| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 917 124 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
29.12.2004 Patentblatt 2004/53 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.11.1998 |
|
|
| (54) |
Laminat-geschütztes Etikett
Laminate protected label
Etiquette protégée par un stratifié
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT CH DE FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
11.11.1997 DE 19749632
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
19.05.1999 Patentblatt 1999/20 |
| (73) |
Patentinhaber: ELTEX Industriekennzeichnung GmbH |
|
42659 Solingen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Leihe, Wolfgang
42657 Solingen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Lippert, Stachow, & Partner |
|
Patentanwälte
Kölner Strasse 8 42651 Solingen 42651 Solingen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 4 110 147 DE-C- 4 211 373
|
DE-A- 4 302 814
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Laminat-geschütztes selbstklebendes Etikett auf bahnförmigem,
vorzugsweise zu Rollenware konfektioniertem Trägermaterial zur fortlaufenden maschinellen
Beschriftung, mit einem Beschriftungsfeld und einem transparenten Schutzlaminat zur
Abdeckung des Beschriftungsfelds.
[0002] Derartige Etiketten finden überall dort Anwendung, wo eine besondere Beständigkeit
der Beschriftung bei Gegenwart von aggressiven Medien oder wo eine besondere Abriebfestigkeit
der Beschriftung bei Einwirkungen durch Gebrauch des zu beschriftenden Gegenstandes
gefordert ist. Bei vielen Anwendungen für Etiketten, beispielsweise als Typenschilder
von Maschinen, ist ein Schutz der Beschriftung unerläßlich, um sicherzustellen, daß
die Beschriftung auch unter rauhen Gebrauchsbedingungen immer lesbar bleibt. Das Beschriftungsfeld
der bekannten Etiketten wird deshalb nach der Beschriftung mit einem transparenten
Laminat bzw. mit einer transparenten Folie abgedeckt.
[0003] Nicht immer sind Etiketten fertig beschriftet konfektioniert. Oftmals ist es erforderlich,
ein Eikett unmittelbar vor dessen Verwendung zu beschriften oder eine vorhandene Beschriftung
des Etiketts zu ergänzen. Zur Beschriftung von Hand und in kleinem Umfang sind hierzu
Etiketten bekannt, die mit einem transparenten Laminat unter Zwischenlage einer abziehbaren
Schutzfolie zwischen Beschriftungsfeld und Schutzlaminat versehen sind. Das Schutzlaminat
ist zungenartig an einer Seite bei bestimmungsgemäßem Gebrauch unlösbar mit dem Beschriftungsfeld
verbunden. Zur Beschriftung muß das Schutzlaminat von Hand abgehoben werden, so daß
das Beschriftungsfeld des Etiketts freigelegt ist. Nach Beschriften des Etiketts läßt
sich dann die Schutzfolie bei aufgeklappter Laminatzunge entfernen. Anschließend wird
die Laminatfolie über das beschriftete Etikett geklebt.
[0004] Bei diesen Etiketten kann nicht die gesamte Beschriftungsfläche genutzt werden, da
die unlösbare Verbindung der Laminatzunge mit dem Beschriftungsfeld Platz in Anspruch
nimmt, der nicht zur Beschriftung zur Verfügung steht. Außerdem ist eine maschinelle
fortlaufende Beschriftung von als Rollenware konfektionierten Etiketten dieser Art
in Drucksystemen, beispielsweise mittels Thermotransferdrucker, nicht möglich, weil
die Laminatzunge im Drucksystem herumflattert, wodurch der Durchlauf des Etikettenbandes
blockiert wird.
[0005] Zur maschinellen Bedruckung sind sogenannte Stanz- und Laminiersysteme bekannt, bei
welchem die auf einem bahnförmigen Träger aufgebrachten Informationsträger des Etiketts
beispielsweise in einem Thermotransferdrucker fortlaufend von der Rolle bedruckt werden
und anschließend ebenfalls fortlaufend laminiert sowie nach Aufbringen des Laminats
ausgestanzt werden. Diese Stanz- und Laminiersysteme haben sich als für die Etikettierung
in großem Ausmaß als besonders vorteilhaft erwiesen. Stanz- und Laminiersysteme finden
überall dort Anwendung, wo die Auszeichnung von zu fertigenden Gegenständen sich unmittelbar
an den Fertigungsprozeß anschließt. Hier ist es oftmals wünschenswert, die Beschriftung
der Etiketten kurzfristig umzustellen, beispielsweise wenn die Fertigung von einem
Maschinentyp auf einen anderen umgestellt wird.
