[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kommunikationsverfahren gemäss des Anspruchs
1, wie aus der EP 0 566 482 A1 bekannt. Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung
eine entsprechende Vorrichtung bzw. ein Kommunikationssystem zur Durchführung des
Verfahrens. Verkehrstelematikdienste und ihre Anwendungen im Straßenverkehr stehen
erst am Anfang ihrer Entwicklung. Ihr Anwendungsbereich ist breit, sie dienen als
Verkehrsleitsysteme im großräumigen Bereich, beispielsweise zur Umgehung von Staus
auf Autobahnen oder Landstraßen, jedoch werden sie ebenso in kleineren Bereichen,
wie z.B. innerhalb von Städten oder Parkhäusern, genutzt.
[0002] Allgemein gesagt sollen Verkehrstelematikdienste den Benutzern der Dienste bestimmte,
von ihnen gewünschte Informationen zur Verfügung zu stellen. Dabei ist das Informationsbedürfnis
der Benutzer stark diversifiziert. Weiter ist ein hoher Grad an Aktualität der gelieferten
Daten erforderlich. Die Kommunikation zwischen Dienstanbieter und Benutzer läuft typischerweise
über die Luftschnittstelle, also per Funk, insbesondere Mobilfunk.
[0003] Bei der Nutzung dieser Dienste verwendet ein Benutzer in seinem Fahrzeug ein sogenanntes
Endgerät, das für einen Empfang der per Funk ankommenden Informationen vom Diensteanbieter
eingerichtet ist. Dieses Endgerät soll die Informationen schnell und übersichtlich
- je nach Wunsch des Fahrers - darzustellen. Viele Endgeräte verfügen bereits über
eine bidirektionale Kommunikationsmöglichkeit, z.B. über GSM zum Diensteanbieter.
[0004] Die Gestalt der Dienste und die darauf abgestimmte Bedienung der Endgeräte wird üblicherweise
zwischen Endgerätehersteller und Diensteanbieter in speziellen oder in allgemein gültigen
Standards vor der Einführung der Dienste festgelegt. Die Endgeräte haben fest einprogrammierte
Bedienabläufe, die diesen Standards genügen und die jeweilige Gestalt der Dienste
in der Praxis umsetzen können.
[0005] Da der Markt für Verkehrstelematikdienste erst am Anfang steht, ist es absehbar,
daß neue Dienste auf den Markt drängen, die anders konzipiert sind als die bisherigen
Dienste und völlig neu strukturierte Bedienabläufe erfordern. Auch wenn es sich herausstellt,
daß ein bestimmtes, vorhandenes Bedienkonzept mit seinen einprogrammierten Abläufen
sich nicht bewährt oder gar fehlerhaft ist, entsteht die Notwendigkeit, die Bedienabläufe
zu ändern.
[0006] Solche Änderungen im Endgerät sind bisher jedoch nur schwer realisierbar. Sie wären
zwar theoretisch durch einen Download einer neuen Bediensoftware, z.B. über GSM oder
ggf. durch Neuinstallation einer neueren Version über Chipkarte oder von CD-ROM, möglich.
Dabei müßten allerdings alle Benutzer eines Verkehrstelematikdienstes ihre Bediensoftware
quasi gleichzeitig gegen eine neuere Version austauschen, was angesichts der großen
Zahl an Benutzern ein großes logistisches Problem schaffen würde.
[0007] Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Problematik besteht also allgemein
darin, die Endgeräte flexibler zu gestalten, so daß das im Fahrzeug vorhandene Endgerät
ohne großen Aufwand an neue Bedienabläufe angepaßt werden kann.
[0008] In heutzutage üblichen Endgeräten ist der Bedienablauf, der sich aus den Bedienmodulen
selbst und deren Reihenfolge im Ablauf ergibt, im Endgerät abgelegt, d.h. fest eingespeichert.
Nur bestimmte Inhalte, d.h. die eigentlichen für den Benutzer relevanten Informationen,
werden vom Diensteanbieter über die Luftschnittstelle an das Endgerät gesendet.
[0009] Bei dieser fest einprogrammierten Bedienstruktur stellt sich nun ihre mangelnde Flexibilität
für die Integration neuer Abläufe oder Dienste als nachteilhaft heraus. Daher ist
ein Kommunikationsverfahren sowie eine entsprechende Ausgestaltung der Endgeräte gefragt,
die jeweils leicht aufeinander abgestimmt werden können, wenn es erforderlich ist.
Dabei sollen die Mehrkosten möglichst minimal sein.
VORTEILE DER ERFINDUNG
[0010] Das erfindungsgemäße Kommunikationsverfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und
das entsprechende Endgerät gemäß Anspruch 9, die Diensteanbietereinrichtung gemäß
Anspruch 12 sowie das Kommunikationssystem gemäß Anspruch 13 weisen gegenüber den
bekannten Einrichtungen und Verfahren den Vorteil auf, daß im Endgerät ein geringerer
Speicherplatzbedarf und ein geringerer Softwareaufwand herrscht, daß alte Bedienabläufe
oder fehlerhafte Bedienabläufe auf einfache Weise modifiziert werden können, ohne
daß die Endgeräte dafür geändert werden müssen und daß neue Bedienabläufe auf einfache
Weise umgesetzt werden können. Somit wird die Einführung neuer Dienste leichter möglich.
