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EP 0 915 228 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.01.2004 Patentblatt 2004/05 |
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Anmeldetag: 05.11.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E06B 9/30 |
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Sonnenschutz für Fenster oder Türen
Solar protection for windows or doors
Protection solaire pour fenêtres ou portes
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE FR IT NL |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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LV RO |
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Priorität: |
05.11.1997 DE 29719648 U 10.02.1998 DE 29802244 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.05.1999 Patentblatt 1999/19 |
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Patentinhaber: Henkenjohann, Johann |
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D-33415 Verl (DE) |
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Erfinder: |
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- Henkenjohann, Johann
D-33415 Verl (DE)
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Vertreter: Strauss, Hans-Jochen, Dipl.-Phys., Dr. et al |
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Patentanwälte
Dipl.-Ing. Gustav Meldau
Dipl.-Phys. Dr. Hans-Jochen Strauss
Postfach 2452 33254 Gütersloh 33254 Gütersloh (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Sonnenschutz für Fenster oder Türen bestehend aus Lamellen,
die die Fenster- oder Türfläche horizontalverlaufend abdecken, wobei die Lamellen
in seitlichen Führungen außen am Fenster oder an der Tür geführt sind und wobei die
einzelnen Lamellen im gerafften Zustand zu einem Paket zusammenlegbar sind.
[0002] Ein derartiger nach dem Stand der Technik, z.B. aus EP 0 296 420, bekannter Sonnenschutz
für Fenster oder Türen wird auch als Außenraffstore bezeichnet, wobei insbesondere
der Store aus einzelnen Lamellen besteht, die in seitlichen Führungen geführt werden.
Die seitlichen Führungen sind dabei auf dem Fenster- oder Türrahmen befestigt, so
daß die Einzellamellen unter einem Abstand zu der Tür- bzw. Fensterfläche herabgelassen
bzw. hochgefahren werden können. Sind die Lamellen hochgefahren, so legen sich die
Lamellen im oberen Fenstersturz zu einem Paket zusammen, welches von in einem am oberen
Fenstersturz angeordneten Kasten aufgenommen wird.
[0003] Nachteil eines derartigen nach dem Stand der Technik bekannten Sonnenschutzes ist,
daß er sehr aufwendig baut, da neben den Führungen an den seitlichen Fensterrahmen
auch über die horizontale Erstreckung der Lamelle zusätzliche Bänder querverlaufend
vorhanden sein müssen. damit für den heruntergefahrenen Lamellenvorhang die hinreichende
Stabilität gegeben ist. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Windeinflüsse erforderlich,
damit ein Flattern der Lamellen verhindert wird, und somit Geräuschentwicklungen unterbunden
werden. Zur Sicherung des Sonnenschutzes vor Windeinflüssen werden auch beispielsweise
zusätzliche Steuervorrichtungen vorgesehen, die auf die Windgeschwindigkeit hin reagieren,
so daß bei einer Überschreitung einer bestimmten Windgeschwindigkeit der Raffstore
selbstätig einfährt. Derartige Raffstore-Anlagen bauen daher sehr aufwendig mit der
Folge, daß sie äußerst kostenaufwendig sind.
[0004] Es ist daher die Aufgabe der Erfindung vor dem aufgezeigten Stand der Technik hier
insbesondere einen Sonnenschutz bereitzustellen, der bei einer kostengünstigen Herstellung
ein stabiles Führungssystem für die einzelnen Lamellen bietet, welches unter Windeinflüssen
die Lamellen geräuschlos hält.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die seitlichen Führungen aus
Profilschienen mit aus mehreren längsverlaufenden Nuten gebildet sind, und wobei zwischen
den gegenüberliegenden Nuten jeweils Lamellen'mit seitlichen Halterungselementen verschiebbar
angeordnet sind, wobei jeweils einer Lamelle eine Nut zugeordnet ist. Diese Ausbildung
gewährleistet einerseits ein sehr sicheres Führungssystem in den seitlichen Berei
chen des Fensters oder der Tür, weil1 jede einzelne Lamelle in einer gesonderten Nut
geführt ist. Somit ist jeder Lamelle mit ihren seitlichen Halterungselementen eine
Nut zugeordnet, in der sich die Lamelle auf- bzw. abwärts bewegen läßt. Zu dem erweist
sich dieses System als kostengünstig, da die den Sonnenschutz umfassenden Teile einfach
ausgebildet sind, was letztendlich auch die Störanfälligkeit eines derartigen Systems
unterbindet.