[0006] Da bei diesen bekannten Stanz- und Laminiersystemen das beschriftete Etikett nicht
unmittelbar dem Drucker entnommen werden kann, sondern dieses bei vorgestanzter Kontur
sowohl des Laminats als auch des Beschriftungsfeldes frühestens nach Aufbringung des
Laminats aus der Maschine entnommen werden kann, fallen bei jeder Umstellung der Beschriftung
Ausschußetiketten an. In der Regel wird das fertige Etikett erst nach dem Stanzen
zur Verfügung stehen, so dass der so gefertigte Ausschuss bei Umstellung der Beschriftung
noch größer ist.
[0007] Aus der DE 42 11 373 C1 ist ein selbstklebendes Etikett bekannt, welches zwei miteinander
verbundene Teile aufweist, die jeweils durch eine quer verlaufende körperlich ausgebildete
Sollknicklinie in zwei große Felder - ein Beschriftungs- und ein Abdeckfeld - unterbrochen
sind und die Teile längs der Sollknicklinie gefaltet werden. Das Etikett besteht aus
einem durchsichtigen Werkstoff. Die miteinander verbundenen Teile sind zueinander
seitlich versetzt angeordnet und an die eine Seite des einen Beschriftungsfeldes schließt
sich das andere Beschriftungsfeld an, wobei das eine Abdeckfeld oberhalb und das andere
Abdeckfeld unterhalb des jeweiligen Beschriftungsfeldes ausgebildet ist. Die Faltung
erfolgt längs der Sollknicklinien, wobei zunächst die Beschriftungsfelder aufeinander
und anschließend die Abdeckfelder auf die Beschriftungsfelder gefaltet werden. Bei
dem in der DE 42 11 373 C1 beschriebenen Etikett handelt es sich um ein sogenanntes
Fadenetikett, dessen Flügel beispielsweise um einen Faden oder um eine Schnur zu einem
Fähnchen zusammengeklebt werden.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Etikett der eingangs genannten Art derart
zu verbessern, dass es bei Konfektionierung als Rollenware oder Meterware und fortlaufender
maschineller Beschriftung unmittelbar dem Drucksystem entnehmbar ist, so dass bei
Umstellung der Beschriftung kein Ausschuss produziert wird. Weiterhin soll das Etikett
gemäß der Erfindung einfach in der Herstellung und Handhabung sein.
[0009] Die Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst, vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0010] Solche Etiketten gemäß der Erfindung können hintereinander mit jeweils freiliegendem
Beschriftungsfeld auf einem bahnförmigen Trägermaterial angeordnet sein, das eine
fortlaufende Beschriftung in einem Drucksystem ermöglicht. Das Etikett kann unmittelbar
dem Drucker entnommen werden. Das anschließende Laminieren und Stanzen entfällt. Die
aufgeklappte und ebene Anordnung beider Flügel des Etiketts ermöglicht eine Führung
des Trägermaterials mit dem offenliegenden Beschriftungsfeld so durch ein Drucksystem,
dass keine Störungen durch beispielsweise flatternde Laminatzungen oder Laminatklappen
erzeugt werden.
[0011] Vorzugsweise werden beide Flügel des Etiketts durch eine transparente Folie gebildet,
wobei als Beschriftungsfeld eine nichttransparente Folie vorgesehen, die unlösbar
mit einem Flügel der transparenten Folie verbunden ist. Die transparente Folie bildet
also eine Art Umschlag für das Beschriftungsfeld.
[0012] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Etiketts sind
die beiden Flügel der transparenten Folie in etwa gleich groß und bezüglich der Knicklinie
als Symmetrieachse spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet, so daß nach dem Einklappen
des das Schutzlaminat bildenden Flügels das Schutzlaminat deckungsgleich mit dem Beschriftungsfeld
ist, wenn letzteres so groß wie einer der Flügel des Etiketts ist.