[0011] Da das erfindungsgemäße Verfahren grundsätzlich für alle Diensteanbieter offen ist
und die Bedienabläufe nicht mehr endgerätespezifisch sind, sondern individuell für
den Diensteanbieter gestaltbar sind, ist durch eine entsprechende Standardisierung
der Bedienabläufe unter den Diensteanbietern für den Benutzer von Diensten, insbesondere
von Verkehrstelematikdiensten, eine möglichst große Flexibilität bei der Auswahl von
Diensteanbietern möglich.
[0012] Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Gestaltung der Bedienmodule durch das
Endgerät eine auf das jeweilige Endgerät abgestimmte, optimale Darstellung und Präsentation
der Menüinhalte hinsichtlich Kriterien wie Zeilenumbruch, Farbe, etc. ermöglicht.
[0013] Die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Idee besteht darin, daß nur die Bedienmodule
in begrenzter Anzahl und einzeln aufrufbar im Endgerät abgelegt bzw. gespeichert sind.
Die Abfolge der Module und deren Inhalte hingegen werden vom Dienstanbieter festgelegt
und gesteuert.
[0014] In den jeweiligen Unteransprüchen finden sich vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen
des in Anspruch 1 angegebenen Kommunikationsverfahrens bzw. des in Anspruch 9 angegebenen
mobilen Endgeräts.
[0015] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung wird der Befehl zum Aufruf des oder der Bedienmodule
in Form einer Meldungstruktur übertragen, welche eine jeweilige Adresse des oder der
Bedienmodule aufweist. Dies ist der einfachste Weg zum Aufruf eines Bedienmoduls.
[0016] Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung weist die Meldungsstruktur einen jeweiligen
Inhalt des oder der Bedienmodule auf. Dieser Inhalt besteht beispielsweise aus Anzeigeparametern
oder Texten, Zeichen, usw.
[0017] Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung umfassen die Bedienmodule in der zweiten
Station im voraus gespeicherte Dekodier- und Steuerprogramme. Dabei dient die entsprechende
Dekodierung zur Interpretation der übermittelten Befehle.
[0018] Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung umfassen die Bedienmodule von der
ersten Station an die zweite Station übertragene Dekodier- Steuerprogramme. Dies ermöglicht
eine einfache spätere Nachrüstung von Bedienmodulen.
[0019] Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung wird durch die Rückineldung die Übertragung
eines weiteren Befehls zum Aufruf eines oder mehrerer Bedienmodule ausgelöst.
[0020] Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung weist der Befehl Unterbefehle zum
Aufruf eines oder mehrerer Bedienmodule in Abhängigkeit von einer Auswahl mindestens
eines Menüelements durch eine Eingabe an der Mensch-Maschinen-Schnittstelle auf. Somit
kann die Übertragungskapazität effektiv genutzt werden und die Anzahl von Rückmeldungen
reduziert werden.
[0021] Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung weist der Befehl Unterbefehle zur
Erstellung einer Kommunikationsverbindung mit einer weiteren dritten Station in Abhängigkeit
von einer Auswahl mindestens eines Menüelements durch eine Eingabe an der Mensch-Maschinen-Schnittstelle
auf.
ZEICHNUNGEN
[0022] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
[0023] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Ausführungsform eines Kommunikationssystems zur
Durchführung des erfindungsgemäßen Kommunikationsverfahrens zur Auswahl von Bedienmodulen
durch einen Diensteanbieter/Externen;
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung eines ersten Beispiels eines Kommunikationsablaufes
zwischen einem Endgerät und einem Diensteanbieter mit einem Bedienablauf mit direkter
Rückmeldung der Auswahl des Benutzers;
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung eines zweiten Beispiels des Kommunikationsablaufes zwischen
einem Endgerät und einem Diensteanbieter mit einer Bedienmenüauswahl mit eingebetteten
Untermenüs je Menüpunkt; und
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung eines dritten Beispiels eines Kommunikationsablaufs
zwischen einem Endgerät und mehreren Diensteanbietern mit einer Bedienmenüauswahl
mit eingebetteten Aktionen je Menüpunkt.
BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
[0024] In den Figuren bezeichnen gleiche Bezugszeichen allgemein gleiche oder funktionsgleiche
Bestandteile.
[0025] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Ausführungsform eines Kommunikationssystems
zur Durchführung des erfindungsgemäßen Kommunikationsverfahrens zur Auswahl von Bedienmodulen
durch einen Diensteanbieter/ Externen.
[0026] In Fig. 1 bezeichnet Bezugszeichen 1 eine Diensteanbietereinrichtung, 2 einen Speicher
des Diensteanbieters, 3 eine Meldungsstruktur, 4 Modulinhalte a, b, c der Meldungsstruktur
3, 5 eine Datenanbietereinrichtung, 6, 7 und 8 Meldungen, unterschieden nach den Fällen
I, II und III, 9 ein Endgerät, 10 eine Empfangseinheit, 12 ein Dekodier- und Steuermodul,
13 einen Endgerätespeicher, 14, 15 und 16 verschiedene Bedienmodule entsprechend den
Fällen I, II und III (gemäß den Symbolen "Stern", "Raute" und "Pfeil"), 17 eine Anzeigeeinrichtung
des Endgerätes 9, 18, 19 und 20 Anzeigedarstellungen entsprechend der Fälle I, II
und III und 25 eine Antenne des Endgeräts 9.
