<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE ep-patent-document PUBLIC "-//EPO//EP PATENT DOCUMENT 1.1//EN" "ep-patent-document-v1-1.dtd">
<ep-patent-document id="EP98120773B1" file="EP98120773NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0918209" kind="B1" date-publ="20021218" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>....CHDE....FRGB....LI..NLSE............FI......................................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM350 (Ver 2.1 Jan 2001)
 2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>0918209</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20021218</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>98120773.1</B210><B220><date>19981102</date></B220><B240><B241><date>19990630</date></B241><B242><date>20020517</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>267097</B310><B320><date>19971119</date></B320><B330><ctry>CH</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20021218</date><bnum>200251</bnum></B405><B430><date>19990526</date><bnum>199921</bnum></B430><B450><date>20021218</date><bnum>200251</bnum></B450><B451EP><date>20020517</date></B451EP></B400><B500><B510><B516>7</B516><B511> 7F 42B  14/06   A</B511><B512> 7F 42C  17/04   B</B512></B510><B540><B541>de</B541><B542>Geschoss mit programmierbarem Zeitzünder</B542><B541>en</B541><B542>Projectile with programmable delay fuze</B542><B541>fr</B541><B542>Projectile avec fusée à temps programmable</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 0 118 122</text></B561><B561><text>EP-A- 0 253 058</text></B561><B561><text>DE-A- 3 617 415</text></B561><B561><text>DE-C- 3 016 638</text></B561><B561><text>DE-C- 3 443 534</text></B561><B561><text>US-A- 4 022 102</text></B561><B561><text>US-A- 4 036 140</text></B561><B561><text>US-A- 4 770 101</text></B561><B561><text>US-A- 4 970 960</text></B561><B561><text>US-A- 5 265 539</text></B561></B560><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B720><B721><snm>Gerber, Michael</snm><adr><str>Azurstrasse 7</str><city>8050 Zürich</city><ctry>CH</ctry></adr></B721><B721><snm>Ettmueller, Peter</snm><adr><str>Püntenweg 4</str><city>8184 Bachenbülach</city><ctry>CH</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>OERLIKON CONTRAVES AG</snm><iid>02949630</iid><irf>CO176-EP</irf><adr><str>Birchstrasse 155</str><city>8050 Zürich</city><ctry>CH</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Heusch, Christian</snm><sfx>et al</sfx><iid>00077135</iid><adr><str>c/o OK pat AG,
Chamerstrasse 50</str><city>6300 Zug</city><ctry>CH</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>SE</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Geschoss mit programmierbarem Zeitzünder, der mindestens eine Datenempfangsspule und eine Energieversorgung aufweist, und mit einer Wirkmasse, die nach Ablauf einer programmierten Zündereinstellzeit ausgestossen wird.</p>
<p id="p0002" num="0002">Aus den Druckschriften <b><i>OC 2076e, OC 2041e, OC 2057d</i></b> und anderen der Firma Oerlikon Contraves, Zürich, ist ein solches Geschoss in Verbindung mit einer Anwendung bei einem Flugkörper-Abwehrsystem bekannt geworden. Bei solchen Abwehrsystemen wird ein anfliegendes Ziel mit einem Feuerleitgerät erfasst, verfolgt und ein Geschütz automatisch nachgeführt. Hierbei werden Berechnungen der Geschossflugzeit durchgeführt und beim Abschuss jedem Geschoss die aktualisierte Zündereinstellzeit induktiv über eine an der Mündung des Geschützrohres befindliche Programmierspule an den Zeitzünder übertragen. Dadurch wird das Ausstossen der Wirkmasse, beispielsweise in Form von Subprojektilen, durch Zünden einer Ausstossladung in einem optimalen Zeitpunkt unmittelbar vor dem anfliegenden Ziel gewährleistet.<br/>
Ein solches Geschoss besteht aus einem Geschosskörper, an dem vorne eine ballistische Haube und hinten ein Zündergehäuse befestigt ist. Im Zündergehäuse ist ein programmierbarer<!-- EPO <DP n="2"> --> Zeitzünder vorgesehen, der aus einer Datenempfangsspule, einer Energieversorgung mit Stossgenerator, einem elektronischen Zeitzündermodul, einem Zünder, einem Detonator und einer Ausstossladung besteht. Zwischen der Haube und dem Zündergehäuse ist im Geschosskörper ein Wirkraum vorgesehen, in welchem eine Wirkmasse in Form von Subprojektilen verdrehungssicher angeordnet ist. Eine Halteschraube hält die Wirkmasse in axialer Richtung fixiert und verbindet den Geschosskörper mit der Haube.</p>
