[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Optimieren einer Halbtondarstellung durch
Optimierung der Tonerablagerungsintensität auf einem Fotoleiter von elektrofotografischen
Druck- und Kopiereinrichtungen.
[0002] An mittels elektrofotografischen Druck- bzw. Kopiereinrichtungen erstellte Ausdrucke
und Kopien werden vom Benutzer äußerst hohe Qualitätsanforderungen gestellt. Um diesen
hohen Anforderungen gerecht zu werden, ist es erforderlich, die zulässigen Toleranzbereiche
bei elektrofozografischen Prozessen zu verringern.
[0003] Bei elektrofotografischen Druck- und Kopiereinrichtungen werden beispielsweise Einzelblätter
oder Endlospapier bedruckt, indem auf einem vorzugsweise als Trommel ausgebildeten
Fotoleiter ein latentes Bild erzeugt wird. Hierzu wird ein Fotoleiter auf ein definiertes
Aufladepotential aufgeladen und anschließend werden in Abhängigkeit von dem eingesetzten
Verfahrens die im Ausdruck weiß oder schwarz erscheinenden Bereiche belichtet. Die
belichteten Bereiche weisen dann ein gegenüber dem Aufladepotential niedrigeres Entladepotential
auf. Das erzeugte latente Bild wird dann entwickelt, indem in Abhängigkeit von dem
eingesetzten Verfahren auf die belichteten oder unbelichteten Bereiche Toner aufgebracht
wird, so daß diese Bereiche im Ausdruck schwarz erscheinen.
[0004] Bei dem üblicherweise verwendeten Toner handelt es sich vorzugsweise um Zweikomponententoner,
der aus einer Trägerkomponente und Mikrotoner besteht. Der Zweikomponententoner wiederum
ist in Abhängigkeit von dem angewendeten Verfahren positiv oder negativ geladen.
[0005] Das auf dem Fotoleiter entwickelte Bild wird anschließend auf Papier oder einen anderen
Aufzeichnungsträger übertragen und anschließend in einer Fixierstation durch Erwärmen
in den Aufzeichnungsträger eingeschmolzen oder mit diesem durch beim Schmelzen des
Tonerbildes entstehende Adhäsionskräfte verbunden.
[0006] Nach Übertragen des Bildes von dem Fotoleiter auf den Aufzeichnungsträger wird der
Fotoleiter als Vorbereitung zur Erzeugung des nächsten Bildes gereinigt und vollständig
entladen.
[0007] Die infolge von Schwankungen der Prozeßparameter von Druckund Kopiereinrichtungen
hervorgerufenen Unterschiede im Schwärzungsgrad verschiedener Ausdrucke werden insbesondere
dann deutlich, wenn eine große Anzahl gleicher Bilder nacheinander erzeugt wird. Handelt
es sich bei diesen Bildern beispielsweise um Bilder mit grauen Flächen, die eine feine
Grauwert-Abstufung aufweisen, so werden bereits geringe Schwankungen im Grauwert vom
menschlichen Auge wahrgenommen.
[0008] Solche Schwankungen können beispielsweise durch Prozeßparameter, wie das Aufladepotential,
auf welches der Fotoleiter zu Beginn eines jeden Druckvorgangs aufgeladen wird, durch
das Entladepotential, welches bestimmte Bereiche des Fotoleiters nach dem Belichten
aufweisen, sowie durch Schwankungen in der Belichtungsintensität hervorgerufen werden.
Das Auflade- und/oder Entladepotential des Fotoleiters kann insbesondere von der Herstell-Charge,
der Einsatzdauer, der Temperatur und der zyklischen Belastung des Fotoleiters abhängig
sein.
[0009] Eine Tonerablagerungsintensität, d.h. die Menge Toner, die in einem einzuschwärzenden
Bereich auf dem Fotoleiter abgelagert wird, ist im wesentlichen von der Luftfeuchtigkeit
und der Tonerkonzentration im Zweikomponententoner, d.h. dem Mischungsverhältnis zwischen
Mikrotoner und Trägerkomponente, abhängig. Zusätzlich ist die Tonerablagerungsintensität
von dem triboelektrischen Anregungszustand des Zweikomponententoners abhängig, der
beispielsweise wiederum von der Temperatur, der Luftfeuchtigkeit, der Einsatzdauer,
der Intensität und der Dauer der Durchmischung des Zweikomponententoners sowie von
der Menge des dem Gemisch zugeführten frischen Toners abhängig ist.
[0010] Zur Eingrenzung vorstehend beschriebener Parameter-Schwankungen bei elektrofotografischen
Prozessen ist bekannt, die Fotoleitertemperatur konstant zu halten, das Aufladepotential
des Fotoleiters zu regeln, die Entladetiefe, d.h. die Differenz zwischen dem Auflade-
und dem Entladepotential des Fotoleiters, zu regeln, die Belichtungsenergie zur Erzeugung
des Entladepotentials konstant zu halten, die Tonerkonzentration im Zweikomponenten-Entwickler
zu regeln oder beispielsweise eine Tonermarken-Regelung durchzuführen. Hierbei werden
unter Tonermarken Bereiche verstanden, die außerhalb des Druckbildes auf dem Fotoleiter
angeordnet sind, und zur Prozeßüberwachung und -steuerung belichtet und entwickelt
werden.
[0011] Die vorstehend beschriebenen Regelungen zum Verringern der Parameter-Schwankungen
werden entweder einzeln oder in Kombinationen durchgeführt. Einzeln bewirken vorstehende
Regelverfahren lediglich eine Teilstabilisierung, die jedoch für die hohen Ansprüche
hinsichtlich der geforderten Druckqualität insbesondere bei einer Halbtondarstellung
nicht ausreichend ist.
