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(11) |
EP 0 918 209 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.12.2002 Patentblatt 2002/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.11.1998 |
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Geschoss mit programmierbarem Zeitzünder
Projectile with programmable delay fuze
Projectile avec fusée à temps programmable
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FI FR GB LI NL SE |
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Priorität: |
19.11.1997 CH 267097
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.05.1999 Patentblatt 1999/21 |
| (73) |
Patentinhaber: OERLIKON CONTRAVES AG |
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8050 Zürich (CH) |
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Erfinder: |
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- Gerber, Michael
8050 Zürich (CH)
- Ettmueller, Peter
8184 Bachenbülach (CH)
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| (74) |
Vertreter: Heusch, Christian et al |
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c/o OK pat AG,
Chamerstrasse 50 6300 Zug 6300 Zug (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 118 122 DE-A- 3 617 415 DE-C- 3 443 534 US-A- 4 036 140 US-A- 4 970 960
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EP-A- 0 253 058 DE-C- 3 016 638 US-A- 4 022 102 US-A- 4 770 101 US-A- 5 265 539
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Geschoss mit programmierbarem Zeitzünder, der mindestens
eine Datenempfangsspule und eine Energieversorgung aufweist, und mit einer Wirkmasse,
die nach Ablauf einer programmierten Zündereinstellzeit ausgestossen wird.
[0002] Aus den Druckschriften
OC 2076e, OC 2041e, OC 2057d und anderen der Firma Oerlikon Contraves, Zürich, ist ein solches Geschoss in Verbindung
mit einer Anwendung bei einem Flugkörper-Abwehrsystem bekannt geworden. Bei solchen
Abwehrsystemen wird ein anfliegendes Ziel mit einem Feuerleitgerät erfasst, verfolgt
und ein Geschütz automatisch nachgeführt. Hierbei werden Berechnungen der Geschossflugzeit
durchgeführt und beim Abschuss jedem Geschoss die aktualisierte Zündereinstellzeit
induktiv über eine an der Mündung des Geschützrohres befindliche Programmierspule
an den Zeitzünder übertragen. Dadurch wird das Ausstossen der Wirkmasse, beispielsweise
in Form von Subprojektilen, durch Zünden einer Ausstossladung in einem optimalen Zeitpunkt
unmittelbar vor dem anfliegenden Ziel gewährleistet.
Ein solches Geschoss besteht aus einem Geschosskörper, an dem vorne eine ballistische
Haube und hinten ein Zündergehäuse befestigt ist. Im Zündergehäuse ist ein programmierbarer
Zeitzünder vorgesehen, der aus einer Datenempfangsspule, einer Energieversorgung mit
Stossgenerator, einem elektronischen Zeitzündermodul, einem Zünder, einem Detonator
und einer Ausstossladung besteht. Zwischen der Haube und dem Zündergehäuse ist im
Geschosskörper ein Wirkraum vorgesehen, in welchem eine Wirkmasse in Form von Subprojektilen
verdrehungssicher angeordnet ist. Eine Halteschraube hält die Wirkmasse in axialer
Richtung fixiert und verbindet den Geschosskörper mit der Haube.
[0003] Mit derartigen Geschossen wird bis zu einer Einsatzdistanz von ca. drei Kilometern
eine hohe Zerstörwahrscheinlichkeit erreicht. Danach sinkt diese jedoch wegen der
abnehmenden Geschwindigkeit der Geschosse sehr stark ab.
[0004] Es ist daher Aufgabe der Erfindung ein Geschoss der vorstehend genannten Art vorzuschlagen,
das für grössere Distanzen eingesetzt werden kann und eine höhere Zerstörwahrscheinlichkeit
aufweist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene Erfindung gelöst. Hierbei
ist die Wirkmasse als Geschosskern ausgeführt, der von einem Treibspiegelmantel und
einem Treibspiegelheck gehalten wird. Die Datenempfangsspule und die Energieversorgung
sind im Treibspiegelheck angeordnet, während die übrigen Teile des programmierbaren
Zeitzünders im Geschosskern eingebaut sind. Im Treibspiegelmantel und im Treibspiegelheck
sind Sollbruchstellen vorgesehen, so dass nach Abschuss des Geschosses der Treibspiegelmantel
und das Treibspiegelheck mit der Datenempfangsspule und der Energieversorgung abgetrennt
werden und nur der Geschosskern mit den übrigen Teilen des programmierbaren Zeitzünders
allein weiterfliegt.