[0013] Um das Einfalten bzw. Einklappen und Aufeinanderkleben der beiden Flügel der transparenten
Folie zu erleichtern, kann die Knicklinie als Perforationslinie in der einstückig
ausgebildeten transparenten Folie vorgesehen sein.
[0014] Vorzugsweise besteht die nichttransparente, als Beschriftungsfeld dienenden Folie
aus metallisiertem Polyester, welches sich kontrastreich bedrucken läßt und außerdem
UV-beständig ist.
[0015] Der das Beschriftungsfeld aufnehmende Flügel der transparenten Folie kann auf ein
beschichtetes Trägerpapier als bahnförmiges Trägermaterial aufgeklebt sein, wobei
die Haftkraft des Klebstoffs an dem Trägerpapier zweckmäßigerweise geringer als an
der Folie ist.
[0016] Der das Schutzlaminat bildende Flügel des Etiketts nebst Schutzabeckung kann beispielsweise
ebenfalls in ein Trägerband integriert sein.
[0017] Vorzugsweise ist dann die Kontur des das Schutzlaminat bildenden Flügels durch Stanz-
oder Perforationslinien in dem Trägerband vorgegeben. Das Etikett kann wahlweise so
konfektioniert sein, daß die Stege zwischen den einzelnen das Schutzlaminat bildenden
Flügeln nach der Beschriftung abgetrennt werden müssen, oder diese können schon vor
Konfektionierung des Etiketts entfernt worden sein. Je nach Beschriftungssystem kann
es wünschenswert sein, den das Schutzlaminat bildenden Flügel nebst der Schutzabdeckung
vollständig in dem Trägerband zu belassen, wodurch die Führung der Etikettenbahn verbessert
wird.
[0018] Das Etikett kann beispielsweise auch als Lackierschutzschild ausgebildet sein. Diese
Schilder werden als Typenschilder von Maschinen vor Auftragen einer Lackierung auf
diese aufgebracht, wobei sichergestellt werden muß, daß das Beschriftungsfeld nach
der Lackierung noch lesbar ist. Als Schutzlaminat wird daher bevorzugt ein mehrschichtigtes
Laminat verwendet. Nach jedem Lackiervorgang wird die oberste Laminatschicht, die
mit einem ablösbaren Klebstoff versehen ist, abgezogen. Das beschriftete Schild wird
wieder sichtbar.
[0019] Das Schutzlaminat kann beispielsweise durch wenigstens zwei abziehbare transparente
Schutzfolien gebildet sein, die durch einen randseitig klebstofffreien Bereich jeweils
eine Griffzunge bilden, wobei die Schutzfolien sich gegenseitig überlappend angeordnet
sind, zwei einander zugeordnete gemeinsam abzuziehende Schutzfolien eine vollflächige
Abdeckung des Beschriftungsfelds bilden und die jeweils untere Griffzunge zweier eine
Abdeckung bildender Schutzfolien durch die obere Schutzfolie vollständig verdeckt
und so versiegelt ist, daß sie nicht abhebbar oder untergreifbar ist, solange die
obere Schutzfolie nicht abgezogen wurde. Die Begriffe "oben" und "unten" im Sinne
der vorstehenden Erläuterung beziehen sich auf die Lage des Etiketts mit zum Betrachter
weisendem Beschriftungsfeld und eingeklapptem Flügel, d. h. auf das Beschriftungsfeld
aufgebrachtem Schutzlaminat.
[0020] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
erläutert.
[0021] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf ein Trägerpapier mit mehreren darauf angeordneten Etiketten gemäß
der Erfindung,
- Fig. 2
- einen Schnitt durch ein auf bahnförmigem Trägerpapier angeordnetes Etikett gemäß der
Erfindung,
- Fig. 3 bis 6
- jeweils Schnittansichten, die das Abziehen des Etiketts von dem Trägerpapier und Aufbringen
auf einen auszuzeichnenden Gegenstand verdeutlichen.
