| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 915 544 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
03.12.2003 Patentblatt 2003/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.10.1998 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01T 1/12 |
|
| (54) |
Überspannungsableiter mit einer Vorrichtung zur Anzeige eines Fehlerstroms
Surge arrester with a fault current indicating device
Dérivateur de surtensions, muni d'un dispositif indiquant un courant de défaut
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
08.11.1997 DE 19749522
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
12.05.1999 Patentblatt 1999/19 |
| (73) |
Patentinhaber: ABB Schweiz AG |
|
5400 Baden (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Hofbauer, Werner, Dr.
5400 Baden (CH)
- Schmidt, Walter
5454 Bellikon (CH)
|
| (74) |
Vertreter: ABB Patent Attorneys |
|
c/o ABB Schweiz AG
Brown Boveri Strasse 6 5400 Baden 5400 Baden (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 564 334 GB-A- 798 918
|
EP-A- 0 729 209
|
|
| |
|
|
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 017, no. 608 (E-1457), 9. November 1993 & JP 05 190252
A (NICHIYU GIKEN KOGYO KK), 30. Juli 1993
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 096, no. 007, 31. Juli 1996 & JP 08 070522 A (YAZAKI
CORP), 12. März 1996
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 014, no. 225 (E-0927), 14. Mai 1990 & JP 02 056884
A (NGK INSULATORS LTD), 26. Februar 1990
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
TECHNISCHES GEBIET
[0001] Bei der Erfindung wird ausgegangen von einem Überspannungsableiter nach dem Oberbegriff
von Patentanspruch 1.
STAND DER TECHNIK
[0002] Die Erfindung nimmt auf einen Stand der Technik von Überspannungsableitern Bezug
wie er in EP 0 564 334 A1 angegeben ist. Ein in diesem Stand der Technik beschriebener
Überspannungsableiter enthält eine der Überwachung des elektrischen Apparates auf
einen Fehlerstrom dienende Erfassungs- und Anzeigevorrichtung. Diese Vorrichtung weist
ein Isolierstoffgehäuse mit einem leicht zerbrechbaren Fenster auf. Durch das Isolierstoffgehäuse
hindurch ist ein Stromanschluss des Überspannungsableiters geführt. Der im Gehäuseinneren
befindliche Teil des Stromanschlusses ist von einem Magnetkern umgeben, welcher die
Sekundärwicklung eines den Stromanschluss als Primärwicklung aufweisenden Stromwandlers
trägt. Die Sekundärwicklung ist mit einem ohmschen Widerstand verbunden, der in eine
im Gehäuseinneren angeordnete Sprengstoffladung eingebettet ist. Beim Auftreten eines
Fehlerstroms erwärmt sich der vom Stromwandler kontinuierlich mit Strom gespeiste
ohmsche Widerstand sehr stark. Der Widerstand zündet die Sprengstoffladung oberhalb
einer kritischen Grenztemperatur. Das Fenster des Isolierstoffgehäuses wird hierbei
aufgebrochen und ein als Anzeigelement dienendes farbiges Band aus dem Gehäuse ausgestossen.
Nach dem Ansprechen und dem optischen Signalisieren des fehlerhaften Zustands werden
der Überspannungsableiter und die Erfassungs- und Anzeigevorrichtung ausgebaut und
ersetzt.
[0003] Ein an eine Hochspannungsleitung angeschlossener Überspannungsableiter mit einer
Funkenstrecke und einem der Funkenstrecke nachgeschalteten und in einem Isoliergehäuse
angeordneten nichtlinearen Widerstand ist vorbekannt aus Patent Abstracts of Japan
Vol. 014, No. 225 (E-0927), 14. Mai 1990 und JP 02 056 884 A. Dieser Überspannungsableiter
weist ferner eine an einem Erdungsleiter befestigte Überwachungsvorrichtung auf. Der
Erdungsleiter seinerseits ist mit dem von der Funkenstrecke abgewandten Ende des Widerstands
elektrisch leitend verbunden. Beim Auftreten einer Überspannung auf der Hochspannungsleitung
spricht die Funkenstrecke an und wird im Widerstand ein durch den Erdungsleiter fliessender
Folgestrom geführt. In einem mit dem Erdungsleiter induktiv gekoppelten Zündkreis
der Überwachungseinrichtung wird ein Zündsignal gebildet, welches eine Sprengladung
auslöst. Hierdurch wird ein Gehäusedeckel der Überwachungsvorrichtung aufgeklappt.
Eine zuvor abgedeckte Seite des Deckels wird dann sichtbar und signalisiert das Ansprechen
des Überspannungsableiters.