[0012] Aus der DE-A1-38 43 672 ist ein Verfahren zum Optimieren einer Tonerablagerungsintensitat
bei analog arbeitenden Kopiergeräten bekannt, bei dem in Abhängigkeit von einer optischen
Dichte einer Tonermarke ein Bias-Potential und/oder eine Tonerkonzentration verändert
wird. Als Tonermarke wird ein ungerastertes "Bildmuster" mit Vollflächeneinfärbung
verwendet.
[0013] Durch die Verwendung einer Tonermarke mit Vollflächeneinfärbung in Verbindung mit
der analogen Funktion des Kopiergerätes ist diese Regelung zur Optimierung eines Halbtonbildes
nicht geeignet.
[0014] Wird hingegen eine grob gerasterte Tonermarke verwendet, die im Gegensatz zur Vollflächen-Tonermarke
sowohl geschwärzte als auch nicht geschwärzte Bereiche aufweist, so kann eine stabile
Regelung der Tonerablagerungsintensität nur erreicht werden, wenn hochohmiger Zweikomponenten-Entwickler
eingesetzt wird. Da hochohmige Zweikomponenten-Entwickler beim Einsatz moderner leitfähiger
Entwicklerbürsten nicht verwendet werden können, ist dieses Verfahren bei modernen
Druck- bzw. Kopiereinrichtungen nicht einsetzbar.
[0015] Es ist weiterhin zur Regelung des elektrofotographischen Prozesses in elektrofotographischen
Geräten allgemein bekannt mit Hilfe von Sensoren Raster-Tonermarken abzutasten und
in Abhängigkeit von deren optischer Dichte Prozessparameter zu steuern. So wird in
der US-A-4999673 die integrale Dichte von einer Tonermarke über ein Densitometer ermittele
und entsprechend die Tonerkonzentration oder ein anderer Prozessparameter verändert.
Bei der US-A-4949105 werden Tonermarken in bekannter Weise entwickelt und deren integrale
Dichte zur Steuerung der Prozessparameter verwendet. Dieses Prinzip ist unter Verwendung
unterschiedlicher Tonermarken auch aus der US-A-5400120 bekannt.
[0016] Die bekannten Tonermarken sind speziell zur Regelung eines einzelnen Prozessparameters
ausgestaltet bzw. geeignet. Zur Regelung der verschiedenen Parameter des Gesamtprozesses
werden verschiedene, unterschiedlich ausgestaltete Tonermarken verwendet.
[0017] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Optimieren der Raster-Halbtondarstellung
bei elektrofotografischen Druck- und Kopiereinrichtungen durch Einstellen der das
Druckbild beeinflussenden Prozessparameter in Abhängigkeit von einer Raster-Tonermarke
bereitzustellen, bei welchem durch Abtasten der Raster-Tonermarke alle das Druckbild
beeinflussenden wesentlichen Parameter erfaßt werden, so daß es möglich ist, durch
gezieltes Einstellen weniger Parameter eine optimale Halbtonwiedergabe mit hoher Auflösung
zu erreichen.
[0018] Gemäß der Erfindung ist dies bei einem Verfahren zum Optimieren einer Halbtondarstellung
durch Optimierung der Tonerablagerungsintensität bei elektrofotografischen Druckund
Kopiereinrichtungen durch die Merkmale in Anspruch 1 oder 9 erreicht. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind Gegenstand der auf den Anspruch 1 oder 9 unmittelbar oder mittelbar
rückbezogenen Ansprüche.
[0019] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird auf einem Fotoleiter eine Raster-Tonermarke
mit feinen Rasterelementen erzeugt und deren integrale, über die Fläche gemittelte
optische Dichte ermittelt. In Abhängigkeit von der so ermittelten optischen Dichte
wird eine Bias-Spannung geändert und/oder eine Tonerkonzentration verändert.
[0020] Durch Ändern der zwischen dem Fotoleiter und der Entwicklerstation anliegenden Bias-Spannung
kann die an den entsprechenden Stellen abgelagerte Tonermenge beeinflußt werden. Wird
bei Druckeinrichtungen, die nach dem "Discharged Area Development" (DAD-Verfahren)
arbeiten, d.h. bei welchem die Bereiche mit Toner eingefärbt werden, die zuvor belichtet
wurden, die Bias-Spannung beispielsweise erhöht, so erhöht sich die von dem Fotoleiter
angezogene Tonermenge. Somit kann durch geeignete Regelung der Bias-Spannung innerhalb
vorgegebener Grenzen die beim Entwicklungsvorgang auf den Fotoleiter aufgebrachte
Tonermenge und damit die optische Dichte einer Tonermarke beeinflußt werden.
[0021] Eine weitere Möglichkeit, die Tonerablagerungsintentisität bzw. die optische Dichte
einer Tonermarke zu beeinflussen, ist ein Variieren der Tonerkonzentration, d.h. des
Mischungsverhältnisses von Mikrotoner und Trägerkomponente. In Abhängigkeit von der
ermittelten optischen Dichte kann somit beispielsweise durch Zugabe von Mikrotoner
zu dem Zweikomponenten-Entwickler die Tonerablagerungsintensität auf einem Fotoleiter
erhöht werden. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, daß das Erhöhen der Tonerkonzentration,
verglichen mit dem Ändern der Bias-Spannung, ein trägerer Prozeß ist, da beide Komponenten
gemischt und in einen entsprechenden triboelektrischen Anregungszustand gebracht werden
müssen. Dafür handelt es sich bei dem Erhöhen der Tonerkonzentration um einen länger
anhaltenden Einfluß auf die Tonerablagerungsintensität.