<p id="p0003" num="0003">Mit derartigen Geschossen wird bis zu einer Einsatzdistanz von ca. drei Kilometern eine hohe Zerstörwahrscheinlichkeit erreicht. Danach sinkt diese jedoch wegen der abnehmenden Geschwindigkeit der Geschosse sehr stark ab.</p>
<p id="p0004" num="0004">Es ist daher Aufgabe der Erfindung ein Geschoss der vorstehend genannten Art vorzuschlagen, das für grössere Distanzen eingesetzt werden kann und eine höhere Zerstörwahrscheinlichkeit aufweist.</p>
<p id="p0005" num="0005">Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene Erfindung gelöst. Hierbei ist die Wirkmasse als Geschosskern ausgeführt, der von einem Treibspiegelmantel und einem Treibspiegelheck gehalten wird. Die Datenempfangsspule und die Energieversorgung sind im Treibspiegelheck angeordnet, während die übrigen Teile des programmierbaren Zeitzünders im Geschosskern eingebaut sind. Im Treibspiegelmantel und im Treibspiegelheck sind Sollbruchstellen vorgesehen, so dass nach Abschuss des Geschosses der Treibspiegelmantel und das Treibspiegelheck mit der Datenempfangsspule und der Energieversorgung abgetrennt werden und nur der Geschosskern mit den übrigen Teilen des programmierbaren Zeitzünders allein weiterfliegt.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die mit der Erfindung erzielten Vorteile liegen darin, dass mit diesem Geschoss das eingangs beschriebene Abwehrsystem auch für grössere Distanzen eingesetzt werden kann, wodurch der Wirkungsradius der Geschütze erheblich vergrössert und eine Abwehr von Flugzeugen und Helikoptern bis auf ca. fünf Kilometer ermöglicht wird. Insbesondere werden kürzere Flugzeiten und eine höhere Zerstörwahrscheinlichkeit gegen gepanzerte Ziele erreicht. Wegen der geringeren Anzahl Subprojektile der vorgeschlagenen Ausführungsvariante ist die Treffwahrscheinlichkeit zwar kleiner, was jedoch durch die wesentlich kürzere Flugzeit mehr als wettgemacht wird.</p>
<p id="p0007" num="0007">Im folgenden wird die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:<!-- EPO <DP n="3"> -->
<dl id="dl0001">
<dt><b>Fig.1</b></dt><dd>einen Längsschnitt durch das erfindungsgemässe Geschoss, in einer ersten Ausführung,</dd>
<dt><b>Fig.2</b></dt><dd>einen Querschnitt entlang der Linie II-II in <b>Fig.1</b> durch einen Geschosskern des Geschosses,</dd>
<dt><b>Fig.2a</b></dt><dd>einen Querschnitt entlang der Linie II-II in <b>Fig.1</b> durch den Geschosskem des Geschosses in einer Variante der ersten Ausführung,</dd>
<dt><b>Fig.3</b></dt><dd>einen Längsschnitt durch das Geschoss in einer zweiten Ausführung und</dd>
<dt><b>Fig.4</b></dt><dd>einen Längsschnitt durch das Geschoss in einer dritten Ausführung.</dd>
</dl></p>
<p id="p0008" num="0008">In den <b>Fig.1, 2</b> und <b>2a</b> ist mit <b>1</b> ein Treibspiegelmantel und mit <b>2</b> ein Treibspiegelheck bezeichnet, das fest mit dem Treibspiegelmantel <b>1</b> verbunden ist. Im Treibspiegelmantel <b>1</b> und Treibspiegelheck <b>2</b> wird ein Geschosskern <b>3</b> gehalten, der aus einer Wirkmasse <b>4</b> gebildet ist. Die Wirkmasse 4 besteht aus aneinandergereihten metallischen, scheibenförmigen Körpern <b>5</b>, die Gewindeansätze <b>6</b> aufweisen, mittels welcher sie miteinander verschraubt sind. In den Körpern <b>5</b> sind Bohrungen <b>7</b> vorgesehen, die auf einem konzentrisch zur Mittelachse der Körper 5 bzw. des Geschosses liegenden Teilkreis gleichmässig verteilt angeordnet sind. Mit den Bohrungen <b>7</b> wird eine Vorfragmentierung der Körper <b>5</b> erreicht, wodurch die Splittergrösse beeinflusst werden kann. Im Geschosskern <b>3</b> ist ein programmierbarer Zeitzünder <b>8</b> eingebaut, der aus einem elektronischen Zeitzündermodul <b>9</b>, einem elektrischen Anzündhütchen <b>10</b>, einem Detonator <b>11</b> und einer Sprengseele <b>12</b> besteht. Eine ausserdem zum Zeitzünder <b>8</b> gehörende Datenempfangsspule <b>13</b> sowie eine Energieversorgung in Form eines Stossgenerators <b>14</b> sind im Treibspiegelheck <b>2</b> angeordnet. Mit <b>15</b> ist eine Umfangsrille bezeichnet, die der