[0027] Die Diensteanbietereinrichtung 1 enthält eine Station mit einer Einrichtung zum Aussenden
von Funksignalen (in den Figuren durch Pfeile angedeutet), deren Inhalt Meldungen
mit der Meldungsstruktur 3 sein können. Sie ist mit dem Speicher 2 verbunden, in dem
die Meldungsstruktur 3 abgelegt ist, die eine Moduladresse bzw. identifikation im
Endgerät 9 sowie verschiedene spezifische Modulinhalte a, b und c enthält, auf die
weiter unten eingegangen wird. Die Diensteanbietereinrichtung 1 ist außerdem mit der
Datenanbietereinrichtung 5 verbunden, die der Diensteanbietereinrichtung 1 die verschiedensten,
aktuellen Daten je nach Art der zu übermittelnden Dienste zur Verfügung stellt. Entsprechende
Datenanbieter können beispielsweise Verkehrsflußsensoren, Wetterstationen, Verkehrsleitrechner
oder das Personal anderer Diensteanbieter, etc. sein, wie es im Stand der Technik
wohlbekannt ist.
[0028] Die Diensteanbietereinrichtung 1 generiert aus den Daten von der Datenanbietereinrichtung
5 und der Meldungsstruktur 3 aus seinem Speicher 2 Meldungen 6, 7 und 8, die nach
den verschiedenen Fällen I, II und III getrennt dargestellt sind. Die Meldungen 6,
7 und 8 basieren auf der Meldungsstruktur 3 und weisen den zu übermittelnden Daten
entsprechende Modulinhalte auf, die das Endgerät 9 dem Benutzer auf der Anzeigeeinrichtung
17 in Menüform anzeigen soll. Jede Meldung 6, 7, 8 enthält ein Symbol für die Speicheradresse
("Raute" im Fall I, Stern" bei II, "Pfeil" bei III) des zugehörigen Bedienmoduls 14,
15 oder 16, das jeweils im Speicher 13 des Endgeräts 9 gespeichert ist.
[0029] Die Bedienmodule 14, 15 und 16 und ihre Funktion sind dem Diensteanbieter der Diensteanbietereinrichtung
1 bekannt. Zwischen dem Hersteller des Endgerätes 9 und dem Diensteanbieter wird die
Meldungsstruktur 3 für einen Aufruf der Bedienmodule 14, 15, 16 vorher vereinbart
und/oder standardisiert. In dem hier gezeigten Beispiel ist eine Meldungs-struktur
3 für den wahlweisen Aufruf drei verschiedener Bedienmodule 14, 15, 16 vereinbart.
[0030] Die Verschiedenheit der Bedienmodule 14, 15 und 16 ist hier beispielhaft durch die
jeweils unterschiedliche Position der Darstellung der aktuellen Modulinhalte auf der
Anzeigeeinrichtung 17 gemäß den Anzeigedarstellungen 18, 19, 20 verdeutlicht. Die
Platzhalter a, b, c für die Modulinhalte sind in der Meldungsstruktur 3 im Speicher
2 der Diensteanbietereinrichtung wiederzufinden. Die aktuellen Modulinhalte bestehen
hier exemplarisch aus Texten, Symbolen und Phrasen, denen hier beispielhaft die Symbole
"Drei-eck", "Kreis" und "Kreuz" zugeordnet sind.
[0031] Die von der Diensteanbietereinrichtung 1 über die Luftschnittstelle (GSM, DAB = Digital
Audio Broadcasting etc.) ausgestrahlten Meldungen 6, 7 und 8 werden vom Endgerät 9
über eine Antenne 25 empfangen und in der Empfangseinheit 10 soweit aufbereitet, daß
sie von dem Dekodier- und Steuermodul 12 verarbeitet werden können. Die Ausstrahlung,
der Empfang sowie die Empfangseinheit 10 werden als bekannt vorausgesetzt. Das Dekodier-
und Steuermodul 12 dekodiert das übertragene Signal in seinen Bitstrom wählt anhand
der jeweiligen durch das Symbol in der Meldung 6, 7, 8 bezeichneten Speicheradresse
das zugehörige Bedienmodul 14, 15 oder 16 aus dem Speicher 13 des Endgeräts 1 aus
und stellt die Modulinhalte "Dreieck", "Kreis" oder "Kreuz" entsprechend auf der Anzeigeeinrichtung
17 des Endgerätes 9 dar. Dabei zeigt der Fall 18 die Anzeigedarstellung auf der Anzeigeeinrichtung
17 entsprechend der Meldung 6, 19 entsprechend der Meldung 7 und 20 entsprechend der
Meldung 8.
[0032] Die einzelnen Bedienmodule 14, 15 und 16 sind also im Speicher 13 des Endgerätes
9 einzeln aufrufbar gespeichert, und die Reihenfolge ihres Aufrufs sowie deren Inhalt
werden von der Diensteanbietereinrichtung 1 gesteuert. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
ruft die Diensteanbietereinrichtung 1 zunächst das mit der Raute gekennzeichnete Bedienmodul
14 auf, danach das mit dem Stern gekennzeichnete Bedienmodul 15 und zuletzt das mit
dem Pfeil gekennzeichnete Bedienmodul 16 auf. Der vorliegende Bedienablauf besteht
also aus der Sequenz der drei verschiedenen Bedienmodule 14, 15 und 16. Doch ist prinzipiell
auch jegliche andere Reihenfolge möglich.
[0033] Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung eines ersten Beispiels eines Kommunikationsablaufes
zwischen einem Endgerät und einem Diensteanbieter mit einem Bedienablauf mit direkter
Rückmeldung der Auswahl des Benutzers.
