[0001] Die Erfindung betrifft Verfahren zur Überwachung eines Stufenschalters, der zur unterbrechungslosen
Umschaltung zwischen Anzapfungen eines Stufentransformators dient.
[0002] Es ist aus der DE-PS 42 14 431 bereits bekannt, daß der dem entsprechenden Stufenschalter
zugeordnete Motorantrieb bestimmte Informationen liefert. Dies sind Informationen
über die Stufenstellung, die jeweils aktuelle Stellung des Stufenschalters während
eines Umschaltvorganges, über das Erreichen der jeweiligen oberen und unteren Endstellung,
über die gewählte Betriebsart, die Auslösung des Motorschutzschalters usw.
Diese Informationen sind jedoch nicht ausreichend, um den entsprechenden Stufenschalter
auf Betriebsfähigkeit zu überwachen, d.h. Monitoringfunktionen abzuleiten.
[0003] Weiterhin bekannt ist ein mikroprozessorgesteuerter Spannungsregler vom Typ TCS (s.a.
Firmenprospekt der Maschinenfabrik Reinhausen GmbH: Mikroprozessorgesteuerter Spannungsregler
TCS, Druckvermerk VK34/96 de - 0896/1000), der ebenfalls gewisse Überwachungsfunktionen
realisiert, wie z.B.
⇒ die Überwachung des Kreisblindstromes zwischen zwei parallel geschalteten Transformatoren
⇒ die Realisierung der Überstromblockierung des Stufenschalters
⇒ eine Unterspannungsüberwachung
⇒ eine Überspannungsüberwachung mit Sicherheitsabschaltung
⇒ ein Soll- und Istwertvergleich der geregelten Spannung.
Auch hierbei werden keine Daten erfaßt, die eine direkte Überwachung des Betriebszustandes
des entsprechenden Stufenschalters gestatten. Als Eingangsgrößen treten hierbei nur
Strom und Spannung in Erscheinung, die ohne zusätzliche Informationen und ohne spezielle
Verfahren zur Informationsverarbeitung keine geeigneten Aussagen über den Betriebszustand
liefern können.
[0004] Weiterhin ist es aus der japanischen Patentanmeldung JP-60-176213 A bereits bekannt,
das Drehmoment der Antriebswelle, die vom Motorantrieb zum Stufenschalter führt, zu
erfassen und zu speichern, um diesem tatsächlichen Drehmomentverlauf einen charakteristischen
typenspezifischen Soll-Drehmomentverlauf gegenüber zu stellen. Ein ähnliches Verfahren
ist später noch einmal im DDR-Patent DD 246 409 beschrieben; danach soll ebenfalls
der zeitliche Drehmomentenverlauf bei einer Umschaltung gemessen und das Ergebnis
mit dem für den jeweiligen Stufenschalter typischen zeitlichen Drehmomentenverlauf
verglichen werden. Tritt hierbei eine unzulässige Abweichung des Ist-Verlaufes vom
Soll-Verlauf auf, soll eine Abschaltung erfolgen. Wegen der schwierigen Erfassung
der Drehmomente hat sich dieses Verfahren jedoch bisher nicht durchsetzen können.
[0005] Schließlich ist auch bereits vorgeschlagen worden, das jeweilige Drehmoment nicht
direkt mit mechanischen Meßmitteln, sondern indirekt durch Erfassung der Wirkleistung
des das jeweilige Drehmoment erzeugenden Antriebsmotors zu ermitteln. Auch dies ist,
soweit ersichtlich, bisher nicht realisiert worden.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Überwachung eines Stufenschalters
anzugeben, das, ausgehend von einfach zu ermittelnden elektrischen Meßgrößen, eine
zuverlässige Überwachung des Stufenschalters ermöglicht und beim Auftreten von detektierten
Fehlfunktionen entsprechende Reaktionen auf diese Abweichung von der Norm gestattet.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die in den nebengeordneten Patentansprüchen 1 und 2 charakterisierten
erfindungsgemäßen Verfahren gelöst.
Beide Verfahren stehen als gleichwertige alternative Lösungen der gleichen Aufgabe
zur verfügung.
Die Unteransprüche betreffen besonders vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen
Verfahren.