[0006] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile liegen darin, dass mit diesem Geschoss das
eingangs beschriebene Abwehrsystem auch für grössere Distanzen eingesetzt werden kann,
wodurch der Wirkungsradius der Geschütze erheblich vergrössert und eine Abwehr von
Flugzeugen und Helikoptern bis auf ca. fünf Kilometer ermöglicht wird. Insbesondere
werden kürzere Flugzeiten und eine höhere Zerstörwahrscheinlichkeit gegen gepanzerte
Ziele erreicht. Wegen der geringeren Anzahl Subprojektile der vorgeschlagenen Ausführungsvariante
ist die Treffwahrscheinlichkeit zwar kleiner, was jedoch durch die wesentlich kürzere
Flugzeit mehr als wettgemacht wird.
[0007] Im folgenden wird die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele im Zusammenhang
mit der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig.1
- einen Längsschnitt durch das erfindungsgemässe Geschoss, in einer ersten Ausführung,
- Fig.2
- einen Querschnitt entlang der Linie II-II in Fig.1 durch einen Geschosskern des Geschosses,
- Fig.2a
- einen Querschnitt entlang der Linie II-II in Fig.1 durch den Geschosskem des Geschosses in einer Variante der ersten Ausführung,
- Fig.3
- einen Längsschnitt durch das Geschoss in einer zweiten Ausführung und
- Fig.4
- einen Längsschnitt durch das Geschoss in einer dritten Ausführung.
[0008] In den
Fig.1, 2 und
2a ist mit
1 ein Treibspiegelmantel und mit
2 ein Treibspiegelheck bezeichnet, das fest mit dem Treibspiegelmantel
1 verbunden ist. Im Treibspiegelmantel
1 und Treibspiegelheck
2 wird ein Geschosskern
3 gehalten, der aus einer Wirkmasse
4 gebildet ist. Die Wirkmasse 4 besteht aus aneinandergereihten metallischen, scheibenförmigen
Körpern
5, die Gewindeansätze
6 aufweisen, mittels welcher sie miteinander verschraubt sind. In den Körpern
5 sind Bohrungen
7 vorgesehen, die auf einem konzentrisch zur Mittelachse der Körper 5 bzw. des Geschosses
liegenden Teilkreis gleichmässig verteilt angeordnet sind. Mit den Bohrungen
7 wird eine Vorfragmentierung der Körper
5 erreicht, wodurch die Splittergrösse beeinflusst werden kann. Im Geschosskern
3 ist ein programmierbarer Zeitzünder
8 eingebaut, der aus einem elektronischen Zeitzündermodul
9, einem elektrischen Anzündhütchen
10, einem Detonator
11 und einer Sprengseele
12 besteht. Eine ausserdem zum Zeitzünder
8 gehörende Datenempfangsspule
13 sowie eine Energieversorgung in Form eines Stossgenerators
14 sind im Treibspiegelheck
2 angeordnet. Mit
15 ist eine Umfangsrille bezeichnet, die der Befestigung einer nicht dargestellten Schutzhaube
am Treibspiegelmantel
1 dient. Am Treibspiegelmantel
1 und am Treibspiegelheck
2 sind wie an sich bekannt nicht weiter dargestellte Sollbruchstellen vorgesehen, so
dass nach Abschuss des Geschosses der Treibspiegelmantel
1 und das Treibspiegelheck
2 mit der Datenempfangsspule
13 und dem Stossgenerator
14 abgetrennt werden und der Geschosskern
3 mit den eingebauten Zeitzünderteilen
9,10,11 und
12 allein weiterfliegt. Nach Ablauf der am Zeitzünder
8 eingestellten, beim Abschuss induktiv auf die Datenempfangsspule
13 übertragenen Zündereinstellzeit bzw. Zerlegzeit wird der Geschosskern
3 durch die Sprengseele
12 zerlegt. Mit
16 sind in den scheibenförmigen Körpern
5 vorgesehene Sollbruchstellen bezeichnnet. Anstelle der Bohrungen
7 können auch wie in der
Fig.2a dargestellt Kerben
7.1 angewendet werden
[0009] Gemäss
Fig.3 besteht eine in einem Geschosskörper
20 angeordnete Wirkmasse
21 aus einer Vielzahl von beispielsweise eine zylindrische Form aufweisenden Subprojektilen
22 aus Schwermetall. Die Subprojektile
22 sind zu parallel in Längsrichtung des Geschosses verlaufenden Subprojektilsäulen
23 zusammengefasst, die wie nicht weiter dargestellt verdrehungssicher und in Längsrichtung
fixiert im Geschosskörper
20 gehalten werden. Mit
24 ist eine mit dem Geschosskörper verbundene Geschossspitze bezeichnet.