[0004] Patent Abstracts of Japan Vol. 096, No. 007, 31. Juli 1996 und JP 08 070 522 A ist
ein elektrischer Verteilerkasten zu entnehmen, in dessen Gehäuseabdeckung ein Fenster
eingeformt ist. In dieses Fenster ist das freie Ende eines als Nase ausgebildeten
und an eine Elektrode eines im Kasten angeordneten PTC-Elementes angeformten Detektors
geführt. Das freie Ende des Detektors ist mit einem Material beschichtet, welches
auf Temperaturänderungen mit einer Farbänderung reagiert. Der Betriebszustand des
PTC-Elements kann so sichtbar gemacht und von aussen beobachtet werden.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0005] Der Erfindung, wie sie in den Patentansprüchen angegeben ist, liegt die Aufgabe zugrunde,
einen Überspannungsableiter der eingangs genannten Art anzugeben, bei dem ein fehlerhafter
Zustand mit äusserst einfachen Mitteln und dennoch mit grosser Sicherheit erkannt
werden kann.
[0006] Beim Überspannungsableiter nach der Erfindung wird ein durch einen Fehlerstrom verursachter
fehlerhafter Betriebszustand durch einen Informationsträger angezeigt, welcher zumindest
einen Teil der Aussenfläche eines Isolierstoffgehäuses des Überspannungsableiters
sowie ein Thermocolor enthält. Dieser Informationsträger wird durch den Fehlerstrom
auf eine Grenztemperatur aufgeheizt, die oberhalb der zulässigen Betriebstemperatur
des Ableiters liegt. Beim Überschreiten der Grenztemperatur gibt dieser Informationsträger
ein leicht und sicher zu detektierendes optisches Signal ab. Da der Informationsträger
eine am Isolierstoffgehäuse vorgesehene Thermofarbe (Thermocolor) enthält, lässt sich
ein solcher Überspannungsableiter in einfacher und kostengünstiger Weise herstellen
und können bereits bestehende Überspannungsableiter ohne grossen Aufwand durch Aufbringen
des Thermocolors auf das Gehäuse nachgerüstet werden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0007] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung und die damit erzielbaren weiteren
Vorteile werden nachfolgend anhand einer Zeichnung näher erläutert. Hierbei zeigt
die einzige Figur einen Phasenleiter einer Hochspannungsleitung, welcher mit einem
eine Vorrichtung zur Anzeige von Fehlerströmen enthaltenden Überspannungsableiter
nach der Erfindung elektrisch leitend verbunden ist.
WEG ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0008] In der Figur bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen Phasenleiter einer an einem geerdeten
Mast 2 elektrisch isoliert gehaltenen Hochspannungsleitung. Am Phasenleiter 1 ist
ein Überspannungsableiter 3 aufgehängt. Der Überspannungsableiter 3 ist mit einem
Stromanschluss 4 mit dem Phasenleiter 1 galvanisch verbunden und ist mit Hilfe eines
Stützisolators 6 am Mast 2 befestigt. Ein zweiter Stromanschluss 5 des Überspannungsableiters
3 ist über ein Erdungskabel 7 mit dem Mast 2 galvanisch verbunden. Ein mit Hochspannung
belastetes Isolierstoffgehäuse 8 umschliesst einen nicht dargestellten, zwischen den
Stromanschlüssen 4, 5 angeordneten Stapel von nichtlinearen Widerstandselementen auf
der Basis von Metalloxiden und trägt eine als Informationsträger 9 ausgebildete Vorrichtung
zur optischen Anzeige eines durch einen Fehlerstrom verursachten, fehlerhaften Zustands
des Überspannungsableiters. Das Gehäuse 8 besteht vorteilhafterweise aus einem Porzellan
oder einem füllstoffgefüllten Polymer, wie insbesondere einem Silikon und/oder einem
Epoxid, und weist vorzugsweise aus Porzellan oder Silikon bestehende Schirme 10 auf.
[0009] Der Informationsträger 9 ist auf einem Teil der Aussenfläche des Isolierstoffgehäuses
8 vorgesehen. Dieser Teil der Aussenfläche des Isolierstoffgehäuses 8 wird beim Auftreten
eines im Widerstandsstapel geführten Fehlerstroms auf eine Temperatur aufgeheizt,
welche oberhalb einer zulässigen Betriebstemperatur des Apparates liegt. Beim Überschreiten
einer oberhalb der zulässigen Betriebstemperatur (beispielsweise 105°C) liegenden
Grenztemperatur von typischerweise 150 bis 500°C gibt der Informationsträger 9 ein
optisch detektierbares Signal ab.
[0010] Da das Isolierstoffgehäuse 8 im allgemeinen nicht gleichmässig vom Fehlerstrom erwärmt
wird, ist der Informationsträger 9 mit Vorteil an einem der temperaturerhöhenden Wirkung
des Fehlerstrom ausgesetzten und von aussen gut erkennbaren Teil der Aussenfläche
des Gehäuses 8, insbesondere unterhalb oder oberhalb eines der Schirme 10, angeordnet.