Befestigung einer nicht dargestellten Schutzhaube am Treibspiegelmantel <b>1</b> dient. Am Treibspiegelmantel <b>1</b> und am Treibspiegelheck <b>2</b> sind wie an sich bekannt nicht weiter dargestellte Sollbruchstellen vorgesehen, so dass nach Abschuss des Geschosses der Treibspiegelmantel <b>1</b> und das Treibspiegelheck <b>2</b> mit der Datenempfangsspule <b>13</b> und dem Stossgenerator <b>14</b> abgetrennt werden und der Geschosskern <b>3</b> mit den eingebauten Zeitzünderteilen <b>9,10,11</b> und <b>12</b> allein weiterfliegt. Nach Ablauf der am Zeitzünder <b>8</b> eingestellten, beim Abschuss induktiv auf die Datenempfangsspule <b>13</b> übertragenen Zündereinstellzeit bzw. Zerlegzeit wird der Geschosskern <b>3</b> durch die Sprengseele <b>12</b> zerlegt. Mit <b>16</b> sind in den scheibenförmigen Körpern <b>5</b> vorgesehene<!-- EPO <DP n="4"> --> Sollbruchstellen bezeichnnet. Anstelle der Bohrungen <b>7</b> können auch wie in der <b>Fig.2a</b> dargestellt Kerben <b>7.1</b> angewendet werden</p>
<p id="p0009" num="0009">Gemäss <b>Fig.3</b> besteht eine in einem Geschosskörper <b>20</b> angeordnete Wirkmasse <b>21</b> aus einer Vielzahl von beispielsweise eine zylindrische Form aufweisenden Subprojektilen <b>22</b> aus Schwermetall. Die Subprojektile <b>22</b> sind zu parallel in Längsrichtung des Geschosses verlaufenden Subprojektilsäulen <b>23</b> zusammengefasst, die wie nicht weiter dargestellt verdrehungssicher und in Längsrichtung fixiert im Geschosskörper <b>20</b> gehalten werden. Mit <b>24</b> ist eine mit dem Geschosskörper verbundene Geschossspitze bezeichnet.</p>
<p id="p0010" num="0010">Nach <b>Fig.4</b> besteht eine als Geschosskern <b>25</b> mit einer Geschossspitze <b>27</b> ausgeführte Wirkmasse <b>26</b> aus frangiblen Schwermetall.</p>
<p id="p0011" num="0011">In den <b>Fig.3</b> und <b>4</b> ist mit <b>28</b> eine Ausstossladung bezeichnet, die anstelle der Sprengseele <b>12</b> der Ausführung gemäss <b>Fig.1,2</b> und <b>2a</b> verwendet wird.</p>
<p id="p0012" num="0012">Anstelle der Subproktilsäulen <b>23</b> können auch Pfeile verwendet werden. Es ist auch möglich den Geschosskern als Pfeil auszubilden.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<heading id="h0001"><u>Bezugszeichenliste</u></heading>
<p id="p0013" num="0013">
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt><b>1</b></dt><dd>Treibspiegelmantel</dd>
<dt><b>2</b></dt><dd>Treibspiegelheck</dd>
<dt><b>3</b></dt><dd>Geschosskern</dd>
<dt><b>4</b></dt><dd>Wirkmasse</dd>
<dt><b>5</b></dt><dd>Körper</dd>
<dt><b>6</b></dt><dd>Gewindeansätze</dd>
<dt><b>7</b></dt><dd>Bohrungen</dd>
<dt><b>7.1</b></dt><dd>Kerben</dd>
<dt><b>8</b></dt><dd>Programmierbarer Zeitzünder</dd>
<dt><b>9</b></dt><dd>Elektronisches Zeitzündermodul</dd>
<dt><b>10</b></dt><dd>Elektrisches Anzündhütchen</dd>
<dt><b>11</b></dt><dd>Detonator</dd>
<dt><b>12</b></dt><dd>Sprengseele</dd>
<dt><b>13</b></dt><dd>Datenempfangsspule</dd>
<dt><b>14</b></dt><dd>Stossgenerator</dd>
<dt><b>15</b></dt><dd>Umfangsrille</dd>
<dt><b>16</b></dt><dd>Sollbruchstelle</dd>
</dl>
<dl id="dl0003" compact="compact">
<dt><b>20</b></dt><dd>Geschosskörper</dd>
<dt><b>21</b></dt><dd>Wirkmasse</dd>
<dt><b>22</b></dt><dd>Subprojektile</dd>
<dt><b>23</b></dt><dd>Subprojektilsäule</dd>
<dt><b>24</b></dt><dd>Geschossspitze</dd>
</dl>
<dl id="dl0004" compact="compact">
<dt><b>25</b></dt><dd>Geschosskern</dd>
<dt><b>26</b></dt><dd>Wirkmasse</dd>
<dt><b>27</b></dt><dd>Geschossspitze</dd>
<dt><b>28</b></dt><dd>Ausstossladung</dd>
</dl></p>
</description><!-- EPO <DP n="6"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Geschoss mit programmierbarem Zeitzünder, der mindestens eine Datenempfangsspule (<b>13</b>) und eine Energieversorgung aufweist, und mit einer Wirkmasse (<b>4,26</b>), die nach Ablauf einer programmierten Zündereinstellzeit zerlegt bzw. ausgestossen wird, wobei die Mündungsgeschwindigkeit des Geschosses gemessen und die Laufzeit durch den Messwert der Mündungsgeschwindigkeit korrigiert wird,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die Wirkmasse (<b>4, 26</b>) als Geschosskem (<b>3, 25</b>) ausgeführt ist, der von einem Treibspiegelmantel (<b>1</b>) und einem Treibspiegelheck (2) gehalten wird,<br/>