[0022] Zu berücksichtigen ist außerdem, daß die Tonerkonzentration einfach durch Zugeben
von Toner in den Zweikomponenten-Entwickler erhöht werden kann, jedoch ein Verringern
der Tonerkonzentration nur durch ein aufwendigeres "Ausdrucken" erreicht weren kann.
Unter "Ausdrucken" wird hierbei ein Durchführen von mehreren Druck- oder Kopiervorgängen
verstanden, wobei es sich um möglichst stark eingefärbte Bilder handeln sollte, um
möglichst schnell eine möglichst große Menge Toner aus dem Zweikomponenten-Entwickler
zu entfernen.
[0023] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren sind die Veränderungsmöglichkeiten der Bias-Spannung
und der Tonerkonzentration miteinander verknüpft, wodurch ein Schwanken der Tonerablagerungsintensität
bzw. der optischen Dichte einer Tonermarke und damit die Qualität eines Halbtonbildes
innerhalb äußerst geringer Grenzen gehalten wird. Das erfindungsgemäße Verfahren hat
somit insbesondere den Vorteil, daß bereits durch das zielgerichtete Verändern von
zwei Parametern Schwankungen anderer auf das System einwirkender Parameter ausgeglichen
werden. Hierbei handelt es sich um die eingangs beschriebenen Prozeßparameter, wie
beispielsweise die Hersiell-Charge des Fotoleiters, dessen Einsatzdauer, die Temperatur
und die zyklische Belastung des Fotoleiters sowie die Luftfeuchtigkeit.
[0024] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird beispielsweise die Bias-Spannung
erhöht, sobald die optische Dichte der Tonermarke einen Zielwert unterschritten hat.
Gleichzeitig darf die optische Dichte der Tonermarke jedoch einen Minimalwert nicht
unterschritten haben und die Bias-Spannung muß unterhalb eines vorgegebenen oberen
Grenzwerts liegen.
[0025] Ferner wird, sobald die optische Dichte der Tonermarke den Zielwert überschreitet
und unterhalb eines oberen Grenzwerts liegt, die Bias-Spannung gesenkt. Ein Senken
der Bias-Spannung wird allerdings nur durchgeführt, wenn die Bias-Spannung größer
als ein vorgegebener unterer Grenzwert ist.
[0026] Wenn bei den vorstehend beschriebenen Verfahrensschritten die optische Dichte der
Tonermarke den oberen Grenzwert überschreitet, wird die Tonerkonzentration des Zweikomponenten-Entwicklers
verringert, indem Toner ausgedruckt wird. Entsprechend wird die Tonerkonzentration
erhöht, sobald die optische Dichte der Tonermarke einen unteren Grenzwert unterschreitet.
[0027] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird zum Zeitpunkt des
Erhöhens der Tonerkonzentration oder kurz nach diesem Zeitpunkt die aktuelle Bias-Spannung
auf einen Sollwert gesetzt, um zu verhindern, daß die optische Dichte den oberen Grenzwert
aufgrund der zeitverzögernden Wirkung der Erhöhung der Tonerkonzentration kurzfristig
übersteigt.
[0028] Ein solches Überschwingen der optischen Dichte kann auch vermieden werden, indem
beispielsweise zwischen dem Minimalwert des Bias-Potential und dem Maximalwert des
Bias-Potentials zusätzliche Vergleichswerte vorgesehen werden.
[0029] Erfindungsgemäß wird weder die Bias-Spannung noch die Tonerkonzentration verändert,
wenn die optische Dichte der Tonermarke genau dem geforderten Sollwert entspricht.
[0030] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen im
einzelnen erläutert. Es zeigen:
- Fig.1a
- einen Verlauf der optischen Dichte in Abhängigkeit von Druck- oder Kopierzyklen bei
Verwenden einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens;
- Fig.1b
- einen Verlauf einer Bias-Spannung in Abhängigkeit von Druck- oder Kopierzyklen bei
Verwenden einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens;
- Fig.1c
- Zeitpunkte einer Tonerförderung in Abhängigkeit von Druck- oder Kopierzyklen bei Verwenden
einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens;
- Fig.1d
- einen Verlauf der Tonerkonzentration in Abhängigkeit von Druck- oder Kopierzyklen
bei Verwenden einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens;
- Fig.2
- ein Ablaufdiagramm einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens,
und
- Fig.3
- beispielhaft eine Ausschnittsdarstellung einer Raster-Tonermarke zum Verwenden bei
dem erfindungsgemäßen Verfahren.
[0031] Im folgenden wird anhand der Fig.1a bis 1d das erfindungsgemäße Verfahren prinzipiell
beschrieben. In Fig.1a bis 1d ist beispielhaft ein Regelstart bei zu hoher Tonerkonzentration
beschrieben.
[0032] Zu einem Zeitpunkt t
0 hat die optische Dichte OD einen maximalen Wert OD
max. Da die optische Dichte OD im Idealfall auf einen Sollwert OD
s gesenkt werden soll und im vorliegenden Beispiel die Tonerablagerungsintensität auf
einem Fotoleiter und somit auch die optische Dichte OD einer Tonermarke gesenkt werden
kann, indem die Bias-Spannung V
B möglichst niedrig gehalten wird, hat im vorliegenden Fall die Bias-Spannung V
B zum Zeitpunkt t
0 einen unteren Grenzwert V
Bmin.