[0011] Der Informationsträger 9 enthält vorzugsweise ein Thermocolor, beispielsweise [Co(NH
3)
6]·PO
4, welches auf die Aussenfläche oder mindestens einen Teil der Aussenfläche des Gehäuses
9 aufgebracht ist. Dieses Thermocolor wechselt oberhalb der Grenztemperatur seine
Farbe, [Co(NH
3)
6]·PO
4 beispielsweise bei 200°C von gelb nach blau, und behält diese Farbe auch nach der
Absenkung der Temperatur unter die Grenztemperatur bei. Es wird so in einfacher Weise
durch den Farbwechsel permanent angezeigt, dass der durch den Farbwechsel identifizierbare
Überspannungsableiter 3 defekt ist.
[0012] Das Thermocolor kann bei der Herstellung des gehäusebildenden Materials den materialbildenden
Ausgangsstoffen zugemischt werden. Ein aus diesem Material gebildetes Gehäuse 8 stellt
dann zugleich den Informationsträger 9 dar. Zu Zwecken der Nachrüstung eines bestehenden
Apparates kann das Thermocolor aber auch in Form eines Bandes oder eines Streifens
unter Bildung einer wärmeübertragenden Kontaktfläche zumindest auf ein Teil der Aussenfläche
des Gehäuses 8 aufgebracht werden. In besonders einfacher Weise kann das Thermocolor
durch Besprühen oder Bestreichen zumindest eines Teils der Aussenfläche des Gehäuses
9 aufgebracht werden.
[0013] Um insbesondere bei Dunkelheit den Informationsträger 9 gut erkennen zu können, empfiehlt
es sich diesen leuchtend und/oder reflektierend auszubilden. In besonders vorteilhafter
Weise kann dies durch Zumischen einer Leuchtfarbe oder reflektierender Partikel zum
Thermocolor erreicht werden.
[0014] Statt an einem Überspannungsableiter kann der Informationsträger auch an einem anderen
elektrischen Apparat, beispielsweise einem Isolator eines Schalters oder eines Transformators,
oder einem Isolator einer Hochspannungsanlage, beispielsweise-dem Stützisolator 6,
befestigt sein.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0015]
- 1
- Phasenleiter
- 2
- Mast
- 3
- Überspannungsableiter
- 4, 5
- Stromanschlüsse
- 6
- Stützisolator
- 7
- Erdungskabel
- 8
- Isolierstoffgehäuse
- 9
- Informationsträger
- 10
- Schime
1. Überspannungsableiter (3) mit zwei Stromanschlüssen (4, 5), von denen der erste (4)
mit Hochspannung und der zweite (5) mit Erde galvanisch verbunden ist, einem zwischen
den beiden Stromanschlüssen angeordneten Stapel von nichtlinearen Widerstandselementen,
einem die Widerstandselemente umschliessenden und mit Hochspannung belastbaren Isolierstoffgehäuse
(8) und mit einer Vorrichtung zur optischen Anzeige des fehlerhaften Zustands des
Überspannungsableiters infolge eines im Widerstandsstapel geführten Fehlerstroms,
dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung als ein zumindest einen Teil der Aussenfläche des Isolierstoffgehäuses
(8) sowie ein Thermocolor enthaltender Informationsträger (9) ausgebildet ist, welcher
beim Aufheizen des Überspannungsableiters durch den Fehlerstrom auf eine Grenztemperatur,
die oberhalb einer zulässigen Betriebstemperatur des Apparates liegt, ein optisch
detektierbares Signal abgibt.
2. Überspannungsableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grenztemperatur zwischen 150 und 500°C liegt.
3. Überspannungsableiter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Informationsträger (9) an einem der temperaturerhöhenden Wirkung des Fehlerstrom
ausgesetzten Teil der Aussenfläche des Gehäuses (8) vorgesehen ist.
4. Überspannungsableiter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Informationsträger (9) unterhalb oder oberhalb eines der Schirme (10) eines als
beschirmter Hohlisolator ausgebildeten Gehäuses (8) vorgesehen ist.
5. Überspannungsableiter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Thermocolor derart ausgewählt ist, dass es seine oberhalb der Grenztemperatur
vorliegende Farbe auch nach Absenkung der Temperatur unter die Grenztemperatur beibehält.
6. Überspannungsableiter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Thermocolor auf die Aussenfläche oder mindestens einen Teil der Aussenfläche
des Gehäuses (8) aufgebracht ist.
7. Überspannungsableiter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Thermocolor in das gehäusebildende Material eingelagert ist.