[0010] Nach
Fig.4 besteht eine als Geschosskern
25 mit einer Geschossspitze
27 ausgeführte Wirkmasse
26 aus frangiblen Schwermetall.
[0011] In den
Fig.3 und
4 ist mit
28 eine Ausstossladung bezeichnet, die anstelle der Sprengseele
12 der Ausführung gemäss
Fig.1,2 und
2a verwendet wird.
[0012] Anstelle der Subproktilsäulen
23 können auch Pfeile verwendet werden. Es ist auch möglich den Geschosskern als Pfeil
auszubilden.
Bezugszeichenliste
[0013]
- 1
- Treibspiegelmantel
- 2
- Treibspiegelheck
- 3
- Geschosskern
- 4
- Wirkmasse
- 5
- Körper
- 6
- Gewindeansätze
- 7
- Bohrungen
- 7.1
- Kerben
- 8
- Programmierbarer Zeitzünder
- 9
- Elektronisches Zeitzündermodul
- 10
- Elektrisches Anzündhütchen
- 11
- Detonator
- 12
- Sprengseele
- 13
- Datenempfangsspule
- 14
- Stossgenerator
- 15
- Umfangsrille
- 16
- Sollbruchstelle
- 20
- Geschosskörper
- 21
- Wirkmasse
- 22
- Subprojektile
- 23
- Subprojektilsäule
- 24
- Geschossspitze
- 25
- Geschosskern
- 26
- Wirkmasse
- 27
- Geschossspitze
- 28
- Ausstossladung
1. Geschoss mit programmierbarem Zeitzünder, der mindestens eine Datenempfangsspule (13) und eine Energieversorgung aufweist, und mit einer Wirkmasse (4,26), die nach Ablauf einer programmierten Zündereinstellzeit zerlegt bzw. ausgestossen
wird, wobei die Mündungsgeschwindigkeit des Geschosses gemessen und die Laufzeit durch
den Messwert der Mündungsgeschwindigkeit korrigiert wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Wirkmasse (4, 26) als Geschosskem (3, 25) ausgeführt ist, der von einem Treibspiegelmantel (1) und einem Treibspiegelheck (2) gehalten wird,
die Datenempfangsspule (13) und die Stromversorgung (14) im Treibspiegelheck (2) angeordnet sind, während die übrigen Teile (9, 10, 11, 12, 28) des programmierbaren Zeitzünders (8) im Geschosskern (3, 25) eingebaut sind, und
im Treibspiegelmantel (1) und im Treibspiegelheck (2) Sollbruchstellen vorgesehen sind, so dass nach Abschuss des Geschosses der Treibspiegelmantel
(1) und das Treibspiegelheck (2) mit der Datenempfangsspule (13) und der Energieversorgung (14) abgetrennt werden und nur der Geschosskern (3, 25) mit den übrigen Teilen (9, 10, 11, 12, 28) des programmierbaren Zeitzünders (8) weiterfliegt.