[0033] In Fig.1c ist in Abhängigkeit von Druck- bzw. Kopierzyklen eine Tonerforderung dargestellt,
die zum Zeitpunkt t
0 nicht durchgeführt wird, da, wie aus Fig.1a zu entnehmen ist, die optische Dichte
oberhalb des Sollwerts OD
s liegt. Die Tonerkonzentration im Zweikomponenten-Entwickler ist zur Verdeutlichung
in Fig.1d ebenfalls in Abhängigkeit von Druck- bzw. Kopierzyklen dargestellt.
[0034] Es werden nun bis zu einem Zeitpunkt t
1 ein oder mehrere Druck- bzw. Kopierzyklen bei minimaler Bias-Spannung V
Bmin (Fig.1b) ohne Tonerförderung (Fig.1c) durchgeführt. Dadurch sinkt die optische Dichte
OD auf einen Wert unterhalb des Sollwerts der optischen Dichte OD
s. Die Tonerförderung (Fig.1c) ist noch nicht aktiviert. Entsprechend der optischen
Dichte OD nimmt auch die Tonerkonzentration (Fig.1d) ab.
[0035] Da zum Zeitpunkt t
1 die optische Dichte OD unterhalb des Sollwerts der optischen Dichte OD
s liegt, wird die Bias-Spannung V
B um eine Stufe über den Minimalwert V
bmin angehoben (Siehe Fig.1b), um dadurch auf dem Fotoleiter die Tonerablagerungsintensität
zu erhöhen. Wie Fig.1a und 1b zu entnehmen ist, wird die Bias-Spannung V
B jeweils um eine weitere Spannungsstufe erhöht, sobald die optische Dichte OD der
Tonermarke unter den Sollwert der optischen Dichte OD
s abgesunken ist.
[0036] Diese Schritte werden bis zu einem Zeitpunkt t
2 durchgeführt. Da zu dem Zeitpunkt t
2 die optische Dichte OD der Tonermarke unterhalb des Sollwert OD
s liegt, aber die Bias-Spannung V
B nicht mehr erhöht werden kann, da sie bereits einen Maximalwert V
Bmax erreicht hat (Fig.1b), wird die Bias-Spannung V
B auf dem Maximalwert V
Bmax gehalten.
[0037] Unterschreitet die optische Dichte OD beispielsweise zu einem Zeitpunkt t
3 einen vorgegebenen Minimalwert der optischen Dichte OD
min, so wird die Tonerförderung aktiviert, wie Fig.1c zu entnehmen ist. Die Bias-Spannung
V
B wird zum Zeitpunkt t
3 weiterhin auf ihrem Maximalwert V
Bmax gehalten. Wie Fig.1d zu entnehmen ist, steigt die Tonerkonzentration ab dem Zeitpunkt
t
3 an.
[0038] Aufgrund der steigenden Tonerkonzentration nimmt auch die optische Dichte OD (Fig.1)
zu und liegt zu einem Zeitpuntk t
4 bereits oberhalb des Sollwerts OD
s; die Bias-Spannung V
B (Fig.1b) wird daher wieder gesenkt.
[0039] Da die Tonerkonzentration bis zu einem Zeitpunkt t
5 (dem Ende der Tonerförderung) steigt (Fig.1a), liegt zum Zeitpunkt t
5 die optische Dichte OD über dem Maximalwert OD
max. Einem solchen Überschwingen könnte beispielsweise durch Zuführen einer geringeren
Tonermenge, durch zusätzliche Bias-Vergleichs-Spannungen zwischen der maximalen und
minimalen Bias-Spannung oder durch automatisches Herabsetzen der Bias-Spannung V
B zu oder kurz nach dem Zeitpunkt der Tonerförderung entgegengewirkt werden.
[0040] Wie Fig.1b zu entnehmen ist, wird die Bias-Spannung V
B solange gesenkt, bis die cptische Dichte OD den Sollwert OD
s unterschreitet. Entsprechend dem Zeitabschnitt zwischen t
1 und t
2 wird ab einem Zeitpunkt t
6 die Bias-Spannung V
B in Abhängigkeit von dem Wert der optischen Dichte OD erhöht oder beibehalten. Somit
verläuft das erfindungsgemäße Verfahren ab dem Zeitpunkt t
6 analog zu den vorstehenden, ab dem Zeitpunkt t
1 durchgeführten Schritten.
[0041] Fig.2 zeigt ein Ablaufdiagramm einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens zum Optimieren einer Tonerablagerungsintensität bei elektrofotografischen
Druck- und Kopiereinrichtungen. In vorbereitenden Schritten 1a bis 1c wird nach einem
Druckstart der Fotoleiter auf ein Aufladepotential aufgeladen und ausschließlich mit
einer eingestellten bzw. eingeregelten Belichtungsenergie belichtet, so daß ein Entladepotential
einen vorgegebenen Zielwert erreicht. Beim Schritt 1c wird das Bias-Potential auf
einen Standardwert V
Bs eingestellt.
[0042] Beim Schritt 2 wird abgefragt, ob sich die Druck- oder Kopiereinrichtung im Druckbetrieb
befindet oder nicht. Befindet sich die Druck- oder Kopiereinrichtung noch nicht in
Druckbetrieb, sondern beispielsweise noch in einer Warmlaufphase, so wird auf dem
Fotoleiter eine Rastertonermarke belichtet und anschließend entwickelt (Schritt 3).
Während des Druckbetriebs wird zusätzlich zu der Rastertonermarke auch eine Druckseite
auf dem Fotoleiter belichtet und entwickelt (Schritt 3').