[0008] Diese erfindungsgemäßen Verfahren gestatten auf einfache Weise eine Überwachung des
Stufenschalters während des gesamten Zeitraumes der Lastumschaltung, d.h. der Betätigung
des angeschlossenen Motorantriebes. Es ist durch die erfindungsgemäßen Verfahren auf
einfache Weise möglich, anhand der ermittelten Drehmomentverläufe jeweils bestimmte
Teile dieser Drehmomentverläufe den entsprechenden Zeiträumen des Umschaltvorgangs
zuzuordnen. Damit können Rückschlüsse über die Funktion der einzelnen Baugruppen des
Stufenschalters, wie Vorwähler bzw. Wender, Feinwähler und Lastumschalter, getroffen
werden, die bei jeder Lastumschaltung in einer bestimmten schaltertypischen Sequenz
nacheinander betätigt werden.
[0009] Die Erfindungen sollen nachfolgend anhand von Figuren beispielhaft noch näher erläutert
werden.
[0010] Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Abläufe, die den in den Patentansprüche 1
und 2 beschriebenenVerfahren zugrundeliegen
Fig. 2 zwei typische erfaßte Drehmomentverläufe, wobei a) und b) jeweils einen solchen
Verlauf in entgegengesetzter Drehrichtung des Motorantriebes, d.h. einmal bei Betätigung
des Stufenschalters in Richtung "Höher", das andere mal bei Betätigung des Stufenschalters
in Richtung "Tiefer" darstellen
Fig. 3 eine weitere schematische Darstellung, die gegenüber Fig. 1 um weitere, zusätzlich
berücksichtigte Meßgrößen und Modelle erweitert ist
Fig. 4 eine schematische Darstellung der generell bei den erfindungsgemäßen Verfahren
angewandten Monitoring-Schritte
[0011] Zunächst soll die Figur 1 näher erläutert werden.
Im dem jeweiligen Stufenschalter zugeordneten Motorantrieb werden bei jeder Lastumschaltung
der Effektivwert des Stromes und der Spannung ermittelt, daraus wird auf an sich bekannte
Weise die Wirkleistung und daraus wiederum das entsprechende Drehmoment berechnet.
Gleichzeitig erfolgt eine Positionsbestimmung im Motorantrieb, d.h. es wird ermittelt,
welcher Bereich der Schaltsequenz gerade aktuell bei der Umschaltung durchlaufen wird.
Daraus läßt sich ableiten, in welcher aktuellen Position sich gerade die einzelnen
Baugruppen, wie Vorwähler, Wähler und Lastumschalter innerhalb der insgesamt zu durchlaufenden
Schaltsequenz befinden. Diese Positionserfassung erfolgt besonders vorteilhaft mittels
eines Resolvers, der eine kontinuierliche Erfassung gestattet.
Nach dem im Patentanspruch 1 beschriebenen ersten erfindungsgemäßen Verfahren werden
anschließend aus den jeweiligen Positionen während der Lastumschaltung, die praktisch
beliebig fein gestuft, d.h. gerastert werden können, einerseits und den bei diesen
Positionen jeweils ermittelten Drehmomentwerten andererseits Wertepaare gebildet.
Diese ermittelten Wertepaare werden mit vorab gespeicherten schalterspezifischen Wertepaaren,
den Sollwerten und Grenzwerten, verglichen.
Je nach dem Ergebnis dieses Vergleiches werden bestimmte Statusmeldungen ausgegeben.
Ergibt der Vergleich eine Übereinstimmung der jeweils korrespondierenden Ist- mit
den Soll-Wertepaaren, wird eine "o.k."-Meldung erzeugt, die jedoch auch unterdrückt
werden kann. Ergeben sich beim vorstehend beschriebenen Vergleich Abweichungen innerhalb
gewisser, voreingestellter Grenzen und/oder nur bei einer ebenfalls voreingestellten
Zahl von Wertepaaren, wird eine Meldung erzeugt, die auf eine fälligwerdende Wartung
hinweist, ohne den normalen Betrieb des Stufenschalters zu unterbrechen.
Ergeben sich Abweichungen, die über das eben beschriebene Maß hinausgehen, wird eine
Fehlermeldung erzeugt, die den Motorantrieb stillegt.
[0012] Das in Patentanspruch 2 beschriebene weitere erfindungsgemäße Verfahren beinhaltet
dieselben ersten Verfahrensschritte: Auch hierbei werden die Effektivwerte von Strom
und Spannung ermittelt, und es erfolgt gleichzeitig eine Positionsbestimmung, wie
sie bereits erläutert wurde.