2. Geschoss mit programmierbarem Zeitzünder, der mindestens eine Datenempfangsspule (13) und eine Energieversorgung aufweist, und mit einer Wirkmasse (21), die nach Ablauf einer programmierten Zündereinstellzeit ausgestossen wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wirkmasse (21) in einem Geschosskörper (20) angeordnet ist, der von einem Treibspiegelmantel (1) und einem Treibspiegelheck (2) gehalten wird,
dass die Datenempfangsspule (13) und die Energieversorgung (14) im Treibspiegelheck angeordnet sind, während die übrigen Teile (9, 10, 11, 28) des programmierbaren Zeitzünders (8) im Geschosskörper (20) eingebaut sind, und dass im Treibspiegelmantel (1) und im Treibspiegelheck (2) Sollbruchstellen vorgesehen sind, so dass nach Abschuss des Geschosses der Treibspiegelmantel
(1) und das Treibspiegelheck (2) mit der Datenempfangsspule (13) und der Energieversorgung (14) abgetrennt werden und nur der Geschosskörper (20) mit der Wirkmasse (21) und den übrigen Teilen (9,10,11,28) des programmierbaren Zeitzünders (8) weiterfliegt.
3. Geschoss nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wirkmasse (4) aus aneinandergereihten, metallischen, scheibenförmigen Körpern (5) besteht, die für eine bestimmte Splittergrösse vorfragmentiert sind.
4. Geschoss nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass zum Zwecke der Vorfragmentierung in den Körpern (5) Bohrungen (7) oder Kerben (7.1) vorgesehen sind.
5. Geschoss nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wirkmasse (21) aus einer Vielzahl Subprojektile (22) aus Schwermetall besteht.
6. Geschoss nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Subprojektile (22) eine zylindrische Form aufweisen und zu parallel in Längsrichtung des Geschosses
verlaufenden Subprojektilsäulen (23) zusammengefasst sind.
7. Geschoss nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wirkmasse (26) aus frangiblem Schwermetall besteht.
8. Geschoss nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Geschosskern als Pfeil ausgebildet ist.
9. Geschoss nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass anstelle der Subprojektilsäulen (23) Pfeile verwendet werden.
1. Projectile with a programmable time fuse which has at least one data receiving coil
(13) and one power supply, and with an effective mass (4, 26) which is disaggregated
respectively ejected at the end of a programmed fuse setting time, wherein the muzzle
velocity of the projectile is measured and the running time is compensated consequent
on the measured value of the muzzle velocity, characterised in that the effective mass (4, 26) is constructed as a projectile core (3, 25) held by a
sabot casing (1) and a sabot rear (2), the data receiving coil (13) and the current
supply (14) are arranged in the sabot rear (2) whereas the remaining parts (9, 10,
11, 12, 28) of the programmable time fuse (8) are mounted in the projectile core (3,
25), and predetermined break points are provided in the sabot casing (1) and in the
sabot rear (2) so that after firing the projectile, the sabot casing (1) and the sabot
rear (2) together with the data receiving coil (13) and the power supply (14), become
separated, and only the projectile core (3, 25) together with the remaining parts
(9, 10, 11, 12, 28) of the programmable time fuse (8) continue in flight.
2. Projectile with a programmable time fuse which has at least one data receiving coil
(13) and one power supply, and with an effective mass (21) which is ejected at the
end of a programmed fuse setting time, characterised in that the effective mass (21) is arranged in a projectile body (20) held by a sabot casing
(1) and a sabot rear (2), that the data receiving coil (13) and the power supply (14)
are arranged in the sabot rear whereas the remaining parts (9, 10, 11, 28) of the
programmable time fuse (8) are mounted in the projectile body (20), and that predetermined
break points are provided in the sabot casing (1) and in the sabot rear (2) so that
after firing the projectile, the sabot casing (1) and the sabot rear (2) together
with the data receiving coil (13) and the power supply (14), become separated, and
only the projectile body (20) together with the effective mass (21) and the remaining
parts (9, 10, 11, 28) of the programmable time fuse (8) continue in flight.
3. Projectile according to claim 1, characterised in that the effective mass (4) consists of lined up metallic disc shaped bodies (5) which
are pre-fragmented for a given fragment size.
4. Projectile according to claim 3, characterised in that bores (7) or indentations (7.1) are provided in the bodies (5) for the purpose of
pre-fragmentation.