[0034] In Fig. 2 bezeichnen 21 eine Eingabeeinheit des Endgeräts 9, 22 eine Rückmeldung
vom Endgerät 9 an die Diensteanbietereinrichtung 1 und 24 eine weitere Anzeigedarstellung
auf der Anzeigeeinrichtung 17. Die restlichen Bezugszeichen entsprechen jeweils denen
von Fig. 1.
[0035] Nachdem in Fig. 1 das Grundprinzip für die Kommunikation zur Auswahl einer Sequenz
von Bedienmodulen 14, 15, 16 dargestellt ist, ist in Fig. 2 eine Weiterbildung dieses
Grundprinzips dargestellt, bei dem es dem Diensteanbieter ermöglicht wird, das jeweils
einem vorhergehenden Bedienmodul (hier "Raute") folgende Bedienmodul (hier "Stern")
abhängig von einer Auswahl durch den Benutzer auszuwählen. So entsteht ein Bedienablauf
aus der Abfolge von wenigstens zwei Bedienmodulen unter Einschaltung einer Aktion
des Benutzer des Dienstes.
[0036] Damit der Benutzer am Endgerät 9 eine Auswahl treffen kann, ist an diesem die Eingabeeinheit
21 vorgesehen. Auch die Eingabeeinheit 21 im Stand der Technik bekannt und kann in
vorteilhafter Weise über ergonomisch ausgestaltete Bedientasten mit zugehörigen Funktionen
verfügen. Im vorliegenden Falle empfängt das Endgerät 9 über die Antenne 25 die Meldung
6 der Diensteanbietereinrichtung 1. Die nachfolgende Verarbeitung durch die Empfangseinheit
10 und im Dekodier- und Steuermodul 12 bis zur Darstellung der Menüinhalte auf der
Anzeigeeinrichtung 17 erfolgt in bekannter Weise.
[0037] Spezifisch für den vorliegenden Fall ist, daß die Auswahl eines bestimmten Menüelements
durch den Benutzer über die Eingabeeinheit 21 erfolgt. Hier wählt der Benutzer aus
der Anzeigedarstellung 18 beispielhaft das Element "Kreis" aus und dies und eventuell
weitere Zusatzinformationen hinsichtlich des Vorgangs teilt das Endgerät 9 der Diensteanbietereinrichtung
1 in der Rückmeldung 22 mit, beispielsweise über das GSM. Die Diensteanbietereinrichtung
1 empfängt die Rückmeldung 22 mit dem "Kreis" als ausgewähltem Menüelement und sendet
darauf ansprechend die neue Meldung 23 mit neuem Menüinhalt für das entsprechende
Bedienmodul mit der Speicheradresse "Stern" im Endgerät 9. Die Verarbeitung dieser
Meldung im Endgerät 9 erfolgt so, wie sie oben bereits beschrieben wurde. Eine Darstellung
des Menüinhalts entsprechend der Meldung 23 ist als Anzeigedarstellung 24 gezeigt.
Dieser Auswahl-/Antwortmechanismus kann beliebig oft wiederholt werden.
[0038] Fig. 3 illustriert eine schematische Darstellung eines zweiten Beispiels des Kommunikationsablaufes
zwischen einem Endgerät und einem Diensteanbieter mit einer Bedienmenüauswahl mit
eingebetteten Untermenüs je Menüpunkt.
[0039] In Fig. 3 wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit auf die Einzeldarstellung der Endgerätekomponenten
verzichtet. Darüberhinaus bezeichnet 26 eine Meldung zum Aufruf eines Bedienmoduls
"Raute" mit eingebetteten Inhalten "Dreieck" und "Kreis" 28 bzw. 30 und 31 eine Anzeigedarstellung
des Hauptmenüs.
[0040] 32 bezeichnet eine dem Menüelement "Dreieck" zugeordneten Untermeldung bzw. einen
Unterbefehl zum Aufruf des Bedienmoduls "Stern" bei Auswahl von "Dreieck" durch den
Benutzer. 34 bezeichnet eine dem Menüelement "Kreis" zugeordneten Untermeldung bzw.
einen Unterbefehl zum Aufruf des Bedienmoduls "Pfeil" bei Auswahl von "Kreis" durch
den Benutzer.
[0041] 35 und 36 bezeichen jeweilige Anzeigedarstellungen der Untermenüs und 38 eine Auswahlmeldung
an die Diensteanbietereinrichtung.
[0042] Die Meldung 26 mit den beiden Meldungsinhalten 28 und 30 wird von der Diensteanbietereinrichtung
1 an das Endgerät 9 gesendet. Das Hauptmenü besteht im vorliegenden Fall also aus
den Menüinhalten "Dreieck" und "Kreis". Im vorliegenden Fall wird jedoch der Inhalt
der möglicherweise nachfolgenden Untermenüs für "Dreieck" und "Kreis" jeweils direkt
in Form der bekannten Meldungen (siehe oben die Meldungen 6, 7, 8) gleich mitübertragen.
Dabei speichert das Dekodier- und Steuermodul 12 die Untermeldungen 32 und 34 in einem
Speicher, zweckmäßigerweise seinem Arbeitsspeicher, zwischen. Der Benutzer hat auf
seiner Anzeigeeinrichtung 17 zunächst eine Anzeigedarstellung, wie sie durch Bezugszeichen
31 schematisch dargestellt ist. Diese Darstellung beschränkt sich auf die Symbole
"Dreieck" und "Kreis". Die logisch dahinter liegenden Inhalte der Meldungsteile 32
und 34 sind noch nicht sichtbar.