[0013] Anschließend erfolgt bei diesem Verfahren eine Zuordnung der entsprechenden Drehmomente
über die Zeit, die wiederum mit dem bei der Lastumschaltung zurückgelegten Drehwinkel
korrespondiert. Dabei wird ein Istwert des Drehmomentes in regelmäßigen kurzen Zeitabständen,
beispielsweise alle 20 ms, erzeugt und in einem Ringpuffer abgespeichert. Anschließend
erfolgt eine Synchronisation mittels eines Synchronimpulses. Ein solcher Synchronimpuls
wird aus dem Beginn eines besonders charakteristischen Funktionsablaufes während der
Umschaltsequenz zu einem Zeitpunkt t
syn erzeugt. Besonders vorteilhaft kann beispielsweise die Auslösung des Kraftspeichers,
die wiederum die sprungartige Betätigung des Lastumschalters auslöst, für die Erzeugung
dieses Synchronimpulses verwendet werden. Es erfolgt also eine Meßwertaufzeichnung
nach dem an sich bekannten Prinzip eines Transientrekorders.
Die Vorteile dieses Verfahrens sollen anhand der Figur 2 nachfolgend näher erläutert
werden. Figur 2a zeigt einen gemessenen Drehmomentverlauf während der Zeit t der Umschaltung
bzw. über den Weg s, den der Stufenschalter bei einer Umschaltung zurücklegt. Die
darunterliegende Figur 2b zeigt einen weiteren gemessenen Drehmomentenverlauf bei
entgegengesetztem Drehsinn der Antriebswelle, d.h. entgegengesetzter Schaltrichtung.
Es ist daraus zu erkennen, daß aufgrund von mechanischen Toleranzen im Getriebezug,
sogenannten Losmomenten und anderen Einflüssen sich, abhängig von der Drehrichtung,
unterschiedliche Zeiten nach dem Starten des Motorantriebes zum Zeitpunkt t
s bis zum ersten charakteristischen Punkt des Drehmomentverlaufes zu einem Zeitpunkt
t
o ergeben. Die entsprechenden Verläufe wären also nicht ohne weiteres vergleichbar
und müssen erst zeitlich normiert werden. Eben dies geschieht durch die bereits erläuterte
Synchronisation. Anschließend wird bei diesem zweiten erfindungsgemäßen Verfahren
der solcherart synchronisierte Drehmomentverlauf in charakteristische Teile, sogenannte
Fenster, zerlegt. Dabei entspricht jedes Fenster einem charakteristischen Teil der
jeweils ablaufenden Umschaltsequenz. Solche Fenster können z.B. den Zeitraum der Betätigung
des Vorwählers, des Feinwählers oder auch des Lastumschalters umfassen. Jedes Fenster
ist dabei jeweils durch zwei charakteristische Zeitpunkte begrenzt, die Beginn und
Ende des Fensters zeitlich festlegen: t
0 - t
1, t
1...,...,t
syn - t
n.
Jedes dieser Fenster wird mit vorab gespeicherten charakteristischen Sollwerten verglichen.
Durch diese selektive Vergleichsmethode läßt sich nicht nur ein Abweichen der Ist-
von den Sollwerten des Drehmomentes und damit ein Fehler detektieren, sondern es läßt
sich auch ein auftretender Fehler einer bestimmten Baugruppe, die ihn verursacht,
zuordnen.
Neben der beschriebenen selektiven Fehlerdetektion wird gleichzeitig eine Trendanalyse
der mechanischen Komponenten ermöglicht.
Zusätzlich ist es natürlich bei beiden erfindungsgemäßen Verfahren auch möglich, einen
Maximalwert für das Drehmoment vorzugeben, bei dessen Überschreitung, unabhängig von
weiteren Kriterien, sofort eine Stillsetzung des Motorantriebes erfolgt.
[0014] In Weiterbildung der Erfindung ist es möglich, in die erfindungsgemäßen Verfahren
auch die Überwachung weiterer Größen zusätzlich einzubeziehen. In Figur 3 ist dies
dargestellt; dabei werden zusätzlich zur beschriebenen Erfassung von Motorwirkleistung
und damit Drehmoment einerseits und der Positionserfassung des Stufenschalters andererseits
noch die gemessenen Temperaturen des Isoliermediums im Lastumschalter, des Transformatoröles,
in dem sich üblicherweise auch der Wähler des Stufenschalters befindet, sowie der
Umgebungsluft berücksichtigt. Weiterhin kann zusätzlich auch der Kontaktabbrand des
Lastumschalters ermittelt und über ein Abbrandmodell zur Bestimmung des Betriebszustandes
herangezogen werden.