[0022] Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist das Etikett 1 gemäß der Erfindung zweiflügelig
ausgebildet, wobei die beiden Flügel 2, 3 in etwa gleich groß und spiegelsymmetrisch
in bezug auf eine Perforationslinie 4 ausgebildet sind.
[0023] Die beiden Flügel 2, 3 des Etiketts 1 sind einstückig miteinander verbunden und bestehen
aus einer transparenten Folie 5, die sowohl das Schutzlaminat für das Beschriftungsfeld
des Etiketts 1 als auch als Träger für die metallisierte Polyesterfolie 6 dient, welche
das Beschriftungsfeld bildet. Die Größe des Beschriftungsfelds bzw. der metallisierten
Polyesterfolie 6 entspricht der Größe eines Flügels 2,3.
[0024] Anstelle der metallisierten Polyersterfolie 6 kann auch eine Beschichtung oder Bedruckung
des Flügels 2 vorgesehen sein. Beispielsweise kommt auch eine Bedruckung derart in
Betracht, daß der Flügel 2 mit Ausnahme der Beschriftung transparent bleibt. Dies
ist insbesondere dann sinnvoll, wenn das Etikett 1 auf einen farbigen Untergrund aufgeklebt
werden soll, auf welchem ein beispielsweise silberfarbenes Etikett 1 als störend empfunden
würde.
[0025] Der als Träger für das Beschriftungsfeld dienende Flügel 2 der transparenten Folie
5 ist mittels einer ersten Klebstoffschicht 7 lösbar auf einem bahnförmigen Trägerpapier
8 aufgebracht. Das Trägerpapier 8 ist entlang der in Fig. 1 dargestellten Perforationslinien
9 zwischen jedem Etikett 1 abreißbar.
[0026] Die das Beschriftungsfeld bildende metallisierte Polyesterfolie 6 ist bei bestimmungsgemäßem
Gebrauch unlösbar mit der den Träger und das Schutzlaminat bildenden transparenten
Folie 5 verbunden.
[0027] Der das Schutzlaminat bildende Flügel 3 der transparenten Folie 5 ist auf der dem
Trägerpapier 8 abgewandten Seite mit einer zweiten Klebstoffschicht 10 versehen, die
eine lösbare Schutzabdeckung 11 aufnimmt. Die transparente Folie 5 kann ebenfalls
aus Polyester ausgebildet sein.
[0028] Die beiden Flügel 2, 3 sind, wie vorstehend bereits erwähnt, entlang der Perforationslinie
4 einklappbar. In der in Fig. 1 gezeigten Lage, d. h. in auf dem Trägerpapier 8 aufgebrachtem
Zustand sind diese beiden Flügel 2, 3 des Etiketts ausgeklappt und in etwa einer Ebene
angeordnet. Nach Entnahme des Etiketts 1 von dem bahnförmigen Trägerpapier 8, wie
dies in Fig. 3 dargestellt ist, wird dieses zunächst auf den auszuzeichnenden Gegenstand
12 (Fig. 4) aufgeklebt. Die erste Klebstoffschicht 7 ist so beschaffen, daß das Etikett
1 leicht von dem Trägerpapier 8 ablösbar ist, jedoch stark auf dem auszuzeichnenden
Gegenstand 12 haftet. Sodann wird die Schutzabdeckung 11 abgezogen und der Flügel
3 der transparenten Folie 5 entlang der Perforationslinie 4 eingeklappt, so daß die
zweite Klebstoffschicht 10 auf der das Beschriftungsfeld bildenden metallisierten
Polyesterfolie 6 aufliegt. Dies erfolgt selbstverständlich nach Beschriftung des Etiketts
1 in einem Drucksystem.
[0029] Wie unschwer den Figuren zu entnehmen ist, erfolgt das Einklappen des Flügels 3 so,
daß die beiden Flügel 2 und 3 in etwa deckungsgleich aufeinanderliegen und die metallisierte
Polyesterfolie 6 zwischen sich aufnehmen.