[0043] Beim Schritt 4 wird die optische Dichte OD der beim Schritt 3 bzw. 3' erzeugten Rastertonermarke
gemessen. Lautet die Entscheidung beim Schritt 5 "ja", da die optische Dichte OD der
Rastertonermarke dem angestrebten Sollwert OD
s entspricht so ist ein weiteres Regeln der Tonerablagerungsintensität bzw. der optischen
Dichte OD nicht erforderlich, so daß die Schritte 6 bis 10 bzw. 6' bis 10' entfallen
und die Schritte 11a bis 11c durchgeführt werden, bei welchen der Fotoleiter gereinigt,
die Fotoleiterladung gelöscht und der Fotoleiter anschließend erneut aufgeladen wird.
Im Anschluß an die Schritte 11a bis 11c wird für den nächsten Druckvorgang auf den
Schritt 2 zurückgegangen.
[0044] Lautet die beim Schritt 5 getroffene Entscheidung "nein", d.h. die optische Dichte
OD der Rastertonermarke entspricht nicht dem Sollwert OD
s, so wird beim Schritt 6 festgestellt, ob die optische Dichte OD der Rastertonermarke
größer als der Sollwert OD
s ist oder nicht. Ist der Sollwert OD
s größer, wird beim Schritt 7 untersucht, ob die optische Dichte OD der Rastertonermarke
größer als ein Maximalwert OD
max ist oder nicht. Wenn die optische Dichte großer als der Maximalwert OD
max ist, wird beim Schritt 8 die Tonerkonzentration verringert, indem beispielsweise
Toner ausgedruckt wird.
[0045] Ist die optische Dichte OD beim Schritt 7 nicht größer als ein Maximalwert OD
max, wird beim Schritt 9 festgestellt, ob das Bias-Potential V
B größer als ein Minimalwert V
Bmin ist oder nicht.
Ist das Bias-Potential V
B größer als der Minimalwert V
Bmin, so kann zur Verringerung der optischen Dichte OD bzw. der Tonerablagerungsintensität
beim Schritt 10 das Bias-Potential V
B gesenkt werden.
[0046] Ist das Bias-Potential V
B jedoch nicht größer als ein Minimalwert V
Bmin, werden die Schritte 11a bis 11c, durchgeführt, d.h. der Fotoleiter wird gereinigt,
die Fotoleiterladung gelöscht und der Fotoleiter anschließend wieder aufgeladen. Im
Anschluß an die Schritte 11a bis 11c wird wieder auf den Schritt 2 übergegangen.
[0047] Lautet die Entscheidung beim Schritt 6 "nein", d.h. die optische Dichte OD der Rastertonermarke
ist nicht größer als der Sollwert OD
S, so werden statt der Schritte 7 bis 10 die Schritte 7' bis 10' durchgeführt.
[0048] Beim Schritt 7' wird festgestellt, ob die optische Dichte OD kleiner als ein Minimalwert
OD
min ist oder nicht. Ist die optische Dichte kleiner als der Minimalwert OD
min, so wird beim Schritt 8' die Tonerkonzentration erhöht, indem dem Zweikomponenten-Entwickler
Toner zugeführt wird. Ist die optische Dichte OD jedoch nicht kleiner als der Minimalwert
OD
min, wird beim Schritt 9' entschieden, ob das Bias-Potential V
B kleiner als ein Maximalwert V
Bmax ist. Lautet die Entscheidung "ja", so wird das Bias-Potential V
B beim Schritt 10' angehoben.
[0049] Hat das Bias-Potential V
B jedoch bereits den vorgegebenen Maximalwert V
Bmax erreicht, werden die Schritte 11a bis 11c, wie vorstehend beschrieben, durchgeführt.
Im Anschluß an den Schritt 11c wird ebenfalls das Optimierungsverfahren wieder ab
dem Schritt 2 wiederholt.
[0050] Die Fig.3 zeigt eine Ausschnittsdarstellung einer Rastertonermarke wie sie in einem
elektrofotografischen Drucker mit einer Auflösung von 600 dpi und einem LED-Zeichengenerator
Anwendung findet.
[0051] Die Rastertonermarke ist aus Mikropixeln MIP und aus Makropixeln MAP aufgebaut. Ein
Mikropixel MIP mit der Kantenlänge a (in diesem Fall 42 µm) definiert den kleinsten
einfärbbaren Fleck, der bei dem verwendeten LED-Zeichengenerator der Abbildung eines
einzelnen LED-Lichtpunktes auf dem Photoleiter entspricht. Die Länge a wird auch als
Mikropixel-Rastermaß bezeichnet. Mehrere Mikropixel MIP bilden ein Makropixel MAP
(1,1) (Grundzelle). Bei dem dargestellten Beispiel besteht ein Makropixel MAP mit
der Kantenlänge b aus 8 x 8 = 64 Mikropixeln, d.h. die Kantenlänge b des Makropixels
beträgt 8 x 42 µm = 0,336 mm.
[0052] Mit den Mikropixeln MIP wird nun im Makropixel MAP eine Rasterstruktur S dargestellt,
die einem feinen Grauwert in der Grauwertskala (Halbtondarstellung) entspricht. Diese
feine Struktur S ist so bemessen, daß im Makropixel MAP (1,1) mindestens ein beliebiges
Mikropixel nicht mit Toner eingefärbt wird.