[0015] Das Wesen der erfindungsgemäßen Verfahren läßt sich anhand Figur 4 nochmals zusammenfassen:
Es werden charakteristische Meßwerte während des Umschaltvorganges erfaßt, hier Strom
und Spannung, daraus wird eine Information über den jeweils herrschenden Wirkstrom
und damit das aktuelle Drehmoment erzeugt. Anschließend erfolgen Vergleich mit Sollgrößen
und Auswertung des Vergleiches. Im Ergebnis werden Informationen bzw. Meldungen erzeugt,
die unterschiedliche Priorität zum Ausdruck bringen können. Bei erheblichen Abweichungen
vom jeweiligen Sollwert kann ein sofortiges Abschalten erforderlich sein, z.B., wenn
das Drehmoment während der Lastumschaltung einen gerade noch zulässigen absoluten
(extremen) Sollwert übersteigt. Bei Abweichungen in einen unkritischen Bereich, die
die Sicherheit nicht sofort in Frage stellen, können Informationen ausgegeben werden,
die eine baldige Wartung empfehlen, auf ein zu erwartendes Lebensdauerende hinweisen
oder andere Trendaussagen machen.
1. Verfahren zur Überwachung eines Stufenschalters,
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
⇒ während der Lastumschaltung, d.h. der Betätigung des Stufenschalters, werden die
Effektivwerte von Spannung und Strom am Antriebsmotor des zugeordneten Motorantriebes
gemessen
⇒ aus diesen Werten wird die Wirkleistung berechnet und daraus wiederum das Drehmoment
ermittelt
⇒ gleichzeitig erfolgt eine Positionserfassung der jeweils aktuellen Stellung des
Stufenschalters
⇒ die jeweils ermittelten Drehmomente werden der zugehörigen Position, bei der sie
aufgetreten sind, zugeordnet, und es werden entsprechende Wertepaare gebildet
⇒ diese Wertepaare werden mit vorab gespeicherten und gegebenenfalls an der gemessenen
Umgebungstemperatur korrigierten, gerätespezifischen Soll-Wertepaaren verglichen
⇒ bei Abweichungen der verglichenen Wertepaare voneinander, die bestimmte, voreingestellte
Schwellen überschreiten, werden Meldungen generiert, die den Motorantrieb und damit
den Stufenschalter stillsetzen oder auf Wartungen hinweisen.
2. Verfahren zur Überwachung eines Stufenschalters,
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
⇒ während der Lastumschaltung, d.h. der Betätigung des Stufenschalters, werden die
Effektivwerte von Spannung und Strom am Antriebsmotor des zugeordneten Motorantriebes
gemessen
⇒ aus diesen Werten wird die Wirkleistung berechnet und daraus wiederum das Drehmoment
ermittelt
⇒ gleichzeitig erfolgt eine Positionserfassung der jeweils aktuellen Stellung des
Stufenschalters
⇒ die über die Zeit ermittelten Werte für das Drehmoment werden gespeichert
⇒ anschließend erfolgt eine Synchronisation durch einen Synchronimpuls, der beim Erreichen eines charakteristischen Zustandes bei der
Lastumschaltung zu einem bestimmten Zeitpunkt (tsyn), beispielsweise beim Auslösen des Kraftspeichers, erzeugt wird
⇒ anschließend wird der normierte Verlauf des Drehmomentes in typische Zeitbereiche
(t0 - t1,...,tsyn - tn) zerlegt, die bestimmten, schalterspezifischen Teilen der Umschaltsequenz entsprechen
⇒ die Werte dieser Zeitbereiche (t0 - t1,...,tsyn - tn), die sogenannten Fenster, werden mit vorab gespeicherten charakteristischen Sollwerten
jeweils verglichen
⇒ bei Abweichungen der verglichenen Wertepaare voneinander, die bestimmte, voreingestellte
Schwellen überschreiten, werden Meldungen generiert, die den Motorantrieb und damit
den Stufenschalter stillsetzen oder auf Wartungen hinweisen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Positionserfassung kontinuierlich mittels eines Resolver's erfolgt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß weitere Meßgrößen, wie die Temperaturen des Lastumschalteröles, des umgebenden Transformatorenöles
und der Umgebungsluft und/oder der Kontaktabbrand mechanischer Schaltkontakte zusätzlich
in die Auswertung, d.h. den Sollwert-Istwertvergleich einbezogen werden.
1. Method of monitoring a tap selector,
characterised by the following method steps:
- during the load changeover, i.e. the actuation of the tap selector, the effective
values of voltage and current at the drive motor of the associated motorised drive
are measured,
- the real power is calculated from these values and from that in tum the torque is
determined,
- a detection of the position of the respective actual setting of the tap selector
is carried out at the same time,
- the respectively determined torques are associated with the relevant positions at
which they have arisen and corresponding value pairs are formed,
- these value pairs are compared with previously stored target value pairs which are
specific to the equipment and which optionally are corrected to the measured ambient
temperature, and
- in the event of deviations, which exceed specific predetermined thresholds, of the
compared value pairs from one another, signals are generated which stop the motorised
drive and thus the tap selector or indicate maintenance.