[0030] Der die Schutzabdeckung 11 bildende Flügel 3 des Etiketts kann ebenso in ein nicht
dargestelltes Trägerband integriert sein und zwar so, daß die zwischen den Flügeln
3 verbleibenden Spalte 13 geschlossen sind. Bevorzugt wird jedoch die in Fig. 1 gezeigte
Ausbildung der auf dem Trägerpapier 8 befindlichen Etiketten 1. Das Trägerpapier 8
mit den aufgeklappt darauf angeordneten Etiketten 1 ist vorzugsweise als Rollenware
konfektioniert.
[0031] Das Trägerpapier 8 ist als Papier mit einer kunststoffbeschichteten Oberfläche ausgebildet,
von welcher der Klebstoff der Klebstoffschicht 7 leicht lösbar ist. Die Schutzabdeckung
11 kann von gleicher Beschaffenheit wie das Trägerpapier 8 sein.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- Etikett
- 2, 3
- Flügel
- 4
- Perforationslinie
- 5
- transparente Folie
- 6
- metallisierte Polyesterfolie
- 7
- erste Klebstoffschicht
- 8
- Trägerpapier
- 9
- Perforationslinie
- 10
- zweite Klebstoffschicht
- 11
- lösbare Schutzabdeckung
- 12
- auszuzeichnender Gegenstand
- 13
- Spalte
1. Laminat-geschütztes, auf einem auszuzeichnenden Gegenstand selbstklebendes Etikett
(1) auf zu Rollenware konfektioniertem Trägermaterial zur fortlaufenden maschinellen
Beschriftung, mit einem Beschriftungsfeld und einem transparenten Schutzlaminat zur
Abdeckung des Beschriftungsfeldes, dadurch gekennzeichnet, dass das Etikett (1) zweiflügelig ausgebildet ist, dass dieses so auf dem Trägermaterial
aufgebracht ist, dass beide Flügel (2, 3) aufgeklappt in einer Ebene nebeneinander
angeordnet sind, dass ein als Träger für das Beschriftungsfeld dienender Flügel (2)
mittels einer ersten Klebstoffschicht (7) lösbar auf einem bahnförmigen Trägerpapier
(8) angeordnet ist und dass ein mit einer zweiten Klebstoffschicht (10) versehener
transparenter Flügel (3) des Etiketts (1) nach Abziehen einer Schutzabdeckung (11)
sowie nach Einklappen entlang einer Knicklinie das Schutzlaminat für das Beschriftungsfeld
bildet.
2. Etikett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Flügel (2, 3) durch eine transparente Folie (5) gebildet werden, wobei als
Beschriftungsfeld eine nichttransparente Folie vorgesehen ist, die unlösbar mit einem
Flügel (3) der transparenten Folie (5) verbunden ist.
3. Etikett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Flügel (2, 3) der transparenten Folie (5) in etwa gleich groß und bezüglich
der Knicklinie als Symmetrieachse spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet sind.
4. Etikett nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Knicklinie eine Perforationslinie (4) in der einstückig ausgebildeten transparenten
Folie (5) vorgesehen ist.
5. Etikett nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die nichttransparente, as Beschriftungsfeld dienende Folie (5) aus metallisiertem
Polyester besteht.
6. Etikett nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der das Schutzlaminat bildende Flügel (3) nebst Schutzabdeckung (11) in ein Trägerband
integriert ist.
7. Etikett nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur des das Schutzlaminat bildenden Flügels (3) durch Stanz- oder Perforationslinien
in dem Trägerband vorgegeben ist.
8. Etikett nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerband für die das Schutzlaminat bildenden Flügel (3) von der Beschaffenheit
wie das Trägermaterial für die das Beschriftungsfeld aufnehmenden Flügel (2) ist.
9. Etikett nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es als Lackierschutzschild ausgebildet ist.
10. Etikett nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzlaminat mehrschichtig ist.
1. Laminate-protected label (1), which self-adheres to an article to be labelled, on
carrier material, which is to be made into rolls, for continuous labelling by machine,
with a labelling field and a transparent protective laminate for covering the labelling
field, characterised in that the label (1) is of double-leaf construction, that this is so applied to the carrier
material that the two leaves (2, 3) folded open are arranged to lie adjacent to one
another in one plane, that a leaf (2) serving as carrier for the labelling field is
detachably arranged on a strip-shaped carrier paper (8) by means of first adhesive
layer and that a transparent leaf (3), which is provided with a second adhesive layer
(10), of the label (1) forms the protective laminate for the labelling field after
pulling off a protective covering (11) as well as after folding-in along a bend line.