In Abhängigkeit von dem verwendeten Entwicklungsverfahren (Umkehrentwicklung, positive
Entwicklung) wird entweder die Struktur S eingefarbt und die umgebenden Mikropixel
bleiben tonerfrei oder umgekehrt. Bei dem dargestellten Beispiel mit Umkehrentwicklung
bei dem der aufgeladene Photoleiter zeichenabhängig entladen wird, bleibt die Struktur
S tonerfrei.
[0053] Da beim elektrofotografischen Druck die elektrischen Einfärbungsverhaltnisse in Drehrichtung
der Fotoleitertrommel und quer dazu unterschiedlich sind, ist es entsprechend der
Darstellung der Figur 3 im Makropixel MAP (1,1) vorteilhaft eine linienförmige Struktur
S auszubilden und zwar mit einer definierten Ausdehnung in X-Richtung (Abszisse) und
in Y-Richtung (Ordinate). Damit ist es möglich beim Aufbau einer Rastertonermarke
aus einer Vielzahl von Makropixeln MAP (1,1) bis MAP (n,n) die Makropixel z.B. MAP
(1,1) und MAP (1,2) bzw. MAp (2,1) und damit die Struktur S jeweils um 180° gedreht
zueinander darzustellen. So ergibt sich eine Tonermarke mit in X oder Y-Richtung besonders
sensibler Struktur.
[0054] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Tonermarke aus 15 x 15 Makropixeln
mit einer Gesamtkantenlänge von 15 x 0,336 mm = 5 mm, wovon jedoch nur 4 Makropixel
dargestellt sind. Die Größe dieser Tonermarke ist jedoch beliebig. Sie hängt von dem
Einsatzort und der Art der Abtastung ab.
[0055] Anstelle einer Rastertonmarke, aufgebaut aus quadratischen Makropixeln, ist auch
eine Rastertonmarke verwendbar, die aus einzelnen sich in Y-Richtung erstreckenden
Linien besteht. Die Linien haben dann eine Breite in X-Richtung entsprechend der Breite
a eines Mikropixels und eine beliebige Länge. Ein Linienmakropixel hat dann eine Breite
b in X-Richtung und eine Länge in Y-Richtung die ein Vielfaches von b sein kann.
[0056] Allgemein gilt deshalb für eine zur Optimierung von Halbtonbildern geeignete Tonermarke,
daß sie
a. aus Wiederholungen von Makropixeln (Grundzellen) besteht,
b. ein Makropixel MAP mindestens eine Dimension größer ist als das Mikropixel-Rastermaß
a (also mindestens 2 x a) und kleiner als 0,5 mm,
c. das im Makropixel enthaltene Muster. S derart aufgebaut ist, daß es mindestens
ein nicht mit Toner eingefärbtes und mindestens ein mit Toner eingefärbtes Mikropixel
aufweist.
1. Verfahren zum Optimieren der Halbtondarstellung bei elektrofotografischen Druck- und
Kopiereinrichtungen, bei welchem
in Abhängigkeit von einer integral über die Fläche ermittelten optischen Dichte (OD)
einer Raster-Tonermarke ein Bias-Potential (VS) und/oder eine Tonerkonzentration verändert werden, wobei die Tonermarke aus Wiederholungen
von Zweidimensionalen Makropixeln MAP besteht, ein Makropixel (MAP) mindestens eine
Dimension größer ist als das Mikropixel-Rastermaß a und kleiner als 0,5 mm und das
Makropixel (MAP) mindestens ein nicht mit Toner eingefärbtes sowie mindestens ein
mit Toner eingefärbtes Mikropixel (MIP) enthält.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das Bias-Potential VB bezüglich des aktuellen Werts erhöht wird, wenn die optische Dichte (OD) einen Sollwert
(ODs) unterschreitet und größer als ein Minimalwert (ODmin) ist, und das Bias-Potential VB unter einem Maximalwert (VBmax) liegt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das Bias-Potential (VB) unverändert bleibt, wenn die optische Dichte (OD) dem Sollwert (ODs) entspricht.
4. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das Bias-Potential VB bezüglich des aktuellen Werts gesenkt wird, wenn die optische Dichte (OD) einen Sollwert
(ODs) überschreitet und kleiner als ein Maximalwert (ODmax) ist, und das Bias-Potential (VB) größer als ein Minimalwert (VBmin) ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem die Tonerkonzentxation erhöht wird,
wenn die optische Dichte (OD) kleiner als der Minimalwert (ODmin) ist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, bei welchem während oder kurz nach dem Zeitpunkt des Erhöhens
der Tonerkonzentration das Bias-Potential (VB) gesenkt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1 oder 4, bei welchem die Tonerkonzentration gesenkt wird,
wenn die optische Dichte (OD) größer als ein Maximalwert (ODmax) ist.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem zwischen dem Minimalwert
des Bias-Potential (VBmin) und dem Maximalwert des Bias-Potentials (VBmax) zusätzliche Vergleichswerte vorgesehen sind.
