèlement à l'axe (6) du rouleau, qui est
relié via un deuxième passage (25) agencé dans la bague interne (7) au dit au moins
un premier trou longitudinal (18) d'un corps de base (2) et
- en ce que ledit au moins un deuxième trou longitudinal (20) de l'autre corps de base (3) est
relié aux canaux de refroidissement (15) via au moins un trou radial (22) interne
agencé dans le côté (9) de l'autre corps de base (3) face au corps de base (2) .
10. Procédé pour refroidir un rouleau conducteur selon la revendication 9, caractérisé en ce que le liquide de refroidissement est introduit au niveau des côtés (9) l'un en face
de l'autre des corps de base (2, 3) dans les canaux de refroidissement (15) et est
évacué des canaux de refroidissement (15) au niveau des côtés (10) opposés l'un à
l'autre des corps de base (2, 3).
11. Procédé pour refroidir un rouleau conducteur selon la revendication 9, caractérisé en ce que le liquide de refroidissement est alimenté au niveau des côtés (10) opposés l'un
à l'autre des corps de base (2, 3) dans les canaux de refroidissement (15) et est
évacué des canaux de refroidissement (15) au niveau des côtés (9) l'un en face de
l'autre des corps de base (2, 3).
12. Enveloppe pour un rouleau conducteur destiné à une installation de revêtement électrolytique,
avec un axe (6) d'enveloppe de rouleau, une paroi interne (4) et une paroi externe
(5), constituée d'un matériau résistant aux acides, électriquement conductible, par
exemple en acier précieux, caractérisée en ce qu'au centre de la paroi interne (4) de l'enveloppe (1) du rouleau est disposée une bague
interne (7) disposée concentriquement par rapport à l'axe (6) du manteau du rouleau.
13. Enveloppe de rouleau selon la revendication 12, caractérisée en ce que la bague interne (7) est soudée avec l'enveloppe (1) du rouleau.
14. Enveloppe de rouleau selon la revendication 12 ou 13, caractérisée en ce que la bague interne (7) présente des passages (12) s'étendant parallèlement à l'axe
(6) de l'enveloppe du rouleau, destinés à des éléments de fixation (13), par exemple
des barres de traction (13).
15. Enveloppe de rouleau selon la revendication 12, 13 ou 14, caractérisée en ce que la bague interne (7) présente au moins deux passages (21, 25) s'étendant parallèlement
à l'axe (6) de l'enveloppe du rouleau pour un liquide de refroidissement.