[0006] Aufgrund der stabilen Halterung in der zugeordneten Nut ist die Einzellamelle stabil
gelagert, so daß hinsichtlich auftretender Windeinflüsse keine Faltungen des Lamellenblechs
erfolgen kann.
[0007] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung sind die Profilschienen im Querschnitt
kammartig ausgebildet, wobei die einzelnen Nuten einen schmal ausgebildeten.Rechteck-Querschnitt
aufweisen. Insbesondere der Rechteck-Querschnitt ermöglicht für die seitlichen Halterungen
eine sichere Führung, so daß im Bereich des Rechteckquerschnittes ein Verkanten der
Halterungselemente ausgeschlossen werden kann. Hierzu weisen die seitlichen Halterungselemente
der Lamellen eine Winkelform auf, wobei ein Schenkel in der Nut verlaufend und der
andere Schenkel rechtwinklig dazu mit der Lamelle verbunden ist.
[0008] Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die einzelne Lamelle
aus einem Blechstreifen gebildet, der unter ei.nem geneigten Winkel mit den Halterungselementen
verbunden ist. Somit wird durch die einzelnen übereinander angeordneten Lamellen eine
Blendwirkung erreicht, die eine direkte Sonnenstrahlung in die Räumlichkeiten unterbindet.
Hierbei weist der Blechstreifen einen gefalteten Rückenstreifen auf, an dem die Halterungselemente
befestigt sind. In Weiterbildung der Erfindung ist die Vorderkante des Blechstreifens
unter einem steileren Winkel gefaltet, was insbesondere den Strahlungseinfallswinkel
des Lichtes zunehmend abblendet.
[0009] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die einzelnen Lamellen
in den Nuten mittels Fixierelementen festsetzbar. Somit kann insbesondere der zwischen
den einzelnen zueinander angeordneten Lamellen entsprechende Fixierabstand frei gewählt
werden. In der vordersten Nut ist die unterste Lamelle in der Profilschiene angeordnet,
wobei sich dann treppenartig die anderen darüberliegenden Lamellen bis zur oberen
Fenster- oder Türkante hin aufbauen. Hierbei ist auch .denkbar, daß die Lamellen mittels
eines Antriebs in den Nuten verschiebbar sind.
[0010] Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weisen . bei der Führung
mehrerer Lamellen die geführten Schenkel in der Nut unterschiedliche Längen auf. Somit
wird erreicht, daß bei der Anordnung mehrerer geführter Lamellen in einer Nut diese
im heruntergelassenen Zustand des Sonnenschutzes ebenfalls entsprechend auf Distanz
zueinander gehalten werden können. Hierzu korrespondieren die.unterschiedlich lang
ausgebildeten Schenkel mit in der Nut entsprechend angeordneten Fixierungselementen.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der nachstehenden Figuren 1 - 5
näher erläutert; dabei zeigen:
- Figur 1:
- Eine perspektivische Vorderansicht des erfindungsgemäßen Sonnenschutzes;
- Figur 2:
- Eine teilweise geschnittene Draufsicht gemäß der Schnittlinie II - II in Figur 1;
- Figur 3:
- Eine perspektivische Rückansicht einer Lamelle;
- Figur 4:
- Eine.Einzeldarstellung in Draufsicht auf die Profilschiene mit den U-förmigen Einnehmungen;
- Figur 5:
- Eine weitere perspektivische Darstellung des Sonnenschutzes mit mehreren in einer
Nut geführten Lamellen.