2. Method of monitoring a tap selector,
characterised by the following method steps:
- during the load changeover, i.e. the actuation of the tap selector, the effective
values of voltage and current at the drive motor of the associated motorised drive
are measured,
- the real power is calculated from these values and from that in turn the torque
is determined,
- a detection of the position of the respective actual setting of the tap selector
is carried out at the same time,
- the determined values for the torque are recorded, i.e. stored,
- subsequently a synchronisation is effected by a synchronising pulse which is produced
on the reaching of a characteristic state in the load changeover, for example on triggering
of the force storage device,
- subsequently the normalised course of the torque is broken down into typical time
ranges which correspond with determined parts of the changeover sequence specific
to selector,
- these time ranges, the so-called windows, are respectively compared with previously
stored characteristic target values, and
- in the event of deviations, which exceed specific predetermined thresholds, of the
compared value pairs from one another, signals are generated which stop the motorised
drive and thus the tap selector or indicate maintenance or signal other trends.
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that the position detection is carried out continuously by means of a resolver.
4. Method according to one of claims 1 to 3, characterised in that further measured magnitudes, such as the temperatures of the oil of the load changeover
switch, the surrounding oil of the transformer and the ambient air and/or the contact
burning of mechanical switching contacts are additionally included in the evaluation,
i.e. the comparison of target value and actual value.
1. Procédé de surveillance d'un commutateur à plots,
caractérisé par
les étapes suivantes :
- pendant la commutation de réglage en charge, c'est-à-dire l'actionnement du commutateur,
les valeurs efficaces de la tension et du courant sont mesurées sur le moteur de commande
de la commande par moteur associée,
- la puissance réelle est calculée à partir de ces valeurs dont le résultat permet
de déterminer le couple de rotation,
- la position effective du commutateur est déterminée en même temps,
- les différents couples de rotation déterminés sont attribués chacun à la position
correspondante à laquelle ils ont été trouvés et des paires de valeur correspondantes
sont formées,
- ces paires de valeur sont comparées aux paires de valeurs théoriques, spécifiques
à l'appareil, enregistrées au préalable et corrigées le cas échéant sur la température
environnante mesurée, et
- en cas d'écarts entre les paires de valeurs comparées qui dépassent des seuils définis
préréglés, des signaux sont générés pour arrêter la commande par moteur et donc le
commutateur ou indiquer la nécessité d'un entretien.
2. Procédé de surveillance d'un commutateur à plots,
caractérisé par
les étapes suivantes :
- pendant la commutation de réglage en charge, c'est-à-dire l'actionnement du commutateur,
les valeurs efficaces de la tension et du courant sont mesurées sur le moteur de commande
de la commande par moteur associée,
- la puissance réelle est calculée à partir de ces valeurs dont le résultat permet
de déterminer le couple de rotation,
- la position effective du commutateur est déterminée en même temps,
- les valeurs calculées suivant le temps pour le couple de rotation sont enregistrées,
- une synchronisation est ensuite réalisée par une impulsion de synchronisation générée
lorsqu'un état caractéristique est atteint lors de la commutation de réglage en charge
à un moment particulier (tsyn), par exemple au déclenchement de l'accumulateur d'énergie,
- le tracé normé du couple de rotation est ensuite fractionné en plages typiques de
temporisation (t0 - t1,...,tsyn - tn) qui correspondent à certaines parties de la séquence de commutation spécifiques
du commutateur,
- les valeurs de ces plages de temporisation (t0 - t1,.....,tsyn - tn) que l'on appelle fenêtres, sont à chaque fois comparées à des valeurs théoriques
caractéristiques enregistrées au préalable, et
- en cas d'écarts entre les paires de valeurs comparées qui dépassent des seuils définis
préréglés, des signaux sont générés pour arrêter la commande par moteur et donc le
commutateur ou indiquer la nécessité d'un entretien.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'
un synchro-décomposeur détermine en continu la position.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
d'autres paramètres de mesure, tels que les températures de l'huile du commutateur
de réglage en charge, de l'huile isolante pour transformateurs et de l'air ambiant
et/ou de l'usure des contacts mécaniques de commutation de commande, sont intégrés
dans l'évaluation, c'est-à-dire dans la comparaison entre la valeur théorique et la
valeur réelle.