9. Verfahren zum Optimieren einer Halbtondarstellung bei elektrofotografischen Druck-
und Kopiereinrichtungen, bei welchem
a) Grundwerte eingeregelt werden,
b) vor und während einem Druck- oder Kopiervorgang auf einem Fotoleiter eine Rastertonermarke
erzeugt wird, wobei die Tonermarke aus Wiederholungen von Zweidimensionalen Makropixeln
(MAP) besteht, ein Makropixel MAP mindestens eine Dimension größer ist als das Mikropixel-Rastermaß
a und kleiner als 0,5 mm und das Makropixel (MAP) mindestens ein nicht mit Toner eingefärbtes
sowie mindestens ein mit Toner eingefärbtes Mikropixel (MIP) aufweist,
c) eine integral über die Fläche gemessene optische Dichte (OD) der Rastertonermarke
ermittelt wird,
d) ein Bias-Potential (VB) bezüglich eines aktuellen Werts gesenkt wird, wenn die optische Dichte (OD) einen
Sollwert (ODs) überschreitet, und das Bias-Potential (VB) größer als ein Minimalwert (VBmin) ist,
e) der Fotoleiter entladen, gereinigt und wieder aufgeladen wird, und
f) anschließend die Schritte b) bis e) wiederholt werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, bei welchem anstatt des Schrittes d) bei einem Schritt
d1) das Bias-Potential (VB) und die Tonerkonzentration bezüglich des aktuellen Werts gesenkt werden, wenn die
optische Dichte (OD) größer als ein Maximalwert (ODmax) ist, und das Bias-Potential (VB) größer als ein Minimalwert (VBmin) ist.
11. Verfahren nach Anspruch 9, bei welchem anstatt des Schritts d) bei einem Schritt
d2) das Bias-Potential (VB) angehoben wird, wenn die optische Dichte (OD) einen Sollwert (ODs) unterschreitet und größer als ein Minimalwert (ODmin) ist, und das Bias-Potential (VB) kleiner als ein Maximalwert (VBmax) ist.
12. Verfahren nach Anspruch 9, bei welchem anstatt des Schritts d) bei einem Schritt
d3) das Bias-Potential (VB) und die Tonerkonzentration angehoben werden, wenn die optische Dichte (OD) kleiner
als ein Minimalwert (ODmin) ist, und das Bias-Potential (VB) kleiner als ein Maximalwert (VBmax) ist.
13. Verfahren nach Anspruch 9, bei welchem anstatt des Schritts d) bei einem Schritt
d4) die Tonerkonzentration gesenkt wird, wenn die optische Dichte (OD) größer als ein
Maximalwert (ODmax) ist, und das Bias-Potential (VB) kleiner oder gleich einem Minimalwert (VBmin) ist.
14. Verfahren nach Anspruch 9, bei welchem anstatt des Schritts d) bei einem Schritt
d5) die Tonerkonzentration angehoben wird, wenn die optische Dichte (OD) kleiner als
ein Minimalwert (ODmin) ist, und das Bias-Potential (VB) größer oder gleich einem Maximalwert (VBmax) ist.
1. Method for optimising the halftone representation in electrophotographic printing
and copying devices, in which,
dependent on an optical density (OD) of a raster toner mark, determined integrally
over the surface, a bias potential (VB) and/or a toner concentration are modified, the toner mark consisting of repetitions
of two-dimensional macropixels MAP, a macropixel (MAP) being at least one dimension
larger than the micropixel raster dimension a and being smaller than 0.5 mm, and the
macropixel (MAP) containing at least one micropixel (MIP) that is not inked with toner,
as well as at least one micropixel (MIP) that is inked with toner.
2. Method according to claim 1, in which the bias potential (VB) is increased with respect to the current value if the optical density (OD) falls
below a desired value (ODS) and is greater than a minimum value (ODmin), and the bias potential (VB) is below a maximum value (VBmax).
3. Method according to claim 1, in which the bias potential (VB) remains unmodified if the optical density (OD) corresponds to the desired value
(ODS).
4. Method according to claim 1, in which the bias potential (VB) is lowered with respect to the current value if the optical density (OD) exceeds
a desired value (ODS) and is smaller than a maximum value (ODmax), and the bias potential (VB) is greater than a minimal value (VBmin).
5. Method according to claim 1 or 2, in which the toner concentration is increased if
the optical density (OD) is smaller than the minimal value (ODmin).
6. Method according to claim 5, in which the bias potential (VB) is lowered during or shortly after the time of the increase of the toner concentration.
7. Method according to claim 1 or 4, in which the toner concentration is lowered if the
optical density (OD) is greater than a maximum value (ODmax).
8. Method according to one of the preceding claims, in which additional comparison values
are provided between the minimum value of the bias potential (VBmin) and the maximum value of the bias potential (VBmax).
9. Method for optimising a halftone representation in electrophotographic printing and
copying devices, in which
a) basic values are adjusted,
b) before and during a printing or copying process, a raster toner mark is generated
on a photoconductor, the toner mark consisting of repetitions of two-dimensional macropixels
(MAP), a macropixel (MAP) being at least one dimension larger than the micropixel
raster dimension a and being smaller than 0.5 mm, and the macropixel (MAP) comprising
at least one micropixel (MIP) that is not inked with toner and at least one micropixel
(MIP) that is inked with toner,
c) an optical density (OD) of the raster toner mark, measured integrally over the
surface, is determined,
d) a bias potential (VB) is lowered with respect to a current value if the optical density (OD) exceeds a
desired value (ODS), and the bias potential (VB) is greater than a minimum value (VBmin),
e) the photoconductor is discharged, cleaned and charged again, and
f) the steps b) to e) are subsequently repeated.
10. Method according to claim 9, in which, instead of step d), in a step d1) the bias potential (VB) and the toner concentration are lowered with respect to the current value if the
optical density (OD) is greater than a maximum value (ODmax), and the bias potential (VB) is greater than a minimum value (VBmin).
11. Method according to claim 9, in which, instead of step d), in a step d2) the bias potential (VB) is increased if the optical density (OD) falls below a desired value (ODS) and is greater than a minimum value (ODmin), and the bias potential (VB) is smaller than a maximum value (VBmax).
12. Method according to claim 9, in which, instead of step d), in a step d3) the bias potential (VB) and the toner concentration are increased if the optical density (OD) is smaller
than a minimum value (ODmin), and the bias potential (VB) is smaller than a maximum value (VBmax).