[0012] Die Figur 1 zeigt in der perspektivischen Darstellung einen Sonnenschutz 1, der insbesondere
für nicht näher dargestellte Fenster oder Türen bestimmt.ist. Hierbei besteht der
Sonnenschutz 1 aus übereinander angeordneten Lamellen 2, die die Fenster- oder Türflächen
abdecken. Dabei sind die Lamellen 2 seitlich in Führungen 3.1 und 3.2 gehalten, die
jeweils außen am Fenster oder der Tür bzw. in deren Maueröffnung angeordnet sind.
Es versteht sich von selbst, daß die einzelnen Lamellen 2 im gerafften Zustand zu
einem Paket im oberen Bereich der Führungen 3.1 und 3.2 zusammenlegbar sind.
[0013] Erfindungsgemäß sind die seitlichen Führungen 3.1 und 3.2 aus Profilschienen 4.1
und 4.2, wie sie insbesondere in der Figur 4 in der Draufsicht zu erkennen sind, mit
längsverlaufenden Nuten 5 gebildet, wobei die Profilschienen 4.1 und 4.2 derart in
der Fenster- oder Türöffnung liegen, daß die Nuten 5.gegenüberliegend angeordnet sind.
. Somit ergibt sich in der Fenster- oder Türöffnung eine Führung für' die Lamellen
2, wobei die 'einzelne Lamelle 2 mit seitlichen Halterungselementen 6 ausgestattet
ist und die Einzellamelle 2 jeweils einer gesonderten Nut 5 zugeordnet ist. Zum besseren
Verständnis der Führungssituation der Lamellen 2 in den Profilschienen 4.1 und 4.2
ze.igt die Figur 2, daß jeder Lamelle 2 mit ihren Halterungselementen 6 jeweils eine
Nut 5 zugeordnet ist. Der entsprechenden darüberliegenden Lamelle 2 ist die nachgeschaltete
Nut 5.1, 5.2, usw. zugeordnet, so daß sich das System nach hinten hin fortsetzt.
[0014] Wie insbesondere aus der Figur 2.und 4 zu erkennen ist, sind die Profitschienen 4.1
und 4.2 im Querschnitt kammartig ausgebildet, wobei die einzelnen Nuten 5.1, 5.2,
usw. jeweils einen schmal ausgebildeten Rechteckquerschnitt aufweisen. Wie insbesondere
aus der perspektivischen Rückansicht der. Figur 3 zu erkennen ist, weisen die seitlichen
Halterungselemente 6 der Lamellen 2 eine Winkelform auf, wobei ein Schenkel 7.1 in
der Nut 5 verlaufend und der andere Schenkel 7.2 rechtinklig dazu.mit der Lamelle
2 verbunden ist. Dabei sind die einzelnen Lamellen 2 aus einem Blechstreifen gebildet,
der unter einem geneigten Winkel mit den Halterungselementen 6 verbunden ist. Der
Blechstreifen weist einen gefalteten Rückenstreifen 8 auf, an dem die Halterungselemente
6 befestigt sind. In Weiterbildung der Erfindung ist die Vorderkante des Blechstreifens
unter einem steileren Winkel gefaltet. In vorteilhafter Weiterbildung, um die Lamellen
2 mit ihren Halterungselementen 6 in einem bestimmten Niveau zu halten, sind in die
Nuten 5 nicht näher dargestellte Fixierelemente einsetzbar. Somit werden die Lamellen
2 auf einem Niveau gehalten, wobei sie, um den Querschnitt freizugeben, nach oben
hin frei verschiebbar sind. Dies kann dann beispielsweise mit einem im oberen Bereich
der Führungen 3.1 und 3.2 angeordneten Antrieb erfolgen, der die einzelnen Lamellen
2 zu einem Paket zusammenfährt.