2. Label according to claim 1, characterised in that the two leaves (2, 3) are formed by a transparent film (5), wherein a non-transparent
film which is non-detachably connected with a leaf (3) of the transparent film (5)
is provided as labelling field.
3. Label according to claim 1 or 2, characterised in that the two leaves (2, 3) of the transparent film (5) are constructed to be of approximately
the same size and in mirror symmetry relative to one another with respect to the fold
line as axis of symmetry.
4. Label according to one of claims 1 to 3, characterised in that a perforation line (4) in the integrally constructed transparent film (5) is provided
as fold line.
5. Label according to one of claims 1 to 4, characterised in that the non-transparent film (5) serving as labelling field consists of metallised polyester.
6. Label according to one of claims 1 to 5, characterised in that the leaf (3) forming the.protective laminate is integrated, together with the protective
cover (11) in a carrier strip.
7. Label according to claim 6, characterised in that the profile of the leaf (3) forming the protective laminate is predetermined by punch
or perforation lines in the carrier strip.
8. Label according to one of claims 1 to 7, characterised in that the carrier strip for the leaf (3) forming the protective laminate has a composition
like the carrier material for the leaf (2) receiving the labelling field.
9. Label according to one of claims 1 to 8, characterised in that it is constructed as a lacquered protective panel.
10. Label according to one of claims 1 to 9, characterised in that the protective laminate is multi-layered.
1. Etiquette (1) protégée par un stratifié, auto-adhésive sur un objet à distinguer,
sur un matériau support confectionné en article en rouleau pour une inscription à
la machine en continu, avec un champ d'inscription et un laminé de protection transparent,
pour le recouvrement du champ de protection, caractérisée en ce que l'étiquette (1) est réalisée à deux volets, en ce que celle-ci est appliquée sur le matériau support, en ce que les deux volets (2, 3) sont disposés dans un plan, l'un à côté de l'autre à l'état
rabattu, en ce qu'un volet (2), servant de support pour le champ d'inscription, est disposé, au moyen
d'une première couche d'adhésif (7), de façon désolidarisable sur un papier support
(8) en forme de bande, et en ce qu'un volet (3) transparent de l'étiquette (1), muni d'une deuxième couche d'adhésif
(10), après extraction d'un recouvrement de protection (11), ainsi qu'après rabattement
le long d'une ligne d'inflexion, forme le laminé protecteur pour le champ d'inscription.
2. Etiquette selon la revendication 1, caractérisée en ce que les deux volets (2, 3) sont formés par une feuille (5) transparente, sachant qu'en
tant que champ d'inscription est prévue une feuille non transparente, reliée de façon
indésolidarisable à un volet (3) de la feuille (5) transparente.
3. Etiquette selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les deux volets (2, 3) de la feuille transparente (5) sont réalisés à peu près à
la même taille et de façon à répondre à une symétrie spéculaire l'un par rapport à
l'autre, par rapport à la ligne d'inflexion faisant office d'axe de symétrie.
4. Etiquette selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'une ligne de perforation (4) est prévue en tant que ligne d'inflexion, dans la feuille
(5) transparente, réalisée d'une seule pièce.
5. Etiquette selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la feuille (5) non transparente, servant de champ d'inscription, est formée d'un
polyester métallisé.
6. Etiquette selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le volet (3) formant le laminé protecteur, outre le recouvrement de protection (11),
est intégré dans une bande support.
7. Etiquette selon la revendication 6, caractérisée en ce que le contour du volet (3) formant le laminé protecteur est prédéterminé par des lignes
d'estampage ou de perforation, ménagées dans la bande support.
8. Etiquette selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la bande support, pour le volet (3) formant le laminé protecteur, a la même constitution
que le matériau support prévu pour le volet (2) supportant le champ d'inscription.
9. Etiquette selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'elle est réalisée sous la forme de panneau de protection contre le vernissage.
10. Etiquette selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que le laminé protecteur est à plusieurs couches.