13. Method according to claim 9, in which, instead of step d), in a step d4) the toner concentration is lowered if the optical density (OD) is greater than a
maximum value (ODmax) and the bias potential (VB) is less than or equal to a minimum value (VBmin).
14. Method according to claim 9, in which, instead of step d), in a step d5) the toner concentration is increased if the optical density (OD) is less than a
minimum value (ODmin), and the bias potential (VB) is greater than or equal to a maximum value (VBmax).
1. Procédé d'optimisation de la représentation en demi-teintes dans des appareils d'impression
ou de copie électrographiques, dans lequel un potentiel de polarisation (VB) et/ou une concentration en toner sont modifiés en fonction d'une densité optique
(OD), intégralement déterminée sur la surface, d'une marque de toner tramée, la marque
de toner étant constituée par des répétitions de macropixels bidimensionnels (MAP),
un macropixel (MAP) étant plus grand d'au moins une dimension que la dimension a de
la trame constituant le macropixel et étant inférieur à 0,5 mm, et le macropixel comportant
au moins un micropixel (MIP) non coloré avec du toner et au moins un micropixel (MIP)
coloré avec du toner.
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel le potentiel de polarisation (VB) est élevé par rapport à la valeur en cours lorsque la densité optique (OD) est inférieure
à une valeur de consigne (ODS) et supérieure à une valeur minimale (ODmin), et que le potentiel de polarisation (VB) est inférieur à une valeur maximale (VBmax).
3. Procédé selon la revendication 1, dans lequel le potentiel de polarisation (VB) reste inchangé lorsque la densité optique (OD) correspond à la valeur de consigne
(ODS).
4. Procédé selon la revendication 1, dans lequel le potentiel de polarisation (VB) est abaissé par rapport à la valeur en cours lorsque la densité optique (OD) est
supérieure à une valeur de consigne (ODS) et inférieure à une valeur maximale (ODmax), et que le potentiel de polarisation (VB) est supérieur à une valeur minimale (VBmin).
5. Procédé selon la revendication 1 ou 2, dans lequel la concentration en toner est élevée
lorsque la densité optique (OD) est inférieure à la valeur minimale (ODmin).
6. Procédé selon la revendication 5, dans lequel le potentiel de polarisation (VB) est abaissé pendant, ou peu avant le moment de l'élévation de la concentration en
toner.
7. Procédé selon la revendication 1 ou 4, dans lequel la concentration en toner est abaissée
lorsque la densité optique (OD) est supérieure à une valeur maximale (ODmax).
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel des valeurs de compensation
supplémentaires sont prévues entre la valeur minimale (VBmin) du potentiel de polarisation et la valeur maximale (VBmax) du potentiel de polarisation.
9. Procédé d'optimisation d'une représentation en demi-teintes dans des appareils d'impression
ou de copie électrographiques, consistant à
a) régler des valeurs de base,
b) générer une marque de toner tramée sur un photoconducteur avant ou pendant un processus
d'impression ou de copie, la marque de toner étant constituée par des répétitions
de macropixels bidimensionnels (MAP), un macropixel (MAP) étant plus grand d'au moins
une dimension que la dimension a de la trame constituant le macropixel et étant inférieur
à 0,5 mm, et le macropixel comportant au moins un micropixel (MIP) non coloré avec
du toner et au moins un micropixel (MIP) coloré avec du toner,
c) déterminer une densité optique (OD), mesurée intégralement sur la surface, de la
marque de toner tramée,
d) abaisser un potentiel de polarisation (VB) par rapport à une valeur en cours lorsque la densité optique (OD) est supérieure
à une valeur de consigne (ODS), et que le potentiel de polarisation (VB) est supérieur à une valeur minimale (VBmin),
e) décharger, nettoyer et recharger le photoconducteur, puis
f) répéter les étapes b) à e).
10. Procédé selon la revendication 9, dans lequel à une étape d1) remplaçant l'étape d), le potentiel de polarisation (VB) et la concentration en toner sont abaissés par rapport à la valeur en cours lorsque
la densité optique (OD) est supérieure à une valeur maximale (ODmax) et que le potentiel de polarisation (VB) est supérieur à une valeur minimale (VBmin).
11. Procédé selon la revendication 9, dans lequel à une étape d2) remplaçant l'étape d), le potentiel de polarisation (VB) est relevé lorsque la densité optique (OD) est inférieure à une valeur de consigne
(ODS) et supérieure à une valeur minimale (ODmin), et que le potentiel de polarisation (VB) est inférieur à une valeur maximale (VBmax).
12. Procédé selon la revendication 9, dans lequel à une étape d3) remplaçant l'étape d), le potentiel de polarisation (VB) est relevé lorsque la densité optique (OD) est inférieure à une valeur minimale
(ODmin), et que le potentiel de polarisation (VB) est inférieur à une valeur maximale (VBmax).
13. Procédé selon la revendication 9, dans lequel à une étape d4) remplaçant l'étape d), la concentration en toner est abaissée lorsque la densité
optique (OD) est supérieure à une valeur maximale (ODmax), et que le potentiel de polarisation (VB) est inférieur ou égal à une valeur minimale (VBmin).
14. Procédé selon la revendication 9, dans lequel à une étape d5) remplaçant l'étape d), la concentration en toner est relevée lorsque la densité
optique (OD) est inférieure à une valeur minimale (ODmin), et que le potentiel de polarisation (VB) est supérieur ou égal à une valeur maximale (VBmax).