[0015] Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung, dargestellt in der
Figur 5, weisen bei der Führung mehrerer Lamellen 2 die geführten Schenkel 7.1 in
der Nut 5 unterschiedliche Längen auf. Somit wird erreicht, daß bei der Anordnung
mehrerer geführter Lamellen 2 in einer Nut 5 diese im heruntergelassenen Zustand des
Sonnenschutzes ebenfalls entsprechend auf Distanz zueinander gehalten werden. Hierzu
korrespondieren die unterschiedlich lang ausgebildeten Schenkel 7.1 mit in der Nut
5 entsprechend angeordneten nicht näher dargestellten Fixierungselementen.
1. Sonnenschutz für Fenster oder Türen bestehend aus Lamellen, die die Fenster- oder
Türfläche horizontalverlaufend abdecken, wobei die Lamellen in seitlichen Führungen
außen am Fenster.oder der Tür geführt sind, und wobei die einzelnen Lamellen im gerafften
Zustand zu einem Paket zusammenlegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Führungen (3.1, 3.2) aus Profilschienen (4.1. 4.2) mit aus mehreren
längsverlaufenden gengenüberliegenden gesonderten Nuten (5) gebildet sind, und wobei
zwischen den gegenüberliegenden gesondesten Nuten (5) jeweils Lamellen (2) mit seitlichen
Halterungselementen (6) verschiebbar angeordnet sind, wobei jeweils einer Lamelle
(2) in jeder der beiden Führungen (3.1, 3.2) eine der gengenüberliegenden gesonderten
Nuten (5) zugeordnet ist.
2. Sonnenschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschienen (4.1, 4.2) im Querschnitt kammartig ausgebildet sind, wobei die
einzelnen Nuten (5.1, 5.2) einen schmal ausgebildeten Rechteckquerschnitt aufweisen.
3. Sonnenschutz nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Halterungselemente (6) der Lamellen (2) eine Winkelform aufweisen,
wobei ein Schenkel (7.1) in der Nut (5) verlaufend und der andere Schenkel (7.2) rechtwinklig
dazu mit der Lamelle (2) verbunden ist.
4. Sonnenschutz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelne Lamelle (2) aus einem Blechstreifen gebildet ist, der unter einem geneigten
Winkel mit den Halterungselementen (6) verbunden ist.
5. Sonnenschutz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Blechstreifen einen gefalteten Rückenstreifen (8) aufweist, an dem die Halterungselemente
(6) befestigt sind.
6. Sonnenschutz nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkante des Blechstreifens unter einem steileren Winkel gefaltet ist.
7. Sonnenschutz nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Lamellen (2) in den Nuten (5) mittels Fixierelementen festsetzbar sind.
8. Sonnenschutz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (2) mittels eines Antriebes in den Nuten (5) verschiebbar sind.
9. Sonnenschutz nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Führung mehrerer Lamellen (2) die geführten Schenkel (7.1) in der Nut (5)
unterschiedliche Längen aufweisen.
10. Sonnenschutz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die unterschiedlich lang ausgebildeten Schenkel (7.1) mit in der Nut (5) entsprechend
angeordneten Fixierungselementen korrespondieren.
1. Solar protection for windows or doors comprising slats which, running horizontally,
cover the surface of the window or door, with the slats being guided in lateral guides
on the outside of the window or door, and with the individual slats when gathered
up folding to form a stack, characterised in that the lateral guides (3.1, 3.2) are formed from profile rails (4.1. 4.2) having several
longitudinally running, separate grooves (5) opposite to one another, and with slats
(2) having lateral holding elements (6) being displaceably located in each case between
the separate grooves (5) opposite to one another, with one of the separate grooves
(5) opposite to one another being allocated in each case to one slat (2) in each of
the two guides (3.1, 3.2).
2. Solar protection as claimed in Claim 1, characterised in that the profile rails (4.1, 4.2) have a comb-like configuration in cross section, with
the individual grooves (5.1, 5.2) having a narrowly configured rectangular cross section.
3. Solar protection as claimed in Claims 1 and 2, characterised in that the lateral holding elements (6) of the slats (2) have an angular form, with one
leg (7.1) running in the groove (5) and the other leg (7.2) at right angles thereto
being connected to the slat (2).