5. Projectile according to claim 2, characterised in that the effective mass (21) consists of a multiplicity of sub-projectiles (22) made of
heavy metal.
6. Projectile according to claim 5, characterised in that the sub-projectiles (22) are cylindrical in shape and are combined into sub-projectile
columns (23) extending parallel with respect to the longitudinal direction of the
projectile.
7. Projectile according to claim 1, characterised in that the effective mass (26) consists of frangible heavy metal.
8. Projectile according to claim 1, characterised in that the projectile core is constructed as an arrow.
9. Projectile according to claim 6, characterised in that arrows are used instead of the sub-projectile columns (23).
1. Projectile muni d'une amorce à retardement programmable comportant au moins une bobine
réceptrice de données (13) et une source d'énergie, et d'une charge active (4, 26) qui est désagrégée ou éjectée à la fin d'un temps de réponse programmé de l'amorce,
la vitesse initiale du projectile étant mesurée et la durée de parcours étant corrigée
à l'aide de la valeur de mesure de la vitesse initiale,
caractérisé en ce que
la charge active (4, 26) est conçue comme un noyau de projectile (3, 25) maintenu par une chemise de sabot (1) et un arrière de sabot (2), la bobine réceptrice de données (13) et la source d'énergie (14) sont placées dans l'arrière de sabot (2), tandis que les autres éléments (9, 10, 11, 12, 28) de l'amorce programmable à retardement (8) sont intégrés dans le noyau de projectile (3, 25)
et
des points de rupture sont prévus dans la chemise de sabot (1) et dans l'arrière de sabot (2), de sorte que la chemise de sabot (1) et l'arrière de sabot (2) avec la bobine réceptrice de données (13) et la source d'énergie (14) se séparent après le tir du projectile et que seul le noyau du projectile (3, 25), avec les autres éléments (9, 10, 11, 12, 28) de l'amorce programmable à retardement (8), continue à voler.
2. Projectile muni d'une amorce programmable à retardement comportant au moins une bobine
réceptrice de données (13) et une source d'énergie, et d'une charge active (21) qui est éjectée à la fin d'un temps de réponse programmé de l'amorce,
caractérisé en ce que
la charge active (21) est placée dans un corps de projectile (20) maintenu par une chemise de sabot (1) et un arrière de sabot (2), que la bobine réceptrice de données (13) et la source d'énergie (14) sont placées dans l'arrière de sabot, tandis que les autres éléments (9, 10, 11, 28) de l'amorce programmable à retardement (8) sont intégrés dans le corps de projectile (20) et que des points de rupture sont prévus dans la chemise de sabot (1) et dans l'arrière de sabot (2), de sorte que la chemise de sabot (1) et l'arrière de sabot (2) avec la bobine réceptrice de données (13) et la source d'énergie (14) se séparent après le tir du projectile et que seul le noyau du projectile (20) muni de la charge active (21), avec les autres éléments (9, 10, 11, 28) de l'amorce programmable à retardement (8), continue à voler.
3. Projectile conforme à la revendication 1,
caractérisé en ce que
la charge active (4) se compose d'éléments métalliques alignés (5), ayant la forme de disques et préfragmentés pour une taille d'éclats déterminée.
4. Projectile conforme à la revendication 3
caractérisé en ce que
des perçages (7) ou des encoches (7.1) sont prévus dans les éléments (5) dans le but d'obtenir cette préfragmentation.
5. Projectile conforme à la revendication 2
caractérisé en ce que
la charge active (21) se compose d'un grand nombre de sous-projectiles (22) faits en métal lourd.
6. Projectile conforme à la revendication 5,
caractérisé en ce que
les sous-projectiles (22) présentent une forme cylindrique et sont réunis en des colonnes de sous-projectiles
(23) placées en parallèle dans le sens de longueur du projectile.
7. Projectile conforme à la revendication 1,
caractérisé en ce que
la charge active (26) se compose de métal lourd cassant.
8. Projectile conforme à la revendication 1,
caractérisé en ce que
le noyau du projectile est conçu comme une flèche.
9. Projectile conforme à la revendication 6,
caractérisé en ce que
des flèches sont utilisées à la place des colonnes de sous-projectiles (23).