[0043] Erst bei einer entsprechenden Auswahl durch den Benutzer erscheint die Anzeigedarstellung
35 entsprechend der Untermeldung 32 bei Auswahl des "Dreiecks" des Hauptmenüs oder
die Anzeigedarstellung 36 entsprechend der Untermeldung 34 bei Auswahl des "Kreises"
des Hauptmenüs auf der Anzeigeeinrichtung 17.
[0044] Der Benutzer kann aus den zuletzt dargestellten Menüinhalten eine Auswahl treffen,
wie es bei der Beschreibung von Fig. 2 erläutert wurde. Wählt er in der Anzeigedarstellung
35 den "Kreis" aus, so wird der alte Menüinhalt "Dreieck" aus der Menüdarstellung
durch die neue Auswahl "Kreis" ersetzt (Fall I). Im Fall (II) wird der "Kreis" gemäß
der Auswahl des Benutzers durch das "Kreuz" ersetzt. Nach der Beendigung der Auswahl,
beispielsweise durch Bestätigung des Benutzers wird der Diensteanbietereinrichtung
1 die Auswahl - hier sowohl "Kreis" als auch "Kreuz" - in der Meldung 38 mitgeteilt.
Es ist also möglich, auch mehrere Menüinhalte auszuwählen und in einem Sendevorgang
an die Diensteanbietereinrichtung 1 zu senden. Mithin ist diese Art der Kommunikation
effektiver, denn sowohl die Meldung als auch die Rückmeldung nutzen die Übertragungskapazität
besser und vermeiden Zeitverzögerungen durch häufige Übertragungen in beiden Richtungen.
[0045] Fig. 4 ist eine schematische Darstellung eines dritten Beispiels eines Kommunikationsablaufs
zwischen einem Endgerät und mehreren Diensteanbietern mit einer Bedienmenüauswahl
mit eingebetteten Aktionen je Menüpunkt.
[0046] Bei diesem Beispiel teilt das Endgerät 9 nicht nur der Diensteanbietereinrichtung
1 passiv eine Benutzerauswahl mit, sondern baut aktiv eine neue Verbindung mit einer
weiteren Diensteanbietereinrichtung auf.
[0047] In Fig. 4 bezeichnet 40 eine Meldung mit in den Inhalten 42, 44 eingebetteten Meldungsteilen
43, 44 für sogenannte "Aktionen A und B", 41 eine Anzeigedarstellung des Hauptmenüs
auf der Anzeigeeinrichtung 17, 46 eine Anfrage C, 47 eine weitere Diensteanbietereinrichtung,
48 eine Meldung von der weiteren Diensteanbietereinrichtung 47 und 49 eine Anzeigedarstellung
als Reaktion auf die Meldung 48.
[0048] Die Diensteanbietereinrichtung 1 sendet im vorliegenden Fall die Meldung 40 mit darin
eingebetteten Meldungsteilen 43 und 44 für die Aktionen "A" bzw. "B" zum Endgerät
9. Auf dessen Anzeigeeinrichtung 17 erscheint demzufolge eine Anzeigedarstellung,
wie sie mit 41 bezeichnet ist, also ein "Dreieck" und ein "Kreis". Für jeden dieser
Menüpunkte, den der Benutzer auswählen kann, wird dem Endgerät 9 ebenfalls in der
Meldung mitgeteilt, welche Aktionen "A" bzw. "B" es ausführen soll. Diese Aktionen
"A" bzw. "B" enthalten beispielsweise die Adresse einer neuen Diensteanbietereinrichtung
(z.B. die Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse) und eine codierte Anfrage nach Informationen.
[0049] Das Endgerät 9 baut also nach der Auswahl durch den Benutzer im Menü die in der Aktion
"A" bzw. "B" beschriebene Verbindung auf und schickt die Anfrage 46 mit dem Inhalt
"C" zur weiteren Diensteanbietereinrichtung 47. Dabei ist die Anfrage "C" in der Aktion
"A" bzw. "B" beschrieben oder wird vom Endgerät gemäß dem übertragenen Befehl generiert.
Die weitere Diensteanbietereinrichtung 47 sendet darauf eine Meldung 48 des oben beschriebenen
Typs mit einem Inhalt, der als Antwort auf die Anfrage 46 des Endgerätes 9 dient,
und einer Speicheradresse zum Aufruf des Bedienmoduls "Stern" im Endgerät 9. Die Anzeigedarstellung
49 entsprechend der Meldung 48 erscheint daraufhin auf der Anzeigeeinrichtung 17 des
Endgeräts 9.
[0050] Obwohl die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele beschrieben
wurde, ist sie darauf nicht beschränkt, sondern auf vielfältige Weise modifizierbar.
[0051] Die Verfahrensbeispiele nach den Fig. 1, 2, 3 oder 4 können auf vielfache Weise miteinander
kombiniert und mehrfach wiederholt werden.
[0052] Insbesondere kann selbstverständlich statt einer visuellen Anzeige eine akustische
Anzeige und/oder eine akustische Eingabe alternativ oder zusätzlich vorgesehen werden.
Die Bedienmodule würden dann eine Sprach- bzw. Satzsteuerung aufweisen.
[0053] Die Anzahl der Bedienmodule ist nicht auf drei beschränkt, und weitere Bedienmodule
für Anzeigetexte oder Mitteilungen, wie etwa "Bitte warten", sind zweckmäßigerweise
auch im Endgerät abgelegt und können von diesem aufgerufen und selbständig in den
Bedienablauf eingebracht werden, soweit es erforderlich ist. Ähnliches gilt für eine
Eingabe von Freitext, der dann erst beim Diensteanbieter interpretiert wird. Solche
einfachen Bedienmodule gehören üblicherweise zu einem vollständigen Satz von Bedienmodulen.
[0054] Die letztgenannten einfachen Module sind in den Zeichnungen zwecks besser Übersichtlichkeit
nicht dargestellt. Ebenso werden vom Endgerät die notwendigen Grundfunktionen für
jedes Bedienmodul zur Verfügung gestellt. Durch die Aktivierung solcher Grundfunktionen
kann der Benutzer beispielsweise ein Menü verlassen, ohne eine Aktion auszulösen (Abbruch)
oder eine Auswahl bestätigen (OK).
[0055] Im einzelnen kann für die Ausgestaltung der beschriebenen Mensch-Maschine-Schnittstelle
des Endgerätes eine ähnlich ergonomische Bedienstruktur realisiert werden, wie sie
einem Anwender von Standardsoftware auf dem PC geläufig ist. Da nur die Inhalte und
der Bedienablauf vom Diensteanbieter festgelegt werden, bleibt die Gestaltung der
Anzeige auf der Anzeigeeinrichtung insbesondere hinsichtlich Zeilenumbruch, Farbe,
Umblättern, etc. sowie eine Markierung bzw. Cursor und deren oder dessen Bewegung
frei gestaltbar.
[0056] Besonders vorteilhaft sind das erfindungsgemäße Kommunikationsverfahren und das erfindungsgemäße
Endgerät bzw. die Dienstanbietereinrichtung in einem oder mehreren, miteinander durch
Kommunikationsschnittstellen verbindbaren Kommunikationssystemen zum Zwecke der Durchführung
von Verkehrstelematikdiensten einsetzbar.
| BEZUGSZEICHENLISTE |
| 1 |
Diensteanbietereinrichtung |
| 2 |
Speicher von 1 |
| 3 |
Meldungsstruktur |
| 4a,b,c |
Modulinhalte |
| 5 |
Datenanbietereinrichtung |
| 6,7,8 |
Meldungen |
| 9 |
Endgerät |
| 10 |
Empfangseinheit |
| 12 |
Dekodier- und Steuermodul |
| 13 |
Speicher von 9 |
| 14,15,16 |
Bedienmodule |
| 17 |
Anzeigeeinrichtung |
| 18,19,20 |
Anzeigedarstellungen |
| 21 |
Eingabeeinheit |
| 22 |
Rückmeldung |
| 24 |
Anzeigedarstellung |
| 25 |
Antenne |
| 26 |
Meldung mit eingebetteten Teilen für Untermenüs |
| 28,30 |
Teil für Hauptmenüs |
| 32,34 |
Teil für Untermenüs |
| 31,35,37 |
Anzeigedarstellungen |
| 38 |
Rückmeldung |
| 40 |
Meldung mit eingebetteten Teilen für Aktionen |
| 41,49 |
Anzeigedarstellungen |
| 42 |
Teil für Hauptmenü mit eingebetteter Aktion A |
| 43 |
Aktion A |
| 44 |
Teil für Hauptmenü mit eingebetteter Aktion B |
| 45 |
Aktion B |
| 46 |
Anfrage an weitere Diensteanbietereinrichtung |
| 47 |
weitere Diensteanbietereinrichtung |
| 48 |
Meldung vom weiterer Diensteanbietereinrichtung |
1. Kommunikationsverfahren zum Festlegen eines Bedienablaufs an einer Mensch-Maschinen-Schnittstelle
(17; 21) einer mit einer ersten Station (1) kommunikationsmäßig verbindbaren zweiten
Station (9), in der eine Mehrzahl von Bedienmodulen (14, 15, 16), welche jeweils einer
vorbestimmten Eingabe- und/oder Ausgabesequenz an der Mensch-Maschinen-Schnittstelle
(17; 21) entsprechen, im voraus bereitgestellt werden, wobei ein Befehl (6; 7; 8;
23; 26; 40) zum Aufruf eines oder mehrerer Bedienmodule (14, 15, 16) in einer gewünschten
Aufrufreihenfolge entsprechend dem Bedienablauf von der ersten Station (1) an die
zweite Station (9) übertragen wird;
dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Station (1) eine Diensteanbietereinrichtung für Verkehrstelematikdienste
ist und die zweite Station (9) ein mobiles Endgerät ist;
die Inhalte der Bedienmodule (14, 15, 16) eine Ausgabe von entsprechenden Menüs an
der Mensch-Maschinen-Schnittstelle (17; 21) bedingen; und
die zweite Station (9) der ersten Station (1) eine Rückmeldung (22; 38; 46) über die
Auswahl mindestens eines Menüelements durch eine Eingabe an der Mensch-Maschinen-Schnittstelle
(17; 21) überträgt.
2. Kommunikationsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Befehl (6; 7; 8; 23; 26; 40) zum Aufruf des oder der Bedienmodule (14, 15, 16)
in Form einer Meldungstruktur (3) übertragen wird, welche eine jeweilige Adresse des
oder der Bedienmodule (14, 15, 16) aufweist.
3. Kommunikationsverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meldungsstruktur (3) einen jeweiligen Inhalt (4) des oder der Bedienmodule (14,
15, 16) aufweist.
4. Kommunikationsverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienmodule (14, 15, 16) in der zweiten Station (9) im voraus gespeicherte Dekodier-
und Steuerprogramme umfassen.
5. Kommunikationsverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienmodule (14, 15, 16) von der ersten Station (1) an die zweite Station (9)
übertragene Dekodier- und Steuerprogramme umfassen.
6. Kommunikationsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Rückmeldung (22; 38; 46) die Übertragung eines weiteren Befehls (23; 48)
zum Aufruf eines oder mehrerer Bedienmodule (14, 15, 16) ausgelöst wird.
7. Kommunikationsverfahren nach einem der Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Befehl (26) Unterbefehle (28; 30) zum Aufruf eines oder mehrerer Bedienmodule
(14, 15, 16) in Abhängigkeit von einer Auswahl mindestens eines Menüelements durch
eine Eingabe an der Mensch-Maschinen-Schnittstelle (17; 21) aufweist.
8. Kommunikationsverfahren nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Befehl (40) Unterbefehle (42; 44) zur Erstellung einer Kommunikationsverbindung
mit einer weiteren dritten Station in Abhängigkeit von einer Auswahl mindestens eines
Menüelements durch eine Eingabe an der Mensch-Maschinen-Schnittstelle (17; 21) aufweist.
9. Vorrichtung zur Durchführung der Aufgaben des mobilen Endgereites (9) beim Verfahren
nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Speicher (13), in dem die Bedienmodule (14, 15, 16) einzeln aufrufbar gespeichert
sind, durch Miltel zum Empfangen von Befehlen von der ersten station, und durch Mittel zum übertragen einer Rückmeldung zu der ersten Station.
10. Vorrichtung nach dem Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Dekodier- und Steuermodul (12) aufweist, welche mit der Mensch-Maschinen-Schnittstelle
(17; 21) verbunden ist, wobei letztere eine Anzeigeeinrichtung (17) und eine Eingabeeinrichtung
(21) aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine bidirektionale Sende-/ Empfangseinrichtung, insbesondere eine GSM-Einrichtung
aufweist.
12. Vorrichtung zur Durchführung der Aufgaben der Diensteanbietereinrichtung (1) beim
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch einen Speicher (2), in dem die Struktur der Bedienmodule (14, 15, 16) gespeichert
ist, und eine Einrichtung (1; 5) zum Erstellen der Befehle (6; 7; 8; 23; 26; 40) oder
Unterbefehle (28; 30; 42; 44)) zum Aufruf eines oder mehrerer Bedienmodule (14, 15,
16) gemäß der Struktur des jeweils aufzurufenden Bedienmoduls (14, 15, 16).
13. Kommunikationssystem zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis
8 mit einer Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 9 bis 11 und einer Vorrichtung
nach Anspruch 12.
1. Communication method for definition of an operating procedure for a man machine interface
(17; 21) for a second station (9) which can be connected for communication purposes
to a first station (1) and in which a number of control modules (14, 15, 16), which
each correspond to a predetermined input and/or output sequence for the man machine
interface (17; 21), are provided in advance, with a command (6; 7; 8; 23; 26; 40)
for calling one or more control modules (14, 15, 16) in a desired call sequence in
accordance with the control procedure being transmitted from the first station (1)
to the second station (9);
characterized in that
the first station (1) is a service provider device for traffic telematics services,
and the second station (9) is a mobile terminal;
the contents of the control modules (14, 15, 16) result in appropriate menus being
output on the man machine interface (17; 21); and
the second station (9) transmits to the first station (1) an acknowledgement (22;
38; 46) of the selection of at least one menu element by means of an input on the
man machine interface (17; 21).
2. Communication method according to Claim 1, characterized in that the command (6; 7; 8; 23; 26; 40) for calling the control module or modules (14,
15, 16) is transmitted in the form of a message structure (3) which has an address
for the control module or each of the control modules (14, 15, 16).
3. Communication method according to Claim 1 or 2, characterized in that the message structure (3) has a content (4) for the or for each of the control modules
(14, 15, 16).
4. Communication method according to one of the preceding claims, characterized in that the control modules (14, 15, 16) comprise decoding and control programs which are
stored in the second station (9) in advance.
5. Communication method according to one of the preceding claims, characterized in that the control modules (14, 15, 16) comprise decoding and control programs which are
transmitted from the first station (1) to the second station (9).
6. Communication method according to Claim 1, characterized in that the acknowledgement (22; 38; 46) initiates the transmission of a further command
(23; 48) in order to call one or more control modules (14, 15, 16).
7. Communication method according to Claim 6, characterized in that the command (26) has sub-commands (28; 30) for calling one or more control modules
(14, 15, 16) as a function of selection of at least one menu element by means of an
input on the man machine interface (17; 21).
8. Communication method according to one of Claims 6 or 7, characterized in that the command (40) has sub-commands (42; 44) for creating a communication link with
a further third station as a function of a selection of at least one menu element
by means of an input on the man machine interface (17; 21).
9. Apparatus for carrying out the tasks of the mobile terminal (9) for the method according
to one of the preceding claims, characterized by a memory (13) in which the control modules (14, 15, 16) are stored such that they
can be called individually, by means for receiving commands from the first station,
and by means for transmitting an acknowledgement to the first station.
10. Apparatus according to Claim 9, characterized in that the apparatus has a decoding and control module (12) which is connected to the man
machine interface (17; 21), with the latter having a display device (17) and an input
device (21).
11. Apparatus according to one of Claims 9 or 10, characterized in that the apparatus has a bidirectional transmitting/receiving device, in particular a
GSM device.
12. Apparatus for carrying out the tasks of the service provider device (1) for the method
according to one of Claims 1 to 8, characterized by a memory (2) in which the structure of the control modules (14, 15, 16) is stored,
and a device (1; 5) for creating commands (6; 7; 8; 23; 26; 40) or sub-commands (28;
30; 42; 44) for calling one or more control modules (14, 15, 16) on the basis of the
structure of the respective control module (14, 15, 16) to be called.
13. Communication system for carrying out the method according to one of Claims 1 to 8
with an apparatus according to at least one of Claims 9 to 11 and an apparatus according
to Claim 12.
1. Procédé de communication pour établir un déroulement de service sur une interface
homme-machine (17 ; 21) d'une deuxième station (9) pouvant être reliée à une première
station (1) pour la communication et dans laquelle une pluralité de modules de service
(14, 15, 16) qui correspondent chacun à une séquence d'entrées et/ou de sorties prédéterminée
sur l'interface homme-machine (17, 21) est préparée à l'avance, un ordre (6 ; 7 ;
8 ; 23 ; 26 ; 40) pour l'appel d'un ou de plusieurs modules de service (14, 15, 16)
étant transmis de la première station (1) à la deuxième station (9) dans un ordre
de succession d'appels souhaité, conformément au déroulement du service,
caractérisé en ce que
la première station est un dispositif d'offre de service pour services télématiques
de circulation et la deuxième station (9) est un terminal mobile,
les contenus des modules de service (14, 15, 16) conditionnent une sortie de menus
correspondants sur l'interface homme-machine (17, 21), et
la deuxième station (9) transmet à la première station (1) un accusé de réception
(22 ; 38 ; 46) concernant la sélection d'au moins un élément de menu par une entrée
à l'interface homme-machine (17 ; 21).
2. Procédé de communication selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'ordre (6 ; 7 ; 8 ; 23 ; 26 ; 40) pour l'appel du ou des modules de service (14,
15, 16) est transmis sous la forme d'une structure de message (3) qui présente une
adresse correspondante du ou des modules de service (14, 15, 16).
3. Procédé de communication selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la structure de message (3) présente un contenu correspondant (4) du ou des modules
de service (14, 15, 16).
4. Procédé de communication selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les modules de service (14, 15, 16) contenus dans la deuxième station (9) comprennent
des programmes de décodage et de commande préalablement mémorisés.
5. Procédé de communication selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les modules de service (14, 15, 16) de la première station (1) comprennent des programmes
de décodage et de commande transmis à la deuxième station (9).
6. Procédé de communication selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'accusé de réception (22 ; 38 ; 46) déclenche la transmission d'un autre ordre (23
; 48) pour l'appel d'un ou de plusieurs modules de service (14, 15, 16).
7. Procédé de communication selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
l'ordre (26) présente des sous-ordres (28 ; 30) pour l'appel d'un ou de plusieurs
modules de service (14, 15, 16) en fonction d'une sélection d'au moins un élément
de menu exécutée par une entrée sur l'interface homme-machine (17 ; 21).
8. Procédé de communication selon une des revendications 6 ou 7,
caractérisé en ce que
l'ordre (40) présente des sous ordres (42 ; 44) pour l'établissement d'une liaison
de communication avec une autre troisième station en fonction d'une sélection d'au
moins un élément de menu exécutée par une entrée sur l'interface homme-machine (17
; 21).
9. Dispositif pour l'exécution des tâches du terminal mobile (9) conformément au procédé
selon une des revendications précédentes,
caractérisé par
une mémoire (13) dans laquelle les modules de service (14, 15, 16) sont mémorisés
de façon à pouvoir être appelés individuellement, des moyens pour la réception d'ordres
de la première station, et des moyens pour la transmission d'un accusé de réception
à la première station.
10. Dispositif selon la revendication 9,
caractérisé en ce qu'
il comprend un module de décodage et de commande (12) qui est relié à l'interface
homme-machine (17 ; 21), cette dernière présentant un dispositif d'affichage (17)
et un dispositif d'entrée (21).
11. Dispositif selon une des revendications 9 ou 10,
caractérisé en ce qu'
il comprend un dispositif d'émission/réception bidirectionnel, en particulier un dispositif
GSM.
12. Dispositif pour l'exécution des tâches du dispositif d'offre de service (1) conformément
au procédé selon une des revendications 1 à 8,
caractérisé par
une mémoire (2) dans laquelle la structure des modules de service (14, 15, 16) est
mémorisée et un dispositif (1 ; 5) pour la production des ordres (6 ; 7 ; 8 ; 23 ;
26 ; 40) ou des sous-ordres (28 ; 30 ; 42 ; 44) pour l'appel d'un ou de plusieurs
modules de service (14, 15, 16) conformément à la structure du module de service (14,
15, 16) qu'il s'agit d'appeler à chaque fois.
13. Système de communication pour la mise en oeuvre du procédé selon une des revendications
1 à 8, comprenant un dispositif selon au mois une des revendications 9 à 11 et un
dispositif selon la revendication 12.