die Datenempfangsspule (<b>13</b>) und die Stromversorgung (<b>14</b>) im Treibspiegelheck (<b>2</b>) angeordnet sind, während die übrigen Teile (<b>9, 10, 11, 12, 28</b>) des programmierbaren Zeitzünders (<b>8</b>) im Geschosskern (<b>3, 25</b>) eingebaut sind, und<br/>
im Treibspiegelmantel (<b>1</b>) und im Treibspiegelheck (<b>2</b>) Sollbruchstellen vorgesehen sind, so dass nach Abschuss des Geschosses der Treibspiegelmantel (<b>1</b>) und das Treibspiegelheck (<b>2</b>) mit der Datenempfangsspule (<b>13</b>) und der Energieversorgung (<b>14</b>) abgetrennt werden und nur der Geschosskern (<b>3, 25</b>) mit den übrigen Teilen (<b>9, 10, 11, 12, 28</b>) des programmierbaren Zeitzünders (<b>8</b>) weiterfliegt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Geschoss mit programmierbarem Zeitzünder, der mindestens eine Datenempfangsspule (<b>13</b>) und eine Energieversorgung aufweist, und mit einer Wirkmasse (<b>21</b>), die nach Ablauf einer programmierten Zündereinstellzeit ausgestossen wird,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Wirkmasse (<b>21</b>) in einem Geschosskörper (<b>20</b>) angeordnet ist, der von einem Treibspiegelmantel (<b>1</b>) und einem Treibspiegelheck (<b>2</b>) gehalten wird,<br/>
<b>dass</b> die Datenempfangsspule (<b>13</b>) und die Energieversorgung (<b>14</b>) im Treibspiegelheck angeordnet sind, während die übrigen Teile (<b>9, 10, 11, 28</b>) des programmierbaren Zeitzünders (<b>8</b>) im Geschosskörper (<b>20</b>) eingebaut sind, und dass im Treibspiegelmantel (<b>1</b>) und im Treibspiegelheck (<b>2</b>) Sollbruchstellen vorgesehen sind, so dass nach Abschuss des Geschosses der Treibspiegelmantel (<b>1</b>) und das Treibspiegelheck (<b>2</b>) mit der Datenempfangsspule (<b>13</b>) und der Energieversorgung (<b>14</b>) abgetrennt werden und nur der Geschosskörper (<b>20</b>) mit der Wirkmasse (<b>21</b>) und den übrigen Teilen (<b>9,10,11,28</b>) des programmierbaren Zeitzünders (<b>8</b>) weiterfliegt.<!-- EPO <DP n="7"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Geschoss nach Anspruch <b>1,</b><br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Wirkmasse (<b>4</b>) aus aneinandergereihten, metallischen, scheibenförmigen Körpern (<b>5</b>) besteht, die für eine bestimmte Splittergrösse vorfragmentiert sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Geschoss nach Anspruch <b>3,</b><br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> zum Zwecke der Vorfragmentierung in den Körpern (<b>5</b>) Bohrungen (<b>7</b>) oder Kerben (<b>7.1</b>) vorgesehen sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Geschoss nach Anspruch <b>2,</b><br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Wirkmasse (<b>21</b>) aus einer Vielzahl Subprojektile (<b>22</b>) aus Schwermetall besteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Geschoss nach Anspruch <b>5,</b><br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Subprojektile (<b>22</b>) eine zylindrische Form aufweisen und zu parallel in Längsrichtung des Geschosses verlaufenden Subprojektilsäulen (<b>23</b>) zusammengefasst sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Geschoss nach Anspruch <b>1,</b><br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Wirkmasse (<b>26</b>) aus frangiblem Schwermetall besteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Geschoss nach Anspruch <b>1,</b><br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> der Geschosskern als Pfeil ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Geschoss nach Anspruch <b>6,</b><br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> anstelle der Subprojektilsäulen (<b>23</b>) Pfeile verwendet werden.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="8"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Projectile with a programmable time fuse which has at least one data receiving coil (13) and one power supply, and with an effective mass (4, 26) which is disaggregated respectively ejected at the end of a programmed fuse setting time, wherein the muzzle velocity of the projectile is measured and the running time is compensated consequent on the measured value of the muzzle velocity, <b>characterised in that</b> the effective mass (4, 26) is constructed as a projectile core (3, 25) held by a sabot casing (1) and a sabot rear (2), the data receiving coil (13) and the current supply (14) are arranged in the sabot rear (2) whereas the remaining parts (9, 10, 11, 12, 28) of the programmable time fuse (8) are mounted in the projectile core (3, 25), and predetermined break points are provided in the sabot casing (1) and in the sabot rear (2) so that after firing the projectile, the sabot casing (1) and the sabot rear (2) together with the data receiving coil (13) and the power supply (14), become separated, and only the projectile core (3, 25) together with the remaining parts (9, 10, 11, 12, 28) of the programmable time fuse (8) continue in flight.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Projectile with a programmable time fuse which has at least one data receiving coil (13) and one power supply, and with an effective mass (21) which is ejected at the end of a programmed fuse setting time, <b>characterised in that</b> the effective mass (21) is arranged in a projectile body (20) held by a sabot casing (1) and a sabot rear (2), that the data receiving coil (13) and the power supply (14) are arranged in the sabot rear whereas the remaining parts (9, 10, 11, 28) of the programmable time fuse (8) are mounted in the projectile body (20), and that predetermined break points are provided in the sabot casing (1) and in the sabot rear (2) so that after firing the projectile, the sabot casing (1) and the sabot rear (2) together with the data receiving coil (13) and the power supply (14), become separated, and only the projectile body (20) together with the effective mass (21) and the<!-- EPO <DP n="9"> --> remaining parts (9, 10, 11, 28) of the programmable time fuse (8) continue in flight.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Projectile according to claim 1, <b>characterised in that</b> the effective mass (4) consists of lined up metallic disc shaped bodies (5) which are pre-fragmented for a given fragment size.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Projectile according to claim 3, <b>characterised in that</b> bores (7) or indentations (7.1) are provided in the bodies (5) for the purpose of pre-fragmentation.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Projectile according to claim 2, <b>characterised in that</b> the effective mass (21) consists of a multiplicity of sub-projectiles (22) made of heavy metal.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Projectile according to claim 5, <b>characterised in that</b> the sub-projectiles (22) are cylindrical in shape and are combined into sub-projectile columns (23) extending parallel with respect to the longitudinal direction of the projectile.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Projectile according to claim 1, <b>characterised in that</b> the effective mass (26) consists of frangible heavy metal.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Projectile according to claim 1, <b>characterised in that</b> the projectile core is constructed as an arrow.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Projectile according to claim 6, <b>characterised in that</b> arrows are used instead of the sub-projectile columns (23).</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="10"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Projectile muni d'une amorce à retardement programmable comportant au moins une bobine réceptrice de données (<b>13</b>) et une source d'énergie, et d'une charge active (<b>4, 26</b>) qui est désagrégée ou éjectée à la fin d'un temps de réponse programmé de l'amorce, la vitesse initiale du projectile étant mesurée et la durée de parcours étant corrigée à l'aide de la valeur de mesure de la vitesse initiale,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
la charge active (<b>4, 26</b>) est conçue comme un noyau de projectile (<b>3, 25</b>) maintenu par une chemise de sabot (<b>1</b>) et un arrière de sabot (<b>2</b>), la bobine réceptrice de données (<b>13</b>) et la source d'énergie (<b>14</b>) sont placées dans l'arrière de sabot (<b>2</b>), tandis que les autres éléments (<b>9, 10, 11, 12, 28</b>) de l'amorce programmable à retardement (<b>8</b>) sont intégrés dans le noyau de projectile (<b>3, 25</b>)<br/>
et<br/>
des points de rupture sont prévus dans la chemise de sabot (<b>1</b>) et dans l'arrière de sabot (<b>2</b>), de sorte que la chemise de sabot (<b>1</b>) et l'arrière de sabot (<b>2</b>) avec la bobine réceptrice de données (<b>13</b>) et la source d'énergie (<b>14</b>) se séparent après le tir du projectile et que seul le noyau du projectile (<b>3, 25</b>), avec les autres éléments (<b>9, 10, 11, 12, 28</b>) de l'amorce programmable à retardement (<b>8</b>), continue à voler.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Projectile muni d'une amorce programmable à retardement comportant au moins une bobine réceptrice de données (<b>13</b>) et une source d'énergie, et d'une charge active (<b>21</b>) qui est éjectée à la fin d'un temps de réponse programmé de l'amorce,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
la charge active (<b>21</b>) est placée dans un corps de projectile (<b>20</b>) maintenu par une chemise de sabot (<b>1</b>) et un arrière de sabot (<b>2</b>), que la bobine réceptrice de données (<b>13</b>) et la source d'énergie (<b>14</b>) sont placées dans l'arrière de sabot, tandis que les autres éléments (<b>9, 10, 11, 28</b>) de l'amorce programmable à retardement (<b>8</b>) sont intégrés dans le corps de projectile (<b>20</b>) et que des points de rupture sont prévus dans la chemise de sabot (<b>1</b>) et dans l'arrière de sabot (<b>2</b>), de sorte que la chemise de sabot (<b>1</b>) et l'arrière de sabot (<b>2</b>) avec la bobine réceptrice de données (<b>13</b>) et la source<!-- EPO <DP n="11"> --> d'énergie (<b>14</b>) se séparent après le tir du projectile et que seul le noyau du projectile (<b>20</b>) muni de la charge active (<b>21</b>), avec les autres éléments (<b>9, 10</b>, <b>11, 28</b>) de l'amorce programmable à retardement (<b>8</b>), continue à voler.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Projectile conforme à la revendication <b>1,</b><br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
la charge active (<b>4</b>) se compose d'éléments métalliques alignés (<b>5</b>), ayant la forme de disques et préfragmentés pour une taille d'éclats déterminée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Projectile conforme à la revendication <b>3</b><br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
des perçages (<b>7</b>) ou des encoches (<b>7.1</b>) sont prévus dans les éléments (<b>5</b>) dans le but d'obtenir cette préfragmentation.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Projectile conforme à la revendication <b>2</b><br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
la charge active (<b>21</b>) se compose d'un grand nombre de sous-projectiles (<b>22</b>) faits en métal lourd.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Projectile conforme à la revendication <b>5,</b><br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
les sous-projectiles (<b>22</b>) présentent une forme cylindrique et sont réunis en des colonnes de sous-projectiles (<b>23</b>) placées en parallèle dans le sens de longueur du projectile.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Projectile conforme à la revendication <b>1,</b><br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
la charge active (<b>26</b>) se compose de métal lourd cassant.<!-- EPO <DP n="12"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Projectile conforme à la revendication <b>1,</b><br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
le noyau du projectile est conçu comme une flèche.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Projectile conforme à la revendication <b>6,</b><br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
des flèches sont utilisées à la place des colonnes de sous-projectiles (<b>23</b>).</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="13"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="174" he="229" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="14"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="114" he="234" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="15"> -->
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="99" he="234" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
</ep-patent-document>