8. Überspannungsableiter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Thermocolor in Form eines Bandes oder eines Streifens unter Bildung einer wärmeübertragenden
Kontaktfläche zumindest auf ein Teil der Aussenfläche des Gehäuses (8) aufgebracht
ist.
9. Überspannungsableiter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Thermocolor zumindest auf ein Teil der Aussenfläche des Gehäuses (8) aufgestrichen
oder aufgesprüht ist.
10. Überspannungsableiter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Informationsträger (9) leuchtend und/oder reflektierend ausgebildet ist.
1. Surge arrester (3) having two electrical connections (4, 5), the first (4) of which
is conductively connected to high voltage and the second (5) of which is conductively
connected to earth, having a stack of nonlinear resistance elements which is arranged
between the two electrical connections, having a dielectric housing (8) which surrounds
the resistance elements and can be loaded with high voltage, and having an apparatus
for optical indication that the surge arrester is faulty on the basis of a fault current
which is passed through the resistor stack, characterized in that the indicating apparatus is designed as an information carrier (9) which covers at
least a portion of the outer surface of the dielectric housing (8), has a thermocolour,
and which emits an optically detectable signal when the surge arrester is heated by
the fault current to a limit temperature above the maximum permissible operating temperature
of the apparatus.
2. Surge arrester according to Claim 1, characterized in that the limit temperature is between 150 and 500°C.
3. Surge arrester according to one of Claims 1 or 2, characterized in that the information carrier (9) is provided on a portion of the outer surface of the
housing (8) which is subjected to the temperature-raising influence of the fault current.
4. Surge arrester according to Claim 3, characterized in that the information carrier (9) is provided underneath or above one of the screens (10)
of a housing (8) which is designed as a screened hollow insulator.
5. Surge arrester according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the thermocolour is selected such that it retains its colour produced above the limit
temperature even after the temperature has fallen below the limit temperature.
6. Surge arrester according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the thermocolour is applied to the outer surface or to at least a portion of the
outer surface of the housing (8).
7. Surge arrester according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the thermocolour is incorporated in the material which forms the housing.
8. Surge arrester according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the thermocolour is applied in the form of a ribbon or of a strip to at least a portion
of the outer surface of the housing (8), forming a heat-transmitting contact surface.
9. Surge arrester according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the thermocolour is painted or sprayed onto at least a portion of the outer surface
of the housing (8).
10. Surge arrester according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the information carrier (9) is designed to be luminous and/or reflective.
1. Parafoudre (3) comportant deux bornes électriques (4, 5) dont la première (4) est
reliée à la haute tension et la deuxième (5) est reliée galvaniquement avec la terre,
une pile d'élément résistifs non linéaires disposés entre les deux bornes électriques,
un boîtier en matériau isolant (8) qui entoure les éléments résistifs et pouvant supporter
une haute tension et comportant un dispositif de signalisation visuelle de l'état
défectueux du parafoudre suite à un courant de défaut ayant traversé la pile résistive,
caractérisé en ce que le dispositif de signalisation est réalisé sous la forme d'au moins une partie de
la surface extérieure du boîtier en matériau isolant (8) et d'un support d'information
(9) contenant un pigment thermique qui, lorsque le parafoudre chauffe à une température
de seuil en raison du courant de défaut, laquelle est supérieure à une température
de fonctionnement admissible de l'appareil, délivre un signal pouvant être perçu de
manière visuelle.
2. Parafoudre selon la revendication 1, caractérisé en ce que la température de seuil est comprise entre 150 et 500 °C.
3. Parafoudre selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le support d'information (9) est prévu sur une partie de la surface extérieure du
boîtier (8) qui est exposée à l'effet élévateur de température du courant de défaut.
4. Parafoudre selon la revendication 3, caractérisé en ce que le support d' information (9) est prévu au-dessus ou au-dessous d'un des blindages
(10) d'un boîtier (8) réalisé sous la forme d'un isolant creux blindé.
5. Parafoudre selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le pigment thermique est choisi de manière à ce qu'il conserve la couleur qu' il
adopte au-dessus de la température de seuil même après que la température soit redescendue
au-dessous de la température de seuil.
6. Parafoudre selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le pigment thermique est appliqué sur la surface extérieure ou au moins une partie
de la surface extérieure du boîtier (8).
7. Parafoudre selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le pigment thermique est intégré dans le matériau qui constitue le boîtier.
8. Parafoudre selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le pigment thermique est appliqué sous la forme d'une bande ou d'un ruban en établissant
une surface de contact transmettant la chaleur sur au moins une partie de la surface
extérieure du boîtier (8).
9. Parafoudre selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le pigment thermique est peint ou pulvérisé sur au moins une partie de la surface
extérieure du boîtier (8).
10. Parafoudre selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le support d'information (9) est lumineux et/ou réfléchissant.