4. Solar protection as claimed in Claim 3, characterised in that the individual slat (2) is formed from a sheet-metal strip which is connected at
an oblique angle with the holding elements (6).
5. Solar protection as claimed in Claim 4, characterised in that the sheet-metal strip has a folded back strip (8) to which the holding elements (6)
are affixed.
6. Solar protection as claimed in Claims 4 and 5, characterised in that the front edge of the sheet-metal strip is folded at a more acute angle.
7. Solar protection as claimed in one or more of the preceding Claims 1 to 6, characterised in that the individual slats (2) can be fixed in the grooves (5) by means of fixing elements.
8. Solar protection as claimed in Claim 7, characterised in that the slats (2) can be displaced in the grooves (5) by means of a drive.
9. Solar protection as claimed in one or more of the preceding Claims 1 to 8, characterised in that when guiding several slats (2) the guided legs (7.1) in the groove (5) have various
lengths.
10. Solar protection as claimed in Claim 9, characterised in that the legs (7.1) which are formed with various lengths correspond with fixing elements
which are located accordingly in the groove (5).
1. Protection solaire pour fenêtres ou portes, composée de lamelles qui couvrent la surface
de la porte ou de la fenêtre en s'étendant horizontalement, où les lamelles sont guidées
dans des glissières latérales à l'extérieur de la fenêtre ou de la porte, et où les
différentes lamelles peuvent être rassemblées en un paquet à l'état contracté, caractérisée en ce que les glissières latérales (3.1. 3.2) sont formées de rails de profilé (4.1, 4.2) présentant
plusieurs rainures (5) séparées, opposées et s'étendant dans la direction longitudinale,
où les lamelles (2) sont respectivement disposées, par des éléments d'attache latéraux
(6), et de façon mobile, entre les rainures (5) séparées, et où à chaque lamelle (2)
est coordonnée dans chacune des deux glissières (3.1, 3.2) une des rainures (5) séparées
et opposées.
2. Protection solaire selon la revendication 1, caractérisée en ce que les rails de profilé (4.1, 4.2) sont formés, en vue en coupe, en dents de peigne,
les différentes rainures (5.1, 5.2) présentant une section rectangulaire étroite.
3. Protection solaire selon la revendication 1 et 2, caractérisée en ce que les éléments d'attache latéraux (6) des lamelles (2) présentent une forme angulaire,
une branche (7.1) s'étendant dans la rainure (5) et l'autre branche (7.2) étant reliée
à la lamelle (2) en formant un angle droit avec la première branche.
4. Protection solaire selon la revendication 3, caractérisée en ce que chaque lamelle (2) est formée à partir d'une tôle en ruban qui est reliée aux éléments
d'attache (6) selon un angle incliné.
5. Protection solaire selon la revendication 4, caractérisée en ce que la tôle en ruban présente une bande arrière (8) repliée à laquelle sont fixés les
éléments d'attache (6).
6. Protection solaire selon la revendication 4 et 5, caractérisée en ce que l'arête avant de la tôle en ruban est repliée selon un angle plus prononcé.
7. Protection solaire selon une ou plusieurs des revendications précédentes 1 à 6, caractérisée en ce que les différentes lamelles (2) peuvent être fixées dans les rainures (5) au moyen d'éléments
de fixation.
8. Protection solaire selon la revendication 7, caractérisée en ce que les lamelles (2) peuvent être déplacées dans les rainures (5) au moyen d'un entraînement.
9. Protection solaire selon une ou plusieurs des revendications précédentes 1 à 8, caractérisée en ce que, pour le guidage de plusieurs lamelles (2), les branches guidées (7.1) dans la rainure
(5) présentent différentes longueurs.
10. Protection solaire selon la revendication 9, caractérisée en ce que les branches (7.1) conçues de différentes longueurs correspondent à des éléments
de fixation disposés en conséquence dans